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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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23 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 19. Mai 2018

Da gibt es nichts zu lachen - Eine Lange Nacht der fröhlichen Pessimisten

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Mai 2018 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 19. Mai 2018 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Rolf Cantzen
Produktion: DLF/DLR 2015, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Hilsbecher
Inhaltsangabe: Jung, dynamisch, pragmatisch und vor allem optimistisch - diese Eigenschaften zeichnen erfolgreiche Menschen aus. So jedenfalls verheißt es die einschlägige Ratgeberliteratur. Die Unterhaltungsindustrie liefert dazu die Freizeitvariante: Alle sind gut gelaunt, 'cool'" natürlich. Sie tragen ein Lächeln im Gesicht und verschicken Smileys. Wer sich dem entzieht, trifft auf wenig Sympathien oder wird schnell als depressiv pathologisiert. Optimistisch stimmt nach wie vor auch die Fortschrittsgewissheit, die spätestens seit der Aufklärung die Geschichtsauffassungen prägte. Doch schon Sophokles weiß: "nicht geboren zu werden, (ist) für die Erdbewohner am besten." Die Gnostiker der Spätantike drängt ihre Weltwahrnehmung zu der Vermutung, dass nur ein böser Schöpfer diese Welt erschaffen haben kann. Philosophische Gegenstimmen werden auch in der Philosophie laut. Schopenhauer und seine Schüler sensibilisieren für menschliches Leid. In der Melancholie verbinden sich Freude und Leid zu einer Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle und Humor verbinden. Fröhliche Pessimisten empfehlen zunächst einmal anzunehmen, dass alles schief gehen wird, um sich dann positiv überraschen zu lassen.
Mitwirkende:
Heidrun Grote
Patrick Blank
Markus Michalsky
Caroline Junghanns
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Abschied von Lucienne

Sendetermine: DLF - Samstag, 19. Mai 2018 00:05, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Pierre Boileau
Thomas Narcejac
Produktion: SWF 1984, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Wolf Gremm
Bearbeitung: Wolf Gremm
Komponist(en): Charles Kalman
Übersetzung: Sabine Reinhardt
Inhaltsangabe: Bei der Rückkehr von einer Dienstfahrt erwartet den Speisewagenkellner Paul Chavane eine schlechte Nachricht. Seine Frau liegt nach einem Autounfall im Koma. Lucienne soll sich mitten in der Nacht noch hinter das Steuer gesetzt haben? Unvorstellbar für Paul. In ihrer Handtasche findet er den Schlüssel zu einem Luxusappartement in einem entlegenen Pariser Bezirk - an der Tür Luciennes Mädchenname! Paul zieht in die Wohnung ein und erkundet das geheime Leben der Frau, die er so gut zu kennen glaubte...
Mitwirkende:
Erzählerin Rita Engelmann
Chavane Helmut Wöstmann
Dominique Gisela Keiner
Onkel Ludovic Hans Wyprächtiger
Marie-Ange Christel Koerner
Friedrich von Bülow
Eike Gallwitz
Charles Kalman
Andreas Mannkopff
Dietmar Saebisch
Margarete Salbach
Willi Schneider
Martin Semmelrogge
Berth Wesselmann
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Fremde Heimat - Mit der Großfamilie auf Ostpreußentour

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 19. Mai 2018 09:04, (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 19. Mai 2018 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Katrin Albinus
Produktion: SWR 2016, 31 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Maidon Bader
Inhaltsangabe: Ostpreußen ist für viele, die nach dem 2. Weltkrieg von dort flüchten mussten, ein Sehnsuchtsort geblieben. Ihre Nachkommen haben dafür oft wenig Verständnis. Doch die Zeit Wird knapp, die alten Ostpreußen sterben aus. Wer das Land der Großeltern sehen will, muss sich ranhalten. Die Autorin hat die Chance genutzt. Mit drei Generationen ihrer Großfamilie ist sie im Bus durch die verlorene Heimat ihrer Vorfahren gereist. Unterschiedliche Erwartungen, Befürchtungen und politische Ansichten trafen dabei aufeinander. Und dunkle Ahnungen mussten der Realität weichen.
Mitwirkende:
Isabella Bartdorff
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Glaube nicht alles, was du selber denkst

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 19. Mai 2018 09:05 (Ursendung)
Autor(en): Gregor Walch
Auch unter dem Titel: Eine fantasievolle Reise zur mentalen Stärke (Zusatz)
Produktion: ORF 2018, 54 Min. (Stereo) - Feature
Textauswahl: Anna Kuncio
Inhaltsangabe: Zufriedenheit, Glück, Gesundheit, die Erfüllung Ihrer Herzenswünsche - das alles und noch viel mehr versprechen über zwei Millionen Suchergebnisse dem, der im Internet nach 'Mentaltraining' sucht. Noch nie war es anscheinend leichter, seine innere Mitte zu finden und die Leichtigkeit des Lebens wiederzuentdecken.
Doch wo endet die Wissenschaft, und wo fängt der Glaube an, und was hat das alles mit der Quantenphysik zu tun?
Begeben Sie sich gemeinsam mit dem Autor auf die Suche nach Ihrer mentalen Stärke und entdecken Sie auf einer fantasievollen Reise humorvolle, spannende und widersprüchliche Antworten. Zu Wort kommen unter anderem der ehemaliger Skisprungtrainer Alexander Pointner, die Neurowissenschafterin Anja Ischebeck, der Quantenphysiker Markus Arndt und Mirjam Wolf, Sportpsychologin und Mentaltrainerin des österreichischen Frauenfußballteams: 'Wir kennen das, dass Dinge die ich mir vorstelle, auch so passieren und ich dementsprechend das Gefühl habe, ich bin vorbereitet'.
Mitwirkende:
Ursula Scheidle
Alexander Rossi
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Fremde Heimat - Mit der Großfamilie auf Ostpreußentour

