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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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10 Hörspiele im Zeitraum Dienstag, 15. August 2017

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Sendetermine: MDR Kultur - Dienstag, 15. Aug 2017 09:05 Teil 2/5
MDR Kultur - Dienstag, 15. Aug 2017 19:05 Teil 2/5
Autor(en): Jules Verne
Auch unter dem Titel: Arne Saknussemm (1. Teil (von 3))
Arne Saknussemm (1. Teil (von 5))
Irrwege (2. Teil (von 3))
Der Snäfields Yokul (2. Teil (von 5))
Wunderwelten (3. Teil (von 3))
Der Hansbach (3. Teil (von 5))
Das Meer Lidenbrock (4. Teil (von 5))
Im Höllenschlund (5. Teil (von 5))
Produktion: MDR/RBB 2005, 162 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Fantasy, Märchen für Erwachsene
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Henrik Albrecht
Ton: Holger König
Ton: Jean Szymczak
Ton: Thorsten Weigelt
Übersetzung: Anonym
Inhaltsangabe: Der Hamburger Professor Lidenbrock ist ein ebenso angesehener wie sonderbarer Gelehrter. Er hält Vorlesungen am Johanneum über Mineralogie und gilt durchaus als Koryphäe auf seinem Gebiet. Dennoch liegt ihm herzlich wenig daran, dass seine Studenten die Lektionen auch besuchen - im Gegenteil: Lidenbrock ist eine Art egoistischer Gelehrter, ja geradezu ein Geizhals in Wissensdingen. Lediglich seinen Neffen Axel, der als Waise bei ihm in der Königsstraße zu Hamburg wohnt, weiht er in seine Entdeckungen ein. So auch an jenem denkwürdigen Maisonntag des Jahres 1863.
In einer uralten isländischen Fürstenchronik entdeckt Lidenbrock ein Dokument. Es enthält offenbar eine in Geheimschrift verfasste Botschaft des isländischen Alchimisten Arne Saknussemm. Durch einen Zufall kommt Axel dem Rätsel auf die Spur. Saknussems Botschaft verrät einen Weg, zum Mittelpunkt der Erde zu gelangen. Sogleich will Professor Lidenbrock diese Reise selbst unternehmen. Ungefragt bestimmt er Axel zu seinem Begleiter und Chronisten. Dem besonnenen Neffen scheint diese waghalsige Unternehmung unausführbar. Professor Lidenbrock jedoch schlägt alle als gesichert geltenden Erkenntnisse in den Wind. Und selbst Axels Verlobte, die junge hübsche Grete, unterstützt das Vorhaben des Professors. Über Kiel und Kopenhagen erreichen Lidenbrock und Axel per Schiff Reykjavik auf Island. Hier machen sie Bekanntschaft mit dem Naturwissenschaftler Professor Friderickson. Durch seine Vermittlung gesellt sich der Eiderentenjäger Hans zu den beiden Hamburgern. Am 16. Juni 1863 brechen sie zu dritt von Reykjavik aus auf und durchqueren das kahle, von Gebirgen durchzogene Land. Einige Tage später erreichen sie den Krater des Snäfields. Am letzten Junitag verrät der Schatten des Vulkangipfels den Weg ins Erdinnere. Der Abstieg kann beginnen. Nach sechseinhalb Stunden und zweitausendachthundert Fuß erreichen sie den Boden der senkrechten Schlucht. Hier öffnet sich ihnen eine Lavagalerie. Als sie eine Weggabelung erreichen, wählt Lidenbrock kurzentschlossen den östlichen Tunnel. Als der Gang endet, müssen sie zurückkehren. Unterdessen ist der Wasservorrat zur Neige gegangen. Die Expedition droht zu scheitern. Hans verlässt während des Nachtlagers die Gefährten. Wird er das überlebenswichtige Elixier finden?
