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Das Festival fürs Hörspiel:

ARD Hörspieltage im ZKM vom 8. bis 12. November 2017 in Karlsruhe

www.hoerspieltage.ARD.de


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20 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 18. November 2017

Fernfahrerblues - Eine Lange Nacht auf der Straße

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Nov 2017 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 18. Nov 2017 23:05
Autor(en): Ralf Bei der Kellen
Produktion: DLF/DLR 2008, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Ton: Bernd Friebel
Inhaltsangabe: Fernfahrer. Als Bremser auf Autobahnen und Verursacher von schweren Unfällen stehen sie ständig im Kreuzfeuer der Kritik. Auf der anderen Seite sind sie das Rückgrat einer hochgradig arbeitsteiligen Wirtschaft und Beweger der durch die Globalisierung internationalisierten Warenströme. Es scheint das Schicksal der Fahrer und ihrer Maschinen zu sein, dass jeder sie braucht, aber niemand sie will. Wie kaum ein anderer steht der Fernfahrer außerhalb der Gesellschaft, in der er sich bewegt. Im Laufe der letzten 60 Jahre hat sich um ihn eine komplette Subkultur entwickelt - es gibt eigene Zeitschriften, Internetportale, Festivals und Musik. Die Fahrerkabinen der 40-Tonner sind rollende Single-Haushalte, für Familie, Freunde und Hobbies ist oft nur wenig Zeit. Von der vielbeschworenen und -besungenen Romantik des Berufs ist heute kaum noch etwas übrig. Immer schärfere Kontrollmechanismen sowie ständig steigender Termindruck haben die einstigen „Kapitäne der Landstraße“ zu Dieselknechten degradiert. Heute wird von den Fernfahrern dieselbe Effizienz verlangt wie von den Maschinen, in denen sie leben. Darüber hinaus sind die Verdienstmöglichkeiten durch die große Konkurrenz aus den osteuropäischen Ländern extrem geschrumpft. Was sind es für Menschen, die diesen Job machen und was hält sie hinter dem Steuer ihrer 40-Tonner? Der Autor - selbst aus einer Fernfahrerfamilie stammend - begleitet sie eine Lange Nacht auf der Straße.
Mitwirkende:
Stefan Kaminski
Markus Hoffmann
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Fungus - Pilz des Grauens

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Nov 2017 00:05, (angekündigte Länge: 53:32)
Autor(en): William Hodgson
Auch unter dem Titel: The Voice in the Night (Roman (engl. Originaltitel))
Produktion: WDR 2016, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Fantasy, Märchen für Erwachsene
Regie: Jörg Buttgereit
Bodo Traber
Bearbeitung: Jörg Buttgereit
Bodo Traber
Komponist(en): André Abshagen
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Jonas Bergler
Regieassistenz: Luzie Kurth
Inhaltsangabe: Tokio im Ausnahmezustand - Sirenen heulen über der Stadt. Die Bevölkerung wird gewarnt, die Wohnungen nicht zu verlassen. Einige junge Leute wollen dem Chaos entgehen und machen sich mit einem Segelboot auf Richtung Südpazifik.
Einige Zeit darauf bleibt in nebliger Nacht der Fischtrawler "Ebirah" wegen Maschinenschadens liegen. Der junge Matrose, der allein an Deck auf Wache ist, hat ein seltsames Erlebnis: Aus der Nacht tönt eine Stimme - dort im Dunkeln sitzt ein Mann in einem Schlauchboot, der um etwas zu essen bittet. Der Fremde ist ein Schiffbrüchiger, der vor einiger Zeit auf einer Insel gestrandet ist. Er achtet sehr darauf, nicht gesehen zu werden und will nicht näher kommen, weil er - wie er sagt - eine ansteckende Krankheit hat ...
Mitwirkende:
Takeshi Oliver Rohrbeck
Kumi/TV-Sprecherin Sabine Jaeger
Ryoto Matthias Bundschuh
Emikon/Sekretärin Ilona Otto
Kenji Norman Matt
Kubo/TV-Sprecher 2 Robert Kreuzaler
Kapitän Honda/TV-Sprecher 1 Joachim Kerzel
Kawakita Dirk Müller
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Wunsch und Wirklichkeit - Indira Gandhis Demokratieverständnis

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Nov 2017 05:05
Autor(en): Giselher Schmidt
Produktion: DLF 1976, Min. (Stereo) - Feature
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Indira Gandhi - Indiens umstrittene Ministerpräsidentin

