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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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20 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 18. Mai 2019

Das Fräulein von Scuderi

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Mai 2019 00:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 42:37)
Autor(en): E.T.A. Hoffmann
Produktion: NDR 1987, ca. 220 Min. (Stereo) -
Genre(s): Lesung
Inhaltsangabe: Nacht für Nacht werden in Paris Bürger wie Adlige, die Schmuck und Juwelen bei sich tragen, überfallen und ausgeraubt. Nicht selten werden sie dabei getötet, allesamt durch einen gezielten Dolchstoß ins Herz. Das immergleiche Tatmuster lässt auf eine gut organisierte Bande schließen, die stets über das Kommen und Gehen ihrer Opfer informiert ist. Der ehrgeizige Polizei-Leutnant Desgrais, der sich bei der vorangegangenen Giftmord- Welle als besessener, gnadenloser Verbrecher jäger hervorgetan hatte, setzt alles daran, die Schurken zu überführen. In seinem Eifer hat er nun mindestens eine Verhaftung zuviel vorgenommen. Dieser Fehlgriff , durch den einem mutmaßlich Unschuldigen Kerker, Folter oder gar der Henker drohen, ruft eine private Ermittlerin auf den Plan: Madeleine de Scuderi. – Die Novelle ‚Das Fräulein von Scuderi’ ist eine Schachtel-in-Schachtel-Erzählung aus E.T.A. Hoff manns Roman-Zyklus ‚Die Serapionsbrüder’, der zwischen 1819 und 1821 entstand.
Mitwirkende:
Christian Brückner
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Zwischen Königsberg und Kaliningrad - Eine Lange Nacht über Ostpreußen

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 18. Mai 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Margot Litten
Produktion: DLF/DLR 2019, ca. 170 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Margot Litten
Inhaltsangabe: Ostpreußen, die östlichste Provinz des deutschen Reiches – das war einmal. Dabei ist Ostpreußen bis 1944 eine Oase des Friedens, mitten im Krieg. Doch im Sommer 44 bricht im Osten die Front zusammen, und britische Luftangriffe verwandeln die Hauptstadt Königsberg in ein Flammenmeer. Mehr als eine Million Menschen versuchen zu fliehen, ein Elendszug ohne Anfang und Ende, mit über 50.000 Toten… Nach dreimonatiger Belagerung wird Königsberg gestürmt. Am 9. April 1945 ist alles vorbei: 700 Jahre deutscher Geschichte ausgelöscht. Aus Königsberg wird Kaliningrad, eine russische Stadt mit fremdem Erbe. Fast 50 Jahre liegt bleierne Finsternis über Ostpreußen. Doch das versunkene Königsberg führt ein Eigenleben und drängt allmählich nach oben. Die Stadt besinnt sich wieder ihrer deutschen Wurzeln – vielleicht, weil auch die Jugend längst intensiver nach Westen als nach Russland blickt. Die Autorin Margot Litten interessiert sich nicht nur als Journalistin für den Brückenschlag zwischen russischer Gegenwart und ostpreußischer Vergangenheit. Ihre Familie stammt aus Königsberg. Und so ist ihre Reise ins ehemalige Ostpreußen auch eine persönliche Spurensuche.
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Es geschah in Berlin 463:

Ein trickreicher Autohändler

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2019 05:05
Autor(en): Werner Brink
Produktion: RIAS 1969, 26 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Kriminalfälle aus dem Alltag der Westberliner Polizei.
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Es geschah in Berlin 464:

Betrügerin mit Schlüsseltrick

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2019 05:05
Autor(en): Werner Brink
Produktion: RIAS 1969, 26 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Inhaltsangabe: Kriminalfälle aus dem Alltag der Westberliner Polizei.
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Die Scharlatane - Krebsheiler und das Geschäft mit der Hoffnung

