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Der ORF gibt Einsparungen bekannt:

Ab Mai 2017 gibt es die Sendereihe "Hörspiel-Studio" Dienstag, 21 Uhr nicht mehr.

Fallweise werden Hörspiele in der Sendereihe "Radiokunst - Kunstradio", Sonntag, 23 Uhr gespielt.

Kondolenzadresse:
ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK, ORF,
A-1040 Wien, Argentinierstraße 30a

hoerspiel@orf.at
gestern | heute | morgen | 25. Mai | 26. Mai | 27. Mai | 28. Mai | 29. Mai | 30. Mai |

28 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 21. Mai 2017

Wumme

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 07:05
Autor(en): Ernestine Koch
Auch unter dem Titel: Wumme erfährt, warum und wie sie ohne Mutter zurechtkommen soll (1. Teil)
Wumme hilft Kuchen backen und geht allein zum Einkaufen (2. Teil)
Wumme vergißt ihr Fahhrad aufzuräumen und fürchtet sich im Keller (3. Teil)
Wumme hat Zahnweh und geht zweimal zum Zahnarzt (4. Teil)
Wumme fährt mit dem Zug und geht beinahe verloren (5. Teil)
Wumme darf so viel Eis essen, wie sie will, und fürchtet sich nachts (6. Teil)
Der Vater hat Kopfweh und Wumme hat viel Kummer (7. Teil)
Wumme wird operiert (8. Teil)
Wumme ist Papa, und Papa ist Wumme (9. Teil)
Wumme fährt allein mit dem Bus (10. Teil)
Wumme sammelt Autos (11. Teil)
Wumme feiert ein Fest (12. Teil)
Produktion: BR 1971, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Jan Alverdes
Inhaltsangabe: Die Geschichten von "Wumme" haben seit 1970 Kinder und Eltern begeistert. "Wumme", die Hauptfigur, heißt eigentlich Sabine Irmingard Anneliese Müller und wird "Wumme" genannt, weil sie schon als kleines Mädchen immer "warum?" gefragt hat. Damals konnte sie allerdings das "r"noch nicht aussprechen und sagte einfach nur: "wumm?" Seitdem hat sie den Spitznamen "Wumme". Inzwischen hat "Wumme" kein Problem mehr mit dem "r", aber "warum?" ist immer noch ihre Lieblingsfrage, die sie in über 150 Folgen stellt.
Mitwirkende:
Herbert Bötticher
Regina Hackethal
Christine Ostermayer
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Prinz Ofenrohr

Sendetermine: MDR Kultur - Sonntag, 21. Mai 2017 07:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Krone
Produktion: DDR 1988, 19 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Fantasy, Märchen für Kinder
Regie: Maritta Hübner
Inhaltsangabe: Prinz Ofenrohr hat es sich in den Kopf gesetzt, die Prinzessin Julia zu heiraten. Aber immer wenn sie ihn sieht - in lauter Blech gehüllt - wird sie des Heiratens müde. So ist Prinz Ofenrohr gezwungen, das Wachkraut zu suchen. Bei diesem Abenteuer verliert er seine Rüstung und kann nun seine geliebte Prinzessin ungehindert in die Arme schließen.
Mitwirkende:
Arno Jürgen Bierfreund
Ritter Mario Schneidenbach
Königin Hildegard Alex
König Peter Reusse
Julia Kerstin Satke
Bär Michael Schernthaner
Stimme Bernd Czarnowski
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Wie man eine Prinzessin kuriert

Sendetermine: DLR - Sonntag, 21. Mai 2017 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lia Pirskawetz
Produktion: DDR 1988, 43 Min. (Stereo) -
Genre(s): Kinderhörspiel ab 6 Jahre
Regie: Christa Kowalski
Inhaltsangabe: Jochen und sein Freund Hase wollen eine Prinzessin zum Lachen bringen.
Jochen und sein Freund, der Hase, wollen sich beim König beschweren: Eine Treibjagd hat die Ernte des Dorfes vernichtet. Doch der König hat andere Sorgen: Die Staatskasse ist leer. Deshalb hat er verkünden lassen, dass derjenige die Prinzessin zur Frau bekommt, dessen Geschenk ihr ein Lächeln entlockt. Über Jochen und seinen Freund Hase muss die Prinzessin von ganzem Herzen lachen. Doch der König denkt nicht daran, sein Wort zu halten.
Mitwirkende:
Jens Uwe Bogadtke
Daniela Hoffmann
Wolfgang Ostberg
Evamaria Bath
Gunter Schoß
Carmen Maja Antoni
Ulrich Voß
Detlev Witte
Gösta Knothe
Holm Gärtner
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Yoga im System

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 21. Mai 2017 08:05 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 30:00)
WDR 5 - Sonntag, 21. Mai 2017 22:30 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Peter Kaiser
Auch unter dem Titel: Yoga unterm Hakenkreuz (1. Teil)
Yoga in der DDR (2. Teil)
Yoga im Hier und Jetzt (3. Teil)
Produktion: WDR 2017, ca. 90 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Johanna Leist
Gute Geister im Hintergrund: Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Regieassistenz: Katarina Schnell
Inhaltsangabe: Ist Yoga mehr Sport oder Heilslehre? In jedem Fall ein Instrument, Körper und Geist in Verbindung zu bringen. Natürlich hat es sich den Zeiten angepasst, wurde mal verklärt, mal verboten, mal verkauft. Eine Tiefenblick-Reihe über die Geschichte des Yoga in Deutschland.
Seit Yoga in den 1930er Jahren nach Deutschland gekommen ist, wurde es von gesellschaftlichen und politischen Systemen vereinnahmt. Etwa vom "Reichsführer", Heinrich Himmler, der die SS zu einer yogisch inspirierten Kämpferkaste formen wollte. Aus der nationalsozialistischen Volksertüchtigung und später dem spirituellen Gurutum der Hippies glitt Yoga in das System der DDR-Genossen. Und war bei Haftstrafe verboten. Erst wenige Monate vor dem Ende der DDR galt Yoga als gesund und förderungswürdig. In der gesamtdeutschen Jetztzeit schließlich gerät Yoga zum Life-Style-Produkt. Man praktiziert Nackt-, Hot-, Air-, Flow- oder Bieryoga. Religion stört dabei eher. Dennoch ist Yoga noch immer geheimnisvoll, tiefgründig und vor allem: gesund.
Mitwirkende:
Fabian Gerhardt
Markus Scheumann
Dominik Freiberger
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Kosmos Bürgersteig - Spaziergänge um den Block oder: Vom Aufgehen der Augen

