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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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9 Hörspiele im Zeitraum Mittwoch, 19. September 2018

Brüder

Sendetermine: WDR 3 - Mittwoch, 19. Sep 2018 19:04 Teil 11/26 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Hilary Mantel
Produktion: WDR 2018, 759 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist(en): Pierre Oser
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Technische Realisation: Barbara Göbel
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Natia Koukouli-Marx
Regieassistenz: Katarina Schnell
Regieassistenz: Hanna Steger
Übersetzung: Kathrin Razum
Sabine Roth
Inhaltsangabe: Als enge Freunde beginnen sie ihren Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Doch bald geraten sie in den berauschenden Sog der Macht und werden in der Zeit des brutalen Terrors zu erbitterten Feinden. Man kennt ihre Namen aus den Geschichtsbüchern, aber die Hörspielserie "Brüder" erweckt sie zum Leben: den hochsensiblen Verführer Desmoulins, den unbestechlichen Moralisten Robespierre, den machthungrigen Genussmenschen Danton. Liebe und Leidenschaften, Freundschaft und Intrigen, hehre Ziele und schmutzige Hintergedanken - auch eine glorreiche Revolution hat menschliche Maße. Die packende Serie taucht ein in eine Epoche, in der die Welt auf den Kopf gestellt wird: Als unter dem Ruf "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" die moderne Demokratie geboren wird, inmitten von Gewalt und Skrupellosigkeit. Ein Blick ins Herz der Geschichte, in dem die Mechanismen der Macht und die Versuchungen des Populismus bloßliegen - Versuchungen und Mechanismen, die heute noch genauso wirken wie in den revolutionären Umbrüchen vor 200 Jahren.
Der Regisseur Walter Adler hat den Roman der Bestseller-Autorin Hilary Mantel in eine Hörspielserie verwandelt. Mit über 150 Schauspielern realisierte er in den WDR-Studios 13 Stunden Hörspiel – dramatisch, mitreißend und abgründig wie die Revolution.
Mitwirkende:
Erzähler Michael Rotschopf
Jacqueline-Marguerite Carrault Tabea Bettin
François de Robespierre / Jean-Baptiste Louvet Kilian Land
Priester (Arras) / Louis-Joseph Charlier Serkan Kaya
Priester (Arcis-sur-Aube) / Nicolas Carnot Thomas Gimbel
Mathis Raphaël Camut Volker Risch
Jeanne-Madeleine Danton / Madame Recordain Christiane Lemm
Marie-Nicole Cécile Danton, als Kind / Marie Marguerite Charlotte de Robespierre, als Kind Anna Maria Marx
Knecht Jonas Baeck
Georges-Jacques Danton, 10 Jahre alt Leonard Dölle
Priester (Guise) / Lepelletier Walter Gontermann
Jean Benoît Nicolas Desmoulins Rudolf Kowalski
Tante Eulalie / Madame Duplay / Frau Susanne Barth
Maximilien de Robespierre, 6 Jahre alt Sun Jordy-Leon
Maximilien de Robespierre, 12 und 16 Jahre alt Simon Roden
Hebamme Nicole Johannhanwar
Wundarzt Rainer Philippi
Großmutter Carrault Therese Dürrenberger
Großvater Carrault Georg Marin
Henriette Eulalie Françoise de Robespierre, als Kind Sophia Christina Marx
Abt von Saint-Vaast / François-Nicolas-L. Buzot Louis Friedemann Thiele
Mönch in Saint-Vaast / Gehilfe in Redaktion / Pâris Daniel Rothaug
Camille Desmoulins, 7 und 10 Jahre alt / Maximilien de Robespierre, als Jugendlicher Jakob Roden
Marie-Madeleine Desmoulins Therese Hämer
Camille Desmoulins, 14 Jahre alt Thorben Drube
Priester (Chateau-Cambrésis) Rainer Süßmilch
Jean-Louis de Viefville des Essarts / Beamter 1 Sebastian Schlemmer
Pater Poignard (Direktor Collège Louis-le- Grand) Thorben Kessler
Anne Robert Jacques Turgot Peter Matic
P.F. Nazaire Fabre d'Églantine Florian Lukas
Georges-Jacques Danton, als Jugendlicher Robert Reuter
Georges-Jacques Danton Robert Dölle
Louis XVI Gerd Wameling
L.-J. von Bourbon, Prinz von Condé Wolfgang Pregler
Jacques Necker / Philippe Jacob Rühl Pierre Siegenthaler
