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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





3 Hörspiele mit Autor = »Koeppen« Jahr = »2009«

Tauben im Gras

Sendetermine: WDR 3 - Donnerstag, 18. Jan 2018 19:04 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Koeppen
Produktion: HR/WDR/SWR 2009 101 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Leonhard Koppelmann
Bearbeiter: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Günter Lenz
Inhaltsangabe: »Kahlschlag«, »Stunde 0« - so lauteten die Schlagworte der bundesrepublikanischen Literatur ab 1945, die auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs mit poetischer Einfachheit reagierte. Ihre Wege führten zumeist in die ästhetische Provinz. Wie aber mit den Mitteln der Moderne die neuen deutschen Wirklichkeiten präzise und zugleich poetisch zu beschreiben sind, zeigt Wolfgang Koeppens Romantrilogie »Tauben im Gras« (1951) »Das Treibhaus« (1953)« und »Tod in Rom« (1954). Zum 60. Jahrestag der Gründung der BRD rückt das Gemeinschaftsprojekt von hr, SWR und WDR die Romane ins Zentrum der Diskussion.
»Tauben im Gras« spielt am 20. Februar 1951 in einer Großstadt der amerikanischen Besatzungszone. Es könnte München sein. Das Wirtschaftswunder zeigt seine ersten Früchte, die Faschisten und ihre Mitläufer spielen Demokratie, die Amerikaner glauben an eine humane Zukunft Deutschlands, der Kalte Krieg bedroht die Gegenwart.
Verschiedene Lebenswege kreuzen sich. Da ist Philipp, der verstummte Schriftsteller. Ein Streit mit seiner Geliebten Emilia hat ihn auf die Straße getrieben. Emilia ist eine Gefallene, ihr Familienerbe trägt sie zum Pfandleiher. Am Hauptbahnhof kommt Odysseus Cotton an. Er ist Soldat und auf der Suche nach Ablenkung in der Stadt. Der alte Gepäckträger Josef bietet ihm seine Dienste an. Der schwarze Soldat und er ziehen fortan gemeinsam durch die Stadt. Auch Washington Price ist Soldat, auch er ist schwarz. Seine Freundin Carla erwartet ein Kind von ihm, doch sie fürchtet die Zukunft. Ihre Mutter, Frau Behrend, hat sie längst verstoßen. Frau Behrend trauert dem untergegangen Reich nach. Richard Kirsch will seine entfernte Verwandte Frau Behrend besuchen, sein Vater hat sie seit Kriegsende mit Care-Paketen unterstützt. Heinz ist ein Kind. Er ist das Kind von Carla und einem in Stalingrad gefallenen Wehrmachtssoldaten. Auch Heinz verabscheufdTe Beziehung seiner Mutter zu! dem schwarzen Soldaten Washington Price. Ezra, ein Junge mit jüdischen Wurzeln, und Heinz begegnen einander. Ein kleiner Hund ist der Anlaß. Henriette, Ezras Mutter, ist nicht mit nach Deutschland gekommen, zu frisch sind noch die Wunden der Verfolgung. So sind Ezra und sein Vater Christopher allein gefahren. Ein berühmter Dichter ist ebenfalls zu Besuch in der Stadt, Mr. Edwin. Er will einen Vortrag halten, doch hat er den Hungrigen eigentlich nichts zu sagen. Philipp soll einen Artikel über ihn Schreiben, bei dem Versuch Mr. Edwin zu interviewen begegnet er Kay, einer jungen Lehrerin aus Massachusetts. Über eine mosaikartige Szenenfolge gleiten die Protagonisten wie eine Taubenschar scheinbar zufällig durch den Tag. Ihre Wege kreuzen sich und schließlich begegnen sich alle am Abend, an dem sie ein Aufflammen der alten Bereitschaft zu Rassismus und Gewalt erleben, das ihre Träume zerstört. "Ich wollte Koppen bearbeiten und inszenieren, seiner Modernität gerecht werden, ohne in zwanghafte Modernisierung, aber auch ohne in Historismus zu verfallen. Die Inszenierung hat also eine 50er Jahre Anmutung mit den Mitteln, die dem Hörspiel von heute gemäß sind." (Leonhard Koppelmann)
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Mai 2009 für die "Trilogie des Scheiterns", die akustische Version von Wolfgang Koeppens Romantrilogie "Tauben im Gras", "Das Treibhaus", "Tod in Rom", Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:

"Das Radio ermöglicht besondere Zeitreisen auf der Ton- und Sprachspur von Ereignissen: So lohnt es sich, die Anfangsphase der Bundesrepublik aus der Sicht Wolfgang Koeppens kennenzulernen. Die groß angelegte, hervorragend besetzte Hörspielproduktion von Koeppens facettenreicher Romantrilogie erweckt fern von Routine, Stimmen und Stimmungen von damals zum Leben, auch für Nachgeborene. Wiederzuentdecken ist hier dreierlei: Zeitgeist der Nachkriegsära, zudem Koeppens Mut, diesen - trotz des Risikos von Fehldiagnosen - gleich in den Anfangsfünfzigern festzuschreiben, schließlich die moderne, oft vielperspektivische Erzählweise. Koeppens Montagetechnik ist wie geschaffen fürs akustische Medium, mehr noch, sie gewinnt in Leonhard Koppelmanns und Walter Adlers Inszenierungen an Dynamik, Prägnanz und Transparenz. Beide Regisseure und Bearbeiter erschließen die komplexen Texte dreigleisig, aus der Innenperspektive der Figuren, aus der Außensicht von Erzählern und in Dialogen.

Doch während Adlers Regie sich in "Das Treibhaus" auf den Untergang eines Einzelgängers im Bonner Sumpf konzentrieren muss, entfaltet Koppelmann in seinen beiden Arbeiten kontrastreiche Figurenreigen. In "Tauben im Gras" gelingt so ein seismographisches Panorama des amerikanisch besetzten München mit disparaten Glückssuchern. In "Tod in Rom" steigert sich die Spannung, wenn sich Wunden und Sünden eines durch den Nationalsozialismus entzweiten Clans enthüllen. Deutsche zweier Generationen, die da in der ewigen Stadt aufeinanderstoßen, stellen sich als untereinander bekannte oder verwandte Täter, Mitmacher, Opfer und Entkommene heraus. Koppelmann beherrscht hier ein intensives Wechselspiel von Musik und Sprache.

Die kühne Komposition Hermann Kretzschmars begleitet die Begebenheiten nicht nur, sie nimmt sie vorweg, treibt sie voran oder auf die Spitze. Ja, wenn die Musik den avantgardistischen Aufbruch des Nachwuchstalents im Roman vertritt, wird sie für Momente selbst das Ereignis. "
Mitwirkende:
Erzähler Jens Harzer
Erzähler Imogen Kogge
Erzähler Leslie Malton
Erzähler Felix von Manteuffel
Erzähler Ulrich Noethen
Erzähler Timothy Peach
Erzähler Walter Renneisen
Erzähler Siemen Rühaak
Erzähler Markus Scheumann
Erzähler Renate Schroeter
Erzähler Regine Vergeen
Erzähler Werner Wölbern
Erzähler Andrea Wolf
Philipp, Schriftsteller Martin Feifel
Emilia, seine Frau Sascha Icks
Odysseus Cotton Oscar Pearson
Josef, Dienstmann Axel Eichenberg
Susanne, Prostituierte Susanne Böwe
Washington Price Calvin Burke
Carla Christiane Roßbach
Heinz, ihr Sohn Moritz Pliquet
Christopher Wolfram Koch
Henriette, Frau von Christopher Anke Sevenich
Ezra, beider Sohn Marian Funk
Frau Behrend, Mutter von Carla Irm Hermann
Richard Kirsch Tom Zahner
Mr. Edwin, amerikanischer Dichter Berthold Toetzke
Kay, amerikanische Lehrerin Chris Pichler
Mann 1 Heinrich Giskes
Händlerin Sylvia Heid
Wirt Hartmut Volle
Magd / Frau / Lehrerin 1 Judith Niederkofler
Ausrufer Matthias Hohn
Mädchen Friederike Ott
Zeitungsredakteur Manfred Hess
Schlepper Matthias Scheuring
Lehrerin 2 Gudrun Eggert
Junge Marios Gavrilis
Jürgen Seefelder (Saxophon)
Jürgen Schwab (Gitarre)
Günter Lenz (Bass)
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der Tod in Rom