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 19. Mai 2018 09:04, (angekündigte Länge: 30:00)
MDR Kultur - Samstag, 19. Mai 2018 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Katrin Albinus
Produktion: SWR 2016, 31 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Maidon Bader
Inhaltsangabe: Ostpreußen ist für viele, die nach dem 2. Weltkrieg von dort flüchten mussten, ein Sehnsuchtsort geblieben. Ihre Nachkommen haben dafür oft wenig Verständnis. Doch die Zeit Wird knapp, die alten Ostpreußen sterben aus. Wer das Land der Großeltern sehen will, muss sich ranhalten. Die Autorin hat die Chance genutzt. Mit drei Generationen ihrer Großfamilie ist sie im Bus durch die verlorene Heimat ihrer Vorfahren gereist. Unterschiedliche Erwartungen, Befürchtungen und politische Ansichten trafen dabei aufeinander. Und dunkle Ahnungen mussten der Realität weichen.
Mitwirkende:
Isabella Bartdorff
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Gesellschaft des Spektakels - Innenansichten aus dem Zentrum für Politische Schönheit

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 19. Mai 2018 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Manuel Gogos
Produktion: DLF 2018, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Kattanek
Ton und Technik: Gunther Rose
Inhaltsangabe: Ob mit dem Versuch, die Kanzlerin Angela Merkel meistbietend bei Ebay zu versteigern oder der Aktion, vor dem Bundestag Gräber für Fluchtopfer aus dem Mittelmeer auszuheben – das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) bewirbt sich mit seinem aggressiven Humanismus und seinen aufsehenerregenden ,Bildstörungen’ um einen Platz in der Aufmerksamkeitsökonomie der Bundesrepublik Deutschland. In einer Gesellschaft des Spektakels wird die Kunstopposition selbst spektakulär. Bislang hat sich die situationistische Gruppe des ZPS im Verpuppungsstadium ihrer Aktionen immer bedeckt gehalten. Jetzt erhält der Autor erstmals Einblick in ihre Kampagnenarbeit – von der Ideenfindung und Stoff entwicklung bis zur Logistik ihrer Großproduktionen. In diesem Fall steht eine Frage im Vordergrund: Wie führt man einen Feldzug gegen die Neuen Rechten, der ebenso gewaltfrei ist wie militant?
Mitwirkende:
Torben Kessler
Anne Esser
Gerd Daaßen
Christoph Wittelsbürger
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Heute mit beschränkter Haftung? - Keine Gesellschaft ohne Zukunft

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 19. Mai 2018 13:05
Autor(en): Gesche Piening
Produktion: BR 2017, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Gesche Piening
Ton und Technik: Daniela Röder
Inhaltsangabe: Dass die Zukunft die Verlängerung der Gegenwart ist, ist längst ein Gemeinplatz. Warum aber lebt die Gemeinschaft noch immer so, als ob es keinerlei Verbindung zwischen heute und morgen gäbe? Sind wir zu dumm, zu faul, zu resigniert oder zu vielbeschäftigt oder ist es ein Mix aus Zynismus und Hedonismus, der uns lahmlegt und vom Handeln abhält? "Heute mit beschränkter Haftung?" fragt nach unserer Bereitschaft für unsere heutige Lebensweise doch noch Verantwortung zu übernehmen und den damit verbundenen Bequemlichkeitsverlust in Kauf zu nehmen: Denn was wird aus einer Gesellschaft, die ihre eigene Zukunft aus den Augen verliert, die nachfolgende Generationen vergisst und die Endlichkeit von Ressourcen ignoriert? Was wird aus einer Gesellschaft, die sich um die Haftung drückt? Ausgangspunkt für die Suche nach einer zukunftsträchtigeren Antwort ist die Frage, wer wir persönlich, gesellschaftlich und politisch denn - im Idealfall - einmal gewesen sein wollen. Was wünschen wir uns, was von uns persönlich und von uns als Gesellschaft - im Idealfall - einmal erzählt werden wird? Und was verlangt uns dieser Wunsch bereits heute ab, wenn wir ihn ernst nehmen und wollen, dass er einmal Wirklichkeit werden wird?
Mitwirkende:
Christian Baumann
Ursel Böhm
Katja Bürkle
Frank Manhold
Heinz Peter
Marlen Reichert
Friedrich Schloffer
Xenia Tiling
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Ein dickes Fell

