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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Ich bin Ende oder Anfang

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Jun 2024 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 1. Jun 2024 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Nikolaus Scholz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Franz Kafka (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2021, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolaus Scholz
Inhaltsangabe: In Kierling, am Rande des Wienerwalds gelegen, hat Franz Kafka (1883 – 1924) seine letzten Lebenswochen in einem Sanatorium verbracht. Ihm zur Seite steht damals eine junge Frau, die als Betreuerin der Ferienkolonie des Berliner jüdischen Volksheims arbeitet, die um 15 Jahre jüngere Dora Diamant. Sie ist verzweifelt, dass die Ärzte ihrem geliebten Franz keine Überlebenschancen mehr einräumen. Nicht nur ihr Optimismus und ihre Hoffnung schwinden in zunehmendem Maße, sondern auch die Stimme Kafkas, dem die Ärzte überdies den Rat geben, so wenig wie möglich zu sprechen, um seinen geschwollenen Kehlkopf zu schonen. In der Langen Nacht tauchen wir ein in das jüdische Prager Leben um 1900, in dem Franz Kafka aufwächst und dass ihn entscheidend prägt. So erlebt der junge, empfindsame Kafka, wie Automobile, Telefone und Fließbänder den Puls der Zeit beschleunigen. Als roter Faden durch diese lange Nacht ziehen sich die spannenden Briefwechsel zwischen Kafka und seinen Geliebten Grete Bloch, Felice Bauer, Milena Jesenskà, und Dora Diamant. Hinzu kommen literarische Exkurse in die Parallelwelten, die Franz Kafka nächtens zu Papier bringt: „Das Urteil“, „Die Verwandlung“ oder „Ein Landarzt“. Kafkas langjähriger Freund, der Schriftsteller Max Brod wird in einem originalen Tondokument aus dem Jahr 1968 zu hören sein, in dem er nicht nur seine Beziehung zu Franz Kafka beschreibt, sondern auch die Beziehung des Schriftstellers zu seinem Vater, den Kafka achtet, unter dem er aber Zeit seines Lebens leidet. Auf diesem Spaziergang durch die Prager Vergangenheit und die Jugend von Franz Kafka sind sein Biograf Reiner Stach und die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff, die sich als große Kafka-Bewunderin outet.
Mitwirkende:
Michael Dangl
Irina Wanka
Sven Dolinski
Ursula Scheidle
Pavla Rasnerova
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Das dressierte Kind

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Jun 2024 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Traute Hellberg
Auch unter dem Titel: Vom Kollektiv-Glück der Jüngeren in der DDR (Untertitel)
Produktion: DLF 1972, 53 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: In Deutschland werden gleich zwei Tage den Kindern gewidmet: Am 1. Juni ist internationaler Kindertag, am 20. September ist Weltkindertag. Dass es zwei Tage zu Ehren der Jüngeren gibt, liegt an der deutschen Teilung: Während die Bundesrepublik Deutschland aufgrund der Empfehlung des Weltkinderhilfswerks im Jahr 1954 den Weltkindertag in den September legte, gab es in der DDR bereits seit 1950 den internationalen Kindertag im Juni. In der BRD hatte er keine große Bedeutung, in der DDR wurde er dagegen groß gefeiert – natürlich mit dem Fokus auf der sozialistischen Früherziehung der Kinder und Jugendlichen. In ihrem Feature „Das dressierte Kind – Vom Kollektiv-Glück der Jüngeren in der DDR“ aus dem Jahr 1972 nimmt Traute Hellberg diese frühe Prägung zur sozialistischen Persönlichkeit kritisch unter die Lupe.
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Gefährliche Freundschaften

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 1. Jun 2024 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Johanna Rubinroth
Carla Siepmann
Auch unter dem Titel: Im Hungern nicht allein (Untertitel)
Produktion: SWR/DLF 2024, 50 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Iris Drögekamp
Ton und Technik: Andreas Völzing
Ton und Technik: John Krol
Regieassistenz: Jan Linden
Inhaltsangabe: Gemeinsames Hungern um die Wette, Trost und Abführmittel bei Fressattacken, ein non-stop-Austausch über Kalorien und Gewicht: in "ProAna"- und "ProMia"-Gruppenchats werden Essstörungen wie Anorexie und Bulimie nicht nur gefördert, sondern als Möglichkeit Disziplin und Selbstkontrolle auszuüben, verherrlicht: Untergewicht wird zum Ideal, Kranksein zur Norm.
Das Gefühl der Zugehörigkeit macht die online-Community attraktiv, den Ausstieg schwer. Gefahr lauert auch von "Coaches", die ihre Macht über die Betroffenen missbrauchen. Für viele Erkrankte endet die Magersucht tödlich.
Mitwirkende:
Annemarie Brüntjen
Carl Herten
Anne Müller
Lisa Franziska Schwarzer
Johannes Wördemann
Sylvana Krappatsch
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1984 - Das Buch und seiner Geschichte

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 1. Jun 2024 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Lorenz Hoffmann
Produktion: MDR 2019, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Schnitt: Christian Grund
Ton: Holger König
Regieassistenz: Anne Osterloh
Inhaltsangabe: Als George Orwell 1948/49 seine Dystopie von der totalüberwachten Gesellschaft in Romanform goss, hatte er die beiden großen Totalitarismen des 20. Jahrhunderts am eigenen Leib erfahren. Das Buch wurde schnell übersetzt und hat im deutschen Sprachraum immense Wirkung entfaltet. Wer in der DDR mit einem geschmuggelten Exemplar von "1984" erwischt wurde, musste mit Gefängnis rechnen, wie Baldur Haase, der in den 1950ern drei Jahre in Haft kam. In der Bundesrepublik der 70er und 80er Jahre beriefen sich die Gegner der Volkszählung auf Orwells Roman, wenn sie warnten, Datenerfassung führe in einen neuen Faschismus. Und heute? Ist Orwells düstere Vision im Zeitalter der Digitalisierung überholt? Die Angst vorm Überwachungsstaat abgelöst vom Glauben an Big Data und der Lust an Fake-News?
Mitwirkende:
Axel Wandtke
Walter Renneisen
Axel Thielmann
Corinna Waldbauer
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Kafka-Kult

