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HörDat will besser werden
Es ist kein Geheimnis, dass es einen Reformstau bei HörDat gibt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich am Erscheinungsbild und an den Funktionen einiges ändern. In einem ersten Schritt wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die bislang getrennten Sammlungen 'Hörspiel' und 'Feature' sind in einer Datenbank zusammengefasst. Zur einfachen Unterscheidung sind die Feature-Titel mit grün hinterlegt.
  • Bei den Hörstücken werden die erhaltenen Auszeichnungen angegeben
  • Als 'Gute Geister' werden, soweit bekannt, Tontechniker und andere bei der Produktion beteiligte Personen genannt.
Weiter Verbesserungen werden folgen.

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18 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 12. August 2017

Zwei, die der Himmel geschickt hat - Eine Lange Nacht über Laurel und Hardy

Sendetermine: DLR - Samstag, 12. Aug 2017 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 12. Aug 2017 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Christian Blees
Produktion: DLF/DLR 2008, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Inhaltsangabe: Stan Laurel (1890 - 1965) und Oliver Hardy (1892 - 1957) waren das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte. Der Schriftsteller J. D. Salinger bezeichnete sie als „zwei, die der Himmel geschickt hat“. Dabei ist die Popularität der beiden Schauspieler bis heute ungebrochen. So haben sich die treuesten Fans im weltweiten Fanclub „Sons of the Desert“ zusammengeschlossen. Einer von ihnen ist Wolf Lepenies, Schriftsteller und u.a. Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels. Neben anderen Enthusiasten und Experten wird auch er in der Langen Nacht den Beweis antreten, dass Stan und Ollie weitaus mehr waren als nur „Dick und Doof“. 1951 drehten sie ihren letzten Film. Warum Laurel und Hardy auch heute noch als Vorbilder für viele andere Kollegen gelten, auch das erfahren Sie in dieser Langen Nacht.
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Marlov - Blue

Sendetermine: DLF - Samstag, 12. Aug 2017 00:05, (angekündigte Länge: 52:55)
Autor(en): David Zane Mairowitz
Produktion: WDR 2016, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Jörg Schlüter
Komponist(en): Verena Guido
Technische Realisation: Barbara Göbel
Technische Realisation: Günter Kasper
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Inhaltsangabe: Marlov, selbsternannter Detektiv in Moskau, soll den Tod von Sergej Smirnov aufklären, der angeblich nach langer unheilbarer Krankheit verstorben ist.
Die Spuren führen ins Moskauer Homosexuellen-Milieu, ins geheime Reich der "Blue", über die in der Sowjetunion nicht einmal gesprochen werden darf, da solche "westlichen, kriminellen Aktivitäten" dort offiziell nicht existieren. Marlov gerät in die Fänge der "Viper", die die "Blue"-Szene voll unter Kontrolle hat und gut daran verdient. Aber Marlov wird seiner Rolle als "Privatschnüffler und professioneller Sündenbock" wieder gerecht, allerdings mit den üblichen Blessuren.
Mitwirkende:
Marlov Udo Schenk
Marina Sina Tkotsch
Sofia Tatjana Clasing
Viper Mark Zak
Martin Bross
Hüseyin Michael Cirpici
Walter Gontermann
Frank Musekamp
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"Warum fahrt Ihr nicht mehr rum?" Die Berliner S-Bahn - eine Fahrt in die Vergangenheit

Sendetermine: DLR - Samstag, 12. Aug 2017 05:05
Autor(en): Marianne Feuersenger
German Werth
Produktion: DLF 1984, 49 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Seit 1871 existiert die Berliner Ringbahn. 1933 verfügte die Stadt-Schnellbahn (S-Bahn) über ein 235 Kilometer mit Stromschienen ausgerüstetes Streckennetz. Ende 1947 war - bis auf wenige Ausnahmen - das Netz wieder befahrbar. Zu Einschränkungen kam es nach dem Mauerbau, die S-Bahn fuhr auf separaten Teilstrecken: Eine nachdenkliche wie unterhaltsame Bahnfahrt durch die deutsche Hauptstadt.
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Ohne Italien geht es nicht in die Kiste - Die Reise des Klaus Müller von Rostock nach Syrakus im Jahre 1988

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 12. Aug 2017 09:04, (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 12. Aug 2017 09:04, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Friedrich Christian Delius
Klaus Müller
Produktion: NDR/DLF/SFB 1994, ca. 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Wolfgang Dirks
Richard Czupalla
Inhaltsangabe: Klaus Müller war einer der realen Vorbilder für Lutz Seilers DDR—Roman „Kruso“. Ein Maschinenschlosser aus Sachsen, der sich seinen Lebenstraum erfüllen wollte: eine Reise nach Syrakus auf den Spuren seines Landmanns Johann Gottfried Seume. Nach akribischen Vorbereitungen gelang Klaus Müller im Juni 1988 von Hiddensee aus mithilfe einer Jolle tatsächlich der „illegale Grenzdurchbruch“ über die Ostsee. Von Dänemark aus schlug er sich über Triest und Rom bis Syrakus durch und kehrte dann im Oktober desselben Jahres zurück in die DDR. Genauso wie er es in einem Schreiben an das Politbüro der SED angekündigt hatte. Bevor der Feature-Autor Friedrich Christian Delius diese unerhörte Begebenheit in eine Erzählung fasste, hat er Klaus Müller in seinem Feature selbst zu Wort kommen lassen.
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Mutter. Ein Bericht.

