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Der ORF gibt Einsparungen bekannt:

Ab Mai 2017 gibt es die Sendereihe "Hörspiel-Studio" Dienstag, 21 Uhr nicht mehr.

Fallweise werden Hörspiele in der Sendereihe "Radiokunst - Kunstradio", Sonntag, 23 Uhr gespielt.

Kondolenzadresse:
ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK, ORF,
A-1040 Wien, Argentinierstraße 30a

hoerspiel@orf.at
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10 Hörspiele im Zeitraum Freitag, 26. Mai 2017

Every Time A Ear di Soun 7:

Southern Clairaudience - Some Sound Documents for a Future Act

Sendetermine: DLR - Freitag, 26. Mai 2017 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Hong-Kai Wang
Produktion: documenta 14/DLR 2017, ca. 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Hong-Kai Wang rekonstruiert den "Sugarcane Song" von 1925, der den ersten antikolonialen Landarbeiteraufstand in Taiwan auslöste.
In memoriam Wu Jung-Hui
Der "Sugarcane Song" oder das "Zuckerrohrlied" gilt als Medium und Auslöser des mutmaßlich ersten antikolonialen, klassenbewussten Landarbeiteraufstands in der Geschichte Taiwans, bekannt unter dem Namen "Erlin Sugarcane Workers Revolt". 1925 von der Gewerkschaft der Zuckerrohrarbeiter in Umlauf gebracht, geriet das Lied in Vergessenheit, bis es 2001 von einigen Historikern wiederentdeckt wurde. "Southern Clairaudience" liefert eine dissonante Deutung dieses Fundes und stellt das lange verschollene Lied einiger Zuckerrohrpflanzer in der Nähe von Erlin als geopolitische Initialzündung vor, als Suche nach Verbündeten und Zuhörern, die über (un)lesbare Grenzen hinweg mit verschiedenen situativen Handlungen darauf reagieren. Hong-Kai Wangs Arbeit wirft die Frage auf: Kann man mithilfe von "Resonanzen" unter Umständen eine "zweite Gelegenheit" zum Hören vergessener Geschichte oder verlorenen Wissens schaffen? Die Zuhörer sind aufgerufen, einer spekulativen Konfiguration von Tondokumenten zu folgen, in der Äußerungen, Gesten, Bewegungen, Vibrationen, Körperwärme, Atem und seelische Empfindungen "sich verflechten, neu bilden, trennen, zurückfließen und wieder hervortreten" (E. Savory).
Mitwirkende:
SowYee Au
Dena Beard
Chang Hsin-Hsien
Chen Bo-Wei
Chen Fu-Lai
Chen Siao-Chi
Chen Yi-Ju
Chen You-Wei
Chou Chia-Chen
Chou Shao
Duan Ziying
Eldhy
Arash Fayez
Hsueh Shu-Yu
Hsu Fang-Tze
Hsu Yong-Mao
Huang Hsiang-Ning
Huang Hsuan
Huang Pei-Wei
Hung Wei-Ling
Huang Yu-Lan
Ariko S. Ikehara
Diala Khasawnih
Dohee Lee
Li Mao-Hsing
Marie Martraire
Githinji Mbire
George Née
Pan Hsi-Lin
Dorothy Santos
Shi Chieh-Ching
Christopher Squier
Marshall Trammell
Tsai Pei-Hua
Tsai Yu-Han
Leila Weefur
Wu Chin-Fu
Wu Chin-Yi
Wu Shu-Yuan
Wu Ting-Chia
Wu Yi-Hua
Yao Min
You Yu-Ling
Yu Shih-Fang
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Im Dunkel der Wälder

