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Träume, Hoffnung und Enttäuschungen |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Jan 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 10. Jan 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) | ||||||||||||||||
| Autor(en): | Sarah Mersch | ||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht zu fünfzehn Jahren tunesischer Revolution (Untertitel) | ||||||||||||||||
| Produktion: | DLF/DLR 2025, 163 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||||
| Regie: | Claudia Mützelfeldt | ||||||||||||||||
| Ton: Hendrik ManookTon: Oliver DannertTon: Valentin Brockmann | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Als sich vor fünfzehn Jahren in einer tunesischen Kleinstadt ein Gemüsehändler verbrannte, begann dort, was später als sogenannter “arabischer Frühling” in die Geschichte eingehen sollte: eine Reihe von Aufständen, getragen von vor allem jungen Leuten, die von einer besseren Zukunft geträumt haben. Fünfzehn Jahre später ist die Bilanz der von der Welt beklatschten und bewunderten Bewegung auf den ersten Blick düster: Weder der Traum von Demokratie und Freiheit ist in Erfüllung gegangen, noch hat sich der Lebensstandard der Menschen in Tunesien grundlegend verbessert. Was ist dazwischen passiert? Wie konnte vor fünfzehn Jahren ein autoritäres Regime innerhalb weniger Wochen zusammenbrechen? Und wie konnte nach zehn Jahren mühsamer demokratischer Gehversuche ein neues autoritäres Regime entstehen? Wo steht Tunesien heute, welche Träume haben die Menschen, welche Enttäuschungen haben sie erlebt? Wir sprechen mit denen, die vor fünfzehn Jahren auf die Straße gegangen sind, und denen, die es heute noch tun. Mit Menschen, die an die Veränderung im Kleinen glauben, und denen, die sich in die Geschichte zurückversetzt fühlen. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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In 20 Tagen durch die USA |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Jan 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Richard Kitschigin |
| Auch unter dem Titel: | Jugend entdeckt die Neue Welt (Untertitel) |
| Produktion: | RIAS 1964, 52 Min. () - Feature |
| Schnitt: Ingrid RammeltTon: Klaus Krüger | |
| Inhaltsangabe: | 1964 war das Jahr, in dem Martin Luther King den Friedensnobelpreis erhielt. Es war ein Jahr nach seiner „I have a dream“- Rede. Über 130 Berliner Jugendliche machen in diesem Jahr ihren Traum von einer USA-Reise war. Und da gibt es viel zu erleben. Junge Menschen aus West-Berlin stürzen sich ins Abenteuer jenseits des Atlantik. Sie lernen die Liebenswürdigkeit der amerikanischen Familien kennen, in denen sie herzliche Aufnahme finden, ob in New York, Washington oder Buffalo. Sie besuchen das Weiße Haus und hören die Meinung dort zu ihrer Heimat, dem geteilten Berlin, das niemand, mit dem sie in den USA sprechen, im Krisenfall im Stich lassen würde – so wird ihnen zumindest versichert. Sie staunen vor den Niagarafällen. Und sie erkunden die wirtschaftliche Lage des Landes bei Interviews im amerikanischen Supermarkt. Sie wohnen live den Sendungen des offiziellen staatlichen Ausslandssenders „Voice of America"“ bei. Es ist eine Studien- keine Urlaubsreise, die Jugendlichen sind gut vorbereitet. Aber nicht so sehr, um nicht immer wieder – angenehm – überrascht zu werden. |
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Der letzte Ernsthausner - eine Reise ins Vaterland |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 10. Jan 2026 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Katharina Menhofer | ||||||
| Produktion: | ORF 2025, 54 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Tontechnik: Lukas LinschingerSound-Design: Martin Unterlechner | |||||||
| Inhaltsangabe: | Vor 80 Jahren musste die deutschsprachige Minderheit der Donauschwaben im Zuge der Niederlage Hitler-Deutschlands ihre Heimat verlassen. Flucht aus den Gebieten der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie, Vertreibung und Internierung war ihr Schicksal. Im Dorf Ernsthausen im serbischen Banat wird der 11jährige Peter Ermler mit seiner Familie ins Todeslager verschleppt, in dem er 3 Jahre überlebt. Als alter Mann kehrt er 2018 an die Orte seiner Kindheit zurück, begleitet von seiner Tochter. Im April 1934 wird Peter Ermler im kleinen Ort Ernsthausen (heute Banatski Despotovac) im serbischen Banat (Vojvodina) als drittes Kind einer donauschwäbischen Bauernfamilie geboren und wächst behütet auf. Im Herbst 1944 übernehmen, nach dem Einmarsch der Roten Armee, Titos Partisanen die Herrschaft im Dorf. Weil