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Der ORF gibt Einsparungen bekannt:

Ab Mai 2017 gibt es die Sendereihe "Hörspiel-Studio" Dienstag, 21 Uhr nicht mehr.

Fallweise werden Hörspiele in der Sendereihe "Radiokunst - Kunstradio", Sonntag, 23 Uhr gespielt.

Kondolenzadresse:
ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK, ORF,
A-1040 Wien, Argentinierstraße 30a

hoerspiel@orf.at
gestern | heute | morgen | 21. Aug | 22. Aug | 23. Aug | 24. Aug | 25. Aug | 26. Aug |

23 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 20. August 2017

Das Pferdemädchen

Sendetermine: MDR Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 07:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alfred Wellm
Produktion: DDR 1973, 46 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Kinderhörspiel ab 6 Jahre
Regie: Günter Bormann
Bearbeitung: Hannelore Steiner
Komponist(en): Conny Odd
Ton: Erika Schüttauf
Inhaltsangabe: Raya war einmal ein stolzes Dressurpferd, vielleicht sogar das beste, das es jemals gegeben hat. Aber das ist lange her. Jetzt ist die Stute alt und blind. Aber Irka liebt das Pferd über alles. Stundenlang liegt sie auf seinem Rücken und träumt davon, Zirkusreiterin zu sein. Und jeden Abend, als gäbe es nichts anderes, reitet sie mit Raya den Weg am Lupinenfeld entlang. In diesem Sommer aber verändert sich die Stute, das alte Pferd galoppiert und dreht Pirouetten wie in alten Zeiten. Und dann passiert etwas, was niemand für möglich hält: Raya bekommt noch einmal ein Fohlen. Zwischen Irka und dem Fohlen entwickelt sich eine innige Freundschaft. Zwei Pferde können Irkas Eltern jedoch nicht behalten - es bleibt nur ein Entschluss schweren Herzens.
Mitwirkende:
Irka Marianne Schwienke
Mutter Marylu Poolman
Vater Hans-Robert Wille
Frau Zimmermann Carla Valerius
Herr Möller Werner Godemann
Erzähler Walter Jäckel
Anne Monika Vahle
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Wumme

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 07:05
Autor(en): Ernestine Koch
Auch unter dem Titel: Wumme erfährt, warum und wie sie ohne Mutter zurechtkommen soll (1. Teil)
Wumme hilft Kuchen backen und geht allein zum Einkaufen (2. Teil)
Wumme vergißt ihr Fahhrad aufzuräumen und fürchtet sich im Keller (3. Teil)
Wumme hat Zahnweh und geht zweimal zum Zahnarzt (4. Teil)
Wumme fährt mit dem Zug und geht beinahe verloren (5. Teil)
Wumme darf so viel Eis essen, wie sie will, und fürchtet sich nachts (6. Teil)
Der Vater hat Kopfweh und Wumme hat viel Kummer (7. Teil)
Wumme wird operiert (8. Teil)
Wumme ist Papa, und Papa ist Wumme (9. Teil)
Wumme fährt allein mit dem Bus (10. Teil)
Wumme sammelt Autos (11. Teil)
Wumme feiert ein Fest (12. Teil)
Produktion: BR 1971, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Jan Alverdes
Inhaltsangabe: Die Geschichten von "Wumme" haben seit 1970 Kinder und Eltern begeistert. "Wumme", die Hauptfigur, heißt eigentlich Sabine Irmingard Anneliese Müller und wird "Wumme" genannt, weil sie schon als kleines Mädchen immer "warum?" gefragt hat. Damals konnte sie allerdings das "r"noch nicht aussprechen und sagte einfach nur: "wumm?" Seitdem hat sie den Spitznamen "Wumme". Inzwischen hat "Wumme" kein Problem mehr mit dem "r", aber "warum?" ist immer noch ihre Lieblingsfrage, die sie in über 150 Folgen stellt.
Mitwirkende:
Herbert Bötticher
Regina Hackethal
Christine Ostermayer
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Das neue Deutschland

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Aug 2017 08:05 Teil 5/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Dirk Asendorpf
Patrick Batarilo
Andrea Beer
Timo Fuchs
Andrea Lueg
Silvia Plahl
Bettina Rühl
Jan-Philippe Schlüter
Steffen Wurzel
Auch unter dem Titel: Der Tugend-Staat – Ordnung muss sein (1. Teil)
Touristenattraktion – Warum wir sehenswürdig sind (2. Teil)
Kriegspartei – Neue Aufgaben für die Bundeswehr (3. Teil)
Dichter und Denker – Der Kulturexporteur (4. Teil)
Lehrer der Demokratie – I love Grundgesetz (5. Teil)
Die Fußballnation – Von Panzern und Ästheten (6. Teil)
Produktion: SWR 2017, ca. 180 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Nach zwei Weltkriegen galt ein starkes Deutschland stets als gefährlich. Auch heute wecken ökonomische Stärke und politische Dominanz Ressentiments. Doch wie sehen uns Nachbarn, Touristen und Migranten jenseits von „Spardiktat“ und Exportüberschuss? Nach Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung ist Deutschland heute so stark wie nie zuvor: das bevölkerungsreichste und wirtschaftlich erfolgreichste Land in Europa. Vom Auto über die Orchester bis zum Bundesliga-Fußball: „Made in Germany“ gilt trotz Dieselskandal als Qualitätsversprechen. Wir gelten als ehrlich und effizient – und gleichzeitig als streng und humorlos. Aber ist das alles?
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20000 Meilen unter dem Meer

