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Selma und Max (2. Staffel)

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Jun 2019 07:04 Teil 1/5, (angekündigte Länge: 6:00)
Autor(en): Erhard Schmied
Auch unter dem Titel: Hasenkunde (1. Teil)
Der große Test (2. Teil)
Das Geheimnis (3. Teil)
Glühwürmchen (4. Teil)
Superhase (5. Teil)
Produktion: WDR 2014, ca. 30 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Annette Kurth
Inhaltsangabe: Selma und Max sind keine Hasen. Noch nicht. Sie sind Häschen. Eigentlich sieht man das sofort, trotzdem haben sie lange darüber gestritten. Die Großen sind Hasen und die Kleinen sind Häschen, so ist das nun mal. Aber dafür, das weiß Selma genau, sind sie viel süßer. Selma ist ein bisschen älter als ihr Bruder Max. Und klüger. Manchmal jedenfalls… Tagein tagaus hoppeln die beiden über ihre Wiese und tun das, was alle tun: Spielen, sich langweilen, miteinander streiten und sich wieder versöhnen. Außerdem machen sie allerlei Pläne. Große Pläne. Und Geheimnisse haben sie natürlich auch.
Mitwirkende:
Erzähler Jens Wawrczeck
Max Sam Gerst
Selma Elisabeth Juhnke
Links: Externer Link Homepage Erhard Schmied
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Mein Körper, meine Daten

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Jun 2019 08:05 Teil 4/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Martin Hubert
Auch unter dem Titel: Gesundheit treibt die Wirtschaft an (1. Teil)
Unternehmen konkurrieren um neue Therapien sprechen (2. Teil)
Künstliche Intelligenz bedroht ärztliche Kompetenz (3. Teil)
Smarte Medizin braucht Selbstbestimmung (4. Teil)
Produktion: WDR , 106 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Kordes
Technische Realisation: Gertrudt Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Regieassistenz: Eva Schwert
Inhaltsangabe: Mediziner und Psychiater sind euphorisiert: Per künstlicher Intelligenz könnten unendlich viele Patientendaten aus Kliniken und Arztpraxen gewonnen, sortiert und ausgewertet werden. Das ermögliche genauere Diagnosen und bessere Therapien. Wer profitiert davon? Milliarden Daten zirkulieren durch die Welt von Smartphones, Notebooks und PCs. Sie stammen von Privatmenschen, Unternehmen, Banken, Behörden, Kliniken, Forschungseinrichtungen und fließen ein in Datenbanken. Politiker und Wissenschaftler sind im Big-DataFieber. Daten seien das Gold der Zukunft. Vor allem auch im Gesundheitswesen. Genauere Diagnosen und bessere Therapien würden nun möglich, vor allem bei schweren Erkrankungen wie Krebs, AIDS oder chronischer Depression. Fast täglich werden Erfolgsmeldungen aus der Big-Data-Medizin vermeldet, insbesondere aus den USA, wo Google oder IBM riesige Investitionen tätigen. Werden wir also bald von autonomen Apparaten diagnostiziert und therapiert werden, die beständig neue Patientendaten absaugen, um sich weiter zu verbessern? Oder ist das nur ein Hype, der mehr verspricht, als er halten kann? Was passiert mit der Verfügungsgewalt der Patienten über ihre Daten, wenn dieser Hype andauert? In vier Teilen geht Tiefenblick der Frage nach, wie weit Big Data das Gesundheitswesen umwälzen kann.
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Eine Wurst für Dr. Boll

Sendetermine: DLR - Sonntag, 2. Jun 2019 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Franz Zauleck
Produktion: DLR/MDR 1997, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Kinderhörspiel ab 6 Jahre
Regie: Karlheinz Liefers
Komponist(en): Rolf Fischer
Ton: Thomas Simmert
Ton: Brunhild Thomaß
Regieassistenz: Katrin Martin
Inhaltsangabe: Anton Löffel wird 11 Jahre alt. Doch an seinem Geburtstag ist er allein. Zum Trost darf er Mamas alte Kindertrompete haben. Wer darauf spielt, kann die Sprache der Tiere verstehen und andere glücklich machen. Das muß Anton gleich ausprobieren. Vor dem Südbahnhof liegt ein Hund, dem wird er ein Ständchen spielen. Und eins klappt sofort: Er kann mit dem Hund reden. Der heißt Dr. Boll, und um glücklich zu sein, braucht er eine mittelgroße Blutwurst und keine Musik. Anton läuft zum Fleischer, doch ein Drache hat dem Fleischer die Frau gestohlen. "Bring mir die Frau und ich gebe dir die Wurst." Den Drachen hat eine Maus aus seiner Höhle vertrieben. "Verjage die Maus, ich gebe dir die Frau." Die Maus aber wurde von einer Katze verscheucht. So läuft Anton von einem zum anderen, und was am Anfang ganz einfach aussah, erweist sich am Ende als sehr schwierig.
Mitwirkende:
Erzähler Cornelius Obonya
Anton Löffel David Czesienski
Antons Mutter Nadja Engel
Dr. Boll, ein Hund Udo Kroschwald
Herr Jakubeit, ein Fleischer Hans Teuscher
Frau Jakubeit, seine Frau Gudrun Ritter
Herr Stenzel, ein Drache Hermann Beyer
Fräulein Fischler, eine Katze Margit Bendokat
Fräulein Hintze, eine Maus Heike Jonca
Oberwachtmeister Laublicht Martin Seifert
Chor der Damen Evelyn Cron
Chor der Damen Rita Feldmeier
Chor der Damen Heidemarie Schneider
Chor der Damen Christine Schuster
Chor der Damen Katrin Martin
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100 und Mama - Das lange Schweigen nach dem Zugunglück von Eschede

