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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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9 Hörspiele im Zeitraum Mittwoch, 23. Januar 2019

Elsa und Olaf - Zwei Menschen und die Liebe

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 23. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julia Solovieva
Auch unter dem Titel: Zwei Menschen und die Liebe (Untertitel)
Produktion: NDR 2012, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Technische Realisation: Dietmar Fuchs
Technische Realisation: Angelika Körber
Inhaltsangabe: "Trauer ist schwarz, Angst dunkelblau." Olaf weiß Bescheid. Er erzählt Elsa von der Angst, von der Überwindung der Angst. Dann fragt er Elsa. Sie redet, sie schweigt, sie weint, sie hat immer noch Angst, Angst vor ihrem Stiefvater, der sie als junges Mädchen und erwachsene Frau mehrmals vergewaltigt und zweimal geschwängert hat.
Olaf und Elsa erzählen sich aus ihrem Leben. Elsa kommt aus Kasachstan, Olaf aus Norddeutschland. Beide sind geistig behindert. Vor neun Jahren haben sie sich über die Schatzkiste e.V., eine Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung, kennengelernt, sind seit sechs Jahren verheiratet.
Und sie spielen zusammen Theater: Hamlet, Leonce und Lena, Die Zauberflöte.
Olaf arbeitete bei der Hamburger Künstlergruppe "Die Schlumper", Elsa in einer "Werkstatt für Behinderte". Beide spielen in der Minotauros Kompanie. Sie sind ein Künstlerpaar, nur anders.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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Horchposten 1941

Sendetermine: WDR 3 - Mittwoch, 23. Jan 2019 19:04 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Jochen Langner
Andreas Westphalen
Auch unter dem Titel: Die Blockade (1. Teil)
Der Marsch (2. Teil)
Produktion: DLF/WDR/Radio Echo Moskau 2017, 115 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Jochen Langner
Andreas Westphalen
Dramaturgie: Sabine Küchler
Übersetzung: Mikhail Evstiougov-Babaev
Inhaltsangabe: Das zweiteilige, deutsch-russische Hörspiel "Horchposten 1941 “ thematisiert mit Hilfe von authentischen russischen und deutschen Texten den Ostfeldzug des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum der vielstimmigen akustischen Collage steht die Blockade Leningrads. Während der 900 Tage währenden deutschen Belagerung fanden etwa eine Million Leningrader den Tod. Briefe, Tagebücher und Dokumente lassen Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen in und außerhalb Leningrads lebendig werden. Erzählt wird von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten von Nationalsozialismus und Stalinismus. Deutsche und russische Schauspieler geben dem Dialog, dem Zuhören und Verstehen der verschiedenen Erinnerungen, Kulturen und Generationen ihre Stimme. Es geht dabei auch um die Entdeckung des Anderen, um die eigene Identität und Verantwortung im Erinnern dieses Krieges. Das Hörspiel wird am selben Tag von Deutschlandfunk und Radio Echo Moskau ausgestrahlt.
Mitwirkende:
Jean-Paul Baeck
Jonas Baeck
Andrey Bazhin
Alexey Bobrov
Martin Bross
Sergey Buntman
Sigrid Burkholder
Kirill Byrkin
Anna Emshanova
Natalya Cernyavsakya
Alexander Grishin
Bernt Hahn
Stefko Hanushevsky
Marerike Hein
Phillipp Alfons Heitmann
Karl-Heinz Herber
Ilya Isaev
Elisabeth Juhnke
Anna Kovaleva
Dmitriy Krivoschapov
An Kuon
Jochen Langner
Julius Langner
Tatyana Matukhova
Jona Mues
Victor Panchenko
Juliane Pempelford
Evgeniy Red` ko
Daniel Rothaug
Alexandra Rozovskaya
Maria Ryschenkova
Julia Schäfle
Katharina Schmalenberg
Daria Semenova
Fjodor Shklovsky
Michael Shklovsky
Denis Shvedov
Irina Tarannik
Xenia Teplitzky
Louis Friedemann Thiele
Denis Vasiliev
Hanna Werth
Bruno Winzen
Mark Zak
Links: Externer Link Homepage von Jochen Langner
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D’Abentür vom Clà Ferrovia - d`Reis ins Liechterland

