HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





gestern | heute | morgen | 23. Feb | 24. Feb | 25. Feb | 26. Feb | 27. Feb | 28. Feb |

10 Hörspiele im Zeitraum Freitag, 16. Februar 2018

Semelles de vent

Sendetermine: DLR - Freitag, 16. Feb 2018 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Bruno Letort
Produktion: Raidió Teilifís Éireann/Radio France/Radio télévision belge/DLR 2011, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Bruno Letort
Komponist(en): Bruno Letort
Inhaltsangabe: Arthur Rimbaud liebte das Reisen. Jeder Aufbruch versprach ihm eine rauschhafte Welterfahrung. Von London nach Köln, von Java nach Zypern, von Brüssel nach Aden, von Paris nach Harare - Rimbaud wurde nicht müde, die Welt in sich einzusaugen. Er blieb ständig auf der Suche nach einer Erfüllung, die er nie erreichen sollte. All diese Reisen brachten eine vielfältige Korrespondenz hervor, in der sich nüchterne Beschreibungen und ekstatische Impressionen ablösen.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

ARD Radio Tatort 119:

Im Königreich Deutschland

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 16. Feb 2018 19:04
SWR 2 - Freitag, 16. Feb 2018 22:03 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Katja Röder
Produktion: SWR 2018, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Alexander Schuhmacher
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Eine Gerichtsvollzieherin wird vor ihrer Haustüre von einem Unbekannten überfallen und kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch das war nicht der erste Vorfall dieser Art, sie wird systematisch verfolgt, im Internet wird Hetze gegen die Frau betrieben. Aber ist sie wirklich so unschuldig, wie sie tut? Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der bösartigen Kampagne eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, ordnen Finkbeiner und Brändle die Räumung der alten Schule an, die die vierköpfige Gruppe illegal besetzt hält. Doch der Einsatz des Sondereinsatzkommandos geht schief, ein Polizist wird aus einem Hinterhalt angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat auf den Polizisten geschossen? Auf der Tatwaffe, einer Armbrust, befinden sich weder Fingerabdrücke noch andere Spuren, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Um den Fall zu lösen, tauchen die beiden Ermittler in die skurrile Welt der Reichsbürger und ihrer wirren Weltanschauungen ein.
Mitwirkende:
Xaver Finkbeiner Ueli Jäggi
Nina Brändle Karoline Eichhorn
Sieger Matti Krause
Hanno Beierlein THerese Hämer
Udo Knöpfle Uwe Freuss
Elke Kiefer Astrid Meyerfeldt
Bertram (Berti) Becker Isaak Dentler
Volker Pogge Jürg Löw
Eva Knöpfle-Fischer Lisa Wildmann
Dr. Jost Kollmer Nikolaj Alexander Brucker
Bühler (SEK) Thomas Höhne
Grumbach Ekkehard Skoruppa
Müller (Losgewinner) Tobias Steinhart
Notrufstelle Martin Buntz
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der Klang der Seele - Warum uns Musik berührt

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 16. Feb 2018 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): David Koch
Produktion: BR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: David Koch
Inhaltsangabe: Gänsehaut, Herzklopfen oder gar Tränen: Solche starken, emotionalen Reaktionen erleben wir nicht nur, wenn wir verliebt sind, sondern auch beim Musikhören. Dabei wissen wir nie genau, wann und mit welcher Intensität ein solcher Moment kommt. Wenn er dann auf einmal da ist, ist er unvergleichlich. Es sind jene Augenblicke eines Konzertbesuchs, bei denen die Zeit still zu stehen scheint und an die wir uns immer wieder gerne zurückerinnern. Aber warum übt die Musik auf uns Menschen überhaupt so einen magischen Reiz aus? Wie reagiert unser Körper auf Klänge und wie gehen wir damit um? Wie funktioniert die geheimnisvolle Beziehung zwischen dem Menschen und der Musik?
Mitwirkende:
Annabel Thiel
Nick Sternitzke
David Koch
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Bitzius

