HörDat-Logo
 
 
Sortierung: 
Sendezeitraum:  
Sendung beim:
 
 
 

Die ARD-Hörspieltage 2023 im ZKM-Karlsruhe finden vom 10. bis 12. November statt.

Mehr dazu unter:

www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/index.html

gestern | heute | morgen | 2. Jun | 3. Jun | 4. Jun | 5. Jun | 6. Jun | 7. Jun |

Da lag Preßwitz schräg drinne

Sendetermine: MDR Kultur - Donnerstag, 18. Apr 2024 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sandra Rücker
Produktion: Bauhaus-Universität Weimar 2022, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sandra Rücker
Ton: Sandra Rücker
Mischung: Sandra Rücker
Inhaltsangabe: Seitdem die Talsperre Hohenwarte das Wasser der Saale anstaut, hat das Dörfchen „Preßwitz“ niemand mehr gesehen. Die Erinnerungen an die Flutung der Siedlung ab 1938 schwinden. Dennoch wirkt der Heimatverlust in den umgesiedelten Familien bis heute nach. Der idyllischen Fjordlandschaft des Stausees Hohenwarte im Thüringer Schiefergebirge lässt sich kaum anmerken, dass der Bau der Talsperre einst 245 Menschen ihre Heimatorte kostete. Zugunsten des kriegsstrategischen Bauprojektes packten auch die Bewohnenden der Gemeinde Preßwitz ihre letzten Habseligkeiten. Sie sahen mit an, wie ihre Häuser, Höfe und Gärten zurückgebaut wurden, die Ruinen von der Wehrmacht beschossen und die Wüstung nach und nach unter der Wasseroberfläche verschwand. Eine innige Dorfgemeinschaft löste sich auf und mit ihr ihre Traditionen und Bräuche. Vier Generationen später begibt sich die Autorin auf die Suche nach dem, worüber ihre Großmutter nie sprach. In einem Ruderboot sucht sie auf dem See die Koordinaten auf, an denen Preßwitz gelegen haben soll und wird dabei von Erinnerungen um das „Thüringer Atlantis“ begleitet.
Mitwirkende:
Johanna Geißler
Isabel Tetzner
Krunoslav Sebrek
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Eisernes Schweigen - Über das Attentat meines Vaters

Sendetermine: WDR 5 - Donnerstag, 18. Apr 2024 20:04 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Traudl Bünger
Produktion: WDR 2024, 213 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Susanne Krings
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Barbara Göbel
Technische Realisation: Heiner Kunkel
Regieassistenz: Hannah Mämecke
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: Wie ist es herauszufinden, dass der eigene Vater ein Attentäter war? Autorin Traudl Bünger erzählt ihre Geschichte von der Suche nach der Wahrheit über ihren Vater, der 1962 an einem tödlichen Bombenanschlag beteiligt war.
An einem Herbst-Tag im Oktober 1962 wurden bei einem Bombenanschlag auf einen Bahnhof in Italien mehrere Menschen verletzt. Ein Mensch kam ums Leben. Einer der Täter war der Vater von Autorin Traudl Bünger. Was damals genau geschehen ist, darüber hat er nie gesprochen. Jetzt macht sich seine Tochter auf die Suche nach der Wahrheit - über ihren Vater, seine Taten und rechtsextreme Netzwerke im Deutschland der 1960er Jahre.
"Hast du das wirklich getan? Fühlst du dich schuldig? Was hat dich angetrieben?" Auf diese Fragen hat Traudl Bünger nie eine Antwort bekommen. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters versucht sie nun, andere zum Sprechen zu bringen: Ihre Mutter, die das miterlebt hat. Ihren Onkel, der an den Taten beteiligt war. Ihre eigene Erinnerung. Zeitzeugen, Historikerinnen, Archivmaterial. Sie will genau wissen, was ihr Vater damals getan hat. Und warum. Und wie sie jemanden lieben kann, wenn sie seine Taten und Überzeugungen hasst.
Dabei bringt die Suche nicht nur schmerzhafte Wahrheiten über ihren Vater an den Tag, sondern auch blinde Flecken in der Geschichte der Bundesrepublik. Es geht um Anschläge, die nicht konsequent verfolgt wurden. Rechtsextreme Netzwerke, die die Öffentlichkeit nicht sehen wollte. Aus einer sehr persönlichen Recherche und Familiengeschichte wird eine brisante Zeitgeschichte, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen.
Mitwirkende:
Traudl Bünger
Michael Kamp
Claudia Hübbecker
Nola Essam
Sören Wunderlich
Markus Friedmann
Glen Golz
Mark Oliver Bögel
Michael Witte
Leopold von Verschuer
Richard Hucke
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Der innere Bergbau