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 12. Aug 2017 09:05
Autor(en): Peter Klein
Produktion: ORF 2004, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Peter Klein
Inhaltsangabe: Sie schrieb Briefe, jahrelang, bis wir ihr einen Telefonanschluss schenkten. Lieber Peter, schrieb sie dem längst erwachsenen Sohn, wie geht es dir mit deiner neuen Waschmaschine? Vergiss nicht Wolle und Seide nicht mit 95 Grad waschen. Und: Soll ich dir noch Kuchen schicken? Sie berichtete vom Leben im Dorf - Geburten, Hochzeiten, Todesfälle - und sie schrieb über das Leben mit einem Mann, der ein Trinker war. Das Wort "Trinker" hasse ich, schrieb sie, denn ich weiß was es bedeutet. Das Ende, ein langes Ende, verbrachte sie allein. Der Mann war gestorben, die Kinder weggezogen. Wann immer wir sie besuchen kamen, lag sie auf der Küchenbank und starrte zur Decke. Depressives Gesamtbild, sagten die Ärzte, vegetative Dystonie. Letztes Jahr stürzte sie über die Kellertreppe. Die Stöcke und Gehilfen, die wir ihr mitgebracht hatten, hatte sie nie angerührt. Sie sei ja schließlich noch nicht alt, sagte sie.
Mitwirkende:
Philip Scheiner
Bibiane Zeller
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Im Wohnzimmer Deutschlands - Von Adelsheim bis Zossen: eine Bibliotheksreise

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 12. Aug 2017 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Manuela Reichart
Produktion: WDR 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Manuela Reichart
Technische Realisation: Jonas Bergler
Inhaltsangabe: 12.- Euro werden in Deutschland pro Einwohner für öffentliche Bibliotheken aufgewendet, in Finnland sind es 84.- In deutschen Büchereien muss also fast überall der Mangel verwaltet werden. Dabei sind die Lesesäle voll, und viele nutzen sie als Arbeits- oder Wohnzimmer Es wird weniger gelesen im Land, digitale Medien lösen Bücher oft ab. Wie ist also die Lage der öffentlichen Bibliotheken im Land? Herrscht Trostlosigkeit? Sind Bibliotheken nur noch sterile Servicestationen? Vor allem, weil das Geld für die öffentlichen Einrichtungen ziemlich knapp ist. Eine Reise quer durch die Republik – von Adelsheim bis nach Zossen - ergibt ein anderes, hoffnungsfrohes Bild: Die Bibliotheken haben sich geändert, keine Spur mehr von strenger Stille und Bücherstaub. Heute steht der Kaffee- neben dem Ohrstöpselautomaten, Mitspielkrimis für Jugendliche und kostenfreies WLan werden angeboten. Und nie waren sie so gut besucht, nie waren Bibliothekare so phantasievoll und rührig, nie waren sie so wichtig wie heute, denn im Wohnzimmer Deutschlands treffen sich in friedlicher Koexistenz junge Kopftuchträgerinnen und ältere Zeitungsleser, Flüchtlinge, die mühsam die ersten deutschen Wörter buchstabieren und Abiturienten, die hier für die Abschlussklausur büffeln. Man muss hier nichts bezahlen, man muss nichts wollen, nichts konsumieren: In den deutschen Stadtbibliotheken gibt es die besten – auch digitalen - Arbeitsplätze, die aktuellsten Bücher, die interessantesten Kontakte. Man kann Musikinstrumente, Spiele, DVDs, Hörbücher ausleihen, einen „Makerspace“ und Sonic Chairs benutzen: in Berlin am Leopoldplatz mitten im armen Wedding genauso wie im neuen Europaviertel in Stuttgart, wo 2011 die modernste öffentliche Bibliothek Europas eröffnet wurde. „Bibliothek muss immer nützlich sein“, betont die Leiterin der Hamburger Bücherhallen und fügt hinzu „auch wenn man ein Image hat, das eher ehrpusselig ist, aber damit können wir inzwischen ganz gut leben.“ Dass sie sonntags ihre Häuser geschlossen halten müssen, das ärgert allerdings nicht nur die Bibliotheksleiterinnen der Republik nachhaltig.
Mitwirkende:
Harald Schrott
Manuela Reichart
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Zivilcourage - Auf der Suche nach einer nicht gerade deutschen Tugend

