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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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11 Hörspiele im Zeitraum Mittwoch, 20. Juni 2018

This little light

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 20. Jun 2018 00:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Chris Koch
Auch unter dem Titel: Südstaaten 1964 (1. Teil)
Alltag in den Südstaaten (2. Teil)
Aufbrüche in den Südstaaten (3. Teil)
Das Erbe des "Freedom Sommer" (4. Teil)
Produktion: DLR 2018, 217 Min. (Stereo) - Feature
Bearbeitung: Martina Groß
Ton: Thomas Monnerjahn
Regieassistenz: Vivien Schütz
Inhaltsangabe: Mississippi 1964: Doku über die US-Bürgerrechtsbewegung.
Im Sommer 1964, dem "Freedom Sommer" fuhr Chris Koch für den New Yorker Radiosender WBAI in den Bundesstaat Mississippi. Hier im Süden kämpften Bürgerrechtsaktivisten dafür, dass Afroamerikaner sich ungehindert für die Wahl registrieren können. Doch gleich zu Anfang des Sommers waren drei junge Bürgerrechtler verschwunden. Jahrzehnte vor dem Hype um Dokuserien aus den USA legte Chris Koch eine zwölfteilige Radiodokumentation vor, die in ihrer Recherchetiefe und formalen Freiheit bis heute unerreicht ist.
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Das Herz der Finsternis

Sendetermine: WDR 3 - Mittwoch, 20. Jun 2018 19:04 Teil 3/5, (angekündigte Länge: 29:00)
Autor(en): Joseph Conrad
Orson Welles
Produktion: WDR 2016, 154 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Orson Welles
Komponist(en): Ulrich Espenlaub
Übersetzung: Jochen Stremmel
Inhaltsangabe: Es sollte der erste Film von Orson Welles in Hollywood werden, nachdem er mit seinem Mercury Theatre im Radio Furore gemacht hatte: "Herz der Finsternis" nach der berühmten Erzählung von Joseph Conrad.
Er erzählt von einer Reise zum letzten weißen Fleck dieser Erde, in den unermesslichen Dschungel im Innern Afrikas - noch kaum entdeckt, aber schon brutal ausgebeutet. Der Abenteurer Marlow wird von einer europäischen Handelsgesellschaft ausgeschickt, ihren verlorenen Agenten Kurtz zu finden. Seine Suche wird zu einer Reise ins Herz des Bösen. Denn im Innersten des "dunklen Kontinents" entdeckt die Zivilisation das Dunkle, Fremde, Böse in sich selbst.
Ein Stoff, wie geschaffen für den genialen Egozentriker Orson Welles, der nicht nur Regie führen, sondern auch die Rollen von Marlow und Kurtz zugleich spielen wollte. 1939 verfasst sollte Welles' "Herz der Finsternis" auch eine Parabel werden auf das Böse, das sich im Herzen der europäischen Zivilisation, in Deutschland, gerade Bahn brach. Ein Film, der legendär zu werden versprach - und Legende blieb.
Später sollte eine andere Verfilmung dieses Stoffes Furore machen: "Apocalypse Now". Orson Welles' Drehbuch aber wurde nie realisiert - zu teuer, zu gewagt. Nun kann man es als Hörspiel entdecken: eine akustische Reise ins Herz der Finsternis und in einen imaginären Film.
Mitwirkende:
Orson Welles Robert Dölle
Charles Marlow Sylvester Groth
Elsa Sandra Hüller
Blauer Robert Gallinowski
Ernst Stitzer Ingo Hülsmann
Chlodwig Strunz Martin Brambach
Adalbert Melchers Bruno Winzen
Butz Arnd Klawitter
Edward (Eddie) Launce-Garriton Andreas Fröhlich
Arzt Ernst August Schepmann
Kapitän Peter Harting
Eingeborener Abidoun Odukoya
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Juwelen für eine Braut

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 20. Jun 2018 20:05, (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Anne Faber
Produktion: BR 1975, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Otto Kurth
Komponist(en): Joachim Faber
Inhaltsangabe: Eine schöne Unbekannte betrügt die Pariser Juweliersbrüder Émile und Marcel Pitout um zwei wertvolle Schmuckgarnituren - angeblich wollte sie sie als Hochzeitsgeschenk kaufen und zuvor ihrem Mann zeigen. Zudem sorgt die Betrügerin dafür, dass Marcel vorübergehend in einer Psychiatrie festgehalten wird. Als er wieder frei ist, macht sich der Juwelier auf die Suche nach der geheimnisvollen Diebin quer durch Frankreich. Um den Ruf des Geschäftes zu schützen, bleibt die Polizei außen vor. Marcel Pitout wird immer mehr zum Detektiv, doch die Unbekannte ist ihm immer einen Schritt voraus.
Mitwirkende:
Karl Michael Vogler
Gerd Vespermann
Louise Martini
Hans Quest
Gernot Duda
u.a.
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Gaya

Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 20. Jun 2018 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Daniel Cremer
Produktion: rbb 2016, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Genre(s): Science Fiction
Regie: Daniel Cremer
Komponist(en): Tamer Fahri Özgönenc
Inhaltsangabe: Am 3. Juni beginnt das Ende der Menschheit: Alle werden schwul. Alle verlieren den Überblick. Dann sind die schlimmsten Befürchtungen von Homo-Hassern wie Beatrix von Storch und Akif Pirinçci wahr geworden.
Und alle Menschen auf dem gesamten Globus verlieben sich durch eine unerklärliche Umerziehung in die nächstbeste Person (oder mehrere zugleich). Die totale Verschwulung. Hilfe!
Doch wie verändert sich die Erde, wenn alle Menschen nur noch Liebe machen und niemand mehr geboren wird? Sterben die Menschen alt, nihilistisch und zerknautscht? Oder bereitet die Menschheit den sicheren Übergang in ein Zeitalter ohne sich selbst vor?
Dann wird nachts geknutscht, tags Mikroplastik aus dem Ozean gefiltert und sich langsam entleerende Siedlungen werden durch Sprengungen an Pilze, Pflanzen und Getier übergeben. Kriege und Religionen werden eine vage Erinnerung.
"Gaya" ist das erste Science-Fiction-Hörspiel, in dem die Menschheit nicht überlebt. Keine einzige Kernfamilie bleibt verschont. "Gaya" ist die liebste Apokalypse ever!
Mitwirkende:
Alicia Agustín
Tamer Arslan
Markues Aviv
Lisa Becker
Vernesa Berbo
Heike-Karin Foell
Nils Amadeus Lange
René Michaelsen
Antje Prust
Tucké Royale
Çigdem Teke
Valery Tscheplanowa
Margarita Tsomou
Anton Weil
Eike Wittrock
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Cordoba Juni 13:45 Uhr

Sendetermine: HR 2 - Mittwoch, 20. Jun 2018 21:00, (angekündigte Länge: 42:00)
Autor(en): Ror Wolf
Produktion: HR 1979, 43 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Originalton
Regie: Ror Wolf
Inhaltsangabe: Ausgangsmaterial sind die Radio-Reportagen des Spieles Deutschland gegen Österreich in Argentinien, WM ES, Cordoba, 2:3. Dazu die nach dem Spiel mit Prominenten und Präsidenten geführten Kurzinterviews. Ich nehme die Worte und Sätze, die da sind; die Emotionen und Enttäuschungen und Euphorien. Es wird nichts dazugemacht, sondern versucht, durch Weglassen, Raffung und Zusammenschnitt etwas von der Dynamik und Dramatik dieses Spiels in Kurzform neu herzustellen. Natürlich ist auch Komik im Spiel; aber nicht auf Kosten der Beteiligten, sondern mit ihrer Hilfe. Die beiden Reporter laufen nebeneinander und gegeneinander, sie durchkreuzen einander und versuchen einander wegzudrängen. Vorgeführt werden nicht allein zwei Arten, Fußball zu spielen, sondern auch zwei Arten, Fußball zu kommentieren. Deutschland - kühl, mit gedämpftem Hochmut. Österreich leidenschaftlich, mitleidend und mitsiegend. Das deutsche Selbstbewußtsein verfällt in Resignation; Osterreichs Triumph ist vollkommen. Das neue Wunderteam hat den gealterten Weltmeister in die Tiefe gestürzt; in Cordoba Juni 13.45 Uhr.« (Der Autor)
Eine Sternstunde der Fußballgeschichte: In Cordoba, Argentinien, traten am 21. Juni 1978 bei der Fußballweltmeisterschaft Deutschland und Österreich gegeneinander an. Zum ersten Mal seit 30 Jahren siegten die Österreicher. Aus Radioreportagen hat Ror Wolf ein Originaltonhörspiel montiert, das die Dramatik dieses aufregenden Spiels hörbar macht, auch die manchmal unfreiwillige Komik der Reporterkommentare. Ein Hörvergnügen - nicht nur für Fußballfans, denen die Spielpause der Bundesliga auf diese Weise weniger lang wird.
Mitwirkende:
Armin Hauffe
Edi Finger
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Dat stuure Huus

