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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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19 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 17. Februar 2018

Der lombardische Kurier

Sendetermine: DLF - Samstag, 17. Feb 2018 00:05, (angekündigte Länge: 53:18)
Autor(en): Giorgio Scerbanenco
Produktion: MDR 2006, 54 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komponist(en): Mario Schneider
Cornelius Renz
Ton: Holger König
Übersetzung: Christiane Rhein
Inhaltsangabe: Darf ein Ermittler der Gerechtigkeit nachhelfen, wenn er weiß, dass der Täter durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen wird? In seinem dritten Fall steht Duca Lamberti schockiert am Bett der jungen Lehrerin, die gerade an ihren schweren Verletzungen gestorben ist. Sie wurde von ihren halbwüchsigen Schülern im Klassenzimmer einer Abendschule brutal misshandelt und vergewaltigt. Voller Zorn über diese bestialische Tat ist Lamberti fest entschlossen, diesen Fall mit allen Mitteln aufzuklären. Minutiös studiert er die Akten der verhafteten Schüler, die fast alle aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen und teilweise vorbestraft sind. Aber auch in den nachfolgenden Einzelverhören findet Duca trotz massivem Druck auf die jungen Männer keine Anhaltspunkte dafür, wer an dem orgiastischen Massaker beteiligt war. Jeder behauptet, es seien die anderen gewesen. Am Ende beschleicht Duca der Verdacht, dass ein Erwachsener die Schüler angestiftet und auch ihr Verhalten gegenüber der Polizei mit ihnen einstudiert hat. Als sich der einzige Junge, der vielleicht zu einer Aussage bereit gewesen wäre, in den Tod stürzt, wagen Lamberti und sein Vorgesetzter Carrua ein riskantes Experiment: Duca nimmt einen der Schüler, Carolino, mit zu sich und hofft, durch materielle und emotionale Zuwendung sein Vertrauen zu gewinnen. Zunächst scheint sein Plan aufzugehen, doch dann entschließt sich Carolino, hin und her gerissen zwischen der Hoffnung auf ein besseres Leben und der Angst vor dem Heim, zu fliehen. Er ahnt nicht, dass er beschattet wird. Aber die alternde Hure Marisella, die er um Hilfe bittet, erkennt die Gefahr für ihn und für sich. Entschlossen nimmt sie die Sache in die Hand...
Mitwirkende:
Dr. Duca Lamberti Martin Reinke
Commissario Carrua Klaus Manchen
Sergente Mascaranti Reiner Heise
Livia Ussaro Irina Wanka
Listza Amela Herceg
AlbertaRomani Heidi Ecks
Ernesta Romani Liv-Juliane Barine
Beatrice Carmen Birk
Marisella Domenici Andrea Solter
Tante Irm Hermann
Carolino Marassi Oliver Urbanski
Carletto Attoso Philipp Niedersen
Fiorello Grassi Maximilian Dinnebier
Michele Domenici Jonas Hien
Vero Verini Sebastian Kaufmane
Hausmeisterin Ursula Werner
Krankenschwester Corinna Waldbauer
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Feuerfest und Donauwalzer - Eine Lange Nacht in Alt-Wien

Sendetermine: DLR - Samstag, 17. Feb 2018 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 17. Feb 2018 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Andreas Kloner
Produktion: DLF/DLR 2012, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolaus Schloz
Inhaltsangabe: Der Begriff „Alt-Wien“ ist ein „guter Schmäh“, würde man in Wien sagen. Mit dem Abbruch der Wiener Stadtmauern ab 1858, an deren Stelle in den Folgejahren die Wiener Ringstraße entstand, blickten die Bewohner recht bald auf ein Wien zurück, das es in dieser romantischen Gestalt und Unbeschwertheit nie gegeben hat. Im Mittelpunkt dieser Verklärung stand die unmittelbare Vergangenheit, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hier begegneten sich Künstler wie Ludwig van Beethoven sowie die Altersgenossen Franz Schubert, Josef Lanner und Johann Strauß Vater und trugen mit ihrer Musik zur Romantisierung dieser Zeit bei. In Wirklichkeit war das Wien der Biedermeierzeit beherrscht vom Spitzelwesen unter der Ägide eines Fürsten Metternich, von tödlichen Krankheiten wie Cholera, Lungenschwindsucht und Syphilis, vom unsäglichen Gestank der offenen Fleischerläden und jener Exkremente, den Tausende von Pferden tagtäglich in den engen Gassen und Straßen innerhalb der Stadt zurückließen. Theaterleute wie Johann Nestroy oder Ferdinand Raimund haben - soweit es die Zensur zuließ - der Stadt und ihren Einwohnern einen Spiegel der herrschenden Zustände vorgehalten.
Mitwirkende:
Ulrike Beimpold
Michael Dangl
Markus Hering
Nikolai Kinski
Cornelius Obonya
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Protest und Widerstand

