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Der ORF gibt Einsparungen bekannt:

Ab Mai 2017 gibt es die Sendereihe "Hörspiel-Studio" Dienstag, 21 Uhr nicht mehr.

Fallweise werden Hörspiele in der Sendereihe "Radiokunst - Kunstradio", Sonntag, 23 Uhr gespielt.

Kondolenzadresse:
ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK, ORF,
A-1040 Wien, Argentinierstraße 30a

hoerspiel@orf.at
gestern | heute | morgen | 21. Aug | 22. Aug | 23. Aug | 24. Aug | 25. Aug | 26. Aug |

11 Hörspiele im Zeitraum Montag, 14. August 2017

Holzschnitzer - Wo ist denn die Sonne direkt über uns?

Sendetermine: DLR - Montag, 14. Aug 2017 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Luise Voigt
Produktion: DLR 2016, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Luise Voigt
Komponist(en): Björn SC Deigner
Ton: Andreas Stoffels
Ton: Alexander Brennecke
Technik: Sonja Rebel
Inhaltsangabe: Die tragische Geschichte eines Selbstverlustes. Was macht eine stabile Identität aus? Wie fragil Identität ist, zeigt eine Überlieferung aus dem frühen 15. Jahrhundert. In Florenz wird einem Holzschnitzer ein böser Streich gespielt: Man lässt ihn glauben, er sei ein anderer. Sein Umfeld spricht ihn mit falschem Namen an und zwingt ihn so in eine fremde Biografie. Diese Geschichte im Gepäck, erforscht die Autorin fest eingebettete Identitäten und Identitätskonstruktionen. Unter Verwendung der "Novelle vom dicken Holzschnitzer" von Antonio Manetti.
Mitwirkende:
Pirmin Sedlmeir
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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Sendetermine: MDR Kultur - Montag, 14. Aug 2017 09:05 Teil 1/5
MDR Kultur - Montag, 14. Aug 2017 19:05 Teil 1/5
Autor(en): Jules Verne
Auch unter dem Titel: Arne Saknussemm (1. Teil (von 3))
Arne Saknussemm (1. Teil (von 5))
Irrwege (2. Teil (von 3))
Der Snäfields Yokul (2. Teil (von 5))
Wunderwelten (3. Teil (von 3))
Der Hansbach (3. Teil (von 5))
Das Meer Lidenbrock (4. Teil (von 5))
Im Höllenschlund (5. Teil (von 5))
Produktion: MDR/RBB 2005, 162 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Fantasy, Märchen für Erwachsene
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Henrik Albrecht
Ton: Holger König
Ton: Jean Szymczak
Ton: Thorsten Weigelt
Übersetzung: Anonym
Inhaltsangabe: Der Hamburger Professor Lidenbrock ist ein ebenso angesehener wie sonderbarer Gelehrter. Er hält Vorlesungen am Johanneum über Mineralogie und gilt durchaus als Koryphäe auf seinem Gebiet. Dennoch liegt ihm herzlich wenig daran, dass seine Studenten die Lektionen auch besuchen - im Gegenteil: Lidenbrock ist eine Art egoistischer Gelehrter, ja geradezu ein Geizhals in Wissensdingen. Lediglich seinen Neffen Axel, der als Waise bei ihm in der Königsstraße zu Hamburg wohnt, weiht er in seine Entdeckungen ein. So auch an jenem denkwürdigen Maisonntag des Jahres 1863.
In einer uralten isländischen Fürstenchronik entdeckt Lidenbrock ein Dokument. Es enthält offenbar eine in Geheimschrift verfasste Botschaft des isländischen Alchimisten Arne Saknussemm. Durch einen Zufall kommt Axel dem Rätsel auf die Spur. Saknussems Botschaft verrät einen Weg, zum Mittelpunkt der Erde zu gelangen. Sogleich will Professor Lidenbrock diese Reise selbst unternehmen. Ungefragt bestimmt er Axel zu seinem Begleiter und Chronisten. Dem besonnenen Neffen scheint diese waghalsige Unternehmung unausführbar. Professor Lidenbrock jedoch schlägt alle als gesichert geltenden Erkenntnisse in den Wind. Und selbst Axels Verlobte, die junge hübsche Grete, unterstützt das Vorhaben des Professors. Über Kiel und Kopenhagen erreichen Lidenbrock und Axel per Schiff Reykjavik auf Island. Hier machen sie Bekanntschaft