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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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Das große Sterben für die Freiheit - Eine Lange Nacht zum D-Day vor 75 Jahren

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Jun 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 1. Jun 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Peter Kaiser
Produktion: DLF/DLR 2019, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beate Ziegs
Ton: Martin Eichberg
Ton: Hermann Leppich
Inhaltsangabe: In der Operation Overlord setzten in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 mehr als 1.000 Kriegsschiff e, 3.100 Landungsboote, unterstützt von 7.500 Flugzeugen, mit insgesamt mehr als 150.000 US-amerikanischen, britischen und kanadischen Soldaten vom Ärmelkanal zur Küste der Normandie über. Ziel dieser noch heute in der Weltgeschichte größten Streitmacht war der sogenannte Atlantikwall der deutschen Wehrmacht. Über eine Länge von 2.685 Kilometern sollte dieser „Gürtel aus Bollwerken“ (Adolf Hitler), bestehend aus insgesamt 8.119 Bunkern, das Deutsche Reich an der Atlantikküste vor Angreifern schützen. Doch die Nazi-Bollwerke hielten dem Angriff der alliierten Streitkräfte keine 24 Stunden stand. Mit einem blutigen Preis. Auf beiden Seiten fielen an diesem Tag mehr als 20.000 Männer, manche noch fast Kinder. Der D-Day, wie der Tag in den Geschichtsbüchern später bezeichnet werden sollte, eröff nete zur Ostfront eine zweite Front, die Westfront. Das Ende des Nazireiches zwischen diesen zwei Fronten hatte am 6. Juni 1944 begonnen. Heute wird dieser gewaltigen Schlacht an der normannischen Küste in den Museen an den Landungsstränden wie etwa Utah Beach, Omaha Beach oder Juno Beach unterschiedlich gedacht. Stehen im Landungsmuseum der Juno Beach die Frauen inmitten der Kampfhandlungen, im sogenannten Frauen-D-Day, im Mittelpunkt einer Ausstellung, so sind andere Museen etwa um die Wehrmachtsbunker gebaut worden, zum Teil noch mit den originalen Geschützen. Und es gibt überall geführte Battlefield-Tours, Schlachtfeldtouren an der HKL, der Hauptkampflinie. Dazu kommen noch das Merchandising mit T-Shirts, Sweatshirts, Baseballcaps, Tassen, Tellern, Regenschirmen und vielem mehr. Heute ist das große Sterben für die Freiheit Europas vor 75 Jahren eher ein großes Geschäft.
Mitwirkende:
Sprecher Frank Arnold
Zitator Jan Uplegger
Zitatorin Birgit Paul
Voice Over männlich Gilles Chevalier
Voice Over weiblich Christiane Guth
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Die Ungeschickte

Sendetermine: DLF - Samstag, 1. Jun 2019 00:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Alexandre Seurat
Produktion: DLR 2019, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist(en): Bert Wrede
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Christoph Richter
Regieassistenz: Johanna Tirnthal
Übersetzung: Frank Weigand
Inhaltsangabe: Seit einem Unfall sei Diana sehr ungeschickt, so ihre Eltern. Daher die blauen Flecken.
Schon die Schwangerschaft war kompliziert, erinnern sich Großmutter und Tante. Dann die anonyme Geburt. Erst Monate später nimmt die Mutter Diana zu sich. Die Kleine ist verhaltensauffällig. Bald brechen die Eltern den Kontakt ab. Ihrer Lehrerin fällt Diana sofort auf. Woher kommen die blauen Flecken? Seit einem Unfall sei ihre Tochter sehr ungeschickt, erklären die Eltern und bedanken sich für die Fürsorge der Schulärztin. Sie ist nur eine von vielen, die Dianas Geschichte erzählen. Denn schon wenig später besucht Diana eine neue Schule.
Mitwirkende:
Hedi Kriegeskotte
Katja Teichmann
Sina Martens
Stephanie Eidt
Katharina Marie Schubert
Imogen Kogge
Frauke Poolman
Christoph Gawenda
Florian Anderer
Aylin Esener
Martin Rentzsch
Barbara Philipp
Charlotte Müller
Ulrich Blöcher
Markus Gertken
Nico Holonics
Ulrich Lipka
Bernd Hörnle
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Eine Pille für den Zappelphilipp - Diagnose ADHS und die Folgen