Autor(en): Wolfgang Koeppen
Produktion: HR/SWR/WDR 2009 99 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Leonhard Koppelmann
Bearbeiter: Leonhard Koppelmann
Komponist(en): Hermann Kretzschmar
Inhaltsangabe: Italien und Rom gelten seit Goethe als Fluchtpunkte deutscher Künstlerseelen, dem heimischen Muff zu entfliehen und humanistisch-antike Tradition mit enthemmter Sexualität unter heiterer Sonne zu vereinen. Bei Wolfgang Koeppen wird Rom zur Kulisse einer tödlichen Gespensterséance: Hier treffen sich Anfang der 50er Jahre, im vollsten Glanze der Aufbauphase unter Adenauer, die Zweige einer deutschen Familie. Ihre Abkömmlinge sind als Opfer, Mitläufer und Täter tief verstrickt in die Zeit des Faschismus. Und die damals gerufenen Geister gestatten gerade in der ewigen Stadt keinen Neubeginn.
Koeppen entwirft auch hier einen Querschnitt deutscher Seelenlandschaft: Der junge homosexuelle Komponist Siegfried Pfaffrath reist nach Rom zur Uraufführung seiner Symphonie, die die Tradition der "entarteten" Musik von Arnold Schönbergs Zwölftonreihen fortführt. In Rom lebt untergetaucht Siegfrieds Onkel Gottlieb Judejahn, der es, aus kleinen Verhältnissen stammend, zum SS-General gebracht hatte und in Nürnberg in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde. Das Konzert führt die Familie zusammen: Siegfried, Judejahn und dessen Sohn, einen Priesterseminaristen, sowie Siegfrieds Eltern, die als Mitläufer die Vorteile der Nazidiktatur zu nutzen wussten. Jetzt ist der Vater Oberbürgermeister des Provinzstädtchens, aus dem Laura als Tochter des jüdischen Kaufhausbesitzers vertrieben wurde. Und Laura ist die Frau des Dirigenten von Siegfrieds Symphonie.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Mai 2009 für die "Trilogie des Scheiterns", die akustische Version von Wolfgang Koeppens Romantrilogie "Tauben im Gras", "Das Treibhaus", "Tod in Rom", Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:

"Das Radio ermöglicht besondere Zeitreisen auf der Ton- und Sprachspur von Ereignissen: So lohnt es sich, die Anfangsphase der Bundesrepublik aus der Sicht Wolfgang Koeppens kennenzulernen. Die groß angelegte, hervorragend besetzte Hörspielproduktion von Koeppens facettenreicher Romantrilogie erweckt fern von Routine, Stimmen und Stimmungen von damals zum Leben, auch für Nachgeborene. Wiederzuentdecken ist hier dreierlei: Zeitgeist der Nachkriegsära, zudem Koeppens Mut, diesen - trotz des Risikos von Fehldiagnosen - gleich in den Anfangsfünfzigern festzuschreiben, schließlich die moderne, oft vielperspektivische Erzählweise. Koeppens Montagetechnik ist wie geschaffen fürs akustische Medium, mehr noch, sie gewinnt in Leonhard Koppelmanns und Walter Adlers Inszenierungen an Dynamik, Prägnanz und Transparenz. Beide Regisseure und Bearbeiter erschließen die komplexen Texte dreigleisig, aus der Innenperspektive der Figuren, aus der Außensicht von Erzählern und in Dialogen.

Doch während Adlers Regie sich in "Das Treibhaus" auf den Untergang eines Einzelgängers im Bonner Sumpf konzentrieren muss, entfaltet Koppelmann in seinen beiden Arbeiten kontrastreiche Figurenreigen. In "Tauben im Gras" gelingt so ein seismographisches Panorama des amerikanisch besetzten München mit disparaten Glückssuchern. In "Tod in Rom" steigert sich die Spannung, wenn sich Wunden und Sünden eines durch den Nationalsozialismus entzweiten Clans enthüllen. Deutsche zweier Generationen, die da in der ewigen Stadt aufeinanderstoßen, stellen sich als untereinander bekannte oder verwandte Täter, Mitmacher, Opfer und Entkommene heraus. Koppelmann beherrscht hier ein intensives Wechselspiel von Musik und Sprache.

Die kühne Komposition Hermann Kretzschmars begleitet die Begebenheiten nicht nur, sie nimmt sie vorweg, treibt sie voran oder auf die Spitze. Ja, wenn die Musik den avantgardistischen Aufbruch des Nachwuchstalents im Roman vertritt, wird sie für Momente selbst das Ereignis. "
Mitwirkende:
Erzähler Wolfgang Pregler
Siegfried Sebastian Blomberg
Judejahn Thomas Thieme
Adolf Markus Meyer
Kürenberg Felix von Manteuffel
Ilse Nina Petri
Eva Susanne Barth
Pfaffrath Peter Fitz
Anna Regine Vergeen
Austerlitz Heinrich Giskes
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Das Treibhaus

