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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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11 Hörspiele im Zeitraum Dienstag, 20. Februar 2018

Sofias Krieg

Sendetermine: WDR 5 - Dienstag, 20. Feb 2018 08:55 Teil 2/20 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 5:00)
WDR 5 - Dienstag, 20. Feb 2018 11:40 Teil 2/20, (angekündigte Länge: 5:00)
Autor(en): Ulrich Noller
Andrea Oster
Auch unter dem Titel: Terroralarm (1. Teil)
Staatsschutz (2. Teil)
Shisha-Bar (3. Teil)
Bullenschwein (4. Teil)
Islamisten-Grill (5. Teil)
Sie ist weg (6. Teil)
Sharia zum Kaffee (7. Teil)
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind (8. Teil)
Schuld sind immer die anderen (9. Teil)
Muskeln für den Dschihad (10. Teil)
Die Rückkehrerin (11. Teil)
Frau im Kalifat (12. Teil)
Wieder Brüssel (13. Teil)
Das Verhör (14. Teil)
Frauen haben Rechte (15. Teil)
Angeschlagen (16. Teil)
Schallwellen (17. Teil)
Zweifel (18. Teil)
Schlüsse (19. Teil)
Abschied (20. Teil)
Der Terror in der Köpfen (Untertitel)
Produktion: WDR 2018, 89 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Inhaltsangabe: Die Frage ist nicht, ob ein Anschlag kommen wird – sondern wann der Anschlag kommen wird. Davon ist Kommissar Hartmann überzeugt, aber keiner glaubt ihm. Dann trifft er auf Sofia - eine IS-Rückkehrerin aus Oberhausen. Ein Polit-Thriller nach einer wahren Geschichte.
Im Zentrum der Geschichte steht Sofia Belhedi, geborene Mertens. Die junge Frau, Ende 20, aus Oberhausen hat ihren tunesischstämmigen Mann verlassen, um gemeinsam mit ihren kleinen Kindern nach Rakka zu gehen. Dort, so hofft sie, kann sie den wahren Islam leben. Sofias Gegenpart ist der Kriminalkommissar Tobias Hartmann, Terror- und Islamexperte. Nachdem aufgrund eines Fehlalarms, für den Hartmann verantwortlich ist, ein Fußballstadion geräumt werden musste, hat die Behörde den Ermittler kalt gestellt und zur Psychologin geschickt. "Wie verrückt ist man, wenn man vor einem Terroranschlag warnt? Der Anschlag kommt. Mit Garantie", ist Hartmann überzeugt. Beharrlich geht Hartmann trotz Suspendierung allen möglichen Spuren und Hinweisen nach. Fünf junge Frauen aus Oberhausen sind zum IS nach Syrien gegangen. Hat Rachid, der Missionierer, etwas damit zu tun? "Wenn's irgendwo knallt und ich hätte das verhindern können?" Der Gedanke lässt den Kommissar nicht los. Eher zufällig begegnet er bei seinen Ermittlungen Sofias Vater. Seit mehreren Jahren ist sie mit ihren Kindern in Rakka. Theo Mertens erzählt dem Kommissar von seiner Tochter, von ihrer Radikalisierung. Seine Gefühlslage: Ungläubigkeit, Verzweiflung, Wut, auch der Wunsch zu verstehen, warum sie das gemacht hat. "Ich dachte, man kann sie mit Argumenten überzeugen", sagt der Vater. Er hält über die ganze Zeit Kontakt mit seiner Tochter, sie schickt ihm Nachrichten aus Rakka. "Hallo Papa, wir sind im Kalifat." Und dann kehrt Sofia nach Oberhausen zurück. Ohne ihre Kinder. Was führt sie im Schilde? Für den Kommissar konkretisieren sich in Sofia all seine Befürchtungen. Sie predigt in der Moschee, schwärmt vor jungen Mädchen vom Kalifat und ihrem neuen Mann, der zum Märtyrer geworden ist. "Sie können uns aus den Städten verjagen, aber sie können uns nicht besiegen." Sofias Sohn Kerim ist in der Schule gelobt worden. Er konnte als Schnellster sein Gewehr zusammenbauen. Wie weit geht Sofia? Wie radikal ist sie wirklich? "Sie ist zurück. Alles ist gut", hofft ihr Vater. Und dann explodiert eine Bombe in Brüssel. Ein vereitelter Anschlag. Kann es sein, dass der Attentäter ein Kind war? Hartmann hängt sich an Sofia. Es geht darum, das Schlimmste zu verhindern. Aber was? In seiner Verzweiflung ruft er seine Psychologin an: "Mertens und seine Tochter, das passt alles nicht. Ich trau dem allem nicht. Auch nicht den Kollegen. Ich brauche Ihre Hilfe. Ich muss das sortieren, sonst werd' ich bekloppt."
Mitwirkende:
Nina Petri
Rudolf Kowalski
Matthias Kiel
u.a.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Sofias Krieg

