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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





gestern | heute | morgen | 17. Feb | 18. Feb | 19. Feb | 20. Feb | 21. Feb | 22. Feb |

27 Hörspiele im Zeitraum Sonntag, 27. Januar 2019

Jacky & Grimm

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 27. Jan 2019 07:04 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 5:00)
Autor(en): Patrick Lenz
Simon Santschi
Auch unter dem Titel: Am Flughafen (1. Teil)
Im Café (2. Teil)
Im Aquarium (3. Teil)
In den Bergen (4. Teil)
Im Fußballstadion (5. Teil)
Produktion: WDR 2012, ca. 45 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Christoph Pragua
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Der Hund Jacky und der Dachs Grimm sind beste Freunde und sie machen gerne Ausflüge, die meistens ganz harmlos beginnen, im Verlauf jedoch im totalen Chaos enden: Auf dem Flughafen gerät plötzlich das gesamte Gepäck durcheinander, im Café bekommen die Gäste anstatt Erdbeertörtchen Tomaten mit Sahne und im Fußballstadion rennt Grimm einfach erbost aufs Spielfeld, um dem Schiedsrichter die rote Karte abzunehmen. Jacky ist es, der dann seinen Freund Grimm im größten Trubel an die Pfote nimmt, um sich mit ihm aus dem Staub zu machen.
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Der Anhalter

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 27. Jan 2019 08:04 Teil 4/6, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Stephan Beuting
Sven Preger
Auch unter dem Titel: Letzte Ausfahrt Zürich (1. Teil)
Geschlossene Anstalt (2. Teil)
So ein Schwachsinn (3. Teil)
Mitfahrgelegenheiten (4. Teil)
Zahltag (5. Teil)
Endstation (6. Teil)
Produktion: WDR 2016, 143 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stephan Beuting
Sven Preger
Technik: Timo Ackermann
Inhaltsangabe: Er hat seine Kindheit in der Psychiatrie verbracht, mehr als 14 Jahre lang. Weggesperrt, geschlagen, missbraucht - in den 1950er und 60er Jahren war das. Sein Leben hat er danach nie so richtig auf die Kette gekriegt. Nun will Heinrich nur noch Schluss machen und sucht eine Mitfahrgelegenheit. Diese Geschichte erzählt der Anhalter den Journalisten Stephan Beuting und Sven Preger. Unabhängig voneinander, mit einem Jahr Abstand. Am selben Ort: einer Tankstelle am Kölner Verteilerkreis. Das ist kein Zufall: Denn Heinrich ist seit Jahrzehnten als Tramper unterwegs. Als die beiden Reporter sich zufällig davon erzählen, beschließen sie, sich auf die Suche zu machen: nach diesem Mann und nach der Wahrheit? Was ist, wenn nur ein Bruchteil von seinen Geschichten stimmt? Wenn er wirklich als Kind in einer Psychiatrie geschlagen und missbraucht wurde? Dann ist er eines von tausenden Kindern, die bis heute auf eine Entschädigung warten.
Mitwirkende:
Sven Preger
Stephan Beuting
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Befehlsempfänger Gottes - Über evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 27. Jan 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 27. Jan 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 18:04, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michael Weisfeld
Produktion: SWR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Norbert Vossen
Ton und Technik: Bettina Krol
Inhaltsangabe: Evangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich und stehen für ein strenges, autoritäres Christentum. Sie versuchen ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen in Politik und Kirche durchzusetzen. Mit der Bibel kämpfen sie gegen die "Ehe für alle", verlangen Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue sowieso. Ihr Verhältnis zur Amtskirche ist ambivalent, sie kritisieren die "Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)", arbeiten aber auch mit ihr zusammen. Ihren Glauben leben sie teils innerhalb, teils außerhalb der EKD in Freikirchen. Politisch stehen viele Evangelikale den Rechtspopulisten nahe - etwa der Arbeitsgemeinschaft "Christen in der AfD". Die bemüht sich um Einfluss in Kirchen und Parlamenten, und einige AfD-Christen sitzen inzwischen im Deutschen Bundestag. Lautstark vertreten sie evangelikale Positionen, oft kombiniert mit antimuslimischer Rhetorik. Aber auch Bundestagsabgeordnete der CDU bekennen sich zur evangelikalen Bewegung. Wie mächtig ist diese heute?
Mitwirkende:
Mark Oliver Bögel
Holger Stolz
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 340:

Die tödliche Kurve

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 27. Jan 2019 11:10
Autor(en): Roger Graf
Produktion: DRS 2010, 27 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Roger Graf
Inhaltsangabe: Frau Radics Bruder starb bei einem Verkehrsunfall. Sie möchte, dass Maloney den Fall neu aufrollt. Die Polizei fand am Unfallort keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, doch Radic schien weder ein Raser, noch lebensmüde gewesen zu sein. Ein Bekannter des Toten erzählt Maloney, dass Radic sich kurz vor seinem Tod mit seinem Fussballtrainer gestritten hat.
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Linda Morf Barbara Terpoorten
Cveta Radic Sibilla Semadeni
Pierre Nagel Andrej Togni
Anwalt Andrej Togni
Steffen Heinrich Tillbert Strahl Schäfer
Manuel Littau Marco Biondi
Erzähler Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Matilda

