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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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8 Hörspiele im Zeitraum Freitag, 17. August 2018

Every Time A Ear di Soun 19:

The Gramophone Effect

Sendetermine: DLR - Freitag, 17. Aug 2018 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gilles Aubry
Robert Millis
Produktion: DLR 2017, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Auf den Spuren britischer Grammophon-Aufnahmen in Indien.
"Grammophoneffekt" nannte Jacques Derrida das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Festhalten einer Erinnerung und der Unmöglichkeit, lebendige Stimmen als solche zu bewahren. Der Ausdruck bezeichnet auch die entfremdende Gegenwart aufgezeichneter, wiederabgespielter Stimmen.
Die Komposition "The Gramophone Effect" entstand aus der Zusammenarbeit von Gilles Aubry und Robert Millis mit indischen Klangkünstlern. Sie enthält frühe indische Schellackaufnahmen, Fieldrecordings aus dem Grenzgebiet Indiens, Klänge von Instrumentenbauern und Musikern sowie Improvisationen auf einem Grammophon.
Mitwirkende:
Gitanjali Dang
Usha Deshpande
Renee Lulam
Farah Mulla,
Travelling Archive Moushumi Bhowmik und Sukanta Majumdar
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

ARD Radio Tatort 125:

Ein Gefühl von Sicherheit

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 17. Aug 2018 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR 2 - Freitag, 17. Aug 2018 19:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): John von Düffel
Produktion: RB 2018, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Regieassistenz: Felix Lehmann
Ton und Technik: Andreas Meinetsberger
Inhaltsangabe: Nach dem Abschied von Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich, der langjährigen Leiterin der Mordkommission, muss sich die Kripo Bremen neu sortieren. Die Personaldecke ist dünn, und das Bewerberfeld um Evernichs Posten lässt zu wünschen übrig.
So sehen sich Staatsanwalt Dr. Gröninger und Evernichs langjähriger Assistent Claas Berding bei der Suche nach einem Nachfolger oder besser noch einer Nachfolgerin einer Auswahl an Kandidaten gegenüber, die mehr Probleme zu verursachen als zu lösen scheint. In Frage kommen letztlich nur eine junge Frau mit einem libanesischen Migratioshintergrund und ein nicht mehr ganz junger Mann aus Sachsen. Frau Afzizi und Herr Decker sind alles andere als ein Dreamteam. Doch der Ermittlungsdruck einer Brandanschlagsserie auf Fahrzeuge und Einrichtungen der Bremer Polizei lässt kein weiteres Abwarten zu. Der Fall gerät zur Zerreissprobe und droht an den politischen Fragen, die auch die potentiellen Ermittlungspartner spalten, zu scheitern.
Mitwirkende:
Kriminaloberkommissar Adam Sandhu Claas Berding
Dienstleister Sicherheitstechnik Rha Khan Madjmudhi
Pascal Decker, Kriminalkommissar Sebastian Schwarz
Dr. Kurt Gröninger Markus Meyer
Samira Afzizi, Juniorkommissarin Marina Frenk
Werner Tellmeier Hanns Jörg Krumpholz
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ARD Radio Tatort 125:

Ein Gefühl von Sicherheit

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 17. Aug 2018 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR 2 - Freitag, 17. Aug 2018 19:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): John von Düffel
Produktion: RB 2018, Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Regieassistenz: Felix Lehmann
Ton und Technik: Andreas Meinetsberger
Inhaltsangabe: Nach dem Abschied von Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich, der langjährigen Leiterin der Mordkommission, muss sich die Kripo Bremen neu sortieren. Die Personaldecke ist dünn, und das Bewerberfeld um Evernichs Posten lässt zu wünschen übrig.
So sehen sich Staatsanwalt Dr. Gröninger und Evernichs langjähriger Assistent Claas Berding bei der Suche nach einem Nachfolger oder besser noch einer Nachfolgerin einer Auswahl an Kandidaten gegenüber, die mehr Probleme zu verursachen als zu lösen scheint. In Frage kommen letztlich nur eine junge Frau mit einem libanesischen Migratioshintergrund und ein nicht mehr ganz junger Mann aus Sachsen. Frau Afzizi und Herr Decker sind alles andere als ein Dreamteam. Doch der Ermittlungsdruck einer Brandanschlagsserie auf Fahrzeuge und Einrichtungen der Bremer Polizei lässt kein weiteres Abwarten zu. Der Fall gerät zur Zerreissprobe und droht an den politischen Fragen, die auch die potentiellen Ermittlungspartner spalten, zu scheitern.
Mitwirkende:
Kriminaloberkommissar Adam Sandhu Claas Berding
Dienstleister Sicherheitstechnik Rha Khan Madjmudhi
Pascal Decker, Kriminalkommissar Sebastian Schwarz
Dr. Kurt Gröninger Markus Meyer
Samira Afzizi, Juniorkommissarin Marina Frenk
Werner Tellmeier Hanns Jörg Krumpholz
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Zum Goldenen Anker