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 19. Mai 2018 14:00 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 55:19)
Autor(en): Heinrich Steinfest
Auch unter dem Titel: Einführung in das Töten (1. Teil)
Lauter Tote (2. Teil)
Die Gude-Story Kopenhagen (3. Teil)
Produktion: ORF/SWR 2015, 165 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Komponist(en): Otto Lechner
Inhaltsangabe: Der norwegische Botschafter wird in der Wiener Albertina erschossen. Im Auftrag der norwegischen Regierung macht sich der einarmige Privatdetektiv Markus Cheng an die Aufklärung des Falls. Dabei stößt er auf die Machenschaften des Archivars Smolek, der offenbar eine Hausfrau und Mutter als Auftragskillerin engagiert hat. Doch die Sache läuft aus dem Ruder: Das nächste Opfer ist bereits in ihrem Visier…
Mitwirkende:
Erzähler Wolfram Berger
Markus Cheng Ulrich Reinthaller
Anna Gemini Anne Bennent
Carl Gerti Drassl
Kurt Smolek Erwin Steinhauer
Magda Gude Dörte Lyssewski
Sam Soluschka Michael Dangl
Dalgard Tilo Nest
Lilith Elfriede Irrall
Ginette Rubinstein Dorothee Hartinger
Oberstleutnant Straka Michael König
Thanhouser Ljubisa Lupo Grujcic
Einar Gude Paul Matic
Polizist Reinhold G. Moritz
Dussek Linde Prelog
Wirt Horst Eder
Botschafter Ronald Kuste
Musiker/innen .
Akkordeon, Keyboard, Electronics Otto Lechner
Bassklarinette, Oboe, Flöte Georg Graf
Schlagzeug Herbert Reisinger
Geige Toni Burger
Gitarre Karl Ritter
Theremin Pamelia Stickney
Geige Joanna Lewis
Cello Melissa Coleman
Bratsche Elaine Funkhauser
Links: Externer Link Homepage Otto Lechner
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Homo Faber

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 19. Mai 2018 14:04 Teil 1/6 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 19. Mai 2018 18:04 Teil 2/6 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Max Frisch
Produktion: HR/Der Hörverlag 2018, ca. 330 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heinz Sommer
Ton und Technik: Jean Szymczak
Ton und Technik: Christian Bader
Regieassistenz: Susann Schütz
Dramaturgie: Hans Sarkowicz
Inhaltsangabe: Unter dem Eindruck der rasanten technischen Aufrüstung während des Zweiten Weltkrieges, und vor allem angesichts der beiden Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki, notiert Max Frisch Ende der 1940er Jahre in sein Tagebuch: "Wir können, was wir wollen, und es fragt sich nur noch, was wir wollen; am Ende unseres Fortschritts stehen wir da, wo Adam und Eva gestanden haben; es bleibt uns nur noch die sittliche Frage." Bis 1957, als sein Roman Homo faber erscheint, hat sich die Geschwindigkeit der technischen Entwicklungen noch einmal rasant beschleunigt. Der Titel meint dabei nicht nur die zentrale Figur des Romans, sie ist ein feststehender anthropologischer Begriff: Als 'Homo Faber' bezeichnet man seit der Antike den Menschen als werkzeugmachendes Wesen. Bevor Frisch Schriftsteller wurde, arbeitete er als Architekt, unter dem Eindruck dieses in großen Teilen technischen Berufs, konstatiert Frisch, "der moderne Mensch [lebe] an sich selbst vorbei und [ergebe] sich dabei der Machbarkeitseuphorie der Technik. Sein tiefstes Wesen und sein Schicksal geraten ihm dabei aus dem Blick, menschliche Beziehungen und Kommunikation unterwerfen sich dem Diktat der Naturwissenschaften." Jetzt erkennt Frisch also nicht mehr nur ein moralisches Problem in einer zusehends durchtechnisierten Welt, sondern auch ein emotionales – der Mensch, der glaubt, das Leben nach den Gesetzen von Logik und Wissenschaft organisieren zu können, kommt sich zusehends selbst abhanden, er verliert sukzessive seine Kommunikationsmöglichkeiten, seine Empathiefähigkeit sowie das Bewusstsein für die eigenen Ängste und Sehnsüchte. In der kalten Sprache eines Berichts greift Frisch bereits vor etwa siebzig Jahren eine Sorge auf, die heute zwischen Twitter, WhatsApp und Facebook mehr und mehr zu unserem Alltag wird. Manche Sätze aus Homo faber klingen dabei fast schon wie Statements eines gegenwärtigen, technikbegeisterten Blogs: "Der Mensch als Beherrscher der Natur, und wer dagegen redet, der soll auch keine Brücke benutzen, die nicht die Natur gebaut hat. Dann müsste man schon konsequent sein und jeden Eingriff ablehnen, das heißt: sterben an jeder Blinddarmentzündung. Weil Schicksal!"
Mitwirkende:
Max Ueli Jäggi
Walter Matthias Brandt
Hanna Eva Mattes
Sabeth Paula Beer
Ivy Valery Tscheplanowa
Herbert Sascha Nathan
Marcel Clément Guyot
Stewardess, Lautsprecher Mexico Victoria Sordo
Gast 1 (Spanier), Kubaner, Indio, Kellner Italien Alejandro Ramón Alonso
Gast 2 (Amerikanerin), Kubanerin 1, Partygast 2, Schwester Carrie Getman
Williams, Lautsprecher, An- und Absage Gerd Wameling
Pilot (amerik., mittelalt), Barkeeper, Concierge, Partygast 1, Driver, Lautsprecher John Julian
Mummy, Kubanerin 2, Partygast 4 Yollette Thomas
Professor O, Schweizer Fremdenpolizei Walter Hess
Schiffsgast Peter Trabner
Steward, Kubaner 2, Indio(s) Manolo Palma
Sabeths Freund, Zuhälter, Partygast 3 Jan Bluthardt
Jungen 1-4 Joshua und Nisha Wunder
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Tastenlöwen im Revier - 30 Jahre Klavierfestival Ruhr

