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Der ORF gibt Einsparungen bekannt:

Ab Mai 2017 gibt es die Sendereihe "Hörspiel-Studio" Dienstag, 21 Uhr nicht mehr.

Fallweise werden Hörspiele in der Sendereihe "Radiokunst - Kunstradio", Sonntag, 23 Uhr gespielt.

Kondolenzadresse:
ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK, ORF,
A-1040 Wien, Argentinierstraße 30a

hoerspiel@orf.at
gestern | heute | morgen | 25. Jul | 26. Jul | 27. Jul | 28. Jul | 29. Jul | 30. Jul |

25 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 16. Juli 2017

Hugo Wassertropfen

Sendetermine: MDR Kultur - Sonntag, 16. Jul 2017 07:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): André Nitzschke
Produktion: DDR 1988, 20 Min. (Stereo) -
Genre(s): Kinderhörspiel ab 4 Jahre
Regie: Uwe Haacke
Komponist(en): Herwart Höpfner
Ton: Hans Blache
Dramaturgie: Elisabeth Panknin
Schnitt: Alexander Brennecke
Regieassistenz: Petra Wellner
Inhaltsangabe: Ein kleiner Wassertropfen hat verschlafen, während seine Kameraden zur Erde gesprungen sind. Als er aufwacht, ist er allein auf seiner Wolke, alle Wassertropfen sind verschwunden. Der kleine Hugo macht sich allein auf den Weg, seine Kameraden zu suchen. Er gerät in die unterirdischen Gänge der bösen Zauberratte Califax. Hugo schlägt sich tapfer, und zum Ende der Geschichte schweben seine Freunde und er vergnügt hinauf zur Wolke.
Mitwirkende:
Hugo Mirko Elbracht
Regenbogen Peter Reusse
Maus Genia Lapuhs
Ratte Hans-Joachim Hanisch
Rose Gabriele Zion
Ameise Hans Oldenbürger
Gloria Jadwiga
Gunter Schoß
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Wumme

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 07:05
Autor(en): Ernestine Koch
Auch unter dem Titel: Wumme erfährt, warum und wie sie ohne Mutter zurechtkommen soll (1. Teil)
Wumme hilft Kuchen backen und geht allein zum Einkaufen (2. Teil)
Wumme vergißt ihr Fahhrad aufzuräumen und fürchtet sich im Keller (3. Teil)
Wumme hat Zahnweh und geht zweimal zum Zahnarzt (4. Teil)
Wumme fährt mit dem Zug und geht beinahe verloren (5. Teil)
Wumme darf so viel Eis essen, wie sie will, und fürchtet sich nachts (6. Teil)
Der Vater hat Kopfweh und Wumme hat viel Kummer (7. Teil)
Wumme wird operiert (8. Teil)
Wumme ist Papa, und Papa ist Wumme (9. Teil)
Wumme fährt allein mit dem Bus (10. Teil)
Wumme sammelt Autos (11. Teil)
Wumme feiert ein Fest (12. Teil)
Produktion: BR 1971, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Jan Alverdes
Inhaltsangabe: Die Geschichten von "Wumme" haben seit 1970 Kinder und Eltern begeistert. "Wumme", die Hauptfigur, heißt eigentlich Sabine Irmingard Anneliese Müller und wird "Wumme" genannt, weil sie schon als kleines Mädchen immer "warum?" gefragt hat. Damals konnte sie allerdings das "r"noch nicht aussprechen und sagte einfach nur: "wumm?" Seitdem hat sie den Spitznamen "Wumme". Inzwischen hat "Wumme" kein Problem mehr mit dem "r", aber "warum?" ist immer noch ihre Lieblingsfrage, die sie in über 150 Folgen stellt.
Mitwirkende:
Herbert Bötticher
Regina Hackethal
Christine Ostermayer
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Als Amelie und Onkel Theo in den falschen Zug gestiegen sind

Sendetermine: DLR - Sonntag, 16. Jul 2017 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Guido Gin Koster
Produktion: DLR 2012, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komponist(en): Wolfgang van Ackeren
Inhaltsangabe: Es ist Sommer, Onkel Theo und seine Nichte Amelie wollen in den Urlaub fahren. Onkel Theo liebt Italien und möchte dieses schöne Land seiner Nichte zeigen. Er schwärmt: Dort ist es warm, man kann den ganzen Tag baden und das schönste Eis essen. Gut gelaunt steigen beide aus dem Zug und suchen das Hotel "Zur letzten Pizza". Leider ohne Erfolg. Sie sind in den falschen Zug gestiegen. Sie sind in Öttepötten in Finnland gelandet. Und nun? Onkel Theo, seine Nichte Amelie und die vielen freundlichen Finnen tun einfach so, als wäre hier Italien.
Mitwirkende:
Maria Matschke
Claudius von Stolzmann
Dietmar Bär
Christian Gaul
Victor Rühl
Stefan Gossler
Anatol Aljinovic
Gerd Grasse
Martin Seifert
Barbara Becker
Marie Gruber
Axel Wandtke
Barbara Philipp
Martin Engler
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Tod eines Stasi-Agenten