Teile der Donauschwaben mit dem Hitler-Regime sympathisierten, kollaborierten und kämpften, kommt es zu Rache- und Vergeltungsakten an der deutschen Bevölkerung. Auch Peters Familie wird enteignet, selektiert und im April 1945 in verschiedene Lager deportiert. Im Lager Rudolfsgnad (heute Knicanin), überlebt der 11jährige Peter fast 3 Jahre. Als das Lager 1948 aufgelassen wird, ist er 14 Jahre alt und wiegt 19 Kilogramm. Er wird von einem kroatischen Bauern aufgenommen und später auf die Staatskolchose Schirina gebracht, wo er Mutter und Schwester wiedertrifft. Erst Anfang der 1950er Jahre ist die gesamte Familie in Österreich vereint. Als 17jähriger Flüchtling ohne Schulbildung muss sich Peter zurück ins Leben kämpfen. Über 70 Jahre später kehrt er als betagter Mann mit einer organisierten Busfahrt nach Ernsthausen und Rudolfsgnad zurück, besucht sein Elternhaus, Friedhöfe und Gedenkstätten und kommt mit der Bevölkerung und den Mitreisenden in Kontakt. Katharina Menhofer begleitet ihren Vater auf seiner Spurensuche in die Vergangenheit und webt in ihr Feature auch die Geschichte ihrer eigenen späten Vater-Tochter-Beziehung mit ein. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Auf dem Weg zum Klondike River |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Samstag, 10. Jan 2026 09:05, (angekündigte Länge: 35:00)
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| Autor(en): | Gerald Lehner | ||||||||
| Auch unter dem Titel: | Jack London in Alaska (Untertitel) | ||||||||
| Produktion: | ORF 2000, 40 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Inhaltsangabe: | Jack London (1876-1916) war Goldsucher, Matrose, Vagabund und Sozialkritiker: Jack London zählt zu den meistgelesenen amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Das Radio-Feature zeichnet den Weg eines Mannes nach, der rastlos zwischen Abenteuerlust und existenzieller Verzweiflung pendelte.Wir folgen ihm in die eisigen Weiten des Klondike, in Hafenbars und Arbeiterviertel - Orte, die sein Schreiben prägten. London wird nicht nur als Literat sichtbar, sondern als Chronist des Überlebens im Kapitalismus seiner Zeit. Das Feature zeigt einen Autor, der sich immer wieder neu erfindet. Es erzählt von Ruhm und Selbstzerstörung, politischer Leidenschaft und radikalem Freiheitsdrang. Von einem Leben, das viel zu früh endete und doch Generationen geprägt hat. Mit Originalzitaten, atmosphärischen Klangräumen und literarischen Passagen entsteht ein vielschichtiges Porträt. Ein Feature über den Mythos, den Schriftsteller - und den Menschen dahinter. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Kinder, Kunst, Karriere |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 10. Jan 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Teresa Schomburg | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Mütter im Kulturbetrieb (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | DLF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Anna Panknin | ||||||
| Ton und Technik: Hermann Leppich | |||||||
| Inhaltsangabe: | Künstlerin und gleichzeitig Mutter sein – das geht auf keinen Fall. So lautete lang ein Credo in der Kunstwelt, vertreten von Ikonen wie Marina Abramović oder Tracey Emin. Wie sieht es heute aus? Und warum ist es für Väter offenbar leichter, Kunst zu machen? „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ – so lautet ein geflügeltes Wort aus der Filmoper „Die verkaufte Braut“, und man möchte sofort ergänzen: „Familie ist schön, macht aber viel Arbeit.“ Wie kann dann beides zusammen gehen? Wir begleiten drei bildende Künstlerinnen durch ihren Alltag. Esther Rosenboom hat das Kunststudium abgeschlossen und wenige Wochen später ihr Baby bekommen. Caroline Krzyzecki und Sandra Schlipköter sind seit über zehn Jahren im Kunstbetrieb aktiv, Carolines Sohn geht in die Kita, Sandras Tochter in die Schule. Wir sind dabei, wenn Esther mit dem Baby eine Vernissage besucht, um in der Szene präsent zu bleiben. Wenn Caroline versucht, sich nach einer Krankheitswelle wieder im Atelier zu konzentrieren. Oder wenn Sandra mit ihrer Tochter diskutiert, warum sie als Künstlerin so viel arbeitet. Die Kuratorin Conny Becker weiß um den Alltag zwischen Kind und Atelier, sie hat die eine Residenz für Künstlerinnen mit Kind in Berlin aufbaut. Es zeigt sich: Trotz aller gesellschaftlicher Veränderungen ist die Kunstszene schlecht auf Mütter eingestellt. Residenzen und Stipendien für sie gibt es kaum. Conny Becker will gegensteuern. Aber sie muss sich beeilen: Kurz bevor die ersten Künstlerinnen eintreffen, fehlen noch Babybetten, Kinderstühle und Spielzeug. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Die letzte Religion |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 10. Jan 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Gregor Schmalzried | ||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | KI als Schöpfungsgeschichte (Untertitel) | ||||||||||||
