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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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24 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 13. August 2017

Wumme

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 13. Aug 2017 07:05
Autor(en): Ernestine Koch
Auch unter dem Titel: Wumme erfährt, warum und wie sie ohne Mutter zurechtkommen soll (1. Teil)
Wumme hilft Kuchen backen und geht allein zum Einkaufen (2. Teil)
Wumme vergißt ihr Fahhrad aufzuräumen und fürchtet sich im Keller (3. Teil)
Wumme hat Zahnweh und geht zweimal zum Zahnarzt (4. Teil)
Wumme fährt mit dem Zug und geht beinahe verloren (5. Teil)
Wumme darf so viel Eis essen, wie sie will, und fürchtet sich nachts (6. Teil)
Der Vater hat Kopfweh und Wumme hat viel Kummer (7. Teil)
Wumme wird operiert (8. Teil)
Wumme ist Papa, und Papa ist Wumme (9. Teil)
Wumme fährt allein mit dem Bus (10. Teil)
Wumme sammelt Autos (11. Teil)
Wumme feiert ein Fest (12. Teil)
Produktion: BR 1971, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Jan Alverdes
Inhaltsangabe: Die Geschichten von "Wumme" haben seit 1970 Kinder und Eltern begeistert. "Wumme", die Hauptfigur, heißt eigentlich Sabine Irmingard Anneliese Müller und wird "Wumme" genannt, weil sie schon als kleines Mädchen immer "warum?" gefragt hat. Damals konnte sie allerdings das "r"noch nicht aussprechen und sagte einfach nur: "wumm?" Seitdem hat sie den Spitznamen "Wumme". Inzwischen hat "Wumme" kein Problem mehr mit dem "r", aber "warum?" ist immer noch ihre Lieblingsfrage, die sie in über 150 Folgen stellt.
Mitwirkende:
Herbert Bötticher
Regina Hackethal
Christine Ostermayer
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Fiedel hin - Fiedel her

Sendetermine: MDR Kultur - Sonntag, 13. Aug 2017 07:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Karl Huck
Produktion: DDR 1988, 16 Min. (Stereo) -
Genre(s): Kinderhörspiel ab 6 Jahre
Regie: Norbert Speer
Komponist(en): Michael Schneider
Inhaltsangabe: Der große Musikant, die Grille, kündigt ein neues Konzert an. Alle sind eingeladen. Nur die Ameisen lassen sich nicht überzeugen, der Musik zu lauschen - sie arbeiten, schaffen Vorräte für den Winter. Die Grille selbst besitzt keine Vorräte, als aber der Winter naht, helfen ihr die Ameisen und haben jetzt auch Zeit für Musik.
Mitwirkende:
Grille Dietmar Durand
Käfer Kurt Radeke
Schmetterling Gabriele Zion
Ameise Anne Wollner
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Das Schwein kam mit der Post

Sendetermine: DLR - Sonntag, 13. Aug 2017 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörg Juretzka
Produktion: SWR 2007, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Andrea Otte
Komponist(en): Martin Gantenbein
Inhaltsangabe: Leo hat den letzten Schultag hinter sich. Zwei Wochen Ferien! Das heißt: Grundsätzlich bis mittags pennen, ungesundes Zeug essen, keinerlei körperliche Betätigung, mindestens drei Stunden täglich vor der Glotze. Aber eine Kiste macht Leo einen Strich durch die Rechnung. Sie steht im Flur und ist so groß wie eine Waschmaschine. Aus der Kiste riecht es. Wie bei einem Ausflug aufs Land, wenn man die Autoscheiben nicht schnell genug hochdreht. Und dann hört Leo ein schweinisches Grunzen. Das tibetanische Kleinschwein Agathe ist eine Leihgabe von Lieblingsonkel Ernst, der auf Weltreise ist. Aber was denkt der sich eigentlich? Leo stehen turbulente Tage bevor: Im Haus ist Tierhaltung streng verboten! In dieser Situation zeigt sich, was echte Freundschaft ist.
Mitwirkende:
Max Felder
Nico Sablik
Lukas Nathrath
Laura Charlotte Syniawa
Jens Bohnsack
Oliver Kraushaar
Hans-Jörg Krumpholz
Johanna Gastdorf
Jan Gregor Kremp
u.a.
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Das neue Deutschland

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Aug 2017 08:05 Teil 4/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Dirk Asendorpf
Patrick Batarilo
Andrea Beer
Timo Fuchs
Andrea Lueg
Silvia Plahl
Bettina Rühl
Jan-Philippe Schlüter
Steffen Wurzel
Auch unter dem Titel: Der Tugend-Staat – Ordnung muss sein (1. Teil)
Touristenattraktion – Warum wir sehenswürdig sind (2. Teil)
Kriegspartei – Neue Aufgaben für die Bundeswehr (3. Teil)
Dichter und Denker – Der Kulturexporteur (4. Teil)
Lehrer der Demokratie – I love Grundgesetz (5. Teil)
Die Fußballnation – Von Panzern und Ästheten (6. Teil)
Produktion: SWR 2017, 165 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Nach zwei Weltkriegen galt ein starkes Deutschland stets als gefährlich. Auch heute wecken ökonomische Stärke und politische Dominanz Ressentiments. Doch wie sehen uns Nachbarn, Touristen und Migranten jenseits von „Spardiktat“ und Exportüberschuss? Nach Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung ist Deutschland heute so stark wie nie zuvor: das bevölkerungsreichste und wirtschaftlich erfolgreichste Land in Europa. Vom Auto über die Orchester bis zum Bundesliga-Fußball: „Made in Germany“ gilt trotz Dieselskandal als Qualitätsversprechen. Wir gelten als ehrlich und effizient – und gleichzeitig als streng und humorlos. Aber ist das alles?
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No limits - Kampfsport der Freitaucher