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 12. Aug 2017 13:05
Autor(en): Matthias Fink
Produktion: BR 1995, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Fink
Inhaltsangabe: Der Höhepunkt am Ende des Features: Ein Interview mit Klaus Förster. Sie kennen ihn nicht? Kein Wunder: Der Steuerbeamte deckte zufällig die sogenannte Parteispendenaffäre auf. Damals auch als „Flick-Affäre" geläufig. Der Mann ist bei den Mächtigen nicht beliebt. Das Schlagwort von der „gekauften Republik“ fand in den 1990ern Einzug in die Medien. Mehrere FDP-Minister mussten zurücktreten. Die Rolle des damals regierenden Bundeskanzlers Helmut Kohl blieb umstritten, der Beamte Förster seinem Amtseid treu. In der Rückschau also: Deutsche Geschichte pur! In seiner dritten Folge in diesem Sommerradio präsentiert das Offene Archiv unter dem Motto: „Wie erzählen wir Wirklichkeit?“ ein herausragendes Beispiel für die Herstellung von Öffentlichkeit gegen die Interessen von Kanzler und vorherrschenden Parteien. Gleich zu Beginn seiner Sendung tritt Autor Matthias Fink möglichen Missverständnissen über den Begriff Zivilcourage entgegen: Nein, es ist kein linkes Kampfwort, sondern stammt von Bismarck. Ja, wir reden über protestantische Ethik. Fink unternimmt in „Zivilcourage“ die „Suche nach einer nicht gerade deutschen Tugend“, so der damalige Untertitel, in mehreren Episoden. Damit schafft er ein Tugend-Gemälde des ausgehenden 20. Jahrhunderts: Der seinerzeit quasi als Staatsfeind geltende Atomkraftgegner aufgerieben in der Gewaltdebatte, der rassistische Umgang der Polizei mit illegalisierten Asylbewerbern, das Sympathisieren staatlicher Stellen mit Antisemiten. Das Feature des Bayerischen Rundfunks als Dokument seiner Zeit.
Mitwirkende:
Jürgen Arndt
Rainer Buck
Elisabeth Endriss
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Die letzten Tage der Menschheit

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 12. Aug 2017 14:00 (gekürzt)
Autor(en): Karl Kraus
Produktion: ORF 1974, 1372 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Regie: Hans Krendlesberger
Komponist(en): Alexander Steinbrecher
Inhaltsangabe: Die Geschichte des Ersten Weltkrieges erscheint als Mosaik von Wirklichkeitsausschnitten. Mehr als ein Drittel des Tragödientextes ist aus Zitaten montiert, die Zeitungsmeldungen, Leitartikeln, militärischen Tagesbefehlen, Verordnungen, Gerichtsurteilen, kommerziellen Anzeigen und Gedichtsammlungen entnommen wurden. Überallhin führt Kraus: in die Straßen Wiens und Berlins, in Kanzleien und Kasernen, in Hinterhöfe und großbürgerliche Wohnungen, in Friseursalons und Redaktionen, in Vergnügungslokale und Truppenunterkünfte, in Lazarette und Wallfahrtskirchen, in den Prater und an die Kriegsschauplätze. Es treten auf, neben dem "Nörgler" und dem "Optimisten", der deutsche Kaiser Wilhelm II. sowie Österreichs Kaiser Franz Joseph, der deutsche Kronprinz und die österreichischen Erzherzöge - daneben Militärs und Zivilisten jeder sozialen Schattierung. Viele dieser Repräsentaten eines entmenschten Geschehens werden von Kraus ins Maskenhaft-Typische stilisiert.
Mitwirkende:
Axel Corti
Josef Loibl
Alfred Traxler
Friedrich Haupt
Christa Denkmayr
Karl Paryla
Stephan Paryla
Peter Schratt
Herbert Kucera
Michael Herbe
Erich Schwanda
Curth Anatol Tichy
Viktor Gschmeidler
Michaela Koranda
Brigitte Ratz
Hertha Block
Peter Gerhard
Carlo Böhm
Felix Dvorak
Kurt Liederer
Joe Trummer
Peter Hey
Alexander Trojan
Leopold Rudolf
Franz Stoss
Grete Zimmer
Robert Werner
Gustav Dieffenbacher
Peter Michl-Bernhard
Traute Foresti
Karol Böhmert
Heinrich Trimbur
Gamey Hicks
Louis Strasser
Hans Holt
Peter Weck
Albert Rueprecht
Fritz Habeck
Fritz Goblirsch
Harry Fuß
Michael Toost
Heinz Moog
Rudolf Wessely
Peter Weihs
Erich Padalewski
Tom Krinzinger
Alfred Böhm
Alfred Reiterer
Fred Liewehr
Florian Liewehr
Ernst Waldbrunn
Otto Tausig
Marion Degler
Martha Wallner
Kurt Heintel
Oskar Willner
Philipp von Zeska
Egon von Jordan
Kurt Sobotka
Erwin Gross
Rudolf Wasserlof
Werner Grusch
Herbert Propst
Christian Futterknecht
Andreas Wolf
Herwig Seeböck
Jane Tilden
Heinz Holecek
Klaus Behrendt
Werner Hinz
Erik Frey
Michael Janisch
Peter Frick
Siegmund Giesecke
Maxi Böhm
Hilde Antensteiner
Nives Stambuk
Arnfried Hanke
Helmut Lex
Eva Rieck
Robert Horky
Peter Jost
Karsten Welte
Rudolf Rösner
Heinz Grohmann
Gustaf Elger
Elisabeth Danihelka
Maria Englstorfer
Rosemarie Strahal
Jolanthe Wührer
Heinz Reincke
Fritz Muliar
Karl Helmich
Rudolf Jusits
Anton Zettel
Elisa Gregor
Steffi Thaler
Maria Gran
Vilma Degischer
Alma Seidler
Helli Servi
Janes Miklic
Walter Starz
Else Rambausek
Gerhard Steffen
Richard Eybner
Bruno Thost
Hans Krendlesberger
Hermann Lehr
Inge Rosenberg
Peter Koller
Johannes Schauer
Gretl Elb
Heinz Winter
Maren Thost
Erich Auer
Georg Filser
Walther Reyer
Ernst Meister
Ewald Balser
Hans Obonya
Margit Gara
Eva Sernig
Kurt Beck
Achim Benning
Sebastian Fischer
Dieter Schreer
Frank Hoffmann
Klausjürgen Wussow
Jochen Brockmann
Peter Branoff
Sigrid Marquardt
Heiko Tuchelt
Katja Wittkowsky
Sigrid Pein
Inge Carl
Bernd König
Irmgard Donderer
Andreas de Marco
Ulrike Schmidt
Alexander Schwill
Sabina Mallnitz
Wolfgang Martin
Nina Behm
Uwe Winkel
Marion Klinke
Michael Otto
Monika Aleantrara-Klamm
Ralf Mertens
Beate Menner
Stephan Arndt
Klemens Walter
Hubertus Bengsch
Alexander Steinbrecher
Margot Skofic
Kurt Sowinetz
Walter Kolmann
Herbert Prikopa
Helmut Randers
Eva Pilz
Otto Beier
Hans Kar
Fritz Grieb
Karl Cerny
Peter Wolsdorff
Lona Chernel
Adolf Lukan
Ewald Braun
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Der Mann ohne Eigenschaften. Remix