mit dem Naturwissenschaftler Professor Friderickson. Durch seine Vermittlung gesellt sich der Eiderentenjäger Hans zu den beiden Hamburgern. Am 16. Juni 1863 brechen sie zu dritt von Reykjavik aus auf und durchqueren das kahle, von Gebirgen durchzogene Land. Einige Tage später erreichen sie den Krater des Snäfields. Am letzten Junitag verrät der Schatten des Vulkangipfels den Weg ins Erdinnere. Der Abstieg kann beginnen. Nach sechseinhalb Stunden und zweitausendachthundert Fuß erreichen sie den Boden der senkrechten Schlucht. Hier öffnet sich ihnen eine Lavagalerie. Als sie eine Weggabelung erreichen, wählt Lidenbrock kurzentschlossen den östlichen Tunnel. Als der Gang endet, müssen sie zurückkehren. Unterdessen ist der Wasservorrat zur Neige gegangen. Die Expedition droht zu scheitern. Hans verlässt während des Nachtlagers die Gefährten. Wird er das überlebenswichtige Elixier finden?
Der Eiderentenjäger Hans findet eine Ader, die hinter einer Felswand fließt. Mit der Spitzhacke schlägt er ein Loch. Siedend heißes Wasser strömt in die Höhle und bildet einen Bach, der den Dreien fortan den Weg weisen soll. Während des weiteren Abstieges verliert Axel seine Gefährten. Dazu droht ihm sein Grubenlicht zu erlöschen. Angst und Panik befallen ihn. Beim weiteren Abstieg gerät er in einen senkrechten Schlund, stürzt und verliert das Bewusstsein. Die Gefährten finden ihn, und Axel erwacht am Ufer eines unterirdischen Meeres. Hier stoßen sie auf einen Wald riesiger Champignons und finden Knochen und Skelettteile vorzeitlicher Tiere. Währenddessen errichtet Hans ein Floß aus fossilem Holz. Am 13. August 1863 stechen sie auf dem "Meer Lidenbrock" in See. Nach drei Tagen ist immer noch kein Ufer in Sicht. Lidenbrock wird ungeduldig und lässt eine eiserne Sonde an einem Strick auf den Grund des Meeres gleiten. Plötzlich tauchen urzeitliche Meerestiere und Reptilien vor ihnen auf und geraten untereinander in einen mörderischen Kampf. Einige Tage später geraten die Reisenden in einen Sturm, der mehrere Tage anhält. Ein Kugelblitz rollt über das Floß und droht alles in Brand zu setzen. Schließlich zerschellt das Floß an einem Felsen, die Gruppe erleidet Schiffbruch und wird an ein Ufer geschwemmt. Unnachgiebig bestimmt Professor Lidenbrock, die Überfahrt erneut zu versuchen. Zuvor stoßen sie auf ein Feld menschlicher Knochen, wenig später erblicken sie lebendige Exemplare dieser fossilen Rasse. Die ungeheure Größe dieser Wesen flößt selbst dem Professor Respekt ein, und sie ziehen sich zurück. An einem Felsen in der Nähe des Strandes finden sie erneut Spuren von Arne Saknussemm. Sie weisen auf einen Höhleneingang. Doch nach wenigen Metern bereits ist der Tunnel durch einen Felsblock versperrt. Als die Reisenden den Weg freisprengen, reißen sie einen Abgrund auf. Auf dem Floß gelangen sie zuerst auf hinabstürzendem Wasser, dann auf brodelnder Lava in den Krater eines ausbrechenden Vulkans. Durch eine gewaltige Eruption werden sie schließlich zurück auf die Erdoberfläche geschleudert. Ein Hirtenjunge findet die seltsam anmutenden Reisenden und sagt den Verwirrten, wo sie gelandet sind: auf der italienischen Insel Stromboli. Über Marseille gelangen die Gefährten nach Hamburg zurück. Hier erwartet Grete die Reisenden und schließt Axel in die Arme. Fortan soll er bei ihr Abenteuer zu bestehen haben.
Mitwirkende:
Professor Otto Lidenbrock Wolf-Dietrich Sprenger
Axel, sein Neffe Florian Lukas
Hans Bjarne Henriksen
Professor Friderickson Uwe Friedrichsen
Gretchen Anna Maria Mühe
Kapitän Klaus Manchen
Hirtenknabe Manuel Lai
Links: Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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De Dracheriiter

