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Veränderungen beim WDR 3 Hörspieltermin 2018

Mit einer Pressmitteilung hat der WDR über Veränderungen beim 19-Uhr-Termin informiert.

Im neuen Jahr wird es auch am Samstag und am Sonntag um 19,04 Uhr Platz für ein bis zu 56 Minuten langes Hörspiel geben. Der gleichlange Termin am Freitag bleibt erhalten.

Da der WDR keinen Sendeplatz für lange Hörspiele hat werden diese nun zerstückelt von Montag bis Donnerstag auf dem 19-Uhr-Termin untergebracht. Beginnend um 19,04 Uhr wird dann dafür etwa 30 Minuten Zeit sein. Hier zeigt sich der WDR generös und schreibt die 30 Minuten nicht fest. Geschnitten wird, wenn es dramaturgisch halbwegs passt. So kann ein Schnipsel auch länger oder kürzer als 30 Minuten sein.

Gleich in der ersten Woche trifft das Los die eigentlich rund 102 Minuten lange Neuproduktion ‚Eingeschlossene Gesellschaft’. Sie wird gedreiteilt.

Die Restzeit bis zu den 20-Uhr-Nachrichten füllt dann ‚WDR Foyer’, ein Appetizer für die um 20,04 Uhr beginnende Konzert-Sendung.





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16 Hörspiele im Zeitraum Samstag, 26. Januar 2019

Der geheimnisvolle Klub

Sendetermine: DLF - Samstag, 26. Jan 2019 00:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 40:11)
Autor(en): Gilbert Keith Chesterton
Produktion: DRS 1979, 70 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Stephan Heilmann
Bearbeitung: Claudio Christen
Stephan Heilmann
Übersetzung: Rudolf Nutt
Inhaltsangabe: Warum gibt Leutnant Keith eine falsche Adresse an, und weshalb will sich die alte Dame, die im Keller eines Privathauses gefangen gehalten wird, nicht befreien lassen? Der Mann, der diese beiden Rätsel löst, heisst Basil Grant, ein Don Quijote und Weiser zugleich. Geistreich und eigenwillig erzählt Chesterton von merkwürdigen Käuzen, exzentrischen Berufen und geheimnisvollen Begebenheiten, die ihm stets auch Anlass sind, sein brillantes Feuerwerk zeit- und gesellschaftskritischer Aperçus abzubrennen.
Mitwirkende:
Erzähler Ingold Wildenauer
Basil Grant Robert Tessen
Rupert Grant Matthias von Spallart
Leutnant Keith William Mockridge
alte Dame Eva Maria Duhan
Heinz Bender-Plück
Klaus Bauer
Judith Melles
Herbert Knaup
Hans-Jörg Assmann
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Brückenschlag von Wagner zu Hitler? - Eine Lange Nacht über den Sozialphilosophen Houston Stewart Chamberlain

Sendetermine: DLR - Samstag, 26. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 26. Jan 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Sven Brömsel
Produktion: DLF/DLR 2019, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Hilsbecher
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Der Sozialphilosoph Chamberlain (1855 - 1927) ist heute vor allem als Schwiegersohn Richard Wagners, Bayreuther Ideologe und Vordenker Hitlers bekannt. Unbekannt sind seine freundschaftlichen Beziehungen zu Intellektuellen jüdischer Herkunft. Seine Bücher wurden geradezu gefeiert, gehörte doch der Autor zu den wirkungsmächtigsten Publizisten der Wilhelminischen Epoche. Erstaunliche Konstellationen zwischen Rassentheorie, Kulturreform, Kunst und Wissenschaft werden in einer Zeit lebendig, in der sich antisemitische und zionistische Anschauungen konsolidierten, revolutionär Konservative auf avantgardistische Künstler trafen und sich reformbewegte Sonnenanbeter gleichzeitig links- und rechtspopulistisch orientierten. Das Feature zeigt Chamberlain als Schlüsselfigur in der kulturellen Szene Wiens und Bayreuths zwischen 1890 und 1920 - im feingeistigen Austausch mit jüdischen Intellektuellen wie dem Dirigenten Hermann Levi, dem Wirtschaftsmagnaten, Politiker und philosophischen Autor Walther Rathenau sowie dem Publizisten Karl Kraus. In dieser ‚Langen Nacht‘ wird eine verzweigte Intellektuellen- und Ideengeschichte um 1900 aufgeschlagen, die die lange Vorgeschichte des Dritten Reiches erzählt.
Mitwirkende:
Doris Wolters
Marcus Grube
Verena Buss
Folkert Dücker
Jo Jung
Rudolf Guckelsberger
Robert Rosic
Marcus Michalski
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In geheimer Mission - Die Landung der Alliierten in Nordafrika 1942