Sendetermine: DLR - Donnerstag, 18. Apr 2024 22:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Elsa Artmann
Samuel Duvoisin
Produktion: DLR/Nationales Performance Netz 2022, 56 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Elsa Artmann
Samuel Duvoisin
Komponist(en): Annie Bloch
Ton und Technik: Christoph Richter
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Dramaturgie: Johann Mittmann
Dramaturgie: Julia Gabel
Inhaltsangabe: Sie sind Tänzer*innen in einer freien Gruppe. Sie trainieren ihre Körper und arbeiten an Kunstprojekten. Und sie wissen nicht recht: Ist das eigentlich Selbstentfaltung oder Selbstausbeutung? Wachsen sie oder bauen sie sich selbst ab?
Es gibt die Vorstellung von Arbeit als innerem Wachstum: sich verwirklichen und entfalten wie eine Pflanze, aufblühen. Und es gibt die Vorstellung von Arbeit als innerem Raubbau: sich erschöpfen und sich abbauen wie einen Bodenschatz, sich selbst an die Substanz gehen. Irgendwo dazwischen trainieren fünf Tänzer*innen ihre Körper und versuchen, ihrem Arbeitspensum gerecht zu werden. Sie beobachten sich selbst und die Welt um sie herum. Sie erschöpfen sich selbst und speisen die Erschöpfung wieder in den Verwertungskreislauf ein. Wie fühlt es sich an, wenn jedes Scheitern eine Chance sein muss, jedes Fallen durch einen Richtungswechsel scheinbar ohne Aufprall bleiben kann und jede private Krise gleichzeitig das Material für ein neues Kunstprojekt sein sollte? Die Verwertungslogik sagt: Eine gute Performance ist eine möglichst kurze Zeit zwischen Input und Output. Die Tänzer*innen machen mit oder steigen aus, sie stemmen sich dagegen oder stimmen ein, sie stottern und husten oder wiederholen Zitate aus Popsongs. Ein musikalisches Hörspiel aus dem inneren Bergbau von Artmann&Duvoisin.
Mitwirkende:
Jördis Trauer
Lou Strenger
Yoshii Riesen
Oscar Olivo
Annina Walt
Markus Gertken
Mathias Renneisen
Joshua Seelenbinder
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

... wie ein Lied

Sendetermine: WDR Eins Live - Donnerstag, 18. Apr 2024 23:03, (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Martin Heindel
Produktion: WDR 2012, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Martin Heindel
Komponist(en): Haarmann
Dramaturgie: Natalie Szallies
Technische Realisation: Mechthild Austermann
Technische Realisation: Ilse Sieweke
Inhaltsangabe: Kira (17) hat genug. Ohne ein Wort an ihre Mutter haut sie ab und zieht mit ihrem Freund Evrim (20) zusammen. Um glücklich zu werden, genauer: wahnsinnig vor Glück. Die erste eigene Wohnung. Die große Liebe. Alles perfekt - und endlich kann ihre Mutter sie auch nicht mehr dazu zwingen, ihre Medikamente zu nehmen. Gut, den leicht durchgeknallten Vermieter Arkadi hätten Kira und Evrim nicht unbedingt zu ihrem Glück gebraucht. Und: Als Kira aufhört, ihre Tabletten zu nehmen, muss sie sich erstmal übergeben. Sie verliert immer mehr die Kontrolle. Und eigentlich weiß sie auch gar nicht, warum sie diese Tabletten seit fast zehn Jahren schluckt. Das macht die Sache dann doch etwas ungemütlich und auch ein bisschen unheimlich. Offenbar hat das Ganze irgendwas mit der Erforschung von PSI-Phänomenen zu tun. Nur was genau? Und was weiß der oberschräge Arkadi von all dem?
Mitwirkende:
Kira Natalia Rudziewicz
Evrim Oktay Özdemir
Mutter Valery Tscheplanowa
Arkadi Strugatzki Mark Zak
Arzt Michael Wittenborn
Links: Externer Link Homepage von Ralf Haarmann
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Oscillations

