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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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22 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 22. September 2018

Frost

Sendetermine: DLF - Samstag, 22. Sep 2018 00:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): John Rector
Produktion: DLR 2018, 52 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Ton und Technik: Bernd Friebel
Ton und Technik: Sonja Riebel
Regieassistenz: Eva Solloch
Übersetzung: Katharina Naumann
Inhaltsangabe: Ein junges Paar, ein Koffer voller Geld und eine Fahrt in den Blizzard.
Der ehemalige Häftling Nate und seine schwangere Freundin Sara wollen die Vergangenheit hinter sich lassen: Mit ihrem Hab und Gut im Kofferraum machen sie sich auf in eine bessere Zukunft, doch der Weg dahin ist voller Tücken. Als ein Schneesturm angekündigt wird, machen sie Rast an einer Tankstelle. Ein Fremder bittet das Paar, ihn mitzunehmen. Sie willigen ein und fahren weiter, hinein in den Blizzard. Als sie ein Motel ansteuern, atmet der Mann nicht mehr. In seinem Bauch steckt eine Kugel und in seinem Koffer jede Menge Geld.
Mitwirkende:
Nico Holonics
Laura Maire
Wolfgang Pregler
Martin Rentzsch
Cristin König
Swetlana Schönfeld
Gerd Wameling
Pit Bukowski
Katja Hirsch
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Die Angst vor dem Vergessen - Eine Lange Nacht über Demenz

Sendetermine: DLR - Samstag, 22. Sep 2018 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 22. Sep 2018 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Burkhard Plemper
Produktion: DLF/DLR 2018, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jan Tengeler
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Es scheint so ziemlich das Schlimmste zu sein, das einem alt werdenden Menschen passieren kann: Demenz. Die Angst vor dem Vergessen greift um sich. Wer es bemerkt, zieht sich zurück, aus Scham und voller Angst, aus der Rolle zu fallen. Angehörige trifft es genauso wie den, der sich nicht mehr erinnert, was im Moment zuvor geschehen ist. Der Autor hat Menschen mit Demenz getroffen und mit ihnen, mit Angehörigen, Pflegekräften, Ärzten, Wissenschaftlern und Polizisten gesprochen. Er war im Heim und im berühmten Demenzdorf De Hogeweyk in Holland. Er hat auf einem Kongress Menschen mit Demenz zugehört, die sich selbstbewusst zu Wort melden. Ein gutes Leben mit Demenz ist möglich. Das sagen Fachleute, die nicht länger darum streiten wollen, ob dieses Phänomen des Alterns eine Krankheit ist, sondern sich Gedanken machen, wie man damit lebt. Und wenn es nicht mehr geht in der eigenen Wohnung und auch nicht bei den Kindern? Wenn die Pflege immer wichtiger wird? Auch diese Fragen stellen wir in der ‚Langen Nacht‘ über Demenz.
Mitwirkende:
Martin Bross
Bettina Scholmann
Volker Hengst
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Christin und ihre Mörder

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 22. Sep 2018 09:04 Teil 2/8, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Uta Eisenhardt
Martina Reuter
Auch unter dem Titel: Begegnung auf dem Goldnebelhof (1. Teil)
Christin und Robin in Not (2. Teil)
Christins Flucht nach Hause (3. Teil)
Produktion: RBB 2018, 249 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Komponist(en): Martin Kohlstedt
Ton: Bodo Pasternak
Regieassistenz: Nick-Julian Lehmann
Dramaturgie: Jens Jarisch
Inhaltsangabe: Vorgeschichte zu einem Mord: Christin macht auf dem Goldnebelhof eine Ausbildung zur Pferdewirtin. Dort begegnen ihr zwei Menschen, die ihr Schicksal verändern werden. Robin, in den sie sich verliebt, und seine Mutter Cornelia wollen den Hof kaufen, um Sportpferde zu züchten und auszubilden. Bald schon Wird der Kaufvertrag unterschrieben. Robin bietet Christin an, sie nach ihrer Abschlussprüfung auf dem Goldnebelhof fest anzustellen. Sie teilen den Traum, einen Reiterhof zu bewirtschaften - doch plötzlich geht alles schief.
Mitwirkende:
Eva Meckbach
Max von Pufendorf
Judith Engel
Justus Carriére
Henning Noehren
Links: Externer Link Homepage von Martina Reuter
Externer Link Homepage von Martin Kohlstedt
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Mit der Lösung fangen die Probleme erst an