Marie-Cécile Danton Yohanna Schwertfeger
Françoise-Julie Duhauttoir Lou Zöllkau
Maître Vinot Peter Fricke
Anwalt bei Maître Vinot / Jean-Baptiste Cléry / Girondist Glenn Goltz
Passant / General Westermann Carlos Lobo
Camille Desmoulins Matthias Bundschuh
Angelique Charpentier Johanna Gastdorf
Vicomte de Calonne Ernst-August Schepmann
François-Jérôme Charpentier Wolf-Dietrich Sprenger
Lucile Duplessis Roxane Duran
Adele Duplessis Maike Jüttendonk
Annette Duplessis Angela Winkler
Maximilien Robespierre Jens Harzer
Gabriel du Rut / Maurice Duplay Peter Harting
Charlotte Robespierre Judith Engel
Augustin Robespierre Simon Kirsch
Mademoiselle de Keralio / Louise Robert Katharina Schmalenberg
Mutter des Seilmachers Ilse Strambowski
Großvater Carrault / Marquis de Lafayette Thomas Balou Martin
Priester / Armand Gensonné / Jean-François Delmas Barnaby Metschurat
Gabrielle Danton Julia Schmidt
Hérault de Séchelles Matthias Koeberlin
Mann Axel Häfner
Portier im Theater / Dutard Wilfried Hochholdinger
Anne Théroigne Fiona Metscher
Claude Duplessis Josef Tratnik
Madame Marie Jeanne Gély Edda Fischer
Catherine Motin Annika Schilling
Philippe von Orléans Felix von Manteuffel
Laclos Martin Reinke
Abbé Sieyès / Brissotist Rainer Delventhal
Momoro Holger Stolz
Arzt in Guise / Stimme Nic Romm
Louis Legendre Martin Bross
Joseph Souberbielle Martin Brambach
Monsieur Reveillon / Jacques Nicolas Billaud-Varenne Wolfgang Rüter
Kutscher / Sansculotte Bernd Kuschmann
Jacques-Pierre Brissot Jens Wawrczeck
Marquis de Mirabeau Axel Milberg
Teutsch, Kammerdiener / Fabricius Pâris Rainer Homann
Erzbischof von Aix / Marc Guillaume Alexis Vadier Axel Gottschick
Jean-Sylvian Bailly / Jean-Baptiste Robert Lindet Rüdiger Vogler
Dr. Guillotin / Stimme eines Mannes Cornelius Sternberg
Dreux-Brézé / Henri-Évrard Oliver Urbanski
Jean-Paul Marat Sylvester Groth
Marie-Antoinette Chris Pichler
Vicomte de Noailles / Maximin Isnard Peter Niemeyer
Brulart de Sillery Michael Witte
Jérôme Pétion de Villeneuve Hanns Jörg Krumpholz
Arthur Dillon Maximilian von Pufendorf
Laure Dillon Fanny Thevissen
Fanny de Beauharnais Tanja Haller
Nationalgardist Denis Moschitto
Höfling Heiko Raulin
Frau / Frau mit Beil Claudia Mischke
Louis-Antoine-Léon de Saint-Just de Richebourg Sebastian Rudolph
Jacques-René Hébert / Le père Duchesne Marc Hosemann
Monsieur Villette Arnd Klawitter
Louise Gély (Louise Danton) / Philippe d'Orléans Elisa Schlott
William Augustus Miles Steve Hudson
François-Louis Suleau Tom Schilling
Dr. Guillotin Walter Adler
Leopold II von Österreich Thomas Pohn
Katharina II (die Große) Irm Hermann
Barnave Gregor Höppner
Jeannette, Hausmädchen Justine Hauer
Louis-Marie Stanislas Fréron Stefko Hanushevsky
Frau mit Schere / Madame Élisabeth Caroline Schreiber
Eléonore Duplay Kathleen Morgeneyer
Dumouriez Wolfram Koch
Pierre Victurnien Vergniaud Volkert Kraeft
Charles Henri Sanson Christian Redl
Manon Roland Jele Brückner
Èlisabeth (Babette) Duplay Anke Retzlaff
Pierre-Louis Roederer Peter Davor
Antoine Mandat Klaus Weiß
Antoine Quentin Fouquier-Tinville Andreas Grothgar
Thomas Blaikies / Abbé Edgeworth Mike McAlpine
Junger Nationalgardist David Vormweg
Mann mit Kleiderbürste Udo Schenk
Jean-Marie Roland de La Platière Hans Peter Hallwachs
Johann Wolfgang von Goethe Steffen Reuber
Jacques Roux Michael Wittenborn
Jean-Marie Collot d'Herbois Ingo Hülsmann
Philippe-François-Joseph Lebas André Kaczmarczyk
(Monsieur) Marc-Antoine Gély Ulrich Haß
Simone Evrard Esther Hausmann
Martial Joseph Armand Herman Robert Gallinowski
François Chabot Jan-Gregor Kremp
Claude François Lagarde-Chauveau Philipp Schepmann
Marquis de Sade Ulrich Matthes
Pierre Philippeaux Tom Jacobs
Jean-François Lacroix Mark Oliver Bögel
Chor Sonantis Chor Köln
Links: Externer Link Homepage Pierre Oser
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Die Umsiedler

Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 19. Sep 2018 20:05
Autor(en): Arno Schmidt
Produktion: NDR/WDR 2017, 73 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Anna Pein
Komponist(en): Sabine Worthmann
Regieassistenz: Anne Abendroth
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Technische Realisation: Angelika Körber
Technische Realisation: Corinna Gathmann
Technische Realisation: Sven Kohlwage
Inhaltsangabe: Eine verregnete Dezembernacht des Jahres 1950: Ein Mann verlädt sein spärliches Hab und Gut auf einen Güterzug. Wie viele andere erhofft er sich mit der Übersiedlung aus dem Niedersächsischen nach Rheinhessen einen neuen Anfang. Auf der beschwerlichen Bahnfahrt nach Süden kommen sich der bücherversessene Erzähler und eine resolute junge Witwe näher. In seinem 1953 erschienenen Kurzroman "Die Umsiedler" schildert Arno Schmidt das Drama der erzwungenen Auswanderung - zwischen 1944 und 1950 waren mehr als 12 Millionen Deutsche auf der Flucht gen Westen - mit großer Eindringlichkeit. Autorin Anna Pein und Regisseur Oliver Sturm übersetzen Schmidts literarisches Fotoalbum in akustische Bilder.
Expertenkommentar: Begründung der Jury zum Robert Geisendörfer Preis 2018 in der Kategorie Hörfunk für Anna Pein (Buch) und Oliver Sturm (Regie):

"Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland rund 15 Millionen Flüchtlinge, Ausgebombte, Evakuierte und Häftlinge, die heimatlos umherirrten. Unter ihnen waren 12 Millionen Heimatvertriebene aus den deutschen Siedlungsgebieten im Osten. Wie stark die Wiedereingliederung der Vertriebenen in den frühen 50er Jahren die politischen Debatten und das gesellschaftliche Leben in der Bundesrepublik beherrschte, wird deutlich in dem Kurzroman „Die Umsiedler“, den der Schriftsteller Arno Schmidt, selbst einer dieser Heimatlosen, 1953 veröffentlichte. Schmidt hat darin die Erfahrungen mit seiner eigenen Umsiedlung aus der Lüneburger Heide nach Gau-Bickelheim verarbeitet.
Die Autorin Anna Pein (Bearbeitung) und der Regisseur Oliver Sturm haben aus Schmidts Roman ein Hörspiel gemacht, das durch einen überzeugenden Kunstgriff, die Einarbeitung von Tondokumenten aus den frühen 50er Jahren, eine ungeahnte Aktualität erhält. Historisch betrachtet hat die damalige Situation nicht viel gemein mit der heutigen Flüchtlingsthematik, aber der Grundkonflikt der Integration des „Fremden“ in die vertraute „heimatliche Kultur“ lädt zur Analogiebildung ein.
In den Beschreibungen Schmidts und in den historischen Tondokumenten erwachen sie zum Leben: die Vorbehalte der Einheimischen gegen die Neuen, die da von weit her kommen und ein ungewohntes, fremdes Deutsch sprechen. Ein Brief eines Gemeinderats, in dem von „Menschenknäueln“ vor Ort und katastrophalen hygienischen Zuständen die Rede ist, macht deutlich, vor was für einer gewaltigen Aufgabe die Gemeinden damals standen. Die expressionistische, sehr bildhafte Sprache Schmidts bildet einen perfekten Kontrast zu den Reden und häufig in recht steifem Duktus gehaltenen Texten der damaligen Zeit. In Oliver Sturms sorgfältiger Inszenierung werden diese so unterschiedlichen Textsorten zu einer großen, eindrücklichen Erzählung von Flucht, Vertreibung und der Suche nach Heimat. So bringt „Die Umsiedler“ den Hörern die Geschichte, die gerade mal 70 Jahre zurückliegt, nahe. Es wird klar, dass die Aufgaben, vor denen wir Heutigen stehen, nicht annähernd zu vergleichen sind mit denen, die damals zu bewältigen waren."
Mitwirkende:
Erzähler, Ich Tilo Werner
Katrin Katharina Marie Schubert
Sprecher A Udo Schenk
Spercher B Jürgen Uter
Bürgermeister/Bahnbeamter Jochen Nix
Wohnungsamtmann Sascha Nathan
Oma Beck Cornelia Niemann
Mutter Beck Susanne Schäfer
Karl (Kind) Felix Potyra
Hirnkranker, Angeheiterter 1 Mirco Kreibich
junger Flüchtling Julian Greis
Flüchtling 1 Benjamin Utzerath
Flüchtling 2 und diverse Christoph Luser
Flüchlingsbetreuer Schulze Yorck Dippe
Wachlinger Herbert Tennigkeit
Herr Weber Peter Kaempfe
Tochter Weber Anne Abendroth
Schlesier alt/geiler Alter Klaus Manchen
Schneider im Zug, u.a. Johann Dolny
verschiedene Schlesier Friedrich-Wilhelm Preuß
Frau Weber u.a., Lied Ursula Irrgang
Alte Schlesierin u.a., Lied Dorothea Vogel
Alte Schlesierin u.a., Lied Helene Rudzienski
Reinhardt Linder
Anna Linder
Friedrich Büter
Ernst Friedrich Maage
Gesang Almut Kühne
Instrumente Sabine Worthmann
Klarinetten Silke Eberhard
Waldzither Andreas Völker
Preise / Auszeichnungen: Robert-Geisendörfer-Preis 2018
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Pfirsichblütenglück

Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 19. Sep 2018 20:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 59:00)
Autor(en): Gesine Schmidt
Produktion: HR 2018, 59 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Beate Andres
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Regieassistenz: Miriam Brand
Ton und Technik: Julia Kümmel
Ton und Technik: Thomas Rombach
Inhaltsangabe: Die Pfirsichblüte ist in der chinesischen Kultur Symbol für Erotik und neue Beziehungen; sie steht aber ebensosehr für deren Krisen. Gesine Schmidt befragte deutsch-chinesische Paare nach ihren Erfahrungen in der Partnerschaft und mit dem Leben in der Fremde. Xu war der erste Dolmetscher für Deutsch von Mao Zedong, fiel später als Dissident in Ungnade und verbrachte mehr als 20 Jahre in Haft und Straflagern: Er kommt für eine Gastprofessur nach Berlin – aber auch, um endlich eine Frau zu finden. Und er begegnet Gerda, die ihm schließlich nach Shanghai folgt. Britt und Tian, ein anderes der deutsch-chinesischen Paare, treffen in einem Architekturbüro in New York aufeinander, und sie beschließen, zusammen nach Shanghai zu gehen und dort eine Familie zu gründen. Britt hat aber nicht voraussehen können, wie viel Anpassung von ihr erwartet wird und vor allem: wie fremd ihr Tian, zurück im eigenen Land, werden würde. Die Wege von Jan und Huang schließlich kreuzen sich, als Huang mit einem Stipendium nach Berlin kommt. Als Huang zurück muss, ergattert Jan seinerseits ein Stipendium und folgt ihr nach China.
Mitwirkende:
Ernst Jacobi
Monika Dortschy
Patrycia Ziolkowska
Wolfram Koch
Alina Stiegler
Bastian Reiber
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Schneesterben