Sendetermine: WDR 5 - Dienstag, 20. Feb 2018 08:55 Teil 2/20 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 5:00)
WDR 5 - Dienstag, 20. Feb 2018 11:40 Teil 2/20, (angekündigte Länge: 5:00)
Autor(en): Ulrich Noller
Andrea Oster
Auch unter dem Titel: Terroralarm (1. Teil)
Staatsschutz (2. Teil)
Shisha-Bar (3. Teil)
Bullenschwein (4. Teil)
Islamisten-Grill (5. Teil)
Sie ist weg (6. Teil)
Sharia zum Kaffee (7. Teil)
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind (8. Teil)
Schuld sind immer die anderen (9. Teil)
Muskeln für den Dschihad (10. Teil)
Die Rückkehrerin (11. Teil)
Frau im Kalifat (12. Teil)
Wieder Brüssel (13. Teil)
Das Verhör (14. Teil)
Frauen haben Rechte (15. Teil)
Angeschlagen (16. Teil)
Schallwellen (17. Teil)
Zweifel (18. Teil)
Schlüsse (19. Teil)
Abschied (20. Teil)
Der Terror in der Köpfen (Untertitel)
Produktion: WDR 2018, 89 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Thomas Leutzbach
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Inhaltsangabe: Die Frage ist nicht, ob ein Anschlag kommen wird – sondern wann der Anschlag kommen wird. Davon ist Kommissar Hartmann überzeugt, aber keiner glaubt ihm. Dann trifft er auf Sofia - eine IS-Rückkehrerin aus Oberhausen. Ein Polit-Thriller nach einer wahren Geschichte.
Im Zentrum der Geschichte steht Sofia Belhedi, geborene Mertens. Die junge Frau, Ende 20, aus Oberhausen hat ihren tunesischstämmigen Mann verlassen, um gemeinsam mit ihren kleinen Kindern nach Rakka zu gehen. Dort, so hofft sie, kann sie den wahren Islam leben. Sofias Gegenpart ist der Kriminalkommissar Tobias Hartmann, Terror- und Islamexperte. Nachdem aufgrund eines Fehlalarms, für den Hartmann verantwortlich ist, ein Fußballstadion geräumt werden musste, hat die Behörde den Ermittler kalt gestellt und zur Psychologin geschickt. "Wie verrückt ist man, wenn man vor einem Terroranschlag warnt? Der Anschlag kommt. Mit Garantie", ist Hartmann überzeugt. Beharrlich geht Hartmann trotz Suspendierung allen möglichen Spuren und Hinweisen nach. Fünf junge Frauen aus Oberhausen sind zum IS nach Syrien gegangen. Hat Rachid, der Missionierer, etwas damit zu tun? "Wenn's irgendwo knallt und ich hätte das verhindern können?" Der Gedanke lässt den Kommissar nicht los. Eher zufällig begegnet er bei seinen Ermittlungen Sofias Vater. Seit mehreren Jahren ist sie mit ihren Kindern in Rakka. Theo Mertens erzählt dem Kommissar von seiner Tochter, von ihrer Radikalisierung. Seine Gefühlslage: Ungläubigkeit, Verzweiflung, Wut, auch der Wunsch zu verstehen, warum sie das gemacht hat. "Ich dachte, man kann sie mit Argumenten überzeugen", sagt der Vater. Er hält über die ganze Zeit Kontakt mit seiner Tochter, sie schickt ihm Nachrichten aus Rakka. "Hallo Papa, wir sind im Kalifat." Und dann kehrt Sofia nach Oberhausen zurück. Ohne ihre Kinder. Was führt sie im Schilde? Für den Kommissar konkretisieren sich in Sofia all seine Befürchtungen. Sie predigt in der Moschee, schwärmt vor jungen Mädchen vom Kalifat und ihrem neuen Mann, der zum Märtyrer geworden ist. "Sie können uns aus den Städten verjagen, aber sie können uns nicht besiegen." Sofias Sohn Kerim ist in der Schule gelobt worden. Er konnte als Schnellster sein Gewehr zusammenbauen. Wie weit geht Sofia? Wie radikal ist sie wirklich? "Sie ist zurück. Alles ist gut", hofft ihr Vater. Und dann explodiert eine Bombe in Brüssel. Ein vereitelter Anschlag. Kann es sein, dass der Attentäter ein Kind war? Hartmann hängt sich an Sofia. Es geht darum, das Schlimmste zu verhindern. Aber was? In seiner Verzweiflung ruft er seine Psychologin an: "Mertens und seine Tochter, das passt alles nicht. Ich trau dem allem nicht. Auch nicht den Kollegen. Ich brauche Ihre Hilfe. Ich muss das sortieren, sonst werd' ich bekloppt."
Mitwirkende:
Nina Petri
Rudolf Kowalski
Matthias Kiel
u.a.
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40 Grad Unterschied - Thomas Bernhard und Portugal.