Der Eiderentenjäger Hans findet eine Ader, die hinter einer Felswand fließt. Mit der Spitzhacke schlägt er ein Loch. Siedend heißes Wasser strömt in die Höhle und bildet einen Bach, der den Dreien fortan den Weg weisen soll. Während des weiteren Abstieges verliert Axel seine Gefährten. Dazu droht ihm sein Grubenlicht zu erlöschen. Angst und Panik befallen ihn. Beim weiteren Abstieg gerät er in einen senkrechten Schlund, stürzt und verliert das Bewusstsein. Die Gefährten finden ihn, und Axel erwacht am Ufer eines unterirdischen Meeres. Hier stoßen sie auf einen Wald riesiger Champignons und finden Knochen und Skelettteile vorzeitlicher Tiere. Währenddessen errichtet Hans ein Floß aus fossilem Holz. Am 13. August 1863 stechen sie auf dem "Meer Lidenbrock" in See. Nach drei Tagen ist immer noch kein Ufer in Sicht. Lidenbrock wird ungeduldig und lässt eine eiserne Sonde an einem Strick auf den Grund des Meeres gleiten. Plötzlich tauchen urzeitliche Meerestiere und Reptilien vor ihnen auf und geraten untereinander in einen mörderischen Kampf. Einige Tage später geraten die Reisenden in einen Sturm, der mehrere Tage anhält. Ein Kugelblitz rollt über das Floß und droht alles in Brand zu setzen. Schließlich zerschellt das Floß an einem Felsen, die Gruppe erleidet Schiffbruch und wird an ein Ufer geschwemmt. Unnachgiebig bestimmt Professor Lidenbrock, die Überfahrt erneut zu versuchen. Zuvor stoßen sie auf ein Feld menschlicher Knochen, wenig später erblicken sie lebendige Exemplare dieser fossilen Rasse. Die ungeheure Größe dieser Wesen flößt selbst dem Professor Respekt ein, und sie ziehen sich zurück. An einem Felsen in der Nähe des Strandes finden sie erneut Spuren von Arne Saknussemm. Sie weisen auf einen Höhleneingang. Doch nach wenigen Metern bereits ist der Tunnel durch einen Felsblock versperrt. Als die Reisenden den Weg freisprengen, reißen sie einen Abgrund auf. Auf dem Floß gelangen sie zuerst auf hinabstürzendem Wasser, dann auf brodelnder Lava in den Krater eines ausbrechenden Vulkans. Durch eine gewaltige Eruption werden sie schließlich zurück auf die Erdoberfläche geschleudert. Ein Hirtenjunge findet die seltsam anmutenden Reisenden und sagt den Verwirrten, wo sie gelandet sind: auf der italienischen Insel Stromboli. Über Marseille gelangen die Gefährten nach Hamburg zurück. Hier erwartet Grete die Reisenden und schließt Axel in die Arme. Fortan soll er bei ihr Abenteuer zu bestehen haben.
Mitwirkende:
Professor Otto Lidenbrock Wolf-Dietrich Sprenger
Axel, sein Neffe Florian Lukas
Hans Bjarne Henriksen
Professor Friderickson Uwe Friedrichsen
Gretchen Anna Maria Mühe
Kapitän Klaus Manchen
Hirtenknabe Manuel Lai
Links: Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Die Illegalen. Schlepper, Einwanderer und ein tödlicher Zaun: 3.200 Kilometer entlang der Grenze USA - Mexiko.

Sendetermine: SR 2 - Dienstag, 15. Aug 2017 12:04
Autor(en): Friedrich Schütze-Quest
Produktion: SR/MDR/HR/RB/ORF 2006, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Ranzinger
Inhaltsangabe: Täglich versuchen Tausende, von Mexiko in die USA zu gelangen, über meterhohe Stahlwände, durch Kanalisationsrohre, Bergwüsten, oft mit der kostspieligen Hilfe von Schleppern. Für viele endet dieser Weg tödlich. 'Gläserne Grenze' nannte sie der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes, '- die einzig sichtbare Trennlinie auf dem Globus, an der Erste und Dritte Welt zusammenstoßen.' Die Illegalen, oder 'the undocumented' - wie sie in den USA bezeichnet werden - arbeiten zu Dumping-Löhnen, zwölf bis vierzehn Stunden am Tag und ohne Recht auf nur annähernd angemessene Arbeitsbedingungen. Friedrich Schütze-Quest zeichnet ein beklemmendes Bild vom Überlebenskampf diesseits und jenseits der Grenze. 'Manchmal müssen die Immigranten auf ihrem Weg Schwächere zurücklassen', erzählt ein Park Ranger in Arizona. 'Man findet Menschen, die sich in Erde eingegraben haben, sie haben Erde im Mund, in der Hoffnung auf etwas Feuchtigkeit. Das machen sie so, bevor sie sterben.'