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 16. Feb 2018 20:00, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Beat Sterchi
Produktion: DRS 2004, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Regie: Charles Benoit
Tontechnik: Jack Jakob
Inhaltsangabe: Er war ein Mann des Wortes und ein Kämpfer für soziale Gerechtigkeit: Pfarrer Albert Bitzius, der als Dichter Jeremias Gotthelf berühmt wurde. Die unbändige Macht seiner berndeutsch grundierten Sprache steht im Zentrum des Hörspiels von Beat Sterchi, das 2004 zu Gotthelfs 150. Todestag entstand.
Gotthelf ist für viele bis heute ein Denkmal geblieben. Ein Garant für die heile, bäuerliche Welt einer Schweiz im Stillstand. Dabei geht gern vergessen, dass Gotthelf zu Lebzeiten höchst umstritten war. Nicht nur literarisch, sondern vor allem in seiner bürgerlichen Existenz als Pfarrer Albert Bitzius. Da machte er sich durch sein soziales Engagement viele Feinde. Als Schulinspektor war Bitzius ab 1835 zehn Jahre lang zuständig für 18 Schulen im Emmental. Er legte sich mit Lehrern, bildungsfernen Bauern und der Obrigkeit an, bis man ihn aus dem Amt jagte.
In seinem Hörspiel montierte Beat Sterchi Auszüge aus Briefen, Reden und Predigten zu einem neuen, ebenso musikalischen wie vergnüglichen Gotthelf-Bild, das viele moderne Assoziationen weckt.
Mitwirkende:
Bitzius Ueli Jäggi
Frau Bitzius Bettina Stucky
Henriette, die ältere Tochter Rahel Hubacher
Cécile, die jüngere Tochter Sonja Gertsch
Marie, die Halbschwester Marlise Fischer
Preise / Auszeichnungen: Prix Suisse 2005
Links: Externer Link Homepage Beat Sterchi
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Meine Rentiere - Bei den Samen in Lappland

Sendetermine: DLF - Freitag, 16. Feb 2018 20:10, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Jenni Roth
Produktion: DLF 2018, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ulrike Janssen
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Wie klingt die Stille? Wie klingt es, wenn mehrere Hundert Rentiere durch den Nadelwald traben? Wie klingt es, wenn die Stille zurückkehrt? Ursula Länsmann und ihr Freund kennen alle Formen der Stille. Die beiden Rentierzüchter leben 400 Kilometer jenseits des Polarkreises, in Finnisch-Lappland, in großer Einsamkeit. Seen, Wälder, Tundra. Ein Leben im Rhythmus der Jahreszeiten: Herden folgen, Kälber markieren, schlachten. Das war vor Tausenden Jahren so, das ist noch heute so. Nur, dass Ursula in einem Haus lebt und mit Schneemobilen unterwegs ist, statt mit Skiern. Mit ihren traditionellen Joiks macht sie Musik, in denen sie Natur und Tiere besingt. Und sie züchtet weiter Rentiere, wie so viele andere Samen. Ihre Welt ist bedroht: durch den Klimawandel, den Tourismus, und durch den Ausbau der Bergwerke. Bis heute kämpft das letzte indigene Volk Europas um seine Rechte.
Mitwirkende:
Susanne Reuter
Simon Roden
Frauke Poolman
Daniel Schüßler
Claudia Brinker
Michael Witte
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Last Words