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 1. Jun 2019 09:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 30:00)
RBB Kultur - Samstag, 1. Jun 2019 09:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Christian Schiller
Marianne Wendt
Auch unter dem Titel: Diagnose ADHS und die Folgen (Untertitel)
Produktion: RBB 2013, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Marianne Wendt
Ton: Bodo Pasternak
Ton: Bettina Mikulla
Inhaltsangabe: "Er gaukelt und schaukelt, er trappelt und zappelt". Die Diagnosezahlen für die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung steigen stetig. Was steckt hinter diesem Phänomen: Eine Modekrankheit oder ein ernstes Symptom unserer überfordernden Gesellschaft? Die Autorin wird durch ihr zappelndes Kindergartenkind in eine Debatte katapultiert, in der es vor allem um richtiges Funktionieren zu gehen scheint. Sie streitet mit ihrem Mann, trifft auf Familien mit "Ritalinkindern" und spricht mit behandelnden Ärzten und Psychologen. Eine Künstlerin und ein Politiker, der sich offen zu ADHS bekennt, kommen zu Wort. Und zwei Kinder, die eine Pille brauchen, um in der Spur zu bleiben.
Links: Externer Link Homepage von Christian Schiller und Marianne Wendt
Externer Link Homepage von Christian Schiller und Marianne Wendt
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Die Turmspringerinnen - Coming of Age zwischen Angst und Adrenalin

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 1. Jun 2019 09:05
Autor(en): Klaus Schirmer
Produktion: RBB/NDR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Thomas Wolfertz
Ton: Bernd Bechthold
Ton: Martin Scholz
Regieassistenz: Oliver Martin
Inhaltsangabe: My, Kieu, Talisa und Anna sind Turmspringerinnen. Im Alter von fünf Jahren wurden sie von Sichtungstrainern bei einer Probestunde „gescoutet“: auf Talent, Leistungsbereitschaft und vor allem Mut. Ihre Kindheit und Jugend verbringen sie fast ausschließlich in der Sprunghalle. Trotz aller Entbehrungen lieben die Mädchen ihren Sport: der Kick beim Sprung vom Zehnmeterturm, das Fluggefühl, die Körpererfahrung, Dynamik und Ästhetik. Sie erringen unzählige nationale und internationale Meistertitel. Aber es ist der eine große Traum, der alles überstrahlt: die Teilnahme an den Olympischen Spielen, der Höhepunkt einer auf 20 Jahre angelegten Karriereplanung. Aber was, wenn der Plan nicht aufgeht?
Mitwirkende:
Fabian Hinrichs
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Achtsamkeit 2.0 - Wie das Silicon Valley das Bewusstsein entdeckt

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 1. Jun 2019 12:04
Autor(en): Nina Hellenkemper
Produktion: WDR/NDR/DLF 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Regieassistenz: Katarina Schnell
Technische Realisation: Olaf Dettinger
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Inhaltsangabe: Bei Google gibt es kein "Om". Keine Räucherkerzen. Keine Mantren. Chade Meng Tan ist Ingenieur und hat sich auf die Programmierung des menschlichen Geistes verlegt. Seit Wissenschaftler Veränderungen im Gehirn bereits nach acht Wochen Meditationstraining nachgewiesen haben, gilt "Achtsamkeit" im Silicon Valley als der neue Brennstoff für gesteigerte Produktivität und Kreativität. Auf Anregung des Zen-Mönches Thich Nhât Hanh finden im Valley "mindful lunches", Mittagessen in Schweigen, statt. Meditiert wird bei Twitter, SAP oder Facebook während der Arbeitszeit. Das Geschäft mit dem Geist boomt. Mithilfe spezieller Buttons soll man in Zukunft bei Facebook anderen Nutzern gegenüber Mitgefühl übermitteln können.
Mitwirkende:
Daniel Berger
Tobias Teschner
Lisa Sommerfeldt
Sigrid Burkholder
Valentin Stroh
Matthias Kiel
Florian Jahr
Justine Hauer
Eric Carter
Anja Herden
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Der Parteisekretär und sein Sohn

