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Das Festival fürs Hörspiel:

ARD Hörspieltage im ZKM vom 8. bis 12. November 2017 in Karlsruhe

www.hoerspieltage.ARD.de


gestern | heute | morgen | 27. Nov | 28. Nov | 29. Nov | 30. Nov | 1. Dez | 2. Dez |

11 Hörspiele im Zeitraum Mittwoch, 15. November 2017

Jenny

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 15. Nov 2017 00:05, (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Jens Jarisch
Produktion: EIG 2003, 25 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Jens Jarisch
Inhaltsangabe: Jenny wurde von ihrem Stiefvater missbraucht, als sie elf Jahre alt war. Mit 14 rannte sie von Zuhause weg, mit 15 landete sie auf dem Strich, mit 17 war sie fast tot: Überdosis Heroin. Jenny ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 23. Sie hat ihr neues Leben gemeistert und blickt in die Zukunft.
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Sibylle

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 15. Nov 2017 00:05, (angekündigte Länge: 18:00)
Autor(en): Robert Schoen
Produktion: EIG 2005, 18 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Originalton
Regie: Robert Schoen
Inhaltsangabe: Sibylle ist Schauspielerin. In den letzten 20 Jahren hatte sie fast keine Aufträge, denn durch ihre Krankheit ist sie unzuverlässig geworden, was in diesem Geschäft sehr, sehr schlecht ist. Sibylle hat eine bipolare Störung, früher nannte man das manisch-depressiv. In der Manie stürmt sie den Himmel oder verteilt mit nacktem Oberkörper Geld an Passanten, in der Depression fehlt ihr die Kraft zum nächsten Atemzug. Ihr Lieblingsrolle, damals, als sie noch auf der Bühne stand, das war die Josie in "Ein Mond für die Beladenen" von Eugene O'Neill. Sibylle erinnert sich noch gut an ihre letzten Worte: "Da sitz ich nun, den Toten an meiner Brust, und das dumme Mondgesicht schaut herab und freut sich über den Jux."
Expertenkommentar: "Drastik und Intensität" (Frank Kaspar, F.A.Z.)

"Hörenswert aber macht SIBYLLE vor allem das geschickte und behutsame Arrangement der O-Töne: So ist eine eindringliche Momentaufnahme entstanden, die, ohne je in Voyeurismus zu verfallen, ihrem Gegenstand nahe kommt" (Tobias Lehmkuhl in der Süddeutschen Zeitung vom 14.10.2008)

"Aufwühlend authentisch" (Neue Züricher Zeitung, 3.7.2009)
Mitwirkende:
Sibylle Dinse
Preise / Auszeichnungen: Plopp! 2005
Links: Externer Link Homepage von Robert Schoen
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Die Wasserkrieger