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 1. Jun 2024 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thomas von Steinaecker
Auch unter dem Titel: Das erstaunliche Nachleben des Franz K. (Untertitel)
Produktion: SWR 2024, 56 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ulrich Lampen
Ton und Technik: Robin Zwirner
Ton und Technik: Andreas Völzing
Inhaltsangabe: Kafka ist ein TikTok-Star mit über einer Milliarde Klicks, sein melancholisches Portrait prangt auf T-Shirts, Kaffeetassen und Krawatten. Kafkas Werk wird mittlerweile auf der ganzen Welt adaptiert, in allen Künsten. Nur wenige Autoren besitzen eine solche internationale Wirkung wie er.
Wie kann es sein, dass ein Schriftsteller, der zu Lebzeiten kaum etwas veröffentlicht und hauptberuflich als Versicherungsbeamter gearbeitet hat, nach seinem Tod mit drei nicht einmal fertigen Romanen zum globalen Phänomen wird? Und warum lässt uns dieser Mensch und Autor, der auf Fotos so eindringlich sanft und rätselhaft traurig aussieht, bis heute nicht los?
Mitwirkende:
Zitator 1 Christian Klischat
Erzähler Holger Kunkel
Zitator 2 Sebastian Mirow
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Telephobia - dieser eine Anruf

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 1. Jun 2024 13:05 Teil 2/0, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Juliane Rummel
Annalena Sippl
Lea Utz
Auch unter dem Titel: Norman und sein Mobber (1. Teil)
Lilian und das Ghosting (2. Teil)
Sarah und der Schwindel (3. Teil)
Mimi und der Unfall (4. Teil)
Erika und die verschwundene Freundin (5. Teil)
Produktion: BR 2023, 306 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Alexandra Distler
Inhaltsangabe: Die Journalistin Lea Utz begleitet in 'Telephobia' Menschen dabei, einen Anruf zu tätigen, vor dem sie sich schon zu lange drücken.
Willkommen bei 'Telephobia'! Alle Anrufer haben eins gemeinsam: Sie wollen einer Sache auf den Grund gehen, die sie nicht mehr loslässt. Norman will eine Entschuldigung von einem Mobber aus der Schulzeit. Lilian will wissen, warum ihre Freundin sie geghostet hat. Und Mimi will den Mann zur Rede stellen, der sie mit dem Auto fast totgefahren hat. Also gehen wir zusammen auf Zeitreise in die Vergangenheit und erzählen die Geschichte hinter dem Anruf. Von der berührenden Aussprache bis zur witzigen Spurensuche: Bei 'Telephobia' geht beides und alles dazwischen. Am Ende (fast) jeder Folge geht dann jemand ans Telefon – und wir dürfen bei den Gesprächen dabei sein und mithören. Es ist eigentlich nur ein Anruf – aber danach ist alles anders.
Drückst du dich auch vor einem Anruf? Dann schick mir gerne eine Sprachnachricht an 0175/3375 069 oder eine Mail an telephobia@br.de.
Teil (1/8): Norman und sein Mobber Norman wurde in der Schule jahrelang gemobbt: beleidigt, bespuckt, geschlagen. Unter den Folgen leidet er bis heute. Er will endlich eine Entschuldigung - und ruft einen seiner Mobber von damals an.
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Teil (2/8): Erika und die verschwundene Freundin Mit siebzehn erlebt Erika mit ihrer besten Freundin Dori die große Freiheit. Die beiden sind unzertrennlich - bis ein Ereignis sie aus ihrem Alltag reißt. Die beiden verlieren den Kontakt. Fünfzig Jahre später fragt Erika sich immer noch, was aus ihrer Freundin geworden ist. Sie schickt Lea auf eine Mission: Finde Dori!
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Teil (3/8): Mimi und der Unfall Ein kurzer Augenblick hat Mimis Leben für immer verändert: Die Ampel wird grün, sie fährt mit dem Fahrrad auf eine Kreuzung - da rauscht auf einmal ein Auto auf sie zu. Bei dem Unfall wird Mimi schwer verletzt. Bis heute weiß sie nicht viel über den Mann, der am Steuer saß. Aber eins weiß sie sicher: Sie will ihn anrufen.
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Teil (4/8): Philipp und das Dunkle Magiermädchen Philipp ist nicht besonders gut darin, Dinge loszulassen. Und deshalb treibt ihn bis heute eine Frage um: Hat sein bester Freund aus der Schulzeit ihm seinen wertvollsten Schatz gestohlen - seine Lieblings-Yu-Gi-Oh-Karte? Jahre später will er ihn mit seinem Verdacht konfrontieren.
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Teil (5/8): Sarah und der Schwindel Sarah drückt sich seit Jahren vor einem Anruf beim Arzt - obwohl eine mysteriöse Krankheit ihren Alltag einschränkt. Sie will endlich herausfinden, was dahintersteckt. Sie muss ihre Angst vorm Telefonieren überwinden.
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Teil (6/8): Hanna und der 1.000-Euro-Anruf Wenn Hanna nicht schleunigst telefoniert, verliert sie 1.000 Euro. Dafür muss sie zurück in eine Zeit, in die sie eigentlich nicht zurück will: An den Anfang ihres Berufslebens.
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Teil (7/8): Susi und die verschollenen Noten Susi hat einer Freundin vor Jahrzehnten Notenblätter geliehen - und zwar ausgerechnet die von ihrem Lieblings-Klavierlehrer. Sie würde gerne wissen, ob die Notenblätter noch existieren - aber sie fürchtet sich vor der Wahrheit.
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Teil (8/8): Lilian und das Ghosting Lilian und ihre gute Freundin Sarah waren in der Studienzeit unzertrennlich. Dann hat die Freundin ein Kind bekommen - und der Kontakt bricht auf einmal ab. Die Freundin wird zu einem Geist, der Lilian mit Abwesenheit quält. Kann Lea dem Spuk ein Ende bereiten? so: 200
Mitwirkende:
Lea Utz
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Gummersbach - Glaube, Hoffnung, Liebe