Sendetermine: DLR - Samstag, 17. Feb 2018 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): N.N. N.N.
Produktion: RIAS 1963, ca. 30 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Zweimal 75 Jahre Zeitgeschichte, aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Der Propagandaminister ruft auf zum "letzten Kampf", die Münchener Studenten verurteilen die NS-Diktatur und werden dafür ermordet.
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Wollt Ihr den totalen Krieg?

Sendetermine: DLR - Samstag, 17. Feb 2018 05:05
Autor(en): n.n. n.n.
Produktion: RIAS 1989, ca. 30 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Die Goebbels-Rede im Berliner Sportpalast am 18.02.1943
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Von Zagreb nach Halberstadt

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 17. Feb 2018 09:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 17. Feb 2018 09:04, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Duška Roth
Produktion: MDR 2018, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Ton: Holger Kliemchen
Regieassistenz: Thekla Harre
Inhaltsangabe: Sommer 1991. Während im Radio „Wind of Change“ von den Scorpions läuft, packt der Vater einen Koffer in einen Müllsack, setzt sich in seinen Opel Kadett und fährt los. Zwei Wochen später verlässt auch die damals elfjährige Autorin Kroatien, zusammen mit ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder. Ziel ist Deutschland, ein Dorf in Hessen. Sie beantragen Asyl und kommen so in die Mühle der Bürokratie. Von einer Asylbewerberunterkunft in die nächste werden sie transferiert, bis es schließlich in Halberstadt zur Familienzusammenführung kommt. Doch ein Happy End gibt es nicht. Duška Roth erzählt die Geschichte ihrer Flucht nach Deutschland. Es ist ein persönlicher Blick auf die Zeit des Umbruchs in den 1990er Jahren und ein Einblick in die Erlebnisse Asylsuchender in Deutschland.
Mitwirkende:
Marina Frenk
Christian Melchert
Barbara Trommer
Lutz Harder
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Staudingergasse 6 - Alltag an einer Wiener Brennpunktschule

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 17. Feb 2018 09:05 (Ursendung)
Autor(en): Günter Kaindlstorfer
Produktion: ORF 2018, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Aylin, Bojan, Yasin, Shirin, Zlatko und ihre Freunde kommen aus 22 Nationen - etwa aus der Türkei, Serbien, Syrien, Polen, Nigeria, Bosnien-Herzegowina und Afghanistan. Sie besuchen die 'Neue Mittelschule' in der Staudingergasse - eine sogenannte Brennpunktschule in Wien-Brigittenau.
'Viele unserer Kinder kommen aus sozial benachteiligten Familien', weiß Monika Wenzel, seit 2013 Direktorin an der NMS: 'Und es ist einfach so, dass diese Kinder besonders viel Zuwendung brauchen'.
Diese Zuwendung versuchen fünfunddreißig Lehrkräfte an der Staudingergasse ihren Schülerinnen und Schülern zu geben - so gut es mit den begrenzten Ressourcen, die Kindern und Lehrkräften zur Verfügung stehen, eben geht. 'Vor allem der Platzmangel ist ein Problem', sagt Monika Wenzel: 'Unser Schulgebäude stammt noch aus der Gründerzeit, die Klassen sind viel zu klein, wir haben keinen Sportplatz und keinen Außenbereich, den winzigen Schulhof, den's gibt, kann man im Sommer wegen der brutalen Hitze nicht betreten. Also, da müsste dringend etwas getan werden'.
Platzmangel ist allerdings nur eine Herausforderung, der sich die Pädagoginnen und Pädagogen der NMS Staudingergasse stellen müssen. Die anderen heißen: Analphabetismus, Lern- und Leseschwäche, ethnischer Pluralismus, religiöse Intoleranz - und Gewalt in der Familie.
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Start-up Orchestra! - Von der Leidenschaft gemeinsam Musik zu machen