Sendetermine: DLR - Sonntag, 20. Aug 2017 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jules Verne
Produktion: DLR 2008, 45 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Holger Teschke
Komponist(en): Frieder Butzmann
Inhaltsangabe: Auf der Jagd nach einem Meeresungeheuer, das Schiffe auf allen Ozeanen angreift, geraten der Tiefseeforscher Professor Aronnax, sein Assistent Conseil und der Harpunier Ned Land an Bord eines geheimnisvollen Unterseeboots. Die " Nautilus", die Kapitän Nemo kommandiert, wird zum Gefängnis der drei Freunde. Wer das U-Boot einmal betreten hat, darf es nie wieder verlassen.
Professor Aronnax und Conseil sind fasziniert von den Wundern des Unterwasserreichs. Aber Ned Land erträgt die Gefangenschaft nicht und sucht nach einer Möglichkeit zur Flucht. Er entdeckt ein Mädchen an Bord, es ist die Tochter des Kapitäns, vielleicht wird sie ihm helfen!?
Mitwirkende:
Professor Aronax Matthias Habich
Conseil / Papagei Stefan Kaminski
Ned Land Martin Engler
Kapitän Nemo Otto Mellies
Una Luise Malcharowitz
Farragut Holger Teschke
Götz Naleppa
Janus Torp
Lukas Nöllemeyer
Preise / Auszeichnungen: Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2008
Links: Externer Link Homepage Frieder Butzmann
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Utopien - Träume der Vernunft

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 20. Aug 2017 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helmut Kopetzky
Produktion: NDR 2009, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helmut Kopetzky
Inhaltsangabe: Utopien halten die Weltgeschichte in Schwung, obwohl viele bald als Strohfeuer verpuffen, andere zum Weltbrand neigen und am Ende nur noch Asche übrig bleibt. Auch von Asche handelt dieses Feature - 40 Jahre nach Woodstock. Noch immer lockt das jährliche "Herzberg Festival" (Traditional Hippie Convention) in Oberhessen, eines der letzten und größten seiner Art, 10.000 Besucher in eine Zeltstadt bei Bad Hersfeld: "Best-Agers" im Schlabberlook, mit Didgeridoo und gelichteten Rastalocken. Zu Wort kommen in diesem Feature Aussteiger-auf-Zeit und Vollzeit-Hippies. Klaus, "der Geiger", der mit seinen 68 Jahren alle denkbaren Lebensformen jenseits der Mehrheitsgesellschaft erprobt hat. Die Autorin Gudrun Pausewang, gerade 80 Jahre alt geworden; sie wohnt gleich hinterm nächsten Berg und wuchs in einer Aussteiger-Familie auf. Oder die ergrauten Mitglieder der "Ton Steine Scherben" Family, Überlebende der einmal jüngsten und radikalsten "68er"-Polit-Rockband - "Macht kaputt, was euch kaputt macht !"
Aus süßlich duftenden Rauchschwaden tauchen Text und Stimme großer Utopisten auf - Denker und Verführer, Träumer oder Albträumer: Martin Luther King ("I have a dream") und Rudi Dutschke, Lenin, Mao, Joseph Beuys, Ernst Bloch und Sarah Wagenknecht, Rousseau und Ernest Callenbach, B. F. Skinner, Gustaf Nagel ("Monte Verita"), Fritjof Capra, Marilyn Ferguson und viele andere. Der stereophone Trip endet vor der Totenmaske von Rio Reiser, dem Frontmann der früheren "Scherben", an seinem letzten Zufluchtsort bei Fresenhagen / Nordfriesland. Die Utopie der permanenten Revolte im Museum. Asche eben.
Mitwirkende:
Thomas Vogt
Dörte Fiedler
Helmut Kopetzky
Links: Externer Link Homepage Helmut Kopetzky
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Der verwegene Baron - Flucht aus Sibirien und Dschihad für den Kaiser

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Aug 2017 11:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nikolai von Koslowski
Lorenz Schröter
Auch unter dem Titel: Flucht aus Sibirien - Dschihad für den Kaiser (Untertitel)
Produktion: MDR/BR/WDR 2016, 60 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhaltsangabe: Paul Freiherr Wolff von Todenwarth (1876-1965) entstammt einem Adelsgeschlecht aus Thüringen und wurde auf einer Burg an der Werra bei Schmalkalden geboren. Er floh im Ersten Weltkrieg aus einem sibirischen Gefangenenlager, schlug sich als Kosake verkleidet bis Peking durch und reiste mit der Transsibirischen Eisenbahn, vorbei am Gefangenenlager, zurück ins Deutsche Reich. Das Kriegsministerium schickte ihn als Geheimagent nach Libyen, um die Araber zum Dschihad gegen die italienische Kolonialmacht aufzuwiegeln. Der Baron versuchte in Libyen eine Funkstation aufzubauen und versprach der strenggläubigen Senussi-Brüderschaft Waffen. Er wurde gefangen genommen und nach dem Ende des Ersten Weltkrieges freigelassen. Ein arabischer Fürst gab ihm ein Reitkamel als Dankesgabe für den deutschen Kaiser mit. Da es nicht in das U-Boot passte, wurde es ins Meer getrieben, ein U-Boot fuhr unter das Tier und schipperte es im Schneckentempo nach Italien, wo das Tier in einen Zoo kam. Nach dem Ersten Weltkrieg heiratete der Baron. Sein Sohn, den er zum Heldentum anspornte fiel im Zweiten Weltkrieg. Seine letzten Jahre verbrachte Paul Freiherr Wolff von Todenwarth als Bauer in Altötting. Jahrzehnte später begeben sich sein Großneffe Nikolai von Koslowski und Lorenz Schröter auf Spurensuche, reden mit Zeitzeugen und Verwandten und entdecken dabei ein lang gehütetes Familiengeheimnis.
Mitwirkende:
Lisa Hrdina
Jonas Fürstenau
Matthias Reichwald
Lutz Harder
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ding fest machen - nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 14:04, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Ulrike Haage
Auch unter dem Titel: nach Aufzeichnungen von Louise Bourgeois (Untertitel)
Produktion: BR 2003, 43 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Regie: Ulrike Haage
Komponist(en): Ulrike Haage
Inhaltsangabe: "Meine Emotionen sind meiner Körpergröße nicht angemessen. Deshalb stören sie mich. Deshalb übertrage ich sie", sagte Louise Bourgeois 1999 in einem Interview.