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 1. Jun 2024 13:30 Teil 3/4 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Merle Hilbk
Auch unter dem Titel: Höhenlage (1. Teil)
Die verbotene Stadt (3. Teil)
Neue Heimat (3. Teil)
Im Wald (4. Teil)
Produktion: WDR 2024, 117 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Michael Wehrhan
Technische Realisation: Henning Schmitz
Regieassistenz: Tammo de Vries
Inhaltsangabe: Eine Stadt ist wie ein Körper, dessen Organe und Nervenzellen in einem eingespielten Rhythmus arbeiten. Doch was ist, wenn dieser Organismus gestört wird? Was passiert mit einer Stadt, die sich von der Landgemeinde in ein Industriezentrum verwandelt – und dann den Blaumann wieder abstreifen soll, um zu einem Ort der Aktentaschenträger zu werden?
„Gummersbach“ das klingt nach Landidylle und wird in NRW nur mit einer Sache assoziiert: Handball. Doch in Gummersbach wurden Stahlkessel gebaut, hoch wie der Kölner Dom, die Kraftwerke in der ganzen Welt antreiben. Die Firma Steinmüller war Weltmarktführer in diesem Segment, ein traditionsreiches Familienunternehmen, das ein Drittel der Innenstadtfläche einnahm und der Stadt einen bürgerlichen Wohlstand bescherte. Dann war Schluss: Steinmüller wurde nach einer feindlichen Übernahme geschlossen, das Werksgeländen ein Dienstleistungszentrum verwandelt.
Doch die Kreisstadt hat sich schon öfter neu erfunden. Und immer wieder Neues integriert – so wie die Russlanddeutschen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion zu Tausenden nach Gummersbach kamen, dort ihre Freikirchen gründeten und eine neue Frömmigkeit in die Stadt brachten.
Bei allen Umbrüchen haben sich die Gummersbacher ihre Zuversicht erhalten. Und sie werden sie brauchen angesichts der neuen Herausforderungen: der Wald, der die Stadt seit Generationen umgibt, ist dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen
1. Höhenlage
Auf den Hügeln, mit Blick über die Innenstadt, hat sich das Bürgertum seine Villen gebaut. Zu seinem Habitus gehören Verantwortungsgefühl und ein protestantischer Leistungsethos. Doch die Welt der Leinengardinen, Stockrosen und des feinen Teegebäcks ist porös geworden.
2. Neue Heimat
In der Trabantenstadt auf dem Bernberg gründeten Russlanddeutsche ihre ersten freikirchlichen Gemeinden. Während den einheimischen Amtskirchen die Mitglieder weglaufen, wachsen die Freikirchen rasant und helfen anderen Flüchtlingen bei der Integration.
3. Die verbotene Stadt
Mitten in der Innenstadt lag das Werksgelände der Firma, deren Name zum Synonym für den Auf- und den Abstieg Gummersbachs wurde. Mit dem Kesselbauer Steinmüller kam der bürgerliche Wohlstand – und die Gastarbeiter in die Stadt. Heute steht auf dem Industriegelände eine Konzerthalle und eine Sportarena für den VFL.
4. Im Wald
Mit voller Wucht trifft der Klimawandel das Bergische Land und verändert das Gesicht der Stadt stärker als das Ende der alten Industrie. Der Nadelwald, gepflanzt und gehegt von Generationen, wird vom Borkenkäfer vernichtet. Zurück bleibt eine Mondlandschaft, um deren Zukunft gerungen wird.
Mitwirkende:
Helene Grass
Andreas Grothgar
Bodo Primus
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Feuer an bloßer Haut - Franz Kafka und Milena Jesenská

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 1. Jun 2024 14:00, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Rolf Schneider
Produktion: ORF 2008, 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Regie: Harald Krewer
Komponist(en): Peter Kaizar
Tongestaltung: Katharina Böhm
Tongestaltung: Herta Werner-Tschaschl
Regieassistenz: Fritz Oberhofer
Inhaltsangabe: 1920 ist Milena Jesenská 24 Jahre alt und hat in ihrer Heimatstadt Prag bereits einiges Aufsehen erregt: auch, weil sie mit 19 gegen den erbitterten Widerstand ihres nationalistisch-antisemitsch eingestellten Professoren-Vaters den etwas verbummelten jüdischen Literaten Ernst Polak heiratete. Sie schreibt für tschechische Zeitungen und übersetzt, unter anderem Erzählungen eines deutschsprachigen Prager Autors namens Franz Kafka. Die beiden kennen sich aus der Prager Literaturszene, und sie haben über Übersetzungs- und Literaturfragen auch schon korrespondiert, als sich der Briefwechsel-Dialog in jenem Jahr 1920 derart intensiviert, dass Milena den dreizehn Jahre älteren, von ihr bewunderten Autor überreden kann, sich auf der Rückfahrt von einer Kur in Meran in Wien mit ihr zu treffen. Es wird eine überwältigende Begegnung, für beide. Ein Paar werden sie trotzdem nicht. Schon bald kehrt ihre Liebe zurück in die Briefe, aus denen sie für Tage und Stunden herausgesprungen war. Im letzten Brief, 1923, ist alles nur noch Erinnerung, und Kafka kehrt zum "Sie" zurück. - Kafkas "Briefe an Milena" sind hunderttausendfach gedruckt und gelesen worden. Ihre, Milenas, Briefe wurden nie gefunden. Im Dialog dieses ungewöhnlichen Paares, einer "literarischen Fiktion, hergestellt aus Originalen" (Rolf Schneider), werden sie "rekonstruiert". Durch Anlehnung an Milenas Biografie, ihre Feuilletons und Reportagen, durch Einfühlung in eine der sonderbarsten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts.
Mitwirkende:
Eva Herzig
Friedrich Hammel
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Konzerte zwischen Feuer, Eis und der Neuen Welt