Mitwirkende:
Hans Peter Boegel
Matthias Ponnier
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Barfuß am Klavier - Die Story von AnnenMayKantereit

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 15. Aug 2017 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR Eins Live - Dienstag, 15. Aug 2017 23:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julia Bader
Produktion: WDR 2017, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Dokumentation
Regie: Susanne Krings
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhaltsangabe: Sie wirken verträumt, ein bisschen verpeilt, aber auch tiefenentspannnt mit ihren zerzausten Haaren, übergroßen Strickpullis und den ausgelatschten Sneakers. Und sie können eine dieser Bilderbuch-Bandgeschichten erzählen: AnnenMayKantereit.
Erstmal alles nix Ungewöhnliches: Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit lernen sich wie so viele junge Bands in der Schule kennen. Sie machen Straßenmusik, Bassist Lars kommt dazu, erstes Album in Eigenregie. Es folgen Release-Party, Clubtour, Video-Veröffentlichungen im eigenen YouTube-Channel, ein neuer Bassist (Malte Huck). Alles nix Spektakuläres. Trotzdem wird aus dem absoluten Geheimtipp innerhalb von nur drei Jahren eine Band mit ausverkaufter Tour, einem Major-Plattenvertrag, einem Nummer-Eins-Album („Alles nix Konkretes“), über 370 000 Facebookfans und Headliner-Auftritten bei Festivals wie dem Deichbrand, Rock im Park und dem Lollapalooza. Exzellent umgesetzter Masterplan oder einfach nur Glück? Geht das so weiter, oder ist das alles nix Beständiges? Ein Antwortversuch mit Weggefährten, Bewunderern, Unterstützern – und natürlich mit AnnenMayKantereit selbst.
Mitwirkende:
O-Ton AnnenMayKantereit
O-Ton Kraftklub
O-Ton Clueso
O-Ton K.I.Z.
O-Ton Matthias Schweighöfer
O-Ton Mark Forster
O-Ton Tim Bendzko
O-Ton Joris
O-Ton Milky Chance
O-Ton u.a.
Sprecher Lisa Bihl
Sprecher Jean-Paul Baeck
Sprecher Patrick Mölleken
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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Sendetermine: MDR Kultur - Dienstag, 15. Aug 2017 09:05 Teil 2/5
MDR Kultur - Dienstag, 15. Aug 2017 19:05 Teil 2/5
Autor(en): Jules Verne
Auch unter dem Titel: Arne Saknussemm (1. Teil (von 3))
Arne Saknussemm (1. Teil (von 5))
Irrwege (2. Teil (von 3))
Der Snäfields Yokul (2. Teil (von 5))
Wunderwelten (3. Teil (von 3))
Der Hansbach (3. Teil (von 5))
Das Meer Lidenbrock (4. Teil (von 5))
Im Höllenschlund (5. Teil (von 5))
Produktion: MDR/RBB 2005, 162 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Fantasy, Märchen für Erwachsene
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Henrik Albrecht
Ton: Holger König
Ton: Jean Szymczak
Ton: Thorsten Weigelt
Übersetzung: Anonym
Inhaltsangabe: Der Hamburger Professor Lidenbrock ist ein ebenso angesehener wie sonderbarer Gelehrter. Er hält Vorlesungen am Johanneum über Mineralogie und gilt durchaus als Koryphäe auf seinem Gebiet. Dennoch liegt ihm herzlich wenig daran, dass seine Studenten die Lektionen auch besuchen - im Gegenteil: Lidenbrock ist eine Art egoistischer Gelehrter, ja geradezu ein Geizhals in Wissensdingen. Lediglich seinen Neffen Axel, der als Waise bei ihm in der Königsstraße zu Hamburg wohnt, weiht er in seine Entdeckungen ein. So auch an jenem denkwürdigen Maisonntag des Jahres 1863.