| Produktion: | BR 2025, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||
| Regie: | Rainer Schaller | ||||||||||||
| Ton und Technik: Fabian Zweck | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Religion und KI trennt auf den ersten Blick vieles. Das Silicon Valley gilt als atheistisch und rationalistisch. Technologie, so scheint es, basiert auf Wissen, Religion auf Glaube. Dabei ist die Geschichte der Künstlichen Intelligenz eng mit Religion und Spiritualität verwoben. Von den ersten Vordenkern der neuronalen Netzwerke bis zu Elon Musk und ChatGPT-Nutzern von heute geht es immer wieder um den Glauben: an eine höhere Spezies als den Menschen, an Unsterblichkeit in einem digitalen Himmelreich und sogar daran, dass unsere Realität nur ein simuliertes Computerspiel sein soll. Die rasante Entwicklung der KI wirft essentielle Fragen auf - das radioFeature „Die letzte Religion“ nimmt diese auf und untersucht, wie wenig Wissen und Glaube in der KI-Welt wirklich trennt. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Glenns Listen |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 10. Jan 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Philipp Blom | ||||||||||||
| Produktion: | ORF 2012, 48 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||
| Regie: | Peter Kaizar | ||||||||||||
| Schnitt: Stefan WirtitschTon: Anna Kuncio | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Er galt und gilt als Inbegriff eines komplizierten Künstlers: Getrieben und besessen, kompromisslos und genial, neurotisch, exzentrisch und menschenscheu. Mit 32 beschloss er nicht mehr öffentlich aufzutreten. Er war des Reisens überdrüssig und verabscheute zunehmend den Musikbetrieb. Einspielungen, die seinen Ansprüchen gerecht wurden, konnten nur mehr im Studio entstehen. Aus unzähligen Schnipseln, sogenannten "Takes", entstanden unter Mitwirkung seines Tonmeisters jene Aufnahmen, die heute als wegweisend und als "legendär" betrachtet werden. Glenn Goulds Aufnahmen von Johann Sebastian Bachs "Goldbergvariationen" oder sein respektloser Umgang mit Mozart machten ihn zu einer Allzeitgröße der Musikgeschichte. Wobei er es sich nicht nehmen ließ, beim Klavierspiel gelegentlich mitzusummen. Wenige Tage nach seinem fünfzigsten Geburtstag, am 4. Oktober 1982, starb der kanadische Pianist, Organist und Musikschriftsteller Glenn Gould in Ontario an den Folgen eines Schlaganfalls. Der in Wien lebende deutsche Autor, Historiker und Journalist Philipp Blom dringt in seinem Hörspiel tief ein in die Persönlichkeit seines exaltierten Helden. Während einer Aufnahmesession sinniert und reflektiert Glenn Gould über sich, seine Unzulänglichkeiten, seine verqueren Beziehungen und über die von ihm verehrte Petula Clark. In nächtlichen Telefonaten und in Gesprächen mit seinem Arzt listet er sein Leben auf. Er zählt all die Medikamente, die er zum Überleben benötigt, erstellt Listen seiner Ausgaben und memoriert all jene Orte, in denen er als junger Pianist dereinst aufgetreten ist. "Ich bin", sagt Glenn Gould, "ein fragiler Mensch."In der Regie von Peter Kaizar, selbst Musiker, Arrangeur und Komponist, turnt Cornelius Obonya, ein Schauspieler mit starker Beziehung zur Musik, durch die psychischen Tiefen und Untiefen jenes Mannes, der von sich einmal sagte: "250 Tage im Jahr im Aufnahmestudio" - das ist das wahre Glück. | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Kahlschlagplenum |
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| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 10. Jan 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Ilko-Sascha Kowalczuk |
| Auch unter dem Titel: | Kulturpolitik in der DDR (Untertitel) |
| Produktion: | hr 2025, 53 Min. () - Feature |
| Inhaltsangabe: | "Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie, mit dem Yeah, Yeah, Yeah und wie das alles heißt, sollte man doch Schluss machen.", so der erste Mann der SED, Walter Ulbricht, am 18. Dezember 1965. Walter Ulbricht gab diese Sätze auf dem berühmt-berüchtigten 11. Plenum des ZK der SED von sich. Besser bekannt als "Kahlschlagplenum". Damals ging die SED-Führung gegen die Kulturschaffenden vor, die sich kritisch mit dem Leben in der DDR auseinandergesetzt hatten. Das betraf Filmemacher wie Kurt Maetzig und Schriftsteller wie Stefan Heym, Werner Bräunig und Wolf Biermann. Es betraf aber auch dutzende Bands, die sich dem Beat verschrieben hatten. Reihenweise hagelte es Verbote. Was waren die Gründe und Hintergründe für dieses Strafgericht? Wie lief es ab? Und was waren die Folgen für die Kultur in der DDR? Das besprechen MDR Kultur Redakteur Stefan Nölke und der Berliner Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk anhand von spannenden und aufschlussreichen Tondokumenten vom sogenannten Kahlschlagplenum. Sie hören Tondokumente vom 11. Plenum des ZK der SED eingeordnet von Ilko-Sascha Kowalczuk im Gespräch mit Stefan Nölke. |
