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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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6 Hörspiele im Zeitraum Dienstag, 18. September 2018

Null bis Eins - Über das Baby in der Literatur

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 18. Sep 2018 16:05
Autor(en): Franziska Dorau
Produktion: ORF 2016, 39 Min. (Stereo) - Feature
Ton: Martin Leitner
Inhaltsangabe: 'Was man alles durch das Baby erfährt' betitelte die amerikanische Schriftstellerin Lydia Davis eine Kurzgeschichte, die 2011 in ihrem Band 'Formen der Verstörung' erschien. Anhand kurzer, lakonischer Beschreibungen ihres neugeborenen Sohnes lotet sie darin auf nüchterne, aber keineswegs lieblose Weise frühkindliches und mütterliches Bewusstsein aus.
Ausgehend von diesem Text fragt sich die Autorin des Features, welche Rollen Babys und Kleinkindern in der Literatur zugedacht wurden. Und erkennt, dass zwar die literaturwissenschaftliche Sekundärliteratur eine weitestgehend babyfreie Zone, die Literaturgeschichte - von der Antike bis in die Gegenwart - aber voll von Babys ist. Ob bei Wolfram von Eschenbach oder François Rabelais; Henry Fielding oder Heinrich von Kleist, Kate Chopin, Sylvia Plath oder Salman Rushdie: Babys spielen wesentliche Rollen.
Sie werden ersehnt oder gefürchtet, gezeugt, geboren, verboten, abgetrieben, adoptiert, gefunden oder ausgesetzt, in Flüsse getunkt um sie stark zu machen, von Wölfinnen und Löwinnen gesäugt, mit Musik von Neil Young von Bauchschmerzen geheilt. Sie versprechen persönliche Heilung oder nationalen Aufschwung, können sozialen Aufstieg oder Absturz bedeuten. Sie können eine ganze Stadt in Aufruhr versetzen - und werden mitunter sogar für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht. Doch wann fängt man an, die Null- bis Einjährigen als Persönlichkeiten wahrzunehmen?
Mitwirkende:
Markus Hering
Ignaz Kirchner
Silvia Meisterle
Markus Meyer
Philip Scheiner
Irina Wanka
Links: Externer Link Homepage von Franziska Dorau
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Brüder