In einer uralten isländischen Fürstenchronik entdeckt Lidenbrock ein Dokument. Es enthält offenbar eine in Geheimschrift verfasste Botschaft des isländischen Alchimisten Arne Saknussemm. Durch einen Zufall kommt Axel dem Rätsel auf die Spur. Saknussems Botschaft verrät einen Weg, zum Mittelpunkt der Erde zu gelangen. Sogleich will Professor Lidenbrock diese Reise selbst unternehmen. Ungefragt bestimmt er Axel zu seinem Begleiter und Chronisten. Dem besonnenen Neffen scheint diese waghalsige Unternehmung unausführbar. Professor Lidenbrock jedoch schlägt alle als gesichert geltenden Erkenntnisse in den Wind. Und selbst Axels Verlobte, die junge hübsche Grete, unterstützt das Vorhaben des Professors. Über Kiel und Kopenhagen erreichen Lidenbrock und Axel per Schiff Reykjavik auf Island. Hier machen sie Bekanntschaft mit dem Naturwissenschaftler Professor Friderickson. Durch seine Vermittlung gesellt sich der Eiderentenjäger Hans zu den beiden Hamburgern. Am 16. Juni 1863 brechen sie zu dritt von Reykjavik aus auf und durchqueren das kahle, von Gebirgen durchzogene Land. Einige Tage später erreichen sie den Krater des Snäfields. Am letzten Junitag verrät der Schatten des Vulkangipfels den Weg ins Erdinnere. Der Abstieg kann beginnen. Nach sechseinhalb Stunden und zweitausendachthundert Fuß erreichen sie den Boden der senkrechten Schlucht. Hier öffnet sich ihnen eine Lavagalerie. Als sie eine Weggabelung erreichen, wählt Lidenbrock kurzentschlossen den östlichen Tunnel. Als der Gang endet, müssen sie zurückkehren. Unterdessen ist der Wasservorrat zur Neige gegangen. Die Expedition droht zu scheitern. Hans verlässt während des Nachtlagers die Gefährten. Wird er das überlebenswichtige Elixier finden?
Der Eiderentenjäger Hans findet eine Ader, die hinter einer Felswand fließt. Mit der Spitzhacke schlägt er ein Loch. Siedend heißes Wasser strömt in die Höhle und bildet einen Bach, der den Dreien fortan den Weg weisen soll. Während des weiteren Abstieges verliert Axel seine Gefährten. Dazu droht ihm sein Grubenlicht zu erlöschen. Angst und Panik befallen ihn. Beim weiteren Abstieg gerät er in einen senkrechten Schlund, stürzt und verliert das Bewusstsein. Die Gefährten finden ihn, und Axel erwacht am Ufer eines unterirdischen Meeres. Hier stoßen sie auf einen Wald riesiger Champignons und finden Knochen und Skelettteile vorzeitlicher Tiere. Währenddessen errichtet Hans ein Floß aus fossilem Holz. Am 13. August 1863 stechen sie auf dem "Meer Lidenbrock" in See. Nach drei Tagen ist immer noch kein Ufer in Sicht. Lidenbrock wird ungeduldig und lässt eine eiserne Sonde an einem Strick auf den Grund des Meeres gleiten. Plötzlich tauchen urzeitliche Meerestiere und Reptilien vor ihnen auf und geraten untereinander in einen mörderischen Kampf. Einige Tage später geraten die Reisenden in einen Sturm, der mehrere Tage anhält. Ein Kugelblitz rollt über das Floß und droht alles in Brand zu setzen. Schließlich zerschellt das Floß an einem Felsen, die Gruppe erleidet Schiffbruch und wird an ein Ufer geschwemmt. Unnachgiebig bestimmt Professor Lidenbrock, die Überfahrt erneut zu versuchen. Zuvor stoßen sie auf ein Feld menschlicher Knochen, wenig später erblicken sie lebendige Exemplare dieser fossilen Rasse. Die ungeheure Größe dieser Wesen flößt selbst dem Professor Respekt ein, und sie ziehen sich zurück. An einem Felsen in der Nähe des Strandes finden sie erneut Spuren von Arne Saknussemm. Sie weisen auf einen Höhleneingang. Doch nach wenigen Metern bereits ist der Tunnel