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 19. Sep 2018 20:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 48:49)
Autor(en): Anne Chaplet
Produktion: BR 2006, 103 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist(en): Pierre Oser
Ton: Hans Scheck
Technik: Angelika Haller
Regieassistenz: Christina Hänsel
Inhaltsangabe: Krimi-Trilogie aus dem bundesdeutsche Milieu:
1: "Caruso singt nicht mehr"
2: "Nichts als die Wahrheit"
3: Schneesterben

Winterzeit in Klein-Roda. Ein Kind stirbt. Ein Kinderarzt soll schuld sein. Nachdem der Schnee endlich schmilzt, findet man unter ihm das Übliche: die Reste von verschossenen Silvesterraketen, vergessenes Kinderspielzeug, verlorene Handschuhe. Und eine Leiche. Der Tote ist ein Kriegsberichterstatter. Die Frau des Kinderarztes erklärt sich für schuldig. Für die Dorfbewohner sind die Dinge klar.
Nur Paul Bremer, der zugereiste Werbefachmann aus Frankfurt, glaubt nicht an die allzu einfachen Lösungen. Als dann bei der Gerichtsverhandlung der Kinderarzt Thomas Regler plötzlich behauptet, nicht seine Frau, sondern er sei Schuld am Tod des Kriegsberichterstatters, geraten die einfachen Wahrheiten der scheinbar heilen Dorfwelt ins Wanken.
Mitwirkende:
Erzähler Gert Heidenreich
Paul Bremer Axel Milberg
Karen Stark Eva Gosciejewicz
Gregor Kosinski Peter Kremer
Edith Manning Rita Russek
Gottfried Horst Sachtleben
Dr. Thomas Regler Stephan Bißmeier
Christa Regler Caroline Ebner
Jens Peters Christian Friedel
Afik Tim Seyfi
Katrinchen Natalie Spinell
Anstaltsleiterin Kornelia Boje
Christiane Roßbach
Sabine Bach
Wolfgang Hinze
Walter Adler
Franziska Ball
Friedrich Schloffer
Harry Blank
Arthur Galiandin
Jamal El Quassil
Michael Habeck
Thomas Piper
Helmut Stange
Links: Externer Link Homepage Anne Chaplet
Externer Link Homepage Pierre Oser
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Manifest 50 / DU DARFST MICH TÖTEN, WENN DU MICH LIEBST

Sendetermine: HR 2 - Mittwoch, 19. Sep 2018 21:00, (angekündigte Länge: 44:00)
Autor(en): FALKNER
Produktion: HR 2016, 43 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: FALKNER
Komponist(en): Manfred Engelmayr
Geräusche: Max Bauer
Dramaturgie: Peter Liermann
Technik: André Bouchareb
Ton: Thomas Rombach
Inhaltsangabe: In Fortführung der Manifestationen der Avantgarden der Moderne bezeichnet die österreichische Künstlerin FALKNER ihre ganz unterschiedlichen kreativen Arbeiten als Manifeste, streng durchnummeriert. Es entsteht ein Gesamtwerk, das über alle Gattungsgrenzen hinweg nach Ausdrucksformen sucht, Texte mit performativen, theatralisch-deklamatorischen Mitteln zu inszenieren. In der momentanen Phase dominieren apokalyptische Szenarien als Ausgangspunkt für ihre Geschichten. »Du darfst mich töten, wenn du mich liebst ist die ungeheuerliche Geschichte von der Sehnsucht des Menschen nach dem Menschen. Seit Monaten hat Ivan keinen lebenden Menschen mehr gesehen. Die Straßen sind leer. Auf den Feldern vor der Stadt liegen viele Tote, wacht er morgens auf, liegen noch mehr da. Ivan glaubt sich allein auf der Welt, »Ich bin allein. Allein. Und. Ich ertrage das nicht mehr.« Aus Sehnsucht danach, jemanden zu umarmen, in jemandes Augen blicken zu können, beginnt er, aus Teilen der Toten ganze Menschen zusammenzusetzen, versucht diesen Körpern notwendige Bewegungen beizubringen. Deren Unvollkommenheit macht ihn wütend, rührt ihn aber auch, »Ich erhoffe mir von euch!« Eines Tages taucht ein junger Mann auf, Tomas. Ivan gefällt alles an ihm. Er verliebt sich in ihn. Sie erleben helle, unschuldige Tage, erzählen sich Geschichten, singen ihr Lieblingslied, tanzen. Als Ivan aber entdeckt, dass Tomas nicht einmal ein Herz hat, »Da drinnen! Da wo das Herz ist, was hast du da!?«, bricht alles zusammen. Der große, große Wunsch, tot zu sein, wird immer stärker ... Ivan ist ein unverstellter Mensch, geprägt von einer kristallklaren Radikalität, dessen Sehnsüchte jenseits jeglicher Moralität zu suchen sind. Und sein Song of Ivan, der das Hörspiel umrahmt, ist Ausdruck davon!« [FALKNER]
Mitwirkende:
Jörg Pohl
Gideon Maoz
Claude de Demo
Barbara Stollhans
Torben Kessler
Thomas Huber
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 11 2016
Links: Externer Link Homepage von FALKNER
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Huckleberry Finns Abenteuer