Sendetermine: NDR 1 90,3 - Mittwoch, 20. Jun 2018 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helga Bürster
Produktion: RB/NDR 2018, 38 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Ilka Bartels
Komponist(en): Serge Weber
Regieassistenz: Eva Solloch
Inhaltsangabe: Die staatenlose Isa versucht sich auf der Straße ihren Lebensunterhalt zusammen zu betteln. All ihre Versuche, auf illegalem Weg einen Job zu ergattern, sind vergeblich. Als sie von ihrem "Arbeitgeber", der sie betteln schickt, bedroht wird, sucht sie verzweifelt Hilfe beim Witwer Claas, der im selben heruntergekommenen Haus wohnt wie die junge Frau. Eine folgendschwere Entscheidung
Claas, der sich nach dem Tod seiner Frau fast ohne Außenkontakt in seine Wohnung zurückgezogen hat, fürchtet sich vor allem, was ihm fremd ist, zumal die Nachbarwohnungen von Jahr zu Jahr an immer mehr illegale Flüchtlinge zu Wucherpreisen untervermietet werden. Erst scheint es, dass er Isa helfen wird, doch dann trifft er eine folgenschwere Entscheidung…
Mitwirkende:
Isa Hanka Schmidt
Claas Horst Arenthold
Fiete Bernd Poppe
Ärztin Birgit Bockmann
Danu Thomas Niehaus
Frank Grupe
Jasper Vogt
u.a.
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Der Geburtstag

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 20. Jun 2018 21:30, (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Karl Günther Hufnagel
Produktion: RB 1962, 36 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Regie: Otto Kurth
Inhaltsangabe: Drei Pensionärinnen, die sich mit den Titeln ihrer verstorbenen Männer anreden, sitzen im Zimmer eines Damenstifts beisammen und spielen Dame. Im Nebenzimmer wartet eine weitere alte Dame am gedeckten Geburtstagstisch geduldig aber vergeblich auf den Besuch ihres Sohnes.
Mitwirkende:
Johanna Koch-Bauer
Else Ehser
Erika von Tellmann
Susanne Eggers
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In freundlicher Umgebung

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 20. Jun 2018 21:30
Autor(en): Hubert Wiedfeld
Produktion: RB 1969, 23 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhaltsangabe: Der Autor schrieb zu seinem ersten Hörspiel: "In freundlicher Umgebung" bietet die Konstruktion einer tabuverletzenden und brutalen Verhaltensweise und soll zeigen, wie es in einer Kleinbürgerwelt aussieht, in der das Brutalitätspotential nicht diffus freigesetzt wird, wie es bei uns noch geschieht,sondern zielgerichtet in legale, honorierte Handlungen umgesetzt wird. Sobald das normative Gleichgewicht nicht gestört wird - und es wird nicht gestört, da die soziale Befriedigung (Initiation, Heirat, Geld) der biologisch-psychologischen Befriedigung (direkter Abluß von Aggression, Brutalität, als Folge: Mord) so weit angenähert ist, daß die sozialmoralischen Widerstände abgebaut oder so minimalisiert sind, daß sie die Handlung nicht mehr blockieren können - sobald also das normative Gleichgewicht nicht gestört wird, ist der Mord als soziales Verhalten möglich. Das ist der dem Spiel als Vorwand dienende Mechanismus, er wird paradigmatisch in seinem Vollzug vorgeführt. Die zugrundeliegenden Hypothesen, daß brutales Potential immer vorhanden sei, sich aber in hochentwickelten Gesellschaften ohne Minoritäten nur diffus entlade, daß der Abfluß von Aggression psychologisch-biologische Befriedigung biete, sind anzweifelbar. Es wäre schön, wenn sie widerlegbar wären.
Mitwirkende:
Christoph Quest
Giselheid Hönsch
Helmut Peine
Susanne Eggers
Kurt Lieck
Marianne Mosa
Michael Thomas
Andrea Grosske
Kurt Zielke
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Die Frau, die sich Steve nannte - Flüchtlingskind, Computerpionierin, Dame des britischen Empires