durch einen Felsblock versperrt. Als die Reisenden den Weg freisprengen, reißen sie einen Abgrund auf. Auf dem Floß gelangen sie zuerst auf hinabstürzendem Wasser, dann auf brodelnder Lava in den Krater eines ausbrechenden Vulkans. Durch eine gewaltige Eruption werden sie schließlich zurück auf die Erdoberfläche geschleudert. Ein Hirtenjunge findet die seltsam anmutenden Reisenden und sagt den Verwirrten, wo sie gelandet sind: auf der italienischen Insel Stromboli. Über Marseille gelangen die Gefährten nach Hamburg zurück. Hier erwartet Grete die Reisenden und schließt Axel in die Arme. Fortan soll er bei ihr Abenteuer zu bestehen haben.
Mitwirkende:
Professor Otto Lidenbrock Wolf-Dietrich Sprenger
Axel, sein Neffe Florian Lukas
Hans Bjarne Henriksen
Professor Friderickson Uwe Friedrichsen
Gretchen Anna Maria Mühe
Kapitän Klaus Manchen
Hirtenknabe Manuel Lai
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Grenzland - Pioniere, Zivilisationsflüchtlinge und Beduinen in der israelischen Negev-Wüste

Sendetermine: DLF - Dienstag, 15. Aug 2017 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Daniel Cil Brecher
Produktion: DLF 2017, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Wolfertz
Ton und Technik: Michael Morawitz
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: Der Negev, 60 Prozent der israelischen Landmasse, ist immer noch nicht vollständig erschlossen. Einst als Landreserve für einwandernde Juden gedacht, wohnen und arbeiten hier nur 7 Prozent der Bevölkerung. Der größte Teil ist militärisches Sperrgebiet. Die Beduinen, deren Siedlungen und Weidegebiete sich einst über die gesamte Wüste erstreckten, sind auf ein kleines Reservat zurückgedrängt. Sie sind arm und meistens arbeitslos. Jerusalem fördert indessen in einem der entlegensten Gebiete des Negev eine High-Tech- Landwirtschaft an der Grenze zu Jordanien. 3000 jüdische Bewohner produzieren dort mithilfe von 3000 Gastarbeitern aus Thailand über die Hälfte des israelischen Gemüseexports. Mit staatlicher Förderung werden Juden aus dem In- und Ausland angelockt, um dieses Gebiet stärker zu besiedeln. Und die Spannungen zwischen Juden und Beduinen nehmen zu.
Mitwirkende:
Frank Arnold
Volker Risch
Claudia Mischke
Ernst August Schepmann
Daniel Berger
Isis Krüger
Thomas Lang
Hendrik Stickan
Hüseyin Michael Cirpici
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Nicks Baby

Sendetermine: SWR 2 - Dienstag, 15. Aug 2017 19:20, (angekündigte Länge: 27:00)
Autor(en): Maja Das Gupta
Produktion: SWR 2015, 27 Min. (Stereo) -
Regie: Mark Ginzler
Ton und Technik: Martin Vögele
Ton und Technik: Sabine Klunzinger
Inhaltsangabe: Nick ist Journalist auf Jobsuche. Erst neulich hat er wieder eine Absage kassiert - von einem Eltern-Magazin, für das er leider in Ermangelung eines Kindes nicht in Frage kam. Doch eines Morgens fährt er seinen Rechner hoch und wird auf facebook mit Glückwünschen zum Vatersein überhäuft. Denn eine Freundin hat ein Foto gepostet, das ihn mit einem Baby auf dem Arm zeigt, das fälschlicherweise ihm zugeschrieben wird. Eigentlich will Nick den Irrtum schnell aufklären, aber da meldet sich besagtes Eltern-Magazin, gratuliert zum Sohn und unterbreitet ihm ein Jobangebot. Nick erliegt der Versuchung: Wenn alle Welt ihm online zum Vaterglück gratuliert, warum nicht offline davon profitieren? Allerdings erweist es sich im digitalen Zeitalter mit seiner Fotosucht als gar nicht so einfach, über einen längeren Zeitraum die Anwesenheit eines Kindes im eigenen Heim zu simulieren ...
