HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





gestern | heute | morgen | 17. Feb | 18. Feb | 19. Feb | 20. Feb | 21. Feb | 22. Feb |

12 Hörspiele im Zeitraum Freitag, 25. Januar 2019

Art`s Birthday 2019

Sendetermine: DLR - Freitag, 25. Jan 2019 00:05 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): N. N.
Produktion: EURORADIO Ars Acustica Group 2019, ca. 110 Min. (Stereo) -
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Die Kunst hat Geburtstag! Die EURORADIO Ars Acustica Group feiert mit Konzerten und Performances in 20 Städten weltweit.
Die Kunst hat Geburtstag und das verdankt sie dem Fluxuskünstler Robert Filliou. Er erfand im Jahr 1963 den ‚Art’s Birthday‘ und legte zugleich ihr Alter fest: eine Million Jahre. Seither feiern am 17. Januar Menschen und Institutionen weltweit diesen großen Tag. Die EURORADIO Ars Acustica Gruppe vernetzt aus diesem Anlass Konzerte und Performances in über 20 Städten weltweit. Wir senden einen Querschnitt. Deutschlandfunk Kultur beteiligt sich mit einer Veranstaltung rund um den Kultfilm ‚Step Across the Border‘ von Nicolas Humbert und Werner Penzel im Berliner Kino Babylon. (Siehe Klangkunst-Sendung vom 15.02.2019).
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Außergewöhnliche Belastung

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 25. Jan 2019 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dunja Arnaszus
Auch unter dem Titel: Ein Reichsbürger im Finanzamt (Arbeitstitel)
Produktion: WDR/DLR 2019, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Dunja Arnaszus
Komponist(en): Thomas Wenzel
Peta Devlin
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhaltsangabe: Hebamme Henny Holm kommt mit ihrer Steuererklärung nicht zurande. Sie ruft beim Finanzamt an, um zum sechsten Mal Aufschub zu erbitten.
Die Praktikantin Arzu Aslan stellt ihr fälschlicherweise in Aussicht, dass sie vor Ort auf die Hilfe der Finanzbeamten bauen könne. Im Amt angekommen, trifft Henny auf Jessica. Die hat sich, um Steuern zu sparen, den Reichsbürgern angeschlossen. Reichsbürger Wolf von der Heeresschlucht, Souverän des von ihm gegründeten Staates 'Preussien' begleitet sie ins Finanzamt. Er will den Anspruch darauf, in Deutschland keine Steuern zahlen zu müssen, bekräftigen. Wenig später stirbt jemand. Ein Spiel mit Steuern – was sagen die Zahlungen über unser Verhältnis zu Staat und Sozialgemeinschaft aus?
Mitwirkende:
Jessica Borowsky Fiona Metscher
Ruth Eggert Johanna Gastdorf
Henny Holm Eva Löbau
Arzu Aslan Elif Kardesseven
Mark Willert Max Tuveri
Wolf von der Heeresschlucht Stephen Appleton
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Zwischen Kulturmedium und Dudelfunk - 70 Jahre BR - 95 Jahre Musik im Radio

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 25. Jan 2019 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Werner Bleisteiner
Produktion: BR 2019, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Christian Schimmöller
Inhaltsangabe: Der BR feiert sein 70-jähriges Bestehen. Zugleich gibt es ein weiteres Jubiläum: Am 30. März 1924 ging der Vorläufer des BR, die "Deutsche Stunde in Bayern", zum ersten Mal auf Sendung - als dritter Sender des "Unterhaltungsrundfunkdienstes", wie es ursprünglich hieß, nach dem Berliner "Vox-Haus" und dem Sender in Leipzig. Von Anfang an spielte hier die Musik. Sie war schon immer ein Katalysator. Und noch heute definieren sich Radioprogramme vorwiegend durch Musik. Aber auch umgekehrt hat das Radio die Musikgeschichte beeinflußt. Vor allem die Entwicklung der Zeitgenössischen Musik in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wäre ohne die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sicher ganz anders verlaufen. Das Feature von Werner Bleisteiner beleuchtet diese Wechselbeziehung.
Mitwirkende:
Constanze Fennel
Axel Wostry
Jürgen Jung
Gerhard Späth
Wolf Euba
Reinhard Glemnitz
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Donjon 4:

Missglückter Zauber

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 25. Jan 2019 20:00, (angekündigte Länge: 29:00)
Autor(en): Joann Sfar
Lewis Trondheim
Produktion: SRF 2017, ca. 29 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Johannes Mayr
Wolfram Höll
Bearbeitung: Johannes Mayr
Wolfram Höll
Komponist(en): Karl Atteln
Sound-Design: Karl Atteln
Geräusche: Wilmont Schulze
Übersetzung: Tanja Krämling
Inhaltsangabe: Der Drache ist tot. Und das ist ein Problem: Denn der Drache bewacht den Schatz des Donjon. Herbert, Marvin und Prinzessin Isis ziehen los, um einen neuen Drachen zu besorgen. Doch sie werden hereingelegt: Von einem Baby, das sechzig Jahre alt ist. Der Donjon ist Fantasy. Auch im Sinne des Genres - es gibt Drachen, Magie und Zwergvampire -, vor allem aber im Sinne von Fantasie. Ein Beispiel dafür ist Marvin, der humanoide rote Drachen, der ein furchtbar guter Kämpfer ist, aber auch sehr religiös. Und wegen seiner Religion ist er nicht nur Vegetarier, nein, er darf auch niemanden schlagen, der ihn beleidigt hat. Der Donjon ist keine Parodie, aber der Donjon ist unheimlich lustig.
Die «Donjon»-Hörspielserie ist sehr aufwendig produziert. Ein Aufwand, der kürzlich ausgezeichnet wurde mit vier Radio-Oscars: bei den New York Festivals World's Best Radio Programs gab's Silber für die beste Originalmusik und die beste Regie und Bronze für den besten Sound und das beste Hörspiel.
Mitwirkende:
Herbert Hans-Georg Panczak
Guillaume de la Cour, Baby-Magier Olaf Reichmann
Marvin Jörg Döring
Drachen Helmut Krauss
Isis Sylvia Steiner
Wärter Jodoc Seidel
Gürtelschnalle, Manovara Dominik Zeltner
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der Wilde schlägt zurück! - Julius Lips, Pionier der Völkerkunde

Sendetermine: DLF - Freitag, 25. Jan 2019 20:10, (angekündigte Länge: 50:00)
Autor(en): Berit Hempel
Produktion: DLF 2019, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Hendrik Manook
Ton und Technik: Kathrin Fidorra
Inhaltsangabe: Köln 1931. Zum 25-jährigen Bestehen des ethnologischen Rautenstrauch-Joest-Museums plant Direktor Julius Lips eine ganz besondere Ausstellung: ,Der Weiße im Spiegel der Farbigen’. Ein kühnes Projekt, das zum Scheitern verurteilt ist. Der Ethnologe wollte darstellen, wie indigene Künstler aus den Kolonien den Europäer sehen, in Bildern und Skulpturen: ein Soldat als Schreckfigur gegen böse Geister mit aufgerissenen Mund und echten Schweinezähnen, Königin Victoria als rundliche Holzskulptur mit Krone und Kette. Doch unter dem aufkommenden Nationalsozialismus muss Lips umplanen und zeigt stattdessen ,Masken der Menschheit’. Erst Jahre später, im amerikanischen Exil, veröffentlicht er in dem Buch ,The Savage hits back’ Europäerdarstellungen aus fast der ganzen Welt. Lips wagte zu Zeiten von Rassentheorien und Herrschaftsdenken den Blickwechsel. Dennoch ist er auch heute noch umstritten, als Person und als Antifaschist. Das Feature beschreibt den damaligen Perspektivwechsel, schlägt den Bogen zur Gegenwart und blickt mit Menschen aus Asien und Lateinamerika auf die Kunst ihres Landes im europäischen Museum.
Mitwirkende:
Kerstin Thielemann
Thomas Balou Martin
Klaus Dieter Pittrich
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Schreckmümpfeli 0:

Der Fluch des Pharao

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 25. Jan 2019 20:30, (angekündigte Länge: 14:00)
Autor(en): Stephan Pörtner
Produktion: DRS 2008, 15 Min. (Stereo) -
Regie: Julia Glaus
Tontechnik: Mirjam Emmenegger
Inhaltsangabe: Mit Glanz und Gloria bachab
Mitwirkende:
Erzähler Norbert Schwientek
Minister Peter Hottinger
Junge Frau Barbara Heynen
Banker Peter Kner
Links: Externer Link Homepage von Stephan Pörtner
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Vertell wat vun fröher