Sendetermine: SRF 1 - Mittwoch, 23. Jan 2019 19:05 Teil 9/10, (angekündigte Länge: 10:00)
Autor(en): Linard Bardill
Auch unter dem Titel: Wer zu spät kommt, muss in den letzten Wagon einsteigen - und schon beginnt ein Abenteuer! (1. Teil)
Ein Blonk ist wie ein Wurmloch: irgendwo kommt man rein und wieder raus - etwa in der Wüste. (2. Teil)
Mit Mutabor, schnellen Füssen und viel Mut geht’s ab durch die Höhle! (3. Teil)
Kaum in der Wüste schon wieder in Chur... (4. Teil)
Schöne und böse Überraschungen. (5. Teil)
Typisch für ein Blonk: was man denkt, wird wahr! (6. Teil)
Salim kann sich retten und weiss, was die schwarze Karawane vor hat! (7. Teil)
Die Schlucht der 1000 Dämonen und ein Fürst der Finsternis. (8. Teil)
Ein kleines Wiedersehen und ein grosses Rätsel. (9. Teil)
Wenn eine kleine Feder einen grossen Fürsten besiegt! (10. Teil)
Produktion: SRF/EIG , 72 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Päivi Stalder
Komponist(en): Martin Bezzola
Technik: Basil Kneubühler
Technik: Ueli Karlen
Inhaltsangabe: Stell dir vor, du willst in die Berge und landest plötzlich in der Wüste! Und nicht nur das, du wirst auch noch von einer schwarzen Karawane verfolgt! Alles beginnt in Chur: Auf dem Weg zum Bahnhof stolpern Anouk, Ben und der Vater über einen Beduinen und sein Kamel. Was für ein komisches Bild! Und es wird noch merkwürdiger: Als Anouk, Ben und der Vater endlich im Zug sitzen, merken sie, dass sie in einem sehr ungewöhnlichen Wagon sitzen… Auch der Kontuktör ist ein komischer Kauz. Er heisst Clà Ferrovia und der Zug ist sein Zuhause! Anouk erzählt dem Kontuktör vom Beduinen und was er gerufen hat: "Blonk! Blonk!" Da wird es plötzlich still im Wagon. Der Vater ist eingeschlafen, und Anouk und Ben verstehen gar nichts mehr. Sie wollten doch in die Berge Ski fahren! Was ist passiert? Clà Ferrovia weiss es: Sie sind durch ein "Blonk" in der Wüste gelandet! Jetzt beginnt für Anouk, Ben und Clà Ferrovia eine abenteuerliche Reise. Sie werden von der schwarzen Karawane verfolgt, bekommen von einer Zauberin Hilfe, finden den Beduinen aus Chur, werden vom Fürst der Dunkelheit bedroht, rennen durch Höhlen, reisen ins Tal der Tausend Dämonen bis sie endlich ans Ziel gelangen: ins Lichterland! Dort sammeln sie Sternensteine, die den dunklen Fürsten besiegen – und die den müden und kranken Menschen helfen.
Mitwirkende:
Erzähler Linard Bardill
Clà Ferrovia Marius Tschirky
Anouk Nina Schoch
Ben Robin Zanetti
Vater/Passant/Hauptmann/Fürst der Finsternis Gian Rupf
Zirza/BigZis Franzsiska Schläpfer
Salim/77 Bombay Street Matt Buchli
Mutter Päivi Stalder
Gesang Abdullah Alhussainy
Links: Externer Link Homepage von Bardill
Externer Link Homepage von Martin Bezzola
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Donalds Donald - Hasstiraden, Kommandos und Liebesschwüre

Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 23. Jan 2019 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Hofmann & Lindholm
Produktion: DLF/WDR/rbb 2018, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hofmann & Lindholm
Ton und Technik: Peter Harsch
Inhaltsangabe: Donalds Donald beschäftigt sich mit Projektionen und Protektionen. Hierfür hat das Autorenkollektiv Hofmann&Lindholm Menschen in Deutschland angestiftet, Machtfantasien im Eigenheim zu verhandeln - projiziert auf die suspekte Nachbarschaft. In Vor-Ort-Gesprächen werden die fremden Vertrauten von nebenan zur Zielscheibe für komplex-verdrehte Hypothesen und Unterstellungen. Und Haustiere zu stummen Zeugen von Hasstiraden, Kommandos und Liebesschwüren.
Mitwirkende:
Nachbarn
denen Anonymität zugesichert wurde
Links: Externer Link Homepage von Hofmann & Lindholm
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Arizona Phoenix Israel

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 23. Jan 2019 20:05, (angekündigte Länge: 51:36)
Autor(en): Matthias Wittekindt
Produktion: RBB 2014, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Christine Nagel
Inhaltsangabe: Es ist immer dieselbe Szene: ein Mann und eine Frau betreten sein Hotelzimmer in Phoenix, Arizona. Sie kommen mit einer Schreibmaschine und nennen ihn "Daddy". Er erschießt sie, immer und immer wieder. Geschieht dies wirklich? Ist es eine Szene aus einem seiner Romane? "Daddy" kann sich nicht erinnern. Kein Wunder, denn "Daddy" ist tot. Als er noch lebte, war "Daddy" Schriftsteller und der Vater von Tanja, um die er sich jedoch seiner Bücher wegen kaum gekümmert hat. Nun ist Tanja selbst Mutter - ihre Kinder hat sie bei ihrem Mann in Hameln zurückgelassen. Tanja ist vor allem Wissenschaftlerin. Ihr Forschungsfeld: linguistische Muster. Ihr Forschungsgegenstand: "Daddy". Durch das Einspeisen seiner Bücher will sie ihn in ihrem Institut in Israel Seite um Seite reanimieren. Sie will ihren Vater zurück. Doch was zunächst nur eine Frage der richtigen Programmierung scheint, erweist sich als ein rasant wachsendes und bald nicht mehr zu überblickendes virtuelles Feld, das zu allem Übel auch von Trojanern gehackt wird. "Daddy" entwickelt ein Eigenleben.
Mitwirkende:
Daddy Bernhard Schütz
Tanja Anita Vulesica
Guy Niklas Kohrt
Mike Matthias Matschke
Larissa Cathlen Gawlich
Barbecue-Gast Lars Rudolph
Links: Externer Link Homepage Matthias Wittekindt
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Katzenzungen

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 23. Jan 2019 21:30, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Irmgard Maenner
Auch unter dem Titel: Afrikanisches Wunder (1. Teil)
Die weiße Karte (2. Teil)
Auf der Suche nach Gilles (3. Teil)
Der Drache (4. Teil)
Produktion: SWR/DLR 2006, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Judith Lorentz
Komponist(en): Jean Szymczak
Ton: Jean Szymczak
Regieassistenz: Julia Tieke
Inhaltsangabe: Eine Frau verwandelt sich in eine Tüpfelhyäne, ein Brief kündigt die Eliminierung von sechzig Personen an, die nach und nach auf mysteriöse Weise verschwinden, und der Schwarm eines Literaturkränzchens krümmt sich beim Flamencotanzen halbnackt auf dem Fußboden. In Irmgard Maenners »Katzenzungen« spielt sich Unglaubliches inmitten der ganz normalen Realität ab und durch die banale Alltäglichkeit schimmert, ziemlich beunruhigend, immer das Absurde durch.