Sendetermine: WDR 5 - Mittwoch, 15. Nov 2017 11:30 Teil 3/10, (angekündigte Länge: 10:00)
WDR 3 - Mittwoch, 15. Nov 2017 19:04 Teil 1/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Tim Staffel
Produktion: WDR/DLR 2017, 95 Min. (Stereo) -
Regie: Tim Staffel
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Sophie Garke
Inhaltsangabe: Wasser als Wirtschaftsgut: Eine Reporterin reist um die Welt und erzählt Geschichten über Menschen, die, freiwillig oder nicht, in den harten Kampf ums blaue Gold verwickelt werden. „Wasser ist ein soziales Gut, aber wir müssen den Blick auf das ökonomische Potenzial dieses Gutes richten.“ Nach diesem Motto richtet der Wassermanager Ken Feldhoff als CEO von Dell’Aqua die Aktivitäten seines Konzerns überall auf der Welt aus. Die Journalistin Mia Schelling begleitet ihn ein Jahr lang auf seinen Reisen und erfährt so die erstaunlichsten Geschichten über Menschen und Wasser. In Athen zum Beispiel begegnet sie einer Familie, deren kleine Tochter vom Jugendamt in Obhut genommen wird, weil es zuhause kein fließendes Wasser mehr gibt. Die Troika, beraten von Keld Feldhoff, hat Griechenland verpflichtet, die Wasserversorgung zu privatisieren, die Preise sind um 300 Prozent gestiegen. Im Rheinland kämpft Holger Schmidt um seine Schweinefarm, die seit einem Düngemittelskandal Angriffen von Öko-Aktivisten ausgesetzt ist. In Detroit versucht sich der obdachlose Alan als Sanitärtechniker in einem Squatter-Camp, um den von der UNO als Menschenrecht deklarierten Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen sicherzustellen. In der Türkei kämpft ein Kurde verzweifelt gegen die Überflutung ganzer Dörfer zu Gunsten eines Staudammprojekts am Tigirs. Und immer wieder landet Mia Schelling in der westfälischen Kleinstadt Libba, wo Ken Feldhoff für Dell’Aqua Land aufgekauft hat, um so an die Wasserreservoire heranzukommen, die er für sein Geschäft mit Flaschenwasser benötigt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Bürger Libbas gerechnet. Im Streit ums Wasser gibt es fortan für keine der Parteien ein Tabu und auch Mia Schelling, die darüber berichtet, gerät mehr und mehr zwischen die Fronten.
Mitwirkende:
Mia Henrike von Kuick
Ken Michael Rotschopf
Chiara Anna Schudt
Tobias Ronald Kukulies
Lilia, Syrerin Meriam Abbas
Humphrey Robert Alexander Baer
Linda Johanna Gastdorf
Dr. Terrodde Caroline Schreiber
Pfleger Stefan Cordes
Habib, Arabische Emirate David A. Hamade
Jordi, Spanier Ciro García-Beltrán Miró
Dani, Spanier Alejandro Ramón Alonso
Craig Michael S. Ruscheinsky
Holger Axel Häfner
Andreas Benjamin Höppner
Alan John Julian
Terrence Jeff Zach
Natalia Sotiria Loucopoulos
Natalia/Eleni, Voice Over Sigrid Burkholder
Georgios Vassily Kazakos
Georgios/Dimitris/Terrence, Voice Over Gregor Höppner
Eleni Johanna Paliatsou
Dimitris Alexander Georg
Tuncay, Türke Ferhat Keskin
Masod, Kurde Moussa Sullaiman
Thomas Thomas Krutmann
Charles, Brite Steve Hudson
Fadi Dimitrios Bouchos
Birgit Lisa Sophie Kusz
Luke Stefko Hanushevsky
Patty Lisa Bihl
Yael Nathalie Taly Journo
Pit Mohamed Achour
Marie Nagmeh Alaei
David Oleg Zhukov
Diplomat aus Ägypten Omar El-Saeidi
Diplomat aus Israel Roy Riesenfeld
Diplomat aus China Xueding Wang
Diplomatin aus Finnland Kati Rausch
Diplomatin aus Indien Reena Kumar
Diplomat aus Russland Mark Zak
Diplomat aus USA Tom Zahner
Diplomat aus Äthiopien Tesfay Yemane
Tamara Maria Ammann
Alison Anna-Marlene Wirtz
Carlos Antonio Monfort
Mompati, Botswana Alois Moyo
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Die Wasserkrieger