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 22. Sep 2018 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Karsten Kretzer
Auch unter dem Titel: Erfinder zwischen Idee und Wirklichkeit (Untertitel)
Produktion: MDR 2005, 29 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Kanis
Inhaltsangabe: Bosch, Daimler, Siemens, allesamt waren sie einst Tüftler, die der Ingenieurskunst und damit dem Industriezeitalter den Weg bahnten. Ohne sie wäre der Mythos "Made in Germany" wohl kaum vorstellbar. Und heute? Wie patent und innovationsfreudig ist Deutschland? Welche Chancen haben Erfinder? Der Autor begleitet Tüftler Herbert Gebhardt aus Berlin, besucht seine Werkstatt und seinen Erfinderstammtisch und seinen Patentanwalt. Und er konfrontiert ihn mit einem, der es geschafft hat: Arthur Fischer (geb. 1919), Erfinder des Fischer-Dübels und Gründer einer exportstarken Firma, die einer ganzen Region im Schwarzwald Arbeit gibt.
Mitwirkende:
Erzählerin Greta Galisch de Palma
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Wer bist Du, Romy? Annäherung an eine geschundene Seele

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 22. Sep 2018 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Barbara Braun
Peter Waldenberger
Produktion: ORF 2018, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Peter Waldenberger
Ton und Technik: Martin Leitner
Inhaltsangabe: Romy Schneider, oder schlicht und distanzlos 'Romy', das ist ein Name, der längst zu einem Mythos geworden ist. Ein Mythos, der vor allem mit einer sagenhaften Schauspiel-Karriere, mit Glamour, aber auch mit zahlreichen privaten Tragödien in Verbindung gebracht wird. Gegen viele dieser Schlagworte oder auch Zuschreibungen setzte sich die 1938 in Wien geborene Künstlerin immer wieder - erfolglos - zur Wehr. Dennoch bleibt das meiste davon untrennbar mit ihrer Biographie verbunden.
In eine bekannte, über mehrere Generationen reichende Schauspieler-Familie hineingeboren, war Rosemarie-Magdalena Albach, so ihr bürgerlicher Name, wohl prädestiniert für die Schauspielerei. Schon als junges Mädchen erkannte sie allerdings die Ambivalenz des Vor-der- Kamera-Stehens, das sie mit einer Sucht, 'einem süßen Gift' verglich.
Trotzdem widmete 'Romy' von ihrem 14. Lebensjahr an bis zu ihrem rätselhaften Tod im Alter von nur 43 Jahren einen Großteil ihres Lebens dem Film. Am 23. September 2018 wäre Romy Schneider 80 Jahre alt geworden. Ein theatrales Porträt über das kurze Leben und den langen Nachruhm eines Weltstars, das einige wenig bekannte Aspekte in Leben und Werk der Künstlerin verhandelt.
Mitwirkende:
Barbara Braun
Rafael Schuchter
Alexander Rossi
Karin Linortner
Michael Köppel
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Salvator Mundi - Erlöser des Kunstmarktes - Wie ein verschollen geglaubter Leonardo zum teuersten Kunstwerk der Welt wurde

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 22. Sep 2018 12:04
Autor(en): Christian Lerch
Auch unter dem Titel: Erlöser des Kunstmarktes - Wie "Salvator Mundi" zum teuersten Kunstwerk der Welt wurde (alternativer Hörspieltitel)
Produktion: ORF/BR 2018, 53 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Martin Leitner
Inhaltsangabe: Bei einer Londoner Auktion 1958 wird das Bild 'Salvator Mundi' für 45 britische Pfund von einem anonymen Privatier gekauft. Der 'Retter der Welt' verschwindet danach für über 40 Jahre von der Bildfläche. Damals wie heute ist kaum ein unabhängiger Experte der Meinung, dass Leonardo Da Vinci persönlich Pinsel an das Gemälde gelegt hat. Angenommen wird, dass 'Retter der Welt' in des Meisters Werkstatt entstanden sei. Das Bild im heutigen Zustand sei bloßes Resultat unzähliger Restaurationsarbeiten.
Das Renaissance-Gemälde wird in den alarmgesicherten Räumlichkeiten des Zollfreilagers Genf aufbewahrt. Es ist eines von tausenden Kunstwerken, die zoll- und steuerbefreit in dem grauen, mehrstöckigen Depot im Viertel La Praille lagern. Dieser sogenannte 'Bunker der Kunst' in Genf ist für die Einen ein nützlicher Ort, um Kunstwerke als Investment zu 'parken', für andere ist das Zollfreilager gemauertes Symbol für das Verschwinden der Kunst.
Trotz der irrationalen Preisgestaltung dient der globale Kunstmarkt seit gut einem Jahrzehnt der Vermögensvermehrung und das Zollfreilager in Genf wird dementsprechend auf 50.000 m2 vergrößert. Im November 2017 wird 'Salvator Mundi' bei einer Auktion der Öffentlichkeit präsentiert und Kunstsammler/innen angeboten. Für mehr als 450 Millionen Dollar findet das Ölgemälde einen neuen Besitzer und wird zur bislang teuersten Geschichte aus Leinwand, Holz und Farbe.
Mitwirkende:
Alina Fritsch
Alexandra Henkel
Katharina Knap
Markus Meyer
Hans Piesbergen
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Dunkelkammern der Demokratie - Populistische Stimmungsmacher und ihre Schattenspender