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 19. Mai 2018 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sylvia Systermans
Produktion: BR 2018, 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Schmauchende Hochöfen, grollende Förderbänder und fettiger Kohlenruß sind im Ruhrgebiet Geschichte. Um den Wandel im Pott aktiv zu gestalten, gründeten Industrielle Ende der 80er-Jahre den Initiativ-Kreis Ruhr. Kunst und Kultur statt Kohle und Stahl war die Devise. Glanzvolles Leitprojekt: das Klavier-Festival Ruhr. Zwischen Wesel und Hagen treffen sich im größten Ballungsraum Deutschlands seit nunmehr 30 Jahren Pianisten von Weltrang. In alten Industriehallen und malerischen Wasserschlössern, modernen Konzerthäusern, Theatern, Museen, Klöstern und Kulturzentren geben sie Recitals und Liederabende, spielen Kammermusik und Orchesterkonzerte. Groß geschrieben wird beim Klavier-Festival Ruhr auch das Engagement für die Kleinen. Mehrfach wurde das ambitionierte Education-Programm bereits ausgezeichnet.
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Drachenreiter

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 19. Mai 2018 14:05 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Cornelia Funke
Produktion: SWR/NDR 2013, 161 Min. (Stereo) -
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Robert Schoen
Bearbeitung: Robert Schoen
Komponist(en): Tobias Unterberg
Inhaltsangabe: Eine abenteuerliche Reise liegt vor dem jungen Silberdrachen Lung und seinen Begleitern, dem schlagfertigen Koboldmädchen Schwefelfell und dem hilfsbereiten Waisenjungen Ben. Sie sind auf der Suche nach einem sicheren Ort für Lungs Artgenossen, für die es in der Menschenwelt keinen Platz mehr gibt. Die Freunde setzen ihre ganze Hoffnung auf den sagenumwobenen "Saum des Himmels". Dort, versteckt zwischen den Gipfeln des Himalaya, soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen. Auf ihrer langen Reise begegnen sie seltsamen Fabelwesen wie dem Homunkulus Fliegenbein oder dem Dschinn Asif und müssen viele kleine und große Gefahren meistern. Dabei ahnen sie nicht, dass etwas Böses sie beobachtet: Nesselbrand der Goldene ist ihnen auf der Spur, das gefährlichste Drachen jagende Ungeheuer, das die Welt je gesehen hat.
Mitwirkende:
Erzähler Gerd Wameling
Ben David Weyl,
Schwefelfell Sascha Icks
Fliegenbein Jens Wawrczeck
Lung Michael Tregor
Prof. Wiesengrund Robert Missler
Nesselbrand Helmut Krauss
Kiesbart Santiago Ziesmer
Lola Grauschwanz Martina Eitner-Ackeampong
Burr-burr-tschan / Basilisk Gottfried Breitfuß
Maja / Rosa Linda Olsansky
Subaida Eva Derleder
Schieferbart Horst Hildebrand
Prof. Schwertling Ernst Konarek
Gilbert / Asif / Schillerschwanz Kai Taschner
Tsenpo / Gipsbart Andreas Szerda
Bleiglanz / Seeschlange Berthold Toetzke
Links: Externer Link Homepage von Cornelia Funke
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Prozeß Mathias Klostermayer

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 19. Mai 2018 15:05, (angekündigte Länge: 83:45)
Autor(en): Fritz Meingast
Produktion: BR 1962, 86 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Walter Ohm
Komponist(en): Ferdinand Rexhäuser
Ton und Technik: Heinz Sommerfeld
Ton und Technik: Irene Thielmann
Inhaltsangabe: Der "bayerische Hiasl", Mathias Klostermayer, trieb sein berüchtigtes Wesen gegen Ende des 18. Jahrhunderts im bayrisch-schwäbischen Land zwischen Alpen und Donau. Vom Volk wurde er als ein revolutionärer Held angesehen, der gegen alle verhasste Herrschaft kämpfte. Bis auf den heutigen Tag lebt sein Andenken in Liedern, Moritaten und Geschichten weiter.
Aus den authentischen Unterlagen des Kriminal-Prozesses Mathias Klostermayer ersteht ein Bild eines Kampfes zwischen Arm und Reich, zwischen Jägern und Gejagten, der unsere Vorfahren heftig bewegte.
Mitwirkende:
Bischof Clemens Wenzeslaus Carl Wery
Hofrat Bauer Hellmut Renar
Mathias Klostermayer Fritz Straßner
Michael Klostermayer Willy Rösner
Franzl Ruth Drexel
Pater Clemens Hans Bauer
Anderl Reinhard Zeifüßl
Willibald Streitberger Ludwig Schmid-Wildy
Sattler Karl Hanft
Wirt von Osterzell Heinz Kargus
Jäger August Riehl
Oberamtmann Hans Pössenbacher
Lahnbauer Franz Fröhlich
Feldwaibel Ero Wacker
Prälat von Gölling Walter Holten
Fährmann Ernst Bartels
Gräfin la Motte Blanche Aubry
Studenten Thomas Adler
Studenten Gerhard Lippert
Bannrichter Fritz Rasp
Stockbauer Alfred Pongratz
Günter Becker
Christian Buggert
Walter Gnilka
Edi Günther
Gerd Harsdorf
Fritz Holthaus
Karl Obermayer
Hanns-Joachim Kwitschora
Fritz Wilm Wallenborn
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Johann Sebastian Bach und die schlaflosen Nächte des Grafen Keyserlingk

