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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





4 Hörspiele mit Autor = »Handke« und Titel = »Kaspar«

Kaspar

Autor(en): Peter Handke
Produktion: SDR 1968 52 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regisseur(e): Otto Düben
Bearbeiter: Peter Handke
Inhaltsangabe: "Das Stück 'Kaspar' zeigt nicht, wie es wirklich ist oder wirklich war mit Kaspar Hauser. Es zeigt, was möglich ist mit jemandem. Es zeigt, wie jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht werden kann. Das Stück könnte auch 'Sprechfolterung' heißen. Die Stimmen, die auf den Helden einsprechen, sollten, obwohl in ihrem Sinn immer ganz verständlich, die Sprechweisen von Stimmen sein, bei denen auch in der Wirklichkeit ein technisches Medium zwischengeschaltet ist: Telefonstimmen, Radio- und Fernsehansagerstimmen, die Stimmen der Zeitansage im Telefon, die automatischen Antworttonbänder (Zugauskunft, bitte warten), die Sprechweisen von Fußballkommentatoren. Alle diese Sprechweisen können auf den Text angewendet werden, freilich nur so, daß durch sie der Sinn oder Unsinn des Eingesagten verdeutlicht wird. Kaspar hat keine Ähnlichkeit mit einem Spaßmacher." (Peter Handke)
Mitwirkende:
Kaspar Ernst H. Hilbich
Einsager Ingeborg Engelmann
Einsager Heiner Schmidt
Der Ansager Peter Roggisch
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Kaspar

Autor(en): Peter Handke
Produktion: ORF 1968 66 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Sprachexperiment
Regisseur(e): Rudolf Kautek
Inhaltsangabe: "Das Stück 'Kaspar' zeigt nicht, wie es wirklich ist oder wirklich war mit Kaspar Hauser. Es zeigt, was möglich ist mit jemandem. Es zeigt, wie jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht werden kann. Das Stück könnte auch 'Sprechfolterung' heißen. Die Stimmen, die auf den Helden einsprechen, sollten, obwohl in ihrem Sinn immer ganz verständlich, die Sprechweisen von Stimmen sein, bei denen auch in der Wirklichkeit ein technisches Medium zwischengeschaltet ist: Telefonstimmen, Radio- und Fernsehansagerstimmen, die Stimmen der Zeitansage im Telefon, die automatischen Antworttonbänder (Zugauskunft, bitte warten), die Sprechweisen von Fußballkommentatoren. Alle diese Sprechweisen können auf den Text angewendet werden, freilich nur so, daß durch sie der Sinn oder Unsinn des Eingesagten verdeutlicht wird. Kaspar hat keine Ähnlichkeit mit einem Spaßmacher." (Peter Handke)
Mitwirkende:
Einsager Dietlindt Haug
Kaspar Helmut Wlasak
Einsager Ditha Schradi
Einsager Otto David
Einsager Dieter Dorner
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Kaspar

Autor(en): Peter Handke
Produktion: WDR 1971 78 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Sprachexperiment
Regisseur(e): Friedhelm Ortmann
Inhaltsangabe: "Das Stück 'Kaspar' zeigt nicht, wie es wirklich ist oder wirklich war mit Kaspar Hauser. Es zeigt, was möglich ist mit jemandem. Es zeigt, wie jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht werden kann. Das Stück könnte auch 'Sprechfolterung' heißen. Die Stimmen, die auf den Helden einsprechen, sollten, obwohl in ihrem Sinn immer ganz verständlich, die Sprechweisen von Stimmen sein, bei denen auch in der Wirklichkeit ein technisches Medium zwischengeschaltet ist: Telefonstimmen, Radio- und Fernsehansagerstimmen, die Stimmen der Zeitansage im Telefon, die automatischen Antworttonbänder (Zugauskunft, bitte warten), die Sprechweisen von Fußballkommentatoren. Alle diese Sprechweisen können auf den Text angewendet werden, freilich nur so, daß durch sie der Sinn oder Unsinn des Eingesagten verdeutlicht wird. Kaspar hat keine Ähnlichkeit mit einem Spaßmacher." (Peter Handke)
Mitwirkende:
Kaspar Norbert Kappen
Einsger Elisabeth Opitz
Einsager Helmuth Lohner
Einsager Hanns Ernst Jäger
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Kaspar 1

Autor(en): Peter Handke
Produktion: EIG 2007 5 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regisseur(e): Hyun-ok Pang
Bearbeiter: Hyun-ok Pang
Komponist(en): Hyun-ok Pang
Inhaltsangabe: "Kaspar 1" befasst sich mit der Frage von Sprache und Sein. Es ist eine 8-Kanal-Komposition nach dem gleichnamigen Text von Peter Handke. Hyun-ok Pang hat dafür eine fragmentarische und sehr detailliert ausgearbeitete Struktur gewählt, die durch die Montage und Transformation von zahlreichen, mitunter sehr kurzen Samples erzeugt wird. Das Stimmengeflecht, das eine klare semantische Linie durchzieht, wechselt dabei zwischen Erzählung, Kommentar und freier Gestaltung.

3. Platz im Kurzhörspiel-Wettbewerb 'Track 5' des ORF 2007
Mitwirkende:
Robert Kellner
Sang-U Kam
Richard Strauß
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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