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 1. Jun 2019 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Mathias Boelinger
Produktion: RBB/BR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton: Kaspar Wollheim
Ton: Katrin Witt
Ton: Venke Decker
Inhaltsangabe: Im April 1989 strömen Studenten auf den Tian’anmen-Platz in Peking, um des verstorbenen Generalsekretärs Hu Yaobang zu gedenken. Aus den Feierlichkeiten entwickelt sich die größte Protestbewegung in der Geschichte der Volksrepublik China. Auch der Physikstudent Bao Pu demonstriert. Während er täglich zu den Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens aufbricht, geht sein Vater zur Arbeit in die Zentrale der Kommunistischen Partei. Bao Tong ist Sekretär im mächtigsten Gremium Chinas. Langsam beginnen die Familienmitglieder Verständnis füreinander zu entwickeln, da entscheidet sich die Staatsführung für die gewaltsame Niederschlagung der Proteste bei der Tausende sterben. Die Ereignisse lassen die Familie nicht mehr los. Bis heute dürfen sich Vater und Sohn nur einmal im Jahr unter schärfster Überwachung sehen.
Mitwirkende:
Maximilian Held
Michael Rotschopf
Justus Carrière
Kamil Jamal
Lisa Hrdina
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Lexit

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 1. Jun 2019 14:00
Autor(en): Caroline Hofer
Produktion: ORF 2018, 36 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Caroline Hofer
Komponist(en): Florian Kmet
Tontechnik: Anna Kuncio
Tontechnik: Manuel Radinger
Regieassistenz: Julia Herzog
Regieassistenz: Anna Spanlang
Inhaltsangabe: Das Hörspiel "Lexit" dreht sich um Lena (Stimme: Katharina Knap), die von ihren Freundinnen (dargestellt von einer Person, Stimme: Claudia Kottal) dazu aufgefordert wird, die "Türe hinter sich zuzuschmeißen", um ein paar Tage ohne Mann und Kind zu verbringen. Eine Postkarte aus dem hohen Norden gibt die Richtung ihrer anschließenden Reise vor. Sie führt zu Freunden und Freundinnen, die Lena schon länger nicht mehr gesehen hat. Bereits beim Lesen der Karte taucht Lena in die aktuelle Wirklichkeit einer Freundin von früher (Stimme: Valerie Pachner) ein: diese wurde Zeugin eines Unglücks, sie lebt nun mit der Erinnerung daran und der Aussicht auf ein ausgebranntes Gebäude.
Nach dem Aufenthalt bei ihr geht die Reise für Lena weiter zu Klaus (Stimme: Roman Blumenschein), der in seinem selbstgeschaffenen Paradies Menschen empfängt, die auf der Suche nach Ruhe und Natur sind. In "Lexit" bekommen die Gegensätze Großstadt und Landleben Raum, wobei die Grenzen manchmal verschwimmen. Wenn selbstgeschaffene Oasen, wie jene im Fall der Freundin, zerstört sind, hilft nur die Flucht ins Träumen. Träume und Erinnerungen sind (als Eigentum der Individuen) nicht wegnehmbar. Aus diesem Gedanken heraus ist für "Lexit" der Träumesong entstanden, der als der aktuelle Musikhit immer wiederkehrt.
Musik spielt - wie in allen Stücken der Autorin und Regisseurin Caroline Hofer - in "Lexit" eine wesentliche Rolle. Dieses Mal (komponiert von KMET) mischt sie sich insofern mit und durch den Text, da Lena, als Sängerin, ein besonderes Naheverhältnis zur Musik hat und auch Gespräche mit ihrem Kind teilweise singend führt. Musik ist nicht nur ihre zweite Sprache, sondern drückt auch ihre Befindlichkeiten beziehungsweise die anderen Seiten ihrer Persönlichkeit aus, etwa jene, die sie im beruflichen Alltag versteckt hält oder versteckt halten muss.
"Lexit" ist ein musikalisches Road-Radio-Drama, das sich nicht festlegen möchte. Es zeigt den Lebensausschnitt einer Generation, die mit vielen Zukunftsträumen und Wünschen erwachsen geworden ist und fragt nach, was aus der Kunst wird, wenn Geld im Leben mitentscheidet, wohin es gehen soll. Für Lena hat ihre Kunst noch nicht an Wichtigkeit verloren, auch wenn sie für eine Zeit lang eine Pause einlegen musste. "Innerlich singe ich schon wieder" schreibt sie den Freundinnen auf ihrem Weg nach Hause.
Mitwirkende:
Katharina Knap
Claudia Kottal
Valerie Pachner
Roman Blumenschein
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Zwischen Kunstereignis und Eventkultur - Festspiele im Wandel der Zeit