Sendetermine: NDR 1 Welle Nord - Freitag, 25. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Konrad Hansen
Produktion: RB/NDR 1989, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel (niederdeutsch)
Regie: Hans Helge Ott
Technische Realisation: Klaus Schumann
Technische Realisation: Tina Rockstroh
Regieassistenz: Werner Staats
Inhaltsangabe: In einer Mietwohnung leben seit vielen Jahren zwei ältere Schwestern zusammen. Eines Tages fliegt ihnen ein Papagei zu, der sie mit allerlei wüsten Redensarten schockiert. Um sein quasi mechanisches Gedächtnis mit Harmloserem zu beschäftigen, reden sie unablässig auf ihn und aufeinander ein. Was dabei gesagt, behauptet und enthüllt wird, erweist sich allmählich als so obszön, daß die Kraftausdrücke des Papageis dagegen verblassen. Als auch noch der Besitzer des Vogels auftaucht, sehen sich die beiden alten Damen gezwungen, etwas zu unternehmen. Käme diesem Mann zu Ohren, was sie dem Papagei anvertraut haben, dann wären sie auf schlimme Weise kompromittiert.
Mitwirkende:
Lisbeth Erika Rumsfeld
Olga Ruth Bunkenburg
Papagei Peter Kaempfe
Böhm Gert Haucke
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Animalium Kepler 22B

Sendetermine: BR 2 - Freitag, 25. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 43:31)
Autor(en): Dominic Robertson
Produktion: BR 2018, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Science Fiction
Sprache: Englisch
Regie: Dominic Robertson
Komponist(en): Dominic Robertson
Regieassistenz: Stefanie Ramb
Ton und Technik: Gerhard Wicho
Ton und Technik: Daniela Röder
Dramaturgie: Christine Grimm
Inhaltsangabe: Die Hündin Laika war das erste Lebewesen, das der Mensch in die Erdumlaufbahn beförderte. Im Rahmen der sowjetischen Mission Sputnik 2 wurde sie 1957 in den Weltraum geschickt. Ihre Rückkehr zur Erde war nicht vorgesehen, dennoch überraschte ihr früher Tod. Jahrzehntelang war die Todesursache zudem unklar. 2002 erst wurde bekannt, dass Laika einige Stunden nach dem Raketenstart vermutlich an Überhitzung und Stress starb. Die Hündin ist mittlerweile so gut wie in Vergessenheit geraten. Seither haben wir wenig Neues gehört von Tieren im Weltall.
Auf dem Planeten Kepler 22B befinden sich nun sieben Tiere, die als Kuriositäten "des alten Lebens auf der Erde" permanent ausgestellt werden. Im Vergleich zu ihren tierischen Vorgängern im All entschließen sie sich daher selbst aus freien Stücken ihren Planten zu verlassen. Sie reißen sich von ihren Unterdrückern los und fliegen in den Kosmos hinaus. Kann sich - in der Leere des Weltraums - ein Gecko an etwas klammern, kann ein Papagei nachplappern oder eine Katze jagen?
Inspiriert von Edward Lears Erzählung The Seven Families of the Lake Pipple Popple und mit einer Partitur für Piano und Celesta ist Animalium Kepler 22B eine poetisch-malerische Odyssee in radiophonem Technicolor.
"Ich verbringe so viel Zeit wie möglich mit Tieren. Ich mag Tiere - und sie mögen mich. Ein kleiner Vogel sagte mir einmal: 'All dieses Herumfliegen, über Kirchtürmen schwebend, ist schön und gut. Aber ich habe gehört, dass ihr seltsamen Kreaturen so etwas habt, das Science Fiction heißt. Und dass es durch sie möglich ist, nicht nur über diese Welt, sondern viele andere zu fliegen. Ich würde gerne wissen, wie es wäre, wenn ich meine Flügel über das hinüberschwingen würde, was ihr Nebelflecke nennt.' Dieses Hörspiel ist also für den kleinen Vogel. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Tierfreunde einladen, am Radio zu sitzen, denn dieses Stück ist mehr für sie, als für Sie, lieber Hörer." (Dominic Robertson)
Mitwirkende:
Lottie Bowater
Dominic Robertson
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