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 21. Mai 2017 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Egon Koch
Produktion: DLF 2016, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susanne Krings
Inhaltsangabe: Auf Reisen erleben wir die Welt als neu. Auf den Bürgersteigen unserer heimischen Umgebung schauen wir jedoch nur flüchtig hin und sehen oft nicht, was sich direkt vor uns befindet. Dabei birgt ein Bürgersteig einen ganzen Kosmos. Er ist voller Menschen, Geheimnisse und Geschichten. Im Versuch, den Blick auf sein vertrautes Wohnviertel in Hamburg- Ottensen zu schärfen, geht der Autor mit Experten verschiedener Gebiete um den gleichen Block. Unter anderem mit einem Werbetexter, einem Musiker, einer Architektin, einem Künstler, einem Ökologen, einer Sehbehinderten. Ein jeder nimmt die Umgebung anders wahr und macht auf das bislang Ungesehene, Ungehörte oder Ungerochene aufmerksam. So öffnet sich unseren Augen im vermeintlich Altbekannten das Neue.
Mitwirkende:
Egon Koch
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Sterben nach Plan - Protokoll einer letzten Reise

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 21. Mai 2017 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Stefanie Müller-Frank
Produktion: DLF/WDR 2017, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Inhaltsangabe: Sie wollen gemeinsam sterben. Sie sind alt, aber nicht todkrank. Sie kennen den genauen Ablauf der Sterbebegleitung - nur ein wichtiger Protagonist fehlt noch: jemand, der nach dem Tod ihre Leichen identifiziert. Weil Tochter und Pfarrer zögern, Freunde und Nachbarn nichts davon wissen sollen, fragen sie eine Fremde: die Autorin. "Going to Switzerland" hat sich in Großbritannien als Euphemismus für begleiteten Suizid eingebürgert, auch viele Deutsche reisen zum Sterben in die Schweiz. Wie aber organisiert man den eigenen Tod? Welche Bedingungen man erfüllen muss, um sterben zu dürfen, warum man nicht im Wohngebiet sterben darf, weshalb die Polizei ermittelt, was das für die Familie heißt - und zu welchen grotesken Momenten es kommt, wenn man den Tod zwar selbst bestimmen will, sich aber letztlich doch in fremde Hände begeben muss, davon erzählt dieses Feature.
Mitwirkende:
Sigrid Burkholder
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Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manischdepressiven Teenager im Sommer 1969

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 14:04, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Frank Witzel
Produktion: BR 2016, 100 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Frank Witzel
Komponist(en): Frank Witzel
Inhaltsangabe: Gudrun Ensslin, eine Indianersquaw aus braunem Plastik, und Andreas Baader, ein Ritter in schwarzglänzender Rüstung, - so vermischen sich im Kopf des 13-jährigen namenlosen Erzählers in Frank Witzels Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manischdepressiven Teenager im Sommer 1969 die politischen Verwerfungen in der BRD des Jahres 1969 mit seinen kindlichspielerischen Fantasien. Das Jugendzimmer wird hier zum Echoraum der Geschichte und der hier ausgetragene Aufstand gegen die Trias Familie, Staat und Kirche ist nicht minder real, als die von der RAF geträumte Revolution auf bundesdeutschen Straßen. Zusammen mit dem Teenager begeben wir uns in den oszillierenden Raum seiner manischen-depressiven Störung - seine Lebensorte überlagern sich und verwischen, da erscheinen das bereits erwähnte Jugendzimmer ebenso, wie der letzte Ort seines kurzen Lebens im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. In diese Echoräume schieben sich aber immer wieder auch konkrete Lebenserinnerungen des Teenagers. Die Vergangenheit, ihr Geruch, ihr Geschmack und die darin wohnenden Ängste und Traumata brechen durch eine mühsam geklitterte Oberfläche, genauso wie in dieser Zeit die Wundkrusten der bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft aufreißen und die Metastasen der verborgenen und verdrängten Nazizeit plötzlich freilegen. Seine Jugend zwischen Kirche und Krankheit setzt den jugendlichen Erzähler fortwährenden Befragungs-, Verhör- und Geständnissituationen aus - ob in seiner Therapie oder im Beichtstuhl. Und mit jeder Frage und jedem Geständnis brechen neue Krusten auf. Schließlich erliegt er diesem inneren Zeitbeben. Über seine manische-depressive Störung befindet der Erzähler dabei, "man ist ja nicht immer wahnsinnig, sondern man ist wahnsinnig und dann wieder nicht, so wie man liebt und dann wieder nicht." So unstet wie seine Zustände ist auch seine Erzählung, und so befindet er weiter: "erlöse uns von unseren Gedanken und Meinungen und dem Versuch, Geschichte zu rekonstruieren und immer gleiche Gedanken in Wiederholungen zu perpetuieren und damit das kardiovaskuläre System langsam nach unten zu fahren." Das Aufheben der linearen und chronologischen Erzählweise ist hier eben nicht erzählerisches Mittel zum Zweck, sondern Ausdruck dieser "frei in der Zeit flottierenden Geschichtsschreibung", mit der sich Frank Witzels Roman gegen die herkömmliche Deutung der Geschichtsschreibung und Interpretation wendet.
Expertenkommentar: Begründung der Jury:

Es ist eine Kunst, den mehr als 800 Seiten umfassenden Roman von Frank Witzel, der im vergangenen Jahr überraschend mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden ist, in ein nicht mehr als eine Stunde und 40 Minuten dauerndes Hörspiel zu verwandeln, ohne die Substanz dieses ausschweifenden „hybriden Kompediums aus Pop, Politik und Paranoia“ (Jurybegründung Dt. Buchpreis), einer Collage aus unterschiedlichen literarischen Verfahren, anzutasten.