Die Bildhauerin, Jahrgang 1911, erreicht im hohen Alter mit ihrem Werk weltweit große Anerkennung. Seit den achtziger Jahren zählt sie zu den bekanntesten Künstlerinnen der Gegenwart. Wie uralte, über Jahrhunderte verlassene Stätten erinnern ihre Skulpturen und Installationen an die Vergänglichkeit der Dinge, gleichzeitig sind sie vertraut wie ein Traum, der einem wieder in den Sinn kommt. Es gibt kaum ein Material, das die Künstlerin nicht bearbeitet und gleichzeitig bezwungen hat: Brot und Spucke, Federn und Tücher, Stahl und Bronze, Marmor und Stein, Latex, Gips, Holz, Klebstoff. An der Vielfalt der Formensprache und der verwendeten Materialien orientiert sich die Komponistin Ulrike Haage. Sie stellt in einem großen Monolog Texte der eigenwilligen Bildhauerin zu Werk und Leben vor. Tagebücher und Aufzeichnungen, zahllose Interviews, begleitende Texte zum bildhauerischen
Werk, Poeme und Klangtexte von Louise Bourgeois fließen in die Komposition des Hörstücks ein, das sich mit den zentralen Themen ihres Lebens befasst: der Auseinandersetzung mit dem Vater, mit der Mutter, dem Exorzieren der Vergangenheit und unbewältigter Emotionen.
Mitwirkende:
Monica Bleibtreu
Judith Engel
Benedicte Savoy
Martin Wuttke
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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ARD Radio Tatort 114:

Unantastbar

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 17:04
MDR Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RB Nordwestradio - Sonntag, 20. Aug 2017 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Zander
Produktion: rbb 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Nikolai von Koslowski
Komponist(en): Ralf Haarmann
Ton: Bernd Bechthold
Ton: Venke Decker
Ton: Julius Middendorff
Regieassistenz: Teresa Schomburg
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhaltsangabe: Als unantastbar gelten im amerikanischen Polizeijargon Mörder, deren Schuld augenfällig, jedoch nicht endgültig beweisbar ist. So ein Fall ist für das Berliner LKA der Neo-Nazi Carsten Wienhold. Als vor Jahren eine Polizistin ermordet wurde, führten alle Spuren zu Wienhold. Der Staatsschutz biss sich an ihm die Zähne aus. Vergeblich. Vielleicht, weil er als V-Mann vom Verfassungsschutz gedeckt wurde? In einer Sommernacht werden Oberkommissar Alexander Polanski und sein Kollege Lehmann in den Volkspark Hasenheide gerufen. Dort, am Denkmal für den Turnvater Jahn, wurde Wienhold gefunden, erschossen. Die Projektile stammen aus derselben Waffe, mit der vor Jahren jene Polizistin ermordet worden war.
Mitwirkende:
Polanski Alexander Khuon
Lehmann Steffen Scheumann
Jule Anjorka Strechel
Frau Wienhold Ulrike Krumbiegel
Jürgen Blaschke Christoph Förster
Merle Kühn Ursula Werner
Thomas Wendt Max von Pufendorf
Pauline Schenk Catrin Striebeck
Holger Henschel Peter Jordan
Nachrichten-Sprecher Paul Sonderegger
Links: Externer Link Homepage Wolfgang Zander
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Der Junge, der Gedanken lesen konnte

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Aug 2017 14:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kirsten Boie
Auch unter dem Titel: Ein Friedhofskrimi ()
Produktion: NDR 2016, 98 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Angela Gerrits
Komponist(en): Serge Weber
Regieassistenz: Ilka Bartels
Technik: Christian Alpen
Technik: Angelika Körber
Dramaturgie: Jörgpeter Clarenau
Inhaltsangabe: Verwirrendes passiert im Leben des 10-jährigen Valentin: Er entdeckt an sich die Fähigkeit, Gedanken anderer Leute lesen zu können. Dieses Talent beunruhigt ihn, doch dann kommt es ihm zugute: Valentin erfährt, wer hinter einem gemeinen Diebstahl steckt, der auf dem Friedhof passiert ist. Ob die Polizei ihm glaubt? Doch es ist nicht allein kriminalistisches Interesse, das Valentin immer wieder auf den Friedhof lockt. Gemeinsam mit seinem neuen Freund Mesut begegnet er dort liebenswerten und skurrilen Menschen, die sich - jeder auf seine Weise - mit dem Tod auseinandersetzen und die sich auf dem Friedhof sehr wohl zu fühlen scheinen. Aber darf man auf einem Grab picknicken? Und sogar eine Party feiern? Kirsten Boies unterhaltsame und vielschichtige Erzählung wird als Hörspiel lebendig. Die Buchvorlage ist bei Oetinger erschienen.
Mitwirkende:
Erzählerin Gabriela Maria Schmeide
Valentin Mathis Rempe
Mesut Marlon Bartel
Frau Schilinsky Edda Loges
Herr Schilinsky Wilfried Dziallas
Bronislaw Kristof Gerega
Wilhelm Schmidt Wolf-Dietrich Sprenger
Frau Dicke Frau Uta Stammer
Valentins Mutter Susanne Schrader
Herr Kuchenbrodt Jens Harzer
Mesuts Mutter Dilan Sina Balhan
Graukittelmann Rolf Becker
Ahmed Peter Fasching
Artjom Julian Greis
An-und Absage Tobias Persiel
Links: Externer Link Homepage Kirsten Boie
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Wenn die Aufklärung den Fußball erreicht - Herr des Platzes