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 16. Jul 2017 08:05 Teil 6/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Lisbeth Jessen
Johannes Nichelmann
Auch unter dem Titel: Die Leiche vom Storchensee (1. Teil)
Noch ein Toter (2. Teil)
Kleine Fische, große Fische (3. Teil)
Lisbeths Anruf (4. Teil)
Der russische Freund (5. Teil)
Schattenwelten (6. Teil)
Produktion: WDR/Danmarks Radio 2017, 159 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Lisbeth Jessen
Johannes Nichelmann
Ton: Jonas Bergler
Inhaltsangabe: Im April 2008 findet die Besitzerin einer dänischen Ferienanlage ihren Ex-Freund tot in Hütte Nr. 15. Der Tote litt an Diabetes und starb offenbar an einer Überdosis Insulin. Zu DDR-Zeiten war er Agent der Staatssicherheit. Und nur wenige Monate vor seinem Tod rief er die dänische Journalistin Lisbeth Jessen an, weil er befürchtete bald umgebracht zu werden.
1990 verliert Major Eckardt Nickol seine Arbeit beim Ministerium für Staatssicherheit der ehemaligen DDR. Er gibt an, für die „Hauptverwaltung Aufklärung“, den Auslandsgeheimdienst der Stasi tätig gewesen zu sein. Auch nach der Wende nutzt er seine Kontakte und versucht brisante Stasi-Dokumente an Zeitungen, Fernsehsender und Nachrichtendienste zu verkaufen. Doch ein Agent ohne Dienst ist auf sich allein gestellt. Immer wieder zieht er sich in das Ferienparadies in Dänemark zurück, empfängt dort Besuch. War sein Tod wirklich ein Unfall?
Lisbeth Jessen und ihr deutscher Kollege Johannes Nichelmann untersuchen den Fall neu. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf alte Seilschaften, nachdenkliche Journalisten und auf eine Welt voller Geheimnisse.
Mitwirkende:
Angelika Bartsch
Judica Albrecht
Bernhard Schütz
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"Be Sure to Wear Some Flowers ..." - Die Hippies und der "Summer of Love"

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 16. Jul 2017 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Udo Zindel
Produktion: SWR 2007, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexander Schuhmacher
Inhaltsangabe: "Turn on, tune in, drop out", predigte Timothy Leary in San Francisco 1967. Mit Gras oder LSD hofften Hippies, sich in rauschhaftem, universellem Bewusstsein, in freier Liebe und echter Gemeinschaft vereinen zu können. Hunderttausende aus aller Welt strömten im Viertel Haight-Ashbury zusammen, überwacht von Polizeispitzeln, FBI-Agenten und Drogenfahndern.
Gegen Ende des Jahres war aus dem Aufbruch "too much of a good thing" geworden. "Bad trips" stürzten viele in Depressionen oder Selbstmorde, junge Leute verwahrlosten oder verloren jede Orientierung. Ihr Mythos aber wirkte fort bis Woodstock 1969.
Mitwirkende:
Gerd Andresen
Nicole Boguth
Hubertus Gertzen
Andrea Hörnke-Trieß
Nadine Kettler
Karl Rudolf Menke
Frank Stöckle
Andreas Szerda
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Bis zum letzten Atemzug

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 16. Jul 2017 11:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Agnese Franceschini
Tom Mustroph
Produktion: WDR 2015, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Wolfertz
Ton: Henning Schmitz
Inhaltsangabe: Fußball ist ohne Fans nicht denkbar. In und vor den Stadionkurven herrscht aber häufig eine explosive Mischung aus Leidenschaft, Freude an Gewalt sowie rechtsextremer Ideologie. Die Fankultur steht auf dem Prüfstand.
3. Mai 2014. Zum ersten Mal schoss in Italien ein Ultra des AS Rom auf einen Fan des SSC Neapel. 26. Oktober 2014. Hooligans aus ganz Deutschland verwandeln unter dem Emblem "HoGeSA" den Kölner Bahnhofvorplatz in ein Kriegsgebiet. Bei beiden Ereignissen steht nicht der Fußball im Mittelpunkt. Es geht um Gewalt, die sich in und um die Stadien herum organisiert und politisch nutzbar gemacht wird. 21. Januar 2015. Der Bundesgerichtshof stuft erstmals prügelnde Hooligans als kriminelle Vereinigung ein. In Italien gibt es die Strafverfolgung krimineller Ultras im Kontext von Mafia-Ermittlungen schon länger. Das Feature geht den Ursachen der Gewaltspirale nach. Was unterscheidet Fans von Ultras, wo liegt die Grenze zu Hooligans? Und welche Zukunft hat die Fankultur insgesamt?
Mitwirkende:
Anne Müller
Robert Höller
Bernt Hahn
Volker Niederfahrenhorst
Johanna Gastdorf
Justine Hauer
Denis Moschitto
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Faked Science - Manipulation und Betrug in der Wissenschaft