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Legion: War on Scam |
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| Sendetermine: | RBB Radio3 - Samstag, 10. Jan 2026 16:00 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Khesrau Behroz |
| Produktion: | rbb 2026, 60 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Es gibt ein kriminelles Imperium, von dem die meisten Menschen noch nie etwas gehört haben: Dabei handelt es sich um Scams, also Internet-Betrug. In Südostasien sind in den letzten Jahren regelrechte Scam-Fabriken entstanden, groß wie Städte. Hunderttausende sitzen dort und betrügen andere Menschen. Weltweit, online. Mit gefälschten Krypto-Investments und Love-Scams. Auch in Deutschland werden jedes Jahr Millionen durch Online-Betrug erbeutet. Und diese Scams sind ein Sicherheitsrisiko. Für fast jedes Land der Erde. Einer der Hotspots der globalen Scam-Industrie liegt in Myanmar – an der Grenze zu Thailand. Das Team von unserem neuen Podcast: "LEGION: "War on Scam" ist dort hingereist. Denn: Über der bekanntesten Scam-Fabrik der Welt steigen Rauchwolken auf. Auf KK Park fallen Bomben. |
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Drei Frauen am Rande der Belastbarkeit |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 10. Jan 2026 17:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Maria Franziska Schüller Cornelia Walter | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2000, 64 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Komödie | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Uwe Schareck | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Ulrich Biermann | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Ilse SiewekeTechnische Realisation: Anne EffertzRegieassistenz: Anke Spiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Mit 'Drei Frauen am Rande der Belastbarkeit' stellen die Autorinnen Maria Schüller und Cornelia Walter ihr sechstes Huppertz & Bloemke - Hörspiel vor. Die Anlehnung an Pedro Almodóvars Filmtitel 'Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs' ist gewollt. Denn bei aller Unterschiedlichkeit zu dem schrillen spanischen Filmguru verbindet sie eine gemeinsame Vorliebe für schrägen Humor und Skurriles. Neben der bedächtigen Helga Bloemke aus dem Ruhrgebiet, die das Schicksal hart gestraft hat, und der quirlig-aufgedrehten rheinischen Frohnatur Käthe Huppertz ist inzwischen die Kölner Bäckersfrau Ännchen Sauer fest mit von der Partie. Helgas Gatte, Arzt im Rollstuhl und Mitglied des Extrachores bei den städtischen Bühnen, war während der Proben in den Orchestergraben gestürzt und an den Folgen des Unfalls gestorben. Bei einer Augenoperation wurden der guten Frau Sauer durch einen dubiosen Organhandel ausgerechnet Ralf-Günthers Hornhäute implantiert. Frau Sauer fühlt sich Helga Bloemke jetzt verständlicherweise in ganz besondere Weise verbunden, zum nachhaltigen Verdruss von Käthe. In 'Drei Frauen am Rande der Belastbarkeit' zeigt sich, dass Helga den Tod ihres Mannes überhaupt nicht verkraftet hat. Sie leidet unter Wahrnehmungsstörungen und Realitätsverlusten. Vielleicht droht sogar die Entmündigung. Das geht dann selbst Käthe zu weit. Sie wirft ihre Empfindlichkeiten über Bord und inszeniert eine wilde Entführungsaktion. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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doku drops 7:Neustart |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Jan 2026 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Judith Geffert Ingo Kottkamp |
| Produktion: | DLR 2026, 28 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Neue Kurzdokus erzählen von Neuanfängen am eigenen Leib: Wenn der Körper sich in der Mitte des Lebens transformiert, wenn eine chronische Krankheit alles in Frage stellt oder wenn es auf einmal Neues zu sehen, zu hören und zu riechen gibt: Reboot mit Bergschuhen Von Elisabeth R. Hager Orts-, Luft- und Lebensveränderung im Spoken Word Format. Und nach zweieinhalb Minuten ist der Neustart (fast) perfekt. Hanna Von Lena von Holt Wir erwarten von unserem Körper, dass er funktioniert. Wie eine Maschine. Wir denken nicht viel darüber nach… bis sie kaputtgeht. Und dann? Warum fühl ich mich so komisch? Von Yergalem Taffere Woher kommt diese emotionale Karusselfahrt, die rauschende Wut, das Grübeln und das Schwitzen? Und warum hat uns niemand davon erzählt? Yergalem Taffere nimmt uns mit auf ihre persönliche Reise mit Freund*innen ins Menopauseland. |
