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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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9 Hörspiele im Zeitraum Mittwoch, 17. Januar 2018

Sirius FM - Expedition an den Bandtellerrand

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 17. Jan 2018 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ulrich Bassenge
Philip Stegers
Produktion: WDR/DLF/SWR 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Science Fiction
Regie: Philip Stegers
Ulrich Bassenge
Komponist(en): Philip Stegers
Ulrich Bassenge
Technische Realisation: Ulrich Bassenge
Technische Realisation: Lars Kurz
Technische Realisation: Philip Stegers
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Regieassistenz: Pia Frede
Inhaltsangabe: In diesem Hybrid aus Reportage und Science-Fiction-Hörspiel fliegt ein Expeditionsteam vom Sirius zur Erde. Seine Mission: Die Suche nach dem "Studio für Elektronische Musik", jenem sagenumwobenen Soundlabor im WDR, in dem ab 1953 die Avantgarde der modernen Musik unter Führung von Karlheinz Stockhausen nie zuvor gehörte Klangforschung betrieb. Mit beiden Beinen fest in der Zukunft und in einem Nirvana analoger Maschinen stehend hörte dieser außerirdische Visionär vor 60 Jahren Klänge vorweg, die sich heute mit verbreiteter Software problemlos abrufen lassen. Doch in unseren Tagen liegt sein Heiliger Gral der Elektronik verborgen unter einem Fitness-Center im äußersten Kölner Westen, wo ihn die Sirius-Expedition schließlich aufspürt. Sie begegnet dort dem weißbärtigen Toningenieur Volker Müller, dem Wildhüter dieses Parks für aussterbende Klangmaschinen. Stegers und Bassenge lassen die Soundarchive sprechen, betten Fakten in Fiktionen und statten diese genuine Radioerfahrung in einer finalen akustischen Übermalung mit Musik aus, die die Vorbilder feiert und in die Hörspielwelt transponiert. Gefördert mit einem Stipendium der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen
Expertenkommentar: In ihrem spekulativen Hörspiel gelingt Bassenge und Stegers das anspruchsvolle Kunststück, die Idee der Elektronischen Musik deutlich zu machen, ohne in den tonnenschweren Tonfall zu kippen, der musikästhetische Überlegungen so häufig belastet. In diesem Spiel kommt plötzlich wieder zum Tragen, was die Musik im Inneren eigentlich ausmacht, ihre Leichtigkeit und Vergänglichkeit, Spaß und Freude, die Lust am Experimentieren und Entdecken, an immer wieder neuen Denk- und Sinnesreizen, all das was Musik, wie es in dem Hörspiel heißt, zur „höchsten intergalaktischen Kommunikationsform“ macht.
(Stefan Hentz, EPD Medien)
Mitwirkende:
Ingenieur Müller Volker Müller (im O-Ton)
Siria Andrea Halter
Black Box Petra Konradi
Schlagzeug Manuel Loos
Kontra-Alt-Klarinette Wolfgang Roth
Elektroakustische Musik Ulrich Bassenge
Hawaii-Gitarre, Synthesizer, elektronische Musik Philip Stegers
Fender Rhodes E-Piano, elektroakustische Musik Ulrich Bassenge
O-Ton-Geber -
Toningenieur Volker Müller
Philosoph Theodor W. Adorno
Künstlerin Mary Bauermeister
Tonmeister und Komponist Robert Beyer
Musiker und Komponist Holger Czukay
Komponist Herbert Eimert
Tontechniker Fritz Enkel
Musikwissenschaftler Harry Goldschmidt
Moderator Klaus-Jürgen Haller
Musikwissenschaftler Ulrich Herdieckerhoff
Dame aus dem Publikum Frau Jovanovitsch
Musikwissenschaftler, Philologe, Historiker Helmut Franz Maria Kirchmeyer
Komponist Gottfried Michael Koenig
Komponist Ernst Krenek
Redakteur - hier als Moderator Eigel Kruttke
Physiker, Phonetiker u.a. Werner Meyer-Eppler
Komponist, hier als Moderator Edmund Nick
Toningenieur Heinz Schütz
Komponist Karlheinz Stockhausen
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Tauben im Gras