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 19. Sep 2018 21:30 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Mark Twain
Produktion: DLR 2010, 275 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 10 Jahre
Regie: Alexander Schuhmacher
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Komponist(en): The Ambrosius Stompers
Regieassistenz: Christoph Richter
Ton: Jean Szymczak
Ton: Andreas Stoffels
Dramaturgie: Stefanie Hoster
Übersetzung: Andreas Nohl
Inhaltsangabe: "Tom und ich fanden Geld, das Räuber in einer Höhle versteckt hatten, und wir waren mit einem Schlag reich. Die Witwe Douglas nahm mich als ihren Sohn an und wollte mich zivilisieren." Aber das ist nichts für Huck Finn. Überhaupt bringt ihm der Reichtum kein Glück, denn plötzlich taucht sein brutaler Vater wieder auf und fordert Geld für seine Sauferei. Jetzt wird es ernst und viel gefährlicher als alle Spiele mit Tom Sawyers Räuberbande. Zwar weiß Huck das Geld in Sicherheit, aber der alte Finn verfolgt seinen Sohn und entführt ihn schließlich in eine einsame Blockhütte. Huck gelingt eine abenteuerliche Flucht. Alle glauben, er sei ermordet.
Huckleberry Finn und der alte Negersklave Jim, den alle für Hucks Mörder halten, sind gemeinsam auf der Flucht stromabwärts. Für keinen gibt es einen Weg zurück. Jim weiß, als entlaufener Sklave würde er von Miss Watson sofort in den Süden verkauft werden. "Er war ein ziemlich schlauer Kopf für einen Nigger", findet Huck, der mit ihm bis in die Freiheit nach Cairo an der Ohio-Mündung kommen will. Aber in der Nacht wird ihr Floß von einem Flussdampfer gerammt und zerstört. Huck überlebt knapp und sucht in der Finsternis vergeblich nach Jim. Schließlich findet er Zuflucht bei Oberst Grangerford und erlebt dort ein blutiges Familiendrama, an dem er nicht ganz unschuldig ist.
Huck hat Jim wiedergefunden, der sich und das Floß gerettet hat. Sie treiben wieder auf dem Mississippi. Auf ihrer gefährlichen Reise geraten sie an falsche Könige und echte Betrüger. Mit den bühnenreifen Einfällen der Gauner könnte man sogar gemeinsam durchkommen. Jim wird von ihnen versteckt, als hätten sie ihn gefangen, um das Kopfgeld für den gesuchten Negersklaven zu kassieren. Als sie zufällig auf eine Trauergemeinde stoßen, entdecken sie eine Geldquelle und inszenieren ihren größten Coup. Sie geben sich als Verwandte des Toten aus und erschleichen sich das Vertrauen der drei jungen Erbinnen.
Jim ist verschwunden. Huck findet heraus, dass Jim auf der Farm der Familie Phelps gefangen ist. Dort wird Huck freundlich aufgenommen, weil man ihn für Tom Sawyer hält, dessen Besuch Tante Polly angekündigt hatte. Als Tom auftaucht und den längst totgeglaubten Freund Huck wiedererkennt, verbünden sich die Jungen, um den alten Jim zu befreien. Die Aktion will "mit Stil" durchgeführt werden. Tom weiß das aus Büchern wie dem "Don Kischote". Er nimmt sofort die Planung in die Hand und sorgt damit für ungeahnte Abenteuer.
Tom Sawyer und Huckleberry Finn treffen sich auf der Farm der Familie Phelbs. Gemeinsam wollen die Jungen den alten Nigger Jim befreien. Die Aktion will "mit Stil" durchgeführt werden. Tom weiß das aus Büchern wie dem "Don Kischote". Er nimmt sofort die Planung in die Hand und sorgt damit für ungeahnte Abenteuer.