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Ich blätterte gerade in der Vogue, da sprach mich der Führer an |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Samstag, 10. Jan 2026 18:05, (angekündigte Länge: 50:00)
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| Autor(en): | Michaela Karl | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR 2019, 50 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Eva Solloch | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Eva Solloch | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dramaturgie: Michael BeckerTechnische Realisation: Christian AlpenTechnische Realisation: Sebastian OhmRegieassistenz: Anne Abendroth | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Sie kam aus bestem britischem Hause und widmete ihr Leben dem „Führer“. Michaela Karl erzählt die schier unglaubliche Lebensgeschichte der Unity Valkyrie Mitford: Hitler-Groupie, nordische Göttin und verwöhnte Tochter eines britischen Lords. Mitte der dreißiger Jahre zieht die 20-jährige Cousine Winston Churchills nach München, um Hitler kennenzulernen. Göring hält sie für eine britische Spionin, der MI5 für eine törichte Person. Während Eva Braun angesichts der unerwarteten Konkurrenz einen Selbstmordversuch unternimmt, spekuliert die Presse offen über die künftige Mrs. Adolf Hitler. Doch als am 3. September 1939 Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklären, hallen plötzlich zwei Schüsse durch den Englischen Garten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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doku drops 8:Nach der Natur |
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|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Jan 2026 18:30 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Judith Geffert Ingo Kottkamp |
| Produktion: | DLR 2026, 27 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Pflanzen beobachten. Pflanzen malen. An Pflanzen nicht vorbeigehen – und ihnen sogar zuhören! Das geschieht in der doku-drops-Remix-Folge mit Highlights aus dem Kurzdoku-Archiv. Und zwar nach Pflanzenart: langsam und beharrlich: Die Schönheit im Kraut gemalt und erzählt von Sylvia Peter Von Rosie Füglein Jede Pflanze am Wegrand hat einen Charakter und eine Geschichte. Spätestens, wenn Sylvia Peter sie malt. Eine schwarze Kuh frisst frünes Gras und gibt weiße Milch von Christiane Seiler 94% der Säugetiere unseres Planeten sind Nutztiere. Manche sind Teil einer menschlichen Hausgemeinschaft, viele leben in Riesenställen. Unsere Autorin traf Tiere, über die es nur wenige Tierfilme gibt. |
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Die Stimme aus dem Grab |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Samstag, 10. Jan 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00)
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| Autor(en): | Agatha Christie | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | SDR 1961, 38 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Paul Land | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Wolfgang Nied | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Schnitt: Ursula GuggenbergerTon und Schnitt: Albert Kuhnle | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Wilfried Müller | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Bei diesem Hörspiel darf man zweierlei andeuten: erstens kommt Agatha Chistie's berühmter Detektiv Hercule Poirot darin nicht vor. Zweitens sorgt ein echt englischer Spuk zunächst für Dichtung und dann für Wahrheit. Mehr sollte nicht verraten werden - oder doch? James Brent erhält auf seiner Cocktail-Party in seinem Haus einen Telefonanruf, der ihn völlig außer Fassung bringt. Am Apparat meldet sich seine erst vor kurzem tödlich verunglückte Frau Fay. Klar und deutlich erkennt er ihre Stimme. Sie bittet ihn, zu dem Bahnhof von Newton Evert zu kommen, um 19.15 Uhr- "dort, wo Du mich verlassen hast", sagt sie. Zuerst vermutet Brent, daß sich jemand einen schlechten Scherz mit ihm erlaubt. Aber auch ein Bahnbeamter erkennt die Frau wieder, die er bisher nur als Leiche kannte. Und die Anrufe wiederholen sich. Und Fay wird immer bedrängender und bringt das Leben von James Brent und seiner neuen Frau arg durcheinander. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Den Spion schnappen |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 10. Jan 2026 19:04 (entfällt) , (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Hanoch Levin | ||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2019, 41 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Noam Brusilovsky | ||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Florian Hein Noam Brusilovsky | ||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Jörg Gollasch | ||||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Jens-Peter HamacherTechnische Realisation: Dirk HülsenbuschTechnische Realisation: Georg NiehusmannDramaturgie: Jan BuckRegieassistenz: Hanna Steger | |||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Doron Hamburger Frank Weigand | ||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die Klasse der Lehrerin Bertholda versammelt sich zum Hausbesuch beim von allen verehrten Nationaldichter. Zusehen, wie Gedichte voller Nationalgefühl entstehen - was könnte es erhabeneres geben! Oder? Im Lande Zizimama hat die Lehrerin Bertholda ihre Schulklasse fest im Griff. Es herrschen Disziplin und Ordnung - und vor allem Begeisterung für die nationale Kultur. Anlässlich des jährlichen Frühlingsfests hat die Lehrerin eine einzigartige Überraschung für die Kinder: Sie werden gemeinsam den berühmten Nationaldichter besuchen und ihm beim Verfassen von Nationalgedichten zusehen - und 'ein Nationalgedicht ist, wie wir alle wissen, ein Gedicht, das ein Nationalgefühl ausdrückt'! Doch als die riesige Schulklasse beim Dichter eintrifft, ist dieser wenig begeistert. Er muss in wenigen Stunden ein neues Gedicht abgeben und es läuft alles andere als rund. Die unzähligen gespannt-erwartungsvoll auf ihm ruhenden Kinderaugen machen das Unterfangen nicht einfacher. 'Den Spion schnappen' ist das erste Hörspiel des israelischen Dramatikers Hanoch Levin. Das in seiner hebräischen Originalfassung 1967 urgesendete Stück ist auch heute beunruhigend aktuell: Kultur wird in den Dienst nationalistischer Ideologie gestellt. In Kooperation mit der Chorakademie Dortmund | ||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Mumins lange Reise |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 10. Jan 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Tove Jansson | ||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Småtrollen och den stora översvämnigen (Originaltitel) | ||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2024, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel ab 8 Jahre | ||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Hannah Georgi | ||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Christina Hänsel | ||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Andreas Bick | ||||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Rike WiebelitzTechnische Realisation: Sebastian NohlTechnische Realisation: Jens-Peter HamacherBesetzung: Ulrich KornBesetzung: Daniela LebangRegieassistenz: Genoveva AllanRegieassistenz: Finn Oleg SchlüterDramaturgie: Ulla Illerhaus | |||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Birgitta Kicherer | ||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In einem idyllischen Tal, irgendwo in Finnland, leben die Mumins. Das kleine Trollwesen Mumin und seine Muminmama sind auf der Suche nach dem verschollenen Muminpapa. Auf ihrem Weg durch Wälder und Sümpfe machen sie allerhand Bekanntschaften. In ihrer Gestalt ähneln die Mumin-Trolle Nilpferden, aber sie sind viel kleiner: gerade mal knapp 50 cm groß. Sie teilen sich das Land mit Snorks, Filifjonkas, Hemulen, Hatiffnatten und einigen anderen wundersamen Gestalten. Viele haben eigenartige Schrullen, doch alle werden so akzeptiert, wie sie eben sind. Tove Janssons liebenswerte Finnland-Trolle haben längst Weltruhm erreicht. Mumins lange Reise ist der Ausgangspunkt für die vielen lustigen und abenteuerlichen Fantasie-Geschichten rund um Mumin und seine Freunde. | ||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Olga La Fong |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 10. Jan 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00)
