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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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11 Hörspiele im Zeitraum Mittwoch, 18. April 2018

Freier Fall

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 18. Apr 2018 00:05
Autor(en): Susanne Franzmeyer
Produktion: EIG 2018, 4 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Susanne Franzmeyer
Links: Externer Link Homepage von Susanne Franzmeyer
Externer Link Homepage von Susanne Franzmeyer
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Bestuystories

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 18. Apr 2018 00:05
Autor(en): Vivien Schütz
Produktion: EIG 2018, 8 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Vivien Schütz
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Dämpferpüschel, Hammerstiel

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 18. Apr 2018 00:05
Autor(en): Frank Schültge
Produktion: EIG 2018, 18 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Frank Schültge
Links: Externer Link Homepage Frank Schültge
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Paul Temple und der Fall Alex

Sendetermine: WDR 3 - Mittwoch, 18. Apr 2018 19:04 Teil 7/8, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Francis Durbridge
Auch unter dem Titel: Paul Temple And The Alex Affair (Hörspiel (engl. Originaltitel))
Send For Paul Temple Again (Hörspiel (engl. Originaltitel))
Produktion: WDR 1967, 206 Min. (Mono) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Krimi
Regie: Otto Düben
Komponist(en): Hans Jönsson
Übersetzung: Marianne de Barde
Inhaltsangabe: 1: Die junge Schauspielerin Norma Rice wird im Zug vergiftet aufgefunden, auf der Fensterscheibe steht mit Kreide geschrieben: ALEX. Derselbe Schriftzug stand 6 Monate zuvor auf der Windschutzscheibe des erschossenen Richard East. In den Notizbüchern der beiden taucht der Name Mrs. Traveline auf. Scotland Yard ruft Paul Temple zur Hilfe. Bei einem BBC-Interview stirbt Sir Earnest Crambury an einem Herzanfall, er murmelt etwas von einem Brief und von ALEX. In seiner Tasche ein Zettel mit der Aufschrift "Mrs Traveline". In einem Lokal wird Paul Temple von einem Krimi-Fan mit einem gewissen "Simon Phipps" verwechselt. Die Temples werden fast Opfer eines Verkehrsunfalls, Spinner Williams, ein Bekannter Temples, kann den Wagen identifizieren, er gehört einem Psychiater, Dr. Kohimar. Bei einem Besuch in dessen Praxis trifft Paul Temple im Wartezimmer den ehemaligen Bühnenautor Carl Lathem wieder, den er nach Norma Rice befragt. Lathem ist wegen Verfolgungswahns in Behandlung: ein junges Mädchen, braungekleidet, scheint seine Nähe zu suchen. Die Sprechstundenhilfe des Arztes heißt Mrs. Traveline...

2: Lathem erkundigt sich nach dem Fall ALEX und erzählt Paul Temple, er halte ALEX für einen Irren und erwähnt seine Bekanntschaft mit Sir Crambury. Mrs Traveline bittet Paul Temple inständig und heimlich um ein Gespräch am Abend. Pauls Gespräch mit Dr. Kohimar ergibt, daß dessen Auto seit einiger Zeit in Reparatur ist. Temple ruft in der Werkstatt an und erfährt, daß das Auto am Vortag vom "Chauffeur" schon gefahren worden sei. Dr. Kohimar hat keinen Chauffeur. Sir Forbes fragt Paul Temple nach dem reichen Holländer Jan Müller, der vorgibt zu wissen, wer ALEX ist. Er bittet die Polizei um ein nächtliches Treffen an den Docks. Paul Temple versucht zwei abendliche Gespräche zu koordinieren.
Am Treffpunkt mit Mrs Traveline wartet eine Bombe auf die Temples, der sie knapp entgehen. Beim zweiten Treffpunkt trifft man auf Müller, er ist tot. Auf der Tür zu dem Raum, in dem er liegt, steht mit frischer Farbe geschrieben: ALEX. Steve Temple fühlt sich plötzlich von einem jungen Mädchen verfolgt, braungekleidet...