Sendetermine: WDR 5 - Mittwoch, 15. Nov 2017 11:30 Teil 3/10, (angekündigte Länge: 10:00)
WDR 3 - Mittwoch, 15. Nov 2017 19:04 Teil 1/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Tim Staffel
Produktion: WDR/DLR 2017, 95 Min. (Stereo) -
Regie: Tim Staffel
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Sophie Garke
Inhaltsangabe: Wasser als Wirtschaftsgut: Eine Reporterin reist um die Welt und erzählt Geschichten über Menschen, die, freiwillig oder nicht, in den harten Kampf ums blaue Gold verwickelt werden. „Wasser ist ein soziales Gut, aber wir müssen den Blick auf das ökonomische Potenzial dieses Gutes richten.“ Nach diesem Motto richtet der Wassermanager Ken Feldhoff als CEO von Dell’Aqua die Aktivitäten seines Konzerns überall auf der Welt aus. Die Journalistin Mia Schelling begleitet ihn ein Jahr lang auf seinen Reisen und erfährt so die erstaunlichsten Geschichten über Menschen und Wasser. In Athen zum Beispiel begegnet sie einer Familie, deren kleine Tochter vom Jugendamt in Obhut genommen wird, weil es zuhause kein fließendes Wasser mehr gibt. Die Troika, beraten von Keld Feldhoff, hat Griechenland verpflichtet, die Wasserversorgung zu privatisieren, die Preise sind um 300 Prozent gestiegen. Im Rheinland kämpft Holger Schmidt um seine Schweinefarm, die seit einem Düngemittelskandal Angriffen von Öko-Aktivisten ausgesetzt ist. In Detroit versucht sich der obdachlose Alan als Sanitärtechniker in einem Squatter-Camp, um den von der UNO als Menschenrecht deklarierten Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen sicherzustellen. In der Türkei kämpft ein Kurde verzweifelt gegen die Überflutung ganzer Dörfer zu Gunsten eines Staudammprojekts am Tigirs. Und immer wieder landet Mia Schelling in der westfälischen Kleinstadt Libba, wo Ken Feldhoff für Dell’Aqua Land aufgekauft hat, um so an die Wasserreservoire heranzukommen, die er für sein Geschäft mit Flaschenwasser benötigt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Bürger Libbas gerechnet. Im Streit ums Wasser gibt es fortan für keine der Parteien ein Tabu und auch Mia Schelling, die darüber berichtet, gerät mehr und mehr zwischen die Fronten.
Mitwirkende:
Mia Henrike von Kuick
Ken Michael Rotschopf
Chiara Anna Schudt
Tobias Ronald Kukulies
Lilia, Syrerin Meriam Abbas
Humphrey Robert Alexander Baer
Linda Johanna Gastdorf
Dr. Terrodde Caroline Schreiber
Pfleger Stefan Cordes
Habib, Arabische Emirate David A. Hamade
Jordi, Spanier Ciro García-Beltrán Miró
Dani, Spanier Alejandro Ramón Alonso
Craig Michael S. Ruscheinsky
Holger Axel Häfner
Andreas Benjamin Höppner
Alan John Julian
Terrence Jeff Zach
Natalia Sotiria Loucopoulos
Natalia/Eleni, Voice Over Sigrid Burkholder
Georgios Vassily Kazakos
Georgios/Dimitris/Terrence, Voice Over Gregor Höppner
Eleni Johanna Paliatsou
Dimitris Alexander Georg
Tuncay, Türke Ferhat Keskin
Masod, Kurde Moussa Sullaiman
Thomas Thomas Krutmann
Charles, Brite Steve Hudson
Fadi Dimitrios Bouchos
Birgit Lisa Sophie Kusz
Luke Stefko Hanushevsky
Patty Lisa Bihl
Yael Nathalie Taly Journo
Pit Mohamed Achour
Marie Nagmeh Alaei
David Oleg Zhukov
Diplomat aus Ägypten Omar El-Saeidi
Diplomat aus Israel Roy Riesenfeld
Diplomat aus China Xueding Wang
Diplomatin aus Finnland Kati Rausch
Diplomatin aus Indien Reena Kumar
Diplomat aus Russland Mark Zak
Diplomat aus USA Tom Zahner
Diplomat aus Äthiopien Tesfay Yemane
Tamara Maria Ammann
Alison Anna-Marlene Wirtz
Carlos Antonio Monfort
Mompati, Botswana Alois Moyo
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ARD Radio Tatort 46:

Abschaum

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 15. Nov 2017 20:03, (angekündigte Länge: 54:22)
HR 2 - Mittwoch, 15. Nov 2017 21:00, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Friedemann Schulz
Produktion: HR 2011, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Harald Krewer
Komponist(en): Christian Mevs
Inhaltsangabe: Nebe ist zwangsversetzt worden, von Mainhattan in die tiefste Provinz, Rotenburg an der Fulda. Man wirft ihm vor, einen Gangster gefoltert zu haben. Ein anderer Vorwurf, den er sich selbst macht, betrifft den Tod einer Frau, die er geliebt hat. So empfindet er Rotenburg zugleich als Ort der Verbannung und der Sühne. Die Kollegen, auf die er in dem kleinen Kommissariat trifft, empfindet er als Feinde, vor denen man sich in acht nehmen muß. Kaum ist Nebe in dem ansonsten beschaulichen Ort eingetroffen, stößt er auf einen grausigen Doppelmord, es scheint, als habe er das große Verbrechen nach Rotenburg an der Fulda mitgebracht. Ein Geschwisterpaar, das man im Ort als "Abschaum" bezeichnet und das offenbar in geschwisterlicher Liebe zwei Söhne miteinander hat, ist auf bestialische Weise erschlagen worden. Zwei Stuhlbeine als Mordwaffen und ein merkwürdiger Fund im Briefkasten - Nebe in seiner Isolation ist für solche Zeichen empfänglich, er nennt es den Klang der Worte.
Mitwirkende:
Nebe Sebastian Blomberg
Schmoll Martin Engler
Panzer Hanno Koffler
Cindy Sandra Gerling
Linda, Postbotin Barbara Philipp
Leiter des Jugendamtes Hartmut Volle
Dr. Jäger, Rechtsmediziner Sascha Nathan
Rudolf Ingo Hülsmann
Arno Daniel Drewes
Zahnarzt Michael Goldberg
Frau des Zahnarztes Ricarda Klingelhöfer
Bodo Kenzo Uhlig
Tischler Martin Rentzsch
Tammi Jakob Assheuer
Anwalt Thomas Huber
Michael Lucke
Ellen Schulz
Benedikt Greiner
Nils Kreutinger
Jonas Schlagowsky
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Kraft im Raum

Sendetermine: NDR Kultur - Mittwoch, 15. Nov 2017 20:05, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Andreas Ammer
FM Einheit
Produktion: NDR 2017, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Originalton
Regie: Andreas Ammer
FM Einheit
Komponist(en): Andreas Ammer
FM Einheit
Dramaturgie: Ulrike Toma
Inhaltsangabe: Es war der erste G20-Gipfel in Deutschland, der größte Polizeieinsatz in Hamburg nach dem Krieg: Hubschrauber dröhnten über Hamburg. Menschenmengen johlten durch die Straßen. Steine flogen in Scheiben, Autos brannten. Sprechgesänge trieben die Massen. Kindergärten wurden evakuiert, Supermärkte geplündert. Massive Kräfte auf verschiedenen Seiten haben schlimme Bilder und Töne erzeugt. In diesem Hörspiel werden die sich formierenden, massierenden, eskalierenden Kräfte verdichtet. Originalmaterial von Demonstrationen, Pressekonferenzen, Anwohnerbefragungen, Statements von Veranstaltern und Reporter-O-Töne werden in diesem Hörspiel rhythmisiert und musikalisiert. Die Tonspur eines medialen Gipfels.
Links: Externer Link Homepage Frank Martin Einheit
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ARD Radio Tatort 46:

Abschaum

Sendetermine: BR 2 - Mittwoch, 15. Nov 2017 20:03, (angekündigte Länge: 54:22)
HR 2 - Mittwoch, 15. Nov 2017 21:00, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Friedemann Schulz
Produktion: HR 2011, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Harald Krewer
Komponist(en): Christian Mevs
Inhaltsangabe: Nebe ist zwangsversetzt worden, von Mainhattan in die tiefste Provinz, Rotenburg an der Fulda. Man wirft ihm vor, einen Gangster gefoltert zu haben. Ein anderer Vorwurf, den er sich selbst macht, betrifft den Tod einer Frau, die er geliebt hat. So empfindet er Rotenburg zugleich als Ort der Verbannung und der Sühne. Die Kollegen, auf die er in dem kleinen Kommissariat trifft, empfindet er als Feinde, vor denen man sich in acht nehmen muß. Kaum ist Nebe in dem ansonsten beschaulichen Ort eingetroffen, stößt er auf einen grausigen Doppelmord, es scheint, als habe er das große Verbrechen nach Rotenburg an der Fulda mitgebracht. Ein Geschwisterpaar, das man im Ort als "Abschaum" bezeichnet und das offenbar in geschwisterlicher Liebe zwei Söhne miteinander hat, ist auf bestialische Weise erschlagen worden. Zwei Stuhlbeine als Mordwaffen und ein merkwürdiger Fund im Briefkasten - Nebe in seiner Isolation ist für solche Zeichen empfänglich, er nennt es den Klang der Worte.
Mitwirkende:
Nebe Sebastian Blomberg
Schmoll Martin Engler
Panzer Hanno Koffler
Cindy Sandra Gerling
Linda, Postbotin Barbara Philipp
Leiter des Jugendamtes Hartmut Volle
Dr. Jäger, Rechtsmediziner Sascha Nathan
Rudolf Ingo Hülsmann
Arno Daniel Drewes
Zahnarzt Michael Goldberg
Frau des Zahnarztes Ricarda Klingelhöfer
Bodo Kenzo Uhlig
Tischler Martin Rentzsch
Tammi Jakob Assheuer
Anwalt Thomas Huber
Michael Lucke
Ellen Schulz
Benedikt Greiner
Nils Kreutinger
Jonas Schlagowsky
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Versuch über die kasachische Steppe