Mitwirkende:
Jonas Bolle
Frederick Bott
Jessica Cuna
Niko Eleftheriadis
Lucie Emons
Sandra Gerling
Andrea Hörnke-Trieß
André Holonics
Matti Krause
Maren Ulrich
Links: Externer Link Homepage Maja Das Gupta
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Zum Leuchtturm

Sendetermine: DLF - Dienstag, 15. Aug 2017 20:10 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 47:14)
Autor(en): Virginia Woolf
Auch unter dem Titel: Die Tür aus Glas (1. Teil)
Zeit vergeht (2. Teil)
Der Leuchtturm (3. Teil)
Produktion: BR 2016, 148 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist(en): Ulrike Haage
Ton und Technik: Susanne Herzig
Ton und Technik: Markus Huber
Ton und Technik: Josuel Theegarten
Übersetzung: Gaby Hartel
Inhaltsangabe: Zum Leuchtturm ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen, wie der strukturgebende Baum, den die Protagonistin Lily Briscoe ganz entschieden in die leere Mitte ihres Bildes setzt, um es zu vollenden. Vier Romane liegen vor diesem Buch und vier werden ihm noch folgen. Für die Autorin war es ihr wichtigstes Werk, in dem sie nichts weniger fassen wollte als "das Tragische, das Komische, die Leidenschaft und das Lyrische". Mehr noch als in Mrs. Dalloway oder Jacobs Zimmer, arbeitet Woolf hier an der Verschränkung und Verdichtung von Zeit-, Gefühls- und Erlebnisebenen.
Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus, verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt. Virginia Woolf wusste früh, dass dieser Roman vom Klang des Meeres unterlegt sein sollte und es scheint, als habe sich die Autorin so auch in einen Schreibrhythmus gewiegt, der sie in ihre Kindheit zurückführte. Mr. und Mrs. Ramsay sind den Eltern der Autorin nachempfunden: Julia Stephen, der charismatischen, früh verstorbenen Mutter und Leslie Stephen, dem cholerischen Vater und einflussreichen Schriftsteller. Wenn dieses Werk auch von Woolfs emotionaler Ambivalenz gegenüber den Eltern angetrieben wird, so lässt es das Autobiografische doch weit hinter sich. Die Autorin verdichtet ihr Nachdenken über das eigene Leben ins Universale, indem sie eine Reihe von Gegensätzen untersucht. Diese Dualismen bettet Woolf in die drei Teile ihres Romans ein, von denen der erste an einem Nachmittag und Abend spielt, der zweite zehn Jahre umfasst, in denen fast ausschließlich das Haus Protagonist der Erzählung ist und der dritte einen langen Vormittag darstellt. Zum Leuchtturm wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die dieses Textgebilde schon beim Lesen emotional zum Leuchten bringen. Im Radio kommen sie zu sich.