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 17. Feb 2018 12:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Stefan Zednik
Produktion: WDR 2018, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Regieassistenz: Sophie Garke
Inhaltsangabe: Es ist schwierig sich mit einem professionellen Orchester ohne staatliche Förderung am Markt zu behaupten. Aber denen, die es versuchen, scheint es etwas zu geben, das sich nicht mit sicherem Gehalt und garantiertem Rentenanspruch aufwiegen lässt. Nirgendwo in der westlichen Welt gibt es so viele Orchester wie in Deutschland. Meist sind sie staatlich subventioniert, bekommen Förderung von Stadt und Land. Doch immer wieder versuchen junge sehr gut ausgebildete Musikerinnen und Musiker ihre Ideen von musikalischem Klang und musikalischer Arbeit mit eigenen Ensembles umzusetzen. Unabhängig von vorhandenen Strukturen gründen sie Orchester, versuchen sie am Leben zu halten und ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Der Autor hat drei Ensembles mit unterschiedlichem Anspruch, von unterschiedlicher Größe, mit unterschiedlichen Zielen begleitet und beobachtet. Hat mit Fachleuten aus Wirtschaft und Management gesprochen und gefragt: Sind freie Orchester in dieser hochsubventionierten Kulturlandschaft überhaupt möglich? Wie muss die Vision, wie muss die Planung eines solchen Unternehmens aussehen? Wie lässt sich musikalische Leidenschaft in künstlerischen Erfolg und künstlerischer Erfolg in wirtschaftlichen Ertrag verwandeln? Es geht um das Glück, gemeinsam Musik zu machen, und um die Frage: Kann man davon leben oberhalb der Prekariatsgrenze?
Mitwirkende:
Daniel Werner
Martin Bross
Dominik Freiberger
Irina Scholz
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Yoko Ono

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 17. Feb 2018 13:05
Autor(en): Jenni Roth
Auch unter dem Titel: Ausflug in eine Welt der Ideen (Untertitel)
Produktion: BR 2013, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexandra Distler
Inhaltsangabe: Es gab Zeiten, da war sie die meist gehasste Frau, bestimmt aber die berühmteste Witwe der Welt. Provokateurin, Aktivistin, Gründerin einer Kunstbewegung - es gibt nicht vieles, was Yoko Ono nicht erlebt oder ausgelassen hat in ihrem Leben. An ihrem 80. Geburtstag ist sie immer noch die vielleicht bekannteste unbekannte Künstlerin der Welt: Jeder kennt ihren Namen, aber keiner weiß, was sie eigentlich macht. Deshalb jetzt: Ein Besuch in Yokos Welt. Das Feature führt uns nach New York, Upper Westside, 72. Straße, direkt am Central Park. Das Dakota Building ist eine Luxusadresse, Dirigent Leonard Bernstein hat hier gewohnt, Sting, oder Frankenstein-Monster Boris Karloff. Vor den schweren Flügeltüren: die klickenden Kameras der Touristen.
Yoko Ono bekommt davon nichts mit. In Socken begegnen wir ihr in ganz realen Räumen, am Tisch neben ihrer gelben Einbauküche und im Flur, in dem ihre Gemäldesammlung hängt. Wir betreten aber auch virtuelle Räume, in denen junge Künstler wie Peaches ihre Songs remixen und davon erzählen, wie die alte Lady bis heute die Kunstwelt prägt. Räume voller Geräuschcollagen und Fluxuskunst, in dem wir in Grapefruit lesen, dem Buch für "Instructions and performances", das einen Einblick gibt in die Ideenwelt der Konzeptkünstlerin, etwa mit Anleitungen wie: "Schau in die Sonne, bis sie zum Quadrat wird". Räume, in denen Yoko wieder vier Jahre alt ist und im Kopf schon Konzeptkunst entwirft. In denen John und Yoko vom Weltfrieden träumen. Vielleicht finden wir in einem der Räume auch die Antwort auf die Frage, was eigentlich aus dem Apfel geworden ist, in den Lennon bei ihrer ersten Begegnung gebissen hat und der bis heute symbolhaft für den Anfang einer einzigartigen Beziehung steht.
Mitwirkende:
Ina Luzia Hildebrand
Antje Marta Schäffer
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Der Klang der Seele - Warum uns Musik berührt

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 17. Feb 2018 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): David Koch
Produktion: BR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: David Koch
Inhaltsangabe: Gänsehaut, Herzklopfen oder gar Tränen: Solche starken, emotionalen Reaktionen erleben wir nicht nur, wenn wir verliebt sind, sondern auch beim Musikhören. Dabei wissen wir nie genau, wann und mit welcher Intensität ein solcher Moment kommt. Wenn er dann auf einmal da ist, ist er unvergleichlich. Es sind jene Augenblicke eines Konzertbesuchs, bei denen die Zeit still zu stehen scheint und an die wir uns immer wieder gerne zurückerinnern. Aber warum übt die Musik auf uns Menschen überhaupt so einen magischen Reiz aus? Wie reagiert unser Körper auf Klänge und wie gehen wir damit um? Wie funktioniert die geheimnisvolle Beziehung zwischen dem Menschen und der Musik?
Mitwirkende:
Annabel Thiel
Nick Sternitzke
David Koch
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Wagnis Weiße Rose