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 18. Mai 2019 09:05
Autor(en): Martina Keller
Produktion: WDR/DLF/NDR 2018, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Wolfertz
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Leo Zander
Inhaltsangabe: Ein Heilpraktiker aus Brüggen Bracht behandelte schwerstkranke Krebspatienten mit einem nicht nach dem Arzneimittelrecht zugelassenen Wirkstoff. Drei Patienten starben, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Ob Anklage erhoben wird, ist ungewiss. Schätzungsweise jeder zweite Krebspatient greift auf Angebote von alternativen Heilern zurück. Deren Ausbildung ist meist dürftig. Heilpraktiker müssen beim Gesundheitsamt lediglich einen Test über elementare medizinische Kenntnisse absolvieren, praktische Fähigkeiten werden in der Regel nicht überprüft. Trotzdem diagnostizieren sie Krankheiten, geben Spritzen, verabreichen sie selbsterfundene Rezepturen. Die Wirksamkeit alterna-tiver Krebstherapien ist nicht belegt.
Mitwirkende:
Anne Müller
Justine Hauer
Glen Golz
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Nochmal Nr. 1 - Finale des Eurovision Contest 2019 in Israel

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 18. Mai 2019 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 18. Mai 2019 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Benjamin Teske
Produktion: RBB 2019, 26 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Benjamin Teske
Mareike Maage
Ton: Bodo Pasternak
Ton: Venke Decker
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: Ireen Sheer singt ihren großen Hit "Heut' Abend hab ich Kopfweh". Sie steht auf der Bühne einer bestuhlten Stadthalle. Mit auf Tournee ist der junge Regisseur Benjamin Teske, der mit Schlager so gar nichts am Hut hat. Er begegnet Michael Holm, Roland Kaiser, Peggy March und vielen anderen. Alle waren einmal Stars. Und heute? Mit 17 hat man noch Träume. Und mit 70? Ireen Sheer feiert 2019 diesen Geburtstag und ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. Und sie will's nochmal wissen. Sie will nochmal Nummer 1 sein. Und der junge Regisseur wird mehr und mehr zum Teil der Schlagerwelt, die sich anders darstellt als gedacht.
Mitwirkende:
Ireen Sheer
Benjamin Teske
Ronald Nitschke
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Tamtam unserer Wünsche - Begleitmusik zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Mai 2019 12:04
DLR - Samstag, 18. Mai 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ludwig Harig
Produktion: WDR 2009, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhaltsangabe: Poetisches Aufbegehren gegen die metaphysische Gemütlichkeit der Adenauer-Ära.
Mit großem Tamtam wurde am 23. Mai 1949 das Grundgesetz verkündet und tags darauf in Kraft gesetzt. Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland war vollzogen. Ehrgeizige Versprechen wie Freiheit, Gerechtigkeit und die Gleichheit aller Menschen, die im Grundgesetz verankert sind, weckten große Erwartungen an die neue Republik. Ludwig Harig stellt in einem Ostinato aus Wünschen und Hoffnungen an die neue Zeit den Jahrmarkt republikanischer Eitelkeiten bloß.
Mitwirkende:
Wolfgang Condrus
Ingo Hülsmann
Ludwig Harig
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Johannes. Eine Kindheit mit Autismus

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 18. Mai 2019 13:05
Autor(en): Stefanie Wolff
Produktion: ORF 2017, 54 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Martin Leitner
Ton: Christian Gortz
Inhaltsangabe: 'Als ich Johannes zum ersten Mal sah, war er drei Wochen alt und wog ein halbes Kilogramm. Er lag quer in der Mitte eines Brutkastens und war komplett verkabelt. Schläuche im linken Nasenloch und im rechten Nasenloch. Dieses Wesen hatte nichts gemein mit einem normalen Neugeborenen. Es war ein filigranes Geschöpf ohne ein Gramm Fett am Leib und mit durchscheinender Haut. Ein Homunculus, ein Däumling.', notiert Stefanie Wolff, Featureautorin und Tante von Johannes.
Vier Monate zu früh ist Johannes im Sommer 2004 auf die Welt gekommen. Sie erlebt mit der Familie die schwierige Zeit danach, in der ihr Neffe auch zu Hause nur mit Sauerstoffausrüstung und Messinstrumenten zur Überwachung der Lungen- und Herztätigkeit überleben kann. Später das mühevolle Sprechen lernen, die eingeschränkte Motorik, große Schwierigkeiten beim Essen. Aber auch sein konstantes, einzigartiges Interesse an Klängen, an Musik und an Musikinstrumenten.
Erst als Johannes vier Jahre alt ist, erstellt ein Arzt die Diagnose Autismus. 'Bei mir und auch bei meiner Frau war dieser Gedanke überhaupt nicht präsent', erzählt Philipp, der Vater. 'Dieses Thema ist besetzt mit schablonenartigen Vorstellungen, die von Filmen und durch die Literatur geprägt sind. Es sind teilweise übersteigerte oder sehr einseitige Darstellungen von Autismus - und das bringt man nicht zur Deckung, wenn man ein kleines Kind hat. Weil Johannes trotz seiner schweren Entwicklungseinschränkung doch immer ein Mensch gewesen ist und auch heute ein Mensch ist, der unglaublich gern in Gemeinschaft ist'.
Stefanie Wolff hat Johannes begleitet - bis heute. Entstanden ist ein akustisches Porträt von ihm und seiner Familie - von seinen Eltern, der jüngeren Schwester und der Tante mit dem Mikrofon, dem Kopfhörer und den Kabeln, an denen Johannes so gerne zieht.
Mitwirkende:
Irina Wanka
Karl Menrad
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Drinnen, bei mir, bin ich sehr traurig - Joseph Roth