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 19. Mai 2018 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Markus Vanhoefer
Produktion: BR 2006, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Markus Vanhoefer
Inhaltsangabe: Ja, er konnte schimpfen, der Thomaskantor Johann Sebastian Bach zu Leipzig. Aber noch besser konnte er komponieren. Kein Wunder, dass der hochwohlgeborene Graf von Keyserlingk ihn zu sich rufen lässt. Der Musikus soll mit einer Komposition den leidenden Grafen von seiner Schlaflosigkeit befreien. Des Nachts, bei Cembaloklängen und Kerzenschein, beginnen sich die beiden Männer zu unterhalten: Über Bachs Leben, seine Kindheit, seine vielköpfige Familie und die Geheimnisse der Musik.
Mitwirkende:
Erzählerin Christiane Rossbach
Johann Sebastian Bach Michael Schwarzmaier
Graf Keyserlingk Michael Tregor
Anna Magdalena Bach Julia Fischer
Johann Adolph Hasse Hubert Mulzer
Bachs Vater Jochen Striebeck
Johann Christian Bach Jakob Vanhoefer
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ARD Radio Tatort 122:

Auf die Fresse

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 19. Mai 2018 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR Info - Samstag, 19. Mai 2018 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thilo Reffert
Produktion: MDR 2018, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Kanis
Dramaturgie: Thomas Fritz
Ton: André Lüer
Schnitt: Hans-Peter Ruhnert
Regieassistenz: Annett Krake
Inhaltsangabe: Florian, Fan des TSC Porta 1897, liegt im Koma. Er wurde bei einer Schlägerei zwischen Ultras rivalisierender Fußballvereine verletzt. Während die Ärzte um sein Leben kämpfen, beginnen Caroline Griem und Annika de Beer vom LKA Magdeburg die Ermittlungen. Doch sie stoßen auf eine Mauer des Schweigens, die mindestens so stabil ist wie der Stahlbeton des Magdeburger Stadions. Kommissarin Griem setzt ihre Hoffnung auf Marcel Lüderitz. Marcel hat über ein Dutzend Einträge in der Gewalttäter-Sport-Datei, aber er hat der Polizei auch schon einmal diskret geholfen, einen Täter zu überführen.
Mitwirkende:
Annika de Beer Nele Rosetz
Caroline Griem Anne Müller
Marcel Lüderitz Matti Krause
Stunz Dustin Semmelrogge
Hoffi Robert Gallinowski
Franka Burow Lena Stolze
Polizei- Notruf Andreas Keller
Dirk Görner Ronald Kukulies
Bischek Lukas Mundas
Hannah Ingold Antonia Schirmeister
Links: Externer Link Homepage von Thilo Reffert
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Homo Faber

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 19. Mai 2018 14:04 Teil 1/6 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 19. Mai 2018 18:04 Teil 2/6 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Max Frisch
Produktion: HR/Der Hörverlag 2018, ca. 330 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heinz Sommer
Ton und Technik: Jean Szymczak
Ton und Technik: Christian Bader
Regieassistenz: Susann Schütz
Dramaturgie: Hans Sarkowicz
Inhaltsangabe: Unter dem Eindruck der rasanten technischen Aufrüstung während des Zweiten Weltkrieges, und vor allem angesichts der beiden Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki, notiert Max Frisch Ende der 1940er Jahre in sein Tagebuch: "Wir können, was wir wollen, und es fragt sich nur noch, was wir wollen; am Ende unseres Fortschritts stehen wir da, wo Adam und Eva gestanden haben; es bleibt uns nur noch die sittliche Frage." Bis 1957, als sein Roman Homo faber erscheint, hat sich die Geschwindigkeit der technischen Entwicklungen noch einmal rasant beschleunigt. Der Titel meint dabei nicht nur die zentrale Figur des Romans, sie ist ein feststehender anthropologischer Begriff: Als 'Homo Faber' bezeichnet man seit der Antike den Menschen als werkzeugmachendes Wesen. Bevor Frisch Schriftsteller wurde, arbeitete er als Architekt, unter dem Eindruck dieses in großen Teilen technischen Berufs, konstatiert Frisch, "der moderne Mensch [lebe] an sich selbst vorbei und [ergebe] sich dabei der Machbarkeitseuphorie der Technik. Sein tiefstes Wesen und sein Schicksal geraten ihm dabei aus dem Blick, menschliche Beziehungen und Kommunikation unterwerfen sich dem Diktat der Naturwissenschaften." Jetzt erkennt Frisch also nicht mehr nur ein moralisches Problem in einer zusehends durchtechnisierten Welt, sondern auch ein emotionales – der Mensch, der glaubt, das Leben nach den Gesetzen von Logik und Wissenschaft organisieren zu können, kommt sich zusehends selbst abhanden, er verliert sukzessive seine Kommunikationsmöglichkeiten, seine Empathiefähigkeit sowie das Bewusstsein für die eigenen Ängste und Sehnsüchte. In der kalten Sprache eines Berichts greift Frisch bereits vor etwa siebzig Jahren eine Sorge auf, die heute zwischen Twitter, WhatsApp und Facebook mehr und mehr zu unserem Alltag wird. Manche Sätze aus Homo faber klingen dabei fast schon wie Statements eines gegenwärtigen, technikbegeisterten Blogs: "Der Mensch als Beherrscher der Natur, und wer dagegen redet, der soll auch keine Brücke benutzen, die nicht die Natur gebaut hat. Dann müsste man schon konsequent sein und jeden Eingriff ablehnen, das heißt: sterben an jeder Blinddarmentzündung. Weil Schicksal!"
Mitwirkende:
Max Ueli Jäggi
Walter Matthias Brandt
Hanna Eva Mattes
Sabeth Paula Beer
Ivy Valery Tscheplanowa
Herbert Sascha Nathan
Marcel Clément Guyot
Stewardess, Lautsprecher Mexico Victoria Sordo
Gast 1 (Spanier), Kubaner, Indio, Kellner Italien Alejandro Ramón Alonso
Gast 2 (Amerikanerin), Kubanerin 1, Partygast 2, Schwester Carrie Getman
Williams, Lautsprecher, An- und Absage Gerd Wameling
Pilot (amerik., mittelalt), Barkeeper, Concierge, Partygast 1, Driver, Lautsprecher John Julian
Mummy, Kubanerin 2, Partygast 4 Yollette Thomas
Professor O, Schweizer Fremdenpolizei Walter Hess
Schiffsgast Peter Trabner
Steward, Kubaner 2, Indio(s) Manolo Palma
Sabeths Freund, Zuhälter, Partygast 3 Jan Bluthardt
Jungen 1-4 Joshua und Nisha Wunder
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Das ist Entwicklungshilfe, die Hunger macht