Sendetermine: WDR 3 - Dienstag, 18. Sep 2018 19:04 Teil 10/26 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Hilary Mantel
Produktion: WDR 2018, ca. 780 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist(en): Pierre Oser
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Technische Realisation: Barbara Göbel
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Regieassistenz: Natia Koukoulli-Marx
Regieassistenz: Katarina Schnell
Regieassistenz: Hanna Steger
Übersetzung: Kathrin Razum
Sabine Roth
Inhaltsangabe: Als enge Freunde beginnen sie ihren Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Doch bald geraten sie in den berauschenden Sog der Macht und werden in der Zeit des brutalen Terrors zu erbitterten Feinden. Man kennt ihre Namen aus den Geschichtsbüchern, aber die Hörspielserie "Brüder" erweckt sie zum Leben: den hochsensiblen Verführer Desmoulins, den unbestechlichen Moralisten Robespierre, den machthungrigen Genussmenschen Danton. Liebe und Leidenschaften, Freundschaft und Intrigen, hehre Ziele und schmutzige Hintergedanken - auch eine glorreiche Revolution hat menschliche Maße. Die packende Serie taucht ein in eine Epoche, in der die Welt auf den Kopf gestellt wird: Als unter dem Ruf "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" die moderne Demokratie geboren wird, inmitten von Gewalt und Skrupellosigkeit. Ein Blick ins Herz der Geschichte, in dem die Mechanismen der Macht und die Versuchungen des Populismus bloßliegen - Versuchungen und Mechanismen, die heute noch genauso wirken wie in den revolutionären Umbrüchen vor 200 Jahren.
Der Regisseur Walter Adler hat den Roman der Bestseller-Autorin Hilary Mantel in eine Hörspielserie verwandelt. Mit über 150 Schauspielern realisierte er in den WDR-Studios 13 Stunden Hörspiel – dramatisch, mitreißend und abgründig wie die Revolution.
Mitwirkende:
Erzähler Michael Rotschopf
Jacqueline-Marguerite Carrault Tabea Bettin
François de Robespierre / Jean-Baptiste Louvet Kilian Land
Priester (Arras) / Louis-Joseph Charlier Serkan Kaya
Priester (Arcis-sur-Aube) / Nicolas Carnot Thomas Gimbel
Mathis Raphaël Camut Volker Risch
Jeanne-Madeleine Danton / Madame Recordain Christiane Lemm
Marie-Nicole Cécile Danton, als Kind / Marie Marguerite Charlotte de Robespierre, als Kind Anna Maria Marx
Knecht Jonas Baeck
Georges-Jacques Danton, 10 Jahre alt Leonard Dölle
Priester (Guise) / Lepelletier Walter Gontermann
Jean Benoît Nicolas Desmoulins Rudolf Kowalski
Tante Eulalie / Madame Duplay / Frau Susanne Barth
Maximilien de Robespierre, 6 Jahre alt Sun Jordy-Leon
Maximilien de Robespierre, 12 und 16 Jahre alt Simon Roden
Hebamme Nicole Johannhanwar
Wundarzt Rainer Philippi
Großmutter Carrault Therese Dürrenberger
Großvater Carrault Georg Marin
Henriette Eulalie Françoise de Robespierre, als Kind Sophia Christina Marx
Abt von Saint-Vaast / François-Nicolas-L. Buzot Louis Friedemann Thiele
Mönch in Saint-Vaast / Gehilfe in Redaktion / Pâris Daniel Rothaug
Camille Desmoulins, 7 und 10 Jahre alt / Maximilien de Robespierre, als Jugendlicher Jakob Roden
Marie-Madeleine Desmoulins Therese Hämer
Camille Desmoulins, 14 Jahre alt Thorben Drube
Priester (Chateau-Cambrésis) Rainer Süßmilch
Jean-Louis de Viefville des Essarts / Beamter 1 Sebastian Schlemmer
Pater Poignard (Direktor Collège Louis-le- Grand) Thorben Kessler
Anne Robert Jacques Turgot Peter Matic
P.F. Nazaire Fabre d'Églantine Florian Lukas
Georges-Jacques Danton, als Jugendlicher Robert Reuter
Georges-Jacques Danton Robert Dölle
Louis XVI Gerd Wameling
L.-J. von Bourbon, Prinz von Condé Wolfgang Pregler
Jacques Necker / Philippe Jacob Rühl Pierre Siegenthaler
Marie-Cécile Danton Yohanna Schwertfeger
Françoise-Julie Duhauttoir Lou Zöllkau
Maître Vinot Peter Fricke
Anwalt bei Maître Vinot / Jean-Baptiste Cléry / Girondist Glenn Goltz
Passant / General Westermann Carlos Lobo
Camille Desmoulins Matthias Bundschuh
Angelique Charpentier Johanna Gastdorf
Vicomte de Calonne Ernst-August Schepmann
François-Jérôme Charpentier Wolf-Dietrich Sprenger
Lucile Duplessis Roxane Duran
Adele Duplessis Maike Jüttendonk
Annette Duplessis Angela Winkler
Maximilien Robespierre Jens Harzer
Gabriel du Rut / Maurice Duplay Peter Harting
Charlotte Robespierre Judith Engel
Augustin Robespierre Simon Kirsch
Mademoiselle de Keralio / Louise Robert Katharina Schmalenberg
Mutter des Seilmachers Ilse Strambowski
Großvater Carrault / Marquis de Lafayette Thomas Balou Martin
Priester / Armand Gensonné / Jean-François Delmas Barnaby Metschurat
Gabrielle Danton Julia Schmidt
Hérault de Séchelles Matthias Koeberlin
Mann Axel Häfner
Portier im Theater / Dutard Wilfried Hochholdinger
Anne Théroigne Fiona Metscher
Claude Duplessis Josef Tratnik
Madame Marie Jeanne Gély Edda Fischer
Catherine Motin Annika Schilling
Philippe von Orléans Felix von Manteuffel
Laclos Martin Reinke
Abbé Sieyès / Brissotist Rainer Delventhal
Momoro Holger Stolz
Arzt in Guise / Stimme Nic Romm
Louis Legendre Martin Bross
Joseph Souberbielle Martin Brambach
Monsieur Reveillon / Jacques Nicolas Billaud-Varenne Wolfgang Rüter
Kutscher / Sansculotte Bernd Kuschmann
Jacques-Pierre Brissot Jens Wawrczeck
Marquis de Mirabeau Axel Milberg
Teutsch, Kammerdiener / Fabricius Pâris Rainer Homann
Erzbischof von Aix / Marc Guillaume Alexis Vadier Axel Gottschick
Jean-Sylvian Bailly / Jean-Baptiste Robert Lindet Rüdiger Vogler
Dr. Guillotin / Stimme eines Mannes Cornelius Sternberg
Dreux-Brézé / Henri-Évrard Oliver Urbanski
Jean-Paul Marat Sylvester Groth
Marie-Antoinette Chris Pichler
Vicomte de Noailles / Maximin Isnard Peter Niemeyer
Brulart de Sillery Michael Witte
Jérôme Pétion de Villeneuve Hanns Jörg Krumpholz
Arthur Dillon Maximilian von Pufendorf
Laure Dillon Fanny Thevissen
Fanny de Beauharnais Tanja Haller
Nationalgardist Denis Moschitto
Höfling Heiko Raulin
Frau / Frau mit Beil Claudia Mischke
Louis-Antoine-Léon de Saint-Just de Richebourg Sebastian Rudolph
Jacques-René Hébert / Le père Duchesne Marc Hosemann
Monsieur Villette Arnd Klawitter
Louise Gély (Louise Danton) / Philippe d'Orléans Elisa Schlott
William Augustus Miles Steve Hudson
François-Louis Suleau Tom Schilling
Dr. Guillotin Walter Adler
Leopold II von Österreich Thomas Pohn
Katharina II (die Große) Irm Hermann
Barnave Gregor Höppner
Jeannette, Hausmädchen Justine Hauer
Louis-Marie Stanislas Fréron Stefko Hanushevsky
Frau mit Schere / Madame Élisabeth Caroline Schreiber
Eléonore Duplay Kathleen Morgeneyer
Dumouriez Wolfram Koch
Pierre Victurnien Vergniaud Volkert Kraeft
Charles Henri Sanson Christian Redl
Manon Roland Jele Brückner
Èlisabeth (Babette) Duplay Anke Retzlaff
Pierre-Louis Roederer Peter Davor
Antoine Mandat Klaus Weiß
Antoine Quentin Fouquier-Tinville Andreas Grothgar
Thomas Blaikies / Abbé Edgeworth Mike McAlpine
Junger Nationalgardist David Vormweg
Mann mit Kleiderbürste Udo Schenk
Jean-Marie Roland de La Platière Hans Peter Hallwachs
Johann Wolfgang von Goethe Steffen Reuber
Jacques Roux Michael Wittenborn
Jean-Marie Collot d'Herbois Ingo Hülsmann
Philippe-François-Joseph Lebas André Kaczmarczyk
(Monsieur) Marc-Antoine Gély Ulrich Haß
Simone Evrard Esther Hausmann
Martial Joseph Armand Herman Robert Gallinowski
François Chabot Jan-Gregor Kremp
Claude François Lagarde-Chauveau Philipp Schepmann
Marquis de Sade Ulrich Matthes
Pierre Philippeaux Tom Jacobs
Jean-François Lacroix Mark Oliver Bögel
Chor Sonantis Chor Köln
Links: Externer Link Homepage Pierre Oser
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Ein Opfer, ein Täter - Zwei Kindersoldaten und der Internationale Strafgerichtshof