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 18. Mai 2019 14:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Helmut Peschina
Produktion: ORF 2019, 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Harald Krewer
Komponist(en): Max Nagl
Ton: Anna Kuncio
Ton: Manuel Radinger
Regieassistenz: Julia Herzog
Inhaltsangabe: Am 27. Mai 2019 jährt sich zum 80. Mal der Todestag Joseph Roths. Man kennt seine Schriften, aber kaum die Lebensgeschichte des Autors. Der Joseph-Roth-Kenner und Hörspielautor Helmut Peschina hat für Ö1 aus Originalquellen ein biografisches Joseph-Roth-Hörspiel verfasst, das Roths Lebensgeschichte erzählt und ein besseres Verständnis seiner Werke ermöglicht. Von Brody in Ostgalizien über Lemberg, Wien, Berlin bis ins Hotel Foyot in Paris folgt das Hörspiel Roths Lebensweg. Anders als im dokumentarisch verpflichteten Feature wird im Hörspiel die 'innere Wahrheit' Roths deutlich. 'So scharf und genau seine Beschreibungen auch sind, indezent oder indiskret sind sie nie. Er litt mit seinen Geschöpfen, er verurteilte sie nie. Aber er tauchte sie in das klare Licht, in dem alle Details deutlich werden. Er liebte die Anmut mehr als den Tiefgang und hatte Charme genug, um auf die Gewichtigkeit verzichten zu können. Leicht gab sich die Weisheit Joseph Roths, gelassen und heiter.' (Marcel Reich-Ranicki).
Roth wird von vielen noch immer nur als verklärter Monarchist eingeschätzt und nicht als der scharf und klar denkende politische Autor, der sich in seinen Aufsätzen und Feuilletons gegen Verfolgung, Ausbeutung und politischen Terror stark machte. Seine unzähligen Feuilletons - er war einer der bestbezahlten Feuilletonisten seiner Zeit - sind von einem Großteil der Leserschaft noch immer unentdeckt.
Ende Jänner 1933 verließ Roth Deutschland, um nach Frankreich zu emigrieren: 'Es ist Zeit, wegzugehen. Sie werden unsere Bücher verbrennen und uns damit meinen. Wenn einer jetzt Jakob Wassermann heißt oder Alfred Döblin oder Roth, darf er nicht länger abwarten. Wir müssen fort, damit es nur die Bücher sind, die in Brand gesteckt werden.' Diese bedrohliche Zukunftsvision der Bücherverbrennung, bezugnehmend auf Heinrich Heines Äußerung '… wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen', soll Joseph Roth im Kreise von Freunden und Bekannten im Juni 1932 in einem seiner Berliner Stammlokale ausgesprochen haben. Drei Monate nach Roths Tod im Mai 1939 beginnen die Nationalsozialisten einen Krieg, der ein Weltkrieg werden wird, und in dem seine Frau Friedl und alle seine Verwandten umgebracht werden.
Mitwirkende:
Erwin Steinhauer
Michael Rotschopf
Katharina Stemberger
Christiane von Poelnitz
Katharina Lorenz
Johannes Silberschneider
Joseph Lorenz
Ulrich Noethen
Falk Rockstroh
Links: Externer Link Homepage Max Nagl
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Verbrannter Sand und Leid des Sklaven - Fluchtgeschichten und die Konfrontation mit dem Fremden in der Oper