3: Paul Temple erzählt Sir Graham von Lathems Verfolgungswahn und von der Bombe. Mitten in der Nacht erscheint Mrs Traveline bei den Temples. Paul Temple konfrontiert sie mit den Hinweisen auf ihren Namen im Fall ALEX. Mrs T erzählt von Erpresserbriefen, die ALEX ihr geschickt hatte. Eine Namensliste, u.a. mit den Namen der Opfer sowie "Barton", "Steele", "Traveline", gibt sie an Paul Temple weiter. Die Briefe und die Liste sind mit der gleichen Reiseschreibmaschine geschrieben. Dr. Kohimar besitzt eine solche Maschine, von der Mrs Traveline eine Schriftprobe nehmen soll. Am Morgen besucht Paul Temple deshalb die Praxis des Arztes. Er trifft Lathem und bittet um Information, falls sein Verfolgungswahn wieder aufleben sollte. Die Schriftprobe gleicht nicht den ALEX-Briefen. Die Temples fahren zum Beverly-Hotel von Mr. Chester nach Canterbury. Die Speisekarte dort scheint mit der ALEX-Schreibmaschine geschrieben. Der Krimi-Fan, Wilfred Davis, taucht plötzlich auf, er erzählt, daß er im Zug mit Miss Rice gewesen sei. Inspektor Crane bittet Temple zurückzukommen, da "Barton" getötet wurde. Neben der Leiche fand man einen Drehbleistift von Dr. Kohimar...

4: Im Beverly-Hotel spricht Paul Temple mit Frank Chester, dem Geschäftsführer. Den fragt er nach der Adresse von Judy Smith. Mittels eines Tricks besorgt Paul Temple sich die Fingerabdrücke von Chester. Auf der Straße nach London werden die Temples umgeleitet wegen eines angeblichen Unfalls. Die Umleitung ist eine Falle, der die beiden nur knapp entgehen - ein gespanntes Drahtseil. Sie finden den verletzten "Spinner" Williams, der für Lord Stanwyk an dieser Stelle ALEX treffen sollte und niedergeschlagen wurde. Spinner trinkt aus einer Flasche, die Chester den Temples fürsorglich mit auf den Weg gab, und stirbt an einer Zyankali-Vergiftung. Der Fingerabdruck identifiziert Chester als Mulberry, einen Verbrecher. Paul Temple hält es auch für möglich, daß Davis die Flasche manipuliert hat. Dr. Kohimar will den Stift nicht als den seinen erkennen.
Lathem besucht Temple zu Hause, weil das Mädchen in Braun wieder aufgetaucht ist. Auch Steve trifft wieder auf das Mädchen...

5: Lathem erzählt den Temples aus seinem Leben, z.B. war er vor etwa 10 Jahren eineinhalb Jahre lang in Kairo. Seit seinem ersten Bühnenstück hat er nichts mehr geschrieben. Das Beverly-Hotel in Canterbury kennt er gut. Er erhält Post von ALEX, eine Erpressung, die sich auf Kairo bezieht. Die Polizei versucht, bei der Geldübergabe ALEX zu verhaften. Es erscheint Mrs Traveline, die verzweifelt zugibt, ALEX zu sein. Dr. Kohimar nimmt sie - gegen ihren Willen - unter seinen ärztlichen Schutz. Davis wendet sich an Temple, er erzählt, daß er beobachtete, wie im Beverly-Hotel eine Person, die er für Chester hielt, in das für die Temples reservierte Zimmer ging und an einer Flasche manipulierte. Weiter fand er einen Zettel, auf dem steht: ALEX ist das Mädchen in Braun...

6: Paul Temple hält den Zettel nicht für authentisch. Temples neuer Hausdiener Ricky glaubt, in Davis einen Mr. Cartwright zu erkennen, den er in den USA getroffen hat. Inspektor Crane bitte Paul Temple, zum Yard zu kommen. Ein Treffen mit Leo Brand, einem alten Bekannten aus den USA, muß er hinausschieben, Steve soll ihn solange unterhalten. Paul Temple erklärt, warum Davis' Aussagen alle gelogen waren. Mrs Traveline hat ihr Geständnis widerrufen. Paul bittet Brand, einige Tage in Canterbury zu bleiben, um Chester, den er für einen Kontaktmann von ALEX hält, zu überwachen. Lathem teilt ihm mit, daß der Hausdiener angerufen habe, weil ein junges Mädchen auf ihn warte. Das Mädchen in Braun wendet sich an Temple, der sich aber zu einem Treffen verspätet: das Mädchen wird erschossen aufgefunden. Am Tatort, in Temples Wohnung, war Inspektor Crane versteckt...

