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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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6 Hörspiele im Zeitraum Dienstag, 16. Januar 2018

Die Kohlberg-Jahre des Werner Schwab

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 16. Jan 2018 16:05, (angekündigte Länge: 42:00)
Autor(en): Adam Lamine
Mahmoud Lamine
Auch unter dem Titel: Wenn das Leben zum Feind wird (Zusatz)
Produktion: ORF 2013, 39 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: "Dies ist das Grab eines Bösewichts", steht auf Werner Schwabs Grabstein auf dem Friedhof St. Peter in Graz. "Er wurde 1958 geboren, war böse und starb am Neujahrsmorgen 1994."
Rund 20 Dramen hatte der "böse" Dichter, der nur 36 Jahre alt werden sollte und sich zu Tode trank, der Nachwelt hinterlassen. "Groteske Abbilder voller Dreck und Abschaum, die provozieren und demaskieren, dabei aber urkomisch sind," wie die Kritik befand - und die Schwab in den 1990er Jahren zum meistgespielten Dramatiker im deutschsprachigen Raum machten. Begonnen hatte alles in der Oststeiermark, wo Schwabs erste Stücke, die er als "Fäkaliendramen" zusammenfasste, entstanden. Im Kohlberger Tal, wo er mit Frau und Kind auf einem abgelegenen Bauernhaus ein Jahrzehnt lang zurückgezogen lebte. Dort entstanden Stücke wie "Die Präsidentinnen" oder "Volksvernichtung", erschuf Schwab Figuren wie "Frau Grollfeuer", "Fotzi" oder den "Hundsmaulsepp". Tragikomische Charaktere, die sich in der eigenen Lebensgeschichte des Dichters spiegeln und die oft reale Vorbilder in der Wirklichkeit haben. Die Sendung begibt sich auf Spurensuche ins Kohlberger Tal, zu Wort kommen u. a. Bernd Höfer, Schwabs Weggefährte, die Familie Jauk, deren Fleischhauerei zu einer Anlaufstelle für den Dichter wurde, oder die 88jährige Josefa Trink, deren Mann im Drama "Mein Hundemund" verewigt wurde.
Mitwirkende:
Detlef Eckstein
Ursula Scheidle
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Tauben im Gras

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 16. Jan 2018 19:04 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Koeppen
Produktion: HR/WDR/SWR 2009, 101 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Günter Lenz
Inhaltsangabe: »Kahlschlag«, »Stunde 0« - so lauteten die Schlagworte der bundesrepublikanischen Literatur ab 1945, die auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs mit poetischer Einfachheit reagierte. Ihre Wege führten zumeist in die ästhetische Provinz. Wie aber mit den Mitteln der Moderne die neuen deutschen Wirklichkeiten präzise und zugleich poetisch zu beschreiben sind, zeigt Wolfgang Koeppens Romantrilogie »Tauben im Gras« (1951) »Das Treibhaus« (1953)« und »Tod in Rom« (1954). Zum 60. Jahrestag der Gründung der BRD rückt das Gemeinschaftsprojekt von hr, SWR und WDR die Romane ins Zentrum der Diskussion.
»Tauben im Gras« spielt am 20. Februar 1951 in einer Großstadt der amerikanischen Besatzungszone. Es könnte München sein. Das Wirtschaftswunder zeigt seine ersten Früchte, die Faschisten und ihre Mitläufer spielen Demokratie, die Amerikaner glauben an eine humane Zukunft Deutschlands, der Kalte Krieg bedroht die Gegenwart.
Verschiedene Lebenswege kreuzen sich. Da ist Philipp, der verstummte Schriftsteller. Ein Streit mit seiner Geliebten Emilia hat ihn auf die Straße getrieben. Emilia ist eine Gefallene, ihr Familienerbe trägt sie zum Pfandleiher. Am Hauptbahnhof kommt Odysseus Cotton an. Er ist Soldat und auf der Suche nach Ablenkung in der Stadt. Der alte Gepäckträger Josef bietet ihm seine Dienste an. Der schwarze Soldat und er ziehen fortan gemeinsam durch die Stadt. Auch Washington Price ist Soldat, auch er ist schwarz. Seine Freundin Carla erwartet ein Kind von ihm, doch sie fürchtet die Zukunft. Ihre Mutter, Frau Behrend, hat sie längst verstoßen. Frau Behrend trauert dem untergegangen Reich nach. Richard Kirsch will seine entfernte Verwandte Frau Behrend besuchen, sein Vater hat sie seit Kriegsende mit Care-Paketen unterstützt. Heinz ist ein Kind. Er ist das Kind von Carla und einem in Stalingrad gefallenen Wehrmachtssoldaten. Auch Heinz verabscheufdTe Beziehung seiner Mutter zu! dem schwarzen Soldaten Washington Price. Ezra, ein Junge mit jüdischen Wurzeln, und Heinz begegnen einander. Ein kleiner Hund ist der Anlaß. Henriette, Ezras Mutter, ist nicht mit nach Deutschland gekommen, zu frisch sind noch die Wunden der Verfolgung. So sind Ezra und sein Vater Christopher allein gefahren. Ein berühmter Dichter ist ebenfalls zu Besuch in der Stadt, Mr. Edwin. Er will einen Vortrag halten, doch hat er den Hungrigen eigentlich nichts zu sagen. Philipp soll einen Artikel über ihn Schreiben, bei dem Versuch Mr. Edwin zu interviewen begegnet er Kay, einer jungen Lehrerin aus Massachusetts. Über eine mosaikartige Szenenfolge gleiten die Protagonisten wie eine Taubenschar scheinbar zufällig durch den Tag. Ihre Wege kreuzen sich und schließlich begegnen sich alle am Abend, an dem sie ein Aufflammen der alten Bereitschaft zu Rassismus und Gewalt erleben, das ihre Träume zerstört. "Ich wollte Koppen bearbeiten und inszenieren, seiner Modernität gerecht werden, ohne in zwanghafte Modernisierung, aber auch ohne in Historismus zu verfallen. Die Inszenierung hat also eine 50er Jahre Anmutung mit den Mitteln, die dem Hörspiel von heute gemäß sind." (Leonhard Koppelmann)
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Mai 2009 für die "Trilogie des Scheiterns", die akustische Version von Wolfgang Koeppens Romantrilogie "Tauben im Gras", "Das Treibhaus", "Tod in Rom", Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:

"Das Radio ermöglicht besondere Zeitreisen auf der Ton- und Sprachspur von Ereignissen: So lohnt es sich, die Anfangsphase der Bundesrepublik aus der Sicht Wolfgang Koeppens kennenzulernen. Die groß angelegte, hervorragend besetzte Hörspielproduktion von Koeppens facettenreicher Romantrilogie erweckt fern von Routine, Stimmen und Stimmungen von damals zum Leben, auch für Nachgeborene. Wiederzuentdecken ist hier dreierlei: Zeitgeist der Nachkriegsära, zudem Koeppens Mut, diesen - trotz des Risikos von Fehldiagnosen - gleich in den Anfangsfünfzigern festzuschreiben, schließlich die moderne, oft vielperspektivische Erzählweise. Koeppens Montagetechnik ist wie geschaffen fürs akustische Medium, mehr noch, sie gewinnt in Leonhard Koppelmanns und Walter Adlers Inszenierungen an Dynamik, Prägnanz und Transparenz. Beide Regisseure und Bearbeiter erschließen die komplexen Texte dreigleisig, aus der Innenperspektive der Figuren, aus der Außensicht von Erzählern und in Dialogen.

Doch während Adlers Regie sich in "Das Treibhaus" auf den Untergang eines Einzelgängers im Bonner Sumpf konzentrieren muss, entfaltet Koppelmann in seinen beiden Arbeiten kontrastreiche Figurenreigen. In "Tauben im Gras" gelingt so ein seismographisches Panorama des amerikanisch besetzten München mit disparaten Glückssuchern. In "Tod in Rom" steigert sich die Spannung, wenn sich Wunden und Sünden eines durch den Nationalsozialismus entzweiten Clans enthüllen. Deutsche zweier Generationen, die da in der ewigen Stadt aufeinanderstoßen, stellen sich als untereinander bekannte oder verwandte Täter, Mitmacher, Opfer und Entkommene heraus. Koppelmann beherrscht hier ein intensives Wechselspiel von Musik und Sprache.