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 27. Jan 2019 14:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Roald Dahl
Produktion: WDR 2006, 85 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Judith Ruyters
Komponist(en): Mike Herting
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Philine Velhagen
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Übersetzung: Sybil Gräfin Schönfeldt
Inhaltsangabe: Die meisten Eltern loben ihren Nachwuchs über den Klee. Sie halten ihre süßen Goldschätzchen für wahre Genies, selbst wenn sie die größten Esel sind. Das ist schlimm und geht einem mächtig auf die Nerven. Es gibt aber auch Eltern, die ihre Kinder komplett übersehen. Sie schieben sie aus der Bildfläche, um ungestört auf die Glotze zu starren und können es kaum erwarten, dass sie von allein groß werden und wieder aus ihrem Leben verschwinden. Diese Sorte Eltern ist noch viel schlimmer, und mit dieser Sorte Eltern ist Matilda geschlagen. Matilda aber ist wirklich ein Genie. Sie bringt sich bereits mit drei Jahren das Lesen bei, verbringt die Nachmittage fortan mit den interessantesten Leuten der Weltliteratur, und wenn ihre Eltern sie allzu sehr ärgern, sinnt sie auf Rache. Als Matilda in die Schule kommt, lernt sie vor allem zweierlei: Es gibt auch liebenswerte und verständige Erwachsene, wie ihre Lehrerin Fräulein Honig, und es gibt Erwachsene, die sind noch hundertmal schlimmer als ihre Eltern, wie die Schulleiterin Knüppelkuh. Um es mit der Knüppelkuh aufnehmen zu können, braucht es nicht nur einen blitzgescheiten Verstand, sondern übersinnliche Kräfte. Mit deren Hilfe allerdings plant Matilda die genialste Rache aller Zeiten ...
Mitwirkende:
Erzähler Peter Fricke
Matilda Johanna Burg
Fräulein Honig Laura Maire
Knüppelkuh Hella von Sinnen
Herr Wurmwald Gerd Köster
Frau Wurmwald Caroline Schreiber
Frau Phelps Katinka Hoffmann
Nigel Max von der Groeben
Lavendel Carolin von der Groeben
Rupert Artur Niederfahrenhorst
Amanda Zazie-Charlotte Pfeiffer
Fred Leon Stille
Papagei Peter Nottmeier
Fabian Fendel
Kai Hogenacker
Links: Externer Link Homepage Mike Herting
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Mike Brant

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 27. Jan 2019 14:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Barbara Honigmann
Produktion: hr 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Dokumentation
Regie: Ulrich Lampen
Ton und Technik: Roland Grosch
Ton und Technik: Melanie Inden
Aufnahme: Christoph Müller
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Inhaltsangabe: "Ein Märchenprinz mit goldener Stimme" – so wurde Mike Brant von der französischen Presse beschrieben.
Der israelische Chanson-Sänger eroberte die Herzen seiner Fans im Eiltempo, auch wenn er selbst nur wenig von dem verstand, was er auf Französisch sang. Doch die Erfolgsgeschichte, die in vergnüglichen Tönen beginnt, weicht bald den ernsten Themen: den Problemen eines Kindes der "Zweiten Generation" und den Unwägbarkeiten des Lebens eines Popstars, der zwar weder Drogen nahm, kaum Alkohol trank und dennoch mit 28 Jahren Selbstmord beging.
Seine erfolgreichen Lieder, hier eine Anekdote der Mutter, dort die liebvollen Beschreibungen seines Bruders, der ihn nur Moshé nennt; all diese Stimmen fängt Barbara Honigmann in den verschiedensten Sprachen ein und zeichnet das Bild eines Künstlers, der nur ein Leben leben wollte: das Leben seiner Wahl.
Mitwirkende:
Martina Gedeck
Lilith Häßle
Wolfram Koch
Moritz Pliquet
Jeff Wilbusch
u.a.
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Die letzte Fahrt der Sofala

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 14:04, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Joseph Conrad
Auch unter dem Titel: The End of the Tether (Erzählung (engl. Originaltitel))
Produktion: NWDR 1953, 54 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Hans Gertberg
Bearbeitung: Alfred Prugel
Technische Realisation: Rosemarie Hands
Technische Realisation: Wilhelm Hagelberg
Inhaltsangabe: Kapitän Whalley ist fest entschlossen, sein letztes Kommando auf dem Seelenverkäufer, der "Sofala", noch durchzustehen. Er ist am Ende: ausgebrannt, lebensmüde und - was niemand ahnt - beinahe vollständig erblindet. Nur der Gedanke, seiner Tochter den eigenen in das Schiff investierten Geschäftsanteil zu sichern, läßt ihn auf der Kommandobrücke aushalten. Eine nahezu übermenschliche Aufgabe scheint es, das Schiff sicher durch die gefährlichen Untiefen der malaiischen Gewässer zu steuern, muß sich der Kapitän doch auf die unbedingte Loyalität seiner Offiziere und der Mannschaft verlassen können. Kapitän Whalley ahnt, daß sein eigenes Schicksal untrennbar an das seines Schiffes gebunden ist.
Conrads Erzählung aus dem Jahr 1902 wurde immer wieder mit Hemingways "Der alte Mann und das Meer" verglichen.
Mitwirkende:
Kapitän Whalley Heinz Klevenow
Ingenieur Massy Robert Meyn
Sterne, 1. Offizier Werner Rundshagen
Jack, Maschinist Werner Dahms
Der Serang Erik Brädt
van Wyk Helmut Rudolph
Ali, Matrose Klaus Höhne
Max Zawislak
Heinz Roggenkamp
Heino Cohrs
Paul Trautmann
Adolph Hansen
Hans Werner Kock
Joachim Hoene
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Das Alexandria-Versprechen - Sammeln, horten, speichern und bewahren

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 14:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Jochen Dreier
Produktion: SWR 2017, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jochen Dreier
Inhaltsangabe: Sie galt als bedeutendster Wissensspeicher der Antike: die Bibliothek von Alexandria. Wann sie wie wodurch vernichtet und warum nicht der geringste Rest von ihr je gefunden wurde, weiß man heute ebenso wenig, wie man ihren genauen Standort kennt. Überliefert ist nur die Überlieferung: Schriften antiker Autoren, die die Bibliothek erwähnen. Das soll nicht noch mal passieren. Alles was Menschen heute wissen und hinterlassen, wird gesammelt und gespeichert, gehortet und archiviert - möglichst in vielen Exemplaren und Kopien, möglichst an weltuntergangssicheren Orten: verschlossen und verschweißt, in tiefen Bergstollen oder im ewigen Eis. Künftigen Generationen wird kein Fitzel unserer Kultur entgehen. Sie werden sich höchstens fragen: War das alles wirklich bewahrenswert?
Mitwirkende:
Charlotte Puder
Henriette Nagel
André Holonics
Bettina Conradi
Jochen Dreier
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Himmelsbande