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 17. Feb 2018 15:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Michael Farin
Katrin Seybold
Auch unter dem Titel: Es lebe die Freiheit! (1. Teil)
Ihr Geist lebt weiter (2. Teil)
Produktion: BR 2012, 102 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Originalton
Regie: Katrin Seybold
Michael Farin
Komponist(en): zeitblom
Inhaltsangabe: Wagnis Weiße Rose: ein Dokumentarhörspiel aus Briefen der jungen Widerstandskämpfer, eine Montage aus den Flugblättern der Weißen Rose, gelesen von jungen Schauspielern, und ein Mosaik aus Erinnerungssplittern von Begleitern der Widerstandsarbeit der Münchner Studenten in den Kriegsjahren 1942 und 1943. Gefährten, Freundinnen und Geschwister, darunter manche, die niemand vorher gefragt hat, sprechen über die Kerngruppe des Münchner Freundeskreises: über Alexander Schmorell, die Geschwister Scholl, Willi Graf, Christoph Probst und Professor Kurt Huber. Sie erzählen, wie sie Flugblattaktionen unterstützten, wie sie Gestapoverhöre und Volksgerichtshof überstanden. Durch ihre Aussagen wird klar, welche Wurzeln, welche Motive und welches Umfeld diese bedeutendste Widerstandsbewegung der Deutschen Studenten ausgemacht haben. Die Zeugen berichten von scheinbar Vergangenem und doch rufen ihre Berichte unausweichlich die Frage nach Gegenwärtigem hervor, nach unserem Verhalten heute. Die Interviews wurden im Zusammenhang mit der Arbeit am Dokumentarfilm Die Widerständigen / Zeugen der Weißen Rose von Katrin Seybold in den Jahren 2000 bis 2004 geführt. Wenn die Zeugen von damals heute sprechen, klingt es so, als erzählten sie Selbstverständliches, als hätte jeder so handeln können. Die Befragungen, 60 Jahre danach, eröffnen Facetten des Widerstands der Weißen Rose aus heutiger Sicht.

Im Sommer 1942 tauchen in Süddeutschland Flugblätter der Weißen Rose auf. Sie prangern zum ersten Mal den Judenmord an, der "das fürchterlichste Verbrechen an der Würde des Menschen" sei. Die Schriften rufen auf zu Widerstand und Sabotage, "ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln". Sie enthalten Maximen von Aristoteles, Augustinus, Lao-Tse, Goethe, Schiller und Novalis.

Die Flugblätter enthalten auch Texte, die in den Leseabenden von Traute Lafrenz, der Freundin von Hans Scholl, eingebracht wurden, und Themen, die der Freundeskreis diskutierte. Sie sind die Widerspiegelung des Gedankenguts der Studenten und Schüler. Sie sind eine Großtat, in die Politik eingreifend, wie der Oberreichsanwalt Lautz beim Volksgerichtshof an den Reichsminister der Justiz, Dr. Thierack, schreibt: "Es handelt sich... wohl um den schwersten Fall hochverräterischer Flugblattpropaganda, der sich während des Krieges im Altreich ereignet hat."