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 16. Feb 2018 21:05, (angekündigte Länge: 67:42)
Autor(en): William Seward Burroughs
Produktion: BR 2001, 68 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Biographie
Regie: Barbara Schäfer
Bearbeitung: Barbara Schäfer
Komponist(en): Ulrike Haage
Übersetzung: Pociao
Inhaltsangabe: Mit dem Wort "love" beendet William S. Burroughs am 30. Juli 1997, wenige Tage vor seinem Tod, sein letztes Tagebuch. Noch kurz zuvor hatte der 83jährige Schriftsteller und Katzenliebhaber Notizen über seine Schießübungen gemacht und einen bissigen Kommentar zum Verfahren gegen den Oklahoma-Attentäter Timothy Veigh in seinen "journals" festgehalten. In "Last words" aus den letzten neun Monaten im Leben von Burroughs sind ein komplexes Selbstportrait des Künstlers als alter Mann. Bis zuletzt wetterte Burroughs unermüdlich gegen das Establishment, ohne aus Selbstironie in seiner Schwäche für "evil old men" zu verzichten. Kritisch und schockierend genau nimmt er den Zustand dieses Planeten und seiner Bewohner unter die Lupe: politisch unbestechlich, manchmal umwerfend komisch und immer brillant in seiner Belesenheit. "Nichts ist. Es gibt kein endgültiges Maß an Weisheit, Erfahrung - irgend so'n Scheiß. Keinen heiligen Gral. Keine endgültige Lösung. Nur Streit."
"Last Words" - das sind Anekdoten aus seinem Leben, Erinnerungen an Freunde und wichtige Stationen seines Lebens, fragmentarische Notizen über Katzen, Arztbesuche, Drogenkonsum oder politische Machenschaften. Immer wieder bilden sie die Plattform für seine berühmten "Routines", die als Treibgut seiner Träume, Lektüre und Vision zurückbleiben.
"Last words" zeigt auch einen nachdenklichen Burroughs, der sich am Ende seines Lebens noch einmal weise den fundamentalen Themen von Verantwortung, Einsamkeit und Schmerz stellt. "Wenn jemand unsterblich wäre, man stelle sich nur den Abschiedsschmerz vor beim Tod der anderen."
Der Schauspieler Gottfried John lässt die scharfen und die zarten Töne von Burroughs auf-leben. In den Kompositionen von Ulrike Haage finden sich die bewegten Lebenssituationen des "hombre invisible" im Rückblick wieder. Gleichzeitig unterstreicht die Musik die Aktualität der Texte des visionären Schriftstellers. Vielfältige elektronische Sounds kombinieren Rhythmen aus Marokko und Amerika, leise Steinklänge schildern den stillen Alltag des alten Mannes mit seinen Katzen. In dem Soundkonzept entsteht aus dem Monolog zeitweilig ein Zwiegespräch, das in einer Abfolge von Tagträumen und Assoziationsketten in die Ferne schweift und immer wieder zurückkehrt zur Nachdenklichkeit und zum Schreiben, der stärksten Besessenheit in Burroughs Leben. In ausgewählten Songs setzt das Hörspiel zu Klavier und Gitarre einigen Lieblingsmusikstücken von Burroughs und seinen gewitzten Wortspielereien ein kleines Denkmal.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats September 2001, aus der Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
"Überzeugt hat die Jury die Intensität, mit der Burroughs' Vorlage und die Kompositionen aus der Feder von Ulrike Haage gleichsam in einen Dialog treten. Die Musik ist kein Beiwerk zum Text - vielmehr macht sie die Bewegungen der Gedanken, die durch den Kopf des greisen Schriftstellers jagen, hörbar. Burroughs, der Beatnik und Underground-Literat, findet sich wieder in einer Klangumgebung, die sich seiner Sprache kongenial anschmiegt."
Mitwirkende:
Sprecher Gottfried John
Gesang Bobo
Gesang, Gitarre, englische Stimme Alexander Hacke,
Klavier, Synthesizer Ulrike Haage
Baskische Txalaparta Spieler Kollektiv Z-Urgune
weitere Stimmen Allen Ginsberg
weitere Stimmen Brion Gysin
weitere Stimmen Billie Holiday
weitere Stimmen Spike Jones
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 09 2001
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

ARD Radio Tatort 119:

Im Königreich Deutschland

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 16. Feb 2018 19:04
SWR 2 - Freitag, 16. Feb 2018 22:03 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Katja Röder
Produktion: SWR 2018, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Alexander Schuhmacher
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Eine Gerichtsvollzieherin wird vor ihrer Haustüre von einem Unbekannten überfallen und kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch das war nicht der erste Vorfall dieser Art, sie wird systematisch verfolgt, im Internet wird Hetze gegen die Frau betrieben. Aber ist sie wirklich so unschuldig, wie sie tut? Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der bösartigen Kampagne eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, ordnen Finkbeiner und Brändle die Räumung der alten Schule an, die die vierköpfige Gruppe illegal besetzt hält. Doch der Einsatz des Sondereinsatzkommandos geht schief, ein Polizist wird aus einem Hinterhalt angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat auf den Polizisten geschossen? Auf der Tatwaffe, einer Armbrust, befinden sich weder Fingerabdrücke noch andere Spuren, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Um den Fall zu lösen, tauchen die beiden Ermittler in die skurrile Welt der Reichsbürger und ihrer wirren Weltanschauungen ein.
Mitwirkende:
Xaver Finkbeiner Ueli Jäggi
Nina Brändle Karoline Eichhorn
Sieger Matti Krause
Hanno Beierlein THerese Hämer
Udo Knöpfle Uwe Freuss
Elke Kiefer Astrid Meyerfeldt
Bertram (Berti) Becker Isaak Dentler
Volker Pogge Jürg Löw
Eva Knöpfle-Fischer Lisa Wildmann
Dr. Jost Kollmer Nikolaj Alexander Brucker
Bühler (SEK) Thomas Höhne
Grumbach Ekkehard Skoruppa
Müller (Losgewinner) Tobias Steinhart
Notrufstelle Martin Buntz
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Was uns trennt

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 16. Feb 2018 22:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Chris Ohnemus
Produktion: SR 2016, 59 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Martin Zylka
Inhaltsangabe: Ein Leben frei von finanziellen Sorgen - wer wünscht sich das nicht? Und was wäre man bereit, dafür zu geben? Susu, eine erfolglose Schriftstellerin Anfang 30, muss sich entscheiden. Um sich finanziell über Wasser halten zu können, verlässt sie das teure Berlin und arbeitet auf einem Bauernhof im Schwarzwald. Doch dann wird sie Zeugin einer abenteuerlichen und illegalen Geldtransaktion aus der Schweiz. Was tun?
Mitwirkende:
Bauer Thomas Meinhardt
Frau Mischel-Beck, Marthas Tochter Anuk Ens
Student Daniel Wiemer
Nachrichtensprecher Jürgen Escher
Alexandra Henkel
Angelika Bender
Pierre Siegenthaler
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der lombardische Kurier