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Nov 2017 05:05
Autor(en): Jürgen Dauth
Produktion: DLR 1994, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Indira Gandhi hätte am 19.11.2017 ihren 100. Geburtstag gefeiert. Nach einem biografischen Überblick ein Feature über Gandhis Weg in die Politik mit - nicht nur positiven - Folgen für Indien.
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Der Daumier von der Panke

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 18. Nov 2017 09:04, (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 18. Nov 2017 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Renate Beckmann
Produktion: RBB 2007, 30 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Biographie
Regie: Renate Beckmann
Inhaltsangabe: Heinrich Zille, von dem man annimmt, er sei ein waschechter Berliner und hätte den Berliner Jargon mit der Muttermilch aufgesogen, ist von Geburt Sachse. Er stammt aus Radeburg bei Dresden. Erst als Neunjähriger zieht er mit seinen Eltern nach Berlin. Dort lernt er "das Milljö" von der Pieke auf kennen. Der Vater ist arbeitslos. Heinrich verkauft, was Mutter und Schwester in Heimarbeit hergestellt haben. Auf der Straße, im Kontakt mit der Unterschicht, verliert sich der Dresdner Dialekt schnell. Der Junge aus Sachsen wird zum "Ur-Berliner" und später ein Maler und Sprachmeister der Milieuschilderung.
Mitwirkende:
Alfred Müller
Franziska Troegner
Ilka Teichmüller
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Der Daumier von der Panke

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 18. Nov 2017 09:04, (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 18. Nov 2017 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Renate Beckmann
Produktion: RBB 2007, 30 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Biographie
Regie: Renate Beckmann
Inhaltsangabe: Heinrich Zille, von dem man annimmt, er sei ein waschechter Berliner und hätte den Berliner Jargon mit der Muttermilch aufgesogen, ist von Geburt Sachse. Er stammt aus Radeburg bei Dresden. Erst als Neunjähriger zieht er mit seinen Eltern nach Berlin. Dort lernt er "das Milljö" von der Pieke auf kennen. Der Vater ist arbeitslos. Heinrich verkauft, was Mutter und Schwester in Heimarbeit hergestellt haben. Auf der Straße, im Kontakt mit der Unterschicht, verliert sich der Dresdner Dialekt schnell. Der Junge aus Sachsen wird zum "Ur-Berliner" und später ein Maler und Sprachmeister der Milieuschilderung.
Mitwirkende:
Alfred Müller
Franziska Troegner
Ilka Teichmüller
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Vielleicht die kultivierteste Frau in Europa

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 18. Nov 2017 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lea Roma
Produktion: ORF 2016, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Lea Roma
Inhaltsangabe: Die Malerin Angelika Kauffmann: Ein Leben in Mailand, London und Rom im 18. Jahrhundert.
16 Jahre lang, von 1970 bis 1986, prägte das Konterfei der etwas verlegen dreinblickenden jungen Frau mit der hochtoupierter Frisur den österreichischen Hundert-Schilling-Schein. Tatsächlich hatte sich Angelika Kauffmann nur sehr selten auf österreichischem Boden aufgehalten. 1741 im schweizerischen Chur als Tochter eines Vorarlberger Malers aus Schwarzenberg geboren, war sie zeit ihres Lebens in den ersten Städten Europas zuhause: Mailand, London und vor allem Rom, wo sie die letzten 25 Jahre ihres Schaffens verbrachte.
Neben ihrem ausgezeichneten Ruf als Malerin galt Angelika Kauffmann auch als äußerst geschickte Netzwerkerin. In ihrem Palazzo in der Via Sistina, gleich oberhalb der Spanischen Treppe, war das adelige Publikum ebenso anzutreffen, wie die bedeutendsten Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur des ausgehenden 18. Jahrhunderts, etwa Johann Wolfgang von Goethe und Johann Gottfried Herder, der sie einmal als "vielleicht die kultivierteste Frau in Europa" bezeichnete.
Mitwirkende:
Andrea Clausen
Alexandra Henkel
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Knausgård ungefiltert - Schreiben in Echtzeit