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Aug 2017 11:05
Autor(en): Christine Werner
Produktion: WDR 2005, 49 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Axel Pleuser
Technische Realisation: Gertrud Melcher
Technische Realisation: Elke Tratnik
Regieassistenz: Ariane Kessissoglou
Inhaltsangabe: Die einen tauchen in die Tiefe, bis auf 170 Meter hinunter. Mit nur einem Atemzug, ohne Tauchgerät. "No limits" heißt diese Disziplin der Freitaucher. Mit einem Schlitten sausen sie mit einer Geschwindigkeit von vier Metern pro Sekunde hinunter. Benjamin Franz wollte der "tiefste" Mensch der Welt sein - als er wieder auftauchte, war eine Körperhälfte gelähmt. Er hatte noch Glück. Die Französin Audrey Mestre konnte nur noch tot geborgen werden. Die anderen tauchen auf Zeit. Tom Sietas aus Hamburg hält den Weltrekord im "Zeittauchen" - mit 8 Minuten und 58 Sekunden. So lange liegt er auf dem Wasser. Ohne zu atmen. Jetzt will auch er in die Tiefe. Warum? Was passiert, wenn er fast neun Minuten die Luft anhält? Und wo ist das Ende, für die "tiefsten" Menschen der Welt?
Mitwirkende:
Andreas Grothgar
Maximilian Hilbrand
Horst Mendroch
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Plötzlich wuchsen Schorsch Brüste - Medikamententests an Männern mit geistiger Behinderung

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 13. Aug 2017 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Charly Kowalczyk
Produktion: DLF/SWR 2016, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Heide Schwochow
Ton und Technik: Jean Szymczak
Inhaltsangabe: Anfang der 1970er-Jahre stellte der Ersatzdienstleistende Gebhard Stein im badischen Epilepsiezentrum der Diakonie Kork häufig die Medikamente für den nächsten Tag zusammen. Ihm fiel auf, dass ein Jugendlicher täglich eine Pille ohne Arzneimittelnamen bekam. Nur der Name eines großen Pharmakonzerns und eine Nummer standen auf der Medikamentenpackung. Damals behaupteten die Ärzte und Pfleger in Kork, dass man bei "Schorsch" den Sexualtrieb hemmen müsse. Der Autor geht in seinen Recherchen den Erinnerungen des Ersatzdienstleistenden nach. Was geschah in Kork und vielleicht auch anderswo? Wurden junge, behinderte Männer Versuchskaninchen eines Pharmakonzerns? Wie reagiert die diakonische Einrichtung in Kork auf den Vorwurf? Und nicht zuletzt: Haben Menschen mit geistiger Behinderung heute ein sexuelles Selbstbestimmungsrecht?
Mitwirkende:
Robert Glatzeder
Mirko Böttcher
Joachim Schönfeld
Ilka Teichmüller
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Ein Hemd des 20. Jahrhunderts

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 13. Aug 2017 14:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 71:00)
Autor(en): Yann Martel
Produktion: HR 2017, 70 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Jan Buck
Bearbeitung: Jan Buck
Komponist(en): Albrecht Panknin
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: Andrej Buscharek
Ton und Technik: Lina Küppers
Regieassistenz: Herta Steinmetz
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Übersetzung: Manfred Allié
Gabriele Kempf-Allié
Inhaltsangabe: Der kanadische Autor Yann Martel, geboren 1963 in Salamanca, Spanien wuchs als Sohn eines Diplomaten in Costa Rica, Frankreich, Mexiko, Alaska und Kanada auf. Bekannt wurde er vor allem mit seinem 2001 erschienenen zweiten Roman 'Schiffbruch mit Tiger'. Die Geschichte um Pi, den Sohn eines indischen Zoodirektors, den Tiger Richard Parker und ihre monatelange Irrfahrt auf einem Rettungsboot erhielt 2002 den Man Booker Prize. Die Verfilmung 'Life of Pi' unter der Regie von Ang Lee wurde 2013 mit vier Oscars prämiert. Nach langer Pause, im Jahr 2010, erschien Martels dritter Roman. Auch in ihm spielen Tiere wieder eine besondere Rolle, allerdings stehen sie als ausgestopfte Objekte in den Schaufenstern eines Präparators und sind zugleich Figuren einer literarischen Phantasie des Ladenbesitzers. Der Protagonist des Romans – ein Schriftsteller, der einen Bestseller geschrieben hat und nach einem literarischen Anschlussprojekt sucht – lässt sich auf eine schwierige, rätselhafte Beziehung zu diesem Mann ein, der wie er selbst Henry heißt. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen demjenigen, der erzählt und demjenigen, von dem erzählt wird.
Mitwirkende:
Heinrich Giskes
Wolfram Koch
Barbara Philipp
Karmen Mikovic
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Warum Herr Ziegenfuß nach Afrika muss

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 13. Aug 2017 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Bernhard Pfletschinger
Produktion: rbb/WDR 2015, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Antje Vowinckel
Ton: Bernd Bechtold
Ton: Bodo Pasternak
Inhaltsangabe: Fast 100 Jahre lang befindet sich ein menschlicher Schädel aus der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika im Besitz der Familie Ziegenfuß. Dann erst beginnt Gerhard Ziegenfuß, ein pensionierter Gymnasiallehrer, sich Gedanken zu machen: Wieso ist dieser Schädel einst überhaupt an seine Familie in Deutschland geschickt worden? Muss er aus ethischen Gründen nicht dort bestattet werden, wo er herstammt? Es beginnt eine sechsjährige Odyssee des Schädels quer durch Deutschland - bis Herr Ziegenfuß beschließt, der vertrackten Geschichte dort auf den Grund zu gehen, wo sie einst begonnen hat: in Afrika. Dort nimmt die Spurensuche eine skurrile Wendung.
Mitwirkende:
Martin Engler
Oliver Nitsche
Tom Vogt
Katrin Jaehne
Sylvia Rentmeister
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Mammerlamamm