Sendetermine: DLF - Dienstag, 18. Sep 2018 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Elsbeth Bräuer
Minh Thu Tran
Produktion: DLF/WDR 2018, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Kattanek
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Ton und Technik: Thomas Widdig
Inhaltsangabe: Zwei Jungen werden von einer ugandischen Miliz verschleppt und als Kindersoldaten rekrutiert. Jetzt steht der eine als Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Strafgerichtshof – der andere arbeitet für die Institution. Dominic Ongwen wächst in der Lord’s Resistance Army auf, wird rasch zu einem der gefürchtetsten und mächtigsten Kommandanten der LRA. Der Prozess gegen ihn ist das bislang größte Verfahren am Gerichtshof. Ongwen werden Überfälle auf vier Flüchtlingscamps und damit 70 Verbrechen zur Last gelegt. Jimmy Otim gelingt nach neun Monaten die Flucht. Mit Bestnoten beendet er seine Schulausbildung. Er wird Aktivist für die Hilfsorganisation Human Rights Watch und studiert. In Uganda triff t er die Gemeinden, die Opfer der Überfälle wurden, dokumentiert Entführungen und erklärt den Menschen das komplexe Prozedere am Strafgerichtshof. Wie viele der Opfer verfolgt Otim den Prozess vom Bildschirm aus – etwa bei den Screenings, die er organisiert. Die beiden Männer sind einander noch nie begegnet. In diesem Prozess kreuzen sich ihre Biografien, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
Mitwirkende:
An Kuohn
Lisa Bihl
Claudia Mischke
Juliane Pempelford
Jean Paul Baeck
Hüseyin Michael Cirpici
Robert Dölle
Tom Jacobs
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Fragen Sie mich nicht, wie einsam ich bin