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 16. Jul 2017 11:05
BR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 21:05
Autor(en): Gabriele Knetsch
Produktion: BR/WDR/SWR 2017, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton und Technik: Susanne Harasim
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Inhaltsangabe: Der Betrug des niederländischen Sozialpsychologen Diederik Stapel machte Schlagzeilen: Wie konnte es geschehen, dass der prominente Forscher vor den Augen seiner Kollegen über Jahre hinweg Daten einfach erfand? Ein Einzelfall? Oder ein Beleg dafür, dass es im Wissenschaftsbetrieb knirscht? Im Wettbewerb der Universitäten um "besser, schlauer, erfolgreicher" geht es um viel Geld und wenig sportlich zu: Wie im Profi-Fußball werben sich Universitäten erfolgreiche Wissenschaftler gegenseitig ab. Die Stars unter den Forschern ziehen dringend benötigte Fördergelder nach sich. Doch hält deren Forschung wirklich, was sie verspricht? Studienergebnisse halten der Überprüfung oft gar nicht stand - wie stichhaltig sind sie? Wissen schaftler geben in anonymen Umfragen zu, auch mal nachzuhelfen, damit Ergebnisse passend werden. Die Dunkelziffer ist hoch - die Aufdeckungsquote gering. Whistleblower beklagen, oft nicht gehört zu werden oder massive Nachteile zu erleiden. Die Verfahren zur Prüfung wissenschaftlichen Fehlverhaltens finden hinter verschlossenen Türen an den zuständigen Universitäten statt. Die Wissenschaft kontrolliert sich selbst - wenn überhaupt. Doch Wissenschaft geht alle etwas an - wie kann man sie besser kontrollieren? Im Feature "Faked Science" erzählt der Fälscher Diederik darüber, wie einfach Betrug in der Wissenschaft ist und über seinen tiefen Fall. Und die Autorin wirft einen Blick hinter die Kulissen des sonst so diskreten Wissenschaftsbetriebs.
Mitwirkende:
Kathrin von Steinburg
Bijan Zamani
Thomas Albus
Stefan Merki
Katarina Schumacher
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Die Umsiedler

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 14:04, (angekündigte Länge: 72:00)
Autor(en): Arno Schmidt
Produktion: NDR/WDR 2017, 73 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Anna Pein
Komponist(en): Sabine Worthmann
Regieassistenz: Anne Abendroth
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Technische Realisation: Angelika Körber
Technische Realisation: Corinna Gathmann
Technische Realisation: Sven Kohlwage
Inhaltsangabe: Eine verregnete Dezembernacht des Jahres 1950: Ein Mann verlädt sein spärliches Hab und Gut auf einen Güterzug. Wie viele andere erhofft er sich mit der Übersiedlung aus dem Niedersächsischen nach Rheinhessen einen neuen Anfang. Auf der beschwerlichen Bahnfahrt nach Süden kommen sich der bücherversessene Erzähler und eine resolute junge Witwe näher. In seinem 1953 erschienenen Kurzroman "Die Umsiedler" schildert Arno Schmidt das Drama der erzwungenen Auswanderung - zwischen 1944 und 1950 waren mehr als 12 Millionen Deutsche auf der Flucht gen Westen - mit großer Eindringlichkeit. Autorin Anna Pein und Regisseur Oliver Sturm übersetzen Schmidts literarisches Fotoalbum in akustische Bilder.
Mitwirkende:
Erzähler/Ich Tilo Werner
Katrin Katharina Marie Schubert
Sprecher A Udo Schenk
Spercher B Jürgen Uter
Peter Kaempfe
Klaus Manchen
Herbert Tennigkeit
Jochen Nix
Sascha Nathan
Mirco Kreibich
Julian Greis
Benjamin Utzerath
Christoph Luser
Yorck Dippe
Cornelia Niemann
Felix Potyra
Susanne Schäfer
Anne Abendroth
u.a.
Gesang Almut Kühne
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ARD Radio Tatort 113:

Trauerfall

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 16. Jul 2017 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
MDR Kultur - Sonntag, 16. Jul 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): John von Düffel
Produktion: RB/WDR/SWR 2017, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Komponist(en): Jan-Peter Pflug
Sabine Wortmann
Ton und Technik: Gerd-Ulrich Poggensee
Ton und Technik: Tim Corleis
Regieassistenz: Janine Lüttmann
Dramaturgie: Holger Rink
Inhaltsangabe: Ein Personenschaden hatte den Zug, in dem sich Staatsanwalt Gröninger und die Mutter der Bremer Hauptkommissarin Evernich auf der Reise nach Sankt Peter Ording befanden, abrupt zum Halten gebracht. Die sofort einsetzenden polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Toten um den Bruder des gesuchten Kunsträubers Samir Al Waki handelte, dem Verbindungen zu einem renommierten Bremer Galeristen nachgesagt werden. Mysteriös wird der Fall, als bekannt wird, dass der Galerist entführt worden ist. Für zusätzliche Aufregung sorgt in dem ganzen Trubel das Verschwinden der Mutter Evernich.
"Trauerfall" ist die Fortsetzung der Geschehnisse des Radio Tatorts "Personenschaden".
Mitwirkende:
Hauptkommissarin Claudia Evernich Marion Breckwoldt
Staatsanwalt Dr. Kurt Gröninger Markus Meyer
Mutter Margot Evernich Katharina Matz
Mann aus dem Zug Stephan Bissmeier
Schaffner Oskar Ketelhut
Lokführer Mirco Kreibic
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Der silberne Pfeil

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 16. Jul 2017 14:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Heinz Schimmelpfennig
Produktion: WDR 1956, 60 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Heinz Schimmelpfennig
Inhaltsangabe: Hans Krause und sein Freund Klaus Hellweg gehen in die gleiche Klasse eines Gymnasiums in Duisburg. Als Klaus in der Zeitung von einem großen Seifenkistenrennen liest, sind beide gleich Feuer und Flamme. Da werden sie mitmachen und den ersten Preis gewinnen: ein fabrikneues Fahrrad und zwei Wochen Amerika! Hans ist ein geschickter Konstrukteur und hat sofort eine Idee, wie das Gefährt gebaut werden müsste. Aber dafür benötigen sie Geld. Mindestens 10 Mark für die Einzelteile. Und woher sollen sie das nehmen?
Mitwirkende:
Erzähler Heinz Schimmelpfennig
Franz Krause Hermann Schomberg
Gertrud Krause Berni Clairmont
Herr Pottsehuss Hermann Pfeffer
Ein Rundfunkreporter Peter Rene Körner
Hans Krause Michael Pfeffer
Klaus Hellwig Holger Madin
Manfred Brenken Herbert Gillesen
Otto Riesler Andreas Först
Christian Brückner
Wolf Osenbrück
Klaus-Dieter Fröhlich
Walter Gillesen
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Zwei Mütter