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 1. Jun 2019 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michaela Fridrich
Produktion: BR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Eine provisorische Bretterbühne am Rhein und eine große kunstinteressierte Gemeinschaft, die in einem festgesetzten Zeitraum bei freiem Eintritt mustergültige Aufführungen mit erstklassigen Künstlern erlebt - so stellte sich Richard Wagner seine Festspiele einst vor. Auch wenn Wagners Konzept im Lauf der Jahrzehnte viele Wandlungen durchlief, schwang dabei immer das Ideal der großen antiken Feste mit. Bis heute haben die Dionysien und Olympiaden der griechischen Antike Vorbildcharakter für eine mittlerweile unüberschaubar gewordene Anzahl internationaler Festivals. Aber was ist von den hehren Ideen der griechischen Festkultur noch übrig geblieben? Hochkarätige künstlerische Darbietungen abseits des Repertoirebetriebs vielleicht. Teilhabe für Alle - eher nicht. Worum geht es also bei den Musikfestspielen unserer Zeit? Welche künstlerische und gesellschaftliche Bedeutung haben sie? Zu solchen und ähnlichen Fragen äußern sich im Musik-Feature von Michaela Fridrich Denker und Macher von heute und einst.
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Mephisto

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 1. Jun 2019 15:05, (angekündigte Länge: 78:15)
Autor(en): Klaus Mann
Produktion: BR/MDR 1999, 79 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist(en): Klaus Buhlert
Ton und Technik: Hans Scheck
Ton und Technik: Peter Urban
Ton und Technik: Susanne Herzig
Regieassistenz: Christiane Klenz
Inhaltsangabe: "Roman einer Karriere" hat Klaus Mann sein Buch "Mephisto" untertitelt. Er hätte es auch den Roman eines Opportunisten nennen können. Denn es erzählt die Geschichte des Schauspielers und Intendanten Hendrik Höfgen, dem jedes Mittel recht ist, um "hinauf zu kommen, ganz hinauf". Er läßt sich sogar mit den nationalsozialistischen Machthabern ein, verrät dabei seine Überzeugungen und sich selbst.
Der Roman, 1936 geschrieben, erschien im selben Jahr im Querido Verlag, Amsterdam, und wurde in elf Sprachen übersetzt. In Deutschland erschien er erstmals 1956 im Aufbau-Verlag, Ost-Berlin. Als der Nymphenburger Verlag 1963 das Erscheinen dieses Buches in der Bundesrepublik ankündigte, erwirkte der Erbe von Gustaf Gründgens ein Verbot. Er sah in Hendrik Höfgen, dem Helden des Romans, ein seinen Adoptivvater diffamierendes Porträt. Erst 1981 konnte der Roman wieder publiziert werden. Anstoß zur Freigabe dieses Romans waren die grandiosen Erfolge, die Ariane Mnouchkine mit ihrer Theaterinszenierung (1979) und István Szábo mit seiner Verfilmung (1980) hatten. Mittlerweile wurden über 700 000 Exemplare davon verkauft.
Der hier erstmals als Hörspiel bearbeitete Roman ist eine beißende Satire auf den Kulturbetrieb der Nazizeit und das Porträt eines von seiner Karriere besessenen Opportunisten im Reigen der Macht.
"Ich glaube ihn zu kennen. Er lügt immer, und er lügt nie. Seine Falschheit ist seine Echtheit - es klingt kompliziert, aber es ist völlig einfach. Er glaubt alles, und er glaubt nichts. Er ist ein Schauspieler".
Mitwirkende:
Erzähler Axel Milberg
Hendrik Höfgen Ignaz Kirchner
Männerstimme I Stefan Wilkening
Männerstimme II Michael Lucke
Frauenstimme I Eva Gosciejewicz
Frauenstimme II Eva-Maria Strien
Juliette Christiane Roßbach
Nicoletta Juliane Köhler
Marder Thomas Holtzmann
Ministerpräsident Thomas Thieme
Propagandaminister Helmut Stange
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 04 1999
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Bestseller-Killer