Dieses kleine Wunder ist der Tatsache geschuldet, dass der Autor gemeinsam mit dem versierten Hörspielregisseur Leonhard Koppelmann an der akustischen Umsetzung des Textes gearbeitet hat und außerdem für die Komposition des Soundtracks verantwortlich zeichnet. Entstanden ist ein unglaublich frisches, lebendiges, den Hörer geradezu anspringendes Hörspiel. Weit davon entfernt, eine „akustische Fassung“ zu liefern, gelingt es diesem Hörspiel, den Roman über einen 13-jährigen Schulversager in Wiesbaden-Biebrich, der sich mit Freunden im Sommer 1969 – vor dem Hintergrund der Kaufhausbrandstiftung der späteren RAF – eine paranoide Welt zusammenzimmert, auf ganz eigenständige Weise neu zu erschließen. Wesentlichen Anteil daran hat die durchgehend mitlaufende zweite Tonspur: eine spannende Mixtur aus Tönen, Geräuschen, Musikfetzen und von Witzel komponierten (und gesungenen) Songs, die einen zusätzlichen atmosphärischen Hörraum für „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion …“ schafft.
Mitwirkende:
Edmund Telgenkämper
Jonas Nay
Valerie Tschplanowa
Shenja Lacher
Christiane Roßbach
Peter Fricke
Oliver Nägele
Götz Schulte
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 06 2016
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Paul Bowles Jagd nach der marokkanischen Musik

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 21. Mai 2017 14:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Sandra Babing
Produktion: RBB 2013, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Götz Naleppa
Inhaltsangabe: Paul Bowles liebte traditionelle marokkanische Musik, er genoss es, eine Kifpfeife zu rauchen und sich von den repetitiven Klängen in Trance versetzen zu lassen. Je länger er im nordmarokkanischen Tanger lebte, desto größer wurde seine Angst, die Musiktradition könnte von der modernistischen Kulturpolitik des Landes zerstört werden. Kurz entschlossen machte er sich mit einer mordsschweren Bandmaschine und einem VW-Käfer auf, um Musiker in den letzten Winkeln der Gebirge und Wüsten aufzusuchen und ihre Darbietungen aufzunehmen. Seine Reise verlief nicht ohne Hindernisse.
Mitwirkende:
Felix Goeser
Ole Lagerpusch
Inka Löwendorf
Stefan Kaminski
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Der Junge, der Gedanken lesen konnte

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 21. Mai 2017 14:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Kirsten Boie
Produktion: NDR 2016, 98 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Angela Gerrits
Komponist(en): Serge Weber
Gute Geister im Hintergrund: Regieassistenz: Ilka Bartels
Technik: Christian Alpen
Technik: Angelika Körber
Inhaltsangabe: Verwirrendes passiert im Leben des 10-jährigen Valentin: Er entdeckt an sich die Fähigkeit, Gedanken anderer Leute lesen zu können. Dieses Talent beunruhigt ihn, doch dann kommt es ihm zugute: Valentin erfährt, wer hinter einem gemeinen Diebstahl steckt, der auf dem Friedhof passiert ist. Ob die Polizei ihm glaubt? Doch es ist nicht allein kriminalistisches Interesse, das Valentin immer wieder auf den Friedhof lockt. Gemeinsam mit seinem neuen Freund Mesut begegnet er dort liebenswerten und skurrilen Menschen, die sich - jeder auf seine Weise - mit dem Tod auseinandersetzen und die sich auf dem Friedhof sehr wohl zu fühlen scheinen. Aber darf man auf einem Grab picknicken? Und sogar eine Party feiern? Kirsten Boies unterhaltsame und vielschichtige Erzählung wird als Hörspiel lebendig. Die Buchvorlage ist bei Oetinger erschienen.
Mitwirkende:
Erzählerin Gabiela Maria Schmeide
Valentin Mathis Rempe
Mesut Marlon Wartel
Frau Schilinsky Edda Loges
Herr Schilinsky Wilfied Dziallas
Bronislaw Christoph Gediga
Herr Schmidt Wolfdietrich Sprenger
Frau Dickefrau Uta Stammer
Susanne Schrader
Jens Harzer
Rolf Becker
Peter Fasching
Julian Greis
Links: Externer Link Homepage Kirsten Boie
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Wir müssen reden - oder Wie man sich in ein Programm verliebt

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patrick Batarilo
Produktion: SWR 2017, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nicole Paulsen
Gute Geister im Hintergrund: Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Wenn schöne junge Osteuropäerinnen im Internet sehnsüchtige Kontaktanfragen an alleinstehende Deutsche schicken, dann stecken dahinter oft nur Algorithmen. Programme, die so clever kommunizieren, dass wir das Gefühl haben, mit Menschen zu sprechen. Tatsächlich sind die Algorithmen inzwischen so gut, dass die Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen in vielen Bereichen verwischen. Von persönlichen Assistenten wie Siri über die Flirt-App bis zum Therapeuten-Chatbot: Neue technische Möglichkeiten stoßen auf alte menschliche Sehnsüchte. Das Ergebnis: Es herrscht Verwirrung in der virtuellen Welt. Warum springen unsere Gefühle auch auf Programme an? Und ist es wirklich die Schuld der Maschinen, wenn wir so leichtgläubig sind?
Mitwirkende:
Patrick Güldenberg
Svenja Liesau
Sebastian Mirow
Stefan Roschy
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Wie man unsterblich wird

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 21. Mai 2017 14:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sally Nicholls
Auch unter dem Titel: Jede Minute zählt (H?rspiel (Originaltitel))
Ways to Live Forever (H?rspiel (engl. Originaltitel))
Produktion: WDR 2009, 81 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist(en): Andreas Hornschuh
Matthias Hornschuh
Gute Geister im Hintergrund: Regieassistenz: Fahri Sahin Sarimese
Technische Realisation: Achim Fell
Dramaturgie: Monika Frederking
Technische Realisation: Martin Kopiniok
Übersetzung: Birgit Kollmann
Inhaltsangabe: "Ich heiße Sam. Ich bin elf Jahre alt. Ich sammle Geschichten und interessante Tatsachen. Wenn du das hier hörst, bin ich vermutlich tot." Hallo?! Ein Hörspiel über einen Jungen, der nicht nur so gut wie tot ist, sondern vielleicht sogar tatsächlich stirbt? Okay, es war zuerst ein Buch. Sally Nicholls hat die komische, todtraurige Geschichte des elfjährigen Sam und seines Freundes Felix erzählt, die beide an der unheilbaren Krankheit Leukämie leiden und trotzdem ihren Humor nicht verlieren. "In Büchern geht es doch immer nur um Kinder, die die Welt retten oder solche, die in der Schule verprügelt werden. Über uns würde ja keiner schreiben." Genau! Deshalb schreibt Sam lieber gleich selber auf, was er darüber denkt.
Expertenkommentar: Bewertung der Auditorix-Jury:
"Der Tod ist ein Thema, dass oft verdrängt wird, obwohl wir alle - immer und jeder Zeit – damit in Berührung kommen können. Einfühlsam, mit Ernsthaftigkeit, aber auch mit Leichtigkeit und Humor greift das Hörspiel dieses Thema auf. Der Jury haben besonders die beiden Sprecher Kai Hogenacker und Patrick Mölleken gefallen, die in diesem Hörspiel Herausragendes leisten. Ihnen gelingt es, das Denken, Fühlen und Handeln von Sam und seinem ebenfalls todkranken Freund Felix verständlich zu machen. Ein Hörspiel, das man gut mit Eltern gemeinsam hören kann. Es öffnet die Augen und wirft einen behutsamen Blick auf Fragen des Lebens, des Liebens, des Sterbens und des Todes – auch des Lebens nach dem Tod. Fragen, die in der Familie wesentliche Bedeutung haben."
Ausgezeichnet von der Gesamtjury mit dem AUDITORIX Hörbuchsiegel 2009/10.