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 22. Sep 2018 13:05
Autor(en): Peter Kreysler
Produktion: DLF 2018, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Kattanek
Ton und Technik: Hendrik Manook
Ton und Technik: Angelika Brochhaus
Inhaltsangabe: Überall in Europa profitieren populistische Parteien von Schattenspendern. Mit großen Summen unbekannter Herkunft werden manipulative Wahlkämpfe geführt. Die Wahlkommissionen agieren hilflos, die Spender bleiben anonym. Um ihre Macht zu stärken nutzen populistische Parteien die lockeren Parteiengesetze aggressiv aus. Anonyme Großspender pumpen zweistellige Millionenbeträge in Wahlkämpfe. Für die Brexit-Kampagne in Großbritannien zahlte der Geschäftsmann Arron Banks 12 Million Pfund - angeblich aus seinem Privatvermögen, obwohl es seine finanziellen Mittel bei weitem überstiege. In Deutschland nutzte die AfD wohl einen Trick, um über einen Verein Gleichgesinnter die Wahlkampfkasse prall zu füllen. Die tatsächliche Quelle der beiden Millionenspenden blieb bisher unbekannt. Die Wahlkommissionen in England wie in Deutschland konnten die wahren Spender nicht ermitteln.
Mit den Geldern wurden polarisierende, emotionalisierende Wahlkämpfe geführt. Populisten sprachen mithilfe des Internets und Sozialer Medien Bürger direkt an, verbreiteten Halbwahrheiten oder glatte Fehlinformationen. Firmen wie Cambridge Analytica konnten dank umfangreicher illegal erworbener Daten Bürger punktgenau kontaktieren und manipulieren. Inzwischen dämmert der Politik, welche Gefahr in dieser Entwicklung steckt, wie die Fundamente der Demokratie zerbröseln. Veraltete Regulierungen und Gesetze greifen nicht mehr. Nicht nur Bürger fordern deshalb kompromisslose Transparenz: Wenn die Helfer der Populisten weiter im Dunkeln agieren könnten, würde das den Diskurs in unserer politischen Kultur grundlegend verändern.
Mitwirkende:
Daniel Berger
Dominik Freiberger
Hüseyin Michael Cirpici
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Der Rosenkavalier

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 22. Sep 2018 14:00
Autor(en): Hugo von Hofmannsthal
Produktion: ORF 2016, 56 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Renate Pittroff
Bearbeitung: Chris Pichler
Inhaltsangabe: Hugo von Hofmannsthals Text zur Oper 'Der Rosenkavalier' kann als eigenständiges literarisches Werk gelten. Nach 100 Jahren sind Sprache und Inhalt allerdings ein wenig fremd geworden. Die Hörspiel-Adaption der Regisseurin Renate Pittroff versucht auf vielfältige Weise, uns die Welt des 'Rosenkavaliers' wieder näherzubringen. Durch das Darstellerteam (Erzähler/Faninal: Christoph Wagner-Trenkwitz, Marschallin/Annina: Julia Stemberger; Octavian: Chris Pichler; Ochs: Robert Meyer, Sophie: Leonie-Carolina Adam) und den Musiker Toni Burger wurde ein entspannter Zugang zum Text gefunden, mit dem Richard-Strauss-Experten Christoph Wagner-Trenkwitz kommen auch die Hintergründe der Entstehung von Libretto und Oper, die Beziehung zwischen Autor und Komponist und inhaltliche Details des Werks zur Sprache.
Mitwirkende:
Erzähler/Faninal Christoph Wagner-Trenkwitz
Marschallin/Annina Julia Stemberger
Octavian Chris Pichler
Ochs Robert Meyer
Sophie Leonie-Carolina Adam
Musiker Toni Burger
Richard-Strauss-Experte Christoph Wagner-Trenkwitz
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Ab nach Paris!

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 22. Sep 2018 14:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Bernd Gieseking
Produktion: HR/BR 2018, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hans Helge Ott
Komponist(en): Serge Weber
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: André Bouchareb
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Aufnahme: Herta Steinmetz
Inhaltsangabe: Oh je! Oma ist weg und zwar über Nacht! Nele und ihr kleiner Bruder Felix vermuten, dass ihr Verschwinden etwas mit den Bildern des französischen Malers zu tun hat, der in Paris gerade eine Ausstellung eröffnet hat und den Oma noch aus Zeiten kennt, in denen sie noch nicht den Haushalt für alle geschmissen hat, sondern als junge Frau inmitten der studentischen Unruhen 1968 in Paris lebte. Und tatsächlich: Ein Blick in Omas Zimmer gibt ihnen Recht. Es fehlt das eine Bild, das sie immer über ihrem Bett hängen hatte. Die beiden Kinder zögern nicht lange, sie müssen Oma nach – ab nach Paris! Und Elvis, ihren Hund, nehmen sie natürlich auch mit, schließlich hat der die feinste Spürnase von allen. Doch auch mit Elvis ist die Reise mehr als ein großes Abenteuer.
Mitwirkende:
Nele Lou Tillmanns
Felix Jakob Roden
Franzi Edda Fischer
Max Enno Kalisch
Roswi Judith von Radetzky
Gilbert Hubert Schlemmer
Cornelia Niemann
Andrea Dewell
Jef Bayonne
Matthias Redlhammer
Stéphane Bittoun
Philippe Jacq
Philippe Ledun
Andreas Wellano
Hund "Elvis"
Links: Externer Link Homepage Bernd Gieseking
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Seitenwechsel - Musizieren mit der linken Hand