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Aug 2017 14:05
Autor(en): Sebastian Goy
Produktion: WDR 2009, 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Annette Kurth
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Oliver Metz
Technische Realisation: Theresia Singer
Inhaltsangabe: Die Krähe Lapislazuli, die sich für zwei Krähen hält und über allem ihre Kreise dreht; ein Karussell, das sich merkwürdigerweise nicht dreht; eine Torte, die vergiftet ist; das Mädchen Marie, das die Buchstaben verwechselt; ihr Lehrer, den das verzweifeln lässt; und zu allem Überdruss taucht wie aus dem Nichts auch noch ein Verwechsler auf, der die Querflöte mit Quittengelee, den Skilift mit dem Sofakissen und sonst noch dieses mit jenem verwechselt: "Mammerlamamm", eine Geschichte, in der es drunter und drüber geht. Zum Glück verwechselt der Verwechsler Maries Vater mit einem Kriminalkommissar und Maries Mutter mit einer Hexe, die dann alles wieder in die richtigen Bahnen hext. "Ein Traum?", fragt sich Marie, "oder ein zweites Leben, das ich manchmal auch lebe?" Und die Krähe Lapislazuli kreist über allem und krächzt uns ihr krächzendes Krächzen ...
Mitwirkende:
Lapislazuli / Mondstein Michael Tregor
Marie Luzie Kurth
Sophie Inga Busch
Paul Hans Holzbecher
Lehrer Michael Habeck
Nachbarin Therese Dürrenberger
Konditor Ernst August Schepmann
Verwechsler Stefan Kaminsky
Links: Externer Link Homepage Sebastian Goy
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Brauch' ich nicht - Minimalismus als Lebensform

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 13. Aug 2017 14:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Regina Burbach
Produktion: SWR 2016, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Regina Burbach
Inhaltsangabe: 500, 300, 100 ... kann es noch weniger sein? 10.000 Dinge besitzt ein Durchschnittseuropäer. Minimalisten versuchen, mit einem Bruchteil davon auszukommen. Sie reduzieren radikal. Weniger Dinge, weniger Zwänge, behaupten sie. Mit wenigen Dingen reicht die kleinere Wohnung für weniger Miete. Bei weniger Miete entfällt der Zwang, einen Großteil des Einkommens dafür herzugeben, man braucht also weniger zu arbeiten. Und man ist mobil. Extrem-Minimalisten besitzen auch keine Möbel. Ihr Besitz passt in einen Koffer. Der freiwillige Verzicht erhöht die Selbstbestimmung. Wie lebt es sich, wenn so vieles aus Sicht der Nicht-Minimalisten Unverzichtbare fehlt? Wie lebt es sich in fast leeren Räumen?
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Das Penthouse-Protokoll

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 13. Aug 2017 15:00, (angekündigte Länge: 40:13)
Autor(en): Carl Améry
Produktion: WDR/BR/HR 1987, 41 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Science Fiction
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist(en): Matthias Thurow
Inhaltsangabe: Ein Pharma-Konsortium plant die medikamentöse Adaption der Bevölkerung an die Überkomplexität der Industriegesellschaft. Drei Wochen nach dem spektakulären Sprung eines Herrn Fünflinger von der Dachterrasse des so genannten "Drei-Riesen-Turms", Sitz dreier Pharma-Multis, findet sich in der Nähe sein unbeschädigter Kassettenrecorder mit dem heimlichen Mitschnitt einer Sitzung der von den drei Riesen gesponserten Stiftung "Pro Homine", die sich das Ziel gesetzt hat, die Akzeptanz von Psychopharmaka in der Bevölkerung zu verbessern. Die evolutionäre Ausrüstung des Menschen genügt nicht mehr den Erfordernissen der modernen Gesellschaft, will man nicht in die Barbarei zurückfallen, bleibt nur die medikamentöse Adaption der Condition Humaine an die Überkomplexität der Zivilisation. In einem Pilotprojekt an einer rassisch gemischten Problemschule erster Kategorie hat man mit einem neuartigen Präparat erstaunliche Erfolge im Rückgang von Gewalt und Terror bei gleichzeitiger Leistungssteigerung erzielt. Während man sich einig ist, daß die kollektive Verwendung von Psychopharmaka zum zivilisatorischen Imperativ erhoben werden muß, schlägt die Stimmung allmählich um. Liegt etwas in der Luft? Immer ausgelassener, immer chaotischer werden die Gespräche. Die Situation droht außer Kontrolle zu geraten. Luluthi und Mbaweni, die beiden dunkelhäutigen nubischen Schönheiten an der Kaffeebar, sind aufs Büfett gesprungen und singen und tanzen mit rollenden Hüften.. In einer letzten intellektuellen Anstrengung vor seinem großen Sprung mit dem voraussehbar betrüblichen Resultat findet Fünflinger die Ursache für die irrwitzige Szenerie im Kaffee, in den die beiden einen phantastischen Psychopharmaka-Cocktail hineingemixt haben. Stimulantien, Ataraktika, Transquillantien und was noch alles verwandeln die Szene in ein Tollhaus.
Mit seinen kabarettistisch überzeichneten Spiel attackiert Carl Amery satirisch-grotesk Menschenverachtung und Profitgier, die im Gewand wissenschaftlicher Theorien auch vor Eingriffen in die Psyche nicht halt machten.
Mitwirkende:
Dr. Jürgen-Dietz Fünflinger Martin Schwab
Oberst Antschlagger Lukas Ammann
Beat Bilderley Helmut Krauss
Claude Martinot Michael Theodor
Mark Mettege Thomas Lang
Wanda Rütt-Czernagora Luitgard Im
Ernie unter der Hayd Hans Wyprächtiger
Luluthi Patricia Hals
Mbaweni Myra Doe
Sprecherin Wiltrud Fischer
Preise / Auszeichnungen: Kurd-Laßwitz-Preis
Links: Externer Link Homepage Matthias Thurow
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Im Wohnzimmer Deutschlands - Von Adelsheim bis Zossen: eine Bibliotheksreise