Die kühne Komposition Hermann Kretzschmars begleitet die Begebenheiten nicht nur, sie nimmt sie vorweg, treibt sie voran oder auf die Spitze. Ja, wenn die Musik den avantgardistischen Aufbruch des Nachwuchstalents im Roman vertritt, wird sie für Momente selbst das Ereignis. "
Mitwirkende:
Erzähler Jens Harzer
Erzähler Imogen Kogge
Erzähler Leslie Malton
Erzähler Felix von Manteuffel
Erzähler Ulrich Noethen
Erzähler Timothy Peach
Erzähler Walter Renneisen
Erzähler Siemen Rühaak
Erzähler Markus Scheumann
Erzähler Renate Schroeter
Erzähler Regine Vergeen
Erzähler Werner Wölbern
Erzähler Andrea Wolf
Philipp, Schriftsteller Martin Feifel
Emilia, seine Frau Sascha Icks
Odysseus Cotton Oscar Pearson
Josef, Dienstmann Axel Eichenberg
Susanne, Prostituierte Susanne Böwe
Washington Price Calvin Burke
Carla Christiane Roßbach
Heinz, ihr Sohn Moritz Pliquet
Christopher Wolfram Koch
Henriette, Frau von Christopher Anke Sevenich
Ezra, beider Sohn Marian Funk
Frau Behrend, Mutter von Carla Irm Hermann
Richard Kirsch Tom Zahner
Mr. Edwin, amerikanischer Dichter Berthold Toetzke
Kay, amerikanische Lehrerin Chris Pichler
Mann 1 Heinrich Giskes
Händlerin Sylvia Heid
Wirt Hartmut Volle
Magd / Frau / Lehrerin 1 Judith Niederkofler
Ausrufer Matthias Hohn
Mädchen Friederike Ott
Zeitungsredakteur Manfred Hess
Schlepper Matthias Scheuring
Lehrerin 2 Gudrun Eggert
Junge Marios Gavrilis
Jürgen Seefelder (Saxophon)
Jürgen Schwab (Gitarre)
Günter Lenz (Bass)
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 05 2009
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Zäune überall: Wackersdorf - Ein Lehrstück

Sendetermine: DLF - Dienstag, 16. Jan 2018 19:15 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Florian Schwinn
Produktion: SFB/DLF/WDR 1988, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Wolfgang Bauernfeind
Tontechnik: Jonas Bergler
Regieassistenz: Sabine Ranzinger
Inhaltsangabe: 1988. Bei Landshut geht das neueste Kernkraftwerk Isar 2 in Betrieb. Ein Ende der Nutzung der Atomenergie in Deutschland erscheint utopisch. In der Nähe von Wackersdorf in der stillen abgelegenen Oberpfalz wird an einer Wiederaufbereitungsanlage für Kernbrennstoff e gebaut. Die große Mehrheit der Bevölkerung ist in Aufruhr. Sie fürchtet die gesundheitsschädlichen Folgen des Betriebs. Nur eine kleine Zahl von Anwohnern befürwortet aus wirtschaftlichen Gründen das Projekt. Eine echte Auseinandersetzung gibt es nicht, die Lager schweigen sich an. Zur allgemeinen Sprachlosigkeit trägt der massive Polizeieinsatz in der Region bei. Nur wenige suchen das Gespräch mit den Gegnern oder mit der Staatsmacht am Bauzaun. Niemand ahnt, dass das Projekt ein Jahr später beerdigt werden wird.
Mitwirkende:
Christian Brückner
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Bachmeditationen - Die chinesische Pianistin Zhu Xiao-Mei

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 16. Jan 2018 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jean-Claude Kuner
Produktion: WDR/NDR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jean-Claude Kuner
Technik: Peter Kainz
Regieassistenz: Luzie Kurth
Inhaltsangabe: Während das Konservatorium in Beijing 1966 geschlossen und Klaviere zertrümmert werden, wird die 16-jährige Musikstudentin Xiao-Mei wie Millionen andere aufs Land verschleppt und verbringt fünf Jahre in einem Arbeitslager. Dann führt eine Irrfahrt die junge Pianistin aus Maos Arbeitslagern über Hongkong, die USA und Paris auf die Konzertbühnen Europas. Sie wird eine der herausragenden Interpretinnen vor allem der Musik von Bach. In dem kleinen französischen Ort Névache findet Zhu Xiao-Mei ihre Inspiration. Hier verbindet sie die Spiritualität von Bach mit der chinesischen Philosophie von Lao-tse.
Mitwirkende:
Dagmar Manzel
Wolfram Koch
Johannes Nichelmann
Jean-Claude Kuner
Links: Externer Link Homepage von Jean-Claude Kuner
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Still life

Sendetermine: DLF - Dienstag, 16. Jan 2018 20:10, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Wilhelm Genazino
Produktion: SWF 1993, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Walter Adler
Schnitt: Regina Kraus
Ton: Maximilian Federhofer
Inhaltsangabe: Die Lieblingsjacke, die Lieblingshose, die Lieblingsschuhe wechseln den Besitzer. Da sieht einer in Gesellschaft von zwei Freunden zu, wie all das von einem Obdachlosen in seinem Koffer davongetragen wird, den er in aller Öffentlichkeit "aufgegeben" hat: "Ich möchte sehen, wie etwas von mir aussieht, wenn es mir nicht mehr gehört." Der Zweite gesteht, daß er seine Wohnung bei jedem Spaziergang in peinlichster Ordnung hinterläßt, damit im Falle des Falles keine Spuren mehr auf ihren Bewohner schließen lassen. Der Dritte erinnert sich an das tägliche Spazier-Ritual mit einer anonymen Passantin, an die er nie ein Wort gerichtet hat. - Drei Männer in mittleren Jahren, Tage-Diebe auf hintersinnige Art, gehen durch ihre Stadt, erzählen sich Anekdoten, stellen Alltags-Experimente an, in denen es um Letzte Fragen geht, aber das leichthin, von der Hand. Eine Unterhaltung im wahrsten Sinn, also eine, in der der Unterhalt auf dem Spiele steht.
Mitwirkende:
Herr A Hans Diehl
Herr B Burghart Klaußner
Herr C Otto Sander
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Sirius FM - Expedition an den Bandtellerrand