Die Weiße Rose und deren Widerstand in der NS-Zeit werden häufig nur mit den Geschwistern Scholl gleichgesetzt, doch waren Menschen in ganz Deutschland aktiv. Bald nach dem Tod Christoph Probsts und der Geschwister Scholl blieben die Flugblätter in der Welt. Studenten am Münchner Chemischen Institut vervielfältigten sie, sie gingen von Hand zu Hand. Es folgten weitere Prozesse des Volksgerichtshofs, es gab Tote und Ende 1943 werfen die britischen Flugzeuge Hunderttausende des 6. Flugblatts über Deutschland ab. Die Flugblätter der Weißen Rose wurden zumeist, wo immer sie auch auftauchten, weiter gereicht, abgeschrieben, vervielfältigt, und es wurde begeistert darüber diskutiert. Warnungen von Eltern und Lehrern schlugen die Jugendlichen in den Wind. Traute Lafrenz- Page, die Freundin von Hans Scholl, brachte im November 1942 ein Flugblatt nach Hamburg und schickte mit der Post ein anderes nach. Hans Leipelt, Mitglied des Ulmer Freundeskreises und zum Tod verurteilt, brachte Ostern 1943 mit Marie-Luise Schultze-Jahn das sechste und letzte nach Hamburg.
Im Dokumentarhörspiel Wagnis Weiße Rose kommen neben Briefen und Flugblättern, gelesen von jungen Schauspielern, vor allem diejenigen Zeugen zu Wort, die Flugblätter weiter verbreiteten, die Gestapohaft und Volksgerichtshof überstanden. Im Zusammenhang mit der Arbeit am Dokumentarfilm Die Widerständigen / Zeugen der Weißen Rose von Katrin Seybold wurden mit ihnen in den Jahren 2000 bis 2004 zahlreiche Interviews geführt. Es sind Erinnerungen der Beteiligten, nach 60 Jahren, es sind Mosaiksteine, Facetten des Widerstands der Weißen Rose aus heutiger Sicht. Alle Zeugen sprechen über ihre Gefühle, ihre Ängste und Taten, stellen den verlogenen Gestapoprotokollen, den widerwärtigen Anklageschriften, die wohlbehalten in unseren Archiven liegen, ihre Sicht der Dinge entgegen. Eine subjektive Sicht, die aber möglicherweise spannender und vorbildhafter ist, als die von Beschönigung, verantwortungslosem Wegschauen und Manipulation geprägten Berichte, mit denen die nachfolgende Generation aufgewachsen ist. Für ihren Mut und ihre Opferbereitschaft ernteten die meisten der Befragten nichts, bis heute bleibt die Anerkennung der breiten Öffentlichkeit versagt, fast niemand kennt ihre Namen - es sind bisher ungehörte Stimmen der Weißen Rose.
Mitwirkende:
Lilo Fürst-Ramdohr
Elisabeth Hartnagel
Hans Hirzel
Anneliese Knoop-Graf
Traute Lafrenz-Page
Franz J. Müller
Dieter Sasse
Erich Schmorell
Herta Siebler-Probst
Birgit Weiß-Huber
Jürgen Wittenstein
Susanne Zeller-Hirzel
Lieselotte Dreyfeldt-Hein
Gerda Freise
Valentin Freise
Traute Lafrenz-Page
Marie-Luise Schultze-Jahn
Jürgen Wittenstein
Katja Bürkle
Julia Loibl
Tobias Schormann
Links: Externer Link Homepage Georg Zeitblom
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Wortartist mit Cello - Radiocollage für Franz Hohler

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 17. Feb 2018 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michael Augustin
Walter Weber
Produktion: RB 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Walter Weber
Ton und Technik: Adrian Eichmann
Inhaltsangabe: Am 1. März 2018 wird der Schweizer Autor, Kabarettist und Entertainer Franz Hohler 75. Jahre alt. Michael Augustin und Walter Weber gratulieren ihm mit einer audiophonen Collage.
Der Schweizer Franz Hohler ist der Alleskönner unter den deutschsprachigen Schriftstellern. Viele Jahre war er auf ungezählten Kabarettbühnen unterwegs. Mit großem Erfolg ist er im Radio und im Fernsehen aufgetreten, ist Autor von Hör- und Fernsehspielen, hat Romane und Theaterstücke, Erzähl- und Kinderbücher verfasst, Schallplatten und CDs produziert. Ein "realistischer Fantast oder fantasiebegabter Realist" (Urs Widmer), dem offenbar nichts unmöglich ist. Schon gar nicht der virtuose Umgang mit einem geradezu angeborenen Wortwitz, der ihn berühmt gemacht hat.
Mitwirkende:
Sprecher Jens Schellhass
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ARD Radio Tatort 119:

Im Königreich Deutschland

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 17. Feb 2018 17:05
Autor(en): Katja Röder
Produktion: SWR 2018, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Alexander Schuhmacher
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Judith Rübenach
Inhaltsangabe: Eine Gerichtsvollzieherin wird vor ihrer Haustüre von einem Unbekannten überfallen und kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch das war nicht der erste Vorfall dieser Art, sie wird systematisch verfolgt, im Internet wird Hetze gegen die Frau betrieben. Aber ist sie wirklich so unschuldig, wie sie tut? Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der bösartigen Kampagne eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, ordnen Finkbeiner und Brändle die Räumung der alten Schule an, die die vierköpfige Gruppe illegal besetzt hält. Doch der Einsatz des Sondereinsatzkommandos geht schief, ein Polizist wird aus einem Hinterhalt angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat auf den Polizisten geschossen? Auf der Tatwaffe, einer Armbrust, befinden sich weder Fingerabdrücke noch andere Spuren, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Um den Fall zu lösen, tauchen die beiden Ermittler in die skurrile Welt der Reichsbürger und ihrer wirren Weltanschauungen ein.
Mitwirkende:
Xaver Finkbeiner Ueli Jäggi
Nina Brändle Karoline Eichhorn
Sieger Matti Krause
Hanno Beierlein THerese Hämer
Udo Knöpfle Uwe Freuss
Elke Kiefer Astrid Meyerfeldt
Bertram (Berti) Becker Isaak Dentler
Volker Pogge Jürg Löw
Eva Knöpfle-Fischer Lisa Wildmann
Dr. Jost Kollmer Nikolaj Alexander Brucker
Bühler (SEK) Thomas Höhne
Grumbach Ekkehard Skoruppa
Müller (Losgewinner) Tobias Steinhart
Notrufstelle Martin Buntz
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Neun Stockwerke neues Deutschland - Über ein Haus in Gladbeck