Sendetermine: WDR 3 - Mittwoch, 17. Jan 2018 19:04 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Koeppen
Produktion: HR/WDR/SWR 2009, 101 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Günter Lenz
Inhaltsangabe: »Kahlschlag«, »Stunde 0« - so lauteten die Schlagworte der bundesrepublikanischen Literatur ab 1945, die auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs mit poetischer Einfachheit reagierte. Ihre Wege führten zumeist in die ästhetische Provinz. Wie aber mit den Mitteln der Moderne die neuen deutschen Wirklichkeiten präzise und zugleich poetisch zu beschreiben sind, zeigt Wolfgang Koeppens Romantrilogie »Tauben im Gras« (1951) »Das Treibhaus« (1953)« und »Tod in Rom« (1954). Zum 60. Jahrestag der Gründung der BRD rückt das Gemeinschaftsprojekt von hr, SWR und WDR die Romane ins Zentrum der Diskussion.
»Tauben im Gras« spielt am 20. Februar 1951 in einer Großstadt der amerikanischen Besatzungszone. Es könnte München sein. Das Wirtschaftswunder zeigt seine ersten Früchte, die Faschisten und ihre Mitläufer spielen Demokratie, die Amerikaner glauben an eine humane Zukunft Deutschlands, der Kalte Krieg bedroht die Gegenwart.
Verschiedene Lebenswege kreuzen sich. Da ist Philipp, der verstummte Schriftsteller. Ein Streit mit seiner Geliebten Emilia hat ihn auf die Straße getrieben. Emilia ist eine Gefallene, ihr Familienerbe trägt sie zum Pfandleiher. Am Hauptbahnhof kommt Odysseus Cotton an. Er ist Soldat und auf der Suche nach Ablenkung in der Stadt. Der alte Gepäckträger Josef bietet ihm seine Dienste an. Der schwarze Soldat und er ziehen fortan gemeinsam durch die Stadt. Auch Washington Price ist Soldat, auch er ist schwarz. Seine Freundin Carla erwartet ein Kind von ihm, doch sie fürchtet die Zukunft. Ihre Mutter, Frau Behrend, hat sie längst verstoßen. Frau Behrend trauert dem untergegangen Reich nach. Richard Kirsch will seine entfernte Verwandte Frau Behrend besuchen, sein Vater hat sie seit Kriegsende mit Care-Paketen unterstützt. Heinz ist ein Kind. Er ist das Kind von Carla und einem in Stalingrad gefallenen Wehrmachtssoldaten. Auch Heinz verabscheufdTe Beziehung seiner Mutter zu! dem schwarzen Soldaten Washington Price. Ezra, ein Junge mit jüdischen Wurzeln, und Heinz begegnen einander. Ein kleiner Hund ist der Anlaß. Henriette, Ezras Mutter, ist nicht mit nach Deutschland gekommen, zu frisch sind noch die Wunden der Verfolgung. So sind Ezra und sein Vater Christopher allein gefahren. Ein berühmter Dichter ist ebenfalls zu Besuch in der Stadt, Mr. Edwin. Er will einen Vortrag halten, doch hat er den Hungrigen eigentlich nichts zu sagen. Philipp soll einen Artikel über ihn Schreiben, bei dem Versuch Mr. Edwin zu interviewen begegnet er Kay, einer jungen Lehrerin aus Massachusetts. Über eine mosaikartige Szenenfolge gleiten die Protagonisten wie eine Taubenschar scheinbar zufällig durch den Tag. Ihre Wege kreuzen sich und schließlich begegnen sich alle am Abend, an dem sie ein Aufflammen der alten Bereitschaft zu Rassismus und Gewalt erleben, das ihre Träume zerstört. "Ich wollte Koppen bearbeiten und inszenieren, seiner Modernität gerecht werden, ohne in zwanghafte Modernisierung, aber auch ohne in Historismus zu verfallen. Die Inszenierung hat also eine 50er Jahre Anmutung mit den Mitteln, die dem Hörspiel von heute gemäß sind." (Leonhard Koppelmann)
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Mai 2009 für die "Trilogie des Scheiterns", die akustische Version von Wolfgang Koeppens Romantrilogie "Tauben im Gras", "Das Treibhaus", "Tod in Rom", Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:

"Das Radio ermöglicht besondere Zeitreisen auf der Ton- und Sprachspur von Ereignissen: So lohnt es sich, die Anfangsphase der Bundesrepublik aus der Sicht Wolfgang Koeppens kennenzulernen. Die groß angelegte, hervorragend besetzte Hörspielproduktion von Koeppens facettenreicher Romantrilogie erweckt fern von Routine, Stimmen und Stimmungen von damals zum Leben, auch für Nachgeborene. Wiederzuentdecken ist hier dreierlei: Zeitgeist der Nachkriegsära, zudem Koeppens Mut, diesen - trotz des Risikos von Fehldiagnosen - gleich in den Anfangsfünfzigern festzuschreiben, schließlich die moderne, oft vielperspektivische Erzählweise. Koeppens Montagetechnik ist wie geschaffen fürs akustische Medium, mehr noch, sie gewinnt in Leonhard Koppelmanns und Walter Adlers Inszenierungen an Dynamik, Prägnanz und Transparenz. Beide Regisseure und Bearbeiter erschließen die komplexen Texte dreigleisig, aus der Innenperspektive der Figuren, aus der Außensicht von Erzählern und in Dialogen.

Doch während Adlers Regie sich in "Das Treibhaus" auf den Untergang eines Einzelgängers im Bonner Sumpf konzentrieren muss, entfaltet Koppelmann in seinen beiden Arbeiten kontrastreiche Figurenreigen. In "Tauben im Gras" gelingt so ein seismographisches Panorama des amerikanisch besetzten München mit disparaten Glückssuchern. In "Tod in Rom" steigert sich die Spannung, wenn sich Wunden und Sünden eines durch den Nationalsozialismus entzweiten Clans enthüllen. Deutsche zweier Generationen, die da in der ewigen Stadt aufeinanderstoßen, stellen sich als untereinander bekannte oder verwandte Täter, Mitmacher, Opfer und Entkommene heraus. Koppelmann beherrscht hier ein intensives Wechselspiel von Musik und Sprache.

Die kühne Komposition Hermann Kretzschmars begleitet die Begebenheiten nicht nur, sie nimmt sie vorweg, treibt sie voran oder auf die Spitze. Ja, wenn die Musik den avantgardistischen Aufbruch des Nachwuchstalents im Roman vertritt, wird sie für Momente selbst das Ereignis. "
Mitwirkende:
Erzähler Jens Harzer
Erzähler Imogen Kogge
Erzähler Leslie Malton
Erzähler Felix von Manteuffel
Erzähler Ulrich Noethen
Erzähler Timothy Peach
Erzähler Walter Renneisen
Erzähler Siemen Rühaak
Erzähler Markus Scheumann
Erzähler Renate Schroeter
Erzähler Regine Vergeen
Erzähler Werner Wölbern
Erzähler Andrea Wolf
Philipp, Schriftsteller Martin Feifel
Emilia, seine Frau Sascha Icks
Odysseus Cotton Oscar Pearson
Josef, Dienstmann Axel Eichenberg
Susanne, Prostituierte Susanne Böwe
Washington Price Calvin Burke
Carla Christiane Roßbach
Heinz, ihr Sohn Moritz Pliquet
Christopher Wolfram Koch
Henriette, Frau von Christopher Anke Sevenich
Ezra, beider Sohn Marian Funk
Frau Behrend, Mutter von Carla Irm Hermann
Richard Kirsch Tom Zahner
Mr. Edwin, amerikanischer Dichter Berthold Toetzke
Kay, amerikanische Lehrerin Chris Pichler
Mann 1 Heinrich Giskes
Händlerin Sylvia Heid
Wirt Hartmut Volle
Magd / Frau / Lehrerin 1 Judith Niederkofler
Ausrufer Matthias Hohn
Mädchen Friederike Ott
Zeitungsredakteur Manfred Hess
Schlepper Matthias Scheuring
Lehrerin 2 Gudrun Eggert
Junge Marios Gavrilis
Jürgen Seefelder (Saxophon)
Jürgen Schwab (Gitarre)
Günter Lenz (Bass)
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 05 2009
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Die drei Sonnen

Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 17. Jan 2018 20:05 Teil 2/6, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Cixin Liu
Produktion: WDR/NDR 2017, 315 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Science Fiction
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Komponist(en): Andreas Koslik
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Eva Solloch
Dramaturgie: Christina Hänsel
Übersetzung: Martina Hasse
Inhaltsangabe: Die drei Sonnen (1)
Welche Auswirkungen hätte das bevorstehende Eintreffen von Außerirdischen für unsere menschliche Zivilisation? Das Hörspiel nach dem international gefeierten Science-Fiction-Bestseller von Cixin Liu inszeniert die Welt vor ihrem potentiellen Ende. China 1967. Es ist die Zeit der Kulturrevolution. Die Roten Garden verbreiten Angst und Schrecken und lassen bei ihren zahlreichen „Kampf- und Kritiksitzungen“ Akademiker und hochangesehene Intellektuelle, tituliert als Reaktionäre oder Feinde der Revolution, öffentlich umbringen. Die als Reaktionärin denunzierte, inhaftierte Astrophysikerin Ye Wenjie wird zu der weit abgelegenen Militärbasis „Rotes Ufer“ gebracht, um mit einer kleinen Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt zu verfolgen. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen.
Die drei Sonnen (2)
„Kriegszeiten? Wo ist denn hier Krieg?“ – Die Menschheit ist in existentieller Gefahr, doch ein Großteil der Erdbevölkerung ist sich dessen absolut nicht bewusst. Cixin Liu entführt uns in seinem Science-Fiction-Bestseller in eine Zukunft, deren Vorzeichen sich geändert haben. China 2006. Wang Miao ist Physiker und spezialisiert auf Nanotechnik. Er wird von Polizisten – unter ihnen der rüpelhafte Shih Quiang – und Militärs zu seinen Verbindungen zu einer Organisation namens Frontiers of Science befragt. Es herrscht Aufruhr unter Physikern weltweit: Experimente in Teilchenbeschleunigern haben bewiesen, dass bislang als Konstanten geltende Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht unveränderlich sind. Beim Entwickeln von Fotos, die er mit einer analogen Kamera gemacht hat, entdeckt Wang Miao Zahlenreihen, die er nicht zuordnen kann: Ein Countdown?
Die drei Sonnen (3)
Inwieweit hängt die Entwicklung – ja: das Schicksal – der Menschheit von naturwissenschaftlicher Forschung ab? Der renommierte chinesische Schriftsteller Cixin Liu hat seiner Zukunftsvision Gestalt gegeben. Wang Miao kommt durch das Virtual-Reality-Game „Three Body“ zum ersten Mal in Kontakt mit Trisolaris. Eine Figur weiht ihn in die Logik des Spiels ein: Es geht darum, den Lauf der Sonne(n) vorherzusagen. Denn davon hängt das Überleben der Zivilisation ab. Der Polizist Shih Quiang berichtet Wang Miao von den seltsamen Ereignissen, die sich in sehr kurzer Zeit gegenüber wissenschaftlichen Institutionen, Personen und Einrichtungen ereignet haben. Ist das Ziel all dieser Aktionen, die Forschung lahmzulegen?
Die drei Sonnen (4)
Gibt es Trisolaris wirklich? Und wenn ja: Kann man durch ein Virtual-Reality-Game auf die außerirdische Kultur vorbereitet werden? Cixin Liu hat in seinem Roman Welten erschaffen, die viel mit unserer Erde gemein haben. Der Nanoforscher Wang Miao ist beeindruckt von dem Virtual-Reality-Game „Three Body“, das ihn immer wieder in eine hoch komplexe Welt entführt. Er kann seine naturwissenschaftliche Ausbildung einsetzen, um sich in der virtuellen Welt zurecht zu finden. Um die vom Spiel gestellte Aufgabe lösen zu können, zieht er eines der schwierigsten mathematischen Probleme heran: Das Dreikörperproblem. Wang Miao lernt die Astrophysikerin Ye Wenjie kennen, die damals auf der Militärbasis „Rotes Ufer“ an dem Forschungsprojekt teilgenommen hatte, dessen Ziel es war, Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Ye Wenjie versichert Wang Miao jedoch, dass nie eine Nachricht von außerirdischen Lebensformen auf der Erde empfangen worden sei.
Die drei Sonnen (5)
Was wäre Ihre Reaktion, wenn die lang erhoffte Nachricht aus dem All lautete: „Antwortet nicht, sonst wird eure Welt erobert!“ In Cixin Lius Sci-Fi-Epos wird aus dieser Hoffnung eine Bedrohung. Die Erde-Trisolaris-Organisation hat sich versammelt. Darunter viele Wissenschaftler, unter ihnen auch der Nanowissenschaftler Wang Miao. Hier trifft er auch auf die Kommandantin der Organisation, und ist erschüttert: Es ist jemand, den er nicht in dieser Funktion vermutet hätte. Wang Miao erfährt, warum versucht wurde, ihn an seinem Nanoforschungsprojekt zu hindern: Die Trisolarier fürchten, dass während ihrer langandauernden Reise zur Erde die Forschung dort solch große Fortschritte macht, dass die Menschheit gewappnet ist und die Trisolarier besiegen kann.
Die drei Sonnen (6)
Darf man die Tyrannei des Menschen über die Erde beenden, indem man die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzt? Der chinesische Schriftsteller Cixin Liu stellt in seinem Bestseller existentielle Fragen. Das, was damals im Hinggan-Gebirge in der Militärbasis „Rotes Ufer“ begonnen wurde, wird streng geheim von Umweltaktivisten auf einem 60-Tonnen-Tanker mit dem Namen „Jüngstes Gericht“ weitergeführt. Hier befindet sich das mobile Forschungszentrum „Zweite Basis Rotes Ufer“. Es hat nicht nur eine Nachricht der Trisolarier an die Erde gegeben. Die Streitkräfte der ganzen Welt haben sich versammelt, um an die Informationen von den Außerirdischen zu kommen, die auf dem Tanker gespeichert sind. Wird es gelingen, die Nachrichten der Trisolaner zu bekommen – und sich auf das Eintreffen der außerirdischen Macht vorzubereiten?
Mitwirkende:
Falk Rockstroh
Boris Jacoby
Mareike Hein
Roman Knizka
Robert Gallinowski
Louis Friedemann Thiele
Mark Oliver Bögel
Tatja Seibt
Katharina Schmalenberg
u.a.
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ARD Radio Tatort 118:

Paradise City

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 17. Jan 2018 20:05, (angekündigte Länge: 52:00)
HR 2 - Mittwoch, 17. Jan 2018 21:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2018, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Dramaturgie: Georg Bühren
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Jeanette Wirtz-Fabian
Regieassistenz: Sascha von Donat
Inhaltsangabe: Ratlosigkeit in der "Task Force Hamm": Angeblich ist der Kollege Georg Latotzke in Bayern verhaftet worden. Ein Missverständnis? Eine schnell zu klärende Verwechslung?
Die Vorliebe des Hammer Kollegen für PS-starke Autos ist bekannt. Ebenfalls sein Geschick, solche Autos nicht ganz legal aus abgeschlossenen Kriminalfällen privat zu ergattern. Man denke an den äußerst seltenen Opel Calibra, der am Ende leider in Flammen aufging.
Nach dem letzten Einsatz der "Task Force Hamm" hat Latotzke nun ein neues, herrenloses Fahrzeug "übernommen", den BMW von Leude Hansmann. Einer muss sich schließlich kümmern, wenn solch ein Prachtschlitten den Besitzer verliert. Und der E34M braucht dringend sechs neue Zylinder. Im tiefsten Bayern, auf dem Weg zu einem fähigen Schrauber, der die Ersatzteile einbauen soll, wird er in einer Gastwirtschaft bei Bruck am Inn plötzlich verhaftet.
Die Kollegen in Hamm bürgen für seine Unschuld. Aber sind es wirklich die sechs Zylinder, die Latotzke nach Bayern führten? Nur Scholz scheint zu wissen, dass Latotzkes Bruder Mike dort irgendwo im Knast sitzt.
Mitwirkende:
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Lenz Matthias Leja
Georg Latotzke Sönke Möhring
Mike Latotzke Wotan Wilke Möhring
Pitjonka Jochen Nicke
Links: Externer Link Homepage Rainer Quade
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ARD Radio Tatort 118:

Paradise City

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 17. Jan 2018 20:05, (angekündigte Länge: 52:00)
HR 2 - Mittwoch, 17. Jan 2018 21:00, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Schmidt
Produktion: WDR 2018, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Dramaturgie: Georg Bühren
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Jeanette Wirtz-Fabian
Regieassistenz: Sascha von Donat
Inhaltsangabe: Ratlosigkeit in der "Task Force Hamm": Angeblich ist der Kollege Georg Latotzke in Bayern verhaftet worden. Ein Missverständnis? Eine schnell zu klärende Verwechslung?
Die Vorliebe des Hammer Kollegen für PS-starke Autos ist bekannt. Ebenfalls sein Geschick, solche Autos nicht ganz legal aus abgeschlossenen Kriminalfällen privat zu ergattern. Man denke an den äußerst seltenen Opel Calibra, der am Ende leider in Flammen aufging.
Nach dem letzten Einsatz der "Task Force Hamm" hat Latotzke nun ein neues, herrenloses Fahrzeug "übernommen", den BMW von Leude Hansmann. Einer muss sich schließlich kümmern, wenn solch ein Prachtschlitten den Besitzer verliert. Und der E34M braucht dringend sechs neue Zylinder. Im tiefsten Bayern, auf dem Weg zu einem fähigen Schrauber, der die Ersatzteile einbauen soll, wird er in einer Gastwirtschaft bei Bruck am Inn plötzlich verhaftet.
Die Kollegen in Hamm bürgen für seine Unschuld. Aber sind es wirklich die sechs Zylinder, die Latotzke nach Bayern führten? Nur Scholz scheint zu wissen, dass Latotzkes Bruder Mike dort irgendwo im Knast sitzt.
Mitwirkende:
Scholz Uwe Ochsenknecht
Vorderbäumen Hans Peter Hallwachs
Lenz Matthias Leja
Georg Latotzke Sönke Möhring
Mike Latotzke Wotan Wilke Möhring
Pitjonka Jochen Nicke
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Op'n Hund kamen

Sendetermine: NDR 1 90,3 - Mittwoch, 17. Jan 2018 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Peter Bendixen
Produktion: NDR/RB 1996, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel (niederdeutsch)
Regie: Wolf Rathjen
Inhaltsangabe: Thies Rademacher ist fast 70 Jahre alt. Nach einem langen Berufsleben als Gärtner wurde er vorzeitig in den Ruhestand geschickt, hatte dann aber das Glück, als "Opticker" in einem städtischen Park gerade genug nebenher zu verdienen, daß er sich einen Hund leisten konnte. Dieser Hund ist seit langem praktisch sein einziger Gesprächspartner. Aber als auch seine Nebentätigkeit unerwartet ein Ende hat, scheint es nur noch eine Perspektive zu geben: er muß sich von dem Tier trennen und selbst für den Rest seiner Tage in ein Seniorenheim.
Mitwirkende:
Thies Rolf Nagel
Rudi Jasper Vogt
Trine Ursula Hinrichs
Suse Meike Meiners
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Vater Goriot

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 17. Jan 2018 21:30 Teil 1/3 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Honoré de Balzac
Produktion: DLR 2017, ca. 180 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist(en): Lutz Glandien
Inhaltsangabe: 'Maison Vauquer. Pension für beide Geschlechter und andere'. Paris, Anfang des 19. Jahrhunderts. In der bürgerlichen Pension von Madame Vauquer wohnen sieben Gäste. Darunter der ehemalige Nudelfabrikant Goriot, der von den anderen als Kauz belächelt und spöttisch Vater Goriot genannt wird. Eugène de Rastignac, weiterer Pensionsgast und ambitionierter Jurastudent, findet heraus, dass der Grund für Goriots finanzielle Verausgabung seine beiden hübschen verheirateten Töchter sind: Der Alte ist von den beiden nahezu besessen.
Mitwirkende:
Hans-Michael Rehberg
Camill Jammal
Swetlana Schönfeld
Michael Rotschopf
Brigitte Grothum
Mira Partecke
Markus Meyer
Katharina Schüttler
Andrea Schieffer
Erika Skrotzki
Michael Hanemann
Christoph Gawenda
Sascha Nathan
Gabriella Maria Schmeide
Martin Rentzsch
Thomas Fränzel
André Holonics
Leonie Rainer
Leslie Malton
Wilfried Hochholdinger
Gerald Michel
Luzie Kurth
Christian Gaul
Jens Harzer
Links: Externer Link Homepage Lutz Glandien
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Vom Außenseiter zum Staatsfeind - Die sozialistische Politikerkarriere des Georg Dertinger