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 18. Mai 2019 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Florian Heurich
Produktion: BR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Nicht nur heute diskutiert man über Flüchtlinge, Einwanderer und die Scheu vor dem Fremden. Schon seit Jahrhunderten waren Reiz und Schrecken fremder Kulturen ein Thema in Kunst, Theater und Musik. Und das keineswegs immer politisch korrekt. Rameau lässt in "Les Indes Galantes" den Orient auf den Okzident treffen und verarbeitet sogar "authentische“ Tänze amerikanischer Indianer. In der "Zauberflöte" erscheint Monostatos als der "böse Mohr“. Otello kommt als Fremder in den abendländischen Kulturkreis. Bei Rossini bringt ein Türke die Treue italienischer Frauen ins Wanken. Und wie hat es eigentlich im "Rosenkavalier" ein kleiner dunkelhäutiger Junge bis nach Wien bzw. bis in Strauss‘ und Hofmannsthals Oper geschafft? Aber auch umgekehrt: wie werden etwa in der "Entführung aus dem Serail", der "Italienerin in Algier" oder "Oberon" europäische Schiffbrüchige in unbekannten Ländern empfangen? Florian Heurich wirft einen kulturhistorischen Rückblick auf das Fremde in der Musik, das bisweilen als Bedrohung, bisweilen als pittoreskes Kolorit, bisweilen als das faszinierende Andere wahrgenommen wird, und erzählt fiktive Fluchtgeschichten aus der Oper.
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Berta Garlan

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 18. Mai 2019 15:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 75:00)
Autor(en): Arthur Schnitzler
Produktion: SWF 1956, 151 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Max Ophüls
Bearbeitung: Max Ophüls
Komponist(en): Peter Zwetkoff
Inhaltsangabe: In seiner Novelle 'Frau Berta Garlan' erzählt Arthur Schnitzler von einer Frau, die allmählich erkennt, dass sie von patriarchalischen Normen eingeengt und erstickt wird. Berta arbeitet in der Provinz als Klavierlehrerin, und als sie von ihrer Jugendliebe aus Wien hört, verlässt sie den monotonen Ort und macht sich auf den Weg in die Metropole. Und tatsächlich erlebt sie eine kurze, schwärmerische Liebe zu dem inzwischen berühmt gewordenen Mann. Sie bringt Glück und Hoffnung, schliesslich aber Angst und Einsamkeit.
Max Ophüls, genialer Theater-, Film- und Hörspielregisseur (1902-1957), bearbeitete Schnitzlers Geschichte fürs Radio und inszenierte 1956 das Stück beim Südwestfunk in Baden-Baden. Enstanden ist eine der ganz grossen, wichtigen Hörspielproduktionen der deutschsprachigen Radiogeschichte. Mit Ophüls legendärer Inszenierung wurden Form und Dramaturgie des Hörspiels um eine bedeutende Variante bereichert: Erzählung, Dialoge und der Soundtrack aus Geräuschen und Musik sind so miteinander verwoben, dass der Eindruck eines akustischen Films entsteht. Auch für heutige Ohren hört sich 'Berta Garlan' verblüffend modern an.
Mitwirkende:
Erzähler Gert Westphal
Berta Garlan Käthe Gold
Vater Karl-Georg Saebisch
Garlan Gert Keller
Schwägerin Elisabeth Höbarth
Schwager Hermann Kner
Richard Hans Peter Schroeder
Elly Ursula Wolff
Herr Martin Wolfgang Molander
Frau Martin Anna Smolik
Herr Friedrich Ferdinand Mussi
Frau Friedrich Gerti Socha-Timerding
Klingemann Willi Trenk-Trebitsch
Herr Rupius Bernhard Wicki
Frau Rupius Marianne Kehlau
Stimme aus der Zeitung / Stimme Uhr Friedrich von Bülow
Dienstmädchen von Berta Ruth Lohmann
Mamsell Anette Roland
Cousine Gerda Maurus
Gatte Karlheinz Schilling
Herr Mahlmann Wilhelm Kürten
Frau Mahlmann Olga von Togni
Erwin Kurt Meisel
Führer Paul Dättel
Dienstmädchen von Rupius Win Kristin
Wärterin Helene Richter-Mielich
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ARD Radio Tatort 134:

Über die Dörfer

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Mai 2019 17:04, (angekündigte Länge: 54:00)
NDR Info - Samstag, 18. Mai 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erhard Schmied
Produktion: SR 2019, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Matthias Kapohl
Komponist(en): Stefan Scheib
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Pia Frede
Dramaturgie: Anette Kührmeyer
Inhaltsangabe: Die saarländischen Dörfer veröden zunehmend – nicht nur, dass die Polizei auf dem Land immer weniger präsent ist und zahlreiche Haus-Einbrüche nicht aufgeklärt werden, auch die Einkaufsmöglichkeiten nehmen ab. Genau davon profitiert aber Roland Burg, Inhaber eines Supermarktes in Saarlouis. Sein Mitarbeiter Sohlbach fährt täglich mit einem Verkaufswagen über die Dörfer. Doch eines Morgens wird Sohlbach tot aufgefunden. Michel Paquet und Amelie Gentner von der Mordkommission Saarlouis finden in seiner Brieftasche das Foto einer Frau, die niemand kennt. Da hilft nur eins: Gentner muss mit dem Verkaufswagen auf Tour gehen…
Mitwirkende:
Thorsten Möller David Striesow
Rebecca Möller Elisa Schlott
Michel Paquet André Jung
Amelie Gentner Brigitte Urhausen
Juliane Möller Ulrike C. Tscharre
Simon Robin Meisner
Ralf Burg Hans Martin Stier
Ralph Drechsler
Justine Hauer
Katja Ruppenthal
Links: Externer Link Homepage Erhard Schmied
Externer Link Homepage Stefan Scheib
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Tamtam unserer Wünsche - Begleitmusik zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Mai 2019 12:04
DLR - Samstag, 18. Mai 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ludwig Harig
Produktion: WDR 2009, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhaltsangabe: Poetisches Aufbegehren gegen die metaphysische Gemütlichkeit der Adenauer-Ära.
Mit großem Tamtam wurde am 23. Mai 1949 das Grundgesetz verkündet und tags darauf in Kraft gesetzt. Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland war vollzogen. Ehrgeizige Versprechen wie Freiheit, Gerechtigkeit und die Gleichheit aller Menschen, die im Grundgesetz verankert sind, weckten große Erwartungen an die neue Republik. Ludwig Harig stellt in einem Ostinato aus Wünschen und Hoffnungen an die neue Zeit den Jahrmarkt republikanischer Eitelkeiten bloß.
Mitwirkende:
Wolfgang Condrus
Ingo Hülsmann
Ludwig Harig
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Das Floß der Medusa - Vermittlung eines gehobenen Wortschatzes

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Mai 2019 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Konrad Hansen
Produktion: WDR/RB 1973, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Friedhelm Ortmann
Inhaltsangabe: Zwei älteren, unverheirateten Schwestern ist der Papagei Billy zugeflogen, der jedes Wort behalten kann, wie ein Tonbandgerät. "Was die Freude der Damen über ihren ebenso ungewöhnlichen wie unerwarteten Gesprächspartner indessen trübt, ist die Tatsache, daß Billy bereits über ein umfangreiches Vokabular verfügt, das allem Anschein nach der Intimsphäre seines Besitzers entstammt. Belustigt zunächst, dann in wachsendem Maße schockiert, vernehmen die Schwestern Wörter und Redensarten, die sich unschwer als Gossenjargon identifizieren lassen. Vor die Frage gestellt, wie sie diesem verbalen Ansturm ordinärer Wirklichkeit begegnen sollen, entscheiden sie sich für eine Art Gehirnwäsche, eine Prozedur, die Billy äußerst bereitwillig über sich ergehen läßt. Aber sein Hunger nach Wörtern ist größer, als die Schwestern vermutet haben. Womit können sie ihn sättigen, nachdem ihr Repertoire an Erinnerungen erschöpft ist?" (Hansen)
Eine typische Hansen-Parabel also: die Sprache verwandelt die bisher vertraute Wirklichkeit in eine böse Überraschung.
Mitwirkende:
Brigitte Horney
Ursula von Reibnitz
Horst Bollmann
Josef Meinertzhagen
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Prinz Faisals Ring