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 26. Mai 2017 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Brigitte Aubert
Auch unter dem Titel: Die stumme Zeugin (1. Teil)
Das Gesicht der Wahrheit (2. Teil)
Produktion: WDR 2000, 108 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Inhaltsangabe: Elise Andrioli ist wohlhabend, hübsch und glücklich verlobt - bis zu jenem Tag, als ihr Verlobter bei einem Bombenattentat auf einer gemeinsamen Urlaubsreise ums Leben kommt. Sie selbst erwacht nach Monaten aus dem Koma, total gelähmt und erblindet und fortan auf fremde Hilfe angewiesen. Nur das Gehör ist ihr geblieben. Die siebenjährige Virginie, die sie eines Tages zufällig kennen lernt, erzählt ihr eine seltsame Geschichte. Von einer "Bestie" ist da die Rede, vom "Tod im Wald", von kleinen Kindern, die niemand retten kann - und tatsächlich geschieht kurz darauf ein Mord an einem Kind. Und dann noch einer. Und dann noch einer. Elise selbst wird bedroht , und erst spät wird ihr klar, dass die Anschläge mit ihrer eigenen Vergangenheit in Verbindung stehen.
Ein zweiteiliger Krimi voller Spannung und Unerbittlichkeit, von Valerie Stiegele durch akustische Kunstgriffe medial geglückt bearbeitet. Serienmord aus Frankreich, geschrieben von einer der bekanntesten Fernsehautorinnen unseres Nachbarlandes.
Mitwirkende:
Elise Susanne Lothar
Yvette Gisela Keiner
Virginie Johanna Bergmann
Helene Anna Magdalena Fitzi
Paul Matthias Leja
Stephane Roland Jankowsky
Jean Reinhard Schulat
Catherine Silke Natho
Raybaud Lutz Schmidt
Jakob Poiesz, Gassin Bruno Winzen
Yssart Heinrich Schmieder
Krankenschwester Gabriele Schulze
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Der Klang der Stille - Oder: Warum das Nichts nicht existieren kann

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 26. Mai 2017 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Monika Kursawe
Produktion: , ca. 55 Min. () - Feature
Inhaltsangabe: Sie umfängt uns in der Nacht, wenn alles schweigt; sie liegt in der Wüste, im Eismeer oder im All - die Stille. Und doch ist sie nie greifbar und immer durchbrochen, und sei es nur durch unseren eigenen Herzschlag. Aber was ist das überhaupt - Stille? Ist Stille schon das Schweigen der Mitmenschen oder die völlige Abwesenheit von Klängen? Ein physikalischer Zustand oder mehr ein Gefühl? Und wo finden wir Stille überhaupt? John Cage suchte sie im resonanzarmen Raum, so mancher findet sie in der Meditation. Auf der Bühne ist sie dramaturgisches Mittel, sie ist Bedrohung und große Sehnsucht zugleich. Musiker, Physiker, Schauspieler, Ärzte und ein Astronaut begeben sich auf die Suche nach Stille.
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En Samschtig zum Knuutsche