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 1. Jun 2024 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ursula Adamski-Störmer
Auch unter dem Titel: Eine Reportage zur Tournee der Bamberger Symphoniker in Island und USA (Untertitel)
Produktion: BR 2024, 55 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Brigitte Gsenger
Inhaltsangabe: Bislang hatten die Bamberger Symphoniker es in 63 Länder geschafft - seit ihrer letzten Tournee im April dieses Jahres können sie ihre Statistik auf 64 Länder korrigieren. Zum ersten Mal hatten sie die Gelegenheit, Island zu bereisen und in dem spektakulären Kulturpalast HARPA in Reykjavik aufzutreten. Ein monumentaler, architektonisch mit der geographisch besonderen Lage Islands korrespondierender Baukörper aus Glas, der wirkt, als ob zwei wuchtige Eisschollen an Land gespült worden wären, sich auf der Landzunge im Hafen von Reykjavik ineinander verkeilt hätten und liegen geblieben wären.
Zusammen mit Pianistin Hélène Grimaud und unter Leitung ihres Chefdirigenten Jakub Hrùša präsentierten sie sich in einem rein deutsch-romantischen Konzert mit Wagner, Brahms und dem Schumann-Klavierkonzert. Ein gelungener Tourneeauftakt, mit dem sie sich zweifelsfrei in Island für weitere Einladungen empfohlen haben. Danach gings über den großen Teich in die USA, wo das gleiche Programm in Boston, New York und zwei Universitätsstädten in Virginia gegeben wurde. In Boston übernahm Pianist Lukáš Vondráèek. Höhepunkt war neben Boston die Carnegie Hall in New York, in der Jakub Hrùša sein euphorisch gefeiertes Dirigentendebüt gab. Ein Ritterschlag für Jakug Hrùša!
Ursula Adamski-Störmer hat die 11tägige Tournee der Bamberger Symphoniker zwischen Feuer, Eis und der Neuen Welt begleitet, die auch unter dem Aspekt der Klimafreundlichkeit stand. Eine Reisereportage über höchste Kunst, maximale Konzentration, triumphale Erfolge, Familienkonzerte, Masterclasses, Magen-Darm-Viren und ein CO2-Kompensationsprojekt.
Mitwirkende:
Karin Schubert
Thorsten Preuß
Ursula Adamski-Störmer
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Kalt wie Marmor

Sendetermine: RBB Radio3 - Samstag, 1. Jun 2024 14:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Louis C. Thomas
Auch unter dem Titel: Froid comme marbre (Roman (frz. Originaltitel))
Produktion: SFB 1969, 59 Min. (Mono) - Originalhörspiel int.
Genre(s): Krimi
Regie: Rolf von Goth
Übersetzung: Maria Frei
Inhaltsangabe: Auf dem Friedhof liegt ein Toter, nicht in einem Grab sondern auf einem Grab. Dieses Grab gehört einer der reichsten Familien der Gegend in Frankreich. Die Polizei sucht nach Anhaltspunkten, wer der Tote sein könnte. Eine Pappsohle aus dem Schuh des Opfers bringt sie auf die richtige Fährte.
Mitwirkende:
Wolfgang Amerbacher
Manfred Grothe
Herbert Weissbach
Hans Madin
Karin Hardt
Herta Kravina
Gerhard Wollner
Hildegard Kukowa
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Außergewöhnliche Belastung

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 1. Jun 2024 17:04, (angekündigte Länge: 53:00)
Autor(en): Dunja Arnaszus
Auch unter dem Titel: Ein Reichsbürger im Finanzamt (Arbeitstitel)
Produktion: WDR/DLR 2019, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Dunja Arnaszus
Komponist(en): Thomas Wenzel
Peta Devlin
Technische Realisation: Dirk Hülsenbusch
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhaltsangabe: Hebamme Henny Holm kommt mit ihrer Steuererklärung nicht zurande. Sie ruft beim Finanzamt an, um zum sechsten Mal Aufschub zu erbitten.
Die Praktikantin Arzu Aslan stellt ihr fälschlicherweise in Aussicht, dass sie vor Ort auf die Hilfe der Finanzbeamten bauen könne. Im Amt angekommen, trifft Henny auf Jessica. Die hat sich, um Steuern zu sparen, den Reichsbürgern angeschlossen. Reichsbürger Wolf von der Heeresschlucht, Souverän des von ihm gegründeten Staates 'Preussien' begleitet sie ins Finanzamt. Er will den Anspruch darauf, in Deutschland keine Steuern zahlen zu müssen, bekräftigen. Wenig später stirbt jemand. Ein Spiel mit Steuern – was sagen die Zahlungen über unser Verhältnis zu Staat und Sozialgemeinschaft aus?
Mitwirkende:
Jessica Borowsky Fiona Metscher
Ruth Eggert Johanna Gastdorf
Henny Holm Eva Löbau
Arzu Aslan Elif Kardesseven
Mark Willert Max Tuveri
Wolf von der Heeresschlucht Stephen Appleton
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Rückgabe mit Risiko - Giftbelastung in kolonialen Sammlungen

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Jun 2024 18:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lena Schubert
Produktion: WDR 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Philippe Brühl
Technische Realisation: Werner Jäger
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Barbara Göbel
Regieassistenz: Leopold Jahn
Inhaltsangabe: Quecksilber, Zyklon B, DDT. Diese und andere Biozide nutzten ethnologische Museen im 20. Jahrhundert, um in ihren Depots Insekten zu bekämpfen. Seither sind die Sammlungen kontaminiert. Welche Folgen hat das für den Kampf um Restitution? Bevor John Johnson ein Museumsdepot betritt, schlüpft der Vertreter einer indigenen Gemeinschaft aus Alaska jedes Mal in Kittel, Handschuhe und Atemschutzmaske. Damit wappnet er sich gegen die Insektengifte, mit denen die Kulturgüter seiner Vorfahren in den Depots konserviert wurden. Heute sind Millionen Artefakte und tausende menschliche Gebeine kontaminiert – auch die Sammlungen der ethnologischen Museen in Berlin, Köln und Leipzig. Ein Verfahren zur Entgiftung gibt es bislang nicht. Und bei Rückgaben erhalten die Empfänger oft nur wenig Informationen über die Belastung.
Damit die Museen ihrer Verantwortung gerecht werden, müssen die Biozide endlich Teil der Restitutionsdebatte werden, fordert der Museologe Davison Chiwara aus Südafrika. Was hat der Biozidcocktail in den Depots mit der Kolonialgeschichte zu tun? Wie gefährlich sind die Schadstoffe für die menschliche Gesundheit? Und welche Zukunft gibt es für kontaminierte Kulturgüter nach der Rückgabe?
Mitwirkende:
Lisa Bihl
Wolfgang Rüter
David Vormweg
Axel Gottschick
Sigrid Burkholder
Katharina Hannappel
Kathrin Baumhöfer
Reinhard Becker
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Vorname Jonas