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Mai 2019 19:04 Teil 4/5, (angekündigte Länge: 35:00)
Autor(en): Bjarne Reuter
Auch unter dem Titel: Tom Collins (1. Teil)
Joop van den Arle (2. Teil)
Ramon der Fromme (3. Teil)
Nyo Boto (4. Teil)
C. W. Bull (5. Teil)
Produktion: WDR 2004, 167 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Klaus Prangenberg
Bearbeitung: Klaus Prangenberg
Komponist(en): Andreas Schäfer
Matthias Jahner
Übersetzung: Gabriele Haefs
Inhaltsangabe: Tom Collins lebt auf der kleinen Insel Nevis in der Karibik. Die Arbeit für den Kneipenwirt Señor Lopez ödet ihn an, deswegen begibt er sich Nacht für Nacht auf das Meer, um nach Schätzen zu tauchen. Eines Nachts scheint ihm endlich das Glück hold. Er zieht zwei Schiffbrüchige aus dem Wasser: Ramon, der sich selbst der Fromme nennt und einen schwarzen Sklaven, von dem Ramon behauptet, dass er der Sohn des Königs von Kap Verde in Afrika sei. Alles was sie tun müssen, ist ihn zurückzubringen, um ein Vermögen zu verdienen.
Aber nach ein paar Tagen ist Ramon mitsamt Königssohn verschwunden. Tom will sich nicht um seinen Anteil betrügen lassen und macht sich auf die Suche nach den beiden. Eine Suche, die ihn durch die halbe Karibik führt, ihn mehrmals fast das Leben kostet und die sehr viele Überraschungen für ihn bereithält. Eine Suche also, die zum ganz großen Abenteuer wird.
Mitwirkende:
Erzähler Wolfgang Rüter
Tom Collins Felix Bold
Ramon, der Fromme Christian Ingomar
C. W. Bull Hans Martin Stier
Joop van den Arle Volker Büdts
David Kötter
Elea Geißler
Luisa Bold
Peter Fieseler
Jochen Kolenda
Lucca Langen
Sigo Lorfeo
Jochen Malmsheimer
Klaus Nierhoff
Sabine Postel
Lutz Reichert
Marianne Rogée
Pierre Shrady
Sascha Schiffbauer
Ben Steinhoff
Christoph Wortberg
u.a.
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Bei Trost

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 18. Mai 2019 20:00, (angekündigte Länge: 58:00)
Autor(en): Naema Gabriel
Produktion: hr 2018, 58 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Komponist(en): Tobias Vethake
Ton und Technik: Thomas Rombach
Ton und Technik: Melanie Inden
Regieassistenz: Miriam Brand
Dramaturgie: Cordula Huth
Inhaltsangabe: Beinahe wäre Mo mit ihrer Mutter gestorben, als sie noch in deren Bauch war. Doch ein beherzter Tritt von Baby Mo an die Bauchdecke hält Mama Elvira vom Selbstmord ab. Mos Kindheit an der Seite ihrer manisch-depressiven Mutter ist eine emotionale Achterbahnfahrt voller Schönheit und Gefahren. Elviras Beziehung zu ihrer Tochter schwankt zwischen überbordender Liebe und völliger Vernachlässigung. Mo muss immer wieder Verantwortung für sich und ihre Mutter übernehmen. Das Unheilvolle der Symbiose von Mutter und Tochter zeigt sich in gemeinsamen abenteuerlichen Autofahrten und in den Begegnungen mit den sogenannten "normalen" Erwachsenen. Die heranwachsende Mo bricht zu eigenen Reisen auf und muss sich fragen: wer ist meine Mutter - ohne die Krankheit? Werde ich selbst die Krankheit erben? Wenn ich meinen eigenen Gefühlen freien Lauf lasse, bin dann auch ich nicht ganz bei Trost? Die Autorin und Illustratorin Naema Gabriel hat die Zeichnungen aus ihrer Graphic Novel in starke und humorvolle Hör-Bilder übersetzt und erzählt in diesem Hörspiel ihre eigene Lebensgeschichte wie einen skurrilen Road-Movie über das Erwachsenwerden und das Gesundbleiben der Seele.
Mitwirkende:
Mo Laura Maire
Mos Mutter Nina Petri
Luka Oliver Konietzny
Tanten Claudia Hübbecker
Psychiater Moritz Führmann
David Campling
Harald Pfeifer
Antonio Putignano
Cornelia Niemann
Lisa Charlotte Friederich
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Mysterien