7: Crane behauptet, einen Schuß gehört und das Mädchen tot vorgefunden zu haben. Dr. Kohimar erzählt von seiner Vergangenheit mit Mrs Traveline, die von ALEX erpreßt wurde, Informationen über Kohlmars Patienten an ihn weiterzugeben. Temple sucht Lathem auf. Der weiß, daß das Mädchen erschossen wurde, ohne daß Temple es ihm gesagt hatte. Paul warnt ihn, daß ALEX es nicht schätzen würde, daß Lathem sich wegen der Kairo-Erpressung Temple anvertraut hat. Sir Graham berichtet Paul Temple, daß das Mädchen in Braun Amerikanerin war, Carol Reagan, eine Mitarbeiterin des Detektivs Jeff Meyers. Temple zeigt Sir Graham eine Warnung, die von ALEX an ihn geschickt worden ist. Ein Falschanruf von jemandem, der sich als Brand ausgibt, veranlaßt Paul Temple, nach Canterbury zu fahren. Im Hotel trifft er zwar nicht Chester, aber Davis an. Eine versteckte Nachricht von Brand erreicht Paul Temple: Chester soll ALEX am Abend in der Claywood-Mühle treffen. Paul Temple findet Brand mit gebrochenem Bein in eben dieser Mühle vor. Er sagt, daß die Nachricht nicht von ihm war. Er und die Temples sind gefangen. Wasser strömt in die Mühle...

8: Sie werden von Sir Graham und seinen Leuten gerettet, die Davis verfolgt hatten. Chester wird verhaftet. Temple lädt alle zu einem Treffen in seiner Wohnung ein, um dort ALEX zu präsentieren. Sir Graham, Insp. Crane, Lathem, Dr. Kohimar und Mrs Traveline sowie Davis sind anwesend...
Mitwirkende:
Paul Temple Paul Klinger
Steve Margot Leonard
Sir Graham Forbes Kurt Lieck
Inspector Crane Herbert Stass
Wilfred Davis Alwin Michael Rueffer
Carl Lathem Gerd Baltus
Mrs. Traveline Marianne Kehlau
Ricky Ernst H. Hilbich
Dr. Kohimar Peter Mosbacher
Sergeant Edgar Hoppe
Hausmädchen Marlies Spohr
Kellner Lothar Ostermann
Sigrun Höhler
Ingrid Lammerding
Gerhard Becker
Edwin Dorner
Curt Faber
Manfred Heidmann
Raoul Wolfgang Schnell
Hermann Pfeiffer
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Das Attentat

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 18. Apr 2018 20:05, (angekündigte Länge: 49:40)
Autor(en): Claude Ollier
Produktion: DRS 1970, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Amido Hoffmann
Übersetzung: Irma Reblitz
Inhaltsangabe: Das Attentat auf den amerikanischen Präsidenten Kennedy inspirierte den französischen Autor Claude Ollier 1969 zu einem aussergewöhnlichen Hörspiel. Dabei hinterfragte er bereits damals die Rolle der elektronischen Medien bei der Berichterstattung. Wo die Quote zählt, ist auch Manipulation im Spiel.
Der Rahmen des fiktiven, aber sehr realistischen Geschehens ist eine Live-Sendung auf «Radio Alpha». Dabei wird ein Reporter vor Ort Zeuge eines Attentats. Das Opfer ist eine hochrangige Persönlichkeit, genannt «Der Admiral». Der Reporter nimmt die Spur des Attentäters auf und meldet sich immer wieder direkt von seiner Verfolgungsjagd. Dazwischen werden Werbespots geschaltet. Als Hörer des Hörspiels ist man aber auch, quasi dokumentarisch, hinter den Kulissen des Senders bei den redaktionsinternen Diskussionen dabei. So erfährt man, dass hier mehr als nur die mediale Wirklichkeit gefälscht wird.
Mitwirkende:
Fuller Peter Holliger
Arndt, Redakteur Fritz Bachschmidt
Dr. Hobby, Chefredakteur Fred Kretzer
Telefonistin Margitta Hayn
Professor Cremer, Programmdirektor Alfons Hoffmann
Jobber, Werbechef Günter Gube
Colonel King Gert Westphal
sowie Andrea Lukas
sowie Manfred Gerling
sowie Peter Hasslinger
sowie Norbert Klassen
sowie Walter Skotton
sowie Paul-Felix Binz
sowie Ludwig Schütze
Preise / Auszeichnungen: Prix Italia (Lobende Erwähnung) 1969
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Jane Eyre

Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 18. Apr 2018 20:05 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 79:00)
Autor(en): Charlotte Brontë
Produktion: SR/DLR/NDR/RB 2005, 235 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist(en): Annie Whitehead
Ramesh Shotham
Übersetzung: Gottfried Röckelein
Inhaltsangabe: England zur Zeit Queen Viktorias: Die Drei-Klassen-Gesellschaft ist sozial undurchlässig und erstickt fast unter Konventionen, der Adel übt sich im glanzvollen Nichtstun, Frauen sind auf die Rolle der Gattin und Mutter beschränkt.
Jane Eyre wächst als mittellose Waise bei ihrem Onkel Reed auf, einem Landedelmann. Doch nach seinem Tod steckt Mr. Reeds hartherzige Frau die kleine Jane ins düstere Lowood-Stift. Jane überlebt dort Hunger, religiöse Heuchelei und Typhus, wird schließlich sogar selbst Lehrerin in Lowood. Doch dann nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand, sie sucht sich eine Stelle als Gouvernante, ihr Leben wird weit aufregender als vermutet.
Trotz aller Widrigkeiten bleibt sich Jane Eyre auf beeindruckende Weise selbst treu - sie pocht auf ihre geistige und materielle Unabhängigkeit, sie lebt und liebt mit Leidenschaft und Rückgrat - nicht nur in der damaligen Gesellschaft eine Leistung.
Charlotte Brontë verzichtet nicht auf die zeittypischen Elemente des Schauerromans und der Melodramatik, dennoch wurde "Jane Eyre" durch die klugen, treffenden Schilderungen ihrer Titelheldin ein riesiger Erfolg bei Lesern und Kritikern und damit Teil der Weltliteratur.
Mitwirkende:
Jane Eyre Sascha Icks
Edward Rochester Christian Redl
St. John Rivers Sylvester Groth
Jane Eyre als Kind Marike Petrich
Mrs. Fairfax Witta Pohl
Mr. Brocklehurst Dietrich Mattausch
Miss Temple Dorothea Gädeke
Mrs. Reed Angelika Thomas
Adèle Léa Sanft
Blanche Ingram Katharina Burowa
Lady Ingram Uta Hallant
Helen Burns Franziska Schubert
Diana Rivers Gabriela Maria Schmeide
Rosamond Oliver Verena Güntner
Briggs Siegfried W. Kernen
Richard Mason Jens Wawrczeck
Pfarrer Wood Wolfgang Schenck
Wirt Günter Kütemeyer
Lehrerin Gabriele Möller-Lukasz
John Reed Daniel Gleim
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Die Befreiung des Prometheus

Sendetermine: HR 2 - Mittwoch, 18. Apr 2018 21:00, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Heiner Goebbels
Heiner Müller
Produktion: HR/SWF 1985, 45 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Genre(s): Audio Art
Regie: Heiner Goebbels
Bearbeitung: Heiner Goebbels
Komponist(en): Heiner Goebbels
Inhaltsangabe: Prometheus, der für die Menschen das Feuer geraubt hatte, wurde von den Göttern zur Strafe an den Kaukasus geschmiedet und später von Herakles befreit. In seinem Hörstück in 9 Bildern wollte Heiner Goebbels - "mit selbständigen musikalischen Mitteln, die in der Ausdruckshierarchie nicht unter, sondern neben dem Text rangieren" - unter anderem "die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos hörbar machen, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet. Einmal ist er als Feuerräuber Helfer der Menschen, zum anderen ist er Gast am Tisch der Götter - und der Vorteile dieses Privilegs ist er sich durchaus bewusst."
"Dem Hörstück liegt ein Prosatext zugrunde, den Heiner Müller mit einem erratischen Block in sein Theaterstück 'Zement' gesetzt hat, und an dem das Leben sich die Zähne ausbeißt, weil es ihm mit seinen eigenen Mitteln nicht gerecht werden kann. Ich versuche aber, mit selbständigen musikalischen Mitteln (mit Songformen, Collagen, der Filmtechnik nahen Schnitten und Rückblenden) mindestens zweierlei hörbar zu machen: Die große Faszination, die die unvorstellbaren Dimensionen von Arbeit und Zeit, Kot und Gestank auf mich ausüben, und die neuen politischen Perspektiven der Arbeit am Mythos, mit denen Müller den Doppelcharakter des Prometheus humorvoll ausstattet." (Heiner Goebbels)
Mitwirkende:
Angela Schanelec
Otto Sander
Heiner Müller
Jacob Goebbels-Rendtorff
Walter Raffeiner (Gesang)
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Kriegsblinden 1986
Prix Italia (Kategorie Radio Drama) 1986
Links: Externer Link Homepage Heiner Goebbels
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Radio Elysée