Sendetermine: DLR - Samstag, 17. Feb 2018 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Reinhard Schneider
Produktion: WDR/SWR 2017, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Reinhard Schneider
Inhaltsangabe: Als der Autor das Haus in Gladbeck vor sieben Jahren zum ersten Mal porträtierte, traf er auf ein Dorf in der Vertikalen, mit Spannungen zwischen den Bewohnern, aber auch Freiräumen für ein "Leben und Leben lassen" mit Hartz 4. Nun sind mit neuen Kulturen neue Herausforderungen dazugekommen. Lebens-, Flucht- und Überlebens-Geschichten treffen aufeinander, Hoffnungen, Träume und Konflikte überkreuzen sich. Dahinter die Frage nach Vereinbarkeiten des sozialen Gefüges: Clanstrukturen auf Balkan-Seite, freundliche, aber verunsicherte Syrer und Iraker, um ihre Selbstbehauptung kämpfende Alteingesessene. Als Modell gesehen bildet das Hochhaus Teile der sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik ab.
Mitwirkende:
Moritz Heidelbach
Daniel Berger
Martin Bross
Edda Fischer
Louis Friedemann Thiele
Ulrich Noethen
Links: Externer Link Homepage von Reinhard Schneider
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Marderschreck

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 17. Feb 2018 18:05
Autor(en): Barbara Schibli
Produktion: EIG 2018, 7 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Andreas Stosch
Inhaltsangabe: Jugendliche hängen in einem Einkaufszentrum rum, immer nach der Schule, Nachmittag für Nachmittage. Doch sie werden nicht länger geduldet. Nicht zuletzt mit Ultraschall wird versucht, sie zu vertreiben, ein Marderschreck wird gegen sie eingesetzt - doch sie rebellieren!
Das "SonOhr" ist das Festival für Hörspiele, die in der Schweiz frei produziert werden. Das "SonOhr" findet am Wochenende vom 23. Februar in Bern statt. In Zusammenarbeit mit dem Festival senden wir nun immer in Anschluss an die "Kilroy"-Doppelfolgen freie Hörspielproduktionen aus der Schweiz.
Mitwirkende:
Thomas Kramer
Björn Borresch
Julius Kuhn
Jurate Braginaite
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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 17. Feb 2018 19:05 Teil 1/6, (angekündigte Länge: 41:00)
Autor(en): Michael Ende
Auch unter dem Titel: Ein folgenreicher Entschluss (1. Teil)
In der Hand der Bonzen (2. Teil)
Gefahr im Tal der Dämmerung (3. Teil)
Die Drachenstadt im Land der Tausend Vulkane (4. Teil)
Kummerland, Alte Straße 133 (5. Teil)
Die schwimmende Insel (6. Teil)
Produktion: WDR 2009, 247 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Komponist(en): Mike Herting
Regieassistenz: Philine Velhagen
Technische Realisation: Günther Kaspar
Geräusche: Wilmont Schulze
Inhaltsangabe: Jim Knopf kommt als Baby in einem geheimnisvollen Paket auf der winzig kleinen Insel Lummerland an. Als der Junge heranwächst, fasst König Alfons der Viertel vor Zwölfte schweren Herzens den Beschluss, dass Emma, die Insel-Eisenbahn, von Lukas, dem Lokomotivführer, abgeschafft werden muss. So sehr hängt Lukas an seiner alten Lok, dass er lieber die Insel verlässt, als sich von ihr zu trennen. Aber so sehr hängt Jim an seinem Freund Lukas und auch an Emma, dass er sich nicht davon abhalten lässt, mit den beiden auf die Reise ins Ungewisse zu gehen...