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 12. Aug 2017 15:05 Teil 3/10, (angekündigte Länge: 105:00)
Autor(en): Robert Musil
Produktion: BR/HörVerlag 2004, 1163 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Katarina Agathos
Klaus Buhlert
Herbert Kapfer
Inhaltsangabe: Ein Remix im Radio eröffnet neue Zugänge zu einem großen Außenseiterwerk der Weltliteratur. Denn dieses Projekt zeigt den unbekannten Mann ohne Eigenschaften: nicht nur die zu Lebzeiten des Autors veröffentlichten Romanteile, sondern auch der wissenschaftlich aufgearbeitete Nachlass Robert Musils bilden die Grundlage des Produktionsmanuskripts. Als kombinierte Audio- und Print-Version erscheint der Remix in einer Gemeinschaftsausgabe von Hörverlag und belleville Verlag.

Fast zwanzig Jahre lang arbeitete Robert Musil an seinem Romanfragment Der Mann ohne Eigenschaften. 1930 wurde der erste Band veröffentlicht, 1933 folgte der zweite. Diese beiden Bände - von der Literaturwissenschaft als kanonischer Teil des Mann ohne Eigenschaften bezeichnet - umfassen zusammen schon mehr als 1600 Seiten. Der literarische Nachlass, den man nach Musils Tod 1942 fand, umfasst über 6000 Seiten. Geldmangel, Krankheit, politische Umstände und das Scheitern an seinen eigenen Ansprüchen - es gibt viele Gründe, warum der Roman unvollendet blieb. Dennoch hinterließ Musil ein Werk, das an literarischer Brillanz, an sprachlicher Präzision, Ideenfülle und Identifikationspotenzial kaum zu überbieten ist. Sein essayistischer, in Exkurse zu Themen wie Logik, Gefühl, Philosophie, Utopie, Sexualität, Kausalität und Kontingenz ausufernder Erzählstil polarisiert noch heute die Kritiker.

1932 notierte Robert Musil: "Die Geschichte dieses Romans kommt darauf hinaus, dass die Geschichte, die in ihm erzählt werden soll, nicht erzählt wird." Dennoch ließe sich die verflochtene Handlung, die in "Kakanien" - Musils Terminus für die österreichische k.u.k.-Monarchie - kurz vor dem Ersten Weltkrieg spielt, wie folgt skizzieren: Ulrich, der Mann ohne Eigenschaften, nimmt nach drei erfolglosen Versuchen, ein bedeutender Mann zu werden, ein Jahr Urlaub vom Leben. Er gerät über Zufälle in den Salon von Diotima, Gattin des Sektionschefs Tuzzi, in dem eine vaterländische Aktion, die sogenannte Parallelaktion geplant wird. Neben der Parallelaktion beschäftigt der Fall des Prostituiertenmörders Moosbrugger die Gemüter. Ulrich wird von Clarisse, die mit seinem Jugendfreund Walter in einer zerrütteten Ehe lebt, bedrängt, sich für die Begnadigung Moosbruggers einzusetzen, der in einem Irrenhaus auf seine Verurteilung wartet. Für das Anliegen von Clarisse, die selbst immer mehr dem Wahn verfällt, interessiert sich statt seiner General Stumm von Bordwehr, der bemüht ist, Ordnung in den Zivilverstand zu bringen. Nicht nur Clarisse versucht Ulrich, der sich aus allem heraushalten will, für ihre Sache einzunehmen, sondern auch Diotima, Graf Leinsdorf, Paul Arnheim aus der Parallelaktion, Bonadea, die gelegentliche Geliebte Ulrichs sowie Bankdirektor Leo Fischel und seine Tochter Gerda. Die Handlung um Salon-Intrigen, Liebschaften und Politik wendet sich, als Ulrich am Grab seines Vaters seine Schwester Agathe wiedersieht, sich in sie verliebt, vor dem Inzest aber zurückschreckt. Der zweite Band endet abrupt mit einem Fest in Diotimas Salon, bei dem Musil alle seine Figuren auf einmal auftreten lässt. Man spricht von der drohenden Gefahr eines Krieges. Ulrich verkündet nebenbei seinen Ausstieg aus der Parallelaktion.