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Isabelle Engels
Produktion: ORF 2015, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Martin Todt
Inhaltsangabe: Ein Porträt der ehemaligen SOS-Kinderdorfmutter Angela Sasshofer und ihrer Familie
Armut und häusliche Gewalt prägen das Leben einer türkischen Einwandererfamilie. Als die junge Mutter auf tragische Weise stirbt, scheint der weitere Weg für die fünf Kinder vorgezeichnet. Sozial desintegriert und psychisch traumatisiert haben sie schlechte Zukunftsaussichten. Doch dann tritt Angela Sasshofer in ihr Leben. Mit knapp 40 Jahren beschließt sie, sich als SOS-Kinderdorfmutter dieser Kinder anzunehmen. Das Zusammenwachsen als neue Familie ist nicht einfach, aber es gelingt. Doch kaum sind die Kinder erwachsen, steht ihnen eine neue Prüfung bevor. Das Feature "Zwei Mütter" wurde 2015 für den Prix Europa nominiert, beim Prix Italia mit dem Sonderpreis des italienischen Staatspräsidenten ausgezeichnet und erhielt beim "featurepreis 15" der Stiftung Radio Basel den 3. Platz.
Mitwirkende:
Isabelle Engels
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Seismographie des Hörspiels 30 Jahre: „Hörspiel des Jahres“

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 15:00 (Ursendung)
Autor(en): Michael Farin
Produktion: BR 2017, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Michael Farin
Inhaltsangabe: Das Doppeljubiläum eines Hörspielpreises: 40 Jahre Hörspiel des Monats, 30 Jahre Hörspiel des Jahres. Anlass, die Entwicklung der Kunstform Hörspiel Revue passieren zu lassen. 1977 wurde von der Deutschen Akademie der Darstellende Künste die Initiative „Hörspiel des Monats“ ins Leben gerufen, zehn Jahre später ergänzt um den Preis „Hörspiel des Jahres“. Mehrere hundert Produktionen wurden in diesen 40 Jahren ausgezeichnet, von jährlich wechselnden Jurys, die sich aus Publizist/innen und Kritiker/innen zusammensetzten. „Eine der lebendigsten, phantasievollsten und formal variantenreichsten Kunstgattungen der Gegenwart“ – so charakterisiert Christoph Buggert, Autor und Mitglied des Präsidiums der Akademie, das Hörspiel. Er lud Autor/innen, Komponist/innen, Regisseur/innen, Dramaturg/innen und Publizist/innen ein, für eine Hörspiel-Publikation der Akademie Beiträge zu verfassen: Gedankensplitter, Kurz-Essays, Kommentare, Erinnerungsfetzen, Fußnoten, Polemiken und Miszellen. „Seismographie des Hörspiels“ versammelt diese Stimmen für eine Momentaufnahme der Situation und Entwicklungsmöglichkeiten jener Kunstform, die das Medium Radio hervorgebracht hat.
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Über Apollo Amerika

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 16. Jul 2017 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ferdinand Kriwet
Produktion: WDR 1969, 50 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Haus geführt wurde“, bezeichnete US-Präsident Nixon seine Unterhaltung mit den Apollo 11 Astronauten auf dem Erdtrabanten. Die Mondlandung war – auch – eine gigantische mediale Inszenierung zur Selbstversicherung einer gespaltenen Nation. Der Autor zur Entstehung von Apollo Amerika: "... 1969 gehe ich zur Realisation meines Hörtextes in ein Düsseldorfer Reisebüro; ich kaufe zwei Flugkarten von Düsseldorf nach New York; ich fliege mit einem Mitarbeiter und drei Stereo-Reporter-Tonbandgeräten nach New York; ich miete mir in New York ein Hotelzimmer und drei Fernsehgeräte und Radiogeräte; ich nehme mit meinen Reporter- Stereo-Tonbandgeräten in einem Hotelzimmer in New York und an anderen Orten Hörbares auf und gehe anschließend in ein Tonstudio zur Montage. Ich versuche …aufs Erfinden und Erdichten gänzlich zu verzichten und nur mehr Gefundenes die Komposition bestimmen zu lassen. Mein Thema ist sensorische und intellektuelle Wahrnehmung all dessen, was ich im Radio, Fernsehen oder sonst wie vermittels sonstiger technischer oder menschlicher Information von oder über das Projekt Apollo 11 höre. Da sowohl diese Arbeitsweise als auch deren Ergebnis nicht vorhersehbar sind, wird man Apollo Amerika als experimentell bezeichnen müssen“.
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Ein Sommer, der bleibt. Peter Kurzeck erzählt das Dorf seiner Kindheit