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 17. Jan 2018 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 17. Jan 2018 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alexa Hennings
Produktion: MDR 2004, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Waclaw Stawny
Inhaltsangabe: Im Januar 1953 wurde der erste Außenminister der DDR, Georg Dertinger, unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet und in einem stalinistischen Schauprozess zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Ebenfalls angeklagt und zu mehrjähriger Haft verurteilt wurden: Dertingers Ehefrau und sein 15 -jähriger So hn Rudolf sowie Dertingers Schwiegermutter, seine Sekretärin und sein Referent. Die 13 Jahre alte Tochter Oktavia bekommt 19 Monate Einzelhaft. Nur der achtjährige Sohn Christian bleibt auf freiem Fuß. Er kommt zu Pflegeeltern nach Schönebeck. Emil und Lie schen Müller sind einfache Leute, ihr einziger Sohn fiel in Stalingrad. Die Stasi erzählt ihnen, Christian sei Kriegswaise. Fürsorglich und liebevoll nehmen sie den Knaben auf, vom Schicksal der Familie ahnen sie nichts. 1960, sieben Jahre später, wird Chr istians leibliche Mutter aus dem Zuchthaus entlassen und bekommt ihren Sohn zurück. Die beiden anderen Kinder haben die DDR in der Zwischenzeit verlassen. Christian erleidet einen Nervenzusammenbruch, als er sich von seinen Pflegeeltern trennen muss. Liesc hen Müller stirbt kurze Zeit später, ihr Mann Emil ertränkt sich in der Elbe. Vier Jahre nach seiner Entlassung aus der Haft stirbt Georg Dertinger 1968 an Krebs. Das Feature rekonstruiert die Lebensgeschichte des Politikers Georg Dertinger, der nach 1945 zu den führenden Demokraten des neuen Deutschlands zählte.
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Vom Außenseiter zum Staatsfeind - Die sozialistische Politikerkarriere des Georg Dertinger

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 17. Jan 2018 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 17. Jan 2018 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alexa Hennings
Produktion: MDR 2004, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Waclaw Stawny
Inhaltsangabe: Im Januar 1953 wurde der erste Außenminister der DDR, Georg Dertinger, unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet und in einem stalinistischen Schauprozess zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Ebenfalls angeklagt und zu mehrjähriger Haft verurteilt wurden: Dertingers Ehefrau und sein 15 -jähriger So hn Rudolf sowie Dertingers Schwiegermutter, seine Sekretärin und sein Referent. Die 13 Jahre alte Tochter Oktavia bekommt 19 Monate Einzelhaft. Nur der achtjährige Sohn Christian bleibt auf freiem Fuß. Er kommt zu Pflegeeltern nach Schönebeck. Emil und Lie schen Müller sind einfache Leute, ihr einziger Sohn fiel in Stalingrad. Die Stasi erzählt ihnen, Christian sei Kriegswaise. Fürsorglich und liebevoll nehmen sie den Knaben auf, vom Schicksal der Familie ahnen sie nichts. 1960, sieben Jahre später, wird Chr istians leibliche Mutter aus dem Zuchthaus entlassen und bekommt ihren Sohn zurück. Die beiden anderen Kinder haben die DDR in der Zwischenzeit verlassen. Christian erleidet einen Nervenzusammenbruch, als er sich von seinen Pflegeeltern trennen muss. Liesc hen Müller stirbt kurze Zeit später, ihr Mann Emil ertränkt sich in der Elbe. Vier Jahre nach seiner Entlassung aus der Haft stirbt Georg Dertinger 1968 an Krebs. Das Feature rekonstruiert die Lebensgeschichte des Politikers Georg Dertinger, der nach 1945 zu den führenden Demokraten des neuen Deutschlands zählte.
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