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 13. Aug 2017 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Manuela Reichart
Produktion: WDR 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Manuela Reichart
Technische Realisation: Jonas Bergler
Inhaltsangabe: 12.- Euro werden in Deutschland pro Einwohner für öffentliche Bibliotheken aufgewendet, in Finnland sind es 84.- In deutschen Büchereien muss also fast überall der Mangel verwaltet werden. Dabei sind die Lesesäle voll, und viele nutzen sie als Arbeits- oder Wohnzimmer Es wird weniger gelesen im Land, digitale Medien lösen Bücher oft ab. Wie ist also die Lage der öffentlichen Bibliotheken im Land? Herrscht Trostlosigkeit? Sind Bibliotheken nur noch sterile Servicestationen? Vor allem, weil das Geld für die öffentlichen Einrichtungen ziemlich knapp ist. Eine Reise quer durch die Republik – von Adelsheim bis nach Zossen - ergibt ein anderes, hoffnungsfrohes Bild: Die Bibliotheken haben sich geändert, keine Spur mehr von strenger Stille und Bücherstaub. Heute steht der Kaffee- neben dem Ohrstöpselautomaten, Mitspielkrimis für Jugendliche und kostenfreies WLan werden angeboten. Und nie waren sie so gut besucht, nie waren Bibliothekare so phantasievoll und rührig, nie waren sie so wichtig wie heute, denn im Wohnzimmer Deutschlands treffen sich in friedlicher Koexistenz junge Kopftuchträgerinnen und ältere Zeitungsleser, Flüchtlinge, die mühsam die ersten deutschen Wörter buchstabieren und Abiturienten, die hier für die Abschlussklausur büffeln. Man muss hier nichts bezahlen, man muss nichts wollen, nichts konsumieren: In den deutschen Stadtbibliotheken gibt es die besten – auch digitalen - Arbeitsplätze, die aktuellsten Bücher, die interessantesten Kontakte. Man kann Musikinstrumente, Spiele, DVDs, Hörbücher ausleihen, einen „Makerspace“ und Sonic Chairs benutzen: in Berlin am Leopoldplatz mitten im armen Wedding genauso wie im neuen Europaviertel in Stuttgart, wo 2011 die modernste öffentliche Bibliothek Europas eröffnet wurde. „Bibliothek muss immer nützlich sein“, betont die Leiterin der Hamburger Bücherhallen und fügt hinzu „auch wenn man ein Image hat, das eher ehrpusselig ist, aber damit können wir inzwischen ganz gut leben.“ Dass sie sonntags ihre Häuser geschlossen halten müssen, das ärgert allerdings nicht nur die Bibliotheksleiterinnen der Republik nachhaltig.
Mitwirkende:
Harald Schrott
Manuela Reichart
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Kindheit

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 13. Aug 2017 17:00, (angekündigte Länge: 87:00)
Autor(en): Nathalie Sarraute
Produktion: BR/RIAS/DRS 1987, 97 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Biographie
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Simone Benmussa
Komponist(en): Klaus Buhlert
Übersetzung: Elmar Tophoven
Inhaltsangabe: Nathalie Sarraute, die große französische Autorin, erinnert sich an ihre Kindheit. Sie tut es mit großer Vorsicht und Behutsamkeit, zieht winzige Szenen, feingezeichnete Einzelbilder aus der "Watte der Erinnerung". Die Stationen Geburt und allererste Kindheit in Rußland, die Trennung ihrer Eltern, als sie zwei Jahre alt war, Reisen von Rußland in die Schweiz und nach Frankreich, das endgültige Leben in Paris, beim Vater, der das zaristische Rußland aus politischen Gründen hatte verlassen müssen.
Und gleichlaufend mit diesen äußeren Ereignissen die Erinnerungen an Rohheiten und Unbarmherzigkeiten, an die Schmerzen der Einsamkeit, an die Trauer, als die zweite Frau des Vaters eine Stiefschwester zur Welt bringt.
Mitwirkende:
Nathalie Eleonore Zetzsche
Autorin Sabine Wegner
Vater Branko Samarovski
Mutter Lieselotte Rau
Vera Jennifer Minetti
Gouvernante Brigitte Röttgers
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Screener