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 20. Jun 2018 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 20. Jun 2018 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Maximilian Schönherr
Produktion: WDR 2016, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhaltsangabe: Flüchtlingskind, Computerspionin, Dame des britischen Empires
Weil Vera mit fünf Jahren in einen Zug nach England gesetzt wird, entkommt die Jüdin den Nazis. Später wird sie ihren Namen ändern und zur Multimillionärin aufsteigen; sie wird ihren eigenen Sohn überleben und den Großteil ihres Vermögens verschenken. Sie musste ihr Leben lang kämpfen. Dass die Queen sie einst für ihre Verdienste um Wirtschaft und Gleichberechtigung adeln und zur "Dame Commander of the Order of the British Empire" ernennen würde, war nicht absehbar, als das in Dortmund geborene Flüchtlingskind Vera Buchthal nach zweitägiger Fahrt mit ein paar Brocken Englisch an der Londoner Liverpool Street Station stand. Um ihre mathematische Begabung nicht verkümmern zu lassen, musste sie Kurse an einer benachbarten Jungenschule nehmen. Als Programmiererin stieß sie bei der britischen Post schnell an eine "gläserne Decke", die Frauen den Aufstieg verwehrte. Als Stephanie Shirley gründete sie eine der ersten Softwarefirmen der Insel, beschäftige ausschließlich Frauen in Heimarbeit, die so Familie und Beruf verbinden konnten, programmierte die Black Box der Concorde und musste Geschäftsbriefe doch lange mit dem geschlechtsneutralen "Steve" unterschreiben um Aufträge zu bekommen. Durch einen Börsengang zur drittreichsten Frau Großbritanniens, steckte sie nach dem Tod ihres autistischen Sohnes mehr als 60 Millionen Pfund in die Erforschung der Krankheit. Ihr philanthropisches Engagement begründet die 83-jährige mit ihrer Geschichte: "Ich muss die Tatsache rechtfertigen, dass mein Leben gerettet wurde."
Mitwirkende:
Lisa Hrdina
Petra Kelling
Nina Weniger
Justus Carrière
Judy Winter
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"Marktkonforme" Demokratie - Ein Feature über den Neoliberalismus und die Krise

Sendetermine: SWR 2 - Mittwoch, 20. Jun 2018 22:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Barbara Eisenmann
Produktion: SWR 2018, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Barbara Eisenmann
Komponist(en): Frieder Butzmann
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Tabea Breitkreutz
Ton und Technik: Robert Müller
Inhaltsangabe: Wie kann es sein, dass die Schere zwischen arm und reich sich immer weiter öffnet, dass neoliberales Denken die globalen Wirtschaftskrisen seit 2007 gestärkt überlebt hat? Und dass Angela Merkel unsere Demokratie „marktkonform“ gestalten will? Wirtschaftswissenschaftler und ihre informellen Netzwerke gewinnen immer größeren Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Die Lehre von den selbstregulierenden liberalen Märkten ist seit Jahrzehnten die vorherrschende ökonomische Theorie. Und ihre Vertreter pflegen enge Beziehungen zu Politik und Finanzwelt. Ökonomen wie Jörg Asmussen, Jens Weidmann, Axel Weber und Ottmar Issing arbeiten mal für das Bundeskanzleramt und die Ministerien, mal für die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank aber auch für die private Finanzwelt. Wessen Interessen vertreten sie und welche Macht haben ihre Netzwerke?
Mitwirkende:
Nadine Kettler
Claudia Jahn
Sandra Gerling
Links: Externer Link Homepage Frieder Butzmann
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Die Frau, die sich Steve nannte - Flüchtlingskind, Computerpionierin, Dame des britischen Empires

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 20. Jun 2018 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 20. Jun 2018 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Maximilian Schönherr
Produktion: WDR 2016, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhaltsangabe: Flüchtlingskind, Computerspionin, Dame des britischen Empires
Weil Vera mit fünf Jahren in einen Zug nach England gesetzt wird, entkommt die Jüdin den Nazis. Später wird sie ihren Namen ändern und zur Multimillionärin aufsteigen; sie wird ihren eigenen Sohn überleben und den Großteil ihres Vermögens verschenken. Sie musste ihr Leben lang kämpfen. Dass die Queen sie einst für ihre Verdienste um Wirtschaft und Gleichberechtigung adeln und zur "Dame Commander of the Order of the British Empire" ernennen würde, war nicht absehbar, als das in Dortmund geborene Flüchtlingskind Vera Buchthal nach zweitägiger Fahrt mit ein paar Brocken Englisch an der Londoner Liverpool Street Station stand. Um ihre mathematische Begabung nicht verkümmern zu lassen, musste sie Kurse an einer benachbarten Jungenschule nehmen. Als Programmiererin stieß sie bei der britischen Post schnell an eine "gläserne Decke", die Frauen den Aufstieg verwehrte. Als Stephanie Shirley gründete sie eine der ersten Softwarefirmen der Insel, beschäftige ausschließlich Frauen in Heimarbeit, die so Familie und Beruf verbinden konnten, programmierte die Black Box der Concorde und musste Geschäftsbriefe doch lange mit dem geschlechtsneutralen "Steve" unterschreiben um Aufträge zu bekommen. Durch einen Börsengang zur drittreichsten Frau Großbritanniens, steckte sie nach dem Tod ihres autistischen Sohnes mehr als 60 Millionen Pfund in die Erforschung der Krankheit. Ihr philanthropisches Engagement begründet die 83-jährige mit ihrer Geschichte: "Ich muss die Tatsache rechtfertigen, dass mein Leben gerettet wurde."
Mitwirkende:
Lisa Hrdina
Petra Kelling
Nina Weniger
Justus Carrière
Judy Winter
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