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 27. Jan 2019 14:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christa-Maria Zimmermann
Auch unter dem Titel: Die letzte Fahrt der Hindenburg (Roman)
Produktion: NDR/BR 2006, 100 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Stefan Richwien
Heidi Knetsch
Komponist(en): Rudolf Schmücker
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Martin Hansen
Regieassistenz: Judith Büschleb
Inhaltsangabe: "Zeppelin marsch!" tönt es über den Platz. Es ist der 3. Mai 1937. Das Luftschiff mit dem Namen "Hindenburg" ist auf dem Weg nach Amerika. Thea schaut aus dem Fenster. Sie lässt Deutschland hinter sich - das Land, aus dem sie als Halbjüdin vertrieben wurde. Drei Tage wird es dauern, bis der Zeppelin New York erreicht. Spannung liegt in der Luft, einige Passagiere verhalten sich merkwürdig. Und Thea darf nicht erkannt werden, denn sie reist mit dem Pass einer Freundin. Wenn das der hochrangige Nazi wüsste, der nur wenige Reihen entfernt sitzt. Zwei weitere Menschen haben Angst, entdeckt zu werden: Es sind Juwelendiebe, die geraubte Klunker in den Bauch eines Teddies genäht haben. So haben mehrere Passagiere gute Gründe, das Ende der Reise herbeizusehnen. Endlich erreicht das Luftschiff die amerikanische Küste und nähert sich dem Landeplatz Lakehurst. Die Motoren verstummen. In die Stille hinein ertönt ein leiser Knall...
Mitwirkende:
Walter Arthur Kreye
Birte Kretschmer
Susanne Schrader
Konstantin Graudus
Jürgen Uter
Christoph Bantzer
Philipp Baltus
Victoria von Trauttmansdorff
Wilfried Dziallas
Meo Wulf
Niklas Garrn
Nelia Novoa
Jette Kaempfe
Kai Roßnagel
Katina Kluge
Dilan Sina Balhan
u.a.
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Zudröhnen oder Ausschleichen? - Die neuen Pfade der Psychiatrie

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 27. Jan 2019 15:04
Autor(en): Martin Hubert
Produktion: WDR 2017, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Axel Pleuser
Technische Realisation: Henning Schmitz
Regieassistenz: Tim Müller
Inhaltsangabe: Pharmafirmen versprachen psychische Krankheiten mit Medikamenten zu heilen - und sind gescheitert. Jetzt steigen sie aus der Forschung aus. Studien zeigen: frühzeitiges Ausschleichen der Psychopharmaka hilft Patienten besser, als sie langfristig einzunehmen. Die Psychiatrie auf neuen Wegen?
Zuerst erstellt der Psychiater eine Diagnose. Dann verordnet er Psychopharmaka, die den Geist herunter regulieren oder stimulieren. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass eine zusätzliche Psychotherapie sinnlos sei, wenn der Patient seine Medikamente nicht längerfristig einnimmt. Das ist Standard in der psychiatrischen Behandlung von Psychosen und anderen schweren psychischen Leiden. Lange hat die Pharmaindustrie davon profitiert. Doch inzwischen nagen wissenschaftliche Studien am Fundament der Standardtherapie. Weil keine besseren chemischen Substanzen in Sicht sind, haben sich wichtige Pharmafirmen aus Forschung und Vermarktung verabschiedet. Mit Milliardengeldern der EU sollen sie zurück ins Boot geholt werden und neue Studiendesigns werden entworfen. Können die dafür sorgen, dass Psychopharmaka Menschen nicht nur zudröhnen, sondern ihnen langfristig helfen? Oder ist ein grundsätzlich anderer Umgang mit Medikamenten nötig: Verzicht oder schnellst mögliches Ausschleichen und empathische Begleitung?
Mitwirkende:
Daniel Wiemer
Lisa Jopt
Heiko Obermüller
Sybille Jacqueline Schedwill
Gavin Fearnley
Detlef Dickmann
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Meister und Margarita