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 22. Sep 2018 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Bettina Mittelstraß
Produktion: BR 2015, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Adele Kurdziel
Inhaltsangabe: Ein Linkshänder spielt eine für Rechtshänder gebaute Geige nicht mit links. Weder kann er das Instrument einfach auf die andere Schulter nehmen und den Bogen mit der linken Hand führen, noch spielt er das Instrument von Anfang an problemlos mit der rechten. "Beim Lernen eines Instrumentes muss sich ein Linkshänder für die Bewegungsabfolge viel mehr Zeit nehmen - er muss "übersetzen", sagt die Flötistin Caroline Renner, die zahlreiche Linkshänder unterrichtet. Obwohl Querflöten inzwischen auch für Linkshänder gebaut werden - im Orchester kann man ein Instrument nicht einfach in die andere Richtung halten. Platzmangel, Klang und Tradition gebieten streng einheitliche Bewegungsabläufe. Ohne von Beginn an "umzulernen" haben Linkshänder, die Orchestermusiker werden möchten, keine Chance. Im Instrumentenbau und beim Instrumentalunterricht aber ist ein Seitenwechsel möglich - Die leise Revolution von links.
Mitwirkende:
Burchard Dabinnus
Peter Weiß
Bettina Mittelstraß
Links: Externer Link Homepage von Bettina Mittelstraß
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Eine milliarde Jahre vor dem Weltuntergang

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 22. Sep 2018 15:05, (angekündigte Länge: 96:18)
Autor(en): Arkadi Strugatzki
Boris Strugatzki
Produktion: SWR 2016, 97 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Ton: Daniel Senger
Technik: Judith Rübenach
Übersetzung: Welta Ehlert
Inhaltsangabe: Leningrad in den 1970er-Jahren: Der Astrophysiker Maljanow wird durch eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse von der Vollendung seiner Arbeit über »Die Wechselwirkung der Sterne und der diffusen Materie« abgehalten: Er erhält eine nicht bestellte Lieferung bereits bezahlter Delikatessen; eine attraktive Unbekannte, die behauptet, eine Schulfreundin seiner Frau zu sein, steht vor der Tür und verbringt die Nacht in seiner Wohnung; sein Nachbar, der für ein Geheimprojekt der Regierung arbeitet, begeht Selbstmord oder wird ermordet und Maljanow wird als Verdächtiger von der Polizei vernommen. Von einigen bekannten Wissenschaftlern aus anderen Fachrichtungen erfährt er, dass diese ebenfalls von ihrer Arbeit abgehalten werden. Steckt hinter diesen Vorgängen eine außerirdische Superzivilisation, die den Fortschritt der Menschheit aufhalten will? »Eine Milliarde Jahre vor dem Weltuntergang« erschien 1976 in der Zeitschrift »Snanie - sila« (»Wissen ist Macht«). Die Strugatzkis zählen diesen Roman zu ihren Lieblingswerken. In die Handlung flossen Erlebnisse aus dem Jahre 1974 ein, Boris Strugatzki wurde in diesem Jahr von den zuständigen Organen der sowjetischen Staatsmacht als Zeuge vorgeladen. Auch wenn der Entstehungskontext des Romans - die Sowjetunion - deutlich erkennbar ist, bleibt die Thematik zeitlos: Der hoffnungslose Kampf eines Menschen, der den Drang verspürt, gegen eine unbarmherzige und unnachgiebige Macht Widerstand zu leisten.
Mitwirkende:
Matthias Bundschuh
Robert Dölle
Hanns Jörg Krumpholz
Ulrich Matthes
Axel Milberg
Michael Wittenborn
Werner Wölbern
Constanze Becker
Steve Biedermann
Andreas Grothgar
Lilith Hessle
Horst Hildebrand
Jannek Petri
Kirstin Petri
Abak Safaei-Rad
Susanne Schiefer
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Kolibri