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 14. Aug 2017 14:00 Teil 5/6, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Cornelia Funke
Auch unter dem Titel: Der Drachenreiter (Roman)
Produktion: DRS 2001, 298 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Sprache: Dialekt
Regie: Buschi Luginbühl
Bearbeitung: Buschi Luginbühl
Komponist(en): Matthias Ziegler
Tontechnik: Martin Weidmann
Übersetzung: Rosalina Zweifel
Inhaltsangabe: Die Drachen leben friedlich in einem einsamen Tal. Bis die Menschen kommen. Ein Staudamm soll gebaut, das Tal überflutet werden. Was tun? Wegziehen! Aber wohin? Schieferbart, der älteste der Drachen, weiss von einem geheimnisvollen Ort mit dem Namen "Saum des Himmels". "Saum des Himmels" - dieser Ort muss weit weg liegen. Hinter dem Horizont. Wenn es ihn denn überhaupt gibt. Aber wie kommt man dorthin? Und ist es wahr, dass auf dem Weg dorthin ein Monster lauert, das Jagd auf Drachen macht? Lung, ein junger Drache, will Antworten. Zusammen mit Schwäfelfäll, einem frechen Koboldmädchen, und dem Waisenjungen Ben macht er sich auf eine abenteuerliche Reise. Cornelia Funke versteht es, vielfältige Motive aus der Welt der Märchen und Mythen zu einem phantastischen Ganzen zu verflechten.
Mitwirkende:
Erzählerin Franziska Kohlund
Lung Manuel Löwensberg
Schwäfelfäll Anikó Donáth
Ben Michael von Burg
Drache Schieferbart Peter Brogle
Ungeheuer Nesselbrand Heiner Hitz
Professor Wiesengrund Klaus Knuth
Basilisk Buddy Elias
Dschinn Ingold Wildenauer
Ratte Yael Herz
1. Drache Markus Weidmann
2. Drache Peter Hotz
3. Drache Walter Baumgartner
Grauschwanz Lorenz Wüthrich
Gipsbart Marco Schenardi
Bleiglanz Matteo Schenardi
Mandelstei Andri Schenardi
Chiesbart Ruedi Odermatt
Flügebei Francois Meienberg
Professor Schwertling Joey Colon
Krähe Charlotte Wittmer
Seeschlange Yvonne Kupper
Sandmann Franziskus Abgottspon
Kinder Sienong
Kinder Tenzing und Lhamo Gampatsang
Subaida Maria Thorgevsky
Guinever Andrea Guyer
Lola Bella Neri
Lama Tenzing Gyamotsang
Burrburr-tschan Ingo Ospelt
Ling Pamela Babst
Schillerbart Urs Bihler
Vita Wiesengrund Margret Nonhoff
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Cartolandia