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 15:05 Teil 3/12, (angekündigte Länge: 52:41)
Autor(en): Michail Bulgakow
Produktion: BR 2014, 620 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist(en): Klaus Buhlert
Übersetzung: Alexander Nitzberg
Inhaltsangabe: Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein russischer Faust. "Meister und Margarita ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur", schreibt der Übersetzer Alexander Nitzberg. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen oder nackt auf Besen herumfliegen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm.
Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Zu diesem antiken Handlungsstrang zählen noch Judas aus Kirjath, den der römische Geheimdienst wegen seiner fragwürdigen Rolle beim Justizmord an Jeschua später umbringt, und Jeschuas Schüler Levi Matthäus, der die Worte seines Herrn aufschreibt - jedoch oft falsch. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich. Nach etwa zweihundert Seiten tritt ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller auf: der Meister. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Sein Auftreten verknüpft die beiden Erzählstränge. Denn er gibt sich als Autor eines großen Romans über die Leiden des Pontius Pilatus zu erkennen. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Dieser Roman im Roman ist kein in sich geschlossener Komplex, sondern verteilt sich auf vier eigenständige Kapitel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Auf Anweisung Jeschuas lassen er und seine Assistenten Meister und Margarita dann sterben - sie hätten "Ruhe verdient". Auf ihrem postmortalen Weg führen Woland und die Assistenten die nun im Tode Vereinten durch die Wüste und an Jerusalem vorbei, wo sie dem depressiven Pilatus begegnen. Der Meister schickt Pilatus mit der ihm von Woland übermittelten Frohbotschaft, dass Jeschua auf ihn warte, nun ebenfalls in den Himmel. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch die Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
"Bulgakows Roman Meister und Margarita kam 1968 in deutscher Übersetzung heraus. Was für ein Roman! Eine poetische Flaschenpost direkt aus der Moskauer Vorhölle. I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle 1967 hatten wir gerade unsere erste Beatband in Halle (an der Saale) gegründet: Team 67. Und auch wir wollten abrechnen mit den 'Gottlosen' um uns herum - wenn's sein musste, auch mit Hilfe des Teufels. Margaritas Flug über Moskau hatte für uns nichts Exotisches. Das zu lesen war wunderbar tröstlich, stand für Ausbruch, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Was will man mehr von einem Buch, als mit ihm fliegen zu lernen ... Der 'neue Mensch' war irgendwie und irgendwo zum Teufel. Da schien es logisch, dass Bulgakow den Magier Woland in die Moskauer Gartenstraße - Wohnung Nr. 50 - zitiert, um dort Hausrecht auszuüben. Außerdem war Woland gar kein richtiger Teufel. Er war Bulgakows Erfindung eines Teufels - weit davon entfernt böse zu sein: 'Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...' (Goethe, Faust). Freuen wir uns also auf Wolands neue Show. Wo man auch uns irgendwo hinbefördert. Es muss ja nicht gleich die Hölle sein... I'll send you S.O.S... I'll send you S.O.S... message in a bottle." (Klaus Buhlert) "Meister und Margarita - dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen - ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen - in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman - nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun - ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht's mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es - objektiv betrachtet - im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche 'Poesija Russland' zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer." (Klaus Buhlert)
Mitwirkende:
Michael Rotschopf
Manfred Zapatka
Karl Markovics
Valery Tscheplanowa
Wolfram Berger
Felix von Manteuffel
Milan Peschel
Dietmar Bär
Werner Wölbern
Jeanette Spassova
Samuel Finzi
Stefan Wilkening
Thomas Thieme
Wolfram Koch
Jens Harzer
Gottfried Breitfuß
Margit Bendokat
Caroline Ebner
Steffen Scheumann
Stephan Bissmeier
Götz Schulte
Johannes Silberschneider
Hans Kremer
Hendrik Arnst
Christiane Roßbach
Natali Seelig
Lars Rudolph
Jaqueline Macauly
Stephan Zinner
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Der menschliche Makel

Sendetermine: SRF 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 17:00 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 71:00)
Autor(en): Philip Roth
Produktion: SWR 2003, 142 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist(en): Gerd Bessler
Ton: Rolf Knapp
Technik: Claudia Peyke
Regieassistenz: Tobias Krebs
Übersetzung: Dirk van Gunsteren
Inhaltsangabe: Coleman Silk, Professor der Altphilologie, nennt zwei unbekannte Studenten, die sein Seminar schwänzen, »dunkle Gestalten« (spooks). Zufälligerweise sind es Schwarze. Diese Petitesse aus dem Alltag der moral correctness setzt eine Geschichte in Bewegung, die an die Grundfesten des amerikanischen Selbstbewusstseins rührt. Angegriffen und schwer beschädigt quittiert der Professor den Dienst, verliert seine Frau, isoliert sich und wird im Alter von 71 Jahren durch die Begegnung ­ »die erlösende Verschmutzung« ­ mit einer fast 40 Jahre jüngeren Putzfrau, Faunia, ins Leben zurückgeworfen. Viagra hat geholfen. Ein entfernter Nachbar, Nathan Zuckerman, Schriftsteller ­ hinfällig auch er ­ wird zum Erzähler autorisiert und erhält so in vielen Windungen und Wendungen Einblick in die brüchige Identität eines fast weißhäutigen Sohnes schwarzer Eltern, der für die Grundentscheidung seines Lebens, seine Rassenzugehörigkeit zu ignorieren und sich neu zu erfinden, einen hohen Preis zahlt. »Er sah, welches Schicksal ihn erwartete, und er weigerte sich es anzunehmen.«

Philip Roth hat die grandiose amerikanische Mythologie von der »Beweglichkeit des Ich« noch einmal in Szene gesetzt, den Traum, das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Keine der dargestellten Identitäten, die nicht irgendwelche Kampfspuren mit ihrer Herkunft an sich tragen würde; auch keine, die uns nicht ins Wechselbad von Sympathie und Antipathie hineinzöge: Les z.B., Faunias Mann, ein seelisch verstümmelter Vietnam-Veteran, der in einem lächerlichen Rehabilitationsprogramm sein Trauma abarbeitet und sogar als möglicher Mörder des seltsamen Liebespaars Coleman/Faunia Verständnis fände...
Mitwirkende:
Nathan Jürgen Hentsch
Coleman Michael Mendl
Faunia Sophie Rois
Les Peter Dirschauer
Iris Delphine Roux Irina Wanka
Lisa Susana Fernandes-Genebra
Mutter Rosel Zech
Junge Algin Haroglu
Walt / Joe Michael Holz
Primus Mathias Lange
Mark Jörg Petzold
Doc / Louis Walter Renneisen
Dave / Hank Jan Schreiber
Herb Kerble Berthold Toetzke
Ärztin Hedi Kriegeskotte
Betty Irene Kugler
Ernestine Marianne Lochert
MP1, Pizza Sebastian Kowski
MP2, Officer Achim Hall
Jeff Andreas Klaue
Ober 1 Lin Chao
Ober 2 Li Hai
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Schicksal, Hauptsache Schicksal