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 18. Apr 2018 21:30 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Liquid Penguin Ensemble
Auch unter dem Titel: Aus Geschichte und Zukunft zweier Raumfahrernationen. Ein Überblick aus 384 Metern über Normalnull. (Untertitel)
Produktion: EIG (i.A. SR) 2012, 68 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Katharina Bihler
Stefan Scheib
Komponist(en): Stefan Scheib
Inhaltsangabe: Die Deutschen nehmen alles viel zu schwer - die Franzosen leben viel zu leicht. Klischees und Stereotype wie dieses sind fester, aber nicht immer hilfreicher Bestandteil der deutsch-französischen Freundschaft, die am 22. Januar 1963 im Pariser Elysée-Palast vertraglich fixiert wurde.
Zeit für eine weitere Expedition des LPE, die dem Verhältnis von Deutschen und Franzosen zu neuer Leichtigkeit verhelfen könnte, denn die Schwerelosigkeit des Weltraums lässt uns Altbekanntes ganz anders, neu erleben: Wie spielt man Fußball im Weltall, wie singt man dort Opern? Das LPE plant jedenfalls eine deutsch-französische Live-Übertragung aus dem All, für einen Parabelflug haben sich unsere Radio-Forscher schon angemeldet.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Dezember 2012, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
"In „Radio Élysée“, dem neuen Hörspiel des Liquid Penguin Ensembles (Katharina Bihler und Stefan Scheib), werden aus dem kollektiven Bewusstsein verschwundene Ereignisse aus den frühen sechziger Jahren rekonstruiert und als Startpunkt für ein politisch-physikalisches Spiel benutzt. Die Autoren lesen den Élysée-Vertrag zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland, dessen 50-jähriges Bestehen gerade gefeiert wird, als Sammlung von Handlungsanweisungen und übersetzen diese in Fluxus-Aktionen. Mit großer Leichtigkeit wird dokumentarisches Material präsentiert und phantasievoll in eine neue Umlaufbahn geschossen. Der Schwerkraft der beiden Staaten wird eine Utopie der Schwerelosigkeit entgegengesetzt, was in einem „bilokalen" Konzert auf der Tromborner Höhe (384 m ü. NN) und der internationalen Raumstation ISS kulminiert. Mit dem Werkzyklus namens „Falling Pieces" erfinden die Autoren die Musik der Zeit gleich mit. In ästhetischer Hinsicht schafft das Stück eine Situation, in der terrestrische und in der Schwerelosigkeit erzeugte Ereignisse ineinander aufgehen und die Radioformen Hörspiel und Feature miteinander verschmelzen.
Was im Stück absurd-komisch klingt, fußt nicht selten auf historisch verbürgten Fakten, während Erfundenes nur durch die Präsentationsform „Feature" glaubwürdig erscheint. Man möchte zwar glauben, dass der Luftstoß eines Posaunentons unter Bedingungen der Schwerelosigkeit einen Rückstoß von 7 Metern erzeugt - aber ist das auch physikalisch korrekt?
Wie schon in ihrem Stück „Gras wachsen hören - Das biolingua Institut wird 100 Jahre" (2007) gelingt dem Liquid Penguin Ensemble auch hier ein graziler Grenzgang zwischen Feature und Hörspiel durch die Verschränkung von dokumentarischem Material, seiner phantasievollen Rekombination und der musikalischen Interpretation naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten."
Mitwirkende:
Annegret Leiner
Geoffroy Muller
Katharina Bihler
Elodie Brochier
Jan-Aiko zur Eck
Nicholas Williams
Gunter Cremer
Michael Hupperts
Julien Blondel
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 12 2012
Links: Externer Link Homepage Liquid Penguin Ensemble
Externer Link Homepage Stefan Scheib
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Der Kunstkopf-Mann - Letzte Reise des Tönefängers Matthias von Spallart nach Amazonien