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 13. Aug 2017 17:04, (angekündigte Länge: 43:43)
Autor(en): Lucas Derycke
Produktion: WDR 2016, 44 Min. (Stereo) -
Regie: Lucas Derycke
Komponist(en): Meinard Kraak
Jonathan Dhuyvetters
Niels Latomme
Dramaturgie: Hannah Georgi
Ton: Benno Müller vom Hofe
Regieassistenz: Rami Hamze
Übersetzung: Angela Kuhk
Inhaltsangabe: Auf der Suche nach einem kurzfristigen Job meldet sich Felix für eine Stelle als Content Reviewer. Von da an filtert er Tag für Tag explizite Videos aus dem Internet. Doch bald droht das Gesehene ihn einzuholen. Täglich werden Massen von Videos im Internet bereitgestellt - Tutorials, Tiervideos, Failvideos. Für ein großes Unternehmen kontrolliert Felix die Videoinhalte, die online gehen. Neben Alltäglichem ist auch unangemessenes oder illegales Material dabei. Er schaut zu und sortiert aus, im sicheren Glauben die Distanz zu wahren. Doch die Bilder bleiben nicht ohne Wirkung. Sie hallen nach und brechen in private Momente ein. Was geschieht mit der Bilderflut in seinem Kopf? Felix' Leben gerät aus den Fugen.
Expertenkommentar: Jurybegründung Hörspielpreis der Kriegsblinden 2017:
Das Hörspiel sei ein Medium für Gedanken und Gefühle hat Mauricio Kagel, Großmeister des Radioexperiments, einmal gesagt. Und tatsächlich ist es beglückend, wenn Hörspielproduzenten das Mikrophon als Makroobjektiv begreifen und einmal ganz nah rangehen. An die Menschen, ihre Gedanken und Gefühle und auch an die Zeit, in der sie leben. Screener von Lucas Deryke, stellt sich künstlerisch dem unguten Gefühl, das ein Großteil der Gesellschaft dem Internet gegenüber hegt. Was tun mit der Welle an Gewaltdarstellung, die dort über uns hereinbricht? Ignorieren, um nicht zum anfeuernden Publikum zu werden? Doch zieht man sich dann nicht eskapistisch vor diesen Teil der Wirklichkeit zurück? Wir begegnen Felix, einem jungen Mann im Norden Europas und damit einem Teil der Welt, in dem ein Glücksversprechen aus Charles Dickens Roman David Copperfield durchaus noch gilt: Held seines eigenen Lebens zu werden.
Felix bekommt diesen Satz im Optimierungsseminar eingebläut, doch wirklich klappen will es mit dem selbstbestimmten schönen Leben nicht. Endlich nimmt er einen Job an, um wie seine Freunde „wer zu sein“: nette Freundin, nette Wohnung, coole Partys in Clubs. Doch sein Job ist eine Zumutung, die ihn langsam zerstören wird. Er bewertet Gewaltvideos im Netz (screening) und beschreibt sie mit knappen Worten (tagging). „Girl, men, blood“, zum Beispiel – aus drei Markierungen entsteht ein Bild menschlicher Bestialität. Felix taggt auf Englisch, wohl auch um psychisch Distanz zu schaffen zum Gesehenen, was nicht gelingt. Und so werden wir Ohrenzeugen einer Entwicklungsgeschichte des psychischen Zerfalls: Wir hören – ganz ohne Voyeurismus in den Hintergrund gelegt – die Endlosschleife der Gewaltszenen. Erleben, wie sich Felix eingesteht, den Kopf zu voll zu haben und keine Zeit mehr zum Träumen, um dann mit anzuhören, wie die Alpträume kommen. Da Felix keinem von seinem Job erzählen mag, isoliert er sich zusehends, bis er zuletzt alles, was er sieht, optisch zerstückelt in eine Serie von getaggten Bildern. Fühlen kann er da schon lange nicht mehr. Ein solcher Horror wird im nah-dran-Medium Hörspiel ganz besonders evident, vor allem, wenn die Überblendung von Wirklichkeiten und der graduelle Verlust von persönlicher Autonomie akustisch so gut gelöst sind wie hier. Gemurmelte Selbstgespräche beim tagging und die Tonspur der Videos stehen den munteren Sätzen von Freundeskreis und Chef gegenüber. Letztere können nicht verhindern, dass unser Held in den Abgrund stürzt.
Ein akustisch beeindruckendes und inhaltlich intensives Hörspiel zu einer brennenden Frage unserer Zeit.
Mitwirkende:
Felix Andreas Helgi Schmid
Kollege 1 Moritz Führmann
Freundin Vanessa Loibl
Arzt Thomas Bading
HR-Verantwortlicher Benjamin Höppner
Kollege 2 Daniel Wiemer
Kollege 3 Daniel Breitfelder
Jobbetreuerin Edda Fischer
Anna Rabea Wyrwich
Arbeitssuchende 1 Nina Lentföhr
Preise / Auszeichnungen: ARD Online-Award 2016
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2017
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Cartolandia

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 13. Aug 2017 17:05
Autor(en): Michèle Sigal
Produktion: WDR 2011, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Claudia Johanna Leist
Übersetzung: Claudia Feldmann
Inhaltsangabe: Die Hähne krähen zur Unzeit und das Röhren des anschwellenden Flusses überdeckt Schritte und Stimmen, auch das Flüstern der toten Kinder auf dem nahen Friedhof. Dann bricht sich das Wasser Bahn. Eine katastrophale Überschwemmung sucht die Slums der mexikanischen Stadt Tijuana heim. Ein Unwetter wächst sich aus zur Sintflut, verantwortet von den Autoritäten. Die Regierung hat mit Absicht dafür gesorgt, dass das Staubecken einbricht, damit dort endlich ein attraktives Banken- und Shoppingcenter entstehen kann, denn schon lange ist ihr dieses "Cartolandia", der Schandfleck Tijuanas, ein Dorn im Auge. Während sich in der Leichenhalle die Neuzugänge türmen, träumt der Gouverneur davon, endlich mit "Cartolandia" aufzuräumen und bereitet sich auf den Besuch des Präsidenten vor.
Mitwirkende:
Ein Hund Nic Romm
Taxifahrer Christian Redl
Seine Frau Anja Herden
Gouverneur Matthias Bundschuh
Dienerin Christa Strobel-Mertins
Mexikaner Albert Kitzl
Joe Tom Zahner
Leichenschauhaus-Direktor Felix von Manteuffel
Spanischer Chor 1 Elena Galindo y Killmer
Spanischer Chor 2 Carlos Juan Garcia Piedra
Spanischer Chor 3 / Frauenstimme Claudia Mischke
Spanischer Chor 4 Marlon Kittel
Alicia Kathleen Morgeneyer
Fahrer 2 Dirk Borchardt
Verrückter Anthropologe Michael Schenk
Geschäftsmann Robert Dölle
Angestellte Camilla Renschke
Arzt Oliver Krietsch-Matzura
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Wachsende Entfernung