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 17. Aug 2018 20:00 Teil 4/6, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Marcel Pagnol
Auch unter dem Titel: Marius (1. Teil)
Fanny (2. Teil)
César (3. Teil)
Produktion: DRS 1958, 286 Min. (Mono) - Bearbeitung Theater
Regie: Robert Bichler
Bearbeitung: Walter Matthias Diggelmann
Komponist(en): Tibor Kasic
Tontechnik: Hans Thalmann
Tontechnik: Kurt Kühnstetter
Übersetzung: Bruno Frank
Inhaltsangabe: Im diesjährigen Sommerprogramm gibt es ein Wiederhören mit einem stimmungsvollen Klassiker aus dem Archiv von SRF. In seiner «Marius-Trilogie» hat Marcel Pagnol der südfranzösischen Wesensart ein lebenspralles literarisches Denkmal gesetzt. Schauplatz der Saga ist das Marseille der 1920er Jahre.
Das Hörspiel erzählt in drei Teilen («Marius», «Fanny», «César») die Geschichte der grossen, scheinbar aussichtslosen Liebe zwischen Fanny und Marius. Marius ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Fanny und der Sehnsucht nach dem Meer. Fanny, deren Traum einer eigenen kleinen Familie zu platzen droht, opfert sich auf für ihre grosse Liebe. Ruhepol und väterlicher Freund in diesem Gefühlssturm ist César, der Besitzer der Hafenkneipe «Zum Goldenen Anker».
Die Liebe zu den Menschen zeichnet den populären französischen Schriftsteller Marcel Pagnol sowohl in seinem Leben als auch in seinem Werk aus. Wie kaum ein anderer versteht er es, in den Schilderungen einer kleinen engen Umwelt stets eine ganze Welt zu spiegeln.
Der zweite Teil der Hörspiel-Trilogie nach der Vorlage von Marcel Pagnol widmet sich dem Schicksal der jungen Muschelverkäuferin Fanny. Sie ist sitzen gelassen worden. Und doch will sie ihre Liebe nicht aufgeben. Und gleichzeitig ihrem ungeborenen Kind eine Zukunft bieten. Wie soll das gehen?
Marius ist weg. Auf einem Drei-Mast-Segelschiff unterwegs zu fernen Inseln. Fanny hat ihn ziehen lassen. Sie ist verzweifelt und glücklich zugleich, denn sie weiss, die Liebe ihres Lebens erfüllt sich einen Lebenstraum. Fanny trifft eine pragmatische Entscheidung: Sie akzeptiert den Heiratsantrag des wohlhabenden Witwers Honoré Panisse, der ihr bereits seit einiger Zeit Avancen macht. Von ihrem schlechten Gewissen geplagt, erzählt sie ihm schliesslich von ihrer Schwangerschaft. Zu Fannys Überraschung erklärt sich Panisse bereit, Fanny trotzdem zu heiraten und das Kind als sein eigenes grosszuziehen.
Zwei Jahre später kehrt Marius nach Marseille zurück. Vom gemeinsamen Kind weiss er nichts ...
«César», der dritte Teil von Marcel Pagnols legendärer «Marius-Trilogie», spielt rund zwanzig Jahre später. Panisse liegt im Sterben. Und er weigert sich hartnäckig, seinem Sohn Césariot zu sagen, dass er nicht dessen leiblicher Vater ist.
Césariot erfährt schliesslich doch die Wahrheit. Nach anfänglichem Zorn beschliesst er, sich auf die Suche nach seinem Vater Marius zu machen. Rückendeckung erhält er dabei von César, den er inzwischen als Grossvater zu akzeptieren gelernt hat. Und César ist es zu verdanken, dass letztlich alles wieder ins Lot kommt.
Mitwirkende:
Marius Wolfgang Stendar
Fanny Anne-Marie Blanc
César Leopold Biberti
Panisse Rainer Litten
Escartefigue Hermann Wlach
Honorine Milena von Eckardt
Tante Claudine Wiltrud Tschudi
Herr Brun Erwin Parker
Fernand Kurt Beck
Piquoiseau Hermann Frick
Césariot Alfons Höchmann
Pfarrer Günter Heising
Dromard Robert Bichler
Matrose Kurt Brunner
Heizer Luzius Versell
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Checkpoint Dystopie - Marina Davydova und das russische Theater