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 26. Mai 2017 20:00, (angekündigte Länge: 51:00)
Autor(en): Jack Thorne
Auch unter dem Titel: People Snogging In Public Places (Hörspiel (engl. Originaltitel))
Produktion: SRF 2012, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Gute Geister im Hintergrund: Tontechnik: Jack Jakob
Übersetzung: Simon Froehling
Inhaltsangabe: Der englische Autor Jack Thorne wurde 2016 schlagartig bekannt, als er zusammen mit Joanne K. Rowling das Theaterstück "Harry Potter and the Cursed Child" schrieb. Bereits 2011 realisierte SRF die Schweizer Version seines Hörspiels "People Snogging in Public Places" mit Joel Basman und Martin Hug.
Das Jahr 1994 sorgt für eine radikale Veränderung im Leben der Familie Kellenberger. Sie nimmt Onkel Toni bei sich auf, den Bruder der Mutter. Toni ist nach jahrelanger Behandlung in der Psychiatrie nicht mehr in der Lage, ein selbständiges Leben zu führen. Zwar ist er nicht mehr aggressiv, doch sorgt der Umgang mit ihm für familiären Konfliktstoff. Besonders Sohn Martin fühlt sich weiter ausgegrenzt. Martin ist ein Sonderling, der keinen Kontakt zu den Mitschülern findet und sich deshalb für einen Autisten hält. Dazu kommt die Furcht, es könnten sich auch bei ihm mentale Störungen zeigen wie bei Toni. Aber dann beginnt jener Samstag, an dem der Traum von der grossen Party mit Musik und Knutschen zerplatzt - und Martin stattdessen sich und seinen Onkel völlig neu kennen lernt.
Jack Thorne schildert in zuweilen drastischen, aber immer wieder humorvoll zugespitzten Szenen, wie ein jugendlicher Aussenseiter versucht, mit den Zumutungen des Lebens fertig zu werden. Dazu benutzt er eine raffinierte Technik nicht-linearer Rückblenden und arbeitet mit Geräuschen, Musiktiteln und TV-Ausschnitten, die für das Leben in den frühen 1990er-Jahren prägend waren. So lädt das Hörspiel auch in der Schweizer Version zu einer vergnüglichen akustischen Wiederbegegnung mit einer noch nicht ganz vergangenen Epoche ein.
Mitwirkende:
Martin Joel Basman
Toni, sein Onkel Martin Hug
Anita, seine Mutter Eleni Haupt
Ruedi, sein Vater Ernst Sigrist
Karin, seine Schwester Carolin Schär
Tom, Mitschüler Aaron Arens
Lisa, Mitschülerin Vanessa Comte
Tom's Vater Andrea Bettini
Sprechende Uhr Patricia Moreno
Arzt Michael Luisier
Gitarren-Double Johannes Mayr
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Was ist Natur? - Teil 1: Von der Wildnis in der Stadt

Sendetermine: DLF - Freitag, 26. Mai 2017 20:10, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Thomas Palzer
Produktion: DLF 2017, ca. 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Inhaltsangabe: Von der Landlust bis zum Nature Writing - die Natur ist Dauerthema. Doch in Deutschland gibt es wie in großen Teilen der Welt kaum noch einen Flecken, der natürlich ist. Alles ist längst von Menschenhand umgewandelt, anverwandelt, umgestaltet. Wo also finden wir nach der Natur noch Natur? Der Autor begibt sich auf den Weg durch die Stadt, um dort nach den Resten dessen zu suchen, was einst Natur genannt wurde - und nach den Ecken und Winkeln, wo diese hartnäckig wiederkehrt. Er begleitet einen staatlich angestellten Laubwegbläser ebenso wie ein Team, dessen Aufgabe es ist, den Englischen Garten zu hegen und zu pflegen; er begleitet Vertreter des Ressorts Bodenordnung zu den neuralgischen Punkten, wo sich die Natur als besonders widerspenstig gezeigt hat; er hilft einem urbanen Kleintierjäger bei der Arbeit und begeht ein Stück des Münchner Jakobswegs, eines sogenannten Alten Wegs, der von der bayerischen Hauptstadt zum Kloster Andechs und von dort ins Allgäu und nach Bregenz führt. Führt dieser Weg in die Natur - oder erweist er sich wieder bloß als Holzweg?
Links: Externer Link Homepage Thomas Palzer
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Zen ist die größte Lüge aller Zeiten