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 22. Sep 2018 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erhard Schmied
Produktion: WDR 2009, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Christoph Pragua
Technische Realisation: Nico Schütte
Inhaltsangabe: Der verwitwete Rentner Manfred wird durch seine Schwärmerei für eine schöne, junge Kellnerin in einen Mordfall verwickelt. Tag für Tag trinkt er seinen Kaffee im Einkaufszentrum, in dem Katrin arbeitet. Rolf, sein bester Freund, beobachtet Manfreds hilflose Flirtversuche mit Befremden. Auf einer Fahrradtour werden Manfred und Rolf ungesehen Zeugen eines Mordes: Ein junger LKW-Fahrer wird niedergestochen. Als Manfred anderntags im Einkaufszentrum bei Katrin vorbeischaut, taucht dort plötzlich der Mörder bei ihr auf. Eine turbulente Handlung nimmt ihren Lauf, bei der sogar eine "Kolibri" aus der Waffensammlung seines Freundes zum Einsatz kommt. Denn Manfred hat auf eigene Faust ermittelt und fühlt sich zum Beschützer Katrins berufen.
Mitwirkende:
Manfred Gerd Baltus
Rolf Horst Bollmann
Katrin Anne Kanis
Böhling Thomas Balou Martin
Oliver Dirk Müller
Arndt Philipp Danne
Jenny Marylu-Saskia Poolman
Sophia Caroline Schreiber
Links: Externer Link Homepage Erhard Schmied
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Zwischen Protest und Pessimismus

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 22. Sep 2018 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Meinhard Stark
Auch unter dem Titel: Jugendkultur im Deutschland der 80er-Jahre (Untertitel)
Produktion: RBB/DLF/RB 2010, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton: Bernd Bechthold
Ton: Venke Decker
Regieassistenz: Roman Neumann
Inhaltsangabe: Die Shell-Jugendstudie von 1985 beschreibt die Jugendlichen der 80er-Jahre als "tolerante und liberal gestimmte Demokraten". Mädchen und junge Frauen haben sich emanzipiert, besuchen öfter als ihre männlichen Altersgefährten Gymnasien und Universitäten und gehen ebenso früh wie sie sexuelle Kontakte ein.
Die Jugend insgesamt differenziert sich noch ausgeprägter als in den vorangegangenen Jahrzehnten. Eine bis dahin unbekannte Szene-Kultur beginnt sich zu etablieren. Hippies verschwinden fast völlig, Punks gewinnen in großen Städten die visuelle Oberhand, aus Rockern werden Heavy-Metal-Fans, daneben gibt es Gothic-Anhänger, Skinheads und, und, und; Milieus, die sich in Anfängen auch in der DDR zeigen.
Charakteristisch für das Jahrzehnt: der Protest vor allem junger Leute gegen die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen in Ost und West, gegen den Bau von Atomkraftwerken oder Wiederaufbereitungsanlagen sowie gegen das Waldsterben.
Die Jugendarbeitslosigkeit steigt. Pessimismus greift um sich. In der DDR äußert sich die zunehmende Politisierung der Jugend vor allem in der kirchlichen Arbeit, der alternativen Friedensbewegung "Schwerter zu Pflugscharen" oder in Blues-Messen. Daneben existieren: Opportunismus, Rückzug in private Nischen oder völlige Verweigerung. Gorbatschow weckt ab 1985 neue Hoffnungen, die sich vier Jahre später in der "Friedlichen Revolution" in der DDR erfüllen.
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Im Wohnzimmer Deutschlands - Von Adelsheim bis Zossen: eine Bibliotheksreise

Sendetermine: DLR - Samstag, 22. Sep 2018 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Manuela Reichart
Produktion: WDR 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Manuela Reichart
Technische Realisation: Jonas Bergler
Inhaltsangabe: 12.- Euro werden in Deutschland pro Einwohner für öffentliche Bibliotheken aufgewendet, in Finnland sind es 84.- In deutschen Büchereien muss also fast überall der Mangel verwaltet werden. Dabei sind die Lesesäle voll, und viele nutzen sie als Arbeits- oder Wohnzimmer Es wird weniger gelesen im Land, digitale Medien lösen Bücher oft ab. Wie ist also die Lage der öffentlichen Bibliotheken im Land? Herrscht Trostlosigkeit? Sind Bibliotheken nur noch sterile Servicestationen? Vor allem, weil das Geld für die öffentlichen Einrichtungen ziemlich knapp ist. Eine Reise quer durch die Republik - von Adelsheim bis nach Zossen - ergibt ein anderes, hoffnungsfrohes Bild: Die Bibliotheken haben sich geändert, keine Spur mehr von strenger Stille und Bücherstaub. Heute steht der Kaffee- neben dem Ohrstöpselautomaten, Mitspielkrimis für Jugendliche und kostenfreies WLan werden angeboten. Und nie waren sie so gut besucht, nie waren Bibliothekare so phantasievoll und rührig, nie waren sie so wichtig wie heute, denn im Wohnzimmer Deutschlands treffen sich in friedlicher Koexistenz junge Kopftuchträgerinnen und ältere Zeitungsleser, Flüchtlinge, die mühsam die ersten deutschen Wörter buchstabieren und Abiturienten, die hier für die Abschlussklausur büffeln. Man muss hier nichts bezahlen, man muss nichts wollen, nichts konsumieren: In den deutschen Stadtbibliotheken gibt es die besten - auch digitalen - Arbeitsplätze, die aktuellsten Bücher, die interessantesten Kontakte. Man kann Musikinstrumente, Spiele, DVDs, Hörbücher ausleihen, einen „Makerspace“ und Sonic Chairs benutzen: in Berlin am Leopoldplatz mitten im armen Wedding genauso wie im neuen Europaviertel in Stuttgart, wo 2011 die modernste öffentliche Bibliothek Europas eröffnet wurde. „Bibliothek muss immer nützlich sein“, betont die Leiterin der Hamburger Bücherhallen und fügt hinzu „auch wenn man ein Image hat, das eher ehrpusselig ist, aber damit können wir inzwischen ganz gut leben.“ Dass sie sonntags ihre Häuser geschlossen halten müssen, das ärgert allerdings nicht nur die Bibliotheksleiterinnen der Republik nachhaltig.
Mitwirkende:
Harald Schrott
Manuela Reichart
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Begehren