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 1. Jun 2019 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Georg K. Berres
Produktion: WDR 2019, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Werner
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Regieassistenz: Peter Simon
Dramaturgie: Thomas Leutzbach
Inhaltsangabe: Brutaler Mord in einer Rechtsanwaltpraxis: Das stark verstümmelte Opfer ist nebenberuflich einer der erfolgreichsten Krimibestsellerautoren. Und wie sich herausstellt, nur die Zweitbesetzung, denn der ursprüngliche Ideenentwickler wurde vor einiger Zeit ähnlich brutal umgebracht. Die nicht übermäßig trauernde Verlegerin der Reihe präsentiert bald darauf den nächsten Autor, der die Erfolge fortführen soll. Die ermittelnden Kommissare beginnen einen Wettlauf mit der Zeit und ihren eigenen Befindlichkeiten.
Mitwirkende:
Louisa Stepanek Janina Sachau
Chris Rautenbach Volker Niederfahrenhorst
Oliver Meurer Thomas Anzenhofer
Tim Björn Jung
Meyer-Spandau Robert Dölle
Neijla Özdag Tanja Haller
Frau Kaltenbrunn Nina Danzeisen
Gast 1 Jonas Baeck
Weiblicher Gast Penelope Frego
Kneipenwirt Hüseyin Michael Cirpici
Frau Bausig Dagmar Sachse
Wolf Burkhard Bernd Kuschmann
Journalistin Nagmeh Alaei
Junge A Liliom Lewald
Junge B David Vormweg
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Die Apollo Tapes - Alltag in der Mondkapsel

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 1. Jun 2019 18:05
Autor(en): Florian Bänsch
Produktion: RB 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Florian Bänsch
Technik: Adrian Eichmann
Technik: Eva Garthe
Inhaltsangabe: 19.000 Stunden Dialoge, Smalltalk und Kommandos der Apollo 11-Mission von 1969 hat die NASA vor kurzem als Audio veröffentlicht. Florian Bänsch hat sich durch diesen Archivschatz gehört und reist mit Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins zum Mond. Das Feature gibt neue Einblicke – in den Alltag der Mondreise im Jahr 1969.
90 Stunden vor der Mondlandung macht Neil Armstrong Handstand in der Mondkapsel. Mike Collins braut Kaffee aus Heizungswasser. Buzz Aldrin macht Lachssalat aus der Tube und singt Lieder. Mit der Mondlandung schrieben die drei Männer Geschichte - doch die Strecke zum Mond ist eine lange Reise. Fast neun Tage verbrachten Collins, Aldrin und Armstrong in einer Kapsel von der Größe eines Kleinbusses. Erst jetzt, zum 50. Jubiläum der Mondlandung, hat die NASA die vollständigen Funkaufzeichnungen der Apollo-Missionen veröffentlicht. Über 19.000 Stunden Dialoge, Kommandos, Checklisten und Smalltalk zwischen Erde und Mond. Ein bisher kaum gesichteter Archivschatz. Darunter: alle Gespräche zwischen Houston und Apollo 11, im Juli 1969. Die ganze Welt schaut und hört zu
Sie bringen eine neue Geschichte von Apollo 11 zum Vorschein, die von mehr handelt als vom ersten Menschen auf dem Mond. Es waren drei Menschen, 9 Tage allein, hunderttausende Kilometer von Zuhause. Menschen, die essen und schlafen müssen. Menschen die lachen, spielen und singen. Nur selten lassen die Astronauten erahnen, welch ein Druck auf ihnen lastet. Denn die Welt schaut zu. Bremen-Zwei-Autor Florian Bänsch ist mit den Apollo-Tapes auf Reise gegangen, und gibt Einblicke. In den Alltag einer Mondreise.
Mitwirkende:
Lutz Hanker
Peter Meier-Hüsing
Tobias Nargorny
Holger Postler
Jens Schellhass
Florian Bänsch
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I have fallen into a magic pot when I was a child - Mohani über ihr Leben nach Bhagwan

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Jun 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Nora Bauer
Produktion: DLR 2019, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nora Bauer
Technische Realisation: Henning Meier
Inhaltsangabe: Mohani wuchs in einer Bhagwan-Kommune in in Poona auf.
Mohani ist im Ashram in Poona aufgewachsen. Ihre Eltern waren dem Aufruf des indischen Philosophen Bhagwan gefolgt, wie tausende Menschen von überall auf der Welt. Die Kinder von Poona sind heute ca. 50 Jahre alt und betrachten ihr Leben im Experiment durchaus mit kritischen Augen. Mohani lebt heute ganz konventionell mit Mann und Kindern in Köln, und kann sich auch keine andere Lebensform vorstellen. Poona ist gescheitert. Das wirft die Frage auf, ob andere Modelle sinnvolle Alternativen zur Kleinfamilie darstellen können.
Mitwirkende:
Tanja Schleiff
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Tote Winkel