Sendetermine: DLF - Freitag, 17. Aug 2018 20:10
Autor(en): Julia Solovieva
Produktion: DLF 2018, ca. 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Inhaltsangabe: Der Job eines Theaterkritikers gilt als ungefährlich und angenehm. Es sei denn, das Theater gerät ins Visier der Macht, und Kollegen und Freunde landen hinter Gittern. Das erfährt Marina Davydova gerade: Die Theaterwissenschaftlerin ist Chefredakteurin der russischen Zeitschrift Teatr. Sie ist zu Hause durchaus angesehen, auch wegen ihres internationalen Renommees. 2016 war sie Schauspielkuratorin bei den Wiener Festwochen. Allerdings liebt sie das Theater zu sehr, um nur zuzuschauen. Aus ihrer Kritik an der zunehmenden Instrumentalisierung der Bühne für großrussische Ideen formte sie im Januar 2017 ein erstes eigenes Projekt: ,Eternal Russia’. Es lief in Berlin. Nicht in Moskau, wo es viel mehr Leute elektrisiert – und sie gefährdet hätte. Wie den Regisseur Kirill Serebrennikov, der seit August 2017 unter Hausarrest steht und für den und dessen Theater Marina Davydova nun kämpft. Davydovas neues Stück ,Check Point Woodstock’ wird 2019 am Hamburger Thalia Theater produziert: Es geht um das Ende der sozialen Utopien und um die verlorenen Illusionen der Postmoderne. Julia Solovieva hat mit Marina Davydova in Moskau, Berlin und Hamburg über ihre Liebe zum Theater und über den Kampf gegen Repressionen im russischen Kulturleben gesprochen.
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Zutiefst da drüben

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 17. Aug 2018 21:05 Teil 2/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 68:59)
Autor(en): Joris-Karl Huysmans
Produktion: BR 2018, ca. 120 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist(en): Franz Hautzinger
Ton und Technik: Boris Wilsdorf
Inhaltsangabe: Zweifelsohne, er ist der ungekrönte König des Fin de Siècle: Joris-Karl Huysmans (1848-1907), Autor von A rebours, der "Bibel der Dekadenz" (1884; deutsch zumeist unter dem Titel Gegen den Strich). Held des Romans ist Jean Floressas Des Esseintes, ein gänzlich dem Ennui ergebener, neurasthenischer Empfindsamer, oder, wie Mario Praz ihn nennt, ein "dekadentes Ungeheuer". Um der Grobschlächtigkeit und dem Mittelmaß seiner Zeit zu entgehen, flüchtet er sich in eine von ihm selbst erschaffene künstliche Welt grandioser Ausschließlichkeit. "Damit ein Décadent dieses Ausmaßes entstehen und ein solches Buch wie das von Huysmans in einem menschlichen Hirn keimen konnte, war es freilich notwendig, dass wir zu dem wurden, was wir sind: ein Geschlecht in seiner Todesstunde." (Barbey d’Aurevilly) Wenige Jahre später schickt Huysmans sein Alter Ego, den Schriftsteller Durtal, im Roman Là-bas (1891; deutsch zumeist Tief unten) auf eine noch gnadenlosere Reise, diesmal mitten ins Herz des Bösen, ins Schwarze Reich. Durtal arbeitet, Roman im Roman, an einem Buch über Gilles de Rais (1404-40), Kampfgefährte Jeanne d’Arcs, zugleich aber auch Kindermörder und Urbild des Blaubarts, und gerät dabei unversehens in die tiefsten Tiefen des Satanismus, in ausweglose Gottesferne. Am Ende sind beide Gescheiterte: Während Des Esseintes in der selbstgewählten Isolation seiner Kunstwelt fast zerbricht, versinkt Durtal im Wahnwitz mittelalterlicher Alchemie und in einer Welt sadistischen Mordes. Gemeinsam ist ihnen: von einer Frau besessen zu sein. Des Esseintes von einer Kunstfigur, Gustave Moreaus Salomé, jener Urheberin eines ungeheuerlichen Verbrechens, Durtal wiederum von Hyacinthe Chantelouve, einem, wie sie sich selbst nennt, Nachtweibchen, einem Succubus. Die überaus engen Kontakte dieser rätselhaften, fiebrigen Person zum sagenumwobenen, den Satanskult zelebrierenden Kanonikus Docre führen Durtal geradewegs in die ihn zutiefst verstörenden Ausschweifungen einer Schwarzen Messe. Zwar sucht er, Hyacinthe mit sich reißend, dem allen zu entfliehen, gerät aber gerade dadurch unversehens in schändlichste Verstrickung.
Mitwirkende:
Melika Foroutan
Jens Harzer
Ulrich Noethen
Udo Schenk
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Die Superstars