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 20. Feb 2018 16:05
Autor(en): Julia Schlager
Produktion: ORF 2018, ca. 40 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: 'Was haben sie hier noch für unbeschwerte Landstriche', schwärmte Bernhard von Portugal, das zu seinen Lieblingsländern zählte und für ihn ein Fluchtpunkt vor den mitteleuropäischen Realitäten darstellte. Vor allem das milde Klima an der Atlantikküste hatte es dem Schriftsteller angetan. 'Ich bin ja ein Meerfanatiker. Ich brauch' das Gefühl, dass das Meer in der Nähe ist, dann leb' ich schon auf'.
Ab 1974 reiste Thomas Bernhard regelmäßig nach Portugal. Häufig in Begleitung seines 'Lebensmenschen', Hede Stavianicek, aber auch mit dem Bruder oder der langjährigen Freundin Gerda Maleta, seinem 'Schiacherl'. Noble Hotels und Kartenspiele hätten es ihm möglich gemacht, 'quälende Gedanken wegzuwischen'. Zumindest kurzfristig, denn Eklat und Drama waren nie weit. Ebenso wenig Österreich. Erzählte Thomas Bernhard von Portugal, erzählte er im Vergleich.
'Dort in Portugal hat's zwanzig Grad über Null und da zwanzig Grad unter Null - vierzig Grad Unterschied'. Seine Liebe zu dem Land am äußersten Rand Europas währte bis zu seinem Tod. Es wäre aber nicht Thomas Bernhard, wenn er Portugal nicht auch kritisch gesehen hätte. 'Das ist halt so, wenn Sie ein gutes Gebiss näher anschauen, dann sehen Sie auch, mit dem ist es nicht weit her'.
Mitwirkende:
Joseph Lorenz
Nikolaus Kinsky
Sabine Muhar
Ursula Scheidle
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Wagnis Weiße Rose