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 22. Sep 2018 19:04
Autor(en): Gesine Schmidt
Produktion: rbb 2018, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Andrea Getto
Komponist(en): Sabine Worthmann
Regieassistenz: Oliver Martin
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Inhaltsangabe: Wir leben in einer sexualisierten Gesellschaft. Werbung muss sexy sein, „50 Shades of Grey" muss man gesehen haben, Sex ist Lifestyle. Und natürlich ist jeder in gewisser Weise ein Experte in Sachen Sexualität. In diesem Sinne lässt Gesine Schmidt in ihrer „doku-fiktionalen Feldforschung" - der Text ihres Hörspiels entstand auf der Basis von Interviews - sechs Menschen zwischen 26 und 75 Jahren, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Präferenz erzählen: von ihrem Verlangen, von Bedürfnissen und Fantasien, von Ängsten und Scheitern, von One-Night- Stands, Beziehungshopping, Langzeitaffären, festgefahrenen Ehen und Einsamkeit.
Mitwirkende:
Rainer Bock
Marina Frenk
Patrick Güldenberg
Wilfried Hochholdinger
Jutta Hoffmann
Katharina Marie Schubert
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Neues vom Räuber Hotzenplotz

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 22. Sep 2018 19:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 25:00)
WDR 5 - Samstag, 22. Sep 2018 19:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Otfried Preußler
Auch unter dem Titel: Bratwurst mit Sauerkraut (1. Teil)
Die Flaschenpost (2. Teil)
Die Kristallkugel (3. Teil)
Wastis großer Einsatz (4. Teil)
Produktion: WDR 2007, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Frank Erich Hübner
Bearbeitung: Ingeborg Tröndle
Inhaltsangabe: Kasperl, Seppel und Oberwachtmeister Dimpfelmoser haben ein Problem: Der Räuber Hotzenplotz ist aus dem Spritzenhaus geflohen und hat zu allem Unglück auch noch die Großmutter entführt. Nun verlangt er Lösegeld. Kasperl und Seppel setzen alles daran, die Großmutter zu befreien und Räuber Hotzenplotz wieder hinter Schloss und Riegel zu bringen.
Mitwirkende:
Räuber Hotzenplotz Michael Mendl
Kasperl Alexander Wipprecht
Seppel Dustin Semmelrogge
Großmutter Helga Uthmann
Wachtmeister Dimpfelmoser Tom Deininger
Frau Schlotterbeck Tana Schanzara
Herr Rübesamen Matthias von Jeg
Erzähler Gunter Schoß
Links: Externer Link Homepage Otfried Preußler
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Neues vom Räuber Hotzenplotz

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 22. Sep 2018 19:05 Teil 1/4, (angekündigte Länge: 25:00)
WDR 5 - Samstag, 22. Sep 2018 19:30 Teil 2/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Otfried Preußler
Auch unter dem Titel: Bratwurst mit Sauerkraut (1. Teil)
Die Flaschenpost (2. Teil)
Die Kristallkugel (3. Teil)
Wastis großer Einsatz (4. Teil)
Produktion: WDR 2007, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Frank Erich Hübner
Bearbeitung: Ingeborg Tröndle
Inhaltsangabe: Kasperl, Seppel und Oberwachtmeister Dimpfelmoser haben ein Problem: Der Räuber Hotzenplotz ist aus dem Spritzenhaus geflohen und hat zu allem Unglück auch noch die Großmutter entführt. Nun verlangt er Lösegeld. Kasperl und Seppel setzen alles daran, die Großmutter zu befreien und Räuber Hotzenplotz wieder hinter Schloss und Riegel zu bringen.
Mitwirkende:
Räuber Hotzenplotz Michael Mendl
Kasperl Alexander Wipprecht
Seppel Dustin Semmelrogge
Großmutter Helga Uthmann
Wachtmeister Dimpfelmoser Tom Deininger
Frau Schlotterbeck Tana Schanzara
Herr Rübesamen Matthias von Jeg
Erzähler Gunter Schoß
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Drei Geschichten

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 22. Sep 2018 20:00, (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Samanta Schweblin
Michael Zisman
Auch unter dem Titel: Irman (1. Teil)
Der Gräber (2. Teil)
Einen Hund töten (3. Teil)
Produktion: DRS 2011, 40 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Claude Salmony
Bearbeitung: Claude Salmony
Komponist(en): Michael Zisman
Übersetzung: Angelica Ammar
Inhaltsangabe: Eine Fahrt über Land bei drückender Hitze und mörderischem Durst führt zwei Leute zur Erfahrung ihrer eigenen Schäbigkeit.
Ein paar Ferientage werden für einen Mann zur Verstrickung in eine gespenstische Hierarchie.
Die Arbeitssuche zwingt einen Mittellosen zu einer blutigen Aufnahmeprüfung.