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 15. Nov 2017 21:30, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Oleg Jurjew
Olga Martynova
Auch unter dem Titel: Lieder aus Stalinlagern (Untertitel)
Produktion: hr 2014, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Andrea Getto
Ton und Technik: Melanie Inden
Ton und Technik: Ursula Potyra
Inhaltsangabe: Es ist mittlerweile mehr als ein halbes Jahrhundert her, doch die Erinnerungen des verstorbenen Großvaters zeugen noch von den Schrecken der stalinistischen Gulags. In der Lektüre des Enkels erwachen sie zu neuem Leben. Endlich glaubt er zu verstehen, wie es war: als Intellektueller unter Kriminellen, am Ende der Nahrungskette der Baracke. Doch der Fluch der Bildung war gleichzeitig der Segen, der den Großvater am Leben erhielt. Solange er die Mitgefangenen mit Nacherzählungen von Puschkin und Dostojewski unterhielt, war er sicher. Alles, was ihm nach dem Tod Stalins und der Entlassung aus der willkürlichen Lagerhaft blieb, waren die Lieder der Gauner: die Blat-Songs. Gleichzeitig angezogen und abgestoßen von ihnen, muss es für ihn keine leichte Erfahrung gewesen sein, als plötzlich der Enkel zur Gitarre griff, und die Lieder von der schönen Bandenchefin Murka oder vom Marsch ins Lager so im Nebenzimmer erklangen, wie dereinst in der Baracke.
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats August 2014, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
"Was gibt es Schöneres, als gut erzählten Geschichten zu lauschen? Geschichten, die den „Horror dieser Zeit“ bannen, die anrühren, die menschliche Schicksale lebendig werden lassen und die die Verwobenheit von großer Politik und individuellem Handeln vor Augen führen? Oleg Jurjew und Olga Martynova gelingt genau dies. Das russische Schriftstellerehepaar, das seit mehreren Jahren in der literarischen Szene für Aufmerksamkeit sorgt, kann wunderbar erzählen. Nun haben die beiden in Frankfurt am Main lebenden Autoren dies auch im Hörspiel unter Beweis gestellt.
Ihr „Versuch über die kasachische Steppe“ verwebt Geschichten vom Großvater, der in den späten 1940er Jahren als Literaturwissenschaftler verbannt wurde und im Lager überleben muss, mit Einblicken in die Protesthaltung des in den 1970er Jahren studierenden Enkels sowie mit der Erzählzeit dieses Enkels, der inzwischen als Professor in den USA lehrt. Die „Lieder aus Stalins Lager“ durchziehen dieses Textgewebe wie ein roter Faden. Im Gulag sind es schwermütige Melodien von Kriminellen, die ihren intellektuellen Mitinsassen zwar immer wieder demütigen, sich aber auch von ihm in die russische Literatur entführen lassen. Im Leningrader Studentenmilieu dienen die Lieder 30 Jahre später als romantische Protestsongs. Heute erklingen sie an den protzigen Gräbern von Bandenchefs auf den Friedhöfen Petersburgs.
Wir lauschen Oleg Jurjew, der diese schönen, schrecklichen, balladesken Lieder im Hörspiel zur Gitarre singt. Doch wir werden nicht folkloristisch mit russischer Schwermut konfrontiert, sondern sind eingeladen, ein zartes, kluges Textgewebe der beiden Autoren, gesprochen von Heinrich Giskes (Großvater) und Michael Evers (Enkel), mit zu verfolgen. Entstanden ist ein Hörspiel um Geschichte, um Geschichten und um die Macht des Erzählens."
Mitwirkende:
Großvater Heinrich Giskes
Enkel Michael Evers
Gesang Oleg Jurjew
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 08 2014
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Asche zu Asche - Eine Kulturgeschichte der Feuerbestattung