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 20. Feb 2018 19:04 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Michael Farin
Katrin Seybold
Auch unter dem Titel: Es lebe die Freiheit! (1. Teil)
Ihr Geist lebt weiter (2. Teil)
Produktion: BR 2012, 102 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Originalton
Regie: Katrin Seybold
Michael Farin
Komponist(en): zeitblom
Inhaltsangabe: Wagnis Weiße Rose: ein Dokumentarhörspiel aus Briefen der jungen Widerstandskämpfer, eine Montage aus den Flugblättern der Weißen Rose, gelesen von jungen Schauspielern, und ein Mosaik aus Erinnerungssplittern von Begleitern der Widerstandsarbeit der Münchner Studenten in den Kriegsjahren 1942 und 1943. Gefährten, Freundinnen und Geschwister, darunter manche, die niemand vorher gefragt hat, sprechen über die Kerngruppe des Münchner Freundeskreises: über Alexander Schmorell, die Geschwister Scholl, Willi Graf, Christoph Probst und Professor Kurt Huber. Sie erzählen, wie sie Flugblattaktionen unterstützten, wie sie Gestapoverhöre und Volksgerichtshof überstanden. Durch ihre Aussagen wird klar, welche Wurzeln, welche Motive und welches Umfeld diese bedeutendste Widerstandsbewegung der Deutschen Studenten ausgemacht haben. Die Zeugen berichten von scheinbar Vergangenem und doch rufen ihre Berichte unausweichlich die Frage nach Gegenwärtigem hervor, nach unserem Verhalten heute. Die Interviews wurden im Zusammenhang mit der Arbeit am Dokumentarfilm Die Widerständigen / Zeugen der Weißen Rose von Katrin Seybold in den Jahren 2000 bis 2004 geführt. Wenn die Zeugen von damals heute sprechen, klingt es so, als erzählten sie Selbstverständliches, als hätte jeder so handeln können. Die Befragungen, 60 Jahre danach, eröffnen Facetten des Widerstands der Weißen Rose aus heutiger Sicht.

Im Sommer 1942 tauchen in Süddeutschland Flugblätter der Weißen Rose auf. Sie prangern zum ersten Mal den Judenmord an, der "das fürchterlichste Verbrechen an der Würde des Menschen" sei. Die Schriften rufen auf zu Widerstand und Sabotage, "ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln". Sie enthalten Maximen von Aristoteles, Augustinus, Lao-Tse, Goethe, Schiller und Novalis.

Die Flugblätter enthalten auch Texte, die in den Leseabenden von Traute Lafrenz, der Freundin von Hans Scholl, eingebracht wurden, und Themen, die der Freundeskreis diskutierte. Sie sind die Widerspiegelung des Gedankenguts der Studenten und Schüler. Sie sind eine Großtat, in die Politik eingreifend, wie der Oberreichsanwalt Lautz beim Volksgerichtshof an den Reichsminister der Justiz, Dr. Thierack, schreibt: "Es handelt sich... wohl um den schwersten Fall hochverräterischer Flugblattpropaganda, der sich während des Krieges im Altreich ereignet hat."