Sendetermine: DLR - Freitag, 19. Apr 2024 00:05 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Muhammad Dawjee
Garth Erasmus
Zara Julius
Nkosenathi Ernie Koela
Christina Kubisch
Mpho Molikeng
Gabi Motuba
Neo Muyanga
Denise Onen
Kirsten Reese
Produktion: DLR/Akademie der Künste/University of the Western Cape/DAAD 2024, 219 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Inhaltsangabe: Das Afrikabild in Deutschland steckt voller Klischees - auch in Bezug auf Klang. Dabei kommen viele künstlerische Innovationen aus Afrika. In einer vierteiligen Reihe zeigen wir die Ergebnisse eines Austauschprogramms zwischen Kapstadt und Berlin.
Wenn wir uns Sounds aus Afrika vorstellen, denken wir oft an traditionelle Musik und deren Ableger im Pop. Und auch die Kritik an der kommerziellen Verwertung afrikanischer Klänge und Ressourcen reproduziert ein Klischee: das Bild vom armen ausgebeuteten Kontinent. Mit dem Austauschprogramm „Oscillations“ wollen Deutschlandfunk Kultur, die Akademie der Künste, die University of the Western Cape und das Berliner Künstlerprogramm des DAAD einen akustischen Dialog zwischen Nord und Süd über die Materialität von Sound und ihre Wirkung führen. Dabei soll sich ein anderes Bild von afrikanischen Sounds zeigen: eine innovative Ästhetik der Fürsorge und der Freiheit. Im Rahmen von „Oscillations“ arbeiten Künstlerinnen und Künstler aus dem südlichen Afrika und aus Deutschland in Kapstadt und Berlin. Die Ergebnisse zeigen sie auch vom 26. April bis 19. Mai in der Berliner Akademie der Künste.
Bua Ntate Von Nkosenathi Koela Länge: 20`14
Transanthrophony 1 Von Denise Onen Länge: 17`26
The scream for radio Von Gabi Motuba Länge: 10`39
Nkosenathi Ernie Koela ist Instrumentenbauer und Multiinstrumentalist, erforscht Heilpraktiken durch Klang und schafft damit einen Raum, der sich spirituell wie materiell manifestiert. Koelas transdisziplinäre Praxis umfasst die Tätigkeit als afrikanisches indigenes Medium, als Experte und Lehrer des Klangs. Er lebt in Kapstadt.
Gabi Motuba ist Jazzsängerin, Klangkünstlerin, Komponistin und Arrangeurin. Sie lebt in Johannesburg. Ihr Hauptinstrument ist die Stimme, mit deren Hilfe sie Konzepte, Ideen und Fragen reflektiert und erforscht.
Denise Onen praktiziert Klangkulturen. Sie macht ihren Master of Music an der Universität von Kapstadt. Als Sounddesignerin und Komponistin hat ihre Klangkunst in Film, Dokumentation und Theater renommierte internationale Auszeichnungen erhalten.
Intercontinental & Interdependent Von Mpho Molikeng Länge: 18`40
Death is part of the process… Von Zara Julius Stereomfassung einer 6-Kanaligen Klanginstallation Komposition, Recherche und Workshopleitung: Zara Julius Mitarbeit: Hannah Carrim Gitarre: Mpumi Mcata Archivmaterial mit freundlicher Genehmmigung der UWC – Robben Island Mayibuye Archives Länge: 26`10
Zara Julius ist eine interdisziplinäre Künstlerin, Forscherin und Kulturarbeiterin. Sie lebt in Johannesburg. Ihre Praxis basiert auf einer Arbeitsmethodik der „Entrücktheit“ (rapture). Durch umfangreiche Recherchen nutzt sie in ihrer Arbeit das Anarchiv und den Schwarzen Klang (Black sonic), um Zeit angesichts von Unfreiheiten zu rekonstituieren.
Mpho Molikeng ist ein in Maseru, Lesotho, geborener Musiker, Komponist, Autor und Kurator, der eine Reihe afrikanischer Instrumente wie Lesiba, Mamokhorong, Setolo-Tolo, Mbira, Djembe und andere spielt. Er lebt in Pretoria.
Spectres of Camissa Von Muhammad Dawjee Länge: 7`52
Rediviva Von Kirsten Reese Länge: 24`14
The Thirteenth Dialect Von Garth Erasmus Länge: 15`00
Muhammad Dawjee ist Musiker, Komponist, Architekt, Forscher und Pädagoge aus der indischen Apartheid Group Area Laudium am westlichen Stadtrand von Pretoria. Er versteht Improvisation als Forschungsprozess und interessiert sich besonders für die Identitäten von Brown People(s), die in Südafrika leben.
Garth Erasmus ist bildender Künstler, Klangkünstler und Musiker. Seine Arbeit konzentriert sich auf das südafrikanische First-Nation-Volk, die Khoisan, deren Angehöriger er ist. Er lebt in Kapstadt.
Kirsten Reese ist eine in Berlin lebende Komponistin und Klangkünstlerin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten steht die Wechselbeziehung von immersivem Zuhören, Körper, sozialer Wahrnehmung, Lautsprecherkonstellationen und elektronischen Medien.
Boris Baltschun ist ein in Berlin lebender Komponist, Musiker und Künstler. 2012 wurde er gemeinsam mit Serge Baghdassarians für „Bodybuilding“ (Deutschlandradio Kultur) mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet.
Mit: The thing has happened Von Neo Muyanga Länge: 6‘52
A fairytale Von Neo Muyanga Länge: 13‘36
Everywhere and Nowhere Von Christina Kubisch Länge: 19‘00
Christina Kubisch begann nach ihrem akademischen Musikstudium, ortsspezifische Klanginstallationen und Mixed-Media-Arbeiten zu schaffen. Ihre Forschung zu elektromagnetischen Wellen und anderen verborgenen Geräuschen macht Phänomene hörbar, die normalerweise außerhalb der menschlichen Wahrnehmung liegen. Sie lebt in Berlin.
Neo Muyanga ist ein in Kapstadt ansässiger Komponist und Installationskünstler. Seine Arbeiten umfassen Neue Oper, Multimedia-Installation, Performance-Lectures und kommerzielle Musikalben. Seine Praxis basiert auf Archivrecherchen und bewegt sich zwischen Performance und Wissenschaft.
Links: Externer Link Homepage Christina Kubisch
Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

5 Datensätze gefunden in 0.0096268653869629 Sekunden



gestern | heute | morgen | 2. Jun | 3. Jun | 4. Jun | 5. Jun | 6. Jun | 7. Jun |