Sendetermine: MDR Kultur - Sonntag, 13. Aug 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Joachim Walther
Produktion: DDR 1983, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Fritz Göhler
Komponist(en): Jürgen Ecke
Ton: Bernd Friebel
Ton: Günther Wärk
Inhaltsangabe: Ein Lektor aus Leipzig entdeckt im Archiv Berichte über den deutschen Weltenbummler Anton Webercus, geboren 1701. Auf einer Recherchier- und Dienstreise kommt dieser Lektor nach Stuttgart, wo er eine junge Frau kennenlernt. Danach trennen sie sich wieder. Er kehrt schließlich in die DDR zurück, nachdem er bei der Suche nach dem legendären Haudegen auf die verwunderliche Tatsache gestoßen ist, daß in den Geburtenregistern von 1701 bis 1803 keinerlei Hinweis auf einen Mann dieses Namens zu finden ist. Hörspiel über eine kurze Begegnung zwischen einem Mann und einer Frau, die sich nahekommen und dabei das, was sie trennt, überwinden wollen. Doch die Gegensätze bleiben unüberbrückbar.
Mitwirkende:
Er Michael Gwisdek
Sie Eva Weißenborn
Fichtelbutz Gerd Grasse
Tummeldink Maria Mallé
Anton Webercus Kurt Böwe
Links: Externer Link Homepage Joachim Walther
Externer Link Homepage Jürgen Ecke
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Das starke Dreieck - Szenen aus einem Roman des Schuman-Plans

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 13. Aug 2017 18:04
Autor(en): Alfred Andersch
Auch unter dem Titel: Frühling 1950: Die Grundlagen (1. Teil)
Die Gegner (2. Teil)
Hier und heute oder Die Probleme (3. Teil)
Das starke Dreieck (Literarische Vorlage)
Produktion: HR 1951, 51 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Hans Kettler
Inhaltsangabe: Der Schriftsteller Alfred Andersch, der in den Anfangsjahren des Hessischen Rundfunks das Abendstudio des hr leitete, erläutert in diesem „Hörbild“ die Grundgedanken des Schumann-Plans. Der Schumann-Plan wurde im Mai 1950 vom französischen Außenminister Robert Schuman vorgelegt. Die Idee war es, die deutsche und französische Kohle- und Stahlindustrie, die im Zweiten Weltkrieg zentral für die Rüstungsindustrie war, dem nationalen Einfluss zu entziehen und einer gemeinsamen europäischen Behörde zu unterstellen. Damit sollte der Frieden in Europa gesichert und die Zusammenarbeit zwischen den Staaten gefördert werden. Der Schumann-Plan war damit einer der ersten Bausteine der Europäischen Union. Das Hörbild erläutert anhand von szenischen Dialogen den Sinn und Inhalt des Vertrages. Das Hörbild ist ein frühes Beispiel für den Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Mitwirkende:
Ernst Altmann
Paul Schuch
Ernst Walter Mitulski
Rudolf Kalvius
Thomas Fabian
Botho Jung
u.a.
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Kreisliga

Sendetermine: RB Nordwestradio - Sonntag, 13. Aug 2017 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gunda Wirschun
Produktion: RB/NDR 2017, 32 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Michael Uhl
Inhaltsangabe: Zu seinem 50. Geburtstag lässt Jürgen es richtig krachen. Am Vorabend der großen Feier laden Jürgen und seine Frau ihre damals engsten Freunde zum Grillen ein. Alles könnte so friedlich sein, gäbe es da nicht die alte Geschichte, die immer noch Schatten auf die ehemalige Kreisliga-Gemeinschaft wirft. Denn vor 26 Jahren wurde Ulrike, eine gemeinsame Freundin, ermordet.
Wer ist der Täter?
Der Fall wurde nie aufgeklärt, doch nun könnte mit Hilfe von neuen DNA -Tests der Täter doch noch ermittelt werden. Ein groß angelegtes Screening ist für die nächste Woche angesetzt und jedem ist klar: Der Mörder könnte auch aus ihrer Mitte kommen.
Mitwirkende:
Frank Grupe
Erkki Hopf
Sandra Keck
Birte Kretschmer
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Geschichte einer Liebe - Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens-Schaaffhausen