Mark Twains weltberühmter Roman von 1876 reflektierte Erfahrungen der eigenen Jugend am Mississippi. Ungewöhnlich durch die Alltagssprache, den Witz und den Realismus sind seine Bücher und ihre Helden bis heute lebendig geblieben. Andreas Nohls Neuübersetzung war der Anlass für unser Hörspiel.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats März 2010, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:

"Die in doppelter Hinsicht frische Übersetzung von Mark Twains »Tom Sawyer und Huckleberry Finn« durch Andreas Nohl bildet die Grundlage der fünfteiligen Hörspieladaption »Huckleberry Finns Abenteuer«, die Deutschlandradio Kultur mit liebevollem und klugem Sinn für die Vorlage produziert hat. Der zweite Teil des Kinderbuchklassikers von 1884 schildert die Reise von Huck, angefangen bei der Flucht von Tante Polly, den verschiedenen Stationen auf der Floßfahrt den Mississippi hinab mit dem Neger Jim und all den zufälligen Reisebegleitern bis hin zur Wiedervereinigung mit Tom Sawyer.

Die Produktion greift Traditionen von Kinderhörspielen auf, was besonders in den Sprechweisen und in der Inszenierung der Szenen und Räume erkennbar ist und bringt zugleich der Radio-Öffentlichkeit ein großes Stück Weltliteratur nahe, tatsächlich ein Hörspiel für groß und klein. Mit den eingeschobenen, fiktiven Gesprächen mit Mark Twain auf Englisch wird die Tonart des Amerikanischen präsent und ein Bewusstsein für die Qualitäten der Übersetzung geschaffen. Südstaatenkolorit entsteht zudem durch die eigens komponierten Stücke der Ambrosius Stompers. Dramaturgisch durchaus komplex, aber auf stringente Weise und mit erkennbarem Spaß und großer Souveränität wurde hier produziert. Textfassung ebenso wie Ton und Musik gewinnen dabei eine jeweils eigenständige Kontur.


Hervorheben möchte die Jury aus der durchweg starken Konkurrenz des Monats März zudem noch Björn Bickers »Kingdom auf schön« (BR) und Werner Cees »Winterreise featuring Schubert's Winterreise« (hr)."
Mitwirkende:
Huckleberry Finn Patrick Güldenberg
Tom Sawyer Kostja Ullmann
Nigger Jim Bernhard Schütz
Pa Finn Reinhard Firchow
Judith Loftus Gabriele Blum
Mark Twain Rik Delisle
Die Grangerfords Hans Diehl
Die Grangerfords Franziska Troegner
Die Grangerfords Janusz Kocaj
Die Grangerfords Jakob Diehl
Die Grangerfords Maximilian von Pufendorf
Die Grangerfords Eva Meckbach
Jims Nigger Jack Ulrich Noethen
König Dauphin Gerd Wameling
Herzog Bilgewater Michael Rotschopf
Mary Jane Fritzi Haberlandt
Joanna Hasenscharte Katja Sieder
Doktor Robinson Hendrik Arnst
Levi Bell Maximilian von Pufendorf
Tante Sally Leslie Malton
Onkel Silas Michael Hanemann
Tante Polly Verena von Behr
Wyn Laurids Engeholm
Moritz Maschefski
Barbara Philipp
Friedhelm Ptok
Paul Schmidt-Branden
Max Schwarz
Nina Weniger
Martin Becker
Robert Frank
Nicole Kleine
Stefan Konarske
Robert Prinzler
Falk Rockstroh
Siemen Rühaak
Martin Becker
Simon Boer
Robert Frank
Barbara Philipp
Siemen Rühaak
Stefan Feddersen-Clausen
Robert Frank
Stefan Konarske
Friedhelm Ptok
David Reibel,
Tonio Arango
Barbara Philipp
Reiner Schöne
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 03 2010
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„Weinen hilft dir jetzt auch nicht!” - Gewalt in der Geburtshilfe