Sendetermine: WDR 3 - Montag, 14. Aug 2017 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michèle Sigal
Produktion: WDR 2011, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Claudia Johanna Leist
Übersetzung: Claudia Feldmann
Inhaltsangabe: Die Hähne krähen zur Unzeit und das Röhren des anschwellenden Flusses überdeckt Schritte und Stimmen, auch das Flüstern der toten Kinder auf dem nahen Friedhof. Dann bricht sich das Wasser Bahn. Eine katastrophale Überschwemmung sucht die Slums der mexikanischen Stadt Tijuana heim. Ein Unwetter wächst sich aus zur Sintflut, verantwortet von den Autoritäten. Die Regierung hat mit Absicht dafür gesorgt, dass das Staubecken einbricht, damit dort endlich ein attraktives Banken- und Shoppingcenter entstehen kann, denn schon lange ist ihr dieses "Cartolandia", der Schandfleck Tijuanas, ein Dorn im Auge. Während sich in der Leichenhalle die Neuzugänge türmen, träumt der Gouverneur davon, endlich mit "Cartolandia" aufzuräumen und bereitet sich auf den Besuch des Präsidenten vor.
Mitwirkende:
Ein Hund Nic Romm
Taxifahrer Christian Redl
Seine Frau Anja Herden
Gouverneur Matthias Bundschuh
Dienerin Christa Strobel-Mertins
Mexikaner Albert Kitzl
Joe Tom Zahner
Leichenschauhaus-Direktor Felix von Manteuffel
Spanischer Chor 1 Elena Galindo y Killmer
Spanischer Chor 2 Carlos Juan Garcia Piedra
Spanischer Chor 3 / Frauenstimme Claudia Mischke
Spanischer Chor 4 Marlon Kittel
Alicia Kathleen Morgeneyer
Fahrer 2 Dirk Borchardt
Verrückter Anthropologe Michael Schenk
Geschäftsmann Robert Dölle
Angestellte Camilla Renschke
Arzt Oliver Krietsch-Matzura
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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Sendetermine: MDR Kultur - Montag, 14. Aug 2017 09:05 Teil 1/5
MDR Kultur - Montag, 14. Aug 2017 19:05 Teil 1/5
Autor(en): Jules Verne
Auch unter dem Titel: Arne Saknussemm (1. Teil (von 3))
Arne Saknussemm (1. Teil (von 5))
Irrwege (2. Teil (von 3))
Der Snäfields Yokul (2. Teil (von 5))
Wunderwelten (3. Teil (von 3))
Der Hansbach (3. Teil (von 5))
Das Meer Lidenbrock (4. Teil (von 5))
Im Höllenschlund (5. Teil (von 5))
Produktion: MDR/RBB 2005, 162 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Fantasy, Märchen für Erwachsene
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Henrik Albrecht
Ton: Holger König
Ton: Jean Szymczak
Ton: Thorsten Weigelt
Übersetzung: Anonym
Inhaltsangabe: Der Hamburger Professor Lidenbrock ist ein ebenso angesehener wie sonderbarer Gelehrter. Er hält Vorlesungen am Johanneum über Mineralogie und gilt durchaus als Koryphäe auf seinem Gebiet. Dennoch liegt ihm herzlich wenig daran, dass seine Studenten die Lektionen auch besuchen - im Gegenteil: Lidenbrock ist eine Art egoistischer Gelehrter, ja geradezu ein Geizhals in Wissensdingen. Lediglich seinen Neffen Axel, der als Waise bei ihm in der Königsstraße zu Hamburg wohnt, weiht er in seine Entdeckungen ein. So auch an jenem denkwürdigen Maisonntag des Jahres 1863.
In einer uralten isländischen Fürstenchronik entdeckt Lidenbrock ein Dokument. Es enthält offenbar eine in Geheimschrift verfasste Botschaft des isländischen Alchimisten Arne Saknussemm. Durch einen Zufall kommt Axel dem Rätsel auf die Spur. Saknussems Botschaft verrät einen Weg, zum Mittelpunkt der Erde zu gelangen. Sogleich will Professor Lidenbrock diese Reise selbst unternehmen. Ungefragt bestimmt er Axel zu seinem Begleiter und Chronisten. Dem besonnenen Neffen scheint diese waghalsige Unternehmung unausführbar. Professor Lidenbrock jedoch schlägt alle als gesichert geltenden Erkenntnisse in den Wind. Und selbst Axels Verlobte, die junge hübsche Grete, unterstützt das Vorhaben des Professors. Über Kiel und Kopenhagen