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 1. Jun 2019 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Hermann Bohlen
Produktion: WDR 2019, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hermann Bohlen
Technische Realisation: Hermann Bohlen
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhaltsangabe: Dem Irrsinn des Straßenverkehrs auf der Spur.
Ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto - auf der Straße reißt die dünne Schicht der Zivilisation. Auf dem Weg von A nach B geschieht mehr mit uns als nur ein Ortswechsel. Im toten Winkel bricht der blanke Hass hervor.
Während Polizisten auf dem Behindertenparkplatz ihren Döner verputzen, begehen kultivierte Menschen Ordnungswidrigkeiten im Minutentakt. Sie verwandeln sich in spuckende, hasserfüllte Personen, denen das Schimpfwort nicht roh und verletzend genug sein kann. Das Machtgefälle zwischen den Verkehrsteilnehmern fördert Emotionen zutage, die wir sonst nie so unverhohlen zeigen: Wut, Lebensangst und Verachtung.
Hermann Bohlen setzt sich dem Verkehrsfluss aus und lässt PS-begeisterte RoadsterFahrer ebenso wie meditationsgeerdete Radlerinnen zu Wort kommen. Sein Stück macht den Hass erlebbar, der auf der Straße herrscht, die Gleichgültigkeit gegenüber der körperlichen Unversehrtheit des anderen, den schmalen Grad auf dem wir fahren. Wo es kracht, kommt es nicht nur zu Lackschäden an der Karosserie, der dünne Firnis unserer Demokratie wird brüchig. Gibt es einen Ausweg aus dem tobenden Gegeneinander hin zu mehr rücksichtsvollem Miteinander? Bevor die Frage mit einem entschiedenen Nein beantwortet werden kann, gehen Autos massenhaft in Flammen auf, die Fiktion sprüht Funken.
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"Ich bin und werde glücklich sein" - Auf der Suche nach dem Mädchen Anne Frank

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 1. Jun 2019 19:04
Autor(en): Stephanie Menge
Auch unter dem Titel: Auf der Suche nach dem Mädchen Anne Frank (Untertitel)
Produktion: WDR 1999, 30 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Petra Feldhoff
Inhaltsangabe: Anne Frank wurde 1929 in Frankfurt geboren. Wie jedes Mädchen hatte auch sie viele Träume und Pläne, viele Wünsche für ein Leben voller Freude und Liebe. Ihrem Tagebuch hat sie alles anvertraut. Aber sie sollte keine Zukunft haben. Weil sie Jüdin war, musste sie während der Nazi-Diktatur flüchten, versteckte sich mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam, wurde entdeckt und ins Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert, wo sie 1945 starb. Das ist jetzt 70 Jahre her. Wie können wir sie da noch finden? Ihr Tagebuch weist den Weg, der direkt in das Amsterdamer Hinterhaus führt. Zwei lange Jahre hielt Anne sich dort vor den Nazis versteckt. Und plötzlich ist es, als sei die Uhr zurückgedreht worden, und alles wird wieder lebendig.
Mitwirkende:
Anne Nele Hippe-Davies
Annes Mutter Elenor Holder
Annes Vater Jürg Löw
Frau van Pels Eva Garg
Herr van Pels Rolf Berg
Donata Höffer
Wolf Aniol
Anna Brückner
Stefanie Haller
Julius Schmiedel
Alexander Mokos
Suzanne Ziellenbach
Marie-Agnes Reintgen
Ina-Kathrin Korff
Marcus Vick
u.a.
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pas de deux

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 1. Jun 2019 20:00, (angekündigte Länge: 43:00)
Autor(en): John Birke
Produktion: DRS 2009, 43 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Stephan Heilmann
Komponist(en): Philipp Schaufelberger
Inhaltsangabe: ER arbeitet im dritten, SIE im siebten Stock. Sie lernen sich kennen, werden ein Paar und trennen sich wieder; vom ersten Treffen am Kaffeeautomaten bis zum ersten Sex und wieder zurück, Nähe suchend und verweigernd.
Mit fast wissenschaftlichem Blick, aber nicht ohne Witz und Ironie beschreibt John Birke den Versuch einer Beziehung auf der Höhe der Zeit
Mitwirkende:
Er Sebastian Rudolph
Sie Rebecca Klingenberg
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Hafen (Studioversion)