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 18. Nov 2017 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Annette Brüggemann
Produktion: WDR 2017, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Annette Brüggemann
Inhaltsangabe: Der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård schreibt radikal über sich selbst. Sein autobiografisches Romanprojekt „Min Kamp“ katapultierte ihn weltweit in die erste Reihe der Gegenwartsliteratur. Ein Schreibexzess auf 8000 Seiten: „Sterben“, „Lieben“, „Spielen“, „Leben“, „Träumen“ und „Kämpfen“ heißen die Einzelbände des Mammutwerks in deutscher Übersetzung. Wir erleben Minuten, Stunden, Tage, Monate und Jahre eines Lebens in Echtzeit. Langsam und schnell, alltäglich und metaphysisch - existenzieller können Bücher nicht sein. Annette Brüggemann hat in Norwegen nach den Ursprüngen des enigmatischen Schriftstellers gesucht und schaut in Gesprächen mit ihm und Weggefährten hinter das Wesen seiner Literatur, die vor allem eins sein will: wahrhaftig.
Mitwirkende:
Robert Dölle
Stefko Hanushevsky
Anouk Hellmann
Shaun Mcdonna
Melanie Weidemüller
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Die offenen Fragen

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 18. Nov 2017 13:05 (entfällt)
Autor(en): Ralf Homann
Produktion: BR/WDR 2017, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Die Erwartungen an den NSU-Prozess waren groß. Die Bundeskanzlerin versprach, der Staat werde alles tun, um die Helfershelfer und Hintermänner des NSU aufzudecken. Doch das Gericht lehnte unzählige Beweisanträge der Anwälte der Opfer und ihrer Familien als unzulässig ab. Er ist einer der längsten und aufwändigsten Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte. Der Komplex des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erschien unüberschaubar. Fünf Jahre nach Beginn des Münchner Prozesses zeigt sich: Erweiterte Fragestellungen rund um die Mord- und Anschlagsserie des NSU sind für seinen Verlauf irrelevant und das Gericht lehnte entsprechende Beweisanträge der Opfer und ihrer Familien ab. Auch die Verteidigung der mutmaßlichen Terroristen argumentierte, es dürfe keine „überschießende Aufklärung“ im Strafverfahren geben. Zu einem Zeitpunkt, da die Aufnahme der Beweise abgeschlossen, die Plädoyers weitgehend gehalten sind, das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte aber noch nicht gesprochen ist, fügt das Feature Originaldokumente, Beweisanträge und Schriftsätze zu einer ganz eigenen Geschichte zusammen. Es macht die Leerstellen und Schattenrisse des nicht Aufgeklärten sichtbar und skizziert damit auch die wichtige Aufgabe der Nebenklage: Die Geschädigten sollen den Tätern nicht mehr als Opfer, sondern als Handelnde gegenübertreten.
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Die andere Heimat oder das Rebellische im Gstanzl

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 18. Nov 2017 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Valerie Trebeljahr
Auch unter dem Titel: Das Münchner Traditionslabel Trikont (Untertitel)
Produktion: BR 2014, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Katja Huber
Inhaltsangabe: Heimat ist wieder in - zumindest im Süden Deutschlands. Auch das anarchische, das hippe Bayern liegt im Trend. Eine Münchner Institution, die den aktuellen Heimattrend mitbefördert hat, von ihm profitiert, ihn aber auch kontinuierlich hinterfragt, ist Trikont. "Damn, Trikont get me every time. How do these dudes keep getting it so right?", fragte der angesehene US-Musikjournalist Everett True 2007. Rund 450 Veröffentlichungen zählt die Diskografie des Labels: finnischer Tango neben American Yodeling, Russendisko neben Rembetika, Karl Valentin neben Countrylegende Hank Williams. Eine große Bandbreite, Resultat einer eindeutigen politischen Linie. Gegründet wurde Trikont 1967 als linksradikaler Verlag mit dem klaren Ansatz: Revolution. Die Suche nach dem Anderen, dem Dagegen, ohne Angst vor Staat oder Trend, bestimmt bis heute die Arbeit des Labels, das längst auch international Anerkennung genießt.
Mitwirkende:
Verena Fibiger
Andreas Neumann
Beate Himmelstoß
Johannes Hitzelberger
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Grünmandl oder Das Verschwinden des Komikers