Notizen und Entwürfe aus dem Nachlass zeigen, dass Musil vorhatte, mit der Inverssetzung aller Figuren dem Roman im Finale eine ganz neue Wendung zu geben. Der literarische Nachlass zum Mann ohne Eigenschaften ist jedoch über den Inhalt des Romans hinaus von großer Bedeutung. Robert Musil reflektiert in seinen Notizen seine Rolle als Autor, Erzählperspektiven und die Möglichkeiten und Begrenzungen von literarischer Darstellung. Anhand von Tagebucheinträgen, Entwürfen, Studienblättern und Vorstufen lassen sich Schreibprozess und Konzeptphasen genau dokumentieren und rekonstruieren.

Der Mann ohne Eigenschaften wurde von Robert Musil nicht zu Ende geschrieben, die Produktion ist daher als Hörspiel in offener Form, als Remix konzipiert.
Einzelne Kapitel bzw. Textsequenzen wurden im Hörspielstudio erzählerisch und szenisch realisiert: Die Stunden 1-11 bilden vorwiegend den kanonischen Teil ab, die Stunden 12-20 basieren auf dem vom Robert-Musil-Institut in Klagenfurt erforschten und textkritisch digitalisierten Nachlass.

Auf wissenschaftlicher Grundlage berücksichtigt der Remix alle wichtigen Pläne und Entwürfe - zum Teil in Varianten - die Musil bis zu seinem Tod für den Abschluss des Romans in Erwägung zog, und präsentiert damit erstmals eine künstlerische Darstellung des Schreibexperiments Der Mann ohne Eigenschaften in seiner Gesamtheit.

In den Jahren 2003/2004 zeichnete der Bayerische Rundfunk Interviews, Gespräche und statements von Kritikern, Musil-Forschern und Autoren auf, um diese im Remix als Material zu verwenden und zu den originalen Texten Musils in Bezug zu setzen.

Die österreichische Dramatikerin Elfriede Jelinek schrieb für diese Produktion eine Paraphrase auf die Figur des Mörders Moosbrugger, die sie im Studio selbst einlas. Mit den in die Gegenwart überführten Fragestellungen findet Musils Essayismus, wie er den Roman kennzeichnet, eine aktuelle Entsprechung im Remix: "Das Vorher und Nachher ist nicht zwingend. Der Inhalt breitet sich auf eine zeitlose Weise aus" (Musil).
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Dezember 2004, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
Der Remix von Robert Musils Großroman „Der Mann ohne Eigenschaften“ ist eine Zumutung für jeden Hörer - eine äußerst erfreuliche Zumutung. Die insgesamt 20stündige Produktion richtet sich nicht an Nebenbei-Hörer, die en passant (den bisher nicht gelesenen) Musil hören wollen und beschränkt sich nicht auf den Roman. Dieser Remix besticht durch Musils äußerst präzise Sprache, akustische Einfachheit, eine strenge Ästhetik und vor allem durch seine Polyperspektivität, seine Vielzahl von Zugängen.
Das 1930 und 1933 von Robert Musil publizierte Romanfragment „Der Mann ohne Eigenschaften“ bildet den Hauptteil der Radiofassung. Elf Stunden dauert die Lesung des kanonischen Textes, die von Klaus Buhlert aber radikal subjektiviert wurde. Neben dem Erzähler Musil (Manfred Zapatka) sprechen auch die Helden dieses Romans ihre eigenen Texte. Hier gibt es kein Ohrenkino, keine Geräusche, kaum Musik– hier dominieren Text und Stimme: Angela Winkler, Ulrich Matthes, Josef Bierbichler geben dem Hörstück insofern ein durchaus traditionelles Gepräge.
Katharina Agathos und Herbert Kapfer haben diese hörspielende Lesung durch zusätzliches Material komplettiert. Die Musil-Experten Karl Corino, Alexander Kluge, Volker Schlöndorff oder Roger Willemsen erzählen ihre Sicht der Dinge, Aufzeichnungen aus Musils Notizbüchern dokumentieren seine Gedanken, Auszüge aus Arbeitsheften seine Arbeitsschritte. „Der Mann ohne Eigenschaften“ ist im Remix ein noch unabgeschlosseneres Werk als das literarische Original, eine Collage zwischen Kakanien und 2004, die zeigt, dass „Der Mann ohne Eigenschaften“ genauso gut anders hätte werden können. In diesem Großprojekt wird vom Roman weg erzählt – und gerade diese Offenheit stimuliert den Intellekt, regt an und öffnet die Phantasie.
„Der Mann ohne Eigenschaften. Remix“ ist eine Art Ideenflohmarkt. Dem einmaligen Hören erschließt sich die Vielfalt dieser literarisch-akustischen Welt kaum – und darum wurde die Radioproduktion durch eine bimediale CD- und Buchausgabe ergänzt. Hier hören, dort lesen – oder gar beides zusammen, mal konzentriert, mal zappend sich den Kakanischen Kosmos erarbeiten: den wirklichen Hörgenuss ermöglicht erst die käufliche Ausgabe. Dieses Hörspiel muss erarbeitet werden – aber dann ermöglicht es nichts weniger als einen neuen, assoziativen Zugang zur Literatur. Der Remix ist weit mehr als die Umbettung des populärsten ungelesenen Romans ins Akustische, er ermöglicht eigenständige und neue ästhetische Erfahrungen.
Mitwirkende:
Moosbrugger Sepp Bierbichler
Kommandotaste (Überschriften) Klaus Buhlert
Paul Arnheim Peter Fricke
Rachel Nadine Geyersbach
Gerda Dorothee Hartinger
Ulrich Ulrich Matthes
Ulrichs Schwester Agatha Ulli Maier
Bonadea Sunnyi Melles
Walter Michael Rotschopf
Clariss Susanne Wolf
Musil Manfred Zapatka
Lehrer August Lindner Achim Buch
Meingast Felix von Manteuffel
Dr. Friedental Oliver Stern
O-Töne Karl Corino
O-Töne Walter Fanta
O-Töne Roger Willemsen
O-Töne Alexander Kluge
O-Töne Volker Schlöndorff
O-Töne Elfriede Jelinek
O-Töne Inka Mülder-Bach
O-Töne Katharina Teichgräber
Wolf Bachofner
Gottfried Breitfuß
Wolfgang Hübsch
Ignaz Kirchner
Joseph Vogl
Jens Wawrczeck
Angela Winkler
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 12 2004
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Asche zu Asche