Sendetermine: DLF - Samstag, 1. Jun 2019 20:05, (angekündigte Länge: 85:59)
Autor(en): Mishka Lavigne
Produktion: SR/DLR 2018, 86 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Anouschka Trocker
Komponist(en): Bo Wiget
Technische Realisation: Burkhard Pitzer-Landeck
Technische Realisation: Claudia Peyke
Technische Realisation: Christian Eickhoff
Regieassistenz: Pia Frede
Übersetzung: Frank Weigand
Inhaltsangabe: Drei Ereignisse zur selben Zeit: Elsies Mutter, die berühmte Schriftstellerin Gabrielle Sauriol, ist gerade gestorben und mit ihr ein wichtiger Teil von Elsies Lebensinhalt. Matt, der auf den Spuren seiner Vergangenheit in Sarajevo war, kehrt zurück nach Ottawa: in eine einsame Wohnung. Außerdem hat sich ein riesiges Loch aufgetan, und zwar in der Straße, in der Elsie wohnt. Auf seinem Grund: ein leeres Auto. Der Ingenieur, der die Reperaturarbeiten der Straße leitet, ist Matt. Im abgestürzten Auto findet er ein Buch: „Hafen“ von Gabrielle Sauriol. Mishka Lavignes klug gebautes Stück über Verluste und Leerstellen im Leben erzählt von dem Prozess, sich diesen zu stellen. Im Ton teils ironisch-lakonisch, nähert sie sich existentiellen Fragen intensiv und leicht zugleich.
„Tanja Schleiff und Nico Holonics verkörpern meisterhaft die Sehnsüchte ihrer Figuren, die Cellist Bo Wiget mit einem beeindruckenden Repertoire an Motiven charakterisiert.“ (Saarbrücker Zeitung zum Live-Hörspiel beim Festival Primeurs 2018)
Expertenkommentar: DIE BEGRÜNDUNG DER JURY
« Das Hörspiel „Hafen“ von Mishka Lavigne (SR/Deutschlandfunk Kultur, Regie: Anouschka Trocker), ins Deutsche übersetzt aus dem kanadischen Französisch von Frank Weigand, schildert in ironisch-lakonischer Sprache einen dramatischen Bewältigungs- und Selbstfindungsprozess zweier Protagonisten: Elsies Versuch, den tödlichen Autounfall ihrer berühmten (Schriftsteller-) Mutter zu bewältigen, und Matts Streben danach, sich seiner Herkunft aus Bosnien zu vergewissern. Die perfekt ineinander verschränkten Parallelgeschichten (vor allem das scheinbar zufällige Aufeinandertreffen von Matt und Elsie) mit Sarajevo als Referenzpunkt beziehungsweise Motiv erzählen von unbewältigten Verlusterfahrungen und der tastenden Suche nach einer Zukunftsperspektive. Metaphorisch geschickt inszeniert die Autorin diesen Prozess über das surreale Mittel eines Kraters, der sich unvermittelt in Elsies Straße aufgetan hat. Das intelligent konstruierte Hörspiel überzeugt durch eine Sprache, die bei aller Dramatik stets unprätentiös-realitätsnah bleibt und deren Inszenierung oft mit Gegenschnittvarianten arbeitet: figurales Ich, Dialoge, Off-Kommentare, Spiel mit Hintergrundgeräuschen zur Verdopplung, harte Gegenschnitte zur Verstärkung von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Die musikalischen Interpunktionen von Bo Wiget beeindrucken einerseits durch ihre idiomatische Selbstständigkeit und unterstützen anderseits die Erzählhandlung in markanter Weise. Die herausragende schauspielerische Qualität der beiden Sprecher hebt zudem dieses Hörspiel auf ein außerordentlich hohes Niveau. »

Die Jury : Ruth Rousselange, Dr. Torsten Mergen, Professor Georg Ruby
Mitwirkende:
Elsie Tanja Schleiff
Matt Nico Holonics
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 03 2019
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Lauschende Wände