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 18. Nov 2017 14:00
Autor(en): Otto Grünmandl
Produktion: ORF Ö1 2017, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Martin Sailer
Bearbeitung: Florian Grünmandl
Andreas Vitásek
Ton: Peter Kircher
Inhaltsangabe: Als junger Kabarettist sei er von Otto Grünmandl dazu ermuntert worden, nichts und niemanden zu kopieren, sondern eine eigene, unverwechselbare Spur zu finden und zu ziehen, erzählt Andreas Vitásek, wenn man ihn nach seiner Nähe zum Tiroler Kabarettisten, Schauspieler und Schriftsteller befragt. Jetzt hat Vitásek gemeinsam mit Grünmandls Sohn Florian aus Texten des Hallers das Hörspiel 'Grünmandl oder Das Verschwinden des Komikers' erstellt. Eine persönliche Begegnung mit dem Phänomen des Unverwechselbaren.
Mitwirkende:
Andreas Vitásek
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Mythos Tenor - Kein Wesen von dieser Welt

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 18. Nov 2017 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kathrin Hasselbeck
Produktion: BR 2017, 54 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: "Wisst ihr nicht, dass der Tenor kein Wesen von dieser Welt ist? Er ist eine Welt in sich!" - so schrieb es bereits Mitte des 19. Jahrhunderts der Komponist Hector Berlioz. Glaubt man den Anekdoten und Witzen über Tenöre, sind sie eitel und dumm. Im Licht der Operngeschichte erscheinen sie als gefeierte Stars, als Ausnahmetalente: Sie sind die Helden und Liebhaber auf der Bühne.
Mit hohem, kraftvollem Ton bewegen sie sich in stimmlichen Extremlagen - scheinbar unmännlich und doch voller Sexappeal. Ein Tenor lebt immer mit der Gefahr, dass die Stimme versagt. Er hat mit dem Druck und den Erwartungen von außen zu kämpfen. Aber ihm winkt die Chance auf ewigen Ruhm, siehe Enrico Caruso, Fritz Wunderlich oder Luciano Pavarotti.
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Die Quellen sprechen

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 18. Nov 2017 15:05, (angekündigte Länge: 111:32)
Autor(en): Katarina Agathos
Michael Farin
Auch unter dem Titel: Deutsches Reich 1933 - 1937 (1. Teil)
Deutsches Reich Januar 1938 - August 1939 (2. Teil)
Deutsches Reich und Protektorat September 1939 - September 1941 (3. Teil)
Polen September 1939 - Juli 1941 (4. Teil)
West- und Nordeuropa 1940-Juni 1942 (5. Teil)
Deutsches Reich und Protektorat Okt. 1941–März 1943 (6. Teil)
Sowjetunion mit annektierten Gebieten I (7. Teil)
Sowjetunion mit annektierten Gebieten II (8. Teil)
Polen: Generalgouvernement August 1941-1945 (9. Teil)
Polen: Eingegliederte Gebiete Aug. 1941–1945 (10. Teil)
Deutsches Reich und Protektorat April 1943–1945 (11. Teil)
West- und Nordeuropa Juli 1942-1945 (12. Teil)
Slowakei, Rumänien, Bulgarien 1938–1945 (13. Teil)
Südost- und Südeuropa 1941–1945 (14. Teil)
Ungarn 1944–1945 (15. Teil)
Das KZ Auschwitz 1942–1945 und die Zeit der Todesmärsche 1944/45 (16. Teil)
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 - 1945 (Untertitel)
Produktion: BR/Institut für Zeitgeschichte 2013 2015, 882 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Dokumentation
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhaltsangabe: "Wir stehen als Juden vor der Tatsache, daß eine uns feindliche Macht die Regierungsgewalt in Deutschland übernommen hat", heißt es im Leitartikel der Jüdischen Rundschau am Tag nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Der erste Teil der Höredition dokumentiert chronologisch die deutsche Judenpolitik bis 1937. Dreißig historische Schriftstücke zeugen davon, wie die deutschen Juden mit allen Mitteln - durch neu geschaffene Verordnungen oder durch rohe Gewalt - drangsaliert, entrechtet und aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Die Masse der Bevölkerung reagierte darauf passiv. "Des Juden Los ist: nachbarlos zu sein", schrieb 1935 der Berliner Rabbiner Joachim Prinz: "Wir würden das alles nicht so schmerzlich empfinden, hätten wir nicht das Gefühl, dass wir einmal Nachbarn besessen haben."
Diese "fehlende Anteilnahme", so heißt es in der Einleitung des ersten Bandes der Publikation Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, sei "das vielleicht wichtigste Verhaltensmuster der deutschen Gesellschaft gewesen, das den Mord an den europäischen Juden begünstigte". Doch bestand das Ziel der NS-Politik zunächst darin, durch Vertreibung "die restlose Ausschaltung des Juden aus der deutschen Lebensgemeinschaft" zu erreichen.
Fünf jüdische Überlebende des Holocaust sowie zwei Schauspieler geben den historischen Dokumenten ihre Stimme. Sie berichten von den Massenentlassungen jüdischer Beamter, von reichsweiten antijüdischen Boykotts, von Misshandlungen im ersten offiziellen KZ in Dachau, von der Verdrängung der Juden aus dem öffentlichen Dienst, den Schulen, aus der Wirtschaft und von der Entrechtung mittels der Durchsetzung des "Arierparagraphen" und der "Nürnberger Gesetze". Als Goebbels Ende 1937 die "Beseitigung" der Juden aus dem deutschen Kulturleben verkündete, hatten mehr als 125.000 Juden Deutschland verlassen.
Expertenkommentar: Lobende Erwähnung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
Eine ausdrücklich lobende Erwähnung vergibt die Jury an die dokumentarische Hör-Edition des Bayerischen Rundfunks „Die Quellen sprechen“, deren Gegenstand die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland ist. Diese engagierte, wichtige Arbeit verdient große Beachtung, entzieht sich aber durch ihren streng dokumentarischen Charakter der vergleichenden Bewertung mit den übrigen eingereichten Arbeiten aus dem Hörspielgenre.
Mitwirkende:
Bibiana Beglau
Matthias Brandt
Wiebke Puls
Zeitzeugen Ursula Beyrodt
Zeitzeugen Henry Brandt
Zeitzeugen Ernst Grube
Zeitzeugen Anita Lasker-Wallfisch
Zeitzeugen Max Mannheimer
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats (Lobende Erwähnung) 01 2013
Links: Externer Link Homepage
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ARD Radio Tatort 46:

Abschaum

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Nov 2017 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR 4 - Samstag, 18. Nov 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR Info - Samstag, 18. Nov 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Friedemann Schulz
Produktion: HR 2011, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Harald Krewer
Komponist(en): Christian Mevs
Inhaltsangabe: Nebe ist zwangsversetzt worden, von Mainhattan in die tiefste Provinz, Rotenburg an der Fulda. Man wirft ihm vor, einen Gangster gefoltert zu haben. Ein anderer Vorwurf, den er sich selbst macht, betrifft den Tod einer Frau, die er geliebt hat. So empfindet er Rotenburg zugleich als Ort der Verbannung und der Sühne. Die Kollegen, auf die er in dem kleinen Kommissariat trifft, empfindet er als Feinde, vor denen man sich in acht nehmen muß. Kaum ist Nebe in dem ansonsten beschaulichen Ort eingetroffen, stößt er auf einen grausigen Doppelmord, es scheint, als habe er das große Verbrechen nach Rotenburg an der Fulda mitgebracht. Ein Geschwisterpaar, das man im Ort als "Abschaum" bezeichnet und das offenbar in geschwisterlicher Liebe zwei Söhne miteinander hat, ist auf bestialische Weise erschlagen worden. Zwei Stuhlbeine als Mordwaffen und ein merkwürdiger Fund im Briefkasten - Nebe in seiner Isolation ist für solche Zeichen empfänglich, er nennt es den Klang der Worte.
Mitwirkende:
Nebe Sebastian Blomberg
Schmoll Martin Engler
Panzer Hanno Koffler
Cindy Sandra Gerling
Linda, Postbotin Barbara Philipp
Leiter des Jugendamtes Hartmut Volle
Dr. Jäger, Rechtsmediziner Sascha Nathan
Rudolf Ingo Hülsmann
Arno Daniel Drewes
Zahnarzt Michael Goldberg
Frau des Zahnarztes Ricarda Klingelhöfer
Bodo Kenzo Uhlig
Tischler Martin Rentzsch
Tammi Jakob Assheuer
Anwalt Thomas Huber
Michael Lucke
Ellen Schulz
Benedikt Greiner
Nils Kreutinger
Jonas Schlagowsky
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Dazwischen - Intersexuelle Menschen erzählen

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Nov 2017 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Karla Krause
Produktion: DLR 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton: Thomas Monnerjahn
Ton: Michael Kube
Regieassistenz: Matthias Karow
Inhaltsangabe: Ihr Geschlecht ist im Alltag nicht vorgesehen. Allenfalls in der Mythologie tauchen Zwitter oder Hermaphroditen auf. Eltern sind überfordert, wenn ihr Neugeborenes keine eindeutigen Geschlechtsmerkmale hat und stimmen vorschnell Operationen zu. Mit unumkehrbaren Folgen für das Kind. Noch ist es eine Ausnahme, wenn intersexuelle Menschen ihre Biografien veröffentlichen. Es geht um Skalpelle und Hormone, Chromosomen und Keimdrüsen, ums Verdrängen und Verheimlichen. Die Zumutungen einer Gesellschaft, die ein "Dazwischen" nicht erträgt.
Mitwirkende:
Lisa Hrdina
Gabriele Blum
Andreas Tobias
Romanus Fuhrmann
Karla Krause
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Die Brüder Löwenherz