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 14:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Martina Keller
Produktion: WDR 2016, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Leutzbach
Ton: Rike Wiebelitz
Ton: Sebastian Nohl
Inhaltsangabe: Ausgestattet mit der Machtfülle eines Feudalherrn treffen Schiedsrichter mitunter scheinbar willkürlich Entscheidungen. Die Fans toben und die Schiedsrichter werden zur Projektionsfläche der Emotionen. Was, wenn die Aufklärung den Fußball revolutioniert?
Schiedsrichter haben das Sagen auf dem Platz. Pfeifen oder weiterlaufen lassen? Das Auge des Schiedsrichters ist schnell. Mit einem Blick erfasst er die Situation und bewertet sie. Doch das Auge der Fernsehkameras sieht mehr. In der Zeitlupe wird jede Entscheidung, jede Spielsituation seziert. Das Millionenpublikum im Fernsehsessel kriegt mit, wenn der Pfiff zu Abseits, Strafstoß, Platzverweis eine Fehlentscheidung war.
Das Spiel ist schneller geworden, athletischer, technisch anspruchsvoller und intellektueller. Der Fußball hat sich über die Jahre gewandelt und mit ihm der Herr des Platzes. Der Schiedsrichter von heute hat nahezu demokratische Züge. Ihm hilft eine Torkamera, er trägt Headset, tauscht sich mit seinen Assistenten aus und ist mitunter eine Schiedsrichterin. Kritiker fürchten um das letzte Refugium archaischer Männerkämpfe: Sollen Schiedsrichter künftig über Fouls diskutieren statt die rote Karte zu ziehen? Wohin dann mit den Emotionen, wenn die Aufklärung den Fußball erreicht?
Mitwirkende:
Bettina Kurth
Hans-Detlef Hüpgen
Hüseyin Michael Cirpici
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Combray

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 15:00 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 53:03)
Autor(en): Marcel Proust
Produktion: BR 2003, 162 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist(en): Hans Platzgumer
Peter Zwetkoff
Übersetzung: Michael Kleeberg
Inhaltsangabe: "Lange Zeit habe ich mich zu früher Stunde schlafen gelegt." Mit dem ersten Satz von Marcel Prousts Romanzyklus 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit' richtet sich der Blick auf die Erinnerung. In seinen schlaflosen Nächten ruft sich der schwerkranke Erzähler seine Kindheit ins Gedächtnis: die Ferien in Combray, den Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, den Duft der Weißdornhecke, die Kirchtürme von Martinville und den schillernden Monsieur Swann.

'Combray' ist die Ouvertüre zu Prousts gewaltigem Hauptwerk, das in Frankreich zwischen 1913 und 1927 in dreizehn Einzelbänden erschien und gut viertausend Seiten umfasst. Marcel Proust war selbst an sein Krankenbett gefesselt, als er die Salons, Parks und Schlafzimmer der Belle Epoque in Sprache fasste, um zu erkunden, auf welche Weise das Vergangene im Bewusstsein präsent ist. Das Zusammenspiel von lebendiger Erinnerung und Selbstreflexion wird in der ersten deutschsprachigen Hörspielfassung von 'Combray' akustisch nachvollziehbar. Prousts Sprache ist manchmal sperrig, manchmal von surrealistischer Kühnheit und Komik in ihren assoziativen Sprüngen. Immer muß man ihr bis in die feinsten Verästelungen folgen, um sie getreu wiederzugeben. Das Hörspiel basiert auf Michael Kleebergs Neuübersetzung, die 2002 in der Verlagsbuchhandlung Liebeskind erschienen ist; sie überträgt Prousts Stil auf moderne Weise und bleibt zugleich näher als bisherige Übersetzungen am Original.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats April 2003 - Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
Der Anfangsteil jenes ersten Bandes des Hauptwerkes von Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" erfüllt in dieser Hörspielfassung, der ersten deutschen überhaupt, große radiophone Ansprüche. Eingerichtet von Valerie Stiegele, kommt die neue, kongeniale und zugleich moderne Übersetzung von Michael Kleeberg, die im vergangenen Jahr in der Verlagsbuchhandlung Liebeskind erschienen ist, zu hohem Klang. Ulrich Lampen führt in seiner Regie überzeugend vor, wie es gelingen kann, komplizierte und vielschichtige Werke der Weltliteratur einem größeren Hörerkreis aufzuschließen. Die Kompositionen von Peter Zwetkoff und Hans Platzgumer sowie die feinnervige Tongestaltung von Hans Scheck tragen Wesentliches dazu bei.
So kann sich Sylvester Groth als Erzähler Marcel in der dreiteiligen Produktion des Bayerischen Rundfunks Proust ungewöhnlich dicht nähern. Dessen sensible, aber auch genaue und in die Verästelungen des Erinnerns eindringende Sprache bringt den Ferienort der Kindheit, das Landhaus der Großmutter sowie die dort im Dorf lebenden Menschen, genussvoll nahe. Die Schönheit im Beschreiben der Landschaft, leise Komik der menschlichen Darstellung und Nachdenken über den Verlust des eigenen Stellenwertes, das Herausfallen aus der Normalität, wechseln einander ab. Begrenzt werden sie durch kleine Ruhepunkte in französischer Sprache. Das Schwinden der Illusionen über die eigene Bedeutung in jener Gesellschaftsschicht, der Proust angehörte, wird in "Combray" nicht bitter dargestellt, sondern ist in der Eleganz der Erinnerungen an die Kindheit erst zu erahnen.
Den knapp drei Stunden gelingt es, so tief in die Sprachwelt des Schriftstellers einzudringen und eine derart dichte Atmosphäre zu erzeugen, dass dieses Hörspiel auch zum Weiterlesen verführen kann.
Mitwirkende:
Erzähler Sylvester Groth
Großmutter Karin Anselm
Großvater/Pfarrer Thomas Holtzmann
Mutter Krista Posch
Vater Stephan Bißmeier
Großtante Doris Schade
Kornelia Boje
Christa Berndl
Tobias Lelle
Stefan Born
Martin Butzke
Juliane Köhler
Eva Gosciejewicz
Peter Fricke
Tanja Schleiff
Michael Tregor
Marion Breckwoldt
Marlen Diekhoff
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 04 2003
Links: Externer Link Homepage Hans Platzgumer
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Freischwimmer