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 15. Nov 2017 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 15. Nov 2017 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Kirsten Heckmann-Janz
Produktion: MDR 2011, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Schnitt: Holger Kliemchen
Ton: Holger König
Regieassistenz: Annett Krake
Inhaltsangabe: Nach mehrtägiger erregter Debatte verabschiedete das Preußische Abgeordnetenhaus am 20. Mai 1911 mit nur zwei Stimmen Mehrheit das „Gesetz, betreffend die Feuerbestattung“. Da dauerte der Streit um die Einäscherung schon einige Jahrzehnte. Im christlich geprägten Europa galt sie als ein heidnischer Brauch, denn die Auferstehung – so die Kirchenmeinung – war ohne den Körper nicht denkbar. Mit der Industrialisierung und wachsenden Bevölkerungszahlen fand die Feuerbestattung als platzsparende und außerdem hygienische Bestattungsform immer mehr Fürsprecher, vor allem unter Naturwissenschaftlern und im aufgeklärten Bürgertum.
Mitwirkende:
Regina Lemnitz
Friedhelm Ptok
Martin Seifert
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Geschichten vom Rande Europas - Gibraltar und der Brexit

Sendetermine: SWR 2 - Mittwoch, 15. Nov 2017 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Fritz Schütte
Produktion: SWR 2017, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ulrich Lampen
Ton und Technik: Wolfgang Rein
Ton und Technik: Andrea Greß
Inhaltsangabe: Der Südzipfel der iberischen Halbinsel gehört zu den britischen Überseegebieten. Seit 300 Jahren fordert Spanien die Rückgabe Gibraltars ohne Rücksicht auf die Meinung der Einwohner, deren Vorfahren Genueser waren, Juden, Briten, Malteser und auch Spanier. Der Brexit könnte jetzt das Verhältnis zum einzigen Nachbarn noch weiter verschlechtern. Die Teilnahme an internationalen Wettbewerben scheiterte lange am Veto Spaniens - mit einer Ausnahme: der Schönheitskonkurrenz. "Hier kannst du jeden fragen: was hast du an dem Tag gemacht, als Kaiane Aldorino Miss World wurde". Eine andere Geschichte: Ein Linguist arbeitet gerade an einer Grammatik seiner Muttersprache. llanito ist eine Mischung aus Englisch und Spanisch mit eigenen Regeln. "We love to mix", sagen die 30.000 Einwohner Gibraltars, die mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt haben.
Mitwirkende:
Sonja Dengler
Christian Klischat
Johannes Wördemann
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Asche zu Asche - Eine Kulturgeschichte der Feuerbestattung

Sendetermine: MDR Kultur - Mittwoch, 15. Nov 2017 22:00, (angekündigte Länge: 60:00)
RBB Kultur - Mittwoch, 15. Nov 2017 22:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Kirsten Heckmann-Janz
Produktion: MDR 2011, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Schnitt: Holger Kliemchen
Ton: Holger König
Regieassistenz: Annett Krake
Inhaltsangabe: Nach mehrtägiger erregter Debatte verabschiedete das Preußische Abgeordnetenhaus am 20. Mai 1911 mit nur zwei Stimmen Mehrheit das „Gesetz, betreffend die Feuerbestattung“. Da dauerte der Streit um die Einäscherung schon einige Jahrzehnte. Im christlich geprägten Europa galt sie als ein heidnischer Brauch, denn die Auferstehung – so die Kirchenmeinung – war ohne den Körper nicht denkbar. Mit der Industrialisierung und wachsenden Bevölkerungszahlen fand die Feuerbestattung als platzsparende und außerdem hygienische Bestattungsform immer mehr Fürsprecher, vor allem unter Naturwissenschaftlern und im aufgeklärten Bürgertum.
Mitwirkende:
Regina Lemnitz
Friedhelm Ptok
Martin Seifert
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