Im Brustkorb einer Frau nistet sich ein Drache ein und lässt sich rechts in der Lunge zum Schlafen nieder. Jetzt ist das Wichtigste, klug und umsichtig vorzugehen. Die Frau muss verhindern, dass der Drache seinen Kopf hebt. Er ist gefährlich. Sie muss ihn unschädlich machen, bevor er aufwacht. Ihr Nachbar versucht ihr zu helfen und kocht chinesischen Tee. Doch der Drache lächelt und schickt Feuer und Schmerz aus seiner immer noch dösenden Heimtücke. Für ihn ist chinesischer Tee so bedrohlich wie gespuckte Papierkügelchen. Die Frau weiß jetzt: Man muss den Feind ausrotten, überraschend und ohne Kompromiss. Ihr bisheriger Schlachtplan war schlecht. Der des Nachbarn auch. Wer einen Drachen im Brustkorb hat, der muss sich auf eine andere Taktik besinnen.
Mitwirkende:
Hanna Anna Thalbach
Nachbar Axel Wandtke
Bernhard Schütz
Regina Lemnitz
Ilia Chapiro
Cathlen Gawlich
Britta Steffenhagen
Stefan Kaminski
Stefan Ripplinger
Alexander Khuon
Peter Feldman
Uwe Müller
Links: Externer Link Tonstudio P4
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Er dachte, er lebe ewig - und er tut es

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 23. Jan 2019 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 23. Jan 2019 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Kathrin Aehnlich
Auch unter dem Titel: Der Schriftsteller und Radiomann Axel Eggebrecht im Porträt (Untertitel)
Produktion: MDR 2008, 59 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Zippel
Ton: André Lüer
Technik: Hans-Peter Ruhnert
Regieassistenz: Corinna Waldbauer
Inhaltsangabe: Axel Eggebrecht (1899-1991), Sohn eines Arztes, machte sein Abitur am Leipziger Thomasgymnasium, wurde zum Kriegsdienst an der Flandernfront einberufen und erlitt schweren Verwundungen. Nach Kriegsende studierte er Germanistik und Philosophie in Leipzig und Kiel, brach das Studium ab und begann in Bremen eine Buchhandelslehre. Im März 1920 schloss er sich mit einer Kieler Studentenkompanie den Putschisten Kapp und von Lüttwitz an. Insbesondere die antisemitische Hetze der Rechtsradikalen ließ ihn eine innere Kehrtwende vollziehen. 1920 wurde er Mitglied der KPD, für die er u. a. als Filmjournalist tätig war. Im April 1923 kam er erstmals nach Moskau, lernte dort auch Bucharin und Trotzki kennen. 1925 trat er desillusioniert aus der Partei wieder aus, blieb jedoch der bürgerlich-radikalen Linken verbunden und wurde nach kurzer Tätigkeit in der Dramaturgie der Ufa Mitarbeiter der berühmten “Weltbühne” von Siegfried Jacobsohn, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky. Sein Eintreten gegen die Nationalsozialisten brachte ihn für einige Monate ins Konzentrationslager Hainewalde. Bis 1935 hatte er Schreibverbot, danach konnte er sich als Autor von Filmdrehbüchern durchschlagen, so zum Beispiel für “Bel ami” (1939). 1945 holten ihn die Engländer zum Besatzungssender Radio Hamburg, wo er mit Peter von Zahn, Ernst Schnabel und anderen unbelasteten Intellektuellen den bald zum Mythos gewordenen Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) aufbaute. Als Rundfunkmann der ersten Stunde und als Mitbegründer des öffentlich rechtlichen Rundfunks schlechthin geltend, verließ Axel Eggebrecht 1949 den von Intendant Grimme geleiteten Sender aus Protest gegen die zunehmende parteipolitische Einflussnahme, blieb dem Hamburger Funkhaus jedoch weiter als freier Mitarbeiter treu. Berühmt wurden seine Kommentare und Berichte zum Auschwitz-Prozess in Frankfurt (Main) und die Rundfunksendungen zu Fragen der Zeit unter der Kennung “Axel Eggebrecht spricht”.
Mitwirkende:
Sprecherin Regina Lemnitz
Zitatorin Ilka Teichmüller
Zitator Axel Thielmann
Zitator Eggebrecht Ilja Richter
Stefanie Hirte
Links: Externer Link Homepage von Kathrin Aehnlich
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Befehlsempfänger Gottes - Über evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik

Sendetermine: SWR 2 - Mittwoch, 23. Jan 2019 22:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michael Weisfeld
Produktion: SWR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Norbert Vossen
Ton und Technik: Bettina Krol
Inhaltsangabe: Evangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich und stehen für ein strenges, autoritäres Christentum. Sie versuchen ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen in Politik und Kirche durchzusetzen. Mit der Bibel kämpfen sie gegen die "Ehe für alle", verlangen Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue sowieso. Ihr Verhältnis zur Amtskirche ist ambivalent, sie kritisieren die "Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)", arbeiten aber auch mit ihr zusammen. Ihren Glauben leben sie teils innerhalb, teils außerhalb der EKD in Freikirchen. Politisch stehen viele Evangelikale den Rechtspopulisten nahe - etwa der Arbeitsgemeinschaft "Christen in der AfD". Die bemüht sich um Einfluss in Kirchen und Parlamenten, und einige AfD-Christen sitzen inzwischen im Deutschen Bundestag. Lautstark vertreten sie evangelikale Positionen, oft kombiniert mit antimuslimischer Rhetorik. Aber auch Bundestagsabgeordnete der CDU bekennen sich zur evangelikalen Bewegung. Wie mächtig ist diese heute?
Mitwirkende:
Mark Oliver Bögel
Holger Stolz
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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Er dachte, er lebe ewig - und er tut es

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 23. Jan 2019 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 23. Jan 2019 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Kathrin Aehnlich
Auch unter dem Titel: Der Schriftsteller und Radiomann Axel Eggebrecht im Porträt (Untertitel)
Produktion: MDR 2008, 59 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Zippel
Ton: André Lüer
Technik: Hans-Peter Ruhnert
Regieassistenz: Corinna Waldbauer
Inhaltsangabe: Axel Eggebrecht (1899-1991), Sohn eines Arztes, machte sein Abitur am Leipziger Thomasgymnasium, wurde zum Kriegsdienst an der Flandernfront einberufen und erlitt schweren Verwundungen. Nach Kriegsende studierte er Germanistik und Philosophie in Leipzig und Kiel, brach das Studium ab und begann in Bremen eine Buchhandelslehre. Im März 1920 schloss er sich mit einer Kieler Studentenkompanie den Putschisten Kapp und von Lüttwitz an. Insbesondere die antisemitische Hetze der Rechtsradikalen ließ ihn eine innere Kehrtwende vollziehen. 1920 wurde er Mitglied der KPD, für die er u. a. als Filmjournalist tätig war. Im April 1923 kam er erstmals nach Moskau, lernte dort auch Bucharin und Trotzki kennen. 1925 trat er desillusioniert aus der Partei wieder aus, blieb jedoch der bürgerlich-radikalen Linken verbunden und wurde nach kurzer Tätigkeit in der Dramaturgie der Ufa Mitarbeiter der berühmten “Weltbühne” von Siegfried Jacobsohn, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky. Sein Eintreten gegen die Nationalsozialisten brachte ihn für einige Monate ins Konzentrationslager Hainewalde. Bis 1935 hatte er Schreibverbot, danach konnte er sich als Autor von Filmdrehbüchern durchschlagen, so zum Beispiel für “Bel ami” (1939). 1945 holten ihn die Engländer zum Besatzungssender Radio Hamburg, wo er mit Peter von Zahn, Ernst Schnabel und anderen unbelasteten Intellektuellen den bald zum Mythos gewordenen Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) aufbaute. Als Rundfunkmann der ersten Stunde und als Mitbegründer des öffentlich rechtlichen Rundfunks schlechthin geltend, verließ Axel Eggebrecht 1949 den von Intendant Grimme geleiteten Sender aus Protest gegen die zunehmende parteipolitische Einflussnahme, blieb dem Hamburger Funkhaus jedoch weiter als freier Mitarbeiter treu. Berühmt wurden seine Kommentare und Berichte zum Auschwitz-Prozess in Frankfurt (Main) und die Rundfunksendungen zu Fragen der Zeit unter der Kennung “Axel Eggebrecht spricht”.
Mitwirkende:
Sprecherin Regina Lemnitz
Zitatorin Ilka Teichmüller
Zitator Axel Thielmann
Zitator Eggebrecht Ilja Richter
Stefanie Hirte
Links: Externer Link Homepage von Kathrin Aehnlich
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