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 20. Aug 2017 15:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Moritz Pickshaus
Auch unter dem Titel: Ein Porträt des Künstlers Wolfgang Tillmans (Untertitel)
Produktion: WDR 2011, 54 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Biographie
Regie: Nikolai von Koslowski
Komponist(en): Dirk Leyers
Technische Realisation: Peter Kainz
Inhaltsangabe: Wolfgang Tillmans zählt zu den einflussreichsten Fotografen der Gegenwart. Anfang der 1990er Jahre trifft er als „Chronist seiner Generation“ den Nerv eines visuellen Epochenwandels. Doch Tillmans ist nicht nur Fotograf, sondern vor allem Künstler. Sein sensationeller Erfolg beginnt 1992 mit der Fotostrecke "Like Brother Like Sister" in der englischen Zeitschrift "iD". Die Werbebranche erfindet sich gerade vor allem durch das Medium der Fotografie neu. Tillmans Gesellschaftsportraits sind stilprägend. Da seine Fotografien nicht nur in den Museen der Welt zu sehen sind, sondern auch in Musikzeitschriften und Magazinen wird er oft mit einem Szenefotografen verwechselt. Doch in der Gegenwartskunst muss man lange suchen, um ein Werk von vergleichbarem Radius und gesellschaftlicher Wahrnehmung zu finden. 2000 bekam er als erster ausländischer Fotograf und Künstler den renommierten britischen Turner Prize verliehen.
Mitwirkende:
Gerd Wameling
Matthias Matschke
Ilka Teichmüller
Anton Kurt
Justus Carrière
Bettina Kurth
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Stephen Daedalus

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 17:00, (angekündigte Länge: 84:00)
Autor(en): James Joyce
Produktion: DRS 1976, 84 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Mathias von Spallart
Bearbeitung: Hugh Leonard
Toningenieur: Vreny Palm
Toningenieur: Aldo Gardini
Übersetzung: Georg Goyert
Inhaltsangabe: Eine Jugend zwischen Kirche und Schule, zwischen Bordell und Beichtstuhl im Irland am Ende des 19. Jahrhunderts. James Joyce erzählt die Geschichte vom Musterschüler, der zum freien Geist wird. "Stephen Daedalus" ist Fiktion, aber es ist auch die Lebensgeschichte von James Joyce selbst.
"Stephen Daedalus" ist der erste Entwurf für den Text, der später als "Porträt des Künstlers als junger Mann" zu Weltruhm kam. Als Joyce den "Stephen Daedalus" verwarf und mehr als die Hälfte des Manuskriptes vernichtete, bestand er schon aus tausend Seiten und war noch immer unvollendet. Der Entschluss, das Manuskript zu verbrennen und seinen Inhalt auf weniger als dreihundert Seiten zusammenzufassen, bezeichnet die künstlerische Wende. Das Hörspiel fusst auf beiden Fassungen.
Mitwirkende:
Stephen Daedalus Ulrich Kuhlmann
Mrs. Daedalus, Dirne Rosel Schäfer
Stephen als Kind Sunnyi Melles
Johnny Cashman Walter Kiesler
Dante Margret Homeyer
Betty Byrne, Dirne Eva Kerbler
Mr. Daedalus Wolfgang Reichmann
Emma Herlinde Latzko
Pater Moran Matthias von Spallart
Cranly Volker Spahr
Mr. Casey Horst Christian Beckmann
Hans Gerd Kübel
Robert Tessen
Adolph Spalinger
Johannes von Spallart
Burgi Meyerhans
Jürgen Cziesla
Friedrich Kutschera
Norbert Schwientek
Jochen Tovote
Wolfgang Forester
Alexander Pelz
Andy Krähenbühl
Adrian Rappold
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ARD Radio Tatort 114:

Unantastbar

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 17:04
MDR Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RB Nordwestradio - Sonntag, 20. Aug 2017 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Zander
Produktion: rbb 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Nikolai von Koslowski
Komponist(en): Ralf Haarmann
Ton: Bernd Bechthold
Ton: Venke Decker
Ton: Julius Middendorff
Regieassistenz: Teresa Schomburg
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhaltsangabe: Als unantastbar gelten im amerikanischen Polizeijargon Mörder, deren Schuld augenfällig, jedoch nicht endgültig beweisbar ist. So ein Fall ist für das Berliner LKA der Neo-Nazi Carsten Wienhold. Als vor Jahren eine Polizistin ermordet wurde, führten alle Spuren zu Wienhold. Der Staatsschutz biss sich an ihm die Zähne aus. Vergeblich. Vielleicht, weil er als V-Mann vom Verfassungsschutz gedeckt wurde? In einer Sommernacht werden Oberkommissar Alexander Polanski und sein Kollege Lehmann in den Volkspark Hasenheide gerufen. Dort, am Denkmal für den Turnvater Jahn, wurde Wienhold gefunden, erschossen. Die Projektile stammen aus derselben Waffe, mit der vor Jahren jene Polizistin ermordet worden war.
Mitwirkende:
Polanski Alexander Khuon
Lehmann Steffen Scheumann
Jule Anjorka Strechel
Frau Wienhold Ulrike Krumbiegel
Jürgen Blaschke Christoph Förster
Merle Kühn Ursula Werner
Thomas Wendt Max von Pufendorf
Pauline Schenk Catrin Striebeck
Holger Henschel Peter Jordan
Nachrichten-Sprecher Paul Sonderegger
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Was macht eigentlich Harry Absolut?

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 20. Aug 2017 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Eugen Egner
Produktion: WDR 2006, 41 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Petra Feldhoff
Inhaltsangabe: Wer hat sich diese Frage nicht schon einmal gestellt: Was macht eigentlich - sagen wir: Harry Absolut? "Harry Absolut? Der war doch zuletzt in einen Skandal verwickelt, irgendeine Plagiatsgeschichte. Aber dann?" Ja, was dann? Das fragen sich nun immer mehr Menschen. So auch die Anrufer einer irrsinnigen Callin-Sendung, von der aus sich die Frage epidemieartig in der Medienwelt verbreitet. Auch der Musikchef eines renommierten Senders setzt eine Reporterin auf die Spur von Harry Absolut. Sie findet nach mühevoller Recherche heraus: Harry Absolut hat sich in seine Musik geflüchtet. Und zwar im buchstäblichen Sinne des Wortes. Also bleibt der Reporterin nichts anderes übrig, als ihm in die Musik zu folgen. Wie Alice im Wunderland, die durch das Kaninchenloch in eine andere Welt fällt, gelangt sie unversehens in ein akustisches Paralleluniversum aus Klang und Rhythmus. Aber wo um alles in der Welt steckt Harry Absolut in dieser Musikwelt? Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich hinter seinem Verschwinden?
Mitwirkende:
1. Wahnsinniger Alexander Hauff
2. Wahnsinniger Max Urlacher
3. Wahnsinniger Peter Davor
Reporterin Astrid Meyerfeldt
Harry Absolut Peter Nottmeier
Weltenbauer Heinrich Giskes
Chef Matthias Leja
Künstlich klingende Stimme / Stimme Hotline Frauke Poolman
Assistentin Sigrid Burkholder
Kleines Mädchen Lila Vogelsang
Anrufer Thomas Lang
3. Anrufer Marco Leibnitz
4. Anrufer Claudia Mischke
5. Anrufer Markus Klauk
6. Anrufer Lars Kalusky
7. Anrufer Elisa McClellan
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ARD Radio Tatort 114:

Unantastbar

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 17:04
MDR Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RB Nordwestradio - Sonntag, 20. Aug 2017 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Zander
Produktion: rbb 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Nikolai von Koslowski
Komponist(en): Ralf Haarmann
Ton: Bernd Bechthold
Ton: Venke Decker
Ton: Julius Middendorff
Regieassistenz: Teresa Schomburg
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhaltsangabe: Als unantastbar gelten im amerikanischen Polizeijargon Mörder, deren Schuld augenfällig, jedoch nicht endgültig beweisbar ist. So ein Fall ist für das Berliner LKA der Neo-Nazi Carsten Wienhold. Als vor Jahren eine Polizistin ermordet wurde, führten alle Spuren zu Wienhold. Der Staatsschutz biss sich an ihm die Zähne aus. Vergeblich. Vielleicht, weil er als V-Mann vom Verfassungsschutz gedeckt wurde? In einer Sommernacht werden Oberkommissar Alexander Polanski und sein Kollege Lehmann in den Volkspark Hasenheide gerufen. Dort, am Denkmal für den Turnvater Jahn, wurde Wienhold gefunden, erschossen. Die Projektile stammen aus derselben Waffe, mit der vor Jahren jene Polizistin ermordet worden war.
Mitwirkende:
Polanski Alexander Khuon
Lehmann Steffen Scheumann
Jule Anjorka Strechel
Frau Wienhold Ulrike Krumbiegel
Jürgen Blaschke Christoph Förster
Merle Kühn Ursula Werner
Thomas Wendt Max von Pufendorf
Pauline Schenk Catrin Striebeck
Holger Henschel Peter Jordan
Nachrichten-Sprecher Paul Sonderegger
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ARD Radio Tatort 114:

Unantastbar

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 17:04
MDR Kultur - Sonntag, 20. Aug 2017 18:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RB Nordwestradio - Sonntag, 20. Aug 2017 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Zander
Produktion: rbb 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Nikolai von Koslowski
Komponist(en): Ralf Haarmann
Ton: Bernd Bechthold
Ton: Venke Decker
Ton: Julius Middendorff
Regieassistenz: Teresa Schomburg
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhaltsangabe: Als unantastbar gelten im amerikanischen Polizeijargon Mörder, deren Schuld augenfällig, jedoch nicht endgültig beweisbar ist. So ein Fall ist für das Berliner LKA der Neo-Nazi Carsten Wienhold. Als vor Jahren eine Polizistin ermordet wurde, führten alle Spuren zu Wienhold. Der Staatsschutz biss sich an ihm die Zähne aus. Vergeblich. Vielleicht, weil er als V-Mann vom Verfassungsschutz gedeckt wurde? In einer Sommernacht werden Oberkommissar Alexander Polanski und sein Kollege Lehmann in den Volkspark Hasenheide gerufen. Dort, am Denkmal für den Turnvater Jahn, wurde Wienhold gefunden, erschossen. Die Projektile stammen aus derselben Waffe, mit der vor Jahren jene Polizistin ermordet worden war.
Mitwirkende:
Polanski Alexander Khuon
Lehmann Steffen Scheumann
Jule Anjorka Strechel
Frau Wienhold Ulrike Krumbiegel
Jürgen Blaschke Christoph Förster
Merle Kühn Ursula Werner
Thomas Wendt Max von Pufendorf
Pauline Schenk Catrin Striebeck
Holger Henschel Peter Jordan
Nachrichten-Sprecher Paul Sonderegger
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Wie schrecklich schwinden unsere Kräfte

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 20. Aug 2017 18:20, (angekündigte Länge: 78:00)
Autor(en): Daniil Charms
Produktion: DRS 1991, 78 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Komödie
Regie: Fritz Zaugg
Komponist(en): Dodo Luther
Übersetzung: Peter Urban
Inhaltsangabe: Daniil Charms, der russische Meister des Paradoxen, gilt heute als einer der ganz großen Humoristen des 20. Jahrhunderts. Er verknüpfte in seinen Texten abgrundtiefen, grellen und bissig-bösen Witz mit persönlicher Verzweiflung und geistreichem Spott.
In dieser Hörcollage hat Fritz Zaugg nicht nur Kurzstücke, Prosatexte und Gedichte bearbeitet und zu einem Hörspiel montiert, eingefügt sind auch gesellschaftliche Hintergründe sowie die faszinierende und erschütternde Biografie dieses bedeutenden Autors, der 1942 in einem Gefängnis in Leningrad verhungerte, da man ihn in den Wirren des Krieges vergessen hatte.
Mitwirkende:
Charms Ueli Jäggi
André Jung
Norbert Schwientek
Agnes Dünneisen
Marliese Fischer
Felix von Manteuffel
Inka Friedrich
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Der Sturm - Theater als Reise zum Menschen

Sendetermine: DLR - Sonntag, 20. Aug 2017 18:30, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Evelyn Dörr
Produktion: rbb 2016, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Evelyn Dörr
Inhaltsangabe: Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Leben? Das waren Fragen, mit denen sich die Theateravantgarde der 60er und 70er Jahre auseinandersetzte und die sie zum Zentrum ihrer Arbeit machte - denn für sie war das Theater eine Reise zum Menschen. Ausgehend von einer performativen Ausdeutung von Shakespeares "Der Sturm" reflektiert die Autorin die Theateransätze von Jerzy Grotowski und Peter Brook: ihre Utopien und Visionen, ihr Aufbegehren gegen den "Kunsttempel Theater" und ihren Einsatz für ein "menschliches Theater" vor dem Hintergrund der Studentenrevolte, der asiatischen Kriege und der Atombombenangst zu Zeiten des Kalten Kriegs.
Mitwirkende:
Lilith Stangenberg
Miriam Goldschmidt
Barbara Schnitzler
Evelyn Dörr
Dieter Mann
Lars Rudolph
Jürgen Holtz
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"Die Negers haben kein Gefühl, welches über das Läppische stiege" - Von Vorurteilen

Sendetermine: DLF - Sonntag, 20. Aug 2017 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ingeborg Breuer
Produktion: DLF 2017, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Fabian von Freier
Inhaltsangabe: Immanuel Kants Aussage über ,Neger’ klingt eindeutig. Ob er im heimischen Königsberg je einen Schwarzen gesehen hat, ist eher ungewiss. Vorurteile sind so alt wie die Geschichte. Für die Römer waren die Germanen hemmungslose Biersäufer, die frühen Christen wurden der Menschenfresserei bezichtigt und rothaarige Frauen standen im Mittelalter unter Hexenverdacht. Vorurteile drücken dem Fremden einen, meist abwertenden, Stempel auf: Russen saufen Wodka und Blondinen sind blöd. Allerdings helfen solche Einordnungen, die Übersicht über die komplexe Welt zu behalten. Vorurteile fassen unser Bauchgefühl in Worte, nur sind sie leider oft falsch. Wann haben wir sie und wann werden sie zum Problem? Und wo verläuft die Grenze zwischen Vorurteil und Urteil?
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In der Seele gibt es ein Bedürfnis, nicht zu denken