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 2. Jun 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Miriam Arndts
Produktion: NDR/rbb 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Technische Realisation: Christian Alpen
Technische Realisation: Angelika Körber
Inhaltsangabe: Am 3. Juni 1998 sterben in Eschede 101 Menschen bei dem schwersten Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Eines der Todesopfer war die Mutter der Autorin. Sie war auf dem Weg zum Klassentreffen in einem kleinen Dorf an der dänischen Westküste, ihrem Geburtsort. Mit dabei war ihre jüngste Tochter, damals zwei Jahre alt. Sie überlebte. Erst anlässlich des 20. Jahrestages des Unglücks hat die Autorin begonnen, mit ihren beiden Schwestern über den Tod der Mutter zu sprechen. Und erst heute wird ihr klar, dass der Verlust auf jede von ihnen völlig unterschiedliche Auswirkungen hatte.
Mitwirkende:
Miriam Arndts
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Big Data - oder die Vermessung des Individuums

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Jun 2019 11:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gabriele Knetsch
Produktion: BR/WDR 2019, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexandra Distler
Ton und Technik: Susanne Harasim
Inhaltsangabe: Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen. Besonders beängstigend: Alle Chinesen sollen sich dem System der "sozialen Vertrauenswürdigkeit“ unterwerfen. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken an den Pranger gestellt. Was klingt wie eine Idee aus George Orwells "1984", ist in China inzwischen gelebte Realität.
Auf drei Kontinenten geht Feature-Autorin Gabriele Knetsch der Frage nach: Wird diese Dystopie der Big-Data-Überwachung auch bei uns bald Realität?Schauplatz Silicon Valley: Wie viele persönliche Daten Facebook über seine Nutzer sammelt, wissen wir spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal. Aber das führt im Silicon Valley nicht zu einem Umdenken - im Gegenteil. Viele Gründer basteln an Big Data Anwendungen, um das nächste Facebook zu werden. Sie entwickeln Sprach-, Gesichtserkennungs- und Übersetzungssoftware - angeblich "im Dienste der Menschheit“, dabei können sie auch als Spionagesoftware für Geheimdienste, als Überwachungssoftware eingesetzt werden.
Schauplatz China: Neben der permanenten Überwachung baut die chinesische Führung an einem neuen Kontrollsystem der Bürger. Über ein gigantisches Social Credit System sammelt der Staat Daten von Bürgern, NGOs und Firmen. Jeder bekommt ein Punkte-Konto. Alles, was die Menschen im Alltag tun, kann so vom Staat bewertet, belohnt oder bestraft werden. Bis 2020 will China das System flächendeckend einführen, derzeit wird es in über 40 Pilotprojekten getestet. Bereits jetzt gibt es Schwarze Listen: Fast 10 Millionen Chinesen wurden vom Ticketkauf für Schnellzug oder Flugzeug vorübergehend ausgeschlossen.
Schauplatz Deutschland: Europa gilt weltweit als Region mit hohen Sicherheitsstandards. Doch auch deutsche Strafbehörden greifen immer häufiger auch auf digitale Datenquellen zurück. Neue Polizeigesetze sehen erweiterte Zugriffsrechte auf private Informationen vor. Gesichtserkennung soll im öffentlichen Raum Standard werden. All diese Entwicklungen zeigen: Die Big Data Überwachungsmaschinerie beginnt langsam auch bei uns zu arbeiten.
Mitwirkende:
Gabriele Knetsch
Jennifer Güzel
u.a.
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 325:

Im Schneckentempo

Sendetermine: SRF 3 - Sonntag, 2. Jun 2019 11:10
Autor(en): Roger Graf
Produktion: DRS 2009, 31 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Roger Graf
Inhaltsangabe: Frau Ristic wurde eine Kette und eine Schnecke gestohlen. Letztere sollte am Grünwiler Schneckenrennen für Furore sorgen. Sie verdächtigt Mitkonkurrenten, die Schnecke entführt zu haben...
Mitwirkende:
Philip Maloney Michael Schacht
Polizist Jodoc Seidel
Dina Ristic Julia Glaus
Hanna Leibner Cynthia Coray
Björn Unterfeld Andrej Togni
Andy Aebersold Christian Samuel Weber
Computerstimme Marco Biondi
Was bisher geschah Peter Schneider
Links: Externer Link Homepage Roger Graf
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Patentöchter