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| Autor(en): | Eugen Egner | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2008, 49 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Annette Berger | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Sonorfeo | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dramaturgie: Natalie SzalliesTechnische Realisation: Jürgen GlosemeyerTechnische Realisation: Barbara Göbel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | "Fotografieren Sie die Seriennummer auf der Unterseite von Olga La Fong!" Es gibt gewiss leichtere Arbeitsaufträge. Zumal man nie wissen kann, ob die Telekommunikationsfirma den Telefonanschluss nicht hinterrücks lahmgelegt hat. Und wenn sich zur Unerbittlichkeit der Arbeitswelt in Form des Foto-Auftrags noch der Terror der Massenmedien in Form von dichtenden Schaffnern gesellt, ist die Katastrophe schnell perfekt. Selbst mit einer Reichs-Lochkamera und einem Andersen-Schürfbock ausgestattet wird es unter diesen Umständen höchst schwierig, Olga La Fongs Seriennummer abzulichten. Als schließlich zu allem Überfluss die Texas Rangers folgenschwer ins Zeitgefüge eingreifen, kann nur noch die Staatsmacht helfen. Doch auch die versagt. Polizisten, die an nichts anderem interessiert sind als der Produktion infernalischen Lärms, können den Bürger nicht mehr schützen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Der Karlssonsche Magnet |
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| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 10. Jan 2026 20:00, (angekündigte Länge: 57:00)
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| Autor(en): | Lorenz Langenegger Philipp Schaufelberger | ||||||||
| Produktion: | SRF 2017, 58 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||
| Regie: | Susanne Janson | ||||||||
| Komponist(en): | Philipp Schaufelberger | ||||||||
| Dramaturgie: Basil Kneubühler | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Anton ist Physiker. Doch will er nicht mehr die Weltformel erforschen, sondern nur noch das zarte Gefühl, das er für seine Kollegin Lea empfindet. Sie aber will nichts anderes als sich mit ihrem Geliebten verbinden - was schwierig ist; handelt es sich dabei doch um einen stockwerkgrossen Magneten. Schier unlösbare Probleme haben auch die restlichen Personen des Hörspiels: Wie Faust in seiner Studierstube hockt Herr Gogudz in seiner Wohnung und versucht, verklungene Töne aus dem 16. Jahrhundert wieder hörbar zu machen. Und Frau Mack wird in ihrer zwanzigjährigen Witwenruhe gestört, weil sie plötzlich hinter ihrer Kommode einen neuen Mitbewohner entdeckt: ein unanschaubares, allesfressendes Loch. Und sowieso allen ist unklar, wie der Erfinder des besagten Magneten, Karlsson, vor einem Jahr unter mysteriösen Umständen spurlos aus dem Labor verschwinden konnte. Der Autor Lorenz Langenegger und der Musiker Philipp Schaufelberger haben ein Hörspiel konzipiert, das Text und Musik zu gleichwertigen Erzählebenen macht. Es ist eine kauzige Glasperlenspielerei, eine Synthese aus verschiedenen Künsten und Wissenschaften. Und so wie sich auf formaler Ebene Sprache und Gesang, Worte und Noten abwechseln, ergänzen, anziehen und abstossen, so entsteht auch zwischen den vier Figuren ein Beziehungsgeflecht. Zwar ist jeder mit seinen eigenen Problemen beschäftigt, doch auf ihrer blinden Bahn stossen sie immer wieder zusammen und bringen so die Materie zum Klingen. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Der Ausflug der toten Mädchen |
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| Sendetermine: | DLF - Samstag, 10. Jan 2026 20:05, (angekündigte Länge: 64:00)
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| Autor(en): | Anna Seghers | ||
| Produktion: | DLF/rbb 2022, 64 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||
| Regie: | Anna Panknin | ||
| Bearbeitung: | Anna Panknin | ||
| Komponist(en): | Peter Ehwald | ||
| Sprachaufnahme: Jean-Boris SzymczakMontage: Karl-Heinz Stevens | |||
| Inhaltsangabe: | Hörspiel nach Anna Seghers’ Erzählung: „Ich wunderte mich zugleich, wieso man Lenis Gesicht gar keine Spur von den grimmigen Vorfällen anmerkte, die ihr Leben verdorben hatten, (…) und nicht der geringste Rest war darin, nicht die geringste Narbe von den Schlägen, die ihr die Gestapo bei der Verhaftung versetzt hatte, als sie sich weigerte, über ihren Mann auszusagen.“ Anna Seghers‘ 1943 entstandene Erzählung „Der Ausflug der toten Mädchen“ gilt nicht nur als eines der Meisterwerke deutsch-sprachiger Literatur, sie ist auch das persönlichste Werk der Autorin, gewidmet ihrer im Ghetto getöteten Mutter und reich an autobiografischen Bezügen. Die Erzählerin – wie Seghers im mexikanischen Exil und noch geschwächt von den schweren Folgen eines Autounfalls – erinnert sich in einer Art Schwebezustand zwischen Traum und Realität an einen fröhlichen Schulausflug aus dem Jahr 1912 und an die Geschicke der Klassenkameradinnen bis in den Zweiten Weltkrieg hinein. Sie ist dabei zugleich allwissende Beobachterin und als Schulmädchen Netty Teil der Handlung. Dem heiteren Ausflugsgeschehen wird in einer kunstvoll verwobenen Gleichzeitigkeit von Bewusstseinsebenen, von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft das Unheil der folgenden Jahrzehnte gegenübergestellt. Anhand der unterschiedlichen Biografien von späteren Opfern, Tätern- und Mitläuferinnen zeichnet Seghers exemplarisch ein Spiegelbild der deutschen Bevölkerung und widmet sich, wie schon in ihrem berühmten Roman „Das siebte Kreuz“, dem Geheimnis des Widerstandes – der Frage, was Menschen dazu befähigt, in einem inhumanen Alltag ihre Menschlichkeit zu bewahren. | ||