Mitwirkende:
Erzählerin Zoe Hutmacher
Erzählerin Wiebke Puls
Erzählerin Irina Wanka
Mrs. Ramsay Krista Posch
Mr. Ramsay Walter Hess
Lily Briscoe Caroline Ebner
James Sven Gey
Cam Karolina Horster
Charles Tansley Shenja Lacher
Prue Julia Loibl
Andrew Christian Löber
William Bankes Peter Brombacher
James als Kind Moritz Zehner
Mrs McNab Elisabeth Schwarz
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Aurachs Mutter

Sendetermine: BR 2 - Dienstag, 15. Aug 2017 21:00, (angekündigte Länge: 57:25)
Autor(en): Winfried Georg Sebald
Auch unter dem Titel: Ferbers Mutter (alternativer Hörspieltitel)
Produktion: BR 1995, 58 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Regieassistenz: Heike Tauch
Ton und Technik: Brunhild Thomas
Ton und Technik: Regine Kraus
Inhaltsangabe: Bei ihrem letzten Zusammenteffen in England lässt W. G. Sebald dem Erzähler der Geschichte - in seinem Buch 'Die Ausgewanderten' - von dem Maler Max Aurach ein Bündel Aufzeichnungen, das seine Mutter ihm hinterlassen hatte, zur Aufbewahrung überreichen. Aurachs Eltern wurden 1941 von München nach Riga deportiert und dort umgebracht. Die Aufzeichnungen hatte seine Mutter von 1939 bis zu ihrer Deportation angefertigt. Sie erwähnt darin mit keinem Wort ihr drohendes Schicksal und die aktuelle Verfolgung. Berichtet wird vielmehr über ein für uns gänzlich unvorstellbares, normales und für das junge Mädchen Luisa Lanzberg vorwiegend glückliches, jüdisches Leben in ihrem Geburtsort Steinach in Unterfranken und später in Bad Kissingen zur Kaiserzeit - in Orten, deren Bevölkerung seit etwa dem 17. Jahrhundert zu einem Drittel jüdischen Glaubens war. Sie erzählt vom Geschäftsleben des Papas, von ihrer Verwandtschaft, der Schule, den jüdischen Feiertagen, sowie vom schmerzlichen Verlust zweier geliebter Männer, mit denen ein gemeinsames Leben schon Gewissheit war. In den zahlreichen Facetten des 'normalen' Lebens der Familie Lanzberg erkennen wir, dass viele Juden bis zuletzt nicht glauben mochten, dass aus ihrer allmählichen Verfolgung in Deutschland blutiger Ernst werden wurde.
Mitwirkende:
Mutter Corinna Kirchhoff
Sohn Michael König
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Barfuß am Klavier - Die Story von AnnenMayKantereit

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 15. Aug 2017 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR Eins Live - Dienstag, 15. Aug 2017 23:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julia Bader
Produktion: WDR 2017, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Dokumentation
Regie: Susanne Krings
Regieassistenz: Freya Hattenberger
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhaltsangabe: Sie wirken verträumt, ein bisschen verpeilt, aber auch tiefenentspannnt mit ihren zerzausten Haaren, übergroßen Strickpullis und den ausgelatschten Sneakers. Und sie können eine dieser Bilderbuch-Bandgeschichten erzählen: AnnenMayKantereit.
Erstmal alles nix Ungewöhnliches: Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit lernen sich wie so viele junge Bands in der Schule kennen. Sie machen Straßenmusik, Bassist Lars kommt dazu, erstes Album in Eigenregie. Es folgen Release-Party, Clubtour, Video-Veröffentlichungen im eigenen YouTube-Channel, ein neuer Bassist (Malte Huck). Alles nix Spektakuläres. Trotzdem wird aus dem absoluten Geheimtipp innerhalb von nur drei Jahren eine Band mit ausverkaufter Tour, einem Major-Plattenvertrag, einem Nummer-Eins-Album („Alles nix Konkretes“), über 370 000 Facebookfans und Headliner-Auftritten bei Festivals wie dem Deichbrand, Rock im Park und dem Lollapalooza. Exzellent umgesetzter Masterplan oder einfach nur Glück? Geht das so weiter, oder ist das alles nix Beständiges? Ein Antwortversuch mit Weggefährten, Bewunderern, Unterstützern – und natürlich mit AnnenMayKantereit selbst.