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 27. Jan 2019 17:04
Autor(en): Robert Schoen
Auch unter dem Titel: Die Legende vom Heiligen Trinker (nach Motiven von)
Produktion: EIG (i.A. HR) 2010, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Robert Schoen
Inhaltsangabe: Andreas, seit frühester Jugend Fan von Eintracht Braunschweig, kam im Rahmen seiner Promotion vor 20 Jahren nach Paris. Anfangs lief alles gut, doch dann ging ihm das Geld aus. Das Bier ist teuer in Paris und die Abende sind lang. Nach einigen Jahren in mittelmäßigen Brotjobs folgt der Abstieg in die dritte Liga: Alkoholismus, Arbeitslosigkeit, Verlust der Wohnung. Neben der Liebe zur Musik und der durstigen Kehle bleiben Andreas nur ein alter Mantel und die Sehnsucht nach ... ja, wonach eigentlich.
Da schenkt ihm ein Unbekannter in der Kneipe fünftausend Euro. Die Chance zum Neustart, verbunden mit der Auflage, die gleiche Summe nach Ablauf eines Jahres der heiligen Therese von Liseux in der Pariser Kirche Sainte-Marie des Batignolles zu stiften.
Andreas, der mit dem Geld von der Straße wegkommt und ein rauschendes Fest der Freude plant, will es schaffen, und er spürt, dass er die Kraft dazu hat.
In den Monaten nach der Schenkung gewährt uns Andreas einen Einblick in sein auf so wunderbare Weise neues Leben: seine Ausflüge zur Kirche von Batignolles, die immer wieder im Cello, einer Kneipe kurz vor dem Hauptportal, enden; seine durch eine schicksalhafte Begegnung genährten Zweifel, ob er das Geld nicht doch den Scientologen spenden sollte; die gescheiterte Liebe zu Karoline - und immer wieder die Musik.

Joseph Roth, 1939 in Paris im Delirium Tremens gestorben, lässt seine Haupfigur am Ende sanft dahin scheiden. Welchen Weg geht Andreas heute?
Expertenkommentar: "Schoen erzählt eine Geschichte aus der Gegenwart; er hat die Fiktion wie ein Dokumentarstück inszeniert. Sie besitzt eine große Wahrhaftigkeit, unabhängig von ihrem Realitätsgehalt." Süddeutsche Zeitung, 15.12.2010

"Regisseur und Autor Robert Schoen hat das Stück, in einer Länge von knapp 50 Minuten, als Stationendrama mit feinem Gespür für Rhythmen, Tempo- und Atmosphärenwechsel montiert, holt den Stoff aus einer etwas verstaubten Literaturtradition und macht ihn wunderbar gegenwärtig." (Jochen Meissner, Funkkorrespondenz 51/2010)
Mitwirkende:
Andreas Lorenz Eberle
Karoline Anne Tenhaef
Nono la Patate Jeff Drea
Preise / Auszeichnungen: Slabbesz (Preis der Hörspieltage des Bundes der niederösterreichischen Schriftsteller) 2010
Hörspielpreis der Kriegsblinden 2011
Links: Externer Link Homepage von Robert Schoen
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Die Schuhe der Braut

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 17:04, (angekündigte Länge: 43:22)
Autor(en): Magda Woitzuck
Produktion: ORF 2017, 44 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Peter Kaizar
Philip Scheiner
Komponist(en): Peter Kaizar
Regieassistenz: Julia Herzog
Schnitt: Manuel Radinger
Ton: Anna Kuncio
Produktionsleitung: Stefanie Zussner
Dramaturgie: Elisabeth Zimmermann
Inhaltsangabe: Der syrische IS-Soldat Said wird in ein Loch voller Leichen abgeseilt, um den Körper eines ermordeten Journalisten zu bergen. Er begegnet dort unten einer geköpften Braut, sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie für ihre Hochzeit Lippenstift aufgetragen hatte. Im Zwiegespräch mit der toten Frau erkennt Said, dass sie den falschen Weg gehen, er, seine Kameraden, der IS. Als Soldat ging er in dieses Loch, als Deserteur kommt er heraus. Er flüchtet, Richtung Deutschland, er schwimmt nach Griechenland, wo er als Leiche angespült wird. Er erwacht von den Toten und schwimmt weiter bis Rimini. Dort trifft er auf eine Burnout-geplagte Journalistin, die ihn, nicht uneigennützig, in sein Bestimmungsland bringen will. Doch am Ende kommt alles anders. Die niederösterreichische Schriftstellerin Magda Woitzuck legt mit 'Die Schuhe der Braut' ihr fünftes Hörspiel vor, erneut voll von Absurdität, Weisheit und Poesie, das Schreckliche trifft hier wieder auf das Menschliche, Verzweiflung trifft auf Zynismus.
Expertenkommentar: Jurybegründung zur Verleihung des ARD Hörspielpreises 2018:
"Ein Stück, das die Hörenden in ein Loch stürzen lässt – in die bodenlose, ekelerregende Grausamkeit des menschenfressenden Menschen. Das uns konfrontiert mit dem plappernden Ich Europas.
Ein Text, der die Schrecken des Realen überformt und durch seinen grotesken Humor Distanz schafft, indem er ein ästhetisches Spannungsverhältnis zu einer oberflächlichen Betroffenheit herstellt.
Das Werk reißt Leerstellen zwischen poetischer Suggestion, Entsetzen und Ergriffenheit auf. In diesen erkennen wir die großen Herausforderungen im Umgang mit Tätern, die sich unfassbarer Verbrechen an der Menschlichkeit schuldig gemacht haben.
Die subtil gesetzte Langsamkeit der Inszenierung wie auch die klangliche Gestaltung, die zwischen klaustrophobischer Abgeschlossenheit und ironischen Wohlfühlklängen oszilliert, unterstreichen die befremdende Wirkung dieses gleichermaßen alptraumhaften wie faszinierenden Hörspiels.
Ein Stück, das uns nahezu körperlich angreift."
Mitwirkende:
Faisal Gideon Maoz
Said Matthias Franz Stein
Braut Hannah Mensing
Loch Vera Borek
Polizist Rainer Doppler
Arzt Florentin Groll
Adele Chris Pichler
Musiker Peter Kaizar (Sound Samples)
Preise / Auszeichnungen: ARD Hörspielpreis 2018
Links: Externer Link Homepage von Magda Woitzuck
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Befehlsempfänger Gottes - Über evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 27. Jan 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 27. Jan 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 18:04, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michael Weisfeld
Produktion: SWR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Norbert Vossen
Ton und Technik: Bettina Krol
Inhaltsangabe: Evangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich und stehen für ein strenges, autoritäres Christentum. Sie versuchen ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen in Politik und Kirche durchzusetzen. Mit der Bibel kämpfen sie gegen die "Ehe für alle", verlangen Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue sowieso. Ihr Verhältnis zur Amtskirche ist ambivalent, sie kritisieren die "Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)", arbeiten aber auch mit ihr zusammen. Ihren Glauben leben sie teils innerhalb, teils außerhalb der EKD in Freikirchen. Politisch stehen viele Evangelikale den Rechtspopulisten nahe - etwa der Arbeitsgemeinschaft "Christen in der AfD". Die bemüht sich um Einfluss in Kirchen und Parlamenten, und einige AfD-Christen sitzen inzwischen im Deutschen Bundestag. Lautstark vertreten sie evangelikale Positionen, oft kombiniert mit antimuslimischer Rhetorik. Aber auch Bundestagsabgeordnete der CDU bekennen sich zur evangelikalen Bewegung. Wie mächtig ist diese heute?
Mitwirkende:
Mark Oliver Bögel
Holger Stolz
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Bei uns in Auschwitz

