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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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3 Hörspiele im Zeitraum Donnerstag, 15. Februar 2018

Ono Opera

Sendetermine: WDR 3 - Donnerstag, 15. Feb 2018 19:04, (angekündigte Länge: 18:00)
Autor(en): zeitblom
Produktion: BR 2004, 17 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: zeitblom
Inhaltsangabe: Ein Telefon klingelt: "Hello, this is Yoko." Die japanische Künstlerin Yoko Ono wurde im Manhattan der 60er Jahre zu einer Ikone der Avantgarde- und Aktionskunst. Performances, Kompositionen, Filme und Installationen entstanden im Umfeld der Fluxus-Bewegung. 'Ono Opera' ist eine monographische Montage, eine Mini-Oper aus ihren akustischen Werken.
"Meine erste Wahrnehmung von Yoko Ono war, dass sie nach dem Split der Beatles als die meistgehasste Frau der Welt bezeichnet wurde. Ein paar Jahre später fielen mir ihre ersten Aufnahmen mit der Plastic Ono Band in die Hände, und ab diesem Moment war ich begeisterter Ono-Anhänger. Ihre Tape Loop/Soundcollagen mit John Lennon, ihre Vokal-Improvisationen, die auf traditionellem japanischen Gesang basieren, solo, im Umfeld von Jazz mit dem Ornette Coleman Ensemble oder Rock mit der Plastic Ono-Band, ihre Fluxus-Konzeptarbeiten und auch die Politisierung ihrer Kunst bilden eine wichtige Inspirationsquelle. Alban Bergs Oper 'Lulu' hatte großen Einfluß auf Yoko Ono, auf ihre sehr körperliche Art zu singen. Sie dient für die 'Ono Opera' als Bezugs- und Organisationspunkt." (Zeitblom)
Links: Externer Link Homepage Georg Zeitblom
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Druckausgabe (PDF)

Disappearing Boxes

Sendetermine: SWR 2 - Donnerstag, 15. Feb 2018 22:03, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Ergo Phizmiz
Auch unter dem Titel: Meine Operngeschichte (Dt. Titel)
Produktion: WDR 2011, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Ergo Phizmiz
Inhaltsangabe: Mit 16 Jahren beschloss der junge Mann aus dem Nordosten Englands, Standup-Komiker zu werden. Bis dahin hatte er seine Pubertät zum nicht geringen Teil mit dem Schreiben von zehn Opern, einer Symphonie, zwei Kantaten, Liedern und Instrumentalmusik verbracht. Beim Umzug verschwanden dann allerdings sämtliche Schachteln mit den Noten. Erhalten ist nur der Mitschnitt eines Radiointerviews des 13jährigen Komponisten. Ausgehend von diesem Band versucht Ergo Phizmiz nun die Rätsel seiner Jugend und der Operngeschichte zu verstehen.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Juli 2011, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
"Ergo Phizmiz ist ein 30jähriges Multitalent aus Großbritannien, das sich in „Disappearing Boxes“ auf die Spurensuche nach seiner frühen Karriere als Opernkomponist begibt. Außer ein paar Zeitungsschnipseln und einem BBC-Interview ist von ihr nur die Aufnahme einer Ouvertüre erhalten. Seine skurrile, autofiktionale Operngeschichte handelt von einem schüchternen Jungen, der angefeuert von seiner Verehrung für Monteverdi im Alter von 10 Jahren beschließt, Opern zu komponieren - geradeso wie er als Vierjähriger davon überzeugt war, Popeye zu sein.
Ohne klassische Ausbildung bestand sein musikalisches Training darin, zuhause die immergleichen Stücke zu hören, die die Musikschüler seines Vaters tagtäglich während des Orgelunterrichts in endlosen Variationen spielten. Gepaart freilich mit der Begeisterung für technische Möglichkeiten wie Highspeed-Dubbing oder Multitracking, die ihm vierspurige Tonbandgeräte und Computer eröffneten. Seine erste Oper, eine Farce, die in einer Pizzeria spielt und die der 13-jährige Schüler mit dem Schulorchester zur Aufführung brachte, bescherte ihm zweifelhaften Ruhm als „Boy-Genius“. Mit 16 Jahren gab er das Komponieren bereits wieder auf, wurde Standup-Comedian und kehrte erst über seine vielfältigen, musikalischen Experimente mit 30 zum Opernschreiben zurück. Ergo Phizmiz findet für seine selbstironische Erzählung, die wie nebenbei auch eine geniale Dekonstruktion der hochkulturellen Gattung Oper ist, eine wunderbare Balance zwischen Text und Musik. Musik ist für ihn frei nach Lewis Carroll „Auto-Boojum“: sie existiert nur, wenn sie aufgeführt wird, begeht also mit jeder Aufführung schleichenden Selbstmord. Diese Faszination für die flüchtige Existenz der Musik durchzieht die schillernde, sich aus scheinbar unerschöpflichen Quellen speisende Sound- und Musikcollage, die dieses Hörspiel zu einem einzigartigen, akustischen Vexierspiel macht."
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 07 2011
Links: Externer Link Homepage von Ergo Phizmiz
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Druckausgabe (PDF)

Semelles de vent

Sendetermine: DLR - Freitag, 16. Feb 2018 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Bruno Letort
Produktion: Raidió Teilifís Éireann/Radio France/Radio télévision belge/DLR 2011, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Bruno Letort
Komponist(en): Bruno Letort
Inhaltsangabe: Arthur Rimbaud liebte das Reisen. Jeder Aufbruch versprach ihm eine rauschhafte Welterfahrung. Von London nach Köln, von Java nach Zypern, von Brüssel nach Aden, von Paris nach Harare - Rimbaud wurde nicht müde, die Welt in sich einzusaugen. Er blieb ständig auf der Suche nach einer Erfüllung, die er nie erreichen sollte. All diese Reisen brachten eine vielfältige Korrespondenz hervor, in der sich nüchterne Beschreibungen und ekstatische Impressionen ablösen.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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