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Nov 2017 19:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Astrid Lindgren
Auch unter dem Titel: Wir sehen uns in Nangijala wieder ... (1. Teil)
Kein Häuflein Dreck! (2. Teil)
Produktion: WDR 2011, 104 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Maria Fremmer
Komponist(en): Henrik Albrecht
Technische Realisation: Margot Melchior
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Oliver Metz
Dramaturgie: Matthias Wegener
Inhaltsangabe: Krümel ist todkrank. Er weiß, dass er bald sterben wird und er hat Angst, aber sein größerer Bruder Jonathan tröstet ihn. Er erzählt ihm von Nangijala. So heißt das Land, in das die Menschen nach dem Tode kommen. Es ist ein Land voller Sagen und Abenteuer, irgendwo hinter den Sternen gelegen, sagt Jonathan. Jedoch, wer hätte gedacht, dass Jonathan vor Krümel nach Nangijala geht? Krümel und Jonathan treffen sich im geheimnisvollen Paradies und Krümel, der sich selbst für den ängstlichsten Jungen hält, den er kennt, muss bald sehr viel Mut beweisen. Das friedliche, freie Leben in Nangijala wird von einem grausamen Tyrannen bedroht und für die Brüder Löwenherz beginnt ein Abenteuer, dessen Größe der kleine Krümel sich in seinen furchtlosesten Nächten nicht hätte erträumen können.
Expertenkommentar: Begründung der AUDITORIX Fachjury:
"In diesem Hörspiel nach dem Kinderbuchklassiker von Astrid Lindgren geht es vor allem um die Themen Erwachsenwerden, Verantwortung übernehmen und Tod. Der kleine Krümel Löwenherz ist schwer erkrankt und wird nicht mehr lange leben. Doch sein Bruder Jonathan macht ihm immer wieder Mut, indem er ihm von einem paradiesischen Land erzählt, in dem die Toten leben. Als beide sich dann in diesem Land wieder sehen, haben sie einen abenteuerlichen Kampf gegen einen grausamen Tyrannen zu bestehen.
In die Ich-Erzählung von Krümel sind szenische Elemente eingelagert, teils als Hintergrund zur Erzählung, teils als eigenständige kurze Einheiten, sodass sich ein spannendes Märchengeschehen entwickelt. Dabei vermag das eindrucksvolle Spiel der Sprecherinnen und Sprecher nicht nur Trauer und Melancholie zu vermitteln, sondern auch Mut zu machen, sich mit dem Thema Sterben und Tod auseinander zu setzen."
Altersempfehlung der Jury: ab 8 Jahren
Mitwirkende:
Krümel Löwenherz, Erzähler Oscar Krüger
Jonathan Löwenherz Tom Schilling
Matthias Gerd Baltus
Sophia Astrid Meyerfeldt
Jossi Thomas Fritsch
Hubert Bernhard Schütz
Veder Gregor Höppner
Kader Tom Zahner
Mutter Therese Hämer
Kind Luzie Kurth
Orwar Matthias Matschke
Dodik Thomas Anzenhofer
Pjuke Albert Kitzl
Frau Juliane Ledwoch
Mann Dimitri Tellis
Mann Bernd Rehse
Frau Fabienne Hesse
Mann Philipp Sebastian
Komparse Cem Gökras
Komparse Alexandra Schlensog
Komparse Malte Müller
Komparse Violetta Duda
Komparse Jochen Horch
Komparse Negar Nasseri
Komparse Marcel Eid
Komparse Ali Marcel Yildiz
Komparse Ferdi Özten
Komparse Christian Nelaimischkies
Links: Externer Link Homepage von Astrid Lindgren
Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Nie mehr warten