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 17:00 Teil 2/5, (angekündigte Länge: 70:00)
Autor(en): Peter Kurzeck
Produktion: supposé Verlag 2007, Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Sander
Schnitt: Michael Schlappa
Inhaltsangabe: 1946 in Deutschland: Aus Böhmen vertrieben findet die Familie des dreijährigen Peter Kurzeck in einem hessischen Dorf ihre neue Heimat. Rund sechzig Jahre später setzt der Schriftsteller spielerisch zum grossen Erinnerungsprojekt an und erzählt - ohne schriftliche Vorlage - das Dorf seiner Kindheit.
"Ein Sommer, der bleibt" ist ein bisher einzigartiges Hörerlebnis: Kurzeck benötigt keine schriftliche Vorlage für seine ausschweifende Erzählung. Er geht mit seiner unnachahmlichen Sprechmelodie und den manchmal märchenhaften, aber scharfsinnigen Erklärungen der deutschen Nachkriegskindheit weit über einen rein autobiografischen Zeitzeugenbericht hinaus. Kurzeck gelingt es durch seinen spontanen Bericht, das eigene Erstaunen über das Erinnerte auf die Hörerinnen und Hörer zu übertragen. Was im Moment entsteht, ist Literatur.
Im Anschluss an jede Lesung sprechen wir mit Kurzeck-Experten: Mit dem Autor Frank Schäfer, der Germanistin Prof. Natalie Binczek, dem Lyriker und langjährigen Freund Harry Oberländer sowie mit Klaus Sander, Kurzecks Verleger.
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ARD Radio Tatort 113:

Trauerfall

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 16. Jul 2017 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
MDR Kultur - Sonntag, 16. Jul 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): John von Düffel
Produktion: RB/WDR/SWR 2017, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Komponist(en): Jan-Peter Pflug
Sabine Wortmann
Ton und Technik: Gerd-Ulrich Poggensee
Ton und Technik: Tim Corleis
Regieassistenz: Janine Lüttmann
Dramaturgie: Holger Rink
Inhaltsangabe: Ein Personenschaden hatte den Zug, in dem sich Staatsanwalt Gröninger und die Mutter der Bremer Hauptkommissarin Evernich auf der Reise nach Sankt Peter Ording befanden, abrupt zum Halten gebracht. Die sofort einsetzenden polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Toten um den Bruder des gesuchten Kunsträubers Samir Al Waki handelte, dem Verbindungen zu einem renommierten Bremer Galeristen nachgesagt werden. Mysteriös wird der Fall, als bekannt wird, dass der Galerist entführt worden ist. Für zusätzliche Aufregung sorgt in dem ganzen Trubel das Verschwinden der Mutter Evernich.
"Trauerfall" ist die Fortsetzung der Geschehnisse des Radio Tatorts "Personenschaden".
Mitwirkende:
Hauptkommissarin Claudia Evernich Marion Breckwoldt
Staatsanwalt Dr. Kurt Gröninger Markus Meyer
Mutter Margot Evernich Katharina Matz
Mann aus dem Zug Stephan Bissmeier
Schaffner Oskar Ketelhut
Lokführer Mirco Kreibic
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Katzenjammer

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 16. Jul 2017 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Andreas Renoldner
Produktion: WDR 2006, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Petra Feldhoff
Inhaltsangabe: Perfekter Plan für den perfekten Bankraub: Nur zehn Meter entfernt von einem Abbruchhaus steht der Tresor im Keller einer Bank. Das Haus ist schnell erworben, der Tunnel auf dem Papier entworfen. Nur noch ein bisschen graben - und die Zukunft sieht wieder rosig und golden aus. Einziges Problem: Die Bankräuber sind älter, anspruchsvoll und bequem geworden. Also versucht es ihr Boss mit Psychologie: Er richtet den Kellerraum mit Küche, Sofa und Fernseher so gemütlich ein, dass sich die Helfer wie daheim fühlen können. Zum Teil geht die Rechnung auch auf: Der Fernseher läuft, es wird gekocht, gefuttert und gezankt wie in der schönsten Kleinfamilie. Nur schaufeln und graben will keiner. Der Boss schimpft und brüllt, die anderen reagieren störrisch. Die Zeit verrinnt. Wer wird nun den Tunnel graben?
Mitwirkende:
Boss Oliver Stritzel
Otto Alexander Hauff
Schwarz Robert Gallinowski
Kalmar Peter Davor
Links: Externer Link Homepage Andreas Renoldner
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ARD Radio Tatort 113:

Trauerfall

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 16. Jul 2017 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
MDR Kultur - Sonntag, 16. Jul 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): John von Düffel
Produktion: RB/WDR/SWR 2017, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Komponist(en): Jan-Peter Pflug
Sabine Wortmann
Ton und Technik: Gerd-Ulrich Poggensee
Ton und Technik: Tim Corleis
Regieassistenz: Janine Lüttmann
Dramaturgie: Holger Rink
Inhaltsangabe: Ein Personenschaden hatte den Zug, in dem sich Staatsanwalt Gröninger und die Mutter der Bremer Hauptkommissarin Evernich auf der Reise nach Sankt Peter Ording befanden, abrupt zum Halten gebracht. Die sofort einsetzenden polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Toten um den Bruder des gesuchten Kunsträubers Samir Al Waki handelte, dem Verbindungen zu einem renommierten Bremer Galeristen nachgesagt werden. Mysteriös wird der Fall, als bekannt wird, dass der Galerist entführt worden ist. Für zusätzliche Aufregung sorgt in dem ganzen Trubel das Verschwinden der Mutter Evernich.
"Trauerfall" ist die Fortsetzung der Geschehnisse des Radio Tatorts "Personenschaden".
Mitwirkende:
Hauptkommissarin Claudia Evernich Marion Breckwoldt
Staatsanwalt Dr. Kurt Gröninger Markus Meyer
Mutter Margot Evernich Katharina Matz
Mann aus dem Zug Stephan Bissmeier
Schaffner Oskar Ketelhut
Lokführer Mirco Kreibic
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Die Hesselbachs (I. Staffel) - Die Familie Hesselbach 21:

Ist was passiert?