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Jun 2024 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thomas Heise
Produktion: Funkhaus Berlin 1989, 54 Min. (Stereo) - Feature
Genre(s): Originalton
Regie: Thomas Heise
Originalton-Aufnahme: Hans Blache
Originalton-Aufnahme: Thomas Heise
Schnitt: Anett Gudra
Schnitt: Katrin Heyer
Mischung: Rolf Haberland
Inhaltsangabe: "Vorname Jonas" beschreibt den Werdegang eines 20-jährigen DDR-Heranwachsenden, der nach einem Jahr Knast wieder in die sozialistische Gesellschaft eingegliedert werden soll. Das Doku-Hörspiel enthält rare O-Töne aus der Abteilung Inneres, die in den SED-Kreisleitungen angesiedelt und auch für die Resozialisierung von "Straftätern" zuständig war: Jonas hatte als Schulverweigerer eine Heimkarriere hinter sich. Nach der neunten Klasse hing er bei seinen quartalssaufenden Eltern rum - arbeitete also nicht, was den DDR-Strafbestand des "Asozialen Verhaltens" erfüllte. Jonas will wieder auf den "geraden Weg", wie es überall bei Behörden und Betrieben heißt. Der Staat unterstützt ihn auf diesem "geraden Weg" des rechtschaffenen Werktätigen, der von Staat und staatlichen Betrieben sanktioniert wird. Aber er hält keine Arbeitsstelle durch. Warum genau, weiß er auch nicht.
Heise sollte sein Originalton-Hörspiel 1983 für den DDR-Rundfunk produzieren. Doch schon das Schnittmanuskript wurde von der Zensur abgelehnt. Als die Bänder zum Löschen freigegeben worden waren, klaute Heise 30 Stunden Originalton, der erst 1989 bei der DDR-Akademie der Künste geschnitten und bei einer AdK-Veranstaltung vorgeführt wurde. (Matthias Gottwald, Märkische Allgemeine, 07.06.2006)
Mitwirkende:
Thomas Heise
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Die Säure-Attentate von Hans-Joachim Bohlmann

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 1. Jun 2024 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sabrina Höbel
Maximilian Netter
Klaus Uhrig
Auch unter dem Titel: Säuresommer (1. Teil)
Nervenhitze (2. Teil)
Gelernter Patient (3. Teil)
Marathon im Kreis (4. Teil)
Produktion: RB/ARD Kltur/Plotprodukt 2024, 118 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Er hat die Kunstwelt über Jahrzehnte in Atem gehalten. In den 1970er und 80er Jahren zerstört Hans-Joachim Bohlmann Gemälde von Dürer, Cranach, Rembrandt und Klee – im Wert von etwa 300 Millionen DM. Das Motiv für seine Säureattentate ist bis heute rätselhaft.
Wer war dieser Mann, vor dem die gesamte Kunstwelt so viele Jahre zitterte und dessen Steckbriefe in ganz Europa an unzähligen Museumseingängen hingen?
Die Lebensgeschichte Bohlmanns ist dramatisch, begleitet von tragischen Schicksalsschlägen und gleichzeitig voll unerwarteter Wendungen. Bohlmann leidet an Angststörungen und Zwängen. Eine aus heutiger Sicht höchst zweifelhafte Hirnoperation und mehrere Aufenthalte in der Psychiatrie verschaffen keine Linderung. Immer wieder kommt der Drang in ihm hoch, weltberühmte Kunstwerke mit Säure zu überschütten: vor allem die Gesichter auf den Bildern. Nach seinen Taten landet Bohlmann stets im Gefängnis oder der Psychiatrie.
2005 vertraute er sich der Spiegel-Journalistin Beate Lakotta an. Sie dokumentierte ihre Gespräche mit Bohlmann und seinem Arzt mit einem Aufnahmegerät. Dieses Audio-Material spielt in der Podcast-Serie eine entscheidende Rolle. In vier Episoden rekonstruieren Host Klaus Uhrig und sein Team das Leben von Hans-Joachim Bohlmann und versuchen seine Motive zwischen Zwang und Geltungssucht zu ergründen.
Mitwirkende:
Klaus Uhrig
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Mein Sohn

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 1. Jun 2024 19:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 54:00)
Autor(en): Christian Scholz
Produktion: WDR 2008, 77 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Biographie
Regie: Christoph Pragua
Technische Realisation: Patrick Huth
Technische Realisation: Gabriele Neugroda
Regieassistenz: Sonja vom Brocke
Dramaturgie: Wolfgang Schiffer
Inhaltsangabe: "Jeder Mensch trägt ein Zimmer in sich; diese Tatsache kann man sogar durch das Gehör nachweisen." Das Hörstück "Mein Sohn" von Christian Scholz nähert sich der Person Franz Kafkas aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Ein Abend im Jahre 1931 in Prag. Seine Mutter, Julie Kafka, schildert in einem fiktiven Monolog das Zusammenleben der Familie Kafka. "Diese außerordentlich kluge, weisheitsvolle Frau", so Kafkas Freund Max Brod, zeichnet dabei ein Bild von den Familienräumen, die für Franz Kafka einerseits offen als auch verwehrt bleiben. Seine Liebe zum Schreiben findet bei der Mutter Verständnis und Anerkennung, bei seinem Vater trifft er damit buchstäblich auf verschlossene Türen. "Nie vergesse ich das Lächeln von meinem Franz, er war der beste Mensch." Diesem Menschen, der mit seinem literarischen Schaffen erst posthum der Öffentlichkeit bekannt wurde, begegnet sie durch seine Texte erneut.
"Mein Sohn" wird anlässlich Franz Kafkas 125. Geburtstag ausgestrahlt und macht dabei eins deutlich: Das innere Zimmer von Franz Kafka ist von nieman- dem, vielleicht noch nicht einmal von ihm selbst, betreten worden.
Mitwirkende:
Julie Kafka Zdenka Procházkova
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Super-Matze