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 13. Aug 2017 18:20, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Angela Steidele
Produktion: HR 2013, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Silke Hildebrandt
Mischung: Roland Grosch
Inhaltsangabe: Adele Schopenhauer (1797-1849), Schriftstellerin, Künstlerin, die Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer, und die »Rheingräfin« Sibylle Mertens-Schaaffhausen (1797-1857) verband eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit den dazugehörigen Höhen und Tiefen. Seit 1828 waren sie ein Paar. Sibylle Mertens war eine der gebildetsten Frauen ihrer Zeit, Musikerin, Komponistin, Archäologin, Antikensammlerin und Mäzenin. Ihre Salons in Bonn und Rom waren berühmt. Vom Vater an einen ungeliebten Mann verheiratet, pflegte sie zeit ihres Lebens intensive Beziehungen zu Frauen. Adeles Leben mit Sibylle Mertens wurde so nicht nur von deren Ehemann und ihren sechs Kindern beeinträchtigt. Auch Sibylles Hang zu neuen Eroberungen ebenso wie ihre enge Freundschaft zu Annette von Droste-Hülshoff lasteten schwer auf Adele. Aber selbst nach einer mehrjährigen Trennung fanden sie wieder zusammen.
Angela Steidele erzählt die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen: Pionierinnen, die in Wissenschaft und Kultur, Wirtschaft, Politik und nicht zuletzt in ihrem Privatleben Grenzen einrissen - zu einer Zeit, als es Liebe zwischen Frauen offiziell gar nicht geben durfte.
Der eigentliche Dialog dieser Geschichte - die Briefe, die sich Sibylle Mertens und Adele Schopenhauer schrieben - ist größtenteils verschollen. Sehr wahrscheinlich vernichtete Sibylle Mertens diese Dokumente einer Liebe, die ihre Kinder für »Unrecht, Wahnwitz, Tollheit« hielten. Da Sibylle und Adele jedoch ihrer gemeinsamen Freundin Ottilie von Goethe über Jahrzehnte Rechenschaft über ihre Gefühle ablegten, erzählt sich ihre Geschichte auch aus dem Briefwechsel dieser drei Frauen.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats August 2013, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
Das Hörspiel "Geschichte einer Liebe" überzeugt nicht allein durch die Entschlossenheit, einem ungewöhnlichen Thema zur verdienten Aufmerksamkeit zu verhelfen, sondern zugleich auch durch die Präzision, Eleganz und Offenheit der Umsetzung, ohne dabei jemals auch nur in die Nähe des Verdachts zu geraten, hier würde etwas Sensationelles angeboten. Vielmehr gelingt es der Autorin, der Regisseurin und nicht zuletzt den hervorragenden Darstellerinnen, das Besondere einer im 19. Jahrhundert (und später noch) eigentlich undenkbaren Liebesbeziehung zweier Frauen auf das Wesentliche, die tiefe innere Bindung eben, zurückzuführen und damit als das Selbstverständliche zu zeigen: die Legitimität des Bekenntnisses zueinander. Berührt wird man Einblick in das leidenschaftliche Leben und die Kämpfe der Schriftstellerin Adele Schopenhauer und der "Rheingräfin" Sibylle Mertens-Schaaffhausen nehmen - voller Respekt und Bewunderung. Gespiegelt im Briefwechsel mit der gemeinsamen Freundin Ottilie von Goethe wächst das Doppelporträt zweier erstaunlicher, hochgebildeter, empfindsamer und mutiger Persönlichkeiten, die mehr als nur auf der Höhe der Zeit waren, indem sie sich der Konvention nicht fügten und damit ihr Menschsein im besten Sinne der Aufklärung beglaubigten. Hier liegt zugleich auch die Aktualität des Werkes, das im Übrigen sowohl ein intellektueller als auch ein künstlerischer Genuss ist.
Mitwirkende:
Julia Nachtmann
Bettina Hoppe
Dörte Lyssewski
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 08 2013
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Künstler

Sendetermine: DLR - Sonntag, 13. Aug 2017 18:30, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Tankred Dorst
Produktion: DLR/RB 2007, 82 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jörg Jannings
Komponist(en): Wolfgang Florey
Mitarbeit: Ursula Ehler
Ton: Thomas Monnerjahn
Technik: Hermann Leppich
Inhaltsangabe: Um 1889 bildet sich in Worpswede eine Künstlergemeinschaft, die nach neuen Lebens- und Arbeitsformen strebt. Neben Heinrich Vogeler wohnen dort u.a. Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn, Fritz Mackensen, Fritz Overbeck und Hans am Ende.
Doch das Leben in der Gruppe ist nicht frei von Konflikten. Vogeler meint, seinen Traum von einer sozialen und gerechteren Welt nur in der UdSSR verwirklichen zu können. Seine Arbeiten fügen sich nicht mehr in den von der Gruppe vorgegebenen Kontext. Er bricht mit den Freunden, wird aber in seiner Wahlheimat mit neuen, "parteilichen" Interessen konfrontiert.
Mitwirkende:
Heinrich Ingo Hülsmann
Paula Martina Gedeck
Kurt Maximilian von Pufendorf
Fritz Robert Gallinowski
Otto Bernhard Schütz
Rainer Michael Rotschopf
Martha Angela Schanelec
Hans Falk Rockstroh
Roselius Traugott Buhre
Sonja Linda Olsansky
Petja Jakob Adler
Clara Claudia Hübbecker
Franzose Tony de Maeyer
Verrückter Christian Gaul
Aufseher Wilfried Hochholdinger
Links: Externer Link Homepage Wolfgang Florey
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DJ killed the Popstar