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 18:04
Autor(en): Wolf Schmidt
Produktion: HR 1950, 43 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Komödie
Sprache: Dialekt
Inhaltsangabe: Mama Hesselbach ist zur Kur und hat der restlichen Familie genaue Anweisungen zur Haushaltsführung hinterlassen. Doch die interpretieren die Anweisungen sehr frei... (MDK)
Mitwirkende:
Baba Hesselbach Wolf Schmidt
Mama Hesselbach Lia Wöhr
Tochter Annelise Sophie Engelke
Sohn Willi Joost Jürgen Siedhoff
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Gold. Revue

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 18:20, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Jan Wagner
Produktion: DLF/SWR 2017, 85 Min. (Stereo) -
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Sven Koch
Inhaltsangabe: Es ist Gold, das seit Anbeginn der Dinge ruhte, aber nicht schlief, das nur darauf wartete, gefunden zu werden am Ufer eines Flusses irgendwo in den menschenleeren Weiten, das gelauert hat auf den Einen, der es blitzen sieht, dem es zublinzelt aus dem Wasser und der sich herunterbeugt, um es aufzuheben, Besitzer eines Geheimnisses, das keines bleiben kann. Und so rast das Gerücht von Dorf zu Stadt, über die Länder und Meere, bis die Fabriken und die Büros verstummt sind, die Schiff e leer in der Bucht schaukeln, nur noch die Hacken und Schaufeln Hunderttausender von Glücksuchern zu hören sind – „jeder für sich selbst allein, und der Teufel für uns alle“. ‚Gold‘ ist ein lyrisches Stimmenspiel von Jan Wagner, in dem sie alle zu Sprache und zu Gesang finden, die Herumtreiber und die Händler, die Schürfer und Gräber, die Bardamen, Bestatter, Liebenden und Missionare, die Säufer und Prasser und Spieler, all jene, die mit nichts als ein bisschen Hoff nung in der Tasche ihr altes Dasein für immer hinter sich ließen, manchmal gewannen, fast immer verloren. Eine Revue zum Rausch, in der die Lebenden und auch die längst vergessenen Toten, verscharrt in der Erde, ein letztes Mal reden dürfen, so wie auch das Gold, das bleibt, während die, die es suchten, vergingen; eine poetische Szenenfolge, ergänzt und gespiegelt von einer Originalmusik des Komponisten Sven-Ingo Koch.
Mitwirkende:
Mechthild Grossmann
Heikko Deutschmann
Henning Nöhren
Marek Harloff
Rainer Philippi
Jan Maak
Andre Kaczmarczyk
Rosa Enskat
Sonja Beißwenger
Yohanna Schwertfeger
Maja Schäfermeyer
Julian Panknin
Perkussion Dirk Rothbrust
E-Gitarre Kalle Kalima
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alles, aber anders

Sendetermine: DLR - Sonntag, 16. Jul 2017 18:30, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Ulrike Haage
Auch unter dem Titel: 12 Miniaturen über Eva Hesse (Untertitel)
Produktion: BR 2008, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ulrike Haage
Komponist(en): Ulrike Haage
Inhaltsangabe: "Vielleicht stellen Worte die beste Möglichkeit zu kommunizieren dar, aber ich war nicht in der Lage das zu erreichen. Ich habe mehr Praxis im Visuellen. Ich weiß mehr darüber, und ich habe mehr Vertrauen zum Visuellen. Aber ich würde das alles gerne mit Worten erreichen" schrieb Eva Hesse in eines ihrer Tagebücher. Tatsächlich zählt sie heute zu den wichtigsten bildenden Künstlerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts. Geboren 1936 in Hamburg, gestorben 1970 in New York: ihr kurzes, intensives Leben ist von so vielen traumatischen Erlebnissen geprägt, das es mehrere Biografien ausfüllen könnte. Im Alter von zwei Jahren wird sie mit ihrer Schwester Helen auf dem Bahnhof Altona von den Eltern getrennt, die Emigration der jüdischen Familie gelingt nur, da die Eltern die Töchter alleine vorschicken und für Monate in einem niederländischen Kinderheim unterbringen. Später wird die Familie in New York wieder vereint. Die Mutter, die ihre eigenen Eltern im Holocaust verliert, kommt mit der neuen Lebenssituation im fremden Land nicht klar und springt von einem Hochhaus, als Eva zehn Jahre alt ist. "Mein Vater war Strafverteidiger und meine Mutter war die schönste Frau der Welt. Sie sah aus wie Ingrid Bergmann, und sie war depressiv" schreibt Eva Hesse später über ihre Familie. Ihr Vater heiratet wieder. Mit der Stiefmutter wird Eva Hesse zeit ihres Lebens nicht warm. Nach der Schule beginnt sie ein Studium der Grafik, wirft dieses aber hin, da es ihr mit zu vielen Normen behaftet scheint. Sie beschließt, Künstlerin zu werden, da es das einzige zu schein scheint, das ihr leicht fällt. Anfang der sechziger Jahre erhält sie wesentliche Impulse durch die Arbeit von Marcel Duchamp. Doch bald verfolgt sie einen eigenständigen künstlerischen Ansatz: "Nicht-Kunst, nicht assoziativ, nicht anthropomorph, nicht geometrisch, nicht Nichts. Alles, aber anders, als Vision von einem ganz anderen Referenzpunkt." Sie wendet sich Objekten und Skulpturen zu, experimentiert mit Stoffen, Latex, Seilen, Polyesterharz, Fiberglas und mit sich zersetzenden Materialien. Sie lebt für ihre Kunst und versucht mithilfe ihrer Kunst am Leben zu bleiben. Als ihr mit 33 Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert wird, und sie sich operieren lassen muss, arbeitet sie weiter. 1970 stirbt sie, gerade mal 34 Jahre alt. Ihr Verhältnis zum Schreiben ist trotz ihrer Selbstzweifel ausgeprägt vorhanden. Es erscheint in Form von Notizen, Listen, Stichwortsammlungen, Aufzählungen und nicht zuletzt in Form von Titeln, die sie ihren Werken gibt. Textgrundlage des Hörspiels bildet eine Auswahl unkommentierter Zitate aus ihren Aufzeichnungen und Interviews. Die Produktion folgt den Grundgedanken und der Materialbesessenheit Eva Hesses und transformiert die Sinnlichkeit ihrer Skulpturen und ihrer Materialien unmittelbar ins Akustische.
Mitwirkende:
Anna-Lena Zühlke
Cristin König
Ingo Hülsmann
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Knock Out

