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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





1 Hörspiele mit Autor = »Spallart« und Titel = »Brasil«

Brasil

Autor(en): Matthias von Spallart
Auch unter dem Titel: Akustische Impressionen vom Amazonas bis Rio de Janeiro (Untertitel)
Akustisches Porträt eines südamerikanischen Landes (alternativer Hörspieltitel)
Produktion: HR/DRS/ORF/NOS 1982 114 Min. (Kunstkopfstereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Originalton
Regisseur(e): Matthias von Spallart
Ferdinand Ludwig
Aldo Gardini
Tontechnik: Aldo Gardini
Inhaltsangabe: Im Jahre 1500 wurde Brasilien für die portugiesische Krone in Besitz genommen. In den folgenden Jahrhunderten - 1889 wurde das Land Republik - bedienten sich die Kolonisatoren aus seinen Vorräten: sie schleppten schwarze Sklaven, Europa, das Christentum nebst Barock ins Land, sie schleppten Gold, Diamanten, Kaffee heraus.
Die heutige "Republica Federativa do Brasil ", 34mal größer als die Bundesrepublik, ist der fünftgrößte Staat der Welt. Weitere Superlative. größter Kaffeeproduzent, mächtigstes Flußgebiet der Erde, bevölkerungsreichstes katholisches Land. Auch die Armut weist hier riesenhafte Dimensionen auf. Im Bewußtsein des Durchschnittseuropäers allerdings schrumpft dieses Riesenreich, in dem sich indianisches, europäisches und afrikanisches Erbe vermischt hat, meist auf Kreuzworträtsel-Begriffe zusammen. Rio, Karneval, Zuckerhut, Amazonas, Samba.
Einige Wochen lang hat Matthias von Spallart Brasilien bereist, in Bussen, eingekeilt zwischen lärmenden Fußballfans, auf Booten mit schweigsamen Indios. Er hat gesehen, wie der Urwald "umgelegt" wurde, und afro-amerikanische Kulte beobachtet. Wichtigstes Gepäckstück: ein Tonbandgerät mit Kunstkopfmikrofon. Seine akustischen Impressionen bringen dem Zuhörer mit Hilfe der Kunstkopftechnik eine Fremdartigkeit nahe, die mit "Exotik" nichts zu tun hat.
Mitwirkende:
Sprecher Michael Thomas
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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