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Aug 2018 00:05, (angekündigte Länge: 51:55)
Autor(en): Philip Stegers
Produktion: WDR 2018, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Benjamin Quabeck
Bearbeitung: Jonathan Kornfeld
Komponist(en): Lee Buddah
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Ellen Versteegen
Inhaltsangabe: Wenn der erfolglose Drehbuchautor Kornfeld etwas schreibt, geht schnell die Fantasie mit ihm durch. Die Figuren erwachen zum Leben, Kornfeld muss existentielle Krisen inmitten herumwirbelnder Realitätsebenen lösen, und der Gewinn landet immer bei der skrupellosen Produzentin Barbara Kruse. Kornfeld fühlt sich betrogen und will sich das Geld vor Gericht zurückholen. Währenddessen schlägt er sich mal wieder als „dramaturgischer Berater“ durch. Die völlig talentfreie Christa soll für den Produzenten Andy Wommer ein Drehbuch über „Die Superstars” schreiben – über eine Hexe, einen Roboter und einen Samurai. Schnell gibt Kornfeld den drei gelangweilten Figuren eine neue Bestimmung: Sie sollen eine Detektei gründen, um Unschuldigen zu helfen. Die Superstars sind begeistert, und Kornfeld nutzt die ahnungslosen Neu-Detektive nebenbei für seine Zwecke aus. Aber als es endlich zu laufen scheint für Kornfeld und er durch Andy Wommer sogar Zutritt zur High Society erhält, taucht plötzlich Barbara Kruse auf. Das Hörspiel wurde gefördert mit einem Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW.
Mitwirkende:
Kornfeld Denis Moschitto
Christa / Ibbi von Bagdad Jessica Schwarz
Dr. Caspari Reiner Schöne
Hexe Kirstin Hesse
Roboter Dreller René Michaelsen
Samurai Laurenz Johannes Leky
Andi Wommer Marlon Kittel
Barbara Kruse Edda Fischer
Promi-Reporterin Andrea Halter
Der Holländer Philip Stegers
Martin Bross
Benjamin von Alemann
u.a.
Links: Externer Link Homepage von Philip Stegers
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"Eine schreibende Frau mit Humor, sieh mal an!" - Eine Lange Nacht über Irmgard Keun

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Aug 2018 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Eva Pfister
Produktion: DLF/DLR 2018, ca. 170 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jan Tengeler
Inhaltsangabe: Mit den Romanen ‚Gilgi, eine von uns‘ und ‚Das kunstseidene Mädchen‘ wurde die junge Irmgard Keun in der späten Weimarer Republik zum Star. Kurt Tucholsky lobte ihren sprühenden Witz und schrieb: „Hier wächst etwas heran, was es noch niemals gegeben hat: eine deutsche Humoristin.“ Es hätte der Beginn einer großen Karriere sein können, aber 1933 wurden beide Romane als Asphaltliteratur mit antideutscher Tendenz aus Buchhandel und Bibliotheken entfernt. Als Irmgard Keun im Frühjahr 1936 ins Exil ging, brachte sie den Roman ‚Nach Mitternacht‘ mit, eine bitterböse Schilderung des Alltags im Nationalsozialismus. Eine Zeit lang lebte, schrieb und trank sie mit Joseph Roth, in ‚Kind aller Länder‘ finden sich die Spuren dieser Liaison. Wenig bekannt ist Keuns satirisches Werk aus der Nachkriegszeit, in dem sie das Fortleben des deutschen Ungeistes geißelte. Als sie 1982 im Alter von 77 Jahren starb, hat sie gerade noch miterleben können, dass junge Autorinnen wie etwa Ursula Krechel ihr eine neue Wertschätzung entgegenbrachten und sie dem Vergessen entrissen.
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