HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

AKTUELLE INFORMATION

HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

gestern | heute | morgen | 22. Apr | 23. Apr | 24. Apr | 25. Apr | 26. Apr | 27. Apr |

6 Hörspiele im Zeitraum Dienstag, 16. April 2019

Russische Dämonen - Wie Dostojewski heute interpretiert wird

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 16. Apr 2019 16:05
Autor(en): Manuel Gogos
Produktion: WDR 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Hannah Georgi
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Regieassistenz: Leo Zander
Inhaltsangabe: Der amerikanische Diplomat Henry Kissinger nannte den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen 'Charakter aus einem Dostojewski-Roman'. Auch der Kreml bedient sich des Schriftstellers als nationaler Ikone. Ist Dostojewski aktueller denn je?
Im Jahr 2021 wird in Russland der 200ste Geburtstag des Schriftstellers Fjodor Michailowitsch Dostojewski gefeiert. Schon jetzt hat der russische Präsident Wladimir Putin zur Vorbereitung der Geburtstagsfeier ein Festkomitee berufen. Welches Interesse könnte der russische Präsident in seiner vierten Amtszeit haben, Dostojewski zu einem nationalen 'Säulenheiligen' zu verklären? Dostojewski ist nicht nur der große Romanautor und Schöpfer des 'Idioten' oder der 'Dämonen'; Dostojewski war auch Journalist und Publizist. Verfechter eines russischen Imperialismus. Lässt sich Dostojewski gegen die Instrumentalisierung durch Putins Machtelite verteidigen? Und wer verteidigt die Polyphonie von Dostojewskis Werken gegen Dostojewski selbst?
Mitwirkende:
Markus Scheumann
Robert Dölle
Nikolaus Benda
Janina Sachau
Name Alei
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Nicht mein Bein

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 16. Apr 2019 19:04
Autor(en): Klaus Fehling
Produktion: WDR 2007, 34 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jörg Schlüter
Komponist(en): Haarmann
Technische Realisation: Günter Kasper
Regieassistenz: Sabine Melchior
Dramaturgie: Götz Schmedes
Inhaltsangabe: Eines Tages versteht er sein Bein nicht mehr. Es verweigert ihm für einen kurzen Moment den Gehorsam und zittert. Das ist das erste Zeichen. Was dann folgt, ist der lange Weg in das Gefängnis des eigenen Körpers. Die Handschrift versagt, die Arme schwingen beim Gehen nicht mehr mit, die Mimik wirkt mehr und mehr wie eingefroren. Körperlicher Ausdruck und inneres Befinden stimmen nicht mehr überein. Das alltägliche Leben wird immer schwieriger. Nach acht Jahren, falschen Diagnosen und Ratschlägen vieler verschiedener Ärzte erhält er durch eine komplizierte Gehirnuntersuchung Klarheit. Wie wäre sein Leben verlaufen, hätte er die tatsächliche Ursache früher erfahren? Was hätte er anders gemacht, was wäre vielleicht anders ausgegangen?
Mitwirkende:
Er Samuel Weiss
Arzt 1 Bernd Kuschmann
Arzt 2 Andreas Laurenz Maier
Arzt (Ärztin) 3 Sigrid Burkholder
Arzt 4 Volker Risch
Alter Mensch Ernst August Schepmann
Links: Externer Link Homepage von Ralf Haarmann
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Albtraum Unterhalt - Wenn Kinder für Rabeneltern haften müssen

Sendetermine: DLF - Dienstag, 16. Apr 2019 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Dorothea Brummerloh
Produktion: DLF 2019, ca. 45 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Maria Schüller
Inhaltsangabe: Laut BGB haben Kinder gegenüber ihren Eltern Anspruch auf Unterhalt, umgekehrt ist es genauso. Wenn man ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern hat, ist das kein Problem. Die Eltern haben gegeben, also gibt man gern zurück. Was aber, wenn die Eltern nie gegeben haben? Wenn die Mutter Alkoholikerin war oder der Vater geschlagen hat? Deutschland wird alt: Lag vor 150 Jahren die Lebenserwartung noch bei 40 Jahren, werden Frauen heute durchschnittlich 83, Männer 78 Jahre alt. Mit der alternden Gesellschaft wächst auch der Bedarf an Heim- und Pflegeplätzen: Studien prognostizieren, dass der Anteil der Pflegebedürftigen, die in ein Heim müssen, 2020 bei 37,4 Prozent liegt. Jedes Jahr kostet diese Pflege mehr als 20 Milliarden Euro, die sich fast jeder Sechste nicht leisten kann. Dann springt der Staat ein. Doch dieses System stößt an Grenzen und so prüfen Sozialämter, ob zahlungsfähige Kinder die Kosten übernehmen können.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Nacht ist vorgedrungen - Wie mein Vater schizophren wurde

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 16. Apr 2019 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sebastian Peter
Produktion: NDR 2015, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sebastian Peter
Inhaltsangabe: Klaus Peter weiß nicht, was mit ihm passiert, als er beginnt, Wahnvorstellungen mit der Realität zu verwechseln. Er erwartet Amokläufe, wo keine stattfinden und sieht seine Eltern im Garten tot umfallen. Was Klaus weiß, ist, dass er Angst hat. Angst vor den Dingen, die nur in seinem Kopf sind, vor allem aber Angst vor dieser Angst. Klaus Peter ist mein Vater, und ausgehend von der Geschichte seiner Psychose eröffnet diese Feature-Komposition Perspektiven auf einen Affekt, der sich nie genau bestimmen lässt und der doch das ganze Leben eines Menschen und seiner Familie ändert.
Mitwirkende:
Sebastian Peter
Rainer Frank
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Novelle