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 26. Mai 2017 21:05, (angekündigte Länge: 51:25)
Autor(en): Fred Frith
Ikue Mori
Werner Penzel
Produktion: BR 2015, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Komponist(en): Fred Frith
Ikue Mori
Gute Geister im Hintergrund: Tontechnik: Peter Hardt
Übersetzung: Muho Nölke
Inhaltsangabe: Der rechte Fuß auf den linken Oberschenkel, die Wirbelsäule ganz senkrecht, die Augen nur einen Spalt geöffnet - für einen Anfänger ist es schwer, die Haltung der Zazen-Sitzmeditation längere Zeit durchzuhalten, ohne sich zu bewegen oder in Gedanken abzuschweifen. Im japanischen Zen Kloster Antai-ji, nördlich von Kobe auf einem schwer zugänglichen Hochplateau gelegen, gehört diese Übung neben gemeinschaftlichen Ritualen und der Arbeit zum festen Tagesablauf. Antai-ji ist - anders als viele Zen-Klöster - für Männer und Frauen offen. Es gibt WLAN auf dem Gelände und der derzeitige Abt Muho Nölke stammt ursprünglich aus Berlin. Das Kloster Antai-ji wurde stark von dem Zen Meister Kodo Sawaki (1880- 1965) geprägt. Nur wenige der zahlreichen Bücher von Sawaki wurden in westliche Sprachen übersetzt, darunter eine Anthologie mit dem Titel "Zen ist die größte Lüge aller Zeiten", die 2005 im Angkor Verlag erschien. "Zen bringt uns überhaupt nichts", sagt Sawaki. "Es gibt Leute, die betreiben Zen als Fortbildung. Das ist bloß Schminke. Zen ist keine Fortbildungsanstalt. Zen schmeichelt dir nicht, es putzt dich aber auch nicht runter. Zen bedeutet Geradeaus-Weitergehen. Was auch immer du gerade denkst, schon ist's wieder vorbei."
Der Filmemacher Werner Penzel verbrachte mehrere längere Aufenthalte in Antai-ji und ließ seine Erfahrungen und Beschäftigung mit Kodo Sawaki schließlich in ein Hörstück und in ein Filmprojekt münden. Er nähert sich diesem Ort gemeinsam mit den Musikern Fred Frith und Ikue Mori in freien Improvisationen, die - wie bei der Sitzmeditation Zazen - nur gelingen, wenn man beim Spielen stets aufmerksam bleibt und sich dem Risiko des Moments überlässt. Neben den teils lakonischen Texten des Zen Meisters Kodo Sawaki sind es vor allem die Tonaufnahmen aus Antai-ji, die ein Wechselspiel zwischen den verdichteten Geräuschfeldern Ikue Moris und dem behutsam aushorchenden Gitarrenspiel Fred Friths in Gang setzen.
"Warum Zen die größte Lüge aller Zeiten ist? Woher soll ich das wissen. Vielleicht meinte Sawaki damit, dass wir uns nicht an Worten festklammern sollen. Das Wort Zen ist mit so vielen Bedeutungen aufgeladen. Aber das sind alles Zuschreibungen. Zen wird zur Lüge, wenn wir eine Menge illusorischer Bedeutungen hineinprojizieren. Zen ist lediglich die Praxis, vor einer Wand zu sitzen und den Mund zu halten". (Werner Penzel)
Mitwirkende:
Andrea Hörnke-Triess
Originalton-Aufnahmen Ayako Mogi
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Das Verschwinden des Philip S.

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 26. Mai 2017 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Ulrike Edschmid
Produktion: rbb 2015, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Nikolai von Koslowski
Bearbeitung: Ricarda Bethke
Komponist(en): Haarmann
Gute Geister im Hintergrund: Dramaturgie: Regine Ahrem
Inhaltsangabe: Im Mai 1975 stirbt der als Terrorist gesuchte Philip Sauber bei einem Schusswechsel mit der Polizei. Fast 40 Jahre später erzählt seine ehemalige Lebensgefährtin Ulrike Edschmid die Geschichte ihrer gemeinsamen Jahre, Jahre eines großen gesellschaftlichen Umbruchs. Sie erzählt vom kollektiven Leben in der Fabriketage in Schöneberg, von Anti-Vietnamdemonstrationen, von konspirativen politischen Aktionen und der ersten gemeinsamen Inhaftierung. Es ist die Geschichte eines schleichenden, aber unaufhaltsamen Verlustes eines geliebten Menschen, der schließlich den Weg in den Untergrund wählt.
Mitwirkende:
Sie Inka Friedrich
Reporter Matthias Ponnier
Marina Frenck
Tino Mewes
Martin Engler
Oliver Szerkus
Links: Externer Link Homepage von Ralf Haarmann
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Wer ins Paradies will, muss erst mal am Leben vorbei