Mitwirkende:
O-Ton AnnenMayKantereit
O-Ton Kraftklub
O-Ton Clueso
O-Ton K.I.Z.
O-Ton Matthias Schweighöfer
O-Ton Mark Forster
O-Ton Tim Bendzko
O-Ton Joris
O-Ton Milky Chance
O-Ton u.a.
Sprecher Lisa Bihl
Sprecher Jean-Paul Baeck
Sprecher Patrick Mölleken
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Die große Leere

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 16. Aug 2017 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Franziska Storz
Auch unter dem Titel: Wenn Frauen bereuen, Mutter geworden zu sein (Zusatz)
Produktion: BR 2016, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susi Weichselbaumer
Inhaltsangabe: 23 Frauen machten den Anfang. In einer Studie der israelischen Soziologin Orna Donath bekannten sie sich, ihre Mutterschaft zu bereuen und beschrieben ihr Leben als Mutter in drastischen Worten: "Zeitvergeudung", "30 Jahre Leiden" oder "Versklavung". Nach der Veröffentlichung der Studie war auch der Hashtag zur weltweiten Debatte gefunden: #regrettingmotherhood. Orna Donath bekam Rückmeldungen von Frauen aus allen Teilen der Welt und bilanziert: Aus Deutschland haben sich die meisten Frauen gemeldet. Kinderlose Frauen bedankten sich, dass sie das rosarote Bild der Mutterrolle mit Grautönen versehen habe und Mütter waren erleichtert, dass endlich jemand sagte: Nicht alle Frauen genießen es Mutter zu sein. Bereuende Mütter sind ein Produkt der überfrachteten Frauenrolle unserer Gesellschaft. Zum Kindergeburtstag müssen es selbst gebastelte Einladungen sein, Marmorkuchen ist nicht mehr genug. Mütter sollen immer mehr leisten, meist bleibt die gesamte Familienlogistik an ihnen hängen, nebenbei sollen sie voll arbeiten, wenn es geht erfolgreich sein. Die Soziologin Christian Mundlos meint, es gäbe zwei Gruppen von Frauen, die ihre Mutterschaft bereuen: "Zum einen sind das Mütter, die zu ihrer Mutterschaft ein Stück weit durch die Gesellschaft gedrängt wurden, die einfach keine Verantwortung für einen anderen Menschen hätten übernehmen wollen und sollen und die die falsche Entscheidung getroffen haben, ein Kind zu bekommen. Die zweite Gruppe sind die, die stark unter der gesellschaftlichen Mutterrolle und den Aufgaben, die von Müttern erwartet werden, leiden. Beide Gruppen sind gesellschaftlich gemacht. Denn es leiden beide unter diesem Muttermythos, der sich hartnäckig hält: dass alle Frauen Mütter werden sollen und wollen - und dass Mutter werden glücklich macht." Eine Abkehr von diesem Mythos ist schmerzhaft. Sarah Fischer wäre jedenfalls lieber eine glückliche Mutter als eine unglückliche. Sie hat ihr Dilemma in ihrem Buch "Die Mutterglücklüge: Warum ich lieber Vater geworden wäre" öffentlich gemacht, bekennt sich darin zu ihren widersprüchlichen Gefühlen, zu ihrer Überforderung und zu ihrer Sehnsucht nach dem alten Leben und erhält: Morddrohungen. Franziska Storz, Jahrgang 1979, ist Journalistin und lebt in München. Sie moderiert den "Zündfunk" auf Bayern 2, das Fernseh-Magazin "Klub konkret" auf einsplus und schreibt u.a für die Magazine "Neon" und "Nido". Sie war Mitherausgeberin des Buches "Feldpost: Briefe deutscher Soldaten aus Afghanistan" (Rowohlt) . Für ihr Feature "Ihre Verbindung wird gehalten" erhielt sie als Ko-Autorin den Ravensburger Medienpreis 2007. 2011 war sie Redakteurin des mit dem Civis-Preis ausgezeichneten Zündfunk-Features "Mein Türke und ich" von Marco Maurer.
Mitwirkende:
Franziska Storz
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