Die drei Geschichten von Samanta Schweblin protokollieren in knapper Form bedrückende Situationen, und zwar in der Ich-Form. Man kann sie als Geständnisse oder gar Eingeständnisse lesen, denn hinter den Berichten über moralisches Vergehen oder über Missgeschicke steckt eine gehörige Portion Scham. Der Komponist und Bandoneonist Michael Zisman hat die Geschichten mit einer Musik begleitet, die von der unheimlichen Bruitage über zarte melodische Motive bis hin zum beinahe gewalttätigen Tango reicht.
Mitwirkende:
1:
Ich Katja Reinke
Oliver Thomas Douglas
Irman Jörg Schneider
2:
Ich Peter Schröder
Der Gräber Siggi Schwientek
Der Verkäufer Michael Luisier
3:
Ich Lars Rudolph
Der Maulwurf Norbert Schwientek
Der Betrunkene Thomas Douglas
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Sodom und Gomorrha

Sendetermine: DLF - Samstag, 22. Sep 2018 20:05 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Marcel Proust
Auch unter dem Titel: Die Unstetigkeiten des Herzens (1. Teil)
Die Küsten von Balbec (2. Teil)
Betrübnisse von Monsieur de Charlus (3. Teil)
Produktion: SWR/DLF 2018, 314 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Iris Drögekamp
Bearbeitung: Hermann Kretzschmar
Manfred Hess
Komponist(en): Hermann Kretzschmar
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: Sonja Röder
Ton und Technik: Björn Müller
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: André Bouchareb
Ton und Technik: Bernd Friebel
Regieassistenz: Christof Schwab
Regieassistenz: Martin Bunz
Dramaturgie: Manfred Hess
Übersetzung: Bernd-Jürgen Fischer
Inhaltsangabe: "Prousts ›Suche nach der verlorenen Zeit‹ ist nicht nur ein grandioser Roman, sondern auch der perfekte Ratgeber für alle Lebenslagen."  Alain de Botton Der vierte Roman aus Marcel Prousts "À la recherche du temps perdu" heißt "Sodom und Gomorrha I", erschienen in zwei Bänden zwischen 1920 und 1921. Im Alten Testament sind mit diesen Namen Städte benannt, die Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begrub, weil sie sich der Sünde hingegeben haben. Im Stadtpalais der hochadligen Familie der Guermantes hat sich für Marcel, den Ich-Erzähler, zuvor die mondäne Welt der exquisiten Gesellschaft erschlossen. Jetzt ist es Ausgangspunkt seiner Entdeckung der Welten von Sodom als der der männlichen und Gomorrha als der der weiblichen Homosexualität. Er beobachtet hier die zufällige Begegnung des Décadent Baron de Charlus und des Westenmachers Jupien: Trotz aller Standes-unterschiede erkennen sie plötzlich einander und nutzen sofort die Gelegenheit zum Sex. Marcel dechiffriert ab da auf der Soirée der Prinzessin de Guermantes die Gäste als Leidende und Lächerliche im Spiel des (gleich)geschlechtlichen Begehrens. Die "Recherche" erzählt weiter: von Marcels Liebe zu der jungen und koketten Albertine Simonet, von seiner krankhaften Eifersucht bei dem Verdacht, sie begehre Frauen wie Mademoiselle Vinteuil, von Marcels Heiratsentschluss, von der Beziehung Charlus zum Geiger Morel, den Reisen in die Normandie nach Balbec, dem kunstsinnigen Salon der Aufsteigerin Madame Verdurin; schließlich von der Unbeständigkeit der Herzen und der vernichtenden Wirkung der Zeit. Die Hörspielfassung wahrt die Eckpfeiler des Handlungs- und Erzählverlaufs. Sie kürzt aber radikal, um Platz zu schaffen: für umfangreiche akustische Tableaus entlang der Satzkonstruktionen, die den Proustschen Erinnerungsprozess in all seiner Hetereogenität belassen, in all seiner Komik und Unbarmherzigkeit. Das Hörspiel basiert auf der neuen Übersetzung der "Recherche" durch Bernd-Jürgen Fischer, die 2016 abgeschlossen wurde.
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Lilith Stangenberg
Gerd Wameling
Stefan Konarske
Corinna Kirchhof
Tina Engel
u.a.
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Der Passagier vom 1. November