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 1. Jun 2024 19:04, (angekündigte Länge: 43:00)
Autor(en): Håkon Øvreås
Produktion: WDR 2018, 43 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 6 Jahre
Regie: Petra Feldhoff
Bearbeitung: Judith Ruyters
Komponist(en): Sven Rossenbach
Florian Van Volxem
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Regieassistenz: Stefan Cordes
Technische Realisation: Gertrud Glosemeyer
Technische Realisation: Steffen Jahn
Inhaltsangabe: Matze steht vor einem großen Problem: Er muss ganz schnell berühmt werden, um ein Mädchen zu beeindrucken! Das ist aber gar nicht so einfach. Doch dann kommt ihm eine Super-Idee: Er wird das wertvolle Huhn des Bürgermeisters retten! Dafür muss dieses aber erst einmal verschwinden. Also bittet Matze seine Freunde Laura und Bruno um Hilfe. Als dann aber tatsächlich ein Dieb das Huhn stiehlt, stecken die drei ziemlich in der Klemme. Jetzt sind echte Superhelden gefragt, die vor keinem Abenteuer zurückschrecken! Mit Mut und Einfallsreichtum überlisten sie die Erwachsenen, kämpfen mit gefährlichen Wölfen und schaffen es tatsächlich in die Zeitung. Doch ist berühmt zu sein wirklich so wichtig?
Mitwirkende:
Matze Francesco Schramm
Bruno Thorben Drube
Laura Julia Fritz
Matzes Mama Justine Hauer
Matzes Papa Stefko Hanushevsky
Ladenbesitzer Björn Ronald Kukulies
Bürgermeister Ralf Drexler
Erzähler René Heinersdorff
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Korridore – Staffel 2

Sendetermine: SWR 2 - Samstag, 1. Jun 2024 19:05 Teil 1/12 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lars Henriks
Auch unter dem Titel: Königin der Korridore (1. Teil)
Der verfluchte Spiegel (2. Teil)
Göttin des Schwarzwalds (3. Teil)
Der geheimnisvolle Tee (4. Teil)
Tochter der Rache (5. Teil)
Der Wunsch-Raum (6. Teil)
In der Tiefe (7. Teil)
Heimkehr (8. Teil)
Der Kult des Pythagoras (9. Teil)
Der Gehörnte (10. Teil)
Die letzten Tage des IPP (11. Teil)
Der Gott ohne Gesicht (12. Teil)
Oder Jiovannys Kampf um seine Vision (Untertitel)
Produktion: SWR 2024, 426 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Lars Henriks
Aufnahme: Christian Grundei
Sound-Design: Thomas Güthaus
Dramaturgie: Roman Ruthardt
Inhaltsangabe: In der zweiten Staffel der Serie verstecken sich die beiden Hauptpersonen, die Ermittlerin Zoe Reinhardt und der Filmstudent Patrick Scheuermann, in den Geheim-Archiven im Keller des ehemaligen IPP-Gebäudes vor finsteren Mächten und Geheimbünden, die alle Jagd auf sie machen.
Sie hören sich die wichtigsten Aufzeichnungen aus der Zeugenaussagen-Sammlung von Patricks Mutter an, um hinter die Geheimnisse zu kommen, die ihre Abenteuer umgeben. Sie stoßen dabei auf die Samos-Gruppe, einem mysteriösen Geheimbund und auf Nyarlathotep, einem uralten Gott des Chaos, mit dessen Hilfe Patricks Mutter die Wände zwischen den Realitäten öffnen wollte.
Zoe und Patrick versuchen fieberhaft herauszufinden, was tatsächlich vor sich geht. Schließlich müssen sie Partei ergreifen in einem Konflikt, der weit über ihren Horizont hinaus geht. Eventuell geht es um nicht weniger als die Rettung der Welt - Doch nichts ist sicher in der Welt von “Korridore” …
Mitwirkende:
Maximilian Schimmelpfennig
Nisan Arikan
Ulrich Bähnk
Moritz Mutzmann
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In der Strafkolonie

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 1. Jun 2024 20:00, (angekündigte Länge: 44:00)
Autor(en): Franz Kafka
Produktion: DRS 1981, 44 Min. (Kunstkopfstereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Claude Pierre Salmony
Bearbeitung: Claude Pierre Salmony
Tontechnik: Ernst Neukomm
Tontechnik: Vreny Palm-Rupp
Inhaltsangabe: Ein Reisender wird von einem Beamten-Kommandanten minutiös in die Wirkweise einer barbarischen Tötungsapparatur eingeführt. Als ginge es ums Brezelbacken. Kafkas düsteres Bild der von Menschen aus freien Stücken errichteten Welt als Strafkolonie rückt dem Hörer auf den Leib.
Ein angesehener Forschungsreisender erhält die Einladung, an einer öffentlichen Exekution teilzunehmen, um einen Einblick in das Rechtssystem der Strafkolonie und deren Vollzugsapparatur zu erhalten. Die Kolonie befindet sich auf einer weit abgelegenen tropischen Insel. Der dort herrschenden Rechtsordnung folgend, wird dem Angeklagten vor der Hinrichtung weder die Möglichkeit gegeben, sich zu verteidigen, noch verkündet man ihm vor der Vollstreckung das Urteil. Es findet keine Abwägung über die Verhältnismässigkeit des Urteils statt, denn in der Strafkolonie herrscht der Grundsatz: «Die Schuld ist immer zweifellos.» So kann auch der hinrichtende Offizier mit Überzeugung verkünden, dass sein Tötungsapparat der «menschlichste und menschenwürdigste» sei. Dieser Apparat führt den Hinrichtungsprozess durch, indem er dem Verurteilten das Gebot, das er übertreten hat, in die Haut einritzt. Das Hörspiel wurde in Kunstkopfstereofonie produziert. Beim Hören mit Kopfhörer ist die grösstmögliche räumliche Wirkung gegeben. Die Apparatur rückt dem Hörer auf den Leib.
Mitwirkende:
Offizier Bruno Ganz
Reisender Wolfgang Stendar
Soldat Walter Wigand
Verurteilter Heinz Bender-Plück
Sprecher Elmar Schulte
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Nie! Nie! Nie!