Sendetermine: DLR - Sonntag, 16. Jul 2017 19:25, (angekündigte Länge: 33:00)
Autor(en): Katharina Schmitt
Produktion: DLR 2011, 33 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Katharina Schmitt
Komponist(en): Nick Gill
Inhaltsangabe: "Ich laufe weiter, das ist der Auftrag, laufe weg, warum bin ich so schnell, warum steht ein Mann vor mir und schlägt mich, ein schneller Kinnhaken, warum kippen meine Beine nach hinten weg, warum falle ich mit dem Kopf aufs Pflaster, Knocked-out, K.o. wie ein lahmer Boxer. Wo mein Kopf war, ist im Pflaster ein Loch, ich werde mich in ihm verstecken, verschwinde im Boden. Ich funktioniere nach Plan, Auftrag ausgeführt, der Rucksack mit Inhalt ist in der Luft jetzt, die Leute auch, der Tod fürs Vaterland ist süß und ehrenvoll, alles wird morgen in der Zeitung stehen, die Luft, die Leute, der Rucksack, daneben ein Fahndungsbild".
Das Stück "Knock Out" ist inspiriert von Gerhard Richters Bildzyklus "18.Oktober 1977", der sich mit der Baader-Meinhof-Gruppe beschäftigt. Eine erste Hörspielfassung hatte die Autorin für das tschechische Radio inszeniert.
Mitwirkende:
Mann 1 (Sz2) / Mann 2 / Friedhofsgärtner Mohamed Achour
Polizist / Mann 1 / Mann (Sz8) / Männerstimme Robert Beyer
Frau 2 / Frau (Sz5, Sz8) Cristin König
Frau 1 Eva Meckbach
Bestatter Bernd Stempel
Frau (Sz7) Almut Zilcher
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Echo - Von der Suche nach Widerhall

Sendetermine: DLF - Sonntag, 16. Jul 2017 20:05
Autor(en): Bettina Mittelstraß
Produktion: SRF 2016, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Bettina Mittelstraß
Komponist(en): Arkady Shilkloper
Christian Zehnder
Tontechnik: Fabian Zweck
Inhaltsangabe: Im Projekt "Echo-Topos-Schweiz" vermisst der Schweizer Sänger Christian Zehnder den Alpenraum akustisch. Im Widerhall der Berge ertönen antike Mythen, eine Kulturgeschichte der Vermessung, die Alpenwahrnehmung der Romantik und die ewige Suche des Menschen nach sich selbst im Resonanzraum des anderen. Im Mythos kann die Nymphe Echo ihre Stimme nicht von selbst erheben. Wie Felswände in den Alpen muss sie auf Rufende warten, um den Schall zurückzuwenden. Der antike Dichter Ovid verbindet Echos Widerhall mit der Geschichte von Narziss, der auf der Suche nach sich selbst scheitert. Spinnt man die antike Geschichte weiter, so die klassische Philologin Antje Wessels, dann suchen wir im Widerhall der Berge heut noch immer uns selbst - mit besseren Chancen. Das Bedürfnis nach Resonanz ist eine anthropologische Konstante und für den Stimmvirtuosen Christian Zehnder, der die Schweizer Alpen erstmals als Resonanzraum vermisst, notwendige Bedingung für alles Musizieren.
Mitwirkende:
Shenja Lacher
Katja Schild
Preise / Auszeichnungen: Stiftung Radio Basel 2016
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Ein Blumenstück