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Mai 2019 20:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 88:37)
Autor(en): Knut Hamsun
Auch unter dem Titel: Mysterier (Roman (Originaltitel))
Produktion: SWF/BR/ORF 1959, 95 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Gert Westphal
Bearbeitung: Hellmut von Cube
Komponist(en): Bernd Scholz
Toningenieur: Karlheinz Braun
Schnitt: Nina Langrock
Übersetzung: Siegfried Weibel
Inhaltsangabe: Ein Fremder trifft in einer kleinen norwegischen Hafenstadt ein. Johan Nilsen Nagel, der sich selbst als "Ausländer des Daseins", als "Fremdling unter Mitmenschen" bezeichnet, fällt durch ungewöhnliches und widersprüchliches Verhalten zwischen Bluff, Koketterie und tiefem Ernst auf. Er behauptet, Agronom zu sein und weist sich durch fingierte Telegramme als reicher Mann aus. In seinem gelben Anzug und stets einen Geigenkasten mit sich führend macht er jedoch den Eindruck eines Künstlers. Einerseits beschäftigt er sich mit den Außenseitern der Stadt, dem Krüppel Minutte und der verarmten Martha Gude, andererseits ist ihm mit allen Mitteln daran gelegen, von der kleinbürgerlichen Gesellschaft anerkannt zu werden, deren flachen Rationalismus und deren selbstgefällige politischen Überzeugungen er kritisiert. Seine Sehnsucht nach Überschreitung der engen Grenzen dieser Welt gipfelt schließlich in seiner Forderung nach "einem exemplarischen Verbrechen, einer außerordentlichen Sünde voll der Herrlichkeit der Hölle". Innerlich zerrissen hofft er vergeblich, bei der ihm wesensfremden Pfarrerstochter Dagy Halt zu finden.
Mitwirkende:
Erzähler Paul Hoffmann
Johan Nagel Robert Dietl
Dagny Kielland Xenia Pörtner
Martha Gude Ursula Langrock
Minute Robert Rathke
Stenersen Wilhelm Kürten
Frau Stenersen Trude Mordo
Fredericke Andreesen Karin Eickelbaum
Reinert (Bevollmächtigter) Herbert Fleischmann
Oien (Student) Helmut Lex
ein Adjunkt Walter Starz
Sara (Zimmermädchen) Ingeborg Lapsien
Vossen (Wirt) Ernst Sladeck
Bäuerin Annette Roland
Organist Rudolf Siege
Lydia Lang-Nöltner
Schmidt-Sanden
Erika Stippich
Gerhardt Liebisch
Engelbert Queitsch
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ARD Radio Tatort 134:

Über die Dörfer

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Mai 2019 17:04, (angekündigte Länge: 54:00)
NDR Info - Samstag, 18. Mai 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erhard Schmied
Produktion: SR 2019, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Matthias Kapohl
Komponist(en): Stefan Scheib
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Pia Frede
Dramaturgie: Anette Kührmeyer
Inhaltsangabe: Die saarländischen Dörfer veröden zunehmend – nicht nur, dass die Polizei auf dem Land immer weniger präsent ist und zahlreiche Haus-Einbrüche nicht aufgeklärt werden, auch die Einkaufsmöglichkeiten nehmen ab. Genau davon profitiert aber Roland Burg, Inhaber eines Supermarktes in Saarlouis. Sein Mitarbeiter Sohlbach fährt täglich mit einem Verkaufswagen über die Dörfer. Doch eines Morgens wird Sohlbach tot aufgefunden. Michel Paquet und Amelie Gentner von der Mordkommission Saarlouis finden in seiner Brieftasche das Foto einer Frau, die niemand kennt. Da hilft nur eins: Gentner muss mit dem Verkaufswagen auf Tour gehen…
Mitwirkende:
Thorsten Möller David Striesow
Rebecca Möller Elisa Schlott
Michel Paquet André Jung
Amelie Gentner Brigitte Urhausen
Juliane Möller Ulrike C. Tscharre
Simon Robin Meisner
Ralf Burg Hans Martin Stier
Ralph Drechsler
Justine Hauer
Katja Ruppenthal
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Subito