| Mitwirkende: |
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Maigret und seine Skrupel |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 10. Jan 2026 20:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Georges Simenon | ||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Maigret hat Skrupel (Arbeitstitel) | ||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 1961, 60 Min. (Mono) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Heinz-Günter Stamm | ||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Gert Westphal | ||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Herbert Jarczyk | ||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Josef SeeberTon und Technik: Angela FaithTon und Technik: Günter Hildebrandt | |||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Barbara Klau Hansjürgen Wille | ||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Monsieur Martand, erster Verkäufer in der Spielwarenabteilung eines Pariser Warenhauses und Spezialist für elektrische Eisenbahnen, hat einen schlimmen Verdacht: Will ihn seine Frau Giselle mit Zinkphosphat vergiften? Kommissar Maigret gegenüber macht Martand keinen Hehl aus seiner Absicht, Giselle zu erschießen, falls er rechtzeitig bemerkt, daß sie ihm das Rattengift verabreicht. Pikanterweise hat das Ehepaar eine Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit abgeschlossen. Aber das ist nicht das einzige Pikante an dieser Ehe. Kann Maigret überhaupt irgendwas tun, um die beiden daran zu hindern, einander umzubringen? Selbst für ihn ist diese Situation sehr ungewöhnlich. Anstatt eine vollbrachte Tat aufzuklären, muß er sich hier mit zwei Menschen befassen, die unfähig sind, ihre Probleme zu lösen. Doch lange dauert es nicht mehr; bis im Hause Martand eine Leiche liegt. Nun steht Maigret vor der Frage, ob es sich um ein Verbrechen aus Leidenschaft handelt oder um einen kühl kalkulierten Mord. In der Original HS-Ansage aus dem Jahre 1961 heißt es: "Maigret hat Skrupel" (CAS) | ||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Träume, Hoffnung und Enttäuschungen |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 10. Jan 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 10. Jan 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00) | ||||||||||||||||
| Autor(en): | Sarah Mersch | ||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht zu fünfzehn Jahren tunesischer Revolution (Untertitel) | ||||||||||||||||
| Produktion: | DLF/DLR 2025, 163 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||||
| Regie: | Claudia Mützelfeldt | ||||||||||||||||
| Ton: Hendrik ManookTon: Oliver DannertTon: Valentin Brockmann | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Als sich vor fünfzehn Jahren in einer tunesischen Kleinstadt ein Gemüsehändler verbrannte, begann dort, was später als sogenannter “arabischer Frühling” in die Geschichte eingehen sollte: eine Reihe von Aufständen, getragen von vor allem jungen Leuten, die von einer besseren Zukunft geträumt haben. Fünfzehn Jahre später ist die Bilanz der von der Welt beklatschten und bewunderten Bewegung auf den ersten Blick düster: Weder der Traum von Demokratie und Freiheit ist in Erfüllung gegangen, noch hat sich der Lebensstandard der Menschen in Tunesien grundlegend verbessert. Was ist dazwischen passiert? Wie konnte vor fünfzehn Jahren ein autoritäres Regime innerhalb weniger Wochen zusammenbrechen? Und wie konnte nach zehn Jahren mühsamer demokratischer Gehversuche ein neues autoritäres Regime entstehen? Wo steht Tunesien heute, welche Träume haben die Menschen, welche Enttäuschungen haben sie erlebt? Wir sprechen mit denen, die vor fünfzehn Jahren auf die Straße gegangen sind, und denen, die es heute noch tun. Mit Menschen, die an die Veränderung im Kleinen glauben, und denen, die sich in die Geschichte zurückversetzt fühlen. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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