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 19. Sep 2018 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 19. Sep 2018 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marie von Kuck
Produktion: DLF/WDR 2017, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beatrix Ackers
Ton und Technik: Hanna Steger
Ton und Technik: Ernst Hartmann
Inhaltsangabe: Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, legen Mütter Rosen vor die Türen von Kreißsälen und Geburtskliniken. Als Zeichen, dass ihnen hier Gewalt angetan wurde. Jedes Jahr werden es mehr. Geburtshelfer als Gewalttäter, kann das sein? Eine Geburt ist naturgemäß schmerzhaft und manchmal auch schockierend gewaltsam. Sind Frauen heute vielleicht nicht mehr bereit, das auszuhalten? Hauptsache, das Kind ist gesund? Haben sie falsche Erwartungen? Handelt es sich um Missverständnisse? Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von gravierenden Verletzungen der Menschen rechte in geburtshilflichen Einrichtungen. Vertreterinnen der Organisation Motherhood schätzen, dass in Deutschland 40– 50 Prozent aller Mütter betroffen sind. Trotzdem wird kaum darüber gesprochen.
Mitwirkende:
Julia Schäfle
Carmen Heibrock
Rebecca Madita Hundt
Bruno Winzen
Marie von Kuck
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Auf den Spuren von Schorsch - Medikamentenversuche an Jugendlichen und ihre Folgen

Sendetermine: SWR 2 - Mittwoch, 19. Sep 2018 22:03 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Charly Kowalczyk
Produktion: SWR/DLF/NDR 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Mediziner warnten Ende der 60er Jahre, die vom Pharma-Konzern Schering entdeckte triebhemmende Substanz „Cyproteronacetat“ Heranwachsenden zu verabreichen. Sie fürchteten langfristige Folgen. Doch der ehemalige Ersatzdienstleistende Gebhard Stein erinnert sich, dass er 1972 das Versuchsmedikament regelmäßig drei Jugendlichen in der Behinderteneinrichtung der Diakonie Kork geben musste. Einem von ihnen wuchsen plötzlich Brüste. Er hieß Schorsch. Der Autor geht auf die Suche nach ihm, um zu erfahren, wie lange er den Triebhemmer nehmen musste und mit welchen Folgen. Seine Recherchen ergeben zudem, dass Schering, das heute zu Bayer gehört, das Medikament auch in anderen Einrichtungen testete.
Mitwirkende:
Tjadke Biallowons
Michael Wittenborn
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„Weinen hilft dir jetzt auch nicht!” - Gewalt in der Geburtshilfe

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 19. Sep 2018 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 19. Sep 2018 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marie von Kuck
Produktion: DLF/WDR 2017, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beatrix Ackers
Ton und Technik: Hanna Steger
Ton und Technik: Ernst Hartmann
Inhaltsangabe: Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, legen Mütter Rosen vor die Türen von Kreißsälen und Geburtskliniken. Als Zeichen, dass ihnen hier Gewalt angetan wurde. Jedes Jahr werden es mehr. Geburtshelfer als Gewalttäter, kann das sein? Eine Geburt ist naturgemäß schmerzhaft und manchmal auch schockierend gewaltsam. Sind Frauen heute vielleicht nicht mehr bereit, das auszuhalten? Hauptsache, das Kind ist gesund? Haben sie falsche Erwartungen? Handelt es sich um Missverständnisse? Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von gravierenden Verletzungen der Menschen rechte in geburtshilflichen Einrichtungen. Vertreterinnen der Organisation Motherhood schätzen, dass in Deutschland 40– 50 Prozent aller Mütter betroffen sind. Trotzdem wird kaum darüber gesprochen.
Mitwirkende:
Julia Schäfle
Carmen Heibrock
Rebecca Madita Hundt
Bruno Winzen
Marie von Kuck
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