Sendetermine: DLF - Sonntag, 13. Aug 2017 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Simon Kamphans
Ina Plodroch
Produktion: WDR 2016, 52 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Dokumentation
Regie: Simon Kamphans
Inhaltsangabe: Er war mal der Unbekannte, der Gesichtslose hinter den Plattentellern. In der Berliner Ur-Techno-Szene der 90er- Jahre wollte der DJ alles - nur kein Popstar sein. 20 Jahre später inszenieren sich Felix Jaehn oder David Guetta auf Snapchat und erobern mit dem Privatjet die ganze Welt. Genau wie Lady Gaga oder Taylor Swift verdienen sie Millionen, klettern in die Charts und spielen Pyro-Shows vor Tausenden begeisterten Fans. Der Hype um die Electronic Dance Music reißt nicht ab. Was kann der Nachwuchs-DJ FRDY vom Senkrechtstarter Felix Jaehn lernen? Und wie schafft der es, jedes Wochenende drei Mal aufzutreten und ständig neue Songs zu veröffentlichen? Zwischen Musik-Mixen, Massenveranstaltungen und Millionendeals - warum ist der DJ der größte Popstar unserer Zeit?
Mitwirkende:
Sprecherin Bettina Kurth
Voiceover und Funktionsstimmen Silke Linderhaus
Voiceover und Funktionsstimmen Lars Schmidtke
Voiceover und Funktionsstimmen Guido Lambrecht
Voiceover und Funktionsstimmen Martin Bross
Voiceover und Funktionsstimmen Florian Seigerschmidt
Links: Externer Link Homepage von Simon Kamphans
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Das Schloss Duino - Rainer Maria Rilke und die Duineser Elegien

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 13. Aug 2017 20:15
Autor(en): Monika Czernin
Peter Klein
Produktion: ORF 2014, 38 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Gleich nach seiner Ankunft am 22. Oktober 1911 schreibt Rainer Maria Rilke an seine Freundin Hedwig Fischer: '... da ich, in diesen Jahren Unstätester, hier für eine Weile zur Ruhe komme, sollen Sie auch gleich wissen, wo ich bin: hier bei meinen Freunden, in diesem immens ans Meer hingetürmten Schloß ...' Auf Einladung der gönnerhaften Fürstin Marie von Thurn und Taxis-Hohenlohe blieb Rilke den ganzen Winter über. Und schon bald, Ende Jänner, entlädt sich mit einem Schlag der qualvoll drückende Stau. Am 21. Jänner ist, gleich einer Eruption, die Niederschrift der ersten Elegie abgeschlossen. Rilke fühlt sich wie 'auf die andere Seite der Natur geraten'. Aber wieder sollte es zehn Jahre dauern, bis Rilke, diesmal in dem Schweizer Schlösschen Muzot, die Duineser Elegien zum Abschluss bringt.
Zusammen mit dem Burgschauspieler Franz Josef Csencsits haben Monika Czernin und Peter Klein an Ort und Stelle versucht, die dramatische Entstehungsgeschichte der Duineser Elegien nachzuvollziehen. Immer noch ist das Schloss Duino bei Triest im Besitz der Familie Thurn und Taxis. Und immer noch gilt der Garten, steil zum Meer hin abfallend, als einer der schönsten der Welt.
Mitwirkende:
Erich Auer
Isabella Fritdum
Otto Klemens
Franz Josef Csencsits
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Confirmation - Bestätigung

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 13. Aug 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Chris Thorpe
Produktion: SWR 2015, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Übersetzung: Katharina Schmitt
Inhaltsangabe: Sie sind weltoffen und akzeptieren andere Meinungen? Natürlich. Aber vielleicht auch nicht. Denn wir können nicht die Welt durch die Augen anderer sehen, selbst wenn sie mit Fakten und Informationen bestückt ist. Wie wir - so sind auch die anderen. Haben Rassisten oder Antisemiten somit immer unrecht? Sind Sie jemals der Versuchung erlegen, über die dunkle Hölle eines Anders Breivik zu argumentieren? Ist es also möglich, einen »herrschaftsfreien Dialog« mit Menschen zu führen, mit denen man fundamental divergiert? Diese Fragen führen automatisch zu den eigenen wie fremden Bestätigungsfehlern (confirmation bias). Thorpes Stück beginnt wie eine vergnügliche TED-Rede über das liberale Leben, gut gemeint und vor einem öffentlichen Forum, das »liken« kann. Sie verwandelt sich aber unversehens in einen Boxkampf um die »rechte«, d.h. richtige Meinung - tückisch und mit permanenten Erschleichungen der Beweisgründe (petitio principii). So ist sie, die menschliche Tendenz, sich zu bestätigen. Aber so liberal und einsichtig auch der Einzelne zu sein glaubt, am Ende steht in dieser Selbst- und Publikumsbefragung klar und deutlich fest: Toleranz oder Kuschelkurs, alles anzuhören und alle zu verstehen, das kann nicht das Richtige sein. Diese Ambivalenz gilt es auszuhalten und ihr entsprechend entschieden zu leben.
Mitwirkende:
Corinna Harfouch
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 11 2015
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Holzschnitzer - Wo ist denn die Sonne direkt über uns?

Sendetermine: DLR - Montag, 14. Aug 2017 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Luise Voigt
Produktion: DLR 2016, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Luise Voigt
Komponist(en): Björn SC Deigner
Ton: Andreas Stoffels
Ton: Alexander Brennecke
Technik: Sonja Rebel
Inhaltsangabe: Die tragische Geschichte eines Selbstverlustes. Was macht eine stabile Identität aus? Wie fragil Identität ist, zeigt eine Überlieferung aus dem frühen 15. Jahrhundert. In Florenz wird einem Holzschnitzer ein böser Streich gespielt: Man lässt ihn glauben, er sei ein anderer. Sein Umfeld spricht ihn mit falschem Namen an und zwingt ihn so in eine fremde Biografie. Diese Geschichte im Gepäck, erforscht die Autorin fest eingebettete Identitäten und Identitätskonstruktionen. Unter Verwendung der "Novelle vom dicken Holzschnitzer" von Antonio Manetti.
Mitwirkende:
Pirmin Sedlmeir
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