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 18. Apr 2018 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 18. Apr 2018 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helmut Kopetzky
Produktion: NDR/DLF 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helmut Kopetzky
Technische Realisation: Tobias Falke
Technische Realisation: Jens Kunze
Technische Realisation: Angelika Körber
Inhaltsangabe: Herbst 1980. Ein Mann packt das Nagra-IV-Aufnahmegerät und 120 Spulen Magnetband, dazu ein Paar gerade erfundene Dummy Head Mikrophone für Kunstkopf-Aufnahmen, die den Klang so räumlich wiedergeben sollen, wie keine andere Technik zuvor. Sein Plan: die letzten Refugien der brasilianischen Urbevölkerung klanglich einzufangen und mit der Akustik der beginnenden industriellen Ausbeutung des Regenwalds ohne eigenen Kommentar zu konfrontieren. Vor Ort erweist sich die Idee als undurchführbar. Der 37-jährige Hörspielmacher Matthias von Spallart erhängt sich nach der Rückkehr von seiner abenteuerlichen Reise.
Mitwirkende:
Erzähler Tom Vogt
O-Ton Christine Riva
O-Ton Mareile Grieder
O-Ton Verena Palm
O-Ton Aldo Gardini
O-Ton Christoph Buggert
O-Ton Stefan Heilmann
O-Ton Claude Pierre Salmony
O-Ton Ekkehard Sass
O-Ton Walter Baumgartner
Links: Externer Link Homepage Helmut Kopetzky
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Täter in Uniform - Polizeigewalt in Deutschland

Sendetermine: SWR 2 - Mittwoch, 18. Apr 2018 22:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Marie von Kuck
Produktion: SWR/WDR/DLF 2018, 56 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Tobias Krebs
Technik: Daniel Senger
Technik: Angela Raymond
Inhaltsangabe: Je unsicherer die Lage, desto lauter der Ruf nach starken Sicherheitsorganen. Doch was, wenn Polizisten selbst zur Gefahr werden? Die Polizeigewerkschaft spricht von bedauerlichen Ausnahmen, Amnesty International kritisiert strukturelle Polizeigewalt. Die Liste der Vorwürfe ist lang: Übergriffe auf friedliche Bürger, Misshandlungen in Gewahrsamszellen, sogar Todschlag und Mord. Die Deutsche Polizeigewerkschaft bedauert das und spricht von Ausnahmen und schwarzen Schafen. Schon seit Jahren kritisiert Amnesty International strukturelle Polizeigewalt in Deutschland. Tatsächlich führen Strafanzeigen gegen Polizisten auffällig selten zu einem Gerichtsverfahren und fast nie zur Verurteilung des Beschuldigten. Geschädigte, die sich wehren, bekommen dagegen die ganze Härte des Gesetzes zu spüren. Ist die Sorge vor einem Imageschaden der Polizei so groß, dass rechtsstaatliche Standards geopfert werden? Die Autorin blickt hinter die Kulissen, trifft Polizisten und Polizeiopfer und begegnet viel Angst - auf beiden Seiten. Sie trifft auf ein annähernd geschlossenes System und auf Strukturen, die nicht zu ihrem Bild von einer rechtsstaatlichen Bundesrepublik passen wollen.
Mitwirkende:
Antonia Mohr
Berth Wesselmann
Jannek Petri
Meik van Severen
Robert Besta
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Der Kunstkopf-Mann - Letzte Reise des Tönefängers Matthias von Spallart nach Amazonien

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 18. Apr 2018 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 18. Apr 2018 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helmut Kopetzky
Produktion: NDR/DLF 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helmut Kopetzky
Technische Realisation: Tobias Falke
Technische Realisation: Jens Kunze
Technische Realisation: Angelika Körber
Inhaltsangabe: Herbst 1980. Ein Mann packt das Nagra-IV-Aufnahmegerät und 120 Spulen Magnetband, dazu ein Paar gerade erfundene Dummy Head Mikrophone für Kunstkopf-Aufnahmen, die den Klang so räumlich wiedergeben sollen, wie keine andere Technik zuvor. Sein Plan: die letzten Refugien der brasilianischen Urbevölkerung klanglich einzufangen und mit der Akustik der beginnenden industriellen Ausbeutung des Regenwalds ohne eigenen Kommentar zu konfrontieren. Vor Ort erweist sich die Idee als undurchführbar. Der 37-jährige Hörspielmacher Matthias von Spallart erhängt sich nach der Rückkehr von seiner abenteuerlichen Reise.
Mitwirkende:
Erzähler Tom Vogt
O-Ton Christine Riva
O-Ton Mareile Grieder
O-Ton Verena Palm
O-Ton Aldo Gardini
O-Ton Christoph Buggert
O-Ton Stefan Heilmann
O-Ton Claude Pierre Salmony
O-Ton Ekkehard Sass
O-Ton Walter Baumgartner
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