Deutscher Hörbuchpreis 2010
"Aus einem besonderen Buch ist ein herausragendes Hörspiel entstanden: Eindrucksvolle Sprecher und eine behutsame, kluge Regie schaffen ein ernsthaftes, unpathetisches Kunst-Stück, das Leichtigkeit verströmt und seine Hörer zugleich traurig macht und dennoch hoffnungsvoll stimmt." (Jurybegründung)

Ifak (Institut für angewandte Kindermedienforschung)
"Bei diesem vom WDR produzierten Hörspiel handelt es sich um eine kongeniale Umsetzung des Buches. Die Mischung an Text und Musik ist gelungen. Auch die Sprecherinnen und Sprecher treffen immer den richtigen Ton, so dass die Zuhörenden in die Geschichte hineingezogen werden und sich der emotionalen Wucht des Themas nicht entziehen können. Dabei ist die Inszenierung an keiner Stelle pathetisch oder überinszeniert. Es handelt sich hier - auch von der Produktion her - um ein gelungenes Hörspiel, von deren Sorte es leider nur wenige auf dem Kinderhörmedienmarkt gibt. Die Kombination von intensiver Geschichte und liebevoller Umsetzung schafft ein emotionales Hörerlebnis, das nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene fesselt und bei aller Traurigkeit des Themas Lebensfreude vermittelt."
Mitwirkende:
Sam Kai Hogenacker
Felix Patrick Mölleken
Mum Gabriela Maria Schmeide
Dad Heinrich Schmieder
Kayleigh Felicitas Stern
Ella Mariann Schneider
Mrs. Willis Anja Niederfahrenhorst
Felix Mum Sybille JaCqueline Schedwill
Annie Hella von Sinnen
Granny Sigrid Bode
Dr. Bill Roland Jankowsky
Alter Mann Hans-Rolf Fuchs
Mann/Astronaut/Stanley Rode Karlheinz Tafel
Frau/Maureen/Carol/Sarah Kerstin Thielemann
Preise / Auszeichnungen: Kinderhörspielpreis des MDR-Rundfunkrates 2010
Links: Externer Link Homepage Andreas und Matthias Hornschuh
Externer Link Homepage Matthias Hornschuh
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Sitara - Land der Sternenblumen

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 15:00 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Karl May
Auch unter dem Titel: Lichte Höhen (1. Teil)
Insel der Heiden (2. Teil)
Stadt der Toten (3. Teil)
Marah Durimeh (4. Teil)
Produktion: BR 2017, Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist(en): Franz Hautzinger
Inhaltsangabe: Arno Schmidt zählte Karl Mays Doppelroman Ardistan und Dschinnistan (1907/1909), wie überhaupt dessen späte Romane und dessen einziges Drama Babel und Bibel (1906), zu den „merkwürdigsten Werken deutscher Zunge“ und leitete aus ihm vielerlei und allerlei her. Seine Deutungen gipfelten in der grandios gescheiterten Studie Sitara und der Weg dorthin (1963). Wobei: auch Arno Schmidt kam vom Wege ab und verfehlte, ähnlich wie Karl May, sein selbst-gestecktes Ziel: „Jedenfalls ist es bei diesem Ardistan & Dschinnistan so, daß man sich bis zur letzten Zeile immer noch in Ardistan befindet, das ‚& Dschinnistan‘ ist Programm geblieben; ja selbst das ‚hochinteressante‘ Zwischenland Märdistan mit der ‚Geisterschmiede‘ muß man sich aus Babel und Bibel hinzukonstruieren.“ Dieser Doppelroman – ein Bündel aus zahlreichen losen Handlungsfäden, die sich selbst auf über 1.200 Seiten nicht verknüpfen und am Ende „im Winde flattern“ – erzählt auf der Folie des Märchens von der Spiegelerde Sitara, das für Karl May den Beginn seines „eigentlichen“, allerdings nie vollendeten Werks darstellt, von der letzten Reise des Kara Ben Nemsi. Er unternimmt sie im Auftrag seiner Freundin Marah Durimeh, um den drohenden Krieg zwischen Ardistan und Dschinnistan zu verhindern. (Was ihm im Übrigen gelingt!) Seine Reise führt ihn an die Grenzen Dschinnistans, aber auch an die Grenzen seines Ichs. Jenseits davon, so heißt es, liegen die Pforten des Paradieses. In diesen Jahren schrieb Karl May, das ist kein Zufall, zudem einen seiner aufregendsten Texte: die „psychologische Studie“ Frau Pollmer (1907) sowie seine Autobiographie Mein Leben und Streben (1910), die nicht grundlos mit dem „Märchen von Sitara“ beginnt. Ardistan und Dschinnistan lässt sich denn auch ohne weiteres als symbolistisch überhöhte, psychologisch-theologisch aufgeladene Selbstvergewisserung eines Autors deuten, der sich seinen Jenseitsvorstellungen, sie in eindrückliche Bilder transformierend, rückhaltlos auslieferte. „Hier sieht man May als das, was er ist: der bisher letzte Großmystiker unserer Literatur!“ Arno Schmidt in Dya na Sore.
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Dunkle Geheimnisse Kaufen Kunst

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 17:00, (angekündigte Länge: 51:00)
Autor(en): Robert Woelfl
Produktion: SRF 2015, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Susanne Heising
Komponist(en): Johannes Hofmann
Gute Geister im Hintergrund: Tontechnik: Tom Willen
Inhaltsangabe: Jonas hat sich einen Traum erfüllt: Endlich besitzt er ein Bild von Gerhard Richter. Doch das Glück währt nur kurz, denn schon steht der Verdacht im Raum, dass er eine Fälschung gekauft hat. Und das wirft nicht nur seine Ehefrau Paula aus der Bahn.
Handelt es sich bei Kunstfälschung eigentlich um ein Kavaliersdelikt oder muss man nicht eher von Wirtschaftskriminalität sprechen? Immerhin gelten Kunstwerke mehr denn je als wichtige Investmentanlage. Die gezahlten Summen sind astronomisch. Wie kauft man heute eigentlich ein Gemälde - orientiert man sich nur am reinen Marktwert oder darf Geschmack noch eine Rolle spielen? Kann man Kunst überhaupt emotionslos bewerten? Oder läuft man immer Gefahr, dass persönliche Eindrücke den nüchternen Sachverstand trüben? Leiten uns am Ende gar irgendwelche dunklen Geheimnisse?
Fragen über Fragen wirft das neue Hörspiel von Robert Woelfl auf und gibt nachhaltige Einblicke in den Kosmos «Kunstmarkt», in dem Illusion und Idealismus in einem aufreibenden Wechselspiel mit Verdinglichung und Rendite stehen.
Mitwirkende:
Paula Cathrin Störmer
Jonas Klaus Brömmelmeier
Links: Externer Link Homepage von Robert Woelfl
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ARD Radio Tatort 111:

Toter Acker

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
RB Nordwestradio - Sonntag, 21. Mai 2017 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Robert Hültner
Produktion: BR 2017, 54 Min. (Stereo) -
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist(en): zeitblom
Inhaltsangabe: Ihre Nachtschicht hat eben erst begonnen, als Senta und Rudi die Meldung von einer Schießerei im Gewerbegebiet außerhalb von Bruck am Inn erreicht. Als sie wenig später auf dem Gelände einer Recycling-Firma eintreffen, finden sie den Firmeninhaber und seinen Vorarbeiter in ihrem Blut liegend. Während bei letzterem jede Hilfe zu spät kommt, kann der Unternehmer Max Hörbacher noch gerettet werden. Da für die Kripo alle Indizien auf einen Raubmord deuten, schenkt sie dem Hinweis, dass Hörbacher seit einiger Zeit von einem jungen Landwirt mit unbändigem Hass verfolgt wird, zunächst wenig Beachtung. Dann aber lassen die Ergebnisse der Kriminaltechnik Zweifel an der Raub-Hypothese aufkommen. Der junge Landwirt wird zum Hauptverdächtigen. Senta und Rudi zweifeln zwar daran, müssen aber erkennen, dass der Festgenommene sehr wohl einen Grund gehabt haben könnte, sich an Max Hörbacher zu rächen. Aber ist er ein Mörder?
Mitwirkende:
Senta Pollinger Brigitte Hobmeier
Rudi Egger Florian Karlheim
Ferdl Raab Michael A. Grimm
Riedl, Kripo Josef Eder
Edenhofer, Kripo Moses Wolff
SpuSi Markus Langer
Janetschek Richard Oehmann
EZ Susanne Schroeder
Hubertus Hörbacher Ferdinand Dörfler
Magot Sedlacek Tanja Frehse
Harti Sigi Zimmerschied
Dr. Hohenthanner Andreas Borcherding
Leitner David Zimmerschied
Leitnerin Judith Toth
Ilon(k)a Janek Rena Dumont
Filialleiter Bank Bruck Matthias Kupfer
Bedienung Esther Then
Links: Externer Link Homepage Georg Zeitblom
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Synapsis

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 21. Mai 2017 17:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörg Diernberger
Produktion: WDR 2017, 51 Min. (Stereo) -
Regie: Jörg Diernberger
Komponist(en): Jörg Diernberger
Gunnar Geisse
Inhaltsangabe: Sorgenfrei auf Tastendruck. Das ist die Geschäftsidee des Start-ups Synapsis. Doch die Testphase des Programms verläuft weniger reibungslos als geplant.
Die Idee ist so einfach wie genial: Eine passende Amnesie für jeden. Durch neurologische Stimulation soll ein vorübergehender Gedächtnisverlust ausgelöst werden, um den Probanden in einen Zustand absoluter Entspannung zu versetzen. Mit dieser Erfindung gründen drei Jungunternehmer das Start-up – um die Welt zu verbessern, beziehungsweise schnell reich zu werden. Die Entwicklung des computergesteuerten Neurologie-Programms ist weit fortgeschritten. Alles läuft so gut. Nur: Das mit dem Gedächtnisverlust funktioniert, das mit der kurzen Dauer weniger. Und nun ist auch noch der Proband entwischt: Er befindet sich auf einem Ruderboot, mitten auf einem See, ohne Erinnerung, ohne Ortung. Anders als vorgesehen oder vorhergesehen, ist der Gedächtnisverlust Auslöser eines Neuanfangs.
Mitwirkende:
Dietrich Lehmann
Claudia Lietz
Lena Noske
Robert Nickisch
August Reto
Steffen Schlösser
u.a.
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ARD Radio Tatort 111:

Toter Acker

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
RB Nordwestradio - Sonntag, 21. Mai 2017 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Robert Hültner
Produktion: BR 2017, 54 Min. (Stereo) -
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist(en): zeitblom
Inhaltsangabe: Ihre Nachtschicht hat eben erst begonnen, als Senta und Rudi die Meldung von einer Schießerei im Gewerbegebiet außerhalb von Bruck am Inn erreicht. Als sie wenig später auf dem Gelände einer Recycling-Firma eintreffen, finden sie den Firmeninhaber und seinen Vorarbeiter in ihrem Blut liegend. Während bei letzterem jede Hilfe zu spät kommt, kann der Unternehmer Max Hörbacher noch gerettet werden. Da für die Kripo alle Indizien auf einen Raubmord deuten, schenkt sie dem Hinweis, dass Hörbacher seit einiger Zeit von einem jungen Landwirt mit unbändigem Hass verfolgt wird, zunächst wenig Beachtung. Dann aber lassen die Ergebnisse der Kriminaltechnik Zweifel an der Raub-Hypothese aufkommen. Der junge Landwirt wird zum Hauptverdächtigen. Senta und Rudi zweifeln zwar daran, müssen aber erkennen, dass der Festgenommene sehr wohl einen Grund gehabt haben könnte, sich an Max Hörbacher zu rächen. Aber ist er ein Mörder?
Mitwirkende:
Senta Pollinger Brigitte Hobmeier
Rudi Egger Florian Karlheim
Ferdl Raab Michael A. Grimm
Riedl, Kripo Josef Eder
Edenhofer, Kripo Moses Wolff
SpuSi Markus Langer
Janetschek Richard Oehmann
EZ Susanne Schroeder
Hubertus Hörbacher Ferdinand Dörfler
Magot Sedlacek Tanja Frehse
Harti Sigi Zimmerschied
Dr. Hohenthanner Andreas Borcherding
Leitner David Zimmerschied
Leitnerin Judith Toth
Ilon(k)a Janek Rena Dumont
Filialleiter Bank Bruck Matthias Kupfer
Bedienung Esther Then
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Reise nach Istanbul