Sendetermine: NDR Kultur - Dienstag, 18. Sep 2018 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Detlef Michelers
Auch unter dem Titel: Romy Schneider, eine europäische Schauspielerin (Untertitel)
Produktion: NDR/WDR 2008, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Detlef Michelers
Technische Realisation: Birgit Gall
Technische Realisation: Dietmar Fuchs
Inhaltsangabe: Romy Schneider war neben Marlene Dietrich eine der wenigen deutschsprachigen Schauspielerinnen der Nachkriegszeit von internationalem Rang. In ihrem kurzen, 43-jährigen Leben, das vor 30 Jahren, am Pfingstsamstag, dem 29.05.1982 frühmorgens in ihrer Pariser Wohnung durch Herzversagen endete, hatte sie fast 60 Filme gedreht. Zum bewunderten und vergötterten jungen Star wurde sie mit der Sissi-Trilogie.
Ihr künstlerischer Durchbruch kam mit dem Wechsel nach Frankreich, als sie in den 60er- und 70er-Jahren mit Regisseuren wie Luchino Visconti und Claude Sautet drehte. Die Franzosen wählten sie zur "größten Schauspielerin des 20. Jahrhunderts"; eine Frau, die erschütternd und zwiespältig, enthusiastisch und glühend in ihren Rollen war und von Film zu Film ihren Mythos vergrößerte.
Ein Mythos, der durch ihr spektakuläres Privatleben zusätzlich verklärt wurde. Die Beziehung zu dem wilden Burschen Alain Delon, die Heirat mit dem verkopften Harry Meyen, die zweite Ehe mit ihrem flotten Sekretär Daniel Biasini, der tragische Unfalltod ihres erst 14-jährigen Sohnes: reichlich Futter für Boulevard und Medien.
Nicht nur in Frankreich, auch in Deutschland gehört Romy Schneider heute zu den am meisten verehrten Schauspielerinnen.
Mitwirkende:
Gerd Baltus
Stephan Benson
Marion Martienzen
Chris Pichler
Samuel Weiss
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Sichtbar vom All

Sendetermine: DLF - Dienstag, 18. Sep 2018 20:10, (angekündigte Länge: 35:41)
Autor(en): Simone Schneider
Produktion: NDR 1999, 36 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Leonhard Koppelmann
Technische Realisation: Günther Beckmann
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Regieassistenz: Sabine Stein
Inhaltsangabe: Malte, eine städtische Figur, freestyle. Er bereist Freunde und Städte. Frauke wünscht sich manchmal aufs Land. Auch sie lebt städtisch. Kneipen, Clubs. Sie will nichts Festgefahrenes. Oder Lioba. Seit sie schwanger ist, raucht und trinkt sie nicht mehr. Bleibt der Kaufrausch. Und Raphael? Setzt sich Ziele für die Woche. Paare. Man redet übereinander. Wolfgang redet von Martha, die heiraten wollte und auf dem Weg zum Notar tödlich verunglückte. Frauke redet über ihren Ex Oliver, der über das Ende des Universums rätselte und warum er auf diesem Planeten lebt. Martha, Zeugin im All, redet von Wolfgang, der einen Stadtbesucher beobachtet. Der Gestus der Beobachtung scheint typisch für die Generation zwischen Zwanzig und Dreißig, von der Simone Schneider in ihrem Hörspiel erzählt. In der globalisierten Welt mit ihren flüchtigen Begegnungen und Berührungen scheint er den Einzelnen die zum Überleben notwendige Distanz und Souveränität zu garantieren. Ein Fluchtort, von dem man scheinbar alles im Blick hat - aber vor allem sich selbst betrachtet.
Mitwirkende:
Frauke Bettina Engelhardt
Lioba Naomi Krauss
Malte Max Hopp
Raphael Heiko Senst
Oliver Markus Boysen
Martha Marion Breckwoldt
Wolfgang Dietmar Mues
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Herr Meyer fährt jetzt fern ... und erzählt aus seinem Verbrecherleben

Sendetermine: DLR - Mittwoch, 19. Sep 2018 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Jörn Klare
Produktion: NDR 2011, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Technische Realisation: Dietmar Fuchs
Technische Realisation: Kerstin Heikamp
Inhaltsangabe: Walter Meyer ist 60 Jahre alt, 1,90 Meter groß, knapp zwei Zentner schwer, hat die Statur und den Gang eines Ringers. Die kurzen Haare sind dicht und schwarz. Er war 31 Jahre im Knast. »Dieser Knast ist eigentlich mein Zuhause. Wenn ich da reingekommen bin, dann ging das schon los: Hey Walter, biste wieder da. Wunderbar.« Seit sieben Jahren - seit er wieder frei ist - fährt Meyer LKW. Der Autor hat den Schwerverbrecher vor rund zehn Jahren zum ersten Mal getroffen, als Meyer an einer Diskussion mit Jugendlichen teilnahm - als abschreckendes Beispiel. Jetzt treffen sie sich erneut. Und gehen zusammen auf Tour.
Mitwirkende:
Fabian Busch
Preise / Auszeichnungen: Robert-Geisendörfer-Preis 2012
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