Sendetermine: DLR - Samstag, 26. Jan 2019 05:05
Autor(en): Erwin Koch
Produktion: DLF 1965, 52 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Der amerikanische Diplomat Robert Murphy hat den Einsatz der Alliierten in Nordafrika vorbereitet. Das folgt aus den Verhandlungen und Erkenntnissen des Amerikaners während seiner Aufenthalte in Afrika und in Frankreich sowie seinen Berichten an Präsident Franklin D. Roosevelt.
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Der Tod des Soumayla Sacko - Erntearbeiter, Gewerkschafter, Afrikaner in Kalabrien

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 26. Jan 2019 09:05 (Ursendung)
Autor(en): Franziska Dorau
Produktion: ORF 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Franziska Dorau
Ton: Anna Kuncio
Inhaltsangabe: In Mali war Soumayla Sacko Landwirt. Er verließ seine Heimat 2015, weil der Klimawandel seine Lebensgrundlage zunichte machte. Nach einer Reise durch die Wüste und über das Mittelmeer gelangt er nach Kalabrien, wo er drei Jahre lang in der 'Baraccopoli' von Rosarno lebt, einem Slum, der während der Erntezeit der Zitrusfrüchte bis zu 4.000 Menschen beherbergt - vorwiegend schwarzafrikanische Männer. Für zwei bis drei Euro Stundenlohn pflückt Sacko in den umliegenden Hainen Orangen und Mandarinen.
Am 2. Juni 2018 geht Soumayla Sacko mit seinen Freunden, Drame Madiheri und Fofona Madoufane, in eine nahegelegene, stillgelegte Fabrik. Sie wollen dort ein paar alte Wellbleche abmontieren, um in der Baraccopoli eine neue Baracke zu bauen. Was die drei jungen Männer aus Mali bei ihrem Aufbruch nicht wissen, ist, dass die Fabrik 'La Fornace' 2008 konfisziert wurde, weil dort 135.000 Tonnen Giftmüll illegal entsorgt wurden. Und dass jene, die dafür verantwortlich waren, es nicht gerne sehen, wenn jemand das Gelände betritt. Nachdem sie etwa eine Stunde gearbeitet haben, fährt ein Mann in einem weißen Fiat Panda vor und schießt aus einem Jagdgewehr auf sie. Er tötet Soumayla Sacko durch einen Kopfschuss.
Soumayla war nicht nur Erntearbeiter. Er war auch ein sehr aktives und geschätztes Mitglied der Gewerkschaft USB, 'Unione sindacale di base', die sich für die Rechte der Saisonarbeiter in Italien einsetzt. Das Feature begleitet seine Kollegen bei ihrem Versuch, Wahrheit und Gerechtigkeit für ihn zu erwirken.
Mitwirkende:
Peter Matić
Joachim Meyerhoff
Michael König
Brigitta Furgler
Florentin Groll
Monika Kalcsics
Claudius von Stolzmann
Franziska Dorau
Links: Externer Link Homepage von Franziska Dorau
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Wie schmeckt Musik? - Aus dem Leben einer Synästhetin

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 26. Jan 2019 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
RBB Kultur - Samstag, 26. Jan 2019 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Heike Tauch
Produktion: SWF 2013, 25 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Heike Tauch
Inhaltsangabe: Es war ein Zufall - ein Unwetter überraschte Elisabeth Sulzer und ihre Freundin. Sie suchten Schutz unter einer Markise und hörten dem Regen zu. Für Elisabeth Sulzer entstand der Ton G, wenn ein Tropfen auf den Asphalt auftraf, und der Ton war blau. Ihre Freundin wusste nicht, wovon sie redete. Elisabeth Sulzer war 16 Jahre alt, als ihr bewusst wurde, dass nicht für alle Menschen Töne farbig sind und Intervalle schmecken. Fortan beobachtete sie ihre Art der Wahrnehmung und verglich sie mit der der anderen. Aber es dauerte noch Jahre, bis sie richtig verstand, was eigentlich mit ihr los ist.
Mitwirkende:
Sophia Löffler
Links: Externer Link Homepage von Heike Tauch
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Zudröhnen oder Ausschleichen? - Die neuen Pfade der Psychiatrie