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 17:55, (angekündigte Länge: 23:00)
Autor(en): Urs Widmer
Produktion: SRF 2012, 23 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Stephan Heilmann
Komponist(en): Philipp Schaufelberger
Inhaltsangabe: Der Ich-Erzähler, ein noch junger Mann, ist mit Frau und Kind im Zug unterwegs - vielleicht ist es der Orient-Express. Während eines längeren Halts an einer Grenzstation - «Der Balkan mit seinen herrlichen Gefahren hatte noch kaum begonnen.» - steigt er aus dem Waggon, um eine Zeitung oder Zigaretten zu kaufen. Er sei zwar Nichtraucher, bekennt der Mann, aber sein Vater habe geraucht wie ein Schlot und in dessen Namen tue er bis heute Unbedachtes. Und so verlässt er denn auf der Suche nach einem Kiosk den Bahnhof, um seinen Zug mit Frau und Kind erst nach einem sehr langen, höchst abenteuerlichen und oft albtraumhaften Irrweg wieder zu finden.
Mitwirkende:
Mann Klaus Brömmelmeier
Mutter Dinah Hinz
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Der Anbieter - Zur Plage der Nation

Sendetermine: MDR Kultur - Sonntag, 21. Mai 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Dieter Hildebrandt
Auch unter dem Titel: Zur Plage der Nation (Untertitel)
Produktion: SFB/SR 1995, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Lutz Volke
Bearbeitung: Lutz Volke
Komponist(en): Martin Daske
Gute Geister im Hintergrund: Ton: Susanne Bronder
Regieassistenz: Susanne Burckhardt
Inhaltsangabe: Auf dem freien Markt ist alles zu haben: Autos, Bücher, Versicherungen, "Liebe", die exotischsten Früchte... unendlich viele Angebote. Und dann gibt es auch noch die Programmangebote in Radio und Fernsehen. An denen wird immer wieder herumkritisiert. Einer der scharfen Kritiker ist - bei Hildebrandt - Dr. Schnabel. Der tut das berufsmäßig, denn er ist Journalist. Ihm gereicht zur Ehre, dass er ethische Normen für diesen Beruf mitbringt. Darum nimmt er sich auch vor, einen gewissen Dr. Wanzek, der sich herablässt, ihm Interviews zu geben, so richtig auseinander zu nehmen. Wanzek ist "Anbieter". "So ein Mann könnte alle Berufe dieser Welt ausüben, eine Zeitung herausgeben, einen Versandklappenhandel leiten, einer Fraktion im Parlament vorsitzen oder der Nachfolger von Bischof Dyba werden." Wanzek aber widmet sich dem einträglichen Geschäft des Verkaufs audio-visueller Produkte an das Fernsehen, an das öffentlich-rechtliche wie an das private. Von letzterem besitzt er einen Teil. Und darum kann er Schnabel schließlich auch ein "Angebot" machen. Das Angebot von Dieter Hildebrandt ist keines zur alleraktuellsten Debatte, er hat es schon davor geschrieben. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen, etwa mit Leo Kirch, sind ausgeschlossen, denn Kirch gibt keine Interviews. Und die schärfsten Fernsehkritiker sind auch nicht mehr die Journalisten.
Mitwirkende:
Dieter Hildebrandt / Dr. Schnabel Dieter Hildebrandt
Dr. Wanzek Dieter Mann
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 04 1995
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Einmal Sankt Petersburg über Leningrad - und wieder zurück

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 18:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jens Sparschuh
Produktion: MDR 2017, 59 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Tobias Barth
Inhaltsangabe: "Nichts Schöneres gibt es als den Newski- Prospekt", schrieb Gogol über diesen traumhaften Boulevard St. Petersburgs. Ein Gebäude ragt extravagant heraus: das Singer-Haus. 1904 als russische Filiale des Nähmaschinenimperiums eröffnet, spiegelt sich in seinen jugendstilechten Fensterscheiben auf ganz besondere Weise die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Jens Sparschuh ist als Wiedergänger unterwegs in der Stadt, in der 1917 nach einer Eisenbahnfahrt durch Deutschland im angeblich plombierten Zug ein gewisser Uljanow "an den Schlaf der Welt" rührte. Jens Sparschuh - in den 1970er Jahren Student in Leningrad - flaniert über den Newski- Prospekt und erzählt entlang dieser Straße ein ganzes Jahrhundert Gegenwart.
Mitwirkende:
Wolfram Koch
Sergej Gladkich
Christian Melchert
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Gegen den Strich

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 18:20, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Joris-Karl Huysmans
Produktion: DLF 2010, 84 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Michael Farin
Komponist(en): zeitblom
Inhaltsangabe: Enttäuscht von Banalität und Mittelmaß kehrt Jean Floressas Des Esseintes der hässlichen Realität seiner Zeit den Rücken und zieht in ein extravagantes Haus an der Peripherie von Paris. Dort gibt er sich seinem überzüchteten Ästhetizismus, einem ekstatischen Mystizismus hin, erschafft sich künstliche Welten und ersetzt die Wirklichkeit durch seinen Traum einer Wirklichkeit. Für Dorian Gray, den morbiden Helden Oscar Wildes, war Huysmans 1884 erschienener Roman "das sonderbarste Buch, das er jemals gelesen hat. Ein Buch voller Gift." Der Roman gilt als "das Brevier der Dekadenz", als "die Bibel des Fin de Siècle".
Mitwirkende:
Jens Harzer
Michael Rotschopf
Nina Petri
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Die Kunst an nichts zu glauben

Sendetermine: DLR - Sonntag, 21. Mai 2017 18:30, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Raoul Schrott
Produktion: DLR 2016, 80 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist(en): Suzanne Farrin
Gute Geister im Hintergrund: Ton: Alexander Brennecke
Ton: Susanne Beyer
Inhaltsangabe: Poetische Porträts: Menschen in alltäglichen Berufen fragen nach dem Gelingen des Lebens oder der Kunst des Scheiterns.
Nicht selten ist ein Buch der Auslöser, Ausgangspunkt für ein neues, ein weiteres Buch. In diesem Fall: "De Arte Nihil Credendi - Über die Kunst an nichts zu glauben", ein Traktat aus dem 17. Jahrhundert. Gäbe es dieses »Manual der transitorischen Existenz« nicht, es müsste erfunden werden. Passagen daraus bildeten die Inspirationsquelle für neue Gedichte, sie sind zugleich aber auch ihr Spiegel, Illuminationen von fremder Hand. Es entsteht ein Wortgewebe, das den Moment feiert, ganz im Diesseits angesiedelt.
Mitwirkende:
Katharina Franck
Patrick Güldenberg
Dagmar Manzel
Ulrich Noethen
Michael Rotschopf
Lilith Stangenberg
Vera Teltz
Joachim Witt
Raoul Schrott
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Wer Ohren hat zu lesen - über stumme und sprechende Buchstaben