Die Weiße Rose und deren Widerstand in der NS-Zeit werden häufig nur mit den Geschwistern Scholl gleichgesetzt, doch waren Menschen in ganz Deutschland aktiv. Bald nach dem Tod Christoph Probsts und der Geschwister Scholl blieben die Flugblätter in der Welt. Studenten am Münchner Chemischen Institut vervielfältigten sie, sie gingen von Hand zu Hand. Es folgten weitere Prozesse des Volksgerichtshofs, es gab Tote und Ende 1943 werfen die britischen Flugzeuge Hunderttausende des 6. Flugblatts über Deutschland ab. Die Flugblätter der Weißen Rose wurden zumeist, wo immer sie auch auftauchten, weiter gereicht, abgeschrieben, vervielfältigt, und es wurde begeistert darüber diskutiert. Warnungen von Eltern und Lehrern schlugen die Jugendlichen in den Wind. Traute Lafrenz- Page, die Freundin von Hans Scholl, brachte im November 1942 ein Flugblatt nach Hamburg und schickte mit der Post ein anderes nach. Hans Leipelt, Mitglied des Ulmer Freundeskreises und zum Tod verurteilt, brachte Ostern 1943 mit Marie-Luise Schultze-Jahn das sechste und letzte nach Hamburg.
Im Dokumentarhörspiel Wagnis Weiße Rose kommen neben Briefen und Flugblättern, gelesen von jungen Schauspielern, vor allem diejenigen Zeugen zu Wort, die Flugblätter weiter verbreiteten, die Gestapohaft und Volksgerichtshof überstanden. Im Zusammenhang mit der Arbeit am Dokumentarfilm Die Widerständigen / Zeugen der Weißen Rose von Katrin Seybold wurden mit ihnen in den Jahren 2000 bis 2004 zahlreiche Interviews geführt. Es sind Erinnerungen der Beteiligten, nach 60 Jahren, es sind Mosaiksteine, Facetten des Widerstands der Weißen Rose aus heutiger Sicht. Alle Zeugen sprechen über ihre Gefühle, ihre Ängste und Taten, stellen den verlogenen Gestapoprotokollen, den widerwärtigen Anklageschriften, die wohlbehalten in unseren Archiven liegen, ihre Sicht der Dinge entgegen. Eine subjektive Sicht, die aber möglicherweise spannender und vorbildhafter ist, als die von Beschönigung, verantwortungslosem Wegschauen und Manipulation geprägten Berichte, mit denen die nachfolgende Generation aufgewachsen ist. Für ihren Mut und ihre Opferbereitschaft ernteten die meisten der Befragten nichts, bis heute bleibt die Anerkennung der breiten Öffentlichkeit versagt, fast niemand kennt ihre Namen - es sind bisher ungehörte Stimmen der Weißen Rose.
Mitwirkende:
Lilo Fürst-Ramdohr
Elisabeth Hartnagel
Hans Hirzel
Anneliese Knoop-Graf
Traute Lafrenz-Page
Franz J. Müller
Dieter Sasse
Erich Schmorell
Herta Siebler-Probst
Birgit Weiß-Huber
Jürgen Wittenstein
Susanne Zeller-Hirzel
Lieselotte Dreyfeldt-Hein
Gerda Freise
Valentin Freise
Traute Lafrenz-Page
Marie-Luise Schultze-Jahn
Jürgen Wittenstein
Katja Bürkle
Julia Loibl
Tobias Schormann
Links: Externer Link Homepage Georg Zeitblom
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Von der DNA zum Verdächtigen - Ermittler hoffen auf die erweiterte DNA-Analyse

Sendetermine: DLF - Dienstag, 20. Feb 2018 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Vera Pache
Produktion: DLF 2018, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Axel Scheibchen
Inhaltsangabe: Wenn die Polizei an einem Tatort DNA-Spuren findet, darf sie in Deutschland damit genau zwei Dinge tun: Sie darf das Geschlecht bestimmen und sie darf prüfen, ob die DNA schon im Zusammenhang mit anderen Straftaten aufgetaucht ist. Das ist alles. Technisch möglich ist inzwischen mehr. Denn natürlich bestimmt die DNA wesentlich unser Aussehen: Augenfarbe, Haarfarbe, Hauttyp. Sogar das Alter lässt sich ablesen. Und sie lässt Rückschlüsse auf unsere geografische Herkunft und unsere Verwandtschaftsverhältnisse zu. Wissenschaftler arbeiten an Methoden, diese Informationen immer genauer aus der DNA herauszulesen. Und Forensiker würden sie gern in der Verbrechensbekämpfung einsetzen dürfen. Kritiker sagen: Mit diesen Methoden wird die Diskriminierung von Minderheiten vorangetrieben und der Datenschutz Unschuldiger verletzt. Während in Deutschland noch über diese Techniken gestritten wird, werden sie in anderen Ländern bereits eingesetzt. In den Niederlanden wurde mithilfe der erweiterten DNA-Analyse nach 13 Jahren der Mord an einer 16-Jährigen aufgeklärt.
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Wüstenblumen oder die Beschneidung von Mädchen