Sendetermine: DLF - Samstag, 1. Jun 2024 20:05
Autor(en): Wilhelm Genazino
Produktion: SWR 2000/ 2024, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Ulrich Lampen
Ton und Technik: Christian Eickhoff
Ton und Technik: Fabian Vossler
Ton und Technik: Tanja Hiesch
Ton und Technik: Sabine Klunzinger
Besetzung: Nana Rademacher
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhaltsangabe: 2018 starb der Romancier, Prosa- und Hörspielautor Wilhelm Genazino, der u. a. mit dem Georg-Büchner Preis ausgezeichnet wurde. Fünf Jahre nach seinem Tod entdeckte der Regisseur Ulrich Lampen per Zufall nach einem Gespräch über Genazino ein im Jahre 2000 von ihm dem SWR vorgelegt, aber nicht realisiertes Skript (wieder). Mit Wilhelm Genazino im O-Ton von 2013 und dem 1939 gebürtigen Schauspieler Peter Fricke, der alle Rollen übernimmt, wird es nun “posthum“ produziert, Fiktion und Realität werden zu einer Fantasie über einen Schriftsteller bei der Arbeit an eben diesem Hörspiel verknüpft, bei dem selbst der O-Ton wie eine Figur aus einem, die Genregrenzen virtuos überschreitenden Genazino-Text erscheint. Denn das Stück weist all die unverwechselbaren Qualitäten auf, die das Oeuvre diesen großen deutschen Autor auszeichnen: die feine Melancholie des Flaneurs und Menschenkenners, eine von Ironie gezeichnete Kritik an der Verfügbarkeit des Individuums – und eine ins Phantastische gleitende Erzählkunst. Genazino ruft dieses Mal eine Frau ins fiktionale Leben, die sich in eine Büffeldame verwandelt, um ein neues, möglicherweise glücklicheres Leben als zuvor zu erproben. Der Alltag in ihrem privaten und öffentlichen Leben lehrt sie jedoch schnell eines Besseren. Denn was machen, wenn diese Büffelfrau mit einem Sender überwacht wird, da sie so anders aussieht? Oder wie auf die Avancen der verschiedenen Männer reagieren?
Mitwirkende:
Peter Fricke
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Moskau, mon amour

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 1. Jun 2024 20:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Robert Littell
Auch unter dem Titel: An agent in place (Roman (Originaltitel))
Produktion: BR 1994, 105 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Barbara Plensat
Bearbeitung: Franz Maria Sonner
Regieassistenz: Hans Welker
Ton und Technik: Wolfgang Karreth
Ton und Technik: Kristina Schulze
Übersetzung: Bernhard Riettz
Inhaltsangabe: Glasnost und Perestroika setzen sich durch und haben scheinbar den Kalten Krieg beendet. Dennoch initiierte der US-Geheimdienstgruppe eine Verschwörung, um dem drohenden Verlust des notwendigen Feindbildes vorzubauen. Unter dem Decknamen »Operation Ironweed« wird eine Verschwörung durch das Pentagon 1986 vorbereitet. Sie erweist sich als so gefährlich, daß das labile Gleichgewicht der Großmächte von neuem gefährdet wird, da auch das Moskauer Politbüro nicht untätig ist. CIA und KGB belauern und belauschen sich gegenseitig und haben bald genug Material für ein skrupelloses Erpresserspiel an der Hand. Der US-Agent Ben Bassett wird nach Moskau geschickt. Er soll die »Operation Ironweed« durchführen. Ben tut, was er nie hätte tun dürfen: Er verliebt sich in die russische Dichterin Sinaida Iwanowna Sawaskaja. Der KGB jedoch ist wachsam. Er nimmt Ben als Zielperson auf seine Liste. So gelingt den Russen eine Videoaufzeichnung von intimen Stunden des Liebespaares in einem Hotel. Mit diesem Material sollen die beiden gefügig gemacht werden. Der Schlagabtausch der Geheimdienste beginnt und mit ihm ein Verwirrspiel. Es wird immer schwieriger auszumachen, wer in wessen Auftrag und mit welchen Absichten handelt.
Ein Thriller, der für die zweiteilige Hörspielfassung mit dokumentarischen Mitteln ausgestattet und vor dem Hintergrund des Gorbatschow-Putsches neu interpretiert wurde.
Die literarische Vorlage zu diesem zweiteiligen Hörspiel um höchst geheime Agenten und undurchschaubare Mächte hat ein Kenner des Milieus verfaßt: Robert Littell, geboren 1935, war von 1965 bis 1970 Auslandskorrespondent der »Newsweek« und hat seitdem zehn Spionage- und Politthriller veröffentlicht. In »Moskau, mon amour« entwirft er ein bei aller satirischen Überspitzung durchaus denkbares politisches Szenario, das den Putsch gegen Gorbatschow im August 1991 in ein ganz neues Licht rückt. In der mit O-Tönen aus Reportagen der Ost- wie Westmedien angereicherten Hörspielfassung gewinnt Littells Fiktion zusätzliche Glaubwürdigkeit.
Mitwirkende:
Aida Christiane Bachschmidt
Ben Günther Maria Halmer
Vadim Gottfried John
Oberst Prosenko Edwin Marian
Macy Sophie Rois
Custer Thomas Holtzmann
Harkenrider Juliane Köhler
Krostin Dirk Galuba
General Leo Bardischewski
Senkewitsch Ralf Wolter
Katharina Ulrike Kriener
Redakteur Hans-Günter Martens
Sängerin Gabriele Brüsch
Klavierbegleiter Hartmut Brusch
Marlowe Michael Habeck
Henry Helmut Stange
Frau 1 Martina Boette-Sonner
Frau 2 Käte Jaenicke
Mann Detlef Kügow
Saawa Julian Sonner
Apothekerin Christiane Blumhoff
Junge Frau Uta Kienemann
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Ich bin Ende oder Anfang

Sendetermine: DLR - Samstag, 1. Jun 2024 00:05, (angekündigte Länge: 170:00)
DLF - Samstag, 1. Jun 2024 23:05, (angekündigte Länge: 170:00)
Autor(en): Nikolaus Scholz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Franz Kafka (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2021, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolaus Scholz
Inhaltsangabe: In Kierling, am Rande des Wienerwalds gelegen, hat Franz Kafka (1883 – 1924) seine letzten Lebenswochen in einem Sanatorium verbracht. Ihm zur Seite steht damals eine junge Frau, die als Betreuerin der Ferienkolonie des Berliner jüdischen Volksheims arbeitet, die um 15 Jahre jüngere Dora Diamant. Sie ist verzweifelt, dass die Ärzte ihrem geliebten Franz keine Überlebenschancen mehr einräumen. Nicht nur ihr Optimismus und ihre Hoffnung schwinden in zunehmendem Maße, sondern auch die Stimme Kafkas, dem die Ärzte überdies den Rat geben, so wenig wie möglich zu sprechen, um seinen geschwollenen Kehlkopf zu schonen. In der Langen Nacht tauchen wir ein in das jüdische Prager Leben um 1900, in dem Franz Kafka aufwächst und dass ihn entscheidend prägt. So erlebt der junge, empfindsame Kafka, wie Automobile, Telefone und Fließbänder den Puls der Zeit beschleunigen. Als roter Faden durch diese lange Nacht ziehen sich die spannenden Briefwechsel zwischen Kafka und seinen Geliebten Grete Bloch, Felice Bauer, Milena Jesenskà, und Dora Diamant. Hinzu kommen literarische Exkurse in die Parallelwelten, die Franz Kafka nächtens zu Papier bringt: „Das Urteil“, „Die Verwandlung“ oder „Ein Landarzt“. Kafkas langjähriger Freund, der Schriftsteller Max Brod wird in einem originalen Tondokument aus dem Jahr 1968 zu hören sein, in dem er nicht nur seine Beziehung zu Franz Kafka beschreibt, sondern auch die Beziehung des Schriftstellers zu seinem Vater, den Kafka achtet, unter dem er aber Zeit seines Lebens leidet. Auf diesem Spaziergang durch die Prager Vergangenheit und die Jugend von Franz Kafka sind sein Biograf Reiner Stach und die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff, die sich als große Kafka-Bewunderin outet.
Mitwirkende:
Michael Dangl
Irina Wanka
Sven Dolinski
Ursula Scheidle
Pavla Rasnerova
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Bunyah