Zusammen mit Lukas und Emma hat Jim Knopf die kleine Insel Lummerland verlassen. Auf der Suche nach einer neuen Heimat stechen sie mit der zu einem Schiff umgebauten Emma in See, und segeln bis nach China. Dort gewinnen sie die Freundschaft des chinesischen Kaisers. Sie erfahren, dass die Prinzessin Lizzy entführt wurde, und beschließen sogleich, das kleine Mädchen zu befreien. Eine kleine Flaschenpost von ihr weist den beiden die richtige Richtung, und so machen sie sich auf den Weg bis ans Ende der Welt, und ohne zu wissen, ob sie von dort jemals wiederkehren werden...

Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer und die dicke Emma haben den Drachen Mahlzahn besiegt und die Kinder befreit. Zur Belohnung darf sich Jim Knopf mit der Prinzessin von China verloben, und Emma erhält einen Orden. Zum Glück haben Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer den Drachen Mahlzahn nicht getötet, sondern mit nach China genommen. Jetzt liegt der alte Drache im Elefantenhaus, und Seltsames geht mit ihm vor. Da die beiden Freunde mit Emma zurück nach Lummerland möchten, die Insel aber nicht groß genug ist, um alle drei wieder aufzunehmen, fragen sie den Drachen, um Rat. Und tatsächlich: Er schickt sie voller Hoffnung aufs Meer hinaus...
Mitwirkende:
Erzähler Ulrich Noethen
Lukas Jörg Schüttauf
Jim Knopf Dante Selke
Emma Frank Köllges
König Alfons Michael Brandner
Herr Ärmel Wilfried Hochholdinger
Frau Waas Manon Strache
Prinzessin Li Si Mariann Schneider
Herr Tur Tur Ernst-August Schepmann
Nepomuk Steffen Scheumann
Frau Mahlzahn Henriette Thimig
Kaiser Michael Habeck
Ping Pong Laura Maire
Kapitän Wolfgang Völz
Briefträger Matthias Haase
Oberbonze Peer Augustinski
Bonze Hans Holzbecher
Bonze Heinrich Giskes
Piratenhauptmann Oliver Stritzel
Pirat Thomas Balou Martin
Pirat Hanns Jörg Krumpholz
Pirat Fabian Gerhard
Pirat Karsten Dahlem
Links: Externer Link Homepage Mike Herting
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Du musst gewinnen

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 17. Feb 2018 20:00, (angekündigte Länge: 44:00)
Autor(en): Michael Stauffer
Produktion: SRF 2016, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Johannes Mayr
Michael Stauffer
Tontechnik: Tom Willen
Inhaltsangabe: Ein Hörspiel über die Widrigkeiten des Hörspielmachens: Mit dem grössten Budget und den höchsten Erwartungen wird Dichterstauffer ins Hörspielstudio geschickt. Er soll mal wieder einen richtigen Hörspiel-Knaller fabrizieren. Stauffer gibt alles. Doch der Schuss droht nach hinten loszugehen.
Eigentlich fängt die Woche im Hörspielstudio gut an: Stauffer ist motiviert, die Praktikantin aufmerksam und zumindest ein Schauspieler gut vorbereitet. Die Aufnahmen beginnen. Doch der zuständige Dramaturg ist mit den ersten Ergebnissen nicht zufrieden. Immer wieder zitiert er Stauffer aus der laufenden Produktion zu sich ins Büro. Mal sind ihm die Aufnahmen «zu wenig bedeutungsvoll», mal «zu sehr bedeutungsvoll», mal zu «klamaukig» und schliesslich «komplett für die Mülltonne». Bald dreht Stauffer am Rad - und alle anderen drehen mit.
Mitwirkende:
Stauffer Michael Stauffer
Dramaturg Ralf Homann
André André Willmund
Katka Katka Kurze
Paulina Paulina Kerber
Tom Tom Willen
Martin Tom Kobel
Links: Externer Link Homepage Michael Stauffer
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twenty days of optimism - ein akustisches itinerar