erreichen Lidenbrock und Axel per Schiff Reykjavik auf Island. Hier machen sie Bekanntschaft mit dem Naturwissenschaftler Professor Friderickson. Durch seine Vermittlung gesellt sich der Eiderentenjäger Hans zu den beiden Hamburgern. Am 16. Juni 1863 brechen sie zu dritt von Reykjavik aus auf und durchqueren das kahle, von Gebirgen durchzogene Land. Einige Tage später erreichen sie den Krater des Snäfields. Am letzten Junitag verrät der Schatten des Vulkangipfels den Weg ins Erdinnere. Der Abstieg kann beginnen. Nach sechseinhalb Stunden und zweitausendachthundert Fuß erreichen sie den Boden der senkrechten Schlucht. Hier öffnet sich ihnen eine Lavagalerie. Als sie eine Weggabelung erreichen, wählt Lidenbrock kurzentschlossen den östlichen Tunnel. Als der Gang endet, müssen sie zurückkehren. Unterdessen ist der Wasservorrat zur Neige gegangen. Die Expedition droht zu scheitern. Hans verlässt während des Nachtlagers die Gefährten. Wird er das überlebenswichtige Elixier finden?
Der Eiderentenjäger Hans findet eine Ader, die hinter einer Felswand fließt. Mit der Spitzhacke schlägt er ein Loch. Siedend heißes Wasser strömt in die Höhle und bildet einen Bach, der den Dreien fortan den Weg weisen soll. Während des weiteren Abstieges verliert Axel seine Gefährten. Dazu droht ihm sein Grubenlicht zu erlöschen. Angst und Panik befallen ihn. Beim weiteren Abstieg gerät er in einen senkrechten Schlund, stürzt und verliert das Bewusstsein. Die Gefährten finden ihn, und Axel erwacht am Ufer eines unterirdischen Meeres. Hier stoßen sie auf einen Wald riesiger Champignons und finden Knochen und Skelettteile vorzeitlicher Tiere. Währenddessen errichtet Hans ein Floß aus fossilem Holz. Am 13. August 1863 stechen sie auf dem "Meer Lidenbrock" in See. Nach drei Tagen ist immer noch kein Ufer in Sicht. Lidenbrock wird ungeduldig und lässt eine eiserne Sonde an einem Strick auf den Grund des Meeres gleiten. Plötzlich tauchen urzeitliche Meerestiere und Reptilien vor ihnen auf und geraten untereinander in einen mörderischen Kampf. Einige Tage später geraten die Reisenden in einen Sturm, der mehrere Tage anhält. Ein Kugelblitz rollt über das Floß und droht alles in Brand zu setzen. Schließlich zerschellt das Floß an einem Felsen, die Gruppe erleidet Schiffbruch und wird an ein Ufer geschwemmt. Unnachgiebig bestimmt Professor Lidenbrock, die Überfahrt erneut zu versuchen. Zuvor stoßen sie auf ein Feld menschlicher Knochen, wenig später erblicken sie lebendige Exemplare dieser fossilen Rasse. Die ungeheure Größe dieser Wesen flößt selbst dem Professor Respekt ein, und sie ziehen sich zurück. An einem Felsen in der Nähe des Strandes finden sie erneut Spuren von Arne Saknussemm. Sie weisen auf einen Höhleneingang. Doch nach wenigen Metern bereits ist der Tunnel durch einen Felsblock versperrt. Als die Reisenden den Weg freisprengen, reißen sie einen Abgrund auf. Auf dem Floß gelangen sie zuerst auf hinabstürzendem Wasser, dann auf brodelnder Lava in den Krater eines ausbrechenden Vulkans. Durch eine gewaltige Eruption werden sie schließlich zurück auf die Erdoberfläche geschleudert. Ein Hirtenjunge findet die seltsam anmutenden Reisenden und sagt den Verwirrten, wo sie gelandet sind: auf der italienischen Insel Stromboli. Über Marseille gelangen die Gefährten nach Hamburg zurück. Hier erwartet Grete die Reisenden und schließt Axel in die Arme. Fortan soll er bei ihr Abenteuer zu bestehen haben.
Mitwirkende:
Professor Otto Lidenbrock Wolf-Dietrich Sprenger
Axel, sein Neffe Florian Lukas
Hans Bjarne Henriksen
Professor Friderickson Uwe Friedrichsen
Gretchen Anna Maria Mühe
Kapitän Klaus Manchen
Hirtenknabe Manuel Lai
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Verännerung