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 17. Jan 2018 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ulrich Bassenge
Philip Stegers
Produktion: WDR/DLF/SWR 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Science Fiction
Regie: Philip Stegers
Ulrich Bassenge
Komponist(en): Philip Stegers
Ulrich Bassenge
Technische Realisation: Ulrich Bassenge
Technische Realisation: Lars Kurz
Technische Realisation: Philip Stegers
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Regieassistenz: Pia Frede
Inhaltsangabe: In diesem Hybrid aus Reportage und Science-Fiction-Hörspiel fliegt ein Expeditionsteam vom Sirius zur Erde. Seine Mission: Die Suche nach dem "Studio für Elektronische Musik", jenem sagenumwobenen Soundlabor im WDR, in dem ab 1953 die Avantgarde der modernen Musik unter Führung von Karlheinz Stockhausen nie zuvor gehörte Klangforschung betrieb. Mit beiden Beinen fest in der Zukunft und in einem Nirvana analoger Maschinen stehend hörte dieser außerirdische Visionär vor 60 Jahren Klänge vorweg, die sich heute mit verbreiteter Software problemlos abrufen lassen. Doch in unseren Tagen liegt sein Heiliger Gral der Elektronik verborgen unter einem Fitness-Center im äußersten Kölner Westen, wo ihn die Sirius-Expedition schließlich aufspürt. Sie begegnet dort dem weißbärtigen Toningenieur Volker Müller, dem Wildhüter dieses Parks für aussterbende Klangmaschinen. Stegers und Bassenge lassen die Soundarchive sprechen, betten Fakten in Fiktionen und statten diese genuine Radioerfahrung in einer finalen akustischen Übermalung mit Musik aus, die die Vorbilder feiert und in die Hörspielwelt transponiert. Gefördert mit einem Stipendium der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen
Expertenkommentar: In ihrem spekulativen Hörspiel gelingt Bassenge und Stegers das anspruchsvolle Kunststück, die Idee der Elektronischen Musik deutlich zu machen, ohne in den tonnenschweren Tonfall zu kippen, der musikästhetische Überlegungen so häufig belastet. In diesem Spiel kommt plötzlich wieder zum Tragen, was die Musik im Inneren eigentlich ausmacht, ihre Leichtigkeit und Vergänglichkeit, Spaß und Freude, die Lust am Experimentieren und Entdecken, an immer wieder neuen Denk- und Sinnesreizen, all das was Musik, wie es in dem Hörspiel heißt, zur „höchsten intergalaktischen Kommunikationsform“ macht.
(Stefan Hentz, EPD Medien)
Mitwirkende:
Ingenieur Müller Volker Müller (im O-Ton)
Siria Andrea Halter
Black Box Petra Konradi
Schlagzeug Manuel Loos
Kontra-Alt-Klarinette Wolfgang Roth
Elektroakustische Musik Ulrich Bassenge
Hawaii-Gitarre, Synthesizer, elektronische Musik Philip Stegers
Fender Rhodes E-Piano, elektroakustische Musik Ulrich Bassenge
O-Ton-Geber -
Toningenieur Volker Müller
Philosoph Theodor W. Adorno
Künstlerin Mary Bauermeister
Tonmeister und Komponist Robert Beyer
Musiker und Komponist Holger Czukay
Komponist Herbert Eimert
Tontechniker Fritz Enkel
Musikwissenschaftler Harry Goldschmidt
Moderator Klaus-Jürgen Haller
Musikwissenschaftler Ulrich Herdieckerhoff
Dame aus dem Publikum Frau Jovanovitsch
Musikwissenschaftler, Philologe, Historiker Helmut Franz Maria Kirchmeyer
Komponist Gottfried Michael Koenig
Komponist Ernst Krenek
Redakteur - hier als Moderator Eigel Kruttke
Physiker, Phonetiker u.a. Werner Meyer-Eppler
Komponist, hier als Moderator Edmund Nick
Toningenieur Heinz Schütz
Komponist Karlheinz Stockhausen
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