Sendetermine: DLF - Sonntag, 21. Mai 2017 20:05
Autor(en): Jochen Meißner
Produktion: SWR 2015, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jochen Meißner
Gute Geister im Hintergrund: Ton: Christiane Neumann
Inhaltsangabe: Eine Reise zu den Anfängen der Schrift. Um das Jahr 1000 v. Chr. kamen die Phönizier auf den Dreh, aus einem piktografischen Symbol einen Buchstaben zu machen und erfanden die Alphabetschrift. Heute untersucht die Designerin Cornelia Fränz mittels gestrickter Buchstabenkleider das Alphabet auf seine Tragfähigkeit, Frieder Butzmann macht mit einem Grimassenalphabet seine gestisch-lautliche Universalität hörbar und die Typografin Yuliana Gorkorov hat lateinische, hebräische, arabische und kyrillische Buchstaben in einem globalen Alphabet vereint.
Mitwirkende:
Britta Steffenhagen
Wolfgang Condrus
Christian Find
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Dylan und Shakespeare

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 21. Mai 2017 20:15 (Ursendung)
Autor(en): Julia Reuter
Produktion: ORF 2017, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Was der singende Literaturnobelpreisträger mit dem bedeutendsten Dramatiker der Literaturgeschichte gemein hat.
'Seit Jahren versuche ich Lieder zu schreiben, die einem Drama von Shakespeare ähneln', so Bob Dylan in einem Interview 2015. Im selben Jahr wurde er mit dem 'MusiCares Person of the year 2015 Award' ausgezeichnet. In seiner Dankesrede meinte er, dass er seine Lieder als Mysterienspiele betrachte, nämlich solche wie sie William Shakespeare in seiner Jugend gesehen haben könnte. 'These songs of mine, I think of as mystery plays, the kind that Shakespeare saw when he was growing up. I think you could trace what I do back that far'. Wieviel Shakespeare steckt im Werk von Bob Dylan?
Der deutsche Literaturwissenschafter Heinrich Detering hat sich damit in seinem Buch 'Die Stimmen aus der Unterwelt. Bob Dylans Mysterienspiele' befasst. Im Mittelpunkt steht vor allem das Spätwerk Dylans, beginnend mit dem 2001 erschienenen Album 'Love and Theft'. Bob Dylan verwebt in seinen Liedtexten sehr viel Weltliteratur, von Petrarca über Bertolt Brecht bis hin zu den Beatniks. William Shakespeare, so Heinrich Detering, sei aber die wichtigste Quelle für Dylan. Schon in seinem Frühwerk hat der Musiker Shakespeare-Figuren in seine Texte eingebaut ('Desolation Row'; 1965) oder den englischen Barden persönlich auftreten lassen ('Stuck inside of mobile with the memphis blues again'; 1966). 2012 veröffentlichte Bob Dylan sein Album 'Tempest', eigentlich ein eindeutiger Bezug auf 'The Tempest/Der Sturm', dem vermutlich letzten Werk Shakespeares. Allerdings erzählt Dylan im Titelsong auch vom Untergang der RMS Titanic. Handelt es sich dabei um einen Gegenentwurf zum Beginn von 'Der Sturm'? Die TONSPUREN gehen den Shakespeare-Bezügen in Dylans Werk auf den Grund.
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Ein verrauchtes Idyll

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 21. Mai 2017 21:05, (angekündigte Länge: 49:00)
Autor(en): Robert Schoen
Produktion: HR 2015, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Robert Schoen
Gute Geister im Hintergrund: Ton: Roland Grosch
Inhaltsangabe: So aufregend der Blick des Entomologen auf das vielfältige Treiben eines Ameisenstaates sein mag, so furchterregend ist der Blick auf eine Welt, in der wir, die Menschen, die Ameisen sind. Spielerisch leicht gelingt es Robert Schoen in seinem neuesten Hörspiel, Menschheitsgeschichte mit Naturgeschichte zu konfrontieren.
Heute ist es keine Seltenheit mehr, dass Menschen hundert Jahre alt werden. Ein Menschenleben umspannt ein ganzes Jahrhundert. Ein ungeheurer Zeitraum - und doch nur ein Dilatorium.
So rudimentär und bruchstückhaft die Erinnerungen am Ende eines Lebens auch sein mögen, so bewegend und rührend sind sie - entstammen sie denn nicht einer "stillen Verzweiflung"? [Thoreau] "Elisa begann ihre Existenz vor Urzeiten im Körper einer Ameise. Heute ist sie vier Jahre alt und teilt sich die Erde mit sieben Milliarden Menschen. Wenn sie stirbt, werden es zehn Milliarden sein. Woher nimmt Elisa die Energie, Zentimeter um Zentimeter in ihr Leben hinein zu wachsen, während die Mutter nebenan nur noch fernsieht? Wohin wachsen wir als Menschheit? Leben wir den Fortschritt, oder wandern wir Schritt um Schritt fort?
Was bleibt am Ende in den Herzen und Hirnen der Hundertjährigen? Und wie sieht es eigentlich bei den Ameisen aus? Sie können kein Feuer wahrnehmen und setzen ihre Arbeit fort, bis sie bei lebendigem Leibe verbrennen. Und im Stehausschank? In welchen Farben gleißt Utopie in einer Bierlache? Das Hörspiel kreist assoziativ um die Kraftfelder Hoffnung und Verzweiflung - es ist eine Meditation über die Zeit zwischen Perm-Trias-Ereignis und dem nächsten Bier. Ein somnambules Herumirren. Eine Traurigkeit." [Robert Schoen] Es kreisen mit: einige Hundertjährige, zwei kleine Kinder, ein Ameisenforscher, Gott, angetrunkene Gäste eines Stehausschanks, eine gestresste Mutter und Herbert Lange (85) an der Mundharmonika. Frei nach Texten von Empedokles, Ernst Meister, Goethe, Freddy Quinn, Urs Widmer, Dieter Wellershoff, Else Lasker-Schüler, Rilke, Nietzsche und Stephen Emmott.
Expertenkommentar: „Ein verrauchtes Idyll" feiert die Transzendenz in einer Weise, wie man es im Hörspiel noch nicht gehört hatte.