Sendetermine: SWR 2 - Sonntag, 2. Jun 2024 00:03, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Catherine Milliken
Les Murray
Dietmar Wiesner
Produktion: SWR 2014, 48 Min. (Stereo) -
Regie: Catherine Milliken
Dietmar Wiesner
Komponist(en): Catherine Milliken
Dietmar Wiesner
Dramaturgie: Manfred Hess
Ton und Technik: Karl-Heinz Runde
Ton und Technik: Sabine Klunzinger
Ton und Technik: Boris Kellenbenz
Übersetzung: Margitt Lehbert
Inhaltsangabe: If there are a handful of purists who for political reasons will have nothing to do with him or his works, so much the worse for them the loss is theirs. J.M. Coetzee, 2011 »Viele Gedichte von Les Murray sind eine Hommage an den Ort Bunjah, wo er seine Kindheit und Jugend verbachte und wohin er mit 47 Jahren mit seiner Familie zurückkehrte. Es sind vor allem Beschwörungen einer Zeit, in der der Kontinent Australien (und vor allem die Outbacks) von mit den Widrigkeiten der Natur ringenden Menschen geprägt wurde. So ist sein Werk ein suggestives Gemälde, das die australische Polyphonie der Naturgeräusche mit von Menschen produzierten Geräuschen einfängt und zu poetischen Bildern verknüpft. Die Gedichte sind aber auch Werkzeug seines Kampfes gegen die krankhafte Depression, den er in dem Prosatext Killing the Black Dog beschreibt. Dieses Spannungsverhältnis hat uns fasziniert und evozierte sofort Klangwelten. Wir machten uns zuerst mit dem Mikro auf den Weg in die Outbacks. Diese akustische Spurensuche und die Texte Murrays wurden dann zu Ausgangspunkten von Geräusch- und Liedkompositionen für unser Stück: Es erzählt von Australien, das in Gedichten sich spiegelt, die wiederum von einer persönlichen Grenzerfahrung begleitet werden. Und Musik kann dieser Konstellation Ausdruck verleihen.« Milliken/Wiesner
Expertenkommentar: Hörspiel des Monats Juli 2014, Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:
"Les Murray, 1938 in einer Farm in Bunyah / Australien geboren, wo er seit 1986 wieder lebt, ist ein Dichter von Weltrang. Das Leben im Outback prägt und formt diese Dichtung, die Erfahrungen von Ursprünglichkeit und Verwüstungen durch den Menschen, und sie brandet in überbordenden Bildkaskaden an, in tief gestaffelten Klang- und Echoräumen. Die Stimme des Psalmisten und die barbarische Kultur des Viehpeitschenknalls, der Kampf mit dem Engel und das Ringen mit der Depression, ein aus Budapest überlieferter Irrenwitz und kosmischer Sonnenwind, Staunen und Wimmern als existentielle Masken des menschlichen Lebens - das alles beschwört diese Dichtung herauf.
Catherine Milliken und Dietmar Wiesner haben ausgewählte Passagen dieser Dichtung zum Fundament ihres Hörstücks gemacht, und beide kommen sie von der Musik her und sind, als Instrumentalisten und Komponisten, dem Ensemble Modern assoziiert. Damit ist das Besondere dieser Annäherung und des Spiels mit den Texten von Les Murray angedeutet: Es sind weniger Kategorien wie Sinn und Bedeutung, die das Hörstück konstituieren, als vielmehr Klangwelten und akustische Texturen - Poesie verkörpert sich im Wortlaut, und diesem Wortlaut verschafft das Hörstück Geltung, durch musikalische Paraphrasierung und Komposition, auch durch Mittel des Field Recordings in Australien, woher Catherine Milliken ursprünglich stammt. Die Macher haben Goethes Rat beherzigt, dass in des Dichters Land gehen möge, wer den Dichter verstehen will. Und mit ihrem Hörstück ist ihnen eine kongeniale Verwandlung der Lyrik und Prosa Les Murrays in ein Kunstwerk eigenen Rechts gelungen. Dass es sich ganz auf die existentielle Wucht der Dichtung von Les Murray verlässt, ist Zumutung und Glücksfall zugleich. Zu diesem Gelingen tragen übrigens die Stimmen der Beteiligten maßgeblich bei; hier sei exemplarisch die großartige Dagmar Manzel erwähnt.
Ein oft kolportiertes Klischee behauptet, Dichtung gehe bis an die Grenze des Sagbaren. Nein: Wahre Dichtung beginnt erst an dieser Grenze. Hört hin!"
Mitwirkende:
Stimme Frau und weiblicher Gesang Dagmar Manzel
Stimme Mann Ulrich Noethen
im O-Ton 2014 Les Murray
Les Murray in der deutschen Übersetzung Felix von Manteuffel
Musiker .
Mundharmonika, Maultrommel und Duduk Sören Birke
Akustische und E-Guitarre Jürgen Ruck
Schlagzeug und Percussion David Haller
Violine Jagdish Mistry
Kontrabass und E-Bass Joachim Tinnefeld
Elektronik Dietmar Wiesner
Elektronik Cathy Milliken
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 07 2014
Prix Italia (Kategorie Radio Music) 2015
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