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AKTUELLE INFORMATION

HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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2 Hörspiele im Zeitraum Donnerstag, 16. August 2018

Zeit ist ein spitzer Kreis

Sendetermine: WDR 3 - Donnerstag, 16. Aug 2018 19:04
Autor(en): Herta Müller
Produktion: BR 2014, 25 Min. (Stereo) -
Regie: Michael Lentz
Inhaltsangabe: 39 neue, unveröffentlichte Text-Bild-Collagen von Herta Müller bilden das Ausgangsmaterial des Hörstücks. "Ich muss auch da in Kürzestform immer etwas erzählen", so die Autorin über ihre Collagen: "Der Rhythmus der Sätze muss da sein. Man muss es laut lesen können, ohne mit der Zunge zu stolpern. Und ich muss das Bild der Sätze im Kopf gesehen haben, um sie auf ihre Plausibilität zu prüfen. Das ist mit den Collagen genauso wie in der Prosa." Die bedrückende Atmosphäre, die Müllers Romane bestimmen, verdichtet sich in den Collagen auf surreale Weise. Das Hörstück zeichnet den Weg einer Bedrohung nach, der sich ein Ich ausgesetzt sieht. Jemand muss es verleumdet haben, das weiß schon der Wind, über den wiederholt gesagt wird, er sei so frisch wie Milch, so alt wie Lehm. Die Kräfte arbeiten im Verborgenen. Kaum aber wird es Tag, wird der, der aufrecht "Ich" sagt, abgeholt. Eine Fahrt, wohin? Ein Verhör. Und vermeintliche Freiheit. Die Bedrohung ist nun überall. Die Akteure der Hörcollage sind zwei Stimmen und die Stille. Die Stimmen erzählen, und die Stille schweigt nicht: Auch das Nichtgesagte kann gehört werden. Es haust in den Stimmen und färbt die Wörter.
Mitwirkende:
Herta Müller
Michael Lentz
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Every Time A Ear di Soun 19:

The Gramophone Effect

Sendetermine: DLR - Freitag, 17. Aug 2018 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gilles Aubry
Robert Millis
Produktion: DLR 2017, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Auf den Spuren britischer Grammophon-Aufnahmen in Indien.
"Grammophoneffekt" nannte Jacques Derrida das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Festhalten einer Erinnerung und der Unmöglichkeit, lebendige Stimmen als solche zu bewahren. Der Ausdruck bezeichnet auch die entfremdende Gegenwart aufgezeichneter, wiederabgespielter Stimmen.
Die Komposition "The Gramophone Effect" entstand aus der Zusammenarbeit von Gilles Aubry und Robert Millis mit indischen Klangkünstlern. Sie enthält frühe indische Schellackaufnahmen, Fieldrecordings aus dem Grenzgebiet Indiens, Klänge von Instrumentenbauern und Musikern sowie Improvisationen auf einem Grammophon.
Mitwirkende:
Gitanjali Dang
Usha Deshpande
Renee Lulam
Farah Mulla,
Travelling Archive Moushumi Bhowmik und Sukanta Majumdar
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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