From somewhere in the mediterranean

Sendetermine: RBB Kultur - Freitag, 25. Jan 2019 22:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Mona Winter
Produktion: rbb/WDR 2015, 53 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Biographie
Regie: Mona Winter
Inhaltsangabe: Abie Nathan - Frauenheld, Freigeist, Friedensaktivist. 1973, als die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Arabern auf eine weitere kriegerische Auseinandersetzung zusteuern, installiert Abie Nathan auf einem Schiff im Mittelmeer den Piratensender "The Voice of Peace" und erreicht auf diese Weise mit seinen völkerverständigenden Friedensbotschaften Millionen von Zuhörern.
Schon davor hatte er mit tollkühnen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht: Zum Beispiel, als er 1966 mit einem Doppeldecker von Israel nach Ägypten fliegt, um Präsident Nasser zu kontaktieren.
Abie Nathans Geschichte ist die Geschichte eines ungewöhnlichen Menschen, dessen Vision es war, in den Lauf der Weltgeschichte einzugreifen und sie ein Stück weit besser zu machen.
Darüber hinaus ist sie eine gewaltige Lektion in Sachen Zivilcourage. Und vielleicht ist sie auch eine Hoffnungsbotschaft: dass da, wo Fronten über Jahrzehnte einzementiert zu sein scheinen, sich Türen öffnen können.
Mitwirkende:
Abie Nathan Karl Marcovics
Ari Gosch
Heiko Raulin
Sebastian Schwarz
Patrycia Ziolkowska
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Tod unter Gurken

Sendetermine: SWR 2 - Freitag, 25. Jan 2019 22:33 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Kai Magnus Sting
Auch unter dem Titel: Klinisch tot (1. Teil)
Fein Gemetzeltes (2. Teil)
Letzte Grabungen (3. Teil)
Der Sittich der Diva (4. Teil)
Produktion: SWR 2017/ 2018, 227 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Ton und Technik: Theresia Singer
Ton und Technik: Daniel Senger
Ton und Technik: Sonja Röder
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa
Inhaltsangabe: Alfons Friedrichsberg, Privatier und Hobbydetektiv, ist im gesetzteren Alter, hochintelligent, trinkt gern, isst noch lieber und freut sich über alles Abwegige und Mörderische, was seine Neugier und seinen großen Geist weckt. Und deshalb steckt er seine Nase immer wieder in Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen: Falsch zusammengebaute Leichen, ein Verrückter, der in seinem Keller Tote sammelt, eine Frau, die einem Philip-Marlowe-Roman entsprungen zu sein scheint und am Ende einer Zugfahrt nicht mehr unter den Lebenden weilt, ein Wellness-Hotel, in dessen Recreation-Center zwei final entspannte, will heißen, tote Gäste liegen, ein Narziss, der sich auf dem Höhepunkt selbstverliebter Schönheit ins Jenseits befördert und ein Tod, der auch mal Erholung braucht.
So blickt Alfons Friedrichsberg, manchmal unterstützt von seinen Freunden Jupp Straaten und Willi Dahl, mit denen er ein kriminalistisches Alt-Herren-Trio bildet, in die Abgründe seiner Mitmenschen. Denn nichts liegt näher als ein heimtückischer Mord. Die mit absurdem Witz, rabenschwarzem Humor und sprachlicher Finesse geschriebenen grotesken und pointenreichen Kriminalgeschichten jonglieren anspielungsreich mit dem Spannungsgenre und lassen einen herzhaft lachen.
Eine Horde wilder Schweine, die in einem kleinen Dorf Leute in den Tod treibt, eine nette Einladung zum Abendessen, bei dem eine feine Gesellschaft von Kannibalen unliebsame Mitmenschen verschwinden lässt, und ein seltsamer Mörder, der bei Vollmond seine Opfer lebendig auf dem Friedhof begräbt. Und überall mittendrin Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg, dem es diesmal selbst an den Kragen geht. Wird er unbeschadet all diesen misslichen Lagen entkommen?
Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg wird vom Intendanten des Schauspielhauses gebeten, einen spurlos verschwundenen Schauspieler zu suchen. Angeblich kann er das Haus nicht verlassen haben. Aber er ist weg. Bei seiner Suche überstürzen sich die Ereignisse: Plötzlich lassen sich weder Fenster noch Türen des Hauses öffnen, es gibt kein Entkommen, dann sterben nacheinander Schauspieler, Tänzer und Regisseure einen seltsamen Tod, eine Frau in Grün taucht auf und verschwindet ebenso schnell wieder, ein unheimliches Faktotum hockt in den Kellergewölben und schmiedet seltsame Pläne. Und mittendrin in dem ganzen Chaos: Alfons Friedrichsberg, der all diese seltsamen Begebenheiten aufklären muss und sich fragt, was eine skurrile alternde Diva mit alldem zu tun hat. Wird Friedrichsberg dem Schauspielhaus lebend entkommen? Und was hat es mit dem Sittich der Diva auf sich?
Mitwirkende:
Jupp Straaten/Hoteldirektor/Kattharge/Klaussner/Reutter/Theo Bastian Pastewka
Alfons Friedrichsberg Jochen Malmsheimer
Erzähler/Willi Dahl Kai Magnus Sting
Silke/Nachrichtensprecherin Annette Frier
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der geheimnisvolle Klub

Sendetermine: DLF - Samstag, 26. Jan 2019 00:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 40:11)
Autor(en): Gilbert Keith Chesterton
Produktion: DRS 1979, 70 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Stephan Heilmann
Bearbeitung: Claudio Christen
Stephan Heilmann
Übersetzung: Rudolf Nutt
Inhaltsangabe: Warum gibt Leutnant Keith eine falsche Adresse an, und weshalb will sich die alte Dame, die im Keller eines Privathauses gefangen gehalten wird, nicht befreien lassen? Der Mann, der diese beiden Rätsel löst, heisst Basil Grant, ein Don Quijote und Weiser zugleich. Geistreich und eigenwillig erzählt Chesterton von merkwürdigen Käuzen, exzentrischen Berufen und geheimnisvollen Begebenheiten, die ihm stets auch Anlass sind, sein brillantes Feuerwerk zeit- und gesellschaftskritischer Aperçus abzubrennen.
Mitwirkende:
Erzähler Ingold Wildenauer
Basil Grant Robert Tessen
Rupert Grant Matthias von Spallart
Leutnant Keith William Mockridge
alte Dame Eva Maria Duhan
Heinz Bender-Plück
Klaus Bauer
Judith Melles
Herbert Knaup
Hans-Jörg Assmann
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Brückenschlag von Wagner zu Hitler? - Eine Lange Nacht über den Sozialphilosophen Houston Stewart Chamberlain

Sendetermine: DLR - Samstag, 26. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Sven Brömsel
Produktion: DLF/DLR 2019, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Hilsbecher
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Der Sozialphilosoph Chamberlain (1855 - 1927) ist heute vor allem als Schwiegersohn Richard Wagners, Bayreuther Ideologe und Vordenker Hitlers bekannt. Unbekannt sind seine freundschaftlichen Beziehungen zu Intellektuellen jüdischer Herkunft. Seine Bücher wurden geradezu gefeiert, gehörte doch der Autor zu den wirkungsmächtigsten Publizisten der Wilhelminischen Epoche. Erstaunliche Konstellationen zwischen Rassentheorie, Kulturreform, Kunst und Wissenschaft werden in einer Zeit lebendig, in der sich antisemitische und zionistische Anschauungen konsolidierten, revolutionär Konservative auf avantgardistische Künstler trafen und sich reformbewegte Sonnenanbeter gleichzeitig links- und rechtspopulistisch orientierten. Das Feature zeigt Chamberlain als Schlüsselfigur in der kulturellen Szene Wiens und Bayreuths zwischen 1890 und 1920 - im feingeistigen Austausch mit jüdischen Intellektuellen wie dem Dirigenten Hermann Levi, dem Wirtschaftsmagnaten, Politiker und philosophischen Autor Walther Rathenau sowie dem Publizisten Karl Kraus. In dieser ‚Langen Nacht‘ wird eine verzweigte Intellektuellen- und Ideengeschichte um 1900 aufgeschlagen, die die lange Vorgeschichte des Dritten Reiches erzählt.
Mitwirkende:
Doris Wolters
Marcus Grube
Verena Buss
Folkert Dücker
Jo Jung
Rudolf Guckelsberger
Robert Rosic
Marcus Michalski
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

12 Datensätze gefunden in 0.0042479038238525 Sekunden



gestern | heute | morgen | 17. Feb | 18. Feb | 19. Feb | 20. Feb | 21. Feb | 22. Feb |