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 1. Jun 2019 21:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Margaret Millar
Auch unter dem Titel: The Listening Walls (Roman (engl. Originaltitel))
Produktion: NDR 1995, 94 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Technik: Günther Beckmann
Technik: Kerstin Heikamp
Regieassistenz: Hartwig Tegeler
Übersetzung: Karin Polz
Inhaltsangabe: Für eine reiche Amerikanerin gäbe es doch wirklich einen geeigneteren Ort, um sich umzubringen, jammert der Geschäftsführer eines Hotels in Mexiko City. Der mit der Untersuchung befaßte Polizist ist ganz seiner Meinung und hat den Fall bereits abgehakt. Zuviel Tequila und der Wille Gottes seien hier gleichermaßen im Spiel gewesen, lautet sein Fazit. Weshalb und unter welchen Umständen Amys beste Freundin Wilma vom Balkon des Hotels im 4. Stock stürzte, interessiert wenig später auch Privatdetektiv Dodd. Er soll Amy - die Zeugin des »Unglücks« - aufspüren, die plötzlich ebenso verschwunden ist wie das mexikanische Zimmermädchen des Hotels. Einen jedoch scheint Amys Verschwinden kaum zu beunruhigen: ihren eigenen Ehemann. Das macht ihn mehr als verdächtig.
Mitwirkende:
Erzählerin Ingrid Andrée
Wilma Wyatt, eine reiche Amerikanerin Marlen Diekhoff
Amy Kellog, ihre Freundin Donata Höffer
Rupert Kolleg, deren Mann Gottfried John
Gill Brandon, Amys Bruder Horst Mendroch
Helen Brandon, seine Frau Angelika Thomas
Consuela, ein mexikanisches Zimmermädchen Brigitte Janner
Joe O'Donnel, ein amerikanischer Gigolo Konstantin Graudus
Pat Burton, Rupert Kellogs Sekretärin Elisabeth Schwarz
Gerad Lundquist, Hausangestellte der Kellogs Anne Weber
Elmar Dodd, Privatdetektiv Hermann Lause
ein alter Mexikaner Gert Haucke
Mexikanischer Polizist Peter Franke
Sabine Falkenberg
Franz-Josef Steffens
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Das große Sterben für die Freiheit - Eine Lange Nacht zum D-Day vor 75 Jahren

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Jun 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 1. Jun 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Peter Kaiser
Produktion: DLF/DLR 2019, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Beate Ziegs
Ton: Martin Eichberg
Ton: Hermann Leppich
Inhaltsangabe: In der Operation Overlord setzten in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 mehr als 1.000 Kriegsschiff e, 3.100 Landungsboote, unterstützt von 7.500 Flugzeugen, mit insgesamt mehr als 150.000 US-amerikanischen, britischen und kanadischen Soldaten vom Ärmelkanal zur Küste der Normandie über. Ziel dieser noch heute in der Weltgeschichte größten Streitmacht war der sogenannte Atlantikwall der deutschen Wehrmacht. Über eine Länge von 2.685 Kilometern sollte dieser „Gürtel aus Bollwerken“ (Adolf Hitler), bestehend aus insgesamt 8.119 Bunkern, das Deutsche Reich an der Atlantikküste vor Angreifern schützen. Doch die Nazi-Bollwerke hielten dem Angriff der alliierten Streitkräfte keine 24 Stunden stand. Mit einem blutigen Preis. Auf beiden Seiten fielen an diesem Tag mehr als 20.000 Männer, manche noch fast Kinder. Der D-Day, wie der Tag in den Geschichtsbüchern später bezeichnet werden sollte, eröff nete zur Ostfront eine zweite Front, die Westfront. Das Ende des Nazireiches zwischen diesen zwei Fronten hatte am 6. Juni 1944 begonnen. Heute wird dieser gewaltigen Schlacht an der normannischen Küste in den Museen an den Landungsstränden wie etwa Utah Beach, Omaha Beach oder Juno Beach unterschiedlich gedacht. Stehen im Landungsmuseum der Juno Beach die Frauen inmitten der Kampfhandlungen, im sogenannten Frauen-D-Day, im Mittelpunkt einer Ausstellung, so sind andere Museen etwa um die Wehrmachtsbunker gebaut worden, zum Teil noch mit den originalen Geschützen. Und es gibt überall geführte Battlefield-Tours, Schlachtfeldtouren an der HKL, der Hauptkampflinie. Dazu kommen noch das Merchandising mit T-Shirts, Sweatshirts, Baseballcaps, Tassen, Tellern, Regenschirmen und vielem mehr. Heute ist das große Sterben für die Freiheit Europas vor 75 Jahren eher ein großes Geschäft.
Mitwirkende:
Sprecher Frank Arnold
Zitator Jan Uplegger
Zitatorin Birgit Paul
Voice Over männlich Gilles Chevalier
Voice Over weiblich Christiane Guth
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Druckausgabe (PDF)

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