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 18. Nov 2017 20:00, (angekündigte Länge: 49:00)
Autor(en): Dietmar Dath
Thomas Weber
Produktion: SWR 2017, 50 Min. (Stereo) -
Regie: Iris Drögekamp
Thomas Weber
Komponist(en): Thomas Weber
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: John Krol
Dramaturgie: Frank Halbig
Inhaltsangabe: A, B und C - eine Stimme für den Umsturz, eine dagegen und eine, die sich nicht entscheiden will: Das Stück bildet den Moment ab, in dem Lenin aus dem Exil zurückkehrt und deutlich macht, dass die Revolution, die das Regime des Zaren gestürzt hat, ihm nicht genügt. Der Umsturz, der nach seinem alten russischen Kalenderzeitraum "Februarrevolution" heißt, war für ihn nur das Vorspiel einer Umwälzung hin zum Sozialismus. Das Szenario ist ein dreiseitiger Konflikt: Ja, nein, vielleicht. Alle drei Standpunkte, die während des Dramas in Bewegung geraten, sind in einer Krise und wissen das: Stimme A will nie mehr warten, bis die Gelegenheit zum Versuch da ist, eine völlig neue Gesellschaftsgeschichte zu beginnen, Stimme B will nie mehr warten, bis endlich das friedliche und gesetzmäßige, ruhige und freie Leben beginnt, also die Zeit von Krieg und Aufstand vorbei ist, und Stimme C will nie mehr auf den Moment warten, an dem sich zeigt, welche der beiden anderen Haltungen die unbezweifelbar richtige ist. Alle drei erleben die historische Situation "zwischen Februar und Oktober" 1917 als eine ungeheure Anstrengung, in der zwar alles auf eine Entscheidung hindrängt, die aber eben noch nicht gefallen ist. So wird die Gegenwart ständig von Rückblicken und Visionen heimgesucht.
Eine besondere, geheimnisvolle Rolle spielen Briefe Lenins an seine Geliebte Inessa Armand, deren verborgener zweiter Text zwischen den Zeilen sich im Drama "Nie mehr warten" als eine Art Song herausstellt.
Mitwirkende:
Effie Rabsilber
Christian Redl
Susanne-Marie Wrage
Martin Rentzsch
Links: Externer Link Homepage des Kammerflimmer Kollektief
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Broken German

Sendetermine: DLF - Samstag, 18. Nov 2017 20:05, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Tomer Gardi
Produktion: SWR 2017, 60 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Noam Brusilovsky
Bearbeitung: Noam Brusilovsky
Regieassistenz: Lukas Fütterer
Ton und Technik: Matthias Fischenich
Ton und Technik: Sonja Röder
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhaltsangabe: Ein Spiel mit Identitäten, Chronologie, Perspektiven.
Ein israelischer Mann erzählt in gebrochenem Deutsch. Er erzählt, babylonisch-lebendig, von Radili Anuan, der sich in Berlin nach Anpöbelungen durch Skins ein Messer gekauft, es dann aber vergraben hat. Und von einer linken WG, die Jahre später einen Dokumentarfilm auf der Suche nach dem vergrabenen Messer machen will. Er erzählt von einer Reise nach Berlin mit seiner Mutter. Statt ihrer eigenen nehmen sie zwei fremde Koffer vom Flughafen mit, die sich als Koffer eines Arabers und einer aus Eritrea geflüchteten Frau herausstellen. Der Mann trägt fortan die Kleider der Frau, seine Mutter die des Mannes. Er bespricht mit seiner Mutter Erinnerungen an ein von den Deutschen besetztes Dorf in Rumänien, hält eine Rede zur Neueröffnung des Kafka-Instituts (vormals Goethe-Institut), lässt sich als Arbeitsmigrant in der Prosa eine fremde Sprache nachts im Jüdischen Museum einschließen und entdeckt dort in der Besenkammer eine Leiche: "Also keine Angst. Ich nehme keiner Deutsche Literat seine Arbeit weg. Und deshalb musste ich das Jüdische Museum Besenkammer Tür aufmachen. Für die schwarze Arbeit. Ins deutsche Sprache. Und weil so sind wir Schriftsteller. Wir machen geschlossene Besenkammer Türe auf."
Mitwirkende:
Abschalom / Radili Dor Aloni
Mutter Aviva Joel
Linker Künstler Meik van Severen
Eden Noam Brusilovsky
Polizistin Hannah Müller
Antisemitischer Mann / Mann in der Akademie / Literaturkritiker Horst Hildebrand
Tomer Gardi Tomer Gardi
Jaime Ferkic
Britta Geister
Florian Hein
Daniel Mühe
Johanna Oetzmann
Antje Keil
Sofia Flesch Baldin
Preise / Auszeichnungen: ARD Hörspielpreis 2017
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ARD Radio Tatort 46:

Abschaum

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 18. Nov 2017 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR 4 - Samstag, 18. Nov 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR Info - Samstag, 18. Nov 2017 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Friedemann Schulz
Produktion: HR 2011, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Harald Krewer
Komponist(en): Christian Mevs
Inhaltsangabe: Nebe ist zwangsversetzt worden, von Mainhattan in die tiefste Provinz, Rotenburg an der Fulda. Man wirft ihm vor, einen Gangster gefoltert zu haben. Ein anderer Vorwurf, den er sich selbst macht, betrifft den Tod einer Frau, die er geliebt hat. So empfindet er Rotenburg zugleich als Ort der Verbannung und der Sühne. Die Kollegen, auf die er in dem kleinen Kommissariat trifft, empfindet er als Feinde, vor denen man sich in acht nehmen muß. Kaum ist Nebe in dem ansonsten beschaulichen Ort eingetroffen, stößt er auf einen grausigen Doppelmord, es scheint, als habe er das große Verbrechen nach Rotenburg an der Fulda mitgebracht. Ein Geschwisterpaar, das man im Ort als "Abschaum" bezeichnet und das offenbar in geschwisterlicher Liebe zwei Söhne miteinander hat, ist auf bestialische Weise erschlagen worden. Zwei Stuhlbeine als Mordwaffen und ein merkwürdiger Fund im Briefkasten - Nebe in seiner Isolation ist für solche Zeichen empfänglich, er nennt es den Klang der Worte.
Mitwirkende:
Nebe Sebastian Blomberg
Schmoll Martin Engler
Panzer Hanno Koffler
Cindy Sandra Gerling
Linda, Postbotin Barbara Philipp
Leiter des Jugendamtes Hartmut Volle
Dr. Jäger, Rechtsmediziner Sascha Nathan
Rudolf Ingo Hülsmann
Arno Daniel Drewes
Zahnarzt Michael Goldberg
Frau des Zahnarztes Ricarda Klingelhöfer
Bodo Kenzo Uhlig
Tischler Martin Rentzsch
Tammi Jakob Assheuer
Anwalt Thomas Huber
Michael Lucke
Ellen Schulz
Benedikt Greiner
Nils Kreutinger
Jonas Schlagowsky
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Fernfahrerblues - Eine Lange Nacht auf der Straße

Sendetermine: DLR - Samstag, 18. Nov 2017 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 18. Nov 2017 23:05
Autor(en): Ralf Bei der Kellen
Produktion: DLF/DLR 2008, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Rita Höhne
Ton: Bernd Friebel
Inhaltsangabe: Fernfahrer. Als Bremser auf Autobahnen und Verursacher von schweren Unfällen stehen sie ständig im Kreuzfeuer der Kritik. Auf der anderen Seite sind sie das Rückgrat einer hochgradig arbeitsteiligen Wirtschaft und Beweger der durch die Globalisierung internationalisierten Warenströme. Es scheint das Schicksal der Fahrer und ihrer Maschinen zu sein, dass jeder sie braucht, aber niemand sie will. Wie kaum ein anderer steht der Fernfahrer außerhalb der Gesellschaft, in der er sich bewegt. Im Laufe der letzten 60 Jahre hat sich um ihn eine komplette Subkultur entwickelt - es gibt eigene Zeitschriften, Internetportale, Festivals und Musik. Die Fahrerkabinen der 40-Tonner sind rollende Single-Haushalte, für Familie, Freunde und Hobbies ist oft nur wenig Zeit. Von der vielbeschworenen und -besungenen Romantik des Berufs ist heute kaum noch etwas übrig. Immer schärfere Kontrollmechanismen sowie ständig steigender Termindruck haben die einstigen „Kapitäne der Landstraße“ zu Dieselknechten degradiert. Heute wird von den Fernfahrern dieselbe Effizienz verlangt wie von den Maschinen, in denen sie leben. Darüber hinaus sind die Verdienstmöglichkeiten durch die große Konkurrenz aus den osteuropäischen Ländern extrem geschrumpft. Was sind es für Menschen, die diesen Job machen und was hält sie hinter dem Steuer ihrer 40-Tonner? Der Autor - selbst aus einer Fernfahrerfamilie stammend - begleitet sie eine Lange Nacht auf der Straße.
Mitwirkende:
Stefan Kaminski
Markus Hoffmann
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