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Mai 2018 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Caroline Nokel
Produktion: NDR 2017, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Guiseppe Majo
Inhaltsangabe: "Die extreme Armut und der Hunger in der Welt könnten besser bekämpft werden, wenn die Wirtschaft das Problem in die Hand nimmt", sagt die deutsche Bundesregierung. Von Hilfsorganisationen werden diese öffentlich-privaten Partnerschaften äußerst kritisch betrachtet. Sie befürchten, dass private Großinvestitionen in die Landwirtschaft armer Länder negative Folgen für die Ernährungssicherheit haben. Zum Beispiel in Sambia: Die DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft) finanziert dort "Zambeef", einen der größten Agribusiness-Konzerne Sambias, mit 13 Millionen Euro. Ihr staatlicher Auftrag: Armut zu mindern, und zwar durch unternehmerische Entwicklung. Die Menschenrechtsorganisation FIAN hält dies für eine Farce. Allein auf 20.000 Hektar werden Ölpalmen angebaut. Arbeitsplätze hat das Unternehmen aber nur sehr wenige geschaffen, denn die Landwirtschaft dort ist stark mechanisiert.
Mitwirkende:
Idil Üner
Pascal Odys
Hans Löw
Sebastian Zimmler
Michael Prelle
Mirco Kreibich
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Die Astronautin

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 19. Mai 2018 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thomas von Steinaecker
Produktion: BR/WDR 2018, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Science Fiction
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Komponist(en): Philip Stegers
Regieassistenz: Holger Buck
Technische Realisation: Markus Huber
Technische Realisation: Christian Schimmöller
Inhaltsangabe: Deirdre erwacht. Vier Jahr lang hat sie geschlafen. Eine Stimme hat sie geweckt. Nur allmählich beginnt sie, sich zu erinnern: Die Stimme heißt René und gehört dem Bordcomputer des Raumschiffs, auf dem sie sich befindet - allein. Deirdres Mission ist ebenso gefährlich wie wichtig: Zur Sicherung des Erbes der Menschheit soll sie Heritage-Files, auf denen bedeutende Kunstwerke gespeichert sind, zur äußersten unbemannten Weltraumstation HERMES transportieren und von dort an mögliche außerirdische Zivilisationen senden. Aber René hat eine schlechte Nachricht für sie: Der Kontakt zur Erde ist abgebrochen, der Grund dafür ist unklar, und die Weiterreise bis zur HERMES-Station, die noch Jahre dauert, kann ohne die Überwachung des irdischen Kontrollzentrums nicht stattfinden. Was nur ist geschehen? Handelt es sich um einen technischen Defekt des Raumschiffs? Und was macht man, um in dieser Situation die Nerven zu behalten? Deirdre flüchtet sich in Routine und spult ihr Notfall-Programm ab; nicht umsonst hat sie die Ausbildung zur Astronautin als Beste bestanden - damals, auf der Erde, auf der wegen der Klimaerwärmung die meisten Menschen inzwischen vom ausgetrockneten Land in gesicherte, hochtechnisierte urbane Zonen gezogen sind, wo DAS PROGRAMM für Wohlstand und Sicherheit sorgt.
Deirdre ging ganz in dieser schönen neuen Welt auf, in der regelmäßig in großen Hilfsaktionen die auf dem Land Zurückgebliebenen besucht wurden und ansonsten vor allem ein Prinzip galt: Optimierung durch Leistung. Aber dann wird Deirdres vermeintlich feste Fassade durch eine weitere dramatische Wendung an Bord des Raumschiffes erschüttert: René teilt ihr mit, dass die Erde zerstört wurde, und sie die einzige Überlebende und somit der letzte Mensch ist. Was zählt jetzt noch? Zählt überhaupt noch etwas? Und haben nicht die Heritage-Files, die sie transportiert, einen entscheidenden Fehler: Sie sind Kunstwerke und geben über den Alltag der Menschen kaum Auskunft. Mit der Hilfe Renés macht sich Deirdre daran, anhand ihres eigenen Lebens zu erkunden, was es wert ist, bewahrt zu werden - und was das überhaupt sein soll: ein Mensch.
"Die Astronautin" ist ein Kammerspiel im Weltraum. Und obwohl das Stück in der Zukunft angesiedelt ist, spiegelt es die gegenwärtige Filter-Bubble-Wohlfühl-Gesellschaften ebenso wie die momentane Verunsicherung in einer Welt, in der die künstlichen Intelligenzen dabei sind, menschlicher zu wirken als ihre Schöpfer.
Mitwirkende:
Deirdre Lena Lauzemis
René, Bordcomputer Felix Rech
Gerd, Ausbilder Martin Umbach
Robert Fischer Aurel Manthei
Martin Feifel
Beate Himmelstoß
Matthias Klie
Stella Kluge
Wiebke Puls
Ferdinand Schmidt-Modrow
Benedikt Schregle
Susanne Schroeder
Anton Winstel,
Paul Winstel
Luise Zehner
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Osman - Der Dschinn in der Klemme