Sendetermine: DLF - Samstag, 17. Feb 2018 00:05, (angekündigte Länge: 53:18)
Autor(en): Giorgio Scerbanenco
Produktion: MDR 2006, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komponist(en): Mario Schneider
Cornelius Renz
Ton: Holger König
Übersetzung: Christiane Rhein
Inhaltsangabe: Darf ein Ermittler der Gerechtigkeit nachhelfen, wenn er weiß, dass der Täter durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen wird? In seinem dritten Fall steht Duca Lamberti schockiert am Bett der jungen Lehrerin, die gerade an ihren schweren Verletzungen gestorben ist. Sie wurde von ihren halbwüchsigen Schülern im Klassenzimmer einer Abendschule brutal misshandelt und vergewaltigt. Voller Zorn über diese bestialische Tat ist Lamberti fest entschlossen, diesen Fall mit allen Mitteln aufzuklären. Minutiös studiert er die Akten der verhafteten Schüler, die fast alle aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen und teilweise vorbestraft sind. Aber auch in den nachfolgenden Einzelverhören findet Duca trotz massivem Druck auf die jungen Männer keine Anhaltspunkte dafür, wer an dem orgiastischen Massaker beteiligt war. Jeder behauptet, es seien die anderen gewesen. Am Ende beschleicht Duca der Verdacht, dass ein Erwachsener die Schüler angestiftet und auch ihr Verhalten gegenüber der Polizei mit ihnen einstudiert hat. Als sich der einzige Junge, der vielleicht zu einer Aussage bereit gewesen wäre, in den Tod stürzt, wagen Lamberti und sein Vorgesetzter Carrua ein riskantes Experiment: Duca nimmt einen der Schüler, Carolino, mit zu sich und hofft, durch materielle und emotionale Zuwendung sein Vertrauen zu gewinnen. Zunächst scheint sein Plan aufzugehen, doch dann entschließt sich Carolino, hin und her gerissen zwischen der Hoffnung auf ein besseres Leben und der Angst vor dem Heim, zu fliehen. Er ahnt nicht, dass er beschattet wird. Aber die alternde Hure Marisella, die er um Hilfe bittet, erkennt die Gefahr für ihn und für sich. Entschlossen nimmt sie die Sache in die Hand...
Mitwirkende:
Dr. Duca Lamberti Martin Reinke
Commissario Carrua Klaus Manchen
Sergente Mascaranti Reiner Heise
Livia Ussaro Irina Wanka
Listza Amela Herceg
AlbertaRomani Heidi Ecks
Ernesta Romani Liv-Juliane Barine
Beatrice Carmen Birk
Marisella Domenici Andrea Solter
Tante Irm Hermann
Carolino Marassi Oliver Urbanski
Carletto Attoso Philipp Niedersen
Fiorello Grassi Maximilian Dinnebier
Michele Domenici Jonas Hien
Vero Verini Sebastian Kaufmane
Hausmeisterin Ursula Werner
Krankenschwester Corinna Waldbauer
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Feuerfest und Donauwalzer - Eine Lange Nacht in Alt-Wien

Sendetermine: DLR - Samstag, 17. Feb 2018 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Andreas Kloner
Produktion: DLF/DLR 2012, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolaus Schloz
Inhaltsangabe: Der Begriff „Alt-Wien“ ist ein „guter Schmäh“, würde man in Wien sagen. Mit dem Abbruch der Wiener Stadtmauern ab 1858, an deren Stelle in den Folgejahren die Wiener Ringstraße entstand, blickten die Bewohner recht bald auf ein Wien zurück, das es in dieser romantischen Gestalt und Unbeschwertheit nie gegeben hat. Im Mittelpunkt dieser Verklärung stand die unmittelbare Vergangenheit, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hier begegneten sich Künstler wie Ludwig van Beethoven sowie die Altersgenossen Franz Schubert, Josef Lanner und Johann Strauß Vater und trugen mit ihrer Musik zur Romantisierung dieser Zeit bei. In Wirklichkeit war das Wien der Biedermeierzeit beherrscht vom Spitzelwesen unter der Ägide eines Fürsten Metternich, von tödlichen Krankheiten wie Cholera, Lungenschwindsucht und Syphilis, vom unsäglichen Gestank der offenen Fleischerläden und jener Exkremente, den Tausende von Pferden tagtäglich in den engen Gassen und Straßen innerhalb der Stadt zurückließen. Theaterleute wie Johann Nestroy oder Ferdinand Raimund haben - soweit es die Zensur zuließ - der Stadt und ihren Einwohnern einen Spiegel der herrschenden Zustände vorgehalten.
Mitwirkende:
Ulrike Beimpold
Michael Dangl
Markus Hering
Nikolai Kinski
Cornelius Obonya
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

10 Datensätze gefunden in 0.0036029815673828 Sekunden



gestern | heute | morgen | 23. Feb | 24. Feb | 25. Feb | 26. Feb | 27. Feb | 28. Feb |