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Art’s Birthday 2026: Double Reeds |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 23. Jan 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Sarah Davachi |
| Produktion: | SWR/DLR/CTM Festival 2026, 47 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Audio Art |
| Komponist(en): | Sarah Davachi |
| Inhaltsangabe: | Der Fluxuskünstler Robert Filliou erfand 1963 den Geburtstag der Kunst. Seitdem wird das Jubiläum weltweit gefeiert. Zum 1.000.063. Art’s Birthday spielt die kanadische Komponistin Sarah Davachi im E-Werk Freiburg Drone-Musik auf der Hammond-Orgel. „Vor einer Million Jahre nahm ein Mann einen trockenen Schwamm und warf ihn in einen Eimer Wasser.“ So beschreibt Robert Filliou die Geburt der Kunst. Sein Art’s Birthday wird seitdem weltweit gefeiert. Seit 2005 beteiligt sich daran auch die Ars Acustica Gruppe der European Broadcasting Union mit Konzerten und Performances in 20 europäischen Städten. Deutschlandfunk Kultur, SWR und CTM Festival feiern den Art’s Birthday 2026 im E-Werk Freiburg unter anderem mit einem Solo-Set der kanadischen Komponistin Sarah Davachi. An der Hammond-Orgel erzeugt sie hypnotische Klangflächen von zeitloser Schönheit. |
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Jōhatsu in Japan |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 23. Jan 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Andreas Hartmann | ||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Wenn Menschen verdunsten (Untertitel) | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | DLF/SWR/ORF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Andreas Hartmann | ||||||||||||||||||||
| Ton: Lukas WilkeDramaturgie: Julia IllmerDramaturgie: Katrin MollRegieassistenz: Stefanie Heim | |||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Im modernen Japan verschwinden Menschen mithilfe sogenannter Nachtfluchtagenturen. Bekannt als Jōhatsu, oder „die Verdunsteten“, lassen diese Menschen alles zurück, um an einem anderen Ort ein neues Leben zu beginnen. Jedes Jahr verschwinden in Japan Tausende Menschen spurlos. Bekannt als Jōhatsu, oder „die Verdunsteten“, geben sie ihr altes Leben auf. Um ihr Untertauchen perfekt zu organisieren, lassen sich einige von professionellen Dienstleistern unterstützen. Der 22-jährige Kazuki kehrt eines Tages nicht mehr in sein Wohnheim zurück. Herr Sugimoto verlässt seine Frau und Kinder schweren Herzens aus Angst vor Schuldeneintreibern. Und eine Frau mit Wahnvorstellungen will ihren Nachbarn entkommen, von denen sie sich verfolgt fühlt. Die verzweifelten Angehörigen können in Japan kaum auf die Hilfe der Polizei hoffen. Sie geben die Suche dennoch nicht auf. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Das HMTM-Projekt "NS-Verfolgung und Musikgeschichte" |
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| Sendetermine: | BR-Klassik - Freitag, 23. Jan 2026 19:03 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 57:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Alexandra Maria Dielitz |
| Auch unter dem Titel: | Zum Ausschwitz-Gedenktag am 27. Januar (Untertitel) |
| Produktion: | BR 2026, 54 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Die Münchner Hochschule für Musik und Theater (HMTM) liegt in unmittelbarer Nähe zum Königsplatz, wo die Nationalsozialisten bildgewaltige Paraden inszenierten. Das Gebäude, in dem sich heute Studierende aus aller Welt mit