Sendetermine: SWR 2 - Freitag, 26. Mai 2017 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sven Recker
Auch unter dem Titel: Krume Knock Out ()
Produktion: SWR 2017, ca. 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Mark Ginzler
Komponist(en): Hannah Schwegler
Inhaltsangabe: "Stell dir vor, du bist ein Elefant und willst fliegen." Börner, arbeitslos und trockener Alkoholiker, will endlich die Fahrprüfung bestehen und den Job als Busfahrer kriegen. Julia von Weisblum, Klinikärztin, fragt sich, ob die Stelle in der Schweiz der Ausweg aus ihrer Krise sein könnte. Der alte Schröder, ein inzwischen ziemlich hilfloser Großkotz, will sterben. Sein übergewichtiger Pfleger Thorsten soll ihm dabei helfen, verliebt sich in die Ärztin und trägt sowieso sein ganz eigenes Kreuz. Tatjana, Kindermädchen von Tills Sohn Felix, will endlich ihren eigenen Sohn zu sich holen. Till Schröder wiederum ertränkt seine Probleme und den nahenden Tod seines Vaters im Suff. Am Tresen trifft er Drago, einen Dealer mit gerade überstandener Drogen-Psychose, der mit seinem Bruder Marko das letzte, aber ganz sicher ganz große Ding drehen will. Alle versuchen ihr Leben in den Griff zu bekommen, alle Geschichten laufen, in unterschiedlicher Geschwindigkeit, auf den großen Showdown zu.
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Schwarze Witwen

Sendetermine: DLF - Samstag, 27. Mai 2017 00:05, (angekündigte Länge: 50:30)
Autor(en): Francis Didelot
Produktion: SDR 1971, ca. 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Claire Schimmel
Inhaltsangabe: Die verschrobenen alten Cousinen Alyette, Fantine und Hermance leben zusammen in einem alten Turm am Stadtrand. Vom Fenster aus haben sie einen wunderbaren Blick auf das Gemeinschaftsgrab ihrer Ehemänner, die kurz nacheinander von ihnen gingen. Jeden Nachmittag halten die drei Witwen ihre eigenartige Teezeremonie ab. Eines Tages lädt Hermance auch die angeheiratete Nichte Emilie dazu ein. Sie ist mit einem Trinker verheiratet, der sie quält und schlägt. Alyette macht Emilie eines klar: "Du bist es, die verheiratet ist, nur du. Er ist im Grunde frei geblieben. " Und die drei Tanten wissen auch Rat, wie sich das ändern lässt.
Mitwirkende:
Erika von Thellmann
Edith Heerdegen
Edda Seipel
Hannelore Hoger
Traugott Buhre
Hans Mahnke
Erna Sellmer
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Eine Sprache der Verbindung - Die Lange Nacht über gewaltfreie Kommunikation

Sendetermine: DLR - Samstag, 27. Mai 2017 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Barbara Lettner
Produktion: DLF/DLR 2017, ca. 170 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Inhaltsangabe: Wer kennt das nicht? Gerade war alles noch in Ordnung, dann ein Blick, ein Wort, ein Satz, und die Beziehung gerät ins Wanken, mit dem Liebsten, dem Kind, mit Freunden oder Kollegen. Was nährt Verbindung und Verstehen? Wodurch fühlen sich Menschen verletzt und einsam? Diese Fragen bewegten den amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg. In den 70er-Jahren entwickelte er sein Modell der Gewaltfreien Kommunikation als eine Sprache der Verbindung. Dabei geht es darum, sich aufrichtig mitzuteilen und einander wirklich zuzuhören. Beide Seiten sollen Konflikte lösen, ohne dass es Gewinner und Verlierer gibt. Vor 30 Jahren kam dieser Ansatz in den deutschsprachigen Raum, und er verbreitet sich hier seitdem, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Heute gilt die Gewaltfreie Kommunikation als einer der meistgenutzten Trainingsansätze. Mindestens eine Million Menschen in Deutschland sind mit dieser Art der verbindlichen, empathischen Kommunikation vertraut und übten, diese Sprache des Herzens zu sprechen.
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