Sendetermine: NDR 1 Niedersachsen - Montag, 14. Aug 2017 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Sieg
Produktion: NDR/RB 1993, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel (niederdeutsch)
Regie: Claus Boysen
Ton: Frauke Schulz
Technik: Franz-Josef Prunsche
Regieassistenz: Elke Weber
Inhaltsangabe: Eigentlich hat die Familie Stallwachs immer ein sehr regelmäßiges Leben geführt. Aber seit Herr Stallwachs arbeitslos ist, schleichen sich hier und da Irritationen ein. Das beginnt mit harmlosen Erinnerungslücken, setzt sich fort über unverständliche Reaktionen bei Nachbarn und Bekannten, und es endet in einer Wirklichkeit, in der sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft chaotisch vereint haben.

Wenn es im Niederdeutschen Hörspiel einen surrealistischen Autor gibt, dann ist es Wolfgang Sieg. In diesem Hörspiel schildert er - typisch für seine Arbeit - eine unauffällige, leise heranschleichende Katastrophe, die im (von ihm ebenfalls bevorzugten) Kleinbürgermilieu gar nicht recht als solche wahrgenommen wird.
Sieg gehört unverkennbar zu denen, die das Nachdenken über das "Tausendjährige Reich" noch nicht aufgegeben haben.
Mitwirkende:
Herr Stallwachs Edgar Bessen
Frau Stallwachs Herma Koehn
Dieter Stallwachs Anke Engelsmann
Hansmann Günter Lüdke
Alter Mann Heinrich Kunst
Feddersen Fritz Hollenbeck
Wirtz Klaus Nowicki
Wesemer Wolf Rathjen
Kontrolleur Wolfgang Schenck
Dirk Böhling
Carsten Frenz
Harald Halgardt
Hans Kemner
Elsbeth Kwintmeyer
Hans Werner Radula
Niels Rodewald
Heino Stichweh
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Das Penthouse-Protokoll

Sendetermine: BR 2 - Montag, 14. Aug 2017 20:03, (angekündigte Länge: 40:13)
Autor(en): Carl Améry
Produktion: WDR/BR/HR 1987, 41 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Science Fiction
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist(en): Matthias Thurow
Inhaltsangabe: Ein Pharma-Konsortium plant die medikamentöse Adaption der Bevölkerung an die Überkomplexität der Industriegesellschaft. Drei Wochen nach dem spektakulären Sprung eines Herrn Fünflinger von der Dachterrasse des so genannten "Drei-Riesen-Turms", Sitz dreier Pharma-Multis, findet sich in der Nähe sein unbeschädigter Kassettenrecorder mit dem heimlichen Mitschnitt einer Sitzung der von den drei Riesen gesponserten Stiftung "Pro Homine", die sich das Ziel gesetzt hat, die Akzeptanz von Psychopharmaka in der Bevölkerung zu verbessern. Die evolutionäre Ausrüstung des Menschen genügt nicht mehr den Erfordernissen der modernen Gesellschaft, will man nicht in die Barbarei zurückfallen, bleibt nur die medikamentöse Adaption der Condition Humaine an die Überkomplexität der Zivilisation. In einem Pilotprojekt an einer rassisch gemischten Problemschule erster Kategorie hat man mit einem neuartigen Präparat erstaunliche Erfolge im Rückgang von Gewalt und Terror bei gleichzeitiger Leistungssteigerung erzielt. Während man sich einig ist, daß die kollektive Verwendung von Psychopharmaka zum zivilisatorischen Imperativ erhoben werden muß, schlägt die Stimmung allmählich um. Liegt etwas in der Luft? Immer ausgelassener, immer chaotischer werden die Gespräche. Die Situation droht außer Kontrolle zu geraten. Luluthi und Mbaweni, die beiden dunkelhäutigen nubischen Schönheiten an der Kaffeebar, sind aufs Büfett gesprungen und singen und tanzen mit rollenden Hüften.. In einer letzten intellektuellen Anstrengung vor seinem großen Sprung mit dem voraussehbar betrüblichen Resultat findet Fünflinger die Ursache für die irrwitzige Szenerie im Kaffee, in den die beiden einen phantastischen Psychopharmaka-Cocktail hineingemixt haben. Stimulantien, Ataraktika, Transquillantien und was noch alles verwandeln die Szene in ein Tollhaus.
Mit seinen kabarettistisch überzeichneten Spiel attackiert Carl Amery satirisch-grotesk Menschenverachtung und Profitgier, die im Gewand wissenschaftlicher Theorien auch vor Eingriffen in die Psyche nicht halt machten.
Mitwirkende:
Dr. Jürgen-Dietz Fünflinger Martin Schwab
Oberst Antschlagger Lukas Ammann
Beat Bilderley Helmut Krauss
Claude Martinot Michael Theodor
Mark Mettege Thomas Lang
Wanda Rütt-Czernagora Luitgard Im
Ernie unter der Hayd Hans Wyprächtiger
Luluthi Patricia Hals
Mbaweni Myra Doe
Sprecherin Wiltrud Fischer
Preise / Auszeichnungen: Kurd-Laßwitz-Preis
Links: Externer Link Homepage Matthias Thurow
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No limits - Kampfsport der Freitaucher