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 12. Aug 2017 17:05
Autor(en): Edward Crowley
Produktion: WDR 2000, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Krimi
Regie: Angeli Backhausen
Inhaltsangabe: Thelma und ihr Cousin Paul lernen sich erst bei der Testamentseröffnung ihres verstorbenen Onkels kennen, der den größeren Besitz an ein Hundeheim vermacht, während er sein Detektivbüro mit jeweils gleichen Anteilen an seine jüngere Verwandtschaft weitervererbt. Thelma ist Schauspielerin und hätte eine Aufbesserung der Finanzen dringend nötig gehabt, Paul ist Medizinstudent und hatte sich mit dem Geld des Onkels eine Beschleunigung seines Studiums ausgemalt. Doch schließlich sitzen sie beide in der Detektei und warten auf das erste Verbrechen, das es aufzuklären gilt. Dabei wird es ihnen nicht einfach gemacht. Zuerst sieht alles danach aus, dass es sich nur um ein eingebildetes Verbrechen handelt, zurückzuführen auf den Verfolgungswahn ihres Auftraggebers Felix. Dieser möchte den schnellen Tod seiner geliebten Freundin Evelyn als Mord verbuchen und den Ehemann Nigel als Mörder stellen. Doch zum Beweis fehlt vor allem die Leiche. Denn deren Asche wurde übers Meer in alle Richtungen verstreut.
Mitwirkende:
Thelma Vaux Katharina Zapatka
Paul Vaux Hanns-Jörg Krumpholz
Felix Gray Stephan Ullrich
Charles Darnell Klaus Herm
Arthur Cashman Gunter Schoß
Nigel Kevan Udo Schenk
Kate Stevens Tatjana Clasing
Mrs. Wills Ulrike Bliefert
George Dilling Christian Tasche
Fred Mirco Reseg
Anwalt Ernst August Schepmann
Kapitän Peter Schwab
Steuermann Götz Schmedes
Mr. Mate Markus Vick
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Kinderüberraschung

Sendetermine: DLR - Samstag, 12. Aug 2017 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Renate Maurer
Auch unter dem Titel: Aus dem Leben eines Samenspenders (Untertitel)
Produktion: SWR 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Renate Maurer
Inhaltsangabe: Am Anfang war eine Zeitungsannonce: 'Zwei Frauen suchen einen Samenspender, aber keinen Vater'. Maik, Mitte Zwanzig und Student in Berlin, beschließt, dem lesbischen Paar zu 'helfen'. Sein Motiv: Gerechtigkeit. Geld will er dafür keines. Alleinstehenden Frauen und lesbischen Paaren ist der Weg zur Samenbank Mitte der 2000er Jahre zwar nicht verboten, aber den Ärzt/innen wird empfohlen, die Insemination nur bei verheirateten Frauen oder Frauen mit einem festen männlichen Partner vorzunehmen. Jetzt ist Maik Mitte Dreißig, studiert immer noch und hat mittlerweile sieben Kinder mit sechs Frauen gezeugt. Vertrauen war alles, auf Verträge verzichteten Maik und die angehenden Mütter. Das Leben lässt sich sowieso nicht durch Vertragswerke absichern, sagt Maik und hofft darauf, dass weder die Frauen noch die Kinder Unterhalt von ihm fordern werden. Mit den Müttern läuft alles gut, er hat Fotos von allen Kindern und trifft sie ab und zu. Als Vater bleibt er, wie vereinbart, auf Außenposten. Nur zu einer der Frauen, zur Französin Cécile und ihren beiden von Maik gezeugten Mädchen hat sich eine enge Beziehung entwickelt - in aller Freundschaft und mit bemerkenswertem Engagement für die Kinder. Maiks Mutter arbeitet bei Cécile als Haushaltshilfe - und ist zugleich als Oma für die Mädchen da.
Renate Maurer hat mit Maik, seiner Mutter und mit einigen der Frauen gesprochen, denen er zum Wunschkind verholfen hat. Ein Feature, das voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen steckt - so wie Maiks Leben auch.
Mitwirkende:
Irina Wanka
Philip Scheiner
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Gespenster jagt man bei Tag - Sherlock Holmes und sein mystischer Erfinder