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 18. Mai 2019 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Gregor Glogowski
Produktion: HR 2019, 41 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Gregor Glogowski
Komponist(en): Gregor Glogowski
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: Julia Kümmel
Dramaturgie: Cordula Huth
Inhaltsangabe: Das italienische "subito" heißt soviel wie "sofort" oder auch "plötzlich". Mit dieser Doppelbedeutung setzen sich die Schauspielerin Lisa Charlotte Friedrich und die Perkussionistin Yuka Ohta zusammen mit dem Regisseur und Autor Gregor Glogowski in seinem gleichnamigen Hörspiel auseinander.
Im Stakkato einer sich immer weiter beschleunigenden Welt, werden unsere Ohren im schnellen Wechsel von Geräuschen, Tönen und Sprachinformationen umspielt; die Schauspielerin Lisa Charlotte Friedrich erforscht dabei, was jene abrupten Übergänge und Brüche mit unserem Sprechen und Denken machen. Sie bewegt Sprache und wird vom Sprechen bewegt, getrieben von den Rhythmen der Perkussionistin Yuka Ohta und Bruchstücken von Geräuschen, spricht sie sich in einen Geschwindigkeitsrausch. Erst scheint es, als ordne sie Begrifflichkeiten wie für ein Lexikon, dann verselbständigt sich ihr Sprechen immer mehr zu einem assoziativen Gedankenstrom, bis er ins Stolpern gerät und zusammenfällt, nur um wieder von neuem anzusetzen. Dafür trifft Lisa Charlotte Friedrichs artistische Rede auf Yuka Ohtas improvisiertes Spiel: Stimme, Geräusch und Klang setzen sich in Bewegung, berühren, begleiten und konterkarieren sich. Die Sprache entkoppelt sich von der Information, wird selbst Klang, und im Ausgesprochenen eröffnet sich plötzlich ein Freiraum für unsere eigenen Vorstellungen und Gedanken. Die Sprache wird zur Spielwiese unserer Imagination.
Mitwirkende:
Lisa Charlotte Friedrich
Yuka Ohta
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Zwischen Königsberg und Kaliningrad - Eine Lange Nacht über Ostpreußen

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Mai 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 18. Mai 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Margot Litten
Produktion: DLF/DLR 2019, ca. 170 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Margot Litten
Inhaltsangabe: Ostpreußen, die östlichste Provinz des deutschen Reiches – das war einmal. Dabei ist Ostpreußen bis 1944 eine Oase des Friedens, mitten im Krieg. Doch im Sommer 44 bricht im Osten die Front zusammen, und britische Luftangriffe verwandeln die Hauptstadt Königsberg in ein Flammenmeer. Mehr als eine Million Menschen versuchen zu fliehen, ein Elendszug ohne Anfang und Ende, mit über 50.000 Toten… Nach dreimonatiger Belagerung wird Königsberg gestürmt. Am 9. April 1945 ist alles vorbei: 700 Jahre deutscher Geschichte ausgelöscht. Aus Königsberg wird Kaliningrad, eine russische Stadt mit fremdem Erbe. Fast 50 Jahre liegt bleierne Finsternis über Ostpreußen. Doch das versunkene Königsberg führt ein Eigenleben und drängt allmählich nach oben. Die Stadt besinnt sich wieder ihrer deutschen Wurzeln – vielleicht, weil auch die Jugend längst intensiver nach Westen als nach Russland blickt. Die Autorin Margot Litten interessiert sich nicht nur als Journalistin für den Brückenschlag zwischen russischer Gegenwart und ostpreußischer Vergangenheit. Ihre Familie stammt aus Königsberg. Und so ist ihre Reise ins ehemalige Ostpreußen auch eine persönliche Spurensuche.
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