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 16. Jul 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ludwig Harig
Produktion: NDR/WDR 1979, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Sprachexperiment
Regie: Heinz Hostnig
Inhaltsangabe: "Auschwitz läßt sich nicht sühnen, der Ort ist heute ein Museum, das nichts begreifbar macht, in dem man lediglich die Spuren einer gewalttätigen Epoche besichtigen kann. An solchem Geschehen erfährt Literatur ihre Ohnmacht. Ludwig Harig versucht denn in seinem Hörspiel auch gar nicht, das Geschehen in Auschwitz und die Psychologie seines Kommandanten zu beschreiben und für die Gegenwart zu rekonstruieren. Er erfindet auch keine Fabel, die noch als Modell einstehen könnte wie etwa Kafkas ahnungsvoller Bericht aus der 'Strafkolonie'. Harig konstruiert vielmehr einen Stimmenzusammenhang, dessen sprachliches Material einmal neutral, zum andern durch den Umstand, daß es sich um die Worte Höß' handelt, belastet und gezeichnet erscheint. Zitathaft verwendet und instrumentiert Harig Kinderverse, Sprüche, Lieder aus dem Volksmund, und diesen Singsang durchsetzt er mit Worten, die in Höß' Aufzeichnungen nachzulesen sind. Es wäre falsch, die Kinderlieder der Romantik für die Verbrechen des Dritten Reiches verantwortlich machen zu wollen; sie bleiben jedoch der Ausdruck einer Geisteswelt, die das Nationalgefühl der Deutschen bis über das Dritte Reich hinaus bestimmt hat. Ebenso verliert die Sprache der Kinder, die Harig in seinem Hörspiel zitiert, ihre Harmlosigkeit und Spaßhaftigkeit, wenn man sie auf ihre latenten Gewalttätigkeiten abhört. Wenn man nach Adornos Wort nach Auschwitz keine Lyrik mehr schreiben konnte, dann widersetzt sich Harigs Hörspiel, ein Stück Poesie, diesem Verdikt, indem es die Sprache offenbart, die Henker, Opfer und wir alle gesprochen haben und sprechen." (Jürgen Becker, 1968)
Mitwirkende:
Frank Straass
Günther Jerschke
Rainer Schmitt
Lutz Mackensy
Bettina Peters
Angelika Jeig
Ute Dukat
Manfred Heyn
Rüdiger Pillack
Günter Gestreich
Lutz Mundthal
Corinna Hano
Rosemarie Herrero-Luka
Adrian Koetteritz
Alexander Heinz
Jens Wawrczeck
Kinderchor der Schule am Bramfelder Dorfplatz unter Leitung von Frauke Kröger
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Faked Science - Manipulation und Betrug in der Wissenschaft

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 16. Jul 2017 11:05
BR 2 - Sonntag, 16. Jul 2017 21:05
Autor(en): Gabriele Knetsch
Produktion: BR/WDR/SWR 2017, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton und Technik: Susanne Harasim
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Inhaltsangabe: Der Betrug des niederländischen Sozialpsychologen Diederik Stapel machte Schlagzeilen: Wie konnte es geschehen, dass der prominente Forscher vor den Augen seiner Kollegen über Jahre hinweg Daten einfach erfand? Ein Einzelfall? Oder ein Beleg dafür, dass es im Wissenschaftsbetrieb knirscht? Im Wettbewerb der Universitäten um "besser, schlauer, erfolgreicher" geht es um viel Geld und wenig sportlich zu: Wie im Profi-Fußball werben sich Universitäten erfolgreiche Wissenschaftler gegenseitig ab. Die Stars unter den Forschern ziehen dringend benötigte Fördergelder nach sich. Doch hält deren Forschung wirklich, was sie verspricht? Studienergebnisse halten der Überprüfung oft gar nicht stand - wie stichhaltig sind sie? Wissen schaftler geben in anonymen Umfragen zu, auch mal nachzuhelfen, damit Ergebnisse passend werden. Die Dunkelziffer ist hoch - die Aufdeckungsquote gering. Whistleblower beklagen, oft nicht gehört zu werden oder massive Nachteile zu erleiden. Die Verfahren zur Prüfung wissenschaftlichen Fehlverhaltens finden hinter verschlossenen Türen an den zuständigen Universitäten statt. Die Wissenschaft kontrolliert sich selbst - wenn überhaupt. Doch Wissenschaft geht alle etwas an - wie kann man sie besser kontrollieren? Im Feature "Faked Science" erzählt der Fälscher Diederik darüber, wie einfach Betrug in der Wissenschaft ist und über seinen tiefen Fall. Und die Autorin wirft einen Blick hinter die Kulissen des sonst so diskreten Wissenschaftsbetriebs.
Mitwirkende:
Kathrin von Steinburg
Bijan Zamani
Thomas Albus
Stefan Merki
Katarina Schumacher
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Das ganze Chaos live - Radio 100: Zeitreise in die Gegenöffentlichkeit

Sendetermine: DLR - Montag, 17. Jul 2017 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Katharina Döbler
Annette Schäfer
Produktion: DLR 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefanie Lazai
Ton: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: Privatradio Westberlin: RadiomacherInnen von Radio 100 erzählen vom Experimentieren im Äther. Am 1. März 1987 ging in Westberlin "Radio 100" auf Sendung, der erste private Sender Berlins und ein Versuchslabor für radikale Ideen der 1980er-Jahre. Basisdemokratisch, ohne Budget und mit sehr unterschiedlichen Stimmen: Kurden, Araber, Schwule, Lesben, Hausbesetzer, Politaktivisten, Protagonisten der Subkultur und DDR-Bürgerrechtler bekamen Sendezeit. Hier erzählen ehemalige RadiomacherInnen von der Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
Mitwirkende:
im Original-Ton Frank Holzkamp
im Original-Ton Manuela Kay
im Original-Ton Hans Peter Kuhn
im Original-Ton Geert Lovink
im Original-Ton Frank Szeimies
im Original-Ton Sabine Wahrmann
Inga Bruns
Angela Gobelin
Volker Gunske
Wolfram Haack
Hans Hütt
Bettina Kurth
Dirk Ludigs
Katja Nicodemus
Leslie Rosin
Carla Schlender
Werner Voigt
Anika Mauer
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