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 20. Feb 2018 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Heike Tauch
Produktion: SWR 2015, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Heike Tauch
Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Angela Raymond
Inhaltsangabe: Nach Schätzungen der WHO leben heute auf der Welt rund 150 Millionen Frauen mit Genitalverstümmelung - in Deutschland sind es ca. 50.000. Bis zu drei Millionen Mädchen droht jedes Jahr dasselbe Schicksal. Diese vor allem in Afrika angewendete Praxis ist durch die Migration vieler Tausender Frauen nach Europa längst auch bei uns ein Thema - oder sollte es zumindest geworden sein. Durch das ehemalige Topmodel aus Somalia, Waris Dirie, UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien und ihr Buch »Wüstenblume« ist die brutale Praxis erstmalig in das breitere westliche Bewusstsein gerückt. Dirie gründete eine eigene Stiftung und eröffnete zusammen mit dem Berliner Klinikum »Waldfriede« 2013 ein weltweit bislang einzigartiges Behandlungszentrum für Betroffene. Was ist erforderlich, damit diese archaische Tradition hierzulande endet und nicht in den Nischen sich ausbreitender Parallelgesellschaften fortgeführt wird?
Mitwirkende:
Hanna Plaß
Clarisse Cossais
Links: Externer Link Homepage von Heike Tauch
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Restwärme

Sendetermine: DLF - Dienstag, 20. Feb 2018 20:10, (angekündigte Länge: 46:00)
Autor(en): Eugen Ruge
Produktion: ORB 1993, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Barbara Plensat
Ton: Karsten Nubel
Dramaturgie: Gabriele Bigott
Regieassistenz: Andreas Meinetsberger
Inhaltsangabe: Am Morgen vor dem Bewerbungsgespräch übt er den Ernstfall: Ein flottes "Grüß Gott" statt "Guten Tag", ein gewinnendes Lächeln, die gute Flanellhose, Jeans würden linke Gesinnung verraten. Der erste Eindruck ist entscheidend, das sind die Spielregeln in der Marktwirtschaft. Er muss nur den inneren Widerstand aufgeben, die Übelkeit wegatmen, sich selbstbewusst präsentieren, potent und flexibel, cool. Aber er ist aus dieser verdammten Generation mit den linken Idealen, er hat diese Restwärme in sich und immer das Gefühl, es könnte alles falsch sein.
Mitwirkende:
Dieter Mann
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Krim, Krieg, krude Geschichten - Ein Mythos wird vergewaltigt

Sendetermine: SWR 2 - Dienstag, 20. Feb 2018 22:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Thomas Franke
Produktion: SWR 2018, 57 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Franke
Regieassistenz: Birgit Blacker
Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Urlaub auf der Krim, ein Mythos. Dichter haben daran mitgeschrieben. Puschkin besang den Brunnen des Khan in Bachtschissarai, Tschechow ließ eine Dame mit Hündchen in Jalta promenieren. 2014 hat Russland die Krim annektiert. "Krym nasch" - "Die Krim ist unser", heißt es seitdem ganz unpoetisch.
Und die Autoren reiben sich daran. Die Leichtigkeit ist dahin. Wem gehört die Halbinsel wirklich? Tataren, Ukrainern, Russen? Die Krim literarisch - ein Feature von Thomas Franke.
Mitwirkende:
Zitatorin Nadine Kettler
Sprecherin OV Antonia Mohr
Sprecher OV Stefan Roschy
Erzähler Thomas Franke
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Molecular Meditation

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 21. Feb 2018 00:05
Autor(en): Jan St. Werner
Produktion: EIG 2017, 22 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Jan St. Werner
Inhaltsangabe: “Molecular Meditation” ist die surreale Inszenierung eines kontemplativen Rückzugsorts mit irreführenden Meditationsanweisungen des Hohepriesters Mark E. Smith (The Fall).
Mitwirkende:
Mark E. Smith
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Die Love Bots

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 21. Feb 2018 00:05
Autor(en): Abiola Nonowe Washington
Produktion: EIG 2017, 9 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Abiola Nonowe Washington
Inhaltsangabe: Eine Frau trifft einen Mann. Oder doch nicht? Ein Blick in die Welt der ChatBots.
Links: Externer Link Homepage von
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Zeit für den Nachbarn

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 21. Feb 2018 00:05
Autor(en): Kerstin Kuhnekath
Produktion: EIG 2017, 5 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Kerstin Kuhnekath
Inhaltsangabe: Silvia hat einen neuen Nachbarn. Warum fühlt sie sich von ihm bedroht? Er will doch nur nett sein. Oder etwa nicht? Sie nimmt sich Zeit und spricht…..
Mitwirkende:
Kerstin Kuhnekath
Links: Externer Link Homepage von Kerstin Kuhnekath
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