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 22. Sep 2018 21:05 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Georges Simenon
Produktion: NDR 1955, 152 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Bearbeitung: Fred von Hoerschelmann
Komponist(en): Johannes Aschenbrenner
Ton: Wilhelm Hagelberg
Technik: Lilo Breitkreutz
Technik: Ute von Ehren
Inhaltsangabe: Im Nebel des 1. November kommt ein junger Mann nach La Rochelle. Er ist bei Zirkusleuten aufgewachsen und hat nach dem Tod seiner Eltern die Nachricht erhalten, dass in der französischen Küstenstadt eine Erbschaft auf ihn wartet. Die Mächtigen des Ortes begegnen ihm teils überfreundlich, teils ablehnend. Bald wird ihm klar, dass er in ein Netzwerk aus Korruption, Betrug, Erpressung und Mord geraten ist. Der machtbesessene Erbonkel des jungen Fremden war der Anführer eines Syndikats, das die Stadt noch immer brutal beherrscht und einer jungen Frau einen Mord anhängen will. Der Fremde geht den Spuren seines Onkels nach und stößt auf ein Bündel sorgsam gehüteter Dokumente, die Licht in die dunklen Machenschaften bringen.
Mitwirkende:
Gilles Mauversaine Hanns Lothar
Reeder Plantel Walter Richter
Babin Max Walter Sieg
Dr. Souvergin Erwin Linder
Frau Souvergin Gisela Mattishent
Frau Rinquet Inge Meysel
Colette Evi Gotthardt
Rinquet Willy Maertens
Anwalt Hans Paetsch
Notar Alfred Balthoff
Frau Elois Hildegard Bertram
Bob Elois Dieter Reible
Untersuchungsrichter Franz Schafheitlin
Friedhofsgärtner Alexander Hunzinger
Chemiker Heinrich Ockel
Assistentin Andrea Grosske
Geige Helmut Zacharias
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Waidmanns Ruf und Widerhall

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 22. Sep 2018 23:03 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Robin Hoffmann
Produktion: hr 2018, 22 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Robin Hoffmann
Komponist(en): Robin Hoffmann
Inhaltsangabe: In seinem neuen Hörstück formt der Frankfurter Komponist Robin Hoffmann einen tönenden Kunst-Wald. Die perfekten Instrumente dafür: Kleinstgeräte zur Tierlaut-Imitation wie Vogelrufe, Schwarzwildlocker, Rehblatter, Hasenklage.
Herkunft dieser Instrumente ist die Jagd, das angestrebte Klangideal der Jagenden die naturgetreue Nachahmung. An der Tongebung darf der Mensch nicht erkannt werden, will er erfolgreich seine Beute vor die Flinte locken. In Hoffmanns Hörstück aber emanzipieren sich – musikalisch durchgestaltet – die geraubten Stimmen der Gejagten: Wie man in den Wald ruft, so schallt‘s zurück. Naturlaut in der Feedbackschleife – ergänzt um Texte aus den Federn von Ludwig Tieck und Ferdinand Maximilian Klinger sowie um Passagen aus dem Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens (1927-42). Mit fauchenden, fiependen und quäkenden Klangwolken handeln sie alle vom Verhältnis zwischen Mensch und Tier, zwischen Ruf und Widerhall.
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Die Angst vor dem Vergessen - Eine Lange Nacht über Demenz

Sendetermine: DLR - Samstag, 22. Sep 2018 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 22. Sep 2018 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Burkhard Plemper
Produktion: DLF/DLR 2018, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jan Tengeler
Ton und Technik: Wolfgang Rixius
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Es scheint so ziemlich das Schlimmste zu sein, das einem alt werdenden Menschen passieren kann: Demenz. Die Angst vor dem Vergessen greift um sich. Wer es bemerkt, zieht sich zurück, aus Scham und voller Angst, aus der Rolle zu fallen. Angehörige trifft es genauso wie den, der sich nicht mehr erinnert, was im Moment zuvor geschehen ist. Der Autor hat Menschen mit Demenz getroffen und mit ihnen, mit Angehörigen, Pflegekräften, Ärzten, Wissenschaftlern und Polizisten gesprochen. Er war im Heim und im berühmten Demenzdorf De Hogeweyk in Holland. Er hat auf einem Kongress Menschen mit Demenz zugehört, die sich selbstbewusst zu Wort melden. Ein gutes Leben mit Demenz ist möglich. Das sagen Fachleute, die nicht länger darum streiten wollen, ob dieses Phänomen des Alterns eine Krankheit ist, sondern sich Gedanken machen, wie man damit lebt. Und wenn es nicht mehr geht in der eigenen Wohnung und auch nicht bei den Kindern? Wenn die Pflege immer wichtiger wird? Auch diese Fragen stellen wir in der ‚Langen Nacht‘ über Demenz.
Mitwirkende:
Martin Bross
Bettina Scholmann
Volker Hengst
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