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 19. Mai 2018 19:05 Teil 1/3, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Ute Krause
Auch unter dem Titel: Der Dschinn in der Klemme (Zusatz)
Produktion: WDR 2010, 149 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Thomas Werner
Bearbeitung: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Als Anton die staubige Flasche entkorkt, die er in einem kleinen Laden entdeckt hat, ahnt er nicht, welche Abenteuer auf ihn warten. Der Dschinn Osman, der aus der Flasche steigt, steht Anton zwar zu Diensten und erfüllt ihm auch gern einen Wunsch.
Aber leider ist das mit dem Wünschen gar nicht so einfach. Plötzlich finden sich Anton und seine Schwester in der Vergangenheit wieder und müssen eine Botschaft aus dem Heerlager der Türken schmuggeln, bevor sie wieder zurück können in ihre Zeit. Allerdings hat Osman ihnen eine wichtige Kleinigkeit verschwiegen ...
Mitwirkende:
Regina Lemnitz
Anton Göss
Johanna Bergmann
Albert Kitzel
Bülent Sharif
Rona Özkan
Ercan Altun
Ufuk Cam
Serhat Cokgezen
Ozan Yildirancan
Cem Göktas
Danilo Gajic
Isabella Archan
Friedemann Thiele
Martin Zuhr
Michael Holdinghausen
Georg Marin
Tunc Denizer
Ferhat Keskin
Fahri Sahin Sarimese
Filiz Kücükaksu
Asuman Cakmak
Filiz Odabasi
Kezban Tursun
Femet Fey
Betül Jülide Gülgec
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Patentöchter

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 19. Mai 2018 20:00, (angekündigte Länge: 47:00)
Autor(en): Julia Albrecht
Corinna Ponto
Produktion: WDR 2017, 48 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Annette Kurth
Bearbeitung: Mirko Böttcher
Technische Realisation: Peter Harsch
Regieassistenz: Leo Zander
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: Die Täter der RAF schweigen noch nach Jahrzehnten beharrlich. Julia Albrecht, Schwester einer RAF-Terroristin, und Corinna Ponto, Tochter eines Opfers der RAF, haben dagegen einen Dialog begonnen, der den Graben zwischen Angehörigen der Täter und der Opfer überspringt.
Am 30. Juli 1977 wurde Jürgen Ponto, Vorstandsprecher der Dresdner Bank, von der RAF ermordet. Beteiligt an dem Mord war Susanne Albrecht, Freundin der Familie Ponto. Ihre Schwester Julia, damals 13 Jahre alt, war die Patentochter von Jürgen Ponto. Dessen Tochter Corinna wiederum Patenkind der Familie Albrecht. Nach der Tat zerbrach die Verbindung zwischen den Familien. 30 Jahre später nimmt Julia Albrecht Kontakt auf zu Corinna Ponto. Es beginnt ein Dialog zwischen zwei Frauen, die beide, auf unterschiedliche Weise, von dem Terror des Deutschen Herbsts getroffen wurden. Es geht um Fragen der Schuld, der Täterschaft, der Versöhnung, und um die Aufarbeitung eines Kapitels der deutschen Geschichte, in dem immer noch viele Seiten unbeschrieben sind. Eine sehr persönliche Auseinandersetzung, die nicht nur privat ist, sondern hochpolitisch.
Mitwirkende:
Corinna Ponto Corinna Kirchhoff
Julia Albrecht Inka Friedrich
Guido Lambrecht
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 10 2017
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Die alte Tochter spricht mit ihrem jungen Vater

Sendetermine: DLF - Samstag, 19. Mai 2018 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gabriele Bigott
Produktion: MDR 2016, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Regie: Gabriele Bigott
Komponist(en): Tobias Morgenstern
Dramaturgie: Thomas Fritz
Ton: Holger König
Schnitt: Christian Grund
Schnitt: Hans-Peter Ruhnert
Regieassistenz: Thekla Harre
Inhaltsangabe: Als ihre Mutter hochbetagt stirbt, findet die im letzten Kriegswinter geborene Autorin im Wäscheschrank unter den Küchenhandtüchern die Briefe, die ihr Vater nach seiner Einberufung zur Wehrmacht an seine Braut geschrieben hat. Sie selbst hat ihn nie kennengelernt. Seit Sommer 1944 ist er, so die amtliche Auskunft, "bei Minsk vermisst". Eine Liebesgeschichte im Krieg, zerstört wie so viele. Nur, dass es diesmal die ihrer Eltern ist, in der sich die Berichte des jungen Vaters vom ungeliebten Soldatenleben, seine Liebesbeteuerungen und seine Hoffnungen auf ein glückliches Leben danach mit Erzählungen der Mutter und ihren eigenen Erinnerungen vermischen. Und sie die Stimme ihres Vaters sich aus dem brüchigen Papier erheben hört, der Fragen nicht beantworten, aber gestellt bekommen kann. Der nun erfahren soll, wie das Leben von Frau und Tochter weiterging, an dem teilzuhaben ihm verwehrt worden ist. Und ein nie geführtes Gespräch endlich stattfindet.
Mitwirkende:
Vater Christian Friedel
Tochter Cornelia Lippert
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ARD Radio Tatort 122:

Auf die Fresse

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 19. Mai 2018 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR Info - Samstag, 19. Mai 2018 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thilo Reffert
Produktion: MDR 2018, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Kanis
Dramaturgie: Thomas Fritz
Ton: André Lüer
Schnitt: Hans-Peter Ruhnert
Regieassistenz: Annett Krake
Inhaltsangabe: Florian, Fan des TSC Porta 1897, liegt im Koma. Er wurde bei einer Schlägerei zwischen Ultras rivalisierender Fußballvereine verletzt. Während die Ärzte um sein Leben kämpfen, beginnen Caroline Griem und Annika de Beer vom LKA Magdeburg die Ermittlungen. Doch sie stoßen auf eine Mauer des Schweigens, die mindestens so stabil ist wie der Stahlbeton des Magdeburger Stadions. Kommissarin Griem setzt ihre Hoffnung auf Marcel Lüderitz. Marcel hat über ein Dutzend Einträge in der Gewalttäter-Sport-Datei, aber er hat der Polizei auch schon einmal diskret geholfen, einen Täter zu überführen.
Mitwirkende:
Annika de Beer Nele Rosetz
Caroline Griem Anne Müller
Marcel Lüderitz Matti Krause
Stunz Dustin Semmelrogge
Hoffi Robert Gallinowski
Franka Burow Lena Stolze
Polizei- Notruf Andreas Keller
Dirk Görner Ronald Kukulies
Bischek Lukas Mundas
Hannah Ingold Antonia Schirmeister
Links: Externer Link Homepage von Thilo Reffert
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Im Westen nichts Neues

Sendetermine: RBB Kultur - Samstag, 19. Mai 2018 22:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Erich Maria Remarque
Produktion: RB 2014, 113 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Matthias Eckoldt
Komponist(en): Michael Riessler
Ton: Andreas Meinetsberger
Regieassistenz: Wolfgang Seesko
Mitarbeit: Tatjana Rese
Inhaltsangabe: Der 1. Weltkrieg forderte aufgrund seiner gigantischen maschinellen Zerstörungskraft über 16 Mio. Menschenleben und wurde zur Urkatastrophe der Moderne. Es gibt wenige Dokumente, die das Grauen dieses Krieges so überzeugend aus der Innenansicht eines Soldaten erzählen wie der 1928 erschienene Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque. Er gehört zu den auflagenstärksten Büchern weltweit. Durch ihre Authentizität sind Remarques Erlebnisse in den Schützengräben der Westfront bis heute von alarmierender Intensität.
Der 19-jährige Protagonist, Paul Bäumer, und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der Tasche und melden sich mit Begeisterung und gutem Willen zum Kriegsdienst. Auf Tuchfühlung mit den Ereignissen an der Front, erfährt er, was Krieg wirklich bedeutet in seiner ganzen Grausamkeit und Dramatik. Vier Jahre überlebt er im ständigen Angesicht des Todes und seine Kriegserlebnisse scheinen ein gutes Ende zu nehmen, das Schicksal aber hat einen anderen Plan für Paul: "Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden."
Mitwirkende:
Paul Bäumer Patrick Güldenberg
Albert Kropp Janusz Kocaj
Müller Tino Mewes
Tjaden Matti Krause
Kemmerich Sebastian Urzendowsky
Haie Westhus Ole Lagerpusch
Detering Konstantin Graudus
Himmelstoss Peter Jordan
Kat Bernhard Schütz
Mutter Paul Barbara Philipp
Vater Paul Horst Mendroch
Erna Lisa Hrdina
Mutter Kemmerich Verena von Behr
Josef Lars Rudolph
Patrick Heppt
Wilfried Hochholdinger
Tony de Maeyer
Eva Meckbach
Henning Nöhren
Rainer Philippi
Udo Schenk
Christian Schmidt
Michael Schrodt
Clarisse Cossais
Mélinée Benamou
Corinne Douarre
Thore Kühl
Denis Lyons
u.a.
Musiker .
Klarinetten Michael Riessler
Akkordeon Jean-Louis Matinier
Links: Externer Link Homepage Michael Riessler
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Da gibt es nichts zu lachen - Eine Lange Nacht der fröhlichen Pessimisten

Sendetermine: DLR - Samstag, 19. Mai 2018 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 19. Mai 2018 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Rolf Cantzen
Produktion: DLF/DLR 2015, 166 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Hilsbecher
Inhaltsangabe: Jung, dynamisch, pragmatisch und vor allem optimistisch - diese Eigenschaften zeichnen erfolgreiche Menschen aus. So jedenfalls verheißt es die einschlägige Ratgeberliteratur. Die Unterhaltungsindustrie liefert dazu die Freizeitvariante: Alle sind gut gelaunt, 'cool'" natürlich. Sie tragen ein Lächeln im Gesicht und verschicken Smileys. Wer sich dem entzieht, trifft auf wenig Sympathien oder wird schnell als depressiv pathologisiert. Optimistisch stimmt nach wie vor auch die Fortschrittsgewissheit, die spätestens seit der Aufklärung die Geschichtsauffassungen prägte. Doch schon Sophokles weiß: "nicht geboren zu werden, (ist) für die Erdbewohner am besten." Die Gnostiker der Spätantike drängt ihre Weltwahrnehmung zu der Vermutung, dass nur ein böser Schöpfer diese Welt erschaffen haben kann. Philosophische Gegenstimmen werden auch in der Philosophie laut. Schopenhauer und seine Schüler sensibilisieren für menschliches Leid. In der Melancholie verbinden sich Freude und Leid zu einer Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle und Humor verbinden. Fröhliche Pessimisten empfehlen zunächst einmal anzunehmen, dass alles schief gehen wird, um sich dann positiv überraschen zu lassen.
Mitwirkende:
Heidrun Grote
Patrick Blank
Markus Michalsky
Caroline Junghanns
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