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Neues Programmschema beim BR

Ab Ostern ändert sich das Programmschema des BR. Der Mittwochskimi wird jetzt am Samstag gesendet. Freitags wird hör!spiel!art.mix eine Stunde vorgezogen.

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Die Draufgängerin - Meine Tochter und Ich

Sendetermine: MDR Kultur - Donnerstag, 20. Jun 2024 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Egon Koch
Produktion: SWR 2016, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Egon Koch
Ton: Norbert Vossen
Inhaltsangabe: Party. Drogen. Koma. Der 16-jährigen Tochter des Autors Egon Koch passierte das, wovor alle Eltern Angst haben. 54 Stunden dauerte es, bis sie wieder aufwachte. Die Zeit auf der Intensivstation war der Höhepunkt im Drama ihres Erwachsenwerdens. In jungen Jahren hatte sie bereits einiges erlebt: Trennung der Eltern und Tod des neuen Partners der Mutter. Überfordert damit, ihrer trauernden Mutter eine Mutter zu sein, suchte sie den Ausweg im exzessiven Feiern. Bis zum völligen Zusammenbruch. Im Krankenhaus erwacht sie als ein anderer Mensch. Auf die Katharsis folgen ein Tattoo, die erste Liebe und immer wieder die Suche nach Momenten von Freiheit und Glück. Sie wird 18, macht das Abitur und geht gereift in eine offene Zukunft. Die Geschichte einer Heranwachsenden ist zugleich eine über das Verhältnis zwischen Tochter und Vater. Seit ihren frühesten Kindertagen hat Egon Koch Gespräche mit seiner Tochter auf Band aufgezeichnet.
Expertenkommentar: Vater und Tochter: eine lange Zeit eines gemeinsamen Lebens, von Nähe und Distanz. Ein beinah tödlicher Drogenunfall stellt die Frage der Lebensperspektive der jungen Frau neu und ist für den Vater Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Vergangenheit mit den Mitteln des Tons. Aus langjährig aufgezeichneten Interviews mit seiner Tochter, aus Fragen und Antworten, wobei die Tochter erst gegen Ende selbst zur Fragenden wird, mit Kommentierungen und emotionenbildender Musik, entwickelt Egon Koch ein Hörstück, das sich der Form eines imaginären Gesprächs bei einem langsamen Spaziergang annähert. Das gelingt auch deshalb, weil die junge Frau souverän mit ihren eigenen Ausdrucksmöglichkeiten umgeht. Die Notwendigkeit von Abgrenzung und Ablösung wird deutlich. Der Vater äußert zwar seine Akzeptanz, aber seine zukünftige Position bleibt offen
Mitwirkende:
Teresa Koch
Volker Risch
Egon Koch
Preise / Auszeichnungen: Dokumentarfestivals "dokka" 2016
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Entfernung der Amygdala