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 20. Aug 2017 20:15
Autor(en): Alfred Koch
Auch unter dem Titel: Das doppelte Leben des Raymond Carver (Untertitel)
Produktion: WDR/ORF 2001, 53 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Biographie
Regie: Alfred Koch
Inhaltsangabe: Ein Mann ist gerade von seiner Frau verlassen worden. Jetzt bietet er die Möbel draußen vor der Tür zum Verkauf an. Eine eindrückliche Szene in einer Geschichte von Raymond Carver. Der amerikanische Schriftsteller kennt das Leben, über das er schreibt. Seine erste Frau Maryanne heiratet ihn mit 16 Jahren, jobbt am Anfang ihrer Ehe, weil er schreiben will, später wird sie Lehrerin. Sie liest seine Texte, trinkt mit ihm. Nach zwanzig Jahren hat sie genug von seiner Selbstzerstörung.
1977 rettet sich Carver aus dem Alkohol, es gibt eine neue Frau: Tess Gallagher, Schriftstellerin wie er. Sie hilft ihm zu leben, indem sie ihn zwingt, auch den Alltag zu bewältigen. Carver wird mit seinen Erzählungen langsam berühmt. Sie handeln von kleinen Leuten, von Trinkern, von Paaren, die aneinander vorbeireden. Sein zweites Leben endet 1988. Raymond Carver stirbt mit 50 Jahren an Lungenkrebs.
Preise / Auszeichnungen: Prix Italia (Kategorie Radio Documentary) 2002
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Wunschsendung

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 20. Aug 2017 21:05, (angekündigte Länge: 61:00)
Autor(en): Elisabeth Burchhardt
Produktion: NDR 2013, 61 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Christiane Ohaus
Inhaltsangabe: Schon Eva wollte sich partout nicht bescheiden. Obwohl es ihr, recht besehen, bombastisch gut gegangen sein muss, damals, im Paradies, reichte ihr der Status quo nicht aus. Sie wollte mehr, und dann aß sie die verbotenen Früchte vom Baum der Erkenntnis und stürzte uns alle ins Elend. Das Wünschen ist gefährlich und ausgesprochen gefräßig. Schon Wilhelm Busch wusste: Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge. Aber der Mensch kann nicht anders. Das Wünschen ist ihm angeboren, eine anthropologische Konstante, so alt wie die Menschheitsgeschichte. Die Bibel, Mythen und Märchen, die Literatur: alle erzählen davon. Elisabeth Burchhardt untersucht das Phänomen auf viererlei Art. Auf dokumentarische - sie ging als Fee gewandet mit verstecktem Mikro auf den Kiez und ließ sich von Männern und Frauen ihre geheimen Herzens-Wünsche ins Ohr flüstern - auf phänomenologische, philosophische, psychologische Art. Sie macht einen Ausflug in die modernen Wunsch-Welten, in denen Briefe ans Universum geschickt werden und Wunsch-Gurus die Kunst des richtigen Wünschens lehren.
Mitwirkende:
Elisabeth Burchhardt
Wolf-Dietrich Sprenger
Jan Georg Schütte
Leticia Wolfrum
u.a.
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TurboGermany

Sendetermine: DLR - Montag, 21. Aug 2017 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Leif Randt
Produktion: WDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hannah Georgi
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Sophie Garke
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhaltsangabe: TurboGermany ist eine Bewegung. Nur: Wofür steht sie? Und: Was ist ihr Ziel? Dass sich das nicht eindeutig klären lässt, tut der Faszination keinen Abbruch. Um eine Definition ringen Journalisten, Passanten und Aktivisten gleichermaßen.
In der Questionbox kann sich jeder Interessierte interviewen lassen. Das Spektrum der Fragen scheint ausgeklügelt. Es reicht von "Hattest du in den letzten beiden Wochen einen religiösen Moment?" über "Kannst du den Namen einer Person nennen, die momentan für dich schwärmt?" zu "Hast du manchmal originäre Gedanken?". Im Anschluss erfährt der Befragte, ob TurboGermany an einer Zusammenarbeit interessiert ist. Wann diese Zusammenarbeit beginnt, was sie bedeutet, welche Zukunft die TurboGermany verspricht - das wollen nicht nur der sentimentale Alexander Konami, ein in Berlin studierendes Model aus Wien, die sich nach Exklusivität sehnende Studentin Caro Michels oder der gescheiterte Regionaljournalist Jochen Grindhammer erfahren. Klar ist, dass es um ein Lebensgefühl geht, um eine neue Haltung - zu den anderen, zu Deutschland (nein: Germany), zur Welt.
Mitwirkende:
Alex Konami Noah Saavedra
Caro Barbara Prakopenka
Erzähler Fabian Busch
Jochen Grindhammer Sebastian Rudoph
Paul Benjamin Höppner
Moderation Sabine Brandi
Studiogast (YouTuber) Nico Holonics
Dozent Martin Reinke
Weizenbiertrinker Daniel Breitfelder
Frau 1 (Tubo G. Frau) Mareike Hein
Frau 2 Judith Wolf
Frau 3 Rabea Wyrwich
Frau 4 Lisa Sophie Kusz
Frau 5 (Mutter ICE, Bedienung ICE) Katharina Schmalenberg
Frau 6 Lara Pietjou
Mann 1 (Turbo G. Mann) Daniel Drewes
Mann 2 Roland Jankowsky
Mann 3 Andreas Potulski
Mann 4 Nikolaus Benda
Mann5 und Mann 7 Moritz Heidelbach
Mann 6 (Hesse, Türsteher) Jürgen Rißmann
Junge 1 Justus Maier
Junge 2 Jascha Baum
Jogger Orlando Klaus
Junge (im ICE) Jordy-Leon Sun
Mädchen 1 Leonie Renée Klein
Mädchen 2 Pauline Höhne
Filmer Stefan Cordes
Frau 7 Fiona Metscher
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