Sendetermine: DLF - Dienstag, 16. Apr 2019 20:10, (angekündigte Länge: 46:27)
Autor(en): Johann Wolfgang von Goethe
Produktion: SWF/BR/RB 1953, 47 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Max Ophüls
Bearbeitung: Max Ophüls
Komponist(en): Karl Sczuka
Musikalische Einrichtung: Rolf Hans Müller
Technische Realisation: Friedrich Wilhelm Schulz
Technische Realisation: Anneliese Wetzler
Inhaltsangabe: Eine Feuersbrunst ist auf dem Jahrmarkt nahe einer fürstlichen Residenz ausgebrochen. Die Gesellschaft bei Hof fällt in Panik, weil Raubtiere freigekommen sind. Die Schausteller sind fremdartige Leute, die an ihren Tieren mit naturhafter Zärtlichkeit hängen, sie bangen um ihren kostbaren Besitz. Ein Tiger wird niedergeschossen, als er die Fürstin scheinbar in Gefahr bringt. Daß das Tier harmlos gewesen sein muß, erfährt die staunende Hofgesellschaft angesichts eines Löwen, den das Kind der Schausteller - unwissend und arglos - in natürlicher Zuwendung besänftigt. "Zu zeigen, wie das Unbändige, Unüberwindliche oft besser durch Liebe und Frömmigkeit als durch Gewalt bezwungen wird, war die Aufgabe", schrieb Goethe 1827 nach Vollendung seiner "Novelle".
Während der Emigration in Amerika las der Filmregisseur Max Ophüls Goethes Alterswerk aus dem Jahr 1826, dessen symbolträchtige Handlung um die Utopie einer gewaltlosen Beherrschung des Elementaren in der Natur wie in den menschlichen Temperamenten kreist. Was Ophüls damals wie ein magisches Gegenbild zu Krieg und Verfolgung im heimischen Europa erschien, hat ihn nicht mehr losgelassen. 1953 versuchte er, die Intensität seiner Lektüre- Erfahrung noch einmal mit den Erzählmitteln des Radios einzuholen: durch eine Art inszenierter Lektüre, die sich selbst illustriert - mit Musik, mit Geräuschen, mit Stimmen. Seine Baden-Badener Produktion wurde zum Prototyp des epischen Hörspiels, der Schule gemacht hat.
Mitwirkende:
Vorleser Oskar Werner
Fürst Otto Collin
Fürstin Käthe Gold
Honorio Erik Schumann
Fürst Oheim Willy Birgel
Die Mutter Therese Giehse
Der Vater Arthur Mentz
Das Kind Rüdiger Schulzki
Der Diener Hanns Bernhardt
Der Zeichner Friedrich von Bülow
Der Wächtel Kurt Ebbinghaus
Ein Ritter Helmut Wittig
Ernst Selz
Dieter Löbach
Werner Rollauer
Michael H. Wansleven
Günther Holbeck
Gerd Michenfelder
Ernst Ehlert
Erich Nagel
Sigi Küchle-Harth
Elisabeth Frohne-Dischinger
Manfred Sexauer
Günther Tabor
Alexander Wagner
Wolfgang Schwarz
Ernst Sladeck
Paul Dättel
Musikalische Mitwirkung:
Singstimme Else Beck
Flöte Enzio Lughi
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Nachlassverwalterinnen

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 17. Apr 2019 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sabine Fringes
Produktion: NDR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexander Schuhmacher
Technische Realisation: Kai Schliekelmann
Technische Realisation: Corinna Kammerer
Inhaltsangabe: Die Musikerinnen Suzanne Stephens und Kathinka Pasveer waren gut drei Jahrzehnte lang die Lebensgefährtinnen von Karlheinz Stockhausen. Sie lebten bis zu seinem Tod eine offenbar gut funktionierende „ménage à trois“ in einem eigens dafür konzipierten Haus in Kürten. Auch heute, zehn Jahre nach seinem Tod, dreht sich das Leben der beiden ganz um sein Schaffen: Sie sind Stockhausens Nachlassverwalterinnen und damit beauftragt, sein Vermächtnis in seinem Sinne fortzuführen: u. a. durch die Organisation der alljährlichen Stockhausen-Kurse und Konzerte, die seit 1998 in Kürten alljährlich im Sommer stattfinden. Sabine Fringes besucht die beiden Musikerinnen auf Stockhausens Anwesen. Dort spricht sie mit ihnen über diese besondere Konstellation, fragt sie danach, wie es war, in die Umlaufbahn eines solch großen Künstlers zu geraten. Und was es bedeutet, einen künstlerischen Nachlass zu verwalten. Am 22. August 2018 wäre Karlheinz Stockhausen 90 Jahre alt geworden.
Mitwirkende:
Carolin Haupt
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

6 Datensätze gefunden in 0.0025150775909424 Sekunden



gestern | heute | morgen | 22. Apr | 23. Apr | 24. Apr | 25. Apr | 26. Apr | 27. Apr |