Sendetermine: DLF - Samstag, 17. Feb 2018 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Hartmut Geerken
Produktion: DLF 2017, 60 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hartmut Geerken
Technische Realisation: Hanna Steger
Technische Realisation: Ernst Hartmann
Inhaltsangabe: eine zwanzig tage dauernde seereise auf dem unter deutscher flagge fahrenden containerschiff ,optimism’ von la spezia in italien nach freemantle in australien. schon nach wenigen tagen gibt es, ausser wasser, nichts mehr zu sehen, der horizont erstreckt sich rundum & nur noch die mehr oder weniger gleichmäßigen geräusche des schiffes sind tag & nacht in den ohren. die originalkopfmikrofone sind an verschiedenen stellen des schiffes täglich für nur drei minuten geöffnet. am tag 1 der seereise von morgens 07.00 bis 07.03, am tag 2 von 08.03 bis 08.06, am tag 3 von 09.06 bis 09.09 usw. bis zum letzten tag der reise von nachts 02.57 bis 03.00. es sind die geräusche des schiffes & der auf 12 stockwerken gestapelten container, aber auch der seegang ist akustisch präsent, stimmen (etwa beim durchfahren des suezkanals), das tippgeräusch der mechanischen schreibmaschine des autors in seiner kabine & die musik, die er beim schreiben hört, stimmengewirr & karaokeversuche in der messe der crew usw. neben diesen geräuschen aus einer noch nicht digitalen welt, berichtet der autor über seine eigenen erfahrungen & befindlichkeiten & von dem buch über den bombenkrieg in seiner geburtsstadt, an dem er während der reise arbeitet. die friedliche meditation einer seereise, durch die vielfältigen sounds der einzigen klangquelle ‚schiff‘ akustisch nachvollziehbar gemacht, wird vorsichtig kontrastierend tangiert von den traumata einer kindheit & einer stimme, die mit hilfe von buchstaben & silben auf der suche nach antworten ist, für die eine entsprechende sprache noch nicht existiert.
Mitwirkende:
Hartmut Geerken
Links: Externer Link Homepage von Hartmut Geerken
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Geronimo

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 17. Feb 2018 21:05 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Leon de Winter
Produktion: NDR 2018, 216 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist(en): Andreas Bick
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Technische Realisation: Sebastian Ohm
Regieassistenz: Lisa Krumme
Übersetzung: Hanni Ehlers
Inhaltsangabe: Osama bin Laden: Seit den Anschlägen vom 11. September die meistgesuchte Zielperson des FBI. Fieberhaft wurde nach ihm gefahndet, jahrelang erfolglos. Dann endlich, in der Nacht zum 2. Mai 2011 der Durchbruch: US-Soldaten eines Kommandos erschossen den Al-Kaida-Führer bei der Erstürmung seines Anwesens in Pakistan. So zumindest die offizielle Verlautbarung. Aber ist es so auch gewesen? Leon de Winter erzählt eine atemberaubend andere Version der Geschichte.
Mitwirkende:
Sylvester Groth
Barbara Nüsse
Matthias Bundschuh
Stephanie Eidt
Birte Schnöink
Peter Kurth
Michael Rotschopf
Beate Rysopp
Gala Winter
Wolf-Dietrich Sprenger
Martin Engler
Mirco Kreibich
Ibrahima Sanogo
Julian Greis
u.a.
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Feuerfest und Donauwalzer - Eine Lange Nacht in Alt-Wien

Sendetermine: DLR - Samstag, 17. Feb 2018 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 17. Feb 2018 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Andreas Kloner
Produktion: DLF/DLR 2012, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolaus Schloz
Inhaltsangabe: Der Begriff „Alt-Wien“ ist ein „guter Schmäh“, würde man in Wien sagen. Mit dem Abbruch der Wiener Stadtmauern ab 1858, an deren Stelle in den Folgejahren die Wiener Ringstraße entstand, blickten die Bewohner recht bald auf ein Wien zurück, das es in dieser romantischen Gestalt und Unbeschwertheit nie gegeben hat. Im Mittelpunkt dieser Verklärung stand die unmittelbare Vergangenheit, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hier begegneten sich Künstler wie Ludwig van Beethoven sowie die Altersgenossen Franz Schubert, Josef Lanner und Johann Strauß Vater und trugen mit ihrer Musik zur Romantisierung dieser Zeit bei. In Wirklichkeit war das Wien der Biedermeierzeit beherrscht vom Spitzelwesen unter der Ägide eines Fürsten Metternich, von tödlichen Krankheiten wie Cholera, Lungenschwindsucht und Syphilis, vom unsäglichen Gestank der offenen Fleischerläden und jener Exkremente, den Tausende von Pferden tagtäglich in den engen Gassen und Straßen innerhalb der Stadt zurückließen. Theaterleute wie Johann Nestroy oder Ferdinand Raimund haben - soweit es die Zensur zuließ - der Stadt und ihren Einwohnern einen Spiegel der herrschenden Zustände vorgehalten.
Mitwirkende:
Ulrike Beimpold
Michael Dangl
Markus Hering
Nikolai Kinski
Cornelius Obonya
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