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 26. Jan 2019 12:04
Autor(en): Martin Hubert
Produktion: WDR 2017, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Axel Pleuser
Technische Realisation: Henning Schmitz
Regieassistenz: Tim Müller
Inhaltsangabe: Pharmafirmen versprachen psychische Krankheiten mit Medikamenten zu heilen - und sind gescheitert. Jetzt steigen sie aus der Forschung aus. Studien zeigen: frühzeitiges Ausschleichen der Psychopharmaka hilft Patienten besser, als sie langfristig einzunehmen. Die Psychiatrie auf neuen Wegen?
Zuerst erstellt der Psychiater eine Diagnose. Dann verordnet er Psychopharmaka, die den Geist herunter regulieren oder stimulieren. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass eine zusätzliche Psychotherapie sinnlos sei, wenn der Patient seine Medikamente nicht längerfristig einnimmt. Das ist Standard in der psychiatrischen Behandlung von Psychosen und anderen schweren psychischen Leiden. Lange hat die Pharmaindustrie davon profitiert. Doch inzwischen nagen wissenschaftliche Studien am Fundament der Standardtherapie. Weil keine besseren chemischen Substanzen in Sicht sind, haben sich wichtige Pharmafirmen aus Forschung und Vermarktung verabschiedet. Mit Milliardengeldern der EU sollen sie zurück ins Boot geholt werden und neue Studiendesigns werden entworfen. Können die dafür sorgen, dass Psychopharmaka Menschen nicht nur zudröhnen, sondern ihnen langfristig helfen? Oder ist ein grundsätzlich anderer Umgang mit Medikamenten nötig: Verzicht oder schnellst mögliches Ausschleichen und empathische Begleitung?
Mitwirkende:
Daniel Wiemer
Lisa Jopt
Heiko Obermüller
Sybille Jacqueline Schedwill
Gavin Fearnley
Detlef Dickmann
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Befehlsempfänger Gottes - Über evangelikalen Einfluss in Kirche und Politik

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 26. Jan 2019 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Michael Weisfeld
Produktion: SWR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Norbert Vossen
Ton und Technik: Bettina Krol
Inhaltsangabe: Evangelikale Christen nehmen die Bibel wörtlich und stehen für ein strenges, autoritäres Christentum. Sie versuchen ihre teilweise christlich fundamentalistischen Vorstellungen in Politik und Kirche durchzusetzen. Mit der Bibel kämpfen sie gegen die "Ehe für alle", verlangen Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue sowieso. Ihr Verhältnis zur Amtskirche ist ambivalent, sie kritisieren die "Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)", arbeiten aber auch mit ihr zusammen. Ihren Glauben leben sie teils innerhalb, teils außerhalb der EKD in Freikirchen. Politisch stehen viele Evangelikale den Rechtspopulisten nahe - etwa der Arbeitsgemeinschaft "Christen in der AfD". Die bemüht sich um Einfluss in Kirchen und Parlamenten, und einige AfD-Christen sitzen inzwischen im Deutschen Bundestag. Lautstark vertreten sie evangelikale Positionen, oft kombiniert mit antimuslimischer Rhetorik. Aber auch Bundestagsabgeordnete der CDU bekennen sich zur evangelikalen Bewegung. Wie mächtig ist diese heute?
Mitwirkende:
Mark Oliver Bögel
Holger Stolz
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Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 26. Jan 2019 14:00 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Christoph Buggert
Produktion: Liquid Penguin Ensemble/SR/MDR 2018, 64 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Katharina Bihler
Stefan Scheib
Komponist(en): Stefan Scheib
Technische Realisation: Katharina Bihler
Technische Realisation: Stefan Scheib
Technische Realisation: Manfred Jungmann
Inhaltsangabe: Da war dieses Geräusch. Es erinnert ihn - an die Front, die sich drohend weiter vorschob, seiner Heimatstadt entgegen, an die Flucht davor, noch als Kind. Hört er dieses Geräusch, auch noch Jahrzehnte später, sind der Krieg und das ihm eigene Grauen wieder da.
Andere bedeutsame Geräusche gab und gibt es in seinem Leben, mit jedem ist ein Erlebnis verbunden, viele verweisen auf die Kriegszeit und die ersten Jahre danach. Nicht nur in Form der Geräusche lebt der Krieg in ihm weiter.
Christoph Buggert hat das Hörspiel in Deutschland geprägt, als Autor und Redaktionsleiter beim Hessischen Rundfunk. Inszeniert wurde «Ein Nachmittag im Museum der unvergessenen Geräusche» vom Liquid Penguin Ensemble, das wie kaum jemand sonst für einen heutigen und lustvollen Umgang mit Sprache, Stimme und Geräusch steht. Das Hörspiel hat bei den ARD Hörspieltagen 2018 für Furore bei Publikum und Jury gesorgt.
Mitwirkende:
Ich Wolf-Dietrich Sprenger
Frau Christiane Motter
Mann Oliver Urbanski
Musiker .
Kontrabass, Geräusche Stefan Scheib
Perkussion Dirk Rothbrust
Links: Externer Link Homepage Stefan Scheib
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Zwischen Kulturmedium und Dudelfunk - 70 Jahre BR - 95 Jahre Musik im Radio

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 26. Jan 2019 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Werner Bleisteiner
Produktion: BR 2019, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Christian Schimmöller
Inhaltsangabe: Der BR feiert sein 70-jähriges Bestehen. Zugleich gibt es ein weiteres Jubiläum: Am 30. März 1924 ging der Vorläufer des BR, die "Deutsche Stunde in Bayern", zum ersten Mal auf Sendung - als dritter Sender des "Unterhaltungsrundfunkdienstes", wie es ursprünglich hieß, nach dem Berliner "Vox-Haus" und dem Sender in Leipzig. Von Anfang an spielte hier die Musik. Sie war schon immer ein Katalysator. Und noch heute definieren sich Radioprogramme vorwiegend durch Musik. Aber auch umgekehrt hat das Radio die Musikgeschichte beeinflußt. Vor allem die Entwicklung der Zeitgenössischen Musik in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wäre ohne die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sicher ganz anders verlaufen. Das Feature von Werner Bleisteiner beleuchtet diese Wechselbeziehung.
Mitwirkende:
Constanze Fennel
Axel Wostry
Jürgen Jung
Gerhard Späth
Wolf Euba
Reinhard Glemnitz
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Draußen vor der Tür

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 26. Jan 2019 15:05, (angekündigte Länge: 95:34)
Autor(en): Wolfgang Borchert
Produktion: Radio München 1947, 103 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur
Regie: Walter Ohm
Bearbeitung: Arnold Weiss-Rüthel
Komponist(en): Mark Lothar
Inhaltsangabe: Die versuchte Heimkehr des Unteroffiziers Beckmann aus dem Krieg ist die Geschichte einer ganzen Generation von jungen Männern nach 1945. Beckmann sucht einen neuen Anfang, geleitet, immer wieder angetrieben und ermutigt von der Figur des "Anderen", der als sein aktiveres, lebensbejahendes Alter Ego gelten kann. Doch überall bleibt Beckmann "draußen vor der Tür". Als ihn ein Mädchen mitleidig zu sich nach Hause nehmen will, erscheint unerwartet deren zum Krüppel gewordener Mann aus dem Krieg. Die Elbe nimmt Beckmanns Selbstmord nicht an, eine zivilbürgerliche Existenz scheint ausgeschlossen, der Oberst nimmt die Verantwortung für Kriegsverbrechen nicht zurück und "der alte Mann, der sich Gott nennt" schweigt. "Gibt denn keiner, keiner Antwort?" - der Verzweiflungsschrei des schwer lädierten Beckmann, treffen Mentalität und Bedingungen der unmittelbaren Nachkriegszeit. Der Autor Wolfgang Borchert, Kriegsheimkehrer mit schweren gesundheitlichen Schäden, konnte die Ursendung seiner Hörspieladaption 1947 nicht hören, weil der Stadtteil in Hamburg, in dem er sich gerade befand Stromsperre hatte. "Draußen vor der Tür" wurde der erste große Erfolg in der Hörspielgeschichte der Nachkriegszeit. Die Radioausstrahlung führte zu Hunderten von begeisterten Hörerbriefen und machte Borchert kurz vor seinem Tod über Nacht bekannt.
Mitwirkende:
Beckmann Hans Stein
Ein Mädchen Marianne Kehlau
Ihr Mann Ernst Schlott
Ein Oberst Klaus W. Krause
Seine Tochter Anneliese Fleyenschmidt
Ein Cabaret-Direktor Fred Kallmann
Frau Kramer Else Quecke
Der Beerdigungsunternehmer Rudolf Helten
Die Elbe Else Wolz
Der Liebe Gott Carl Burg
Erzähler August Riehl
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Außergewöhnliche Belastung

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 26. Jan 2019 17:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dunja Arnaszus
Auch unter dem Titel: Ein Reichsbürger im Finanzamt (Arbeitstitel)
Produktion: WDR/DLR 2019, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Dunja Arnaszus
Komponist(en): Thomas Wenzel
Peta Devlin
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhaltsangabe: Hebamme Henny Holm kommt mit ihrer Steuererklärung nicht zurande. Sie ruft beim Finanzamt an, um zum sechsten Mal Aufschub zu erbitten.
Die Praktikantin Arzu Aslan stellt ihr fälschlicherweise in Aussicht, dass sie vor Ort auf die Hilfe der Finanzbeamten bauen könne. Im Amt angekommen, trifft Henny auf Jessica. Die hat sich, um Steuern zu sparen, den Reichsbürgern angeschlossen. Reichsbürger Wolf von der Heeresschlucht, Souverän des von ihm gegründeten Staates 'Preussien' begleitet sie ins Finanzamt. Er will den Anspruch darauf, in Deutschland keine Steuern zahlen zu müssen, bekräftigen. Wenig später stirbt jemand. Ein Spiel mit Steuern – was sagen die Zahlungen über unser Verhältnis zu Staat und Sozialgemeinschaft aus?
Mitwirkende:
Jessica Borowsky Fiona Metscher
Ruth Eggert Johanna Gastdorf
Henny Holm Eva Löbau
Arzu Aslan Elif Kardesseven
Mark Willert Max Tuveri
Wolf von der Heeresschlucht Stephen Appleton
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Bananenheinz

Sendetermine: DLR - Samstag, 26. Jan 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ror Wolf
Produktion: HR 1983, 47 Min. (Mono) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Originalton
Regie: Ror Wolf
Inhaltsangabe: "Ich habe mehr Verdruß gehabt wie gut", sagt Heinz B., geboren 1903. Das, was man ein abgesichertes bürgerliches Leben nennt, hat er nie kennengelernt. Der Erste Weltkrieg verhindert seine Berufsausbildung; er wird Hilfsarbeiter, Hausierer, schließlich fliegender Händler. Er hat gelernt, mit Worten zu überleben; mit Worten hüpft er hinaus aus dem Gelände: pfiffig, aufsässig, ausgelassen. Für eine Weile ist er der Herrscher aller Bananen - und im nächsten Moment schon wieder der Ausgesperrte. Heinz B. ist achtzig Jahre und lebt von der Fürsorge. Er erzählt sein Leben im Originalton. Ror Wolf hat in Büchern und Hörspielen immer neu eigensinnige Welten aus Wörtern geschaffen oder sie - etwa in der Welt des Fußballs - aus typischem Sprachmaterial nachgeschaffen. Hier aber hat er in vielen Begegnungen einem einzelnen Menschen sein Leben und seine Welt abgehört - und seine "Spreche". Sie ist eines der wichtigsten Existenzmittel des fliegenden Händlers und des Menschen Heinz B.
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Matilda

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 26. Jan 2019 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Roald Dahl
Produktion: WDR 2006, 85 Min. (Dolby 5.1) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Judith Ruyters
Komponist(en): Mike Herting
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Philine Velhagen
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Übersetzung: Sybil Gräfin Schönfeldt
Inhaltsangabe: Die meisten Eltern loben ihren Nachwuchs über den Klee. Sie halten ihre süßen Goldschätzchen für wahre Genies, selbst wenn sie die größten Esel sind. Das ist schlimm und geht einem mächtig auf die Nerven. Es gibt aber auch Eltern, die ihre Kinder komplett übersehen. Sie schieben sie aus der Bildfläche, um ungestört auf die Glotze zu starren und können es kaum erwarten, dass sie von allein groß werden und wieder aus ihrem Leben verschwinden. Diese Sorte Eltern ist noch viel schlimmer, und mit dieser Sorte Eltern ist Matilda geschlagen. Matilda aber ist wirklich ein Genie. Sie bringt sich bereits mit drei Jahren das Lesen bei, verbringt die Nachmittage fortan mit den interessantesten Leuten der Weltliteratur, und wenn ihre Eltern sie allzu sehr ärgern, sinnt sie auf Rache. Als Matilda in die Schule kommt, lernt sie vor allem zweierlei: Es gibt auch liebenswerte und verständige Erwachsene, wie ihre Lehrerin Fräulein Honig, und es gibt Erwachsene, die sind noch hundertmal schlimmer als ihre Eltern, wie die Schulleiterin Knüppelkuh. Um es mit der Knüppelkuh aufnehmen zu können, braucht es nicht nur einen blitzgescheiten Verstand, sondern übersinnliche Kräfte. Mit deren Hilfe allerdings plant Matilda die genialste Rache aller Zeiten ...
Mitwirkende:
Erzähler Peter Fricke
Matilda Johanna Burg
Fräulein Honig Laura Maire
Knüppelkuh Hella von Sinnen
Herr Wurmwald Gerd Köster
Frau Wurmwald Caroline Schreiber
Frau Phelps Katinka Hoffmann
Nigel Max von der Groeben
Lavendel Carolin von der Groeben
Rupert Artur Niederfahrenhorst
Amanda Zazie-Charlotte Pfeiffer
Fred Leon Stille
Papagei Peter Nottmeier
Fabian Fendel
Kai Hogenacker
Links: Externer Link Homepage Mike Herting
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Programm der Freiheit

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 26. Jan 2019 20:00, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Fabian von Freier
Andreas von Westphalen
Produktion: WDR 2015, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Science Fiction
Regie: Fabian von Freier
Andreas von Westphalen
Inhaltsangabe: Ein kleiner Sprung in die Zukunft: Auch durch weitgehend lückenlose Überwachung ist die Welt nicht friedlicher geworden. Aber was, wenn man die Gewaltbereitschaft in den Menschen neutralisieren könnte?
Es scheint ein eindeutiger Fall: Die Bilder der Überwachungskameras, DNA-Spuren am Tatort, die Daten des Bordcomputers in seinem Auto - alle Beweise sprechen dafür, dass John Lord einen kaltblütigen Mord begangen hat. Auch wenn er seine Unschuld beteuert, seine Freundin und ein Freund versichern, mit ihm den Abend der Tat verbracht zu haben, kann sogar seine Verteidigerin nicht an seine Unschuld glauben. In seiner verzweifelten Lage fordert John Lord eine "Traumanalyse". Er begibt sich in die Hand des Niendroy-Institut, das in der Lage ist, anhand der Träume eines Beschuldigten zu erkennen, ob dieser Mensch schuldig ist oder nicht. Aber das Niendroy-Institut will noch mehr, als nur Träume zu analysieren.
Mitwirkende:
John Lord Jonas Baeck
Juliette Müller Hanna Werth
Strawinsky Janina Sachau
Professor Wolf Aniol
Psychologin Edda Fischer
Assistent Louis Friedemann Thiele
Politiker Hannes Hellmann
Carlos Ortega Matthias Kelle
Staatssekretär Nikolaus Benda
Polizisten Florian Seigerschmidt
Polizisten Ralf Drexler
Polizisten Sascha Tschorn
Richter Peter Harting
Vladimir Vatisloos Waldemar Hooge
Kommissar Jochen Langner
Staatsanwalt Dirk Ossig
Untersuchungsrichter Stefan Preiss
Kellnerin Christina Puciata
Michael Bader Simon Roden
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Berger und Levin 1:

Die Schönen spiegeln sich in der Welt, den Häßlichen gehört sie

Sendetermine: NDR Info - Samstag, 26. Jan 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Adolf Schröder
Produktion: NDR 1991, 38 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Bernd Lau
Technik: Christian Kühnke
Technik: Angelika Körber
Inhaltsangabe: Werner Berger und D. Levin. Zwei Männer Berger ist ein heruntergekommener, trunksüchtiger Ex-Polizist, der die Abteilung für Suchtkriminalität leitete, ehe er rausgeworfen wurde, weil er notorisch erfolglos und vielleicht sogar ein Verräter war. Levin, das D. vor seinem Namen ist ein Geheimnis, ist Psychologe und Lebensberater. Zu ihm kommt Berger, als seine Frau Isabel ihn verlassen hat - eines Mannes wegen, der ihm "nicht ähnlich" ist. Levin rät Berger, Isabel zu suchen. Damit beginnt ein Verwirrspiel, das der angeschlagene Berger nicht durchschauen kann. Denn auch ihm ist jemand auf den Fersen, Albert, der aussieht wie eine Krähe und Insider-Informationen erpressen will.
Mit der Reihe "Berger und Levin" hat der Hamburger Autor Adolf Schröder Kriminalstücke ganz eigener Art geschaffen: es sind Verwirrspiele aus Fragen, fast frei von Gewalt und hektischem Aktionismus, doch spannend in ihrer Rätselhaftigkeit und kunstvollen Redundanz. Meist sind es junge Leute, die verstört und aggressiv Aufmerksamkeit für ihre Probleme erzwingen und damit den Ex-Polizisten Werner Berger unterstützt von seinem alter ego, dem Therapeuten David Levin, - aus seiner resignierten Isolation aufscheuchen. Und meist gerät dieser selbst bei der Spurensuche ins Dickicht der eigenen Biographie.
Mitwirkende:
Werner Berger Otto Sander
D. Levin Wolf-Dietrich Sprenger
Patricia Litten
Michael Habeck
Burghart Klaußner
Uli Krohm
u.a.
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Brückenschlag von Wagner zu Hitler? - Eine Lange Nacht über den Sozialphilosophen Houston Stewart Chamberlain

Sendetermine: DLR - Samstag, 26. Jan 2019 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 26. Jan 2019 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Sven Brömsel
Produktion: DLF/DLR 2019, 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Hilsbecher
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Der Sozialphilosoph Chamberlain (1855 - 1927) ist heute vor allem als Schwiegersohn Richard Wagners, Bayreuther Ideologe und Vordenker Hitlers bekannt. Unbekannt sind seine freundschaftlichen Beziehungen zu Intellektuellen jüdischer Herkunft. Seine Bücher wurden geradezu gefeiert, gehörte doch der Autor zu den wirkungsmächtigsten Publizisten der Wilhelminischen Epoche. Erstaunliche Konstellationen zwischen Rassentheorie, Kulturreform, Kunst und Wissenschaft werden in einer Zeit lebendig, in der sich antisemitische und zionistische Anschauungen konsolidierten, revolutionär Konservative auf avantgardistische Künstler trafen und sich reformbewegte Sonnenanbeter gleichzeitig links- und rechtspopulistisch orientierten. Das Feature zeigt Chamberlain als Schlüsselfigur in der kulturellen Szene Wiens und Bayreuths zwischen 1890 und 1920 - im feingeistigen Austausch mit jüdischen Intellektuellen wie dem Dirigenten Hermann Levi, dem Wirtschaftsmagnaten, Politiker und philosophischen Autor Walther Rathenau sowie dem Publizisten Karl Kraus. In dieser ‚Langen Nacht‘ wird eine verzweigte Intellektuellen- und Ideengeschichte um 1900 aufgeschlagen, die die lange Vorgeschichte des Dritten Reiches erzählt.
Mitwirkende:
Doris Wolters
Marcus Grube
Verena Buss
Folkert Dücker
Jo Jung
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