Sendetermine: RB Nordwestradio - Samstag, 12. Aug 2017 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Tobias Nargorny
Produktion: RB 2017, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Tobias Nargorny
Ton und Technik: Eva Garthe
Ton und Technik: Christoph Gieselmann
Inhaltsangabe: Das Sherlock-Holmes-Rätsel
Im Sherlock Holmes Museum in der Londoner Baker Street treffen jede Woche Briefe aus der ganzen Welt ein. Sie sind adressiert an den großen Meisterdetektiv. Hier ist seine berühmte Wohnung detailverliebt rekonstruiert worden – alles sieht so aus, als hätten Holmes und Watson die Räume gerade erst verlassen, um einen Fall zu lösen. Eine Pilgerstätte für Fans. Ebenso wie die Reichenbachfälle im Schweizer Meiringen. An der Stelle, wo der Autor Arthur Conan Doyle seine Figur Holmes in der Geschichte "Das letzte Problem" in den Abgrund stürzen ließ, hängt heute ein Gedenkkranz mit Trauerbekundungen. Bis heute glauben viele Leute, dass der geniale Ermittler wirklich mal existierte. Kein anderer fiktiver Charakter der Literaturgeschichte hat es geschafft, so weit in die reale Welt vorzudringen. Für den Literaturnobelpreisträger T.S. Eliot ist "das größte Sherlock-Holmes-Rätsel wahrscheinlich, dass wir beim Reden über ihn unweigerlich der Phantasie erliegen, er habe existiert."
Auf den Spuren eines Mythos
Eine Sehnsuchtsfigur, die es schafft, in einer komplizierten und undurchschaubaren Welt die Ordnung wieder herzustellen. Die rationale Denk- und Beobachtungsmaschine Holmes erkennt die Logik hinter dem Chaos. Dabei haben übersinnliche Phänomene oder Glaubensfragen keinen Platz in seinem radikal-aufklärerischen Universum. Sein geistiger Erschaffer hingegen war das komplette Gegenteil. Der Augenarzt Arthur Conan Doyle glaubte fest an Geister, die Kraft von Séancen und die Kommunikation mit Verstorbenen. Zum Beginn des 20. Jahrhunderts war er auf dem ganzen Globus als engagierter Spiritist bekannt. Ein detektivisches Feature auf den Spuren eines lebendig gewordenen literarischen Mythos und seines sonderbaren Erfinders.
Mitwirkende:
Jens Schellhass
Tobias Nargorny
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Mammerlamamm

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 12. Aug 2017 19:05
Autor(en): Sebastian Goy
Produktion: WDR 2009, 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Annette Kurth
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Oliver Metz
Technische Realisation: Theresia Singer
Inhaltsangabe: Die Krähe Lapislazuli, die sich für zwei Krähen hält und über allem ihre Kreise dreht; ein Karussell, das sich merkwürdigerweise nicht dreht; eine Torte, die vergiftet ist; das Mädchen Marie, das die Buchstaben verwechselt; ihr Lehrer, den das verzweifeln lässt; und zu allem Überdruss taucht wie aus dem Nichts auch noch ein Verwechsler auf, der die Querflöte mit Quittengelee, den Skilift mit dem Sofakissen und sonst noch dieses mit jenem verwechselt: "Mammerlamamm", eine Geschichte, in der es drunter und drüber geht. Zum Glück verwechselt der Verwechsler Maries Vater mit einem Kriminalkommissar und Maries Mutter mit einer Hexe, die dann alles wieder in die richtigen Bahnen hext. "Ein Traum?", fragt sich Marie, "oder ein zweites Leben, das ich manchmal auch lebe?" Und die Krähe Lapislazuli kreist über allem und krächzt uns ihr krächzendes Krächzen ...
Mitwirkende:
Lapislazuli / Mondstein Michael Tregor
Marie Luzie Kurth
Sophie Inga Busch
Paul Hans Holzbecher
Lehrer Michael Habeck
Nachbarin Therese Dürrenberger
Konditor Ernst August Schepmann
Verwechsler Stefan Kaminsky
Links: Externer Link Homepage Sebastian Goy
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Lady Sings the Blues

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 12. Aug 2017 20:00, (angekündigte Länge: 59:00)
Autor(en): Billie Holiday
Produktion: RB 1991, 59 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Biographie
Regie: Stefan Hardt
Bearbeitung: Stefan Hardt
Übersetzung: Stefan Hardt
Frank Witzel
Verena Knümann
Inhaltsangabe: Für viele ist Billie Holiday die Sängerin des Jazz überhaupt. Ein Name, der synonym ist mit allem, was der Jazz ausdrückt: Stolz, Leid, Zorn, Eleganz, Rassismus und Exzessivität. Billie Holiday, die Frau, die all dieses in Worten und Stimme ausdrückte. Ihr Leben und Tod haben seit 40 Jahren immer wieder als Vorlage für triviale, mythisierende Bühnenstücke und Filme über diese einzigartige Sängerin herhalten müssen. Ihre Autobiographie "Lady Sings the Blues" aber ist zur bewegensten Literatur zu rechnen, die der Jazz hervorgebracht hat.
Mitwirkende:
Barbara Nüsse
Christian Brückner
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Vita und Virginia