Sendetermine: WDR 5 - Montag, 14. Aug 2017 20:05
Autor(en): Christine Werner
Produktion: WDR 2005, 49 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Axel Pleuser
Technische Realisation: Gertrud Melcher
Technische Realisation: Elke Tratnik
Regieassistenz: Ariane Kessissoglou
Inhaltsangabe: Die einen tauchen in die Tiefe, bis auf 170 Meter hinunter. Mit nur einem Atemzug, ohne Tauchgerät. "No limits" heißt diese Disziplin der Freitaucher. Mit einem Schlitten sausen sie mit einer Geschwindigkeit von vier Metern pro Sekunde hinunter. Benjamin Franz wollte der "tiefste" Mensch der Welt sein - als er wieder auftauchte, war eine Körperhälfte gelähmt. Er hatte noch Glück. Die Französin Audrey Mestre konnte nur noch tot geborgen werden. Die anderen tauchen auf Zeit. Tom Sietas aus Hamburg hält den Weltrekord im "Zeittauchen" - mit 8 Minuten und 58 Sekunden. So lange liegt er auf dem Wasser. Ohne zu atmen. Jetzt will auch er in die Tiefe. Warum? Was passiert, wenn er fast neun Minuten die Luft anhält? Und wo ist das Ende, für die "tiefsten" Menschen der Welt?
Mitwirkende:
Andreas Grothgar
Maximilian Hilbrand
Horst Mendroch
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Kreisliga

Sendetermine: RB Nordwestradio - Montag, 14. Aug 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gunda Wirschun
Produktion: RB/NDR 2017, 32 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Michael Uhl
Inhaltsangabe: Zu seinem 50. Geburtstag lässt Jürgen es richtig krachen. Am Vorabend der großen Feier laden Jürgen und seine Frau ihre damals engsten Freunde zum Grillen ein. Alles könnte so friedlich sein, gäbe es da nicht die alte Geschichte, die immer noch Schatten auf die ehemalige Kreisliga-Gemeinschaft wirft. Denn vor 26 Jahren wurde Ulrike, eine gemeinsame Freundin, ermordet.
Wer ist der Täter?
Der Fall wurde nie aufgeklärt, doch nun könnte mit Hilfe von neuen DNA -Tests der Täter doch noch ermittelt werden. Ein groß angelegtes Screening ist für die nächste Woche angesetzt und jedem ist klar: Der Mörder könnte auch aus ihrer Mitte kommen.
Mitwirkende:
Frank Grupe
Erkki Hopf
Sandra Keck
Birte Kretschmer
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Die Nacht des Luchses

Sendetermine: DLR - Montag, 14. Aug 2017 21:30, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Kai Hensel
Produktion: WDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Technische Realisation: Jeanette Wirtz-Fabian
Regieassistenz: Roman Podeswa
Dramaturgie: Georg Bühren
Inhaltsangabe: Der Bundestagsabgeordnete Warberg will den Einsatz deutscher Bundeswehrsoldaten stoppen - ein taktischer Schachzug, der sich in nur einer Nacht zur Tragödie entwickelt.
Auf dem Rückweg von einer Parteiveranstaltung überfährt sein Assistent Steffens einen Luchs. Er stammt, wie sich später herausstellt, aus einem nahen Wildgehege. Als sie den Schaden begutachten wollen, bemerken sie ein Blitzlicht, und nachdem sie das schwer verletzte Tier in den Kofferraum gepackt haben, folgt ihnen ein Wagen. Kurze Zeit später hat Warberg ein kompromittierendes Foto auf seinem Handy, er wird erpresst. Noch in der Nacht spannt sich ein Netz aus Intrigen, Halbherzigkeiten, Verrat und Lüge um den Politiker, seine Familie und seine vermeintlichen Helfer.
Mitwirkende:
Warberg Arnd Klawitter
Steffens Daniel Wiemer
Johanna Gastdorf
Leonie Renée Klein
Pingting Zang
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Schreckmümpfeli 0:

Amuse Gueule

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 14. Aug 2017 23:04
Autor(en): Gion Mathias Cavelty
Produktion: DRS 2011, 10 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Ein geradezu köstliches Abenteuer.
Mitwirkende:
Erzähler / Pippin Notz Peter Hottinger
Wiwili Thomas Douglas
Jérôme Burckhardt / Dreibeiniger Jungfern-Trogon Walter Andreas Müller
Links: Externer Link Homepage von Gion Mathias Cavelty
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