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Tadeusz Borowski
Produktion: RBB/RB 2008, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Originalton-Aufnahme: Kai Grehn
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Technische Realisation: Martin Seelig
Technische Realisation: Iris König
Regieassistenz: Teresa Schomburg
Übersetzung: Friedrich Griese
Inhaltsangabe: Zwölf Häftlinge aus Auschwitz-Birkenau werden im drei Kilometer entfernten Stammlager zu Krankenpflegern ausgebildet. Unter ihnen Tadeusz, eigentlich Literaturstudent. Er soll lernen, wie man steril eine Blinddarmoperation durchführt und Phlegmonen behandelt, um seine Mithäftlinge zu heilen und die Sterblichkeit im Lager zu senken. Alltag in Auschwitz. In den Briefen an seine Freundin Maria, die im Frauenlager in Birkenau verblieben ist, berichtet Tadeusz von diesem Alltag, vom Blick aus dem Fenster, von dem aus man das "Kremo" nicht sieht, von Boxkämpfen und Orchesterkonzerten, vom Kampf um die Habseligkeiten der neu angekommenen Häftlinge, vom Lagerbordell und vom Tauschhandel. In seinen Briefen hält er Zwiesprache mit der Geliebten - Sprache als Möglichkeit, in dem Normalität suggerierenden Wahnsinn des Lageralltags seelisch zu überleben. "... verlier nicht den Mut, wenn es Dir schlecht geht. Denn von diesem Lager, dieser Zeit des Betruges werden wir vielleicht einmal den Lebenden Bericht erstatten und die Toten verteidigen müssen."

Für seine Inszenierung begab sich Kai Grehn auf Soundrecherchen in die Gedenkstätten Auschwitz und Auschwitz-Birkenau.
Expertenkommentar: Das literarische Werk von Tadeusz Borowski, der mit knapp 29 Jahren sich selbst das Leben nahm, ist mit keinem anderen zu vergleichen. Niemand ist imstande, die ganze Wahrheit über Auschwitz zu berichten, aber Borowski erzählt mit der größten selbstquälerischen Ehrlichkeit den schmerzlichsten Teil dieser Wahrheit.
Borowski zählt zu den wenig bekannten und trotzdem bedeutendsten Autoren der Welt, die Auschwitz eine fast metaphysische Dimension verliehen haben. Sein Werk (...) hilft, das Unglaubliche und Ungeheuerliche im Leben und Sterben des homo Auschwitziensis wenigstens im Ansatz, zu begreifen. « (Arno Lustiger, Die Welt)

»Wenn von der europäischen Zivilisation nur dieses Buch erhalten geblieben wäre,
was würde dann ein Nachmensch über uns denken? Das Erschreckende an diesem Buch: Auschwitz erscheint als natürliche Fortsetzung unserer Lebensweise, als eine bis ins Absurde verstiegene Absurdität.« (Olga Martynova, Die Zeit)

»Borowskis Erzählungen über das Lagerleben gehören zu den bedeutendsten und verstörendsten literarischen Zeugnissen der Schreckensherrschaft der Nazis und ihrer Vernichtungsmaschinerie. Scheinbar indifferent, aber mit größter Genauigkeit in der Beobachtung und messerscharfer sprachlicher Präzision beschreibt er die Entfremdung des der völligen Entgrenzung ausgelieferten Menschen von sich selbst und seinen Mitmenschen. Eine geradezu unmenschliche psychische und literarische Leistung.« (Florian Hunger, Jüdische Zeitung)

»Wem es hier nicht kalt über den Rücken läuft, der weiß nicht, was aufregende, verrückte, amoralische, zeitlose Literatur ist - oder er will nichts mehr über die Hitler-Tage, die Asche und den Tod lesen. Tadeusz Borowski ist wahrscheinlich - neben Imre Kertész - der einzige Schriftsteller auf dieser Welt, der es dank seiner Ehrlichkeit, seiner Melancholie, seines Talents schaffte, ein paar hundert Seiten zu schreiben, nach deren Lektüre man endlich begreift, was Auschwitz, was der Holocaust wirklich gewesen ist.« (Maxim Biller, Der Spiegel)
Mitwirkende:
Tadeusz Vincent Leittersdorf
Maria Patrycia Ziolkowska
Abramek Otto Mellies
Witek Andreas Schmidt
Häftling 27 000 Sven Plate
Links: Externer Link Hörspielhomepage
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Zoo

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 18:20, (angekündigte Länge: 46:00)
Autor(en): Patricia Görg
Produktion: SWF/RB 1994, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhaltsangabe: "Um diese Geschichte ganz zu erzählen, muß man viele Wörter haben. Diese Geschichte ist immer um Vollständigkeit bemüht. Jedes fehlende Wort ist enttäuschend. Es kann durch kein anderes ersetzt werden. Die Wörter sind nebeneinander untergebracht, ohne einander zu kennen." Wie den Wörtern geht es den Tieren in diese Hörspiel, in dem die Kontinente eng beieinander liegen; Afrika mit grün gefliesten Wänden, Madagaskar mit festgeschraubten Birkenstämmen und die verglaste Antarktis aus braunem Zement. Zwischen den Zoobesuchern drängeln sich zwei seltsam bekannte Figuren: "Der Herr Direktor sieht zwei Gestalten heransegeln, die Brehm und Hagenbeck sein könnten. Er grüßt durchs geschlossene Fenster. Er formuliert ein Vorwort. Er schreibt: "Selbst in Steppen, Wäldern und Wüsten ist kein Tier wirklich frei."
Mitwirkende:
Wegweiserin Rotraut Rieger
Mann Christian Redl
Alter Mann Manfred Steffen
Junge Frau Brigitte Röttgers
Frau Mälzig Jutta Villinger
Frau Klinkers Ria Wullinger
Herr Klein Willkit Greuèl
Beobachter Josef Tratnik
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Akademie der Künste 1994
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POEsPYM