(Jochen Meißner, Medienkorrespondenz, 31.03.2016)
Mitwirkende:
Luise Nachbar
Käthe Göbel
Johanne Wiegershaus
Brunhilde Beckmann
Elfriede Telizien
Maria Limper
Therese Jüngling
Erich Nepp
Herbert Lange
Anneliese Picot
Fanny Treptow
Nora Treptow
Gesine Treptow
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Bilals Weg in den Terror

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 21. Mai 2017 21:05
Autor(en): Philip Meinhold
Auch unter dem Titel: Trauerfeier für Florent (1. Teil)
Ungebetene Gäste (2. Teil)
Die schicken die Brüder zum Tod (3. Teil)
So tickt ein Salafist (4. Teil)
Chat mit einem Toten (5. Teil)
Produktion: NDR/RBB 2017, 141 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhaltsangabe: Im März 2016 veröffentlicht der Verfassungsschutz eine Audionachricht des 17-Jährigen Bilal aus Hamburg. Ein Jahr zuvor ist Bilal in den Dschihad gezogen, hat sich in Syrien dem IS angeschlossen. In der knapp 6-minütigen Audiobotschaft warnt er seine Glaubensbrüder in der Heimat, ihm zu folgen, keine, der durch den IS gemachten Versprechungen, sei eingetreten: "Die schicken einfach die Brüder zum Tod." Der Autor Philip Meinhold macht sich auf die Suche nach Ursachen und Bedingungen der Radikalisierung und geht der Frage nach, ob und wie dieser Weg zu verhindern gewesen wäre. Er spricht mit Verwandten und Freunden von Bilal, mit Experten von Sicherheitsbehörden und Vertretern der islamistischen Szene. Warum werden junge Deutsche zu Islamisten, welche Gefahren gehen von ihnen aus - und was können Politik und Gesellschaft dagegen tun?
Mitwirkende:
Nina Weniger
Philip Meinhold
Camill Jammal
Judith Engel
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Yoga im System

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 21. Mai 2017 08:05 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 30:00)
WDR 5 - Sonntag, 21. Mai 2017 22:30 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Peter Kaiser
Auch unter dem Titel: Yoga unterm Hakenkreuz (1. Teil)
Yoga in der DDR (2. Teil)
Yoga im Hier und Jetzt (3. Teil)
Produktion: WDR 2017, ca. 90 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Johanna Leist
Gute Geister im Hintergrund: Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Regieassistenz: Katarina Schnell
Inhaltsangabe: Ist Yoga mehr Sport oder Heilslehre? In jedem Fall ein Instrument, Körper und Geist in Verbindung zu bringen. Natürlich hat es sich den Zeiten angepasst, wurde mal verklärt, mal verboten, mal verkauft. Eine Tiefenblick-Reihe über die Geschichte des Yoga in Deutschland.
Seit Yoga in den 1930er Jahren nach Deutschland gekommen ist, wurde es von gesellschaftlichen und politischen Systemen vereinnahmt. Etwa vom "Reichsführer", Heinrich Himmler, der die SS zu einer yogisch inspirierten Kämpferkaste formen wollte. Aus der nationalsozialistischen Volksertüchtigung und später dem spirituellen Gurutum der Hippies glitt Yoga in das System der DDR-Genossen. Und war bei Haftstrafe verboten. Erst wenige Monate vor dem Ende der DDR galt Yoga als gesund und förderungswürdig. In der gesamtdeutschen Jetztzeit schließlich gerät Yoga zum Life-Style-Produkt. Man praktiziert Nackt-, Hot-, Air-, Flow- oder Bieryoga. Religion stört dabei eher. Dennoch ist Yoga noch immer geheimnisvoll, tiefgründig und vor allem: gesund.
Mitwirkende:
Fabian Gerhardt
Markus Scheumann
Dominik Freiberger
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metavoices - Landschaft mit Graupapageien

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 21. Mai 2017 23:00
Autor(en): Andrea Sodomka
Produktion: EIG 2016, 28 Min. (Stereo) -
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Seit 2012 sammle ich im Rahmen des Projektes "metamusic", einem Klangprojekt für Graupapageien von alien productions, Klangaufnahmen von Papageien. Elektroakustische Musikinstrumente, die für die Papageien entwickelt wurden sind genauso Klangmaterial wie ihre Bewegungen, Lautäußerungen und Gespräche. Zuerst ein Projekt rein dokumentarischer Natur, haben mich bald die Klangvielfalt der Papageienstimmen und die Spielweise der Tiere auf den für sie entwickelten elektroakustischen Musikinstrumenten, zu Klangbearbeitungen inspiriert. Mit field-recordings von: Reinhard Gupfinger, Martin Leitner, Susanna Niedermayr, Norbert Math, Iris Baldinger, Andrea Sodomka, u.v.a. Mit den Stimmen und Klängen von: Billy, Wittgenstein, Pauli, Jacko, Rosi, Bimboli, Kasi, Chica, Lukas, Kurti, Rolli, Mickey, Cleo, Kiki, Joki, Coco, Moritz In Kooperation mit: ARGE Papageienschutz; FWF-PEEK- Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste; Interface Cultures, Kunstuniversität Linz und ORF-OE1-Zeitton Ein Ausschnitt von "metavoices" wurde 2016, im Rahmen des Festivals IMAkusmonium, als elektroakustisch-dynamische Klanginstallation, uraufgeführt.
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Kunckels Kunst

Sendetermine: DLR - Montag, 22. Mai 2017 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patricia Görg
Produktion: DLR 2017, 58 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Hans-Gerd Krogmann
Gute Geister im Hintergrund: Ton: Martin Eichberg
Inhaltsangabe: Der Alchemist als Glasmacher, der Fürst als Mäzen. Glas für den Hofstaat, Glas als Kunst.
Wie wandeln Stoffe den, der sie verwandelt? Eine der Fragen, die den Alchemisten Johann Kunckel, geheimer Kammerdiener des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, umtreiben. Für sein Laboratorium übereignete ihm der herrschaftliche Gönner eine Insel in der Havel. Nicht Gold erwartet der Fürst, sondern Kristallglas. Doch auch Kurfürstin Dorothea hat Wünsche: Goldrubinglas. Bildreich, kristallin und poetisch vergegenwärtigt Patricia Görg die Welt des Alchemisten Johann Kunckel, sein Streben nach Perfektion, die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Macht.
Mitwirkende:
Ingo Hülsmann
Christian Redl
Ulrike Krumbiegel
Therese Hämer
Krista Posch
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