Sendetermine: DLF - Samstag, 12. Aug 2017 20:05, (angekündigte Länge: 88:22)
Autor(en): Eileen Atkins
Produktion: SDR 1997, 89 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Genre(s): Biographie
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Friederike Roth
Übersetzung: Friederike Roth
Inhaltsangabe: Virginia Woolf (1882-1941) - man kennt den Namen, kaum das Werk. Seit der Film ihren Roman "Orlando" einem breiteren Publikum bekömmlich servierte, ist ihr Name zum Begriff für fast alles und jedes (Selbstverwirklichung der Frau, Modernität des Schreibens) geworden. Für Vita Sackville-West (1892- 1962), eine zu ihrer Zeit geschätzte, mit Aufmerksamkeit bedachte Lyrikerin und Reiseschriftstellerin aus altbritischer Aristokratie, interessiert man sich aus höchstens noch einem Grund: Die beiden Frauen verband eine fast 20 Jahre lang andauernde, mit zärtlichem Haß getränkte Freundschafts-Liebes-Eifersuchtsverbindung. Vitas offen gelebte Geschlechterrollenvertauschung, ihr von Virginia gleichermaßen geliebtes wie gehaßtes Auftreten, nicht zuletzt auch ihre aristokratische Vergangenheit wurde für die hochsensible, das Verlassenwerden seismographisch registrierende Virginia Woolf zur Vorlage ihres Romanes "Orlando".
Mitwirkende:
Donata Höffer
Monica Bleibtreu
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Der Vogt auf Mühlstein

Sendetermine: SWR 4 - Samstag, 12. Aug 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Heinrich Hansjakob
Produktion: SWF 1982, 46 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Thomas Lehner
Bearbeitung: Thomas Lehner
Inhaltsangabe: "Wenn des Öler-Joken Hans mit Vogts Magdalene 'in der Stube' zu Nordrach ein Duett sang, da wurde auch des rauhesten Bauern Herz bewegt. Und oftmals weinten die Leute vor Rührung über den schönen Zwiegesang. Aber die zwei sangen nicht bloß andern Leuten, sondern auch sich selbst ins Herz hinein. Und zwischen dem Hans und der Magdalene schloss sich gar bald ein Herzensbund, der dem Gesang entsprossen war und den die Lieder immer wieder neu befestigten."
Mitwirkende:
Der Vogt Paul Güde
Die Vogtin, seine Frau Brigitte Gießler
Magdalena, seine Tochter Sigi Schwarz
Hans, Magdalenas Liebster Helmut Moßmann
Hermesbuur Paul Boschert
Marianne, die treue Magd Klärli Menzel
Pater Pirmin Matthias Spranger
Eugen Zimmerer
Monika Zimmerer
Hubert Bruder
Josef Bruder
Angelika Bächle
Gisela Repple
Josef Schneider
Georg Lehmann
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Rolltreppen ins Nichts

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 12. Aug 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Hans Delbruck
Produktion: DLR 2016, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Judith Lorentz
Komponist(en): Lutz Glandien
Ton: Martin Eichberg
Inhaltsangabe: Mysteriöse Vorgänge auf einer Großbaustelle: Ein verschwundener Bauleiter, fehlende Pläne und Spuren eines Toten.
Kultursenator Quickstedt führt Journalisten über die Großbaustelle. Hier entsteht eine Cultural Event Mall, Deutschlands Antwort auf das Centre Pompidou de Paris. Investoren aus Hongkong und die öffentliche Hand betreiben das Projekt gemeinsam, doch gearbeitet wird schon seit einiger Zeit nicht mehr. Bauleiter Schmidt ist verschwunden und mit ihm wichtige Unterlagen. Lokalreporter Grimm und Volontärin Maja brechen nachts in den künftigen Kulturtempel ein und laufen über gigantische Rolltreppen ins Nichts.
Mitwirkende:
Maja Scherchen Mira Partecke
Helmut Grimm Gustav-Peter Wöhler
Senator Quickstedt Arnd Klawitter
Magdalena Wüsthoff Barbara Philipp
Gregor Kulitsch Bernhard Schütz
Putzfrau Malina Ebert
Mike Pasewalk Martin Engler
Bürgermeisterin Petra Kleinert
Komm. Knies Rudolf Krause
Reporterin Urbach Maria Perlick
Links: Externer Link Homepage Lutz Glandien
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Zwei, die der Himmel geschickt hat - Eine Lange Nacht über Laurel und Hardy

Sendetermine: DLR - Samstag, 12. Aug 2017 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 12. Aug 2017 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Christian Blees
Produktion: DLF/DLR 2008, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Inhaltsangabe: Stan Laurel (1890 - 1965) und Oliver Hardy (1892 - 1957) waren das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte. Der Schriftsteller J. D. Salinger bezeichnete sie als „zwei, die der Himmel geschickt hat“. Dabei ist die Popularität der beiden Schauspieler bis heute ungebrochen. So haben sich die treuesten Fans im weltweiten Fanclub „Sons of the Desert“ zusammengeschlossen. Einer von ihnen ist Wolf Lepenies, Schriftsteller und u.a. Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels. Neben anderen Enthusiasten und Experten wird auch er in der Langen Nacht den Beweis antreten, dass Stan und Ollie weitaus mehr waren als nur „Dick und Doof“. 1951 drehten sie ihren letzten Film. Warum Laurel und Hardy auch heute noch als Vorbilder für viele andere Kollegen gelten, auch das erfahren Sie in dieser Langen Nacht.
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