Sendetermine: DLR - Sonntag, 27. Jan 2019 18:30 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 77:00)
Autor(en): Edgar Allan Poe
Auch unter dem Titel: Grampus (1. Teil)
Tsalal (2. Teil)
Die Geschichte des Arthur Gordon Pym (Roman)
Produktion: DLR 2008, 157 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Michael Farin
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist(en): zeitblom
Ton und Technik: Thorsten Weigelt
Regieassistenz: Marcel Regenberg
Übersetzung: Hans Schmid
Inhaltsangabe: "Die Geschichte des Arthur Gordon Pym" ist Edgar Allan Poes einziger Roman. "Dieses Werk ist phantastischer als die wildeste Erfindung. Diejenigen, die Freude am Wunderbaren und am Schrecklichen haben, haben ein Fest vor sich." (Horace Greeley, 1838)
Die Geschichte beginnt im Juni des Jahres 1827 mit einer Meuterei an Bord der amerikanischen Brigg Grampus auf ihrem Weg in die Süd-Meere. Es folgt der Bericht über die Zurückeroberung des Schiffes durch die Überlebenden, ihren Schiffbruch und das nachfolgende Leiden, ihre Errettung durch den britischen Schoner Jane Guy, die kurze Reise dieses letzten Schiffes im antarktischen Ozean, seine Kaperung und das Massaker an seiner Besatzung inmitten einer Inselgruppe auf Höhe des vierundachtzigsten südlichen Breitengrades.

Die nervenaufreibende Fahrt, "ein Abenteuer des Unbewussten, ein Abenteuer, das zur Nachtzeit einer Seele stattfindet" (Bachelard), führt in ein seltsames südpolares Land mit mörderischen Eingeborenen, wo nichts weiß ist und wo riesige Felsklüfte die Form von titanischen ägyptischen Buchstaben haben, aus denen sich schreckliche Mysterien aus der Frühgeschichte der Menschheit entziffern lassen.
Romanpassagen, literatur-geschichtliche Fußnoten und immer wieder auffächernde Einschübe aus Poes abgründigem Buch verbinden sich in diesem Hörspiel zu einem furiosen Amalgam.
Mitwirkende:
Bernhard Schütz
Ulrich Noethen
Christian Wittmann
Nadeshda Brennicke
Tasteninstrumente Ali N. Askin
Schlagzeug Steve Heather
Perkussion Michael Weilacher
Tuba Natascha Zickerick
Baß zeitblom
Links: Externer Link Homepage Georg Zeitblom
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Das Mädchen von Bukarest - Eine Michael-Jackson-Recherche

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 27. Jan 2019 19:04
Autor(en): Chistoph Spittler
Produktion: DLF 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Philippe Bruehl
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Inhaltsangabe: Während des Michael-Jackson-Konzerts 1992 in Bukarest stürmt eine junge Frau die Bühne. Jackson umarmt sie, tanzt sanft mit ihr, küsst sie sogar - bis die Security-Leute das Mädchen von der Bühne zerren. Und dann geschieht etwas Seltsames. Jackson unterbricht den Song und sinkt minutenlang in sich zusammen. Hat die Szene ihn so erschüttert? Was ist 1992 in Bukarest geschehen? Wurde Jackson, diese Ikone der Künstlichkeit, für einen Moment von echten Emotionen überwältigt? Gerät die bis ins kleinste Detail durchkalkulierte Showmaschinerie hier wirklich für ein paar Minuten aus dem Takt? Oder handelt es sich um ein fest eingeplantes Element der ,Dangerous World Tour’? Die Suche nach dem Mädchen von Bukarest führt in ein Labyrinth von Emotion und simulierter Authentizität, in ein postsozialistisches Rumänien voller Sehnsüchte und Fan-Enthusiasmus. Michael Jackson würde am 29. August 2018 60 Jahre alt.
Mitwirkende:
Maja Bote
Nadja Schulz-Berlinghoff
Viktor Neumann
Jeff Burrell
Chistoph Spittler
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Lamento! - Ein Ausflug ins Tal des Jammerns

Sendetermine: DLF - Sonntag, 27. Jan 2019 20:05
Autor(en): Bettina Mittelstraß
Produktion: DLF 2015, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rolf Mayer
Ton und Technik: Hendrik Manook
Ton und Technik: Kathrin Fidorra
Inhaltsangabe: Was ist dran am Jammern, Mäkeln und Maulen? Ist es eine bewährte Methode zur psychischen Entlastung oder einfach nur das Geheule bedauernswerter Jammerlappen? Ist das klägliche Jammern eine gleichermaßen menschliche und tierische Kommunikationsform mit bestimmten akustischen Merkmalen? Warum wird aus Kummer, Verzweiflung und Ärger gejammert? Oder hat das Jammern einfach Methode? Wer neigt eigentlich zum Jammern und wer perfektioniert es und wie? Eine neugierige Reise durch Jammertäler und andere Jämmerlichkeiten.
Mitwirkende:
Edda Fischer
Walter Gontermann
Hildegard Meier
Links: Externer Link Homepage von Bettina Mittelstraß
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Geschichten aus der großdeutschen Metropulle 2 - Der Bunker