Sendetermine: DLR - Donnerstag, 20. Jun 2024 22:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Markus Orths
Produktion: SWR 2014, 56 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Silke Hildebrandt
Ton und Technik: Johanna Fegert
Ton und Technik: Andreas Hölzing
Regieassistenz: Nicole Paulsen
Dramaturgie: Mark Ginzler
Inhaltsangabe: Nina Krohn wird sterben. Ihre Neurochirurgin Anne Buber gibt ihr ein halbes Jahr. Ein eigentlich inoperabler Tumor. Es sei denn, man würde Ninas Amygdala gleich mit entfernen, jenen Ort im Gehirn, in dem - laut neurowissenschaftlicher Forschung - unter anderem die Angst "entsteht". Ohne Amygdala aber würde Nina ein gefühlstotes, betäubtes Leben führen. Ninas Angst droht sie zu ersticken. Sie weiß nicht, wie sie es ihrem Mann sagen soll: Paul Bernstein, einem eigenbrötlerischen Philosophen. Sie schafft es nicht allein und bittet ihre Ärztin Anne, sie bei diesem Gang zu begleiten. Die Situation spitzt sich zu, als die Neurochirurgin in Ninas Mann jenen Philosophen erkennt, mit dem sie nach einem Symposium eine wilde Nacht verbracht hat. Und dann sind da noch der Sargverkäufer Gernot, in dessen "Kiste" Nina steigt, weil sie alles über den Tod herausfinden will; Ninas Mutter Ilse, die pausenlos spricht, ohne dass man sie gefragt hätte; sowie das Smartphone Galaxy mit Sprechfunktion, ein sehr moderner Gott der Technik, der fast nie um eine Antwort verlegen ist. In seiner "komischen Tragödie" nähert sich Markus Orths dem Phänomen des Todes aus fünferlei Perspektive: als existenzielles Drama, als burleske Farce über das Geschäft mit dem Sterben, als Boulevardkomödie der Verdrängung, sowie im Widerstreit des naturwissenschaftlichen und philosophischen Diskurses. Dieser Genre-Mix seziert die Vielzahl der Möglichkeiten, mit denen wir dem eigenen Ende ins Gesicht schauen - oder eben nicht.
Mitwirkende:
Nina Krohn Janina Sachau
Paul Bernstein Jan-Georg Schütte
Dr. Anne Buber Katja Bürkle
Gernot Pfaller Jens Harzer
Ilse Krohn Traute Hoess
"Galaxy" Götz Schulte
Ein Zuhörer, Wirt Matthias Brüggemann
Links: Externer Link Homepage von Markus Orths
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Sendetermine: WDR Eins Live - Donnerstag, 20. Jun 2024 23:03 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Stieg Larsson
Auch unter dem Titel: Die Millennium-Trilogie ()
Produktion: WDR 2010, 166 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist(en): Pierre Oser
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Julia Wolf
Dramaturgie: Natalie Szallies
Übersetzung: Wibke Kuhn
Inhaltsangabe: An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Päckchen enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, war im selben Jahr jedoch spurlos verschwunden. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung versucht Vanger noch einmal herauszufinden, was dem Mädchen tatsächlich zugestoßen ist. Er engagiert den ehemals erfolgreichen Journalisten Mikael Blomkvist, der, als Biograf getarnt, bald in der Familiengeschichte auf erste Spuren stößt. Dabei erhält Blomkvist Unterstützung von der rebellischen, aber genialen Meister-Hackerin Lisbeth Salander. Je tiefer die beiden in den Fall einsteigen, desto deutlicher wird, dass Harriets Verschwinden nur ein Puzzleteil ist: Frauenverachtender Sadismus und die Macht des Geldes sind der Nährboden für eine Serie grauenvoller Verbrechen.
Mitwirkende:
Erzähler Ulrich Matthes
Mikael Blomkvist Sylvester Groth
Lisbeth Salander Anna Thalbach
Henrik Vanger Jürgen Hentsch
Martin Vanger Felix von Manteuffel
Gustav Morell Otto Mellies
Reporter Thomas Kienast
Robert Lindberg Matthias Matschke
Dirch Frode Friedhelm Ptok
Dragan Armanskij Peter Gavajda
Nils Bjurman Vadim Glowna
Cecilia Vanger Susanne Lothar
Isabella Vanger Ingrid Andree
Erika Berger Jacqueline Macaulay
Pernilla Abrahamsson Wanda Colombina
Harald Vanger Horst Mendroch
Anita Vanger Lena Stolze
Harriet Vanger Corinna Kirchhoff
Journalistin Gitte Reppin
Trinity Marc Hosemann
Tätowierer Matthias Gall
Palmgren Wolfgang Condrus
Mildred Berggren Helga Lehner
Bodil Lindgren Rita Engelmann
Mutter von Lisbeth Petra Redinger
Anna Nygren Sonja Deutsch
Direktor Wagner Gregory B. Waldis
Direktor Hasselmann Christian Klischat
Richter Michael Evers
Empfangsdame Sandrine Mittelstädt
Henning Forsman Peter Groeger
Polizist Per-Johann Eliasson Teesalu
TV-Sprecher Florian Halm
Gericht 1 Dirk Josef Müller
Gericht 2 Gerald Paradies
Gericht 3 Michael Iwannek
Gericht 4 Matti Klemm
Gericht 5 Maximilian Held
Staatsanwalt Fritz Hammer
Gutachten Martin Brauer
Links: Externer Link Homepage Pierre Oser
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Das Land

Sendetermine: DLR - Freitag, 21. Jun 2024 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jacob Kirkegaard
Produktion: EIG 2023, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Pumpende Melkmaschinen, klickende Fangautomaten, rauschende Fließbänder. Jacob Kirkegaard zeichnet ein Klangporträt der Agrarindustrie.
Ausgestattet mit Kontaktmikrofonen besuchte der Klangkünstler Jacob Kirkegaard dänische Landwirtschaftstriebe von Viehzucht bis Agrarwirtschaft. Sorgfältig mikrofonierte er zentrale Orte und Maschinen. Er nahm feinste Klänge und Vibrationen auf, lauschte Sortier- und Fangmaschinen, dokumentierte Verwaltung, Optimierung, Verwertung. „Überall“, sagt er, „ist ein Pulsieren zu hören. Eines, das nie nachlässt, nie aufhört.“ „Das Land“ ist ein außergewöhnlich nahes, ein immersives und eindringliches Soundporträt über den Status Quo der Agrarindustrie.
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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