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 2. Jun 2019 14:04, (angekündigte Länge: 49:00)
Autor(en): Julia Albrecht
Corinna Ponto
Produktion: WDR 2017, 48 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Annette Kurth
Bearbeitung: Mirko Böttcher
Technische Realisation: Peter Harsch
Regieassistenz: Leo Zander
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: Die Täter der RAF schweigen noch nach Jahrzehnten beharrlich. Julia Albrecht, Schwester einer RAF-Terroristin, und Corinna Ponto, Tochter eines Opfers der RAF, haben dagegen einen Dialog begonnen, der den Graben zwischen Angehörigen der Täter und der Opfer überspringt.
Am 30. Juli 1977 wurde Jürgen Ponto, Vorstandsprecher der Dresdner Bank, von der RAF ermordet. Beteiligt an dem Mord war Susanne Albrecht, Freundin der Familie Ponto. Ihre Schwester Julia, damals 13 Jahre alt, war die Patentochter von Jürgen Ponto. Dessen Tochter Corinna wiederum Patenkind der Familie Albrecht. Nach der Tat zerbrach die Verbindung zwischen den Familien. 30 Jahre später nimmt Julia Albrecht Kontakt auf zu Corinna Ponto. Es beginnt ein Dialog zwischen zwei Frauen, die beide, auf unterschiedliche Weise, von dem Terror des Deutschen Herbsts getroffen wurden. Es geht um Fragen der Schuld, der Täterschaft, der Versöhnung, und um die Aufarbeitung eines Kapitels der deutschen Geschichte, in dem immer noch viele Seiten unbeschrieben sind. Eine sehr persönliche Auseinandersetzung, die nicht nur privat ist, sondern hochpolitisch.
Mitwirkende:
Corinna Ponto Corinna Kirchhoff
Julia Albrecht Inka Friedrich
Guido Lambrecht
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 10 2017
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Manchmal könnte ich schreien

Sendetermine: RBB Kultur - Sonntag, 2. Jun 2019 14:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Reinhard Schneider
Auch unter dem Titel: Wenn Eltern ihre Kinder brauchen (Untertitel)
Produktion: DLR/RBB 2012, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Reinhard Schneider
Ton: Andreas Narr
Ton: Reinhard Schneider
Regieassistenz: Anke Beims
Inhaltsangabe: Ständige Anrufe, rätselhafte Worte, Äußerungen der Unzufriedenheit, kindische Verhaltensweisen. Wenn Eltern in fortgeschrittenem Alter den Kontakt zu ihren erwachsenen Kindern suchen und brauchen, liegen in den Beziehungen Herzenswärme, Unwillen und Überforderung oft eng beieinander. Die Situation ist für beide Seiten nicht leicht zu bewältigen.
An vier Beispielen intensiver Kind-Elternbeziehungen wird ein Alltag gezeigt, in dem Eltern und Kinder eine neue Balance finden müssen. Die Rollen haben sich vertauscht. Gewährten die Eltern ihren Kindern einst Schutz und Hilfe, so sind sie jetzt darauf angewiesen, diese von ihren Kindern zu erhalten.
Links: Externer Link Homepage von Reinhard Schneider
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"Ich bin und werde glücklich sein" - Auf der Suche nach dem Mädchen Anne Frank

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Jun 2019 14:04
Autor(en): Stephanie Menge
Auch unter dem Titel: Auf der Suche nach dem Mädchen Anne Frank (Untertitel)
Produktion: WDR 1999, 30 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Petra Feldhoff
Inhaltsangabe: Anne Frank wurde 1929 in Frankfurt geboren. Wie jedes Mädchen hatte auch sie viele Träume und Pläne, viele Wünsche für ein Leben voller Freude und Liebe. Ihrem Tagebuch hat sie alles anvertraut. Aber sie sollte keine Zukunft haben. Weil sie Jüdin war, musste sie während der Nazi-Diktatur flüchten, versteckte sich mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam, wurde entdeckt und ins Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert, wo sie 1945 starb. Das ist jetzt 70 Jahre her. Wie können wir sie da noch finden? Ihr Tagebuch weist den Weg, der direkt in das Amsterdamer Hinterhaus führt. Zwei lange Jahre hielt Anne sich dort vor den Nazis versteckt. Und plötzlich ist es, als sei die Uhr zurückgedreht worden, und alles wird wieder lebendig.
Mitwirkende:
Anne Nele Hippe-Davies
Annes Mutter Elenor Holder
Annes Vater Jürg Löw
Frau van Pels Eva Garg
Herr van Pels Rolf Berg
Donata Höffer
Wolf Aniol
Anna Brückner
Stefanie Haller
Julius Schmiedel
Alexander Mokos
Suzanne Ziellenbach
Marie-Agnes Reintgen
Ina-Kathrin Korff
Marcus Vick
u.a.
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Der Fußball und ich - Geschichte einer Abhängigkeit

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 2. Jun 2019 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martina Keller
Produktion: SWR/BR/NDR 2019, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nicole Paulsen
Ton und Technik: Mathias Illner
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Die Autorin ist fußballverrückt. Mit sechs fing es an, mit 59 ist alles schlimmer denn je. Sie verbringt Samstagnachmittage in Kneipen, die sie normalerweise nicht betreten würde, nur um ihr Team, den BVB, verlieren zu sehen. Sie lässt den 50. Geburtstag einer guten Freundin sausen für ein Championsleague-Finale. Wäre ihr Freund wie sie – nicht auszuhalten. Sie will loskommen. Aber es gelingt ihr nicht. Sie spielt jetzt sogar wieder, bei Union 03, Bezirksliga Hamburg West. Der britische Popliterat Nick Hornby gibt ihr Hoffnung. Er verfasste 1991 Fever Pitch, über die Fußballbesessenheit seiner Teen- und Twenjahre. Und schrieb: Während alarmierend großer Abschnitte eines durchschnittlichen Tages bin ich ein Schwachsinniger. Die Autorin ein weiblicher Nick Hornby? Nur ist sie nicht 35.
Mitwirkende:
Martina Keller
Irene Baumann
Marcus Michalski
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Achtsamkeit 2.0 - Wie das Silicon Valley das Bewusstsein entdeckt