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 27. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ingrid Marschang
Produktion: NDR 2012, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Andrea Getto
Komponist(en): Sabine Worthmann
Inhaltsangabe: Johnny ist zurück. Johann Marland, Alkoholiker ohne festen Wohnsitz, ist in einem alten Bunker einquartiert, der zu den geheimen Räumlichkeiten des Hotels Hyatt gehört. Johnnys Einsatzgebiet: das Hotel. Sein Auftrag: Die Überwachung des Hoteleigentums. Als Hoteldetektiv überwacht er nun die schillernd dekadente Welt der Gutbetuchten, allerdings auch die hoteleigene Bar mit ihren 100 Whiskysorten. Dabei lüftet er die Geheimnisse des Peng Shui, lungert auf wilden Russenpartys, entdeckt ein altes Bunkersystem und den nackten Daimler-Vorstand. Als Johnny eines Tages im Hotel Hubert Gerstein begegnet, einem Detektivkollegen aus alten Tagen, gerät die Geschichte außer Kontrolle. Denn Gehrstein macht Johnny ein unmoralisches Angebot ...
Mitwirkende:
Johann Marland Stefan Kaminski
Ronald Kukulies
Rodion Levin
Rainer Homann
Linda Olsansky
Lotta Doll
Jonas Frank
Heinrich Giskes
Isabella Grothe
Stella Jürgensen
Stephan Schad
Gabriela Maria Schmeide
Marc Zippel
Links: Externer Link Homepage von Ingrid Marschang
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Vertell wat vun fröher

Sendetermine: NDR 1 Radio MV - Sonntag, 27. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Konrad Hansen
Produktion: RB/NDR 1989, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel (niederdeutsch)
Regie: Hans Helge Ott
Technische Realisation: Klaus Schumann
Technische Realisation: Tina Rockstroh
Regieassistenz: Werner Staats
Inhaltsangabe: In einer Mietwohnung leben seit vielen Jahren zwei ältere Schwestern zusammen. Eines Tages fliegt ihnen ein Papagei zu, der sie mit allerlei wüsten Redensarten schockiert. Um sein quasi mechanisches Gedächtnis mit Harmloserem zu beschäftigen, reden sie unablässig auf ihn und aufeinander ein. Was dabei gesagt, behauptet und enthüllt wird, erweist sich allmählich als so obszön, daß die Kraftausdrücke des Papageis dagegen verblassen. Als auch noch der Besitzer des Vogels auftaucht, sehen sich die beiden alten Damen gezwungen, etwas zu unternehmen. Käme diesem Mann zu Ohren, was sie dem Papagei anvertraut haben, dann wären sie auf schlimme Weise kompromittiert.
Mitwirkende:
Lisbeth Erika Rumsfeld
Olga Ruth Bunkenburg
Papagei Peter Kaempfe
Böhm Gert Haucke
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Befehlsempfänger Gottes - Über evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 27. Jan 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 27. Jan 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 18:04, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Sonntag, 27. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michael Weisfeld
Produktion: SWR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Norbert Vossen
Ton und Technik: Bettina Krol
Inhaltsangabe: Evangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich und stehen für ein strenges, autoritäres Christentum. Sie versuchen ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen in Politik und Kirche durchzusetzen. Mit der Bibel kämpfen sie gegen die "Ehe für alle", verlangen Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue sowieso. Ihr Verhältnis zur Amtskirche ist ambivalent, sie kritisieren die "Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)", arbeiten aber auch mit ihr zusammen. Ihren Glauben leben sie teils innerhalb, teils außerhalb der EKD in Freikirchen. Politisch stehen viele Evangelikale den Rechtspopulisten nahe - etwa der Arbeitsgemeinschaft "Christen in der AfD". Die bemüht sich um Einfluss in Kirchen und Parlamenten, und einige AfD-Christen sitzen inzwischen im Deutschen Bundestag. Lautstark vertreten sie evangelikale Positionen, oft kombiniert mit antimuslimischer Rhetorik. Aber auch Bundestagsabgeordnete der CDU bekennen sich zur evangelikalen Bewegung. Wie mächtig ist diese heute?
Mitwirkende:
Mark Oliver Bögel
Holger Stolz
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Art´s Birthday 2018 - Rückblick

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 27. Jan 2019 23:00 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nn
Produktion: ORF 2019, 165 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Inhaltsangabe: Radiokunst - Kunstradio, selbst wichtiger Knotenpunkt im weltumfassenden Art's Birthday Netzwerk, präsentiert Auszüge aus den diesjährigen Feierlichkeiten zum Geburtstag der Kunst, sowie eine Reihe an Geschenken, die auf kunstradio.at eingelangt sind.
Der Art's Birthday geht zurück auf ein Konzept des Französischen Fluxus-Künstler Robert Filliou (1926-1987), der den 17. Jänner 1963 als eine millionsten Geburtstag der Kunst festlegte. Die Kunst sei geboren worden als, ein unbekannter Mann einen trockenen Schwamm in einen Kübel voll Wasser fallen ließ. Künstlerinnen und Künstler lassen diesen Moment und die Kunst hochleben, indem sie miteinander vernetzte Geburtstagsfeiern veranstalten. Es gibt Performances und Konzerte, Ständchen und Geschenke, Wunderkerzen und jede Menge Torten.
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Das Kräuseln der Luft auf dem Bahnsteig

Sendetermine: DLR - Montag, 28. Jan 2019 00:05
Autor(en): Hanna Bader
Wiebke Kistenbrügger
Produktion: EIG 2018, 20 Min. (Stereo) - Feature
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Die Vollkommenheit der Fugen

Sendetermine: DLR - Montag, 28. Jan 2019 00:05
Autor(en): Malte Abraham
Produktion: EIG 2018, 13 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Malte Abraham
Mitwirkende:
Nathalie Wendt
Lea Ostrovskiy
Preise / Auszeichnungen: Track 5 Kurzhörspiel-Wettbewerb (ORF) 2018
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Höricht - Silbengestöber

Sendetermine: DLR - Montag, 28. Jan 2019 00:05
Autor(en): Gabriele Hasler
Produktion: EIG 2018, 6 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
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