Autor(en): Wolfgang Koeppen
Produktion: HR/SWR/WDR 2009 98 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regisseur(e): Walter Adler
Bearbeiter: Walter Adler
Inhaltsangabe: Felix Keetenheuve wird nicht glücklich. Der Bundestagsabgeordnete war schon "geschlagen, als er anfing", so erfährt man aus Wolfgang Koeppens 1953 erschienenem Roman, der den Mittelteil seiner gerühmten Nachkriegstrilogie bildet. Die Hörspielfassung greift die Stimmen auf, die Koeppen virtuos einsetzt: Die innere Stimme des Protagonisten, die aufblitzenden Gedankenfetzen, die meist eng an der Hauptfigur orientierten Schilderungen eines Erzählers, die Stimmen, die sich szenisch fassen lassen. Sie alle beschreiben die hoffnungslose Opposition eines kompromisslosen, linksliberal geprägten Intellektuellen und lethargischen Träumers, der alles zerdenkt und vieles durchschaut, aber kaum in der Lage ist, tätig einzugreifen. Eine tragische Figur, die sich gegen die Wiederaufrüstungspläne wendet, gegen den neuen Nationalismus, gegen die Restauration alter Verhältnisse. Nicht einmal in der eigenen Partei, der SPD, findet Keetenheuve Unterstützung. Und auch privat bleibt Felix Keetenheuve glücklos. Er verliert seine junge Frau, die er vernachlässigt für einen Politik-Betrieb, der ihm im Grunde zuwider ist.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Mai 2009 für die "Trilogie des Scheiterns", die akustische Version von Wolfgang Koeppens Romantrilogie "Tauben im Gras", "Das Treibhaus", "Tod in Rom", Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:

"Das Radio ermöglicht besondere Zeitreisen auf der Ton- und Sprachspur von Ereignissen: So lohnt es sich, die Anfangsphase der Bundesrepublik aus der Sicht Wolfgang Koeppens kennenzulernen. Die groß angelegte, hervorragend besetzte Hörspielproduktion von Koeppens facettenreicher Romantrilogie erweckt fern von Routine, Stimmen und Stimmungen von damals zum Leben, auch für Nachgeborene. Wiederzuentdecken ist hier dreierlei: Zeitgeist der Nachkriegsära, zudem Koeppens Mut, diesen - trotz des Risikos von Fehldiagnosen - gleich in den Anfangsfünfzigern festzuschreiben, schließlich die moderne, oft vielperspektivische Erzählweise. Koeppens Montagetechnik ist wie geschaffen fürs akustische Medium, mehr noch, sie gewinnt in Leonhard Koppelmanns und Walter Adlers Inszenierungen an Dynamik, Prägnanz und Transparenz. Beide Regisseure und Bearbeiter erschließen die komplexen Texte dreigleisig, aus der Innenperspektive der Figuren, aus der Außensicht von Erzählern und in Dialogen.

Doch während Adlers Regie sich in "Das Treibhaus" auf den Untergang eines Einzelgängers im Bonner Sumpf konzentrieren muss, entfaltet Koppelmann in seinen beiden Arbeiten kontrastreiche Figurenreigen. In "Tauben im Gras" gelingt so ein seismographisches Panorama des amerikanisch besetzten München mit disparaten Glückssuchern. In "Tod in Rom" steigert sich die Spannung, wenn sich Wunden und Sünden eines durch den Nationalsozialismus entzweiten Clans enthüllen. Deutsche zweier Generationen, die da in der ewigen Stadt aufeinanderstoßen, stellen sich als untereinander bekannte oder verwandte Täter, Mitmacher, Opfer und Entkommene heraus. Koppelmann beherrscht hier ein intensives Wechselspiel von Musik und Sprache.

Die kühne Komposition Hermann Kretzschmars begleitet die Begebenheiten nicht nur, sie nimmt sie vorweg, treibt sie voran oder auf die Spitze. Ja, wenn die Musik den avantgardistischen Aufbruch des Nachwuchstalents im Roman vertritt, wird sie für Momente selbst das Ereignis. "
Mitwirkende:
Erzähler Axel Milberg
Keetenheuve Rüdiger Vogler
Mergentheim Volkert Kraeft
Frost-Forestier Christian Redl
Korodin Chajim S. Koenigshofen
Knurrewahn Jürgen Holtz
Elke Valerie Koch
Gerda Gitte Reppin
Lena Effi Rabsilber
Akkordeon Helmut Kleinhans
Gitarre Gerhard Rebmann
Klavier Daniel Rebmann
Chor Collegium Musicum Baden-Baden
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