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 2. Jun 2019 15:04
Autor(en): Nina Hellenkemper
Produktion: WDR/NDR/DLF 2016, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Regieassistenz: Katarina Schnell
Technische Realisation: Olaf Dettinger
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Inhaltsangabe: Bei Google gibt es kein "Om". Keine Räucherkerzen. Keine Mantren. Chade Meng Tan ist Ingenieur und hat sich auf die Programmierung des menschlichen Geistes verlegt. Seit Wissenschaftler Veränderungen im Gehirn bereits nach acht Wochen Meditationstraining nachgewiesen haben, gilt "Achtsamkeit" im Silicon Valley als der neue Brennstoff für gesteigerte Produktivität und Kreativität. Auf Anregung des Zen-Mönches Thich Nhât Hanh finden im Valley "mindful lunches", Mittagessen in Schweigen, statt. Meditiert wird bei Twitter, SAP oder Facebook während der Arbeitszeit. Das Geschäft mit dem Geist boomt. Mithilfe spezieller Buttons soll man in Zukunft bei Facebook anderen Nutzern gegenüber Mitgefühl übermitteln können.
Mitwirkende:
Daniel Berger
Tobias Teschner
Lisa Sommerfeldt
Sigrid Burkholder
Valentin Stroh
Matthias Kiel
Florian Jahr
Justine Hauer
Eric Carter
Anja Herden
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True Stories

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 2. Jun 2019 15:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 52:00)
Autor(en): Sophie Calle
Ulrike Haage
Produktion: BR 2019, 47 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrike Haage
Bearbeitung: Ulrike Haage
Komponist(en): Ulrike Haage
Ton und Technik: Martin Offik
Inhaltsangabe: Die Französin Sophie Calle gehört weltweit zu den wichtigsten zeitgenössischen Konzeptkünstlerinnen. Sie ist eine Meisterin im Auflösen der Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Es gibt kein Tabu bei ihr, das dem Spiel Einhalt gebieten würde, solange dieses nur zum Kunstwerk wird. „Die Psychologie zwischenmenschlicher Beziehungen ist der Inhalt aller meiner Arbeiten“, sagt Sophie Calle und zeigt sich beeinflusst von Jaques Lacan, der in den 1960er und 70er Jahren eine Theorie des Unbewussten in der Alltagssymbolik entwickelte. Sophie Calle beobachtet und sammelt Daten, Spuren, Lebenslagen. Sie gibt die Ergebnisse ihrer Untersuchungen in Form tagebuchartiger Texte wieder, die von Fotografien unterstützt werden. Ulrike Haage setzt in ihrem Hörspiel einige der äußerst lakonischen und pointierten Erzählungen aus True stories einer Art akustischen Befragung aus, nimmt sich das Postkarten-Buch Tout mit Kurzbeschreibungen zu 54 Werken von Sophie Calle vor und nähert sich den Verfahrensweisen Calles an: „Dieses Hörspiel ist ein Versuch mit offenem Ausgang. Eine Interpretation von Texten, Werkbeschreibungen, die ich faszinierend oder thematisch spannend finde und über meine klanglichen Assoziationen zusätzlich mit Sounds und Musik bemustere. Ich halte mich dabei streng an unsentimentale Regeln wie Taktvorgaben, Zahlenspiele, die ich auf Noten übertrage und so weiter. Ich mische mich musikalisch dazu. Und verfahre dabei wie Sophie Calle, ich verfolge das Werk über seine Veröffentlichungen.“ (Ulrike Haage)
Drei Protagonisten, der Performer Damian Rebgetz, die Sängerin Françoise Cactus und die Schauspielerin Birte Schnöink interpretieren und improvisieren mit den Texten in den drei Sprachen Französisch, Deutsch und Englisch, in die Sophie Calles Texte geschrieben oder übersetzt wurden. Die chronologisch aufeinanderfolgenden Kurzgeschichten aus True Stories zwischen privatem Erfahrungsbericht und literarischer Miniatur erhalten über die unterschiedlichen Stimmen und Klänge eine weitere Ebene von Authentizität. Eine unterschwellige Soundebene vertieft den hybriden Charakter der zum Teil verstörenden Geschichten. Unmerklich wird auch der Hörer zum Teil des Spiels, wenn die Grenze zwischen Wahrheit und Erfindung, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Erinnerung und Trauer, Verstecktem und Offenlegung verschwimmt.
Mitwirkende:
Francoise Cactus
Birte Schnöink
Damian Rebgetz
Links: Externer Link Homepage Ulrike Haage
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Begegnung am Nachmittag

Sendetermine: SR 2 - Sonntag, 2. Jun 2019 17:04, (angekündigte Länge: 65:43)
Autor(en): Henning Mankell
Auch unter dem Titel: Möte om eftermiddagen (Originaltitel)
Produktion: DLR/RB/SR 2008, 66 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Regie: Rainer Clute
Komponist(en): Johann Sebastian Bach
Ton: Thomas Monnerjahn
Ton: Susanne Beyer
Regieassistenz: Roman Neumann
Musikaufnahme: Eckhard Glauche
Übersetzung: Rainer Clute
Inhaltsangabe: Nach 60 Ehejahren will sie die Scheidung. "Ich will nicht länger mit einem Mann verheiratet sein, von dem ich seit 23 Jahren getrennt lebe." Oder sind es sogar 24 Jahre? Jedenfalls ist sie zu ihm gekommen, damit er die Papiere unterschreibt. Sofort. Er will nicht. Aus dem Alter ist er raus. 80jährige lassen sich nicht scheiden, sie reden über Betablocker und Diabetes, nicht über alte Rechnungen. Einiges sollte aber am Lebensende doch noch geklärt werden, denn Angst vorm Sterben haben beide. - "Wie geht es dir eigentlich?"
Mitwirkende:
Frau Nadja Tiller
Mann Walter Giller
Violine Julia Prigge
Brandenburgisches Kammerorchester
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Tote Winkel

Sendetermine: WDR 5 - Sonntag, 2. Jun 2019 17:04, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Hermann Bohlen
Produktion: WDR 2019, 52 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hermann Bohlen
Technische Realisation: Hermann Bohlen
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhaltsangabe: Dem Irrsinn des Straßenverkehrs auf der Spur.
Ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto - auf der Straße reißt die dünne Schicht der Zivilisation. Auf dem Weg von A nach B geschieht mehr mit uns als nur ein Ortswechsel. Im toten Winkel bricht der blanke Hass hervor.
Während Polizisten auf dem Behindertenparkplatz ihren Döner verputzen, begehen kultivierte Menschen Ordnungswidrigkeiten im Minutentakt. Sie verwandeln sich in spuckende, hasserfüllte Personen, denen das Schimpfwort nicht roh und verletzend genug sein kann. Das Machtgefälle zwischen den Verkehrsteilnehmern fördert Emotionen zutage, die wir sonst nie so unverhohlen zeigen: Wut, Lebensangst und Verachtung.
Hermann Bohlen setzt sich dem Verkehrsfluss aus und lässt PS-begeisterte RoadsterFahrer ebenso wie meditationsgeerdete Radlerinnen zu Wort kommen. Sein Stück macht den Hass erlebbar, der auf der Straße herrscht, die Gleichgültigkeit gegenüber der körperlichen Unversehrtheit des anderen, den schmalen Grad auf dem wir fahren. Wo es kracht, kommt es nicht nur zu Lackschäden an der Karosserie, der dünne Firnis unserer Demokratie wird brüchig. Gibt es einen Ausweg aus dem tobenden Gegeneinander hin zu mehr rücksichtsvollem Miteinander? Bevor die Frage mit einem entschiedenen Nein beantwortet werden kann, gehen Autos massenhaft in Flammen auf, die Fiktion sprüht Funken.
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Dat Schipp Spöökenkieker

Sendetermine: RB 2 - Sonntag, 2. Jun 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gerhard Bohde
Produktion: RB/NDR 1998, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mundarthörspiel
Regie: Ursula Hinrichs
Inhaltsangabe: Am Ufer einer Hallig ist ein Segelboot havariert, das die dortigen Bewohner nun als Strandgut beanspruchen. Der junge Segler und seine Begleiterin geraten mit dem jungen Halligbewohner und seiner Schwester in Streit über die Besitzrechte.
Aber wenn zwei junge Männer und zwei junge Frauen auf einer einsamen Hallig zusammentreffen, kann es beim Streit natürlich nicht bleiben.
Mitwirkende:
Stinlene Krüschansen Birte Kretschmer
Wögen Krüschansen Robert Eder
Hermann Thomsen Heino Stichweh
Jenny Grüttefien Sandra Keck
Udo Lindewitt Erkki Hopf
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Islands Atomdichter - oder: Der Schock der Moderne

Sendetermine: HR 2 - Sonntag, 2. Jun 2019 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Schiffer
Produktion: WDR 2014, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Christoph Pragua
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Regieassistenz: Oliver Metz
Inhaltsangabe: Kann neue Poesie ein ganzes Land in Aufruhr versetzen? Offensichtlich – wenn es sich um eine Insel handelt, deren nationale Identität mit auf einer Jahrhunderte alten literarischen Tradition beruht. In Island brach in den 1950er Jahren ein spektakulärer Lyrikstreit aus. Als Island vor 100 Jahren, am 1. Dezember 1918, vom dänischen König die Souveränität gewährt wurde, war das ein erster Schritt in die Freiheit. Allerdings blieb der Monarch das isländische Staatsoberhaupt. Endgültig endete die dänische Herrschaft erst, als sich die Isländer mitten im Zweiten Weltkrieg, am 17. Juni 1944, zur unabhängigen Demokratischen Republik erklärten. Der Krieg und die absolute Selbstständigkeit modernisierten das soziale und politische Gefüge der Insel nachhaltig. Darauf reagierte damals auch eine Gruppe junger Lyriker, die schnell als „Atomdichter“ beschimpft wurden. Vehement forderten sie eine ganz neue Formensprache in der Dichtkunst und lösten damit einen Kulturstreit aus, der die junge isländische Republik erschütterte.
Mitwirkende:
Jonas Beck
Axel Gottschick
Ilse Strambowski
Anke Tegtmeyer
Louis Friedemann Thiele
Wolfgang Schiffer
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Metamorphosen - Aus dem Leben der Maria Sibylla Merian

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 2. Jun 2019 18:20, (angekündigte Länge: 100:00)
Autor(en): Patrick Findeis
Produktion: SWR 2016, 75 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Kai Grehn
Komponist(en): Tarwater
Ton und Technik: Daniel Sänger
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: Sonja Röder
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhaltsangabe: Das Hörspiel folgt Maria Sibylla Merians Liebe zur Natur, ihrer Weltsicht als Künstlerin und Mystikerin, die im unscheinbaren Dasein der Insekten die Größe von Gottes Schöpfung sichtbar zu machen versuchte. Die Metamorphose spielt nicht nur in Merians Werk eine große Rolle: Sie war Ehefrau und Mutter, ernährte ihre Familie, veröffentlichte Blumen- und Raupenbücher, stellte Farben her und handelte mit ihnen, gab höheren Töchtern Unterricht im Zeichnen und Malen. Nach 15 Jahren Ehe verließ sie ihren Mann in Nürnberg und blieb bei der pietistischen Sekte der Labadisten. Und nach fünf Jahren Klosterleben wieder eine Häutung: Sie verließ die Sekte und betrat die Amsterdamer Gesellschaft als geschiedene und selbstbewusste Frau und Künstlerin, die gegen alle Widerstände ihre Reise nach Surinam vorbereitete und durchführte. Das Ergebnis dieser Reise, ihr Buch "Metamorphosis insectorum Surinamensium", hatte großen Einfluss auf Wissenschaft und Kunst und machte Merian berühmt. Die Künstlerin starb am 13. Januar 1717 im Alter von 69 Jahren in Amsterdam.
Mitwirkende:
Maria Sibylla Merian Anne Ratte-Polle
Dorothea Merian Lilith Stangenberg
Alice Virginia Mukwesha
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Ich verfluche den Fluss der Zeit

Sendetermine: DLR - Sonntag, 2. Jun 2019 18:30, (angekündigte Länge: 90:00)
Autor(en): Per Petterson
Produktion: HR/DLR 2011, 74 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Regieassistenz: Christoph Müller
Ton und Technik: André Bouchareb
Ton und Technik: Roland Grosch
Ton und Technik: Thomas Rombach
Übersetzung: Ina Kronenberger
Inhaltsangabe: Nach einer Krebsdiagnose reist Arvids Mutter noch einmal ins heimatliche Jütland. Überstürzt folgt ihr der Sohn. »Bist du blank?« fragt die Mutter. »Mama, ich werde geschieden.« Obwohl Arvid weiß, dass die Mutter sterben wird, und er gekommen ist, um ihr nahe zu sein und beizustehen, kann er nur über sich selbst sprechen. Für die Mutter ist er das ewige Sorgenkind. Als Arbeiterin hatte sie auf seinen Aufstieg gehofft, aber er hat die Hochschule verlassen, um in die Fabrik zu gehen und einer linken, inzwischen völlig verblassten Utopie zu folgen. In assoziativen Rückblenden erzählt Per Petterson diese melancholische Geschichte einer unerlösten Mutter-Sohn-Beziehung, in der beide einander gerne als Erwachsene sehen möchten, frei von ihrer Geschichte, aber es gelingt nicht. Sie bleiben, was sie seit jeher waren: Mutter und Kind.
Mitwirkende:
Erzähler Ernst Jacobi
Arvid (älter) Jens Wawrczeck
Arvid (jung) Marios Gavrilis
Mutter Tina Engel
Vater Wolfgang Gorks
Sie Friederike Ott
Barbara Stollhans
Udo Kroschwald
Torben Kessler
Sylvia Heid
Heinrich Giskes
Axel Gottschick
Christine Oesterlein
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Terrorkind

Sendetermine: WDR 3 - Sonntag, 2. Jun 2019 19:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Oliver Brod
Karsten Laske
Produktion: EIG 2019, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Karsten Laske
Komponist(en): Bert Wrede
Technische Realisation: Oliver Brod
Inhaltsangabe: Wenn der Sohn im Kopf der Mutter zum Attentäter wird.
Ihr Alltag ist streng getaktet, nichts darf schiefgehen. Schnell den Sohn am Kindergarten abliefern, keine Minute verlieren, um pünktlich zur Arbeit zu kommen und der Gesellschaft zur Verfügung zu stehen. Im täglichen Überlebenskampf wird einer Mutter das Kind zum Gegner.
Alleinerziehend sein heißt, den Stress alleine zu tragen - auch die Marotten und den Trotz des Kindes. Es bedeutet Chaos- und Stressmanagement. Und frisst auf, was doch jede Mutter im Überfluss zu haben hat: Liebe für das eigene Kind und Vertrauen in das Gute darin. „Terrorkind“ macht uns mit einer Mutter bekannt, der der liebende Blick auf ihr Kind abhanden kommt und deren Welt aus dem Takt gerät.
Die Produktion des Hörspiels wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
Mitwirkende:
Die Frau Meike Droste
Ihr Sohn Oskar Brod
Stefan Richard Barenberg
Ärztin. Nachbarin Katrin Schwingel
Amokläufer Liam Mockridge
Polizist Oliver Nitsche
TV-Moderatorin Verena Unbehaun
Psychologe Michael Schroth
Kollegin im OP Ruth Macke
Links: Externer Link Autorengemeinschaft Claudia Lohmann und Oliver Brod
Externer Link Homepage Oliver Brod
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Über Sex kann man nur auf Englisch singen - Deutsche Popmusik im Wandel

Sendetermine: DLF - Sonntag, 2. Jun 2019 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Mike Herbstreuth
Produktion: DLF 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Philippe Bruehl
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Katharina Lueg
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: Woher kommt der Trend zum deutschsprachigen Pop? Was sagt er über unsere Gesellschaft aus? Und wie identitätsstiftend ist eigentlich Helene Fischer? Die Popmusik höchstpersönlich steht Rede und Antwort. 1995: Die Band Tocotronic findet, man könne über Sex „nur auf Englisch singen/Allzu leicht kann’s im Deutschen peinlich klingen“, und Die Sterne singen kurz darauf: „Ich scheiß auf deutsche Texte“. 2004: Die Initiative Musiker in eigener Sache, zu der u.a. Xavier Naidoo, Udo Lindenberg und Peter Maff ay gehören, fordert eine Quote für deutschsprachige Musik in Radio und Fernsehen – die sei „skandalös unterrepräsentiert“. Dies führt zu einer Bundestagsdebatte. 2017: 15 der 20 erfolgreichsten Alben in Deutschland stammen von deutschsprachigen Musikerinnen und Musikern.
Mitwirkende:
Christoph Wittelsbürger
Maja Bote
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Ich bin auch nur ein Arschloch. - Ein Aufruf zum Umdenken von Milo Rau

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 2. Jun 2019 20:15
Autor(en): Monika Kalcsics
Produktion: ORF 2018, 39 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Fridolin Stolz
Inhaltsangabe: Ein Tribunal im Dschungel, ein Völkermordradio auf der Bühne, eine Partei zur Einführung des Ausländerstimmrechts. In den Aktionen und Performances des Schweizer Autors und Regisseurs Milo Rau verschränken sich Bühne und Realität. In seinen Werken verhandelt er die Moral hinter der Politik. 'Zynischer Humanismus' nennt er die eurozentrische Betroffenheitskultur, denn das Schreckliche sei ja, dass es kein Anderes mehr gebe. 'Es gibt nur noch das multiplizierte Eigene, es gibt nur einen einzigen planetaren Innenraum, im Realen genauso wie im Imaginären'. Er fordert daher einen 'globalen Realismus', denn die aktuellen Künste hätten nicht einmal den Ansatz einer Sprache für dieses Endspiel des Humanen gefunden.
2007 gründete Milo Rau die Theater- und Filmproduktionsgesellschaft 'International Institute of Political Murder' (IIPM). Seine Produktionen stehen für eine dokumentarisch und ästhetisch verdichtete Form politischer Kunst. 'Realtheater' nannte der deutsche Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge Milo Raus Ästhetik einmal. Seit 2007 hat das IIPM mehr als 50 Theaterinszenierungen, Filme, Bücher, Ausstellungen und Aktionen in mehr als 30 Ländern realisiert. Seit Herbst 2018 ist Milo Rau Intendant des Nationaltheaters Gent. Im November erhält er den von der EU-Kommission verliehenen Theaterpreis 'Europe Prize Theatrical Realities'.
Mitwirkende:
Katharina Knap
Markus Hering
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Der Parteisekretär und sein Sohn

Sendetermine: BR 2 - Sonntag, 2. Jun 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Mathias Boelinger
Produktion: RBB/BR 2019, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton: Kaspar Wollheim
Ton: Katrin Witt
Ton: Venke Decker
Inhaltsangabe: Im April 1989 strömen Studenten auf den Tian’anmen-Platz in Peking, um des verstorbenen Generalsekretärs Hu Yaobang zu gedenken. Aus den Feierlichkeiten entwickelt sich die größte Protestbewegung in der Geschichte der Volksrepublik China. Auch der Physikstudent Bao Pu demonstriert. Während er täglich zu den Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens aufbricht, geht sein Vater zur Arbeit in die Zentrale der Kommunistischen Partei. Bao Tong ist Sekretär im mächtigsten Gremium Chinas. Langsam beginnen die Familienmitglieder Verständnis füreinander zu entwickeln, da entscheidet sich die Staatsführung für die gewaltsame Niederschlagung der Proteste bei der Tausende sterben. Die Ereignisse lassen die Familie nicht mehr los. Bis heute dürfen sich Vater und Sohn nur einmal im Jahr unter schärfster Überwachung sehen.
Mitwirkende:
Maximilian Held
Michael Rotschopf
Justus Carrière
Kamil Jamal
Lisa Hrdina
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Zoo

Sendetermine: NDR Info - Sonntag, 2. Jun 2019 21:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Patricia Görg
Produktion: SWF/RB 1994, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhaltsangabe: "Um diese Geschichte ganz zu erzählen, muß man viele Wörter haben. Diese Geschichte ist immer um Vollständigkeit bemüht. Jedes fehlende Wort ist enttäuschend. Es kann durch kein anderes ersetzt werden. Die Wörter sind nebeneinander untergebracht, ohne einander zu kennen." Wie den Wörtern geht es den Tieren in diese Hörspiel, in dem die Kontinente eng beieinander liegen; Afrika mit grün gefliesten Wänden, Madagaskar mit festgeschraubten Birkenstämmen und die verglaste Antarktis aus braunem Zement. Zwischen den Zoobesuchern drängeln sich zwei seltsam bekannte Figuren: "Der Herr Direktor sieht zwei Gestalten heransegeln, die Brehm und Hagenbeck sein könnten. Er grüßt durchs geschlossene Fenster. Er formuliert ein Vorwort. Er schreibt: "Selbst in Steppen, Wäldern und Wüsten ist kein Tier wirklich frei."
Mitwirkende:
Wegweiserin Rotraut Rieger
Mann Christian Redl
Alter Mann Manfred Steffen
Junge Frau Brigitte Röttgers
Frau Mälzig Jutta Villinger
Frau Klinkers Ria Wullinger
Herr Klein Willkit Greuèl
Beobachter Josef Tratnik
Preise / Auszeichnungen: Hörspielpreis der Akademie der Künste 1994
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nine radio-windows from seydisfjördur

Sendetermine: ORF Ö1 - Sonntag, 2. Jun 2019 23:00 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): fabia
Produktion: ORF 2019, 50 Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Inhaltsangabe: Radio als Fenster zur Welt. Aufgenommen, gezeichnet, geschrieben und komponiert während eines Aufenthalts im Osten Islands, Austurland. Die neun 'Radiofenster' stehen für neun Erfahrungen/Beobachtungen, die das Künstlerduo fabia - theo sand & denisa anghelu? - während dieses Aufenthalts gemacht haben.
1 Ouvertüre: Panorama 2 Den Sturm zeichnen 3 Jumping Water 4 Rotdrossel 5 Musik: Seydifjördur, early morning 6 Sonderbericht: Stimmenfund 7 Local gentle breeze 8 Radioquiz 9 Lebensrhythmen zeichnen
Für jedes 'Radiofenster' gibt es 'Blicke' in Form von Zeichnungen. Der Klang des Zeichnens ist in das Radiostück miteinbezogen. Es stellt nicht nur eine Verbindung zwischen akustischer und visueller Ebene dar, es beschreibt auch die isländische Atmosphäre, in der leise Geräusche Präsenz bekommen. Die 'Radiofenster' sind miteinander verbunden durch hörbar gemachten manuellen Sendersuchlauf zwischen den einzelnen 'Radiofenstern'. Für die Hörerinnen und Hörer entsteht der Eindruck, dass sie von Sender zu Sender wechseln. Die Zeichnung macht die 'Radiofenster'/Radiostationen nachvollziehbar.
Materialen sind Stimmen, chorische Stimmen, in Deutsch, Englisch, Rumänisch, Isländisch, Geräuschinstrumente, Zeichenaufnahmen, Wasser, Steine, Münzen, coinstick, Glocken, Gitarre, Flöten, Cello, Bratsche, ein selbstgebautes Saiteninstrument, Kalimba, field-recordings, Aufnahmen von Stimmexperimenten, Statements eines Rabens, Unterwasserklänge, rainstick, gebürstete Textilien, Schwirrnüsse, Megaphon, Radiostationensuchlaufaufnahmen von unterschiedlichen Orten in Europa.
Die Texte folgen zum Teil alten isländischen Metren und Stabungen. Das gesamte Stück folgt dem Metrum 13/4 mit dem Tempo MM 56. Warum? Weil Seydisfjördur 13 Buchstaben hat und weil der Überlandbus Nr. 56 das öffentliche Verkehrsmittel dorthin ist.
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Geister sind auch nur Menschen

Sendetermine: DLR - Montag, 3. Jun 2019 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Katja Brunner
Produktion: SRF 2017, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Erik Altorfer
Bearbeitung: Erik Altorfer
Komponist(en): Mario Marchisella
Dramaturgie: Wolfram Höll
Tontechnik: Basil Kneubühler
Inhaltsangabe: Das Altersheim: Eine Zwischenwelt, an der Grenze von Leben und Tod. Katja Brunner lässt sie zu Wort kommen: Die Unbetuchten und die Unbesuchten, die, die nicht vom Leben lassen können, und die, die man nicht aus dem Leben lässt. Sie alle haben noch Bedürfnisse: Denn Geister sind auch nur Menschen.
In «Geister sind auch nur Menschen» schafft es Katja Brunner, scheinbar klare, fast schon klischierte Situationen ernst zu nehmen: Den alten Mann, der die Welt nur noch aus der Horizontale seines Betts wahrnimmt, und der der Pflegekraft an den Hintern fasst. Die alte Frau, die kein Toilettenpapier mehr hat, und mit vollen Hosen in den Supermarkt geht, unter den gerümpften Blicken der anderen Menschen. Man verabscheut sie, man versteht sie. Und das sind Bilder, das sind Gefühle, die bleiben.
Mitwirkende:
Frau Heisingers Marion Breckwoldt
Frau Simplon Friederike Wagner
Kinderstimme Nela Schröder
Bill Hans-Rudolf Twerenbold
Hilfskräfte Lisa-Katrina Mayer
Hilfskräfte Jirka Zett
Arsenal der Alten Verena Buss
Arsenal der Alten Jörg Dathe
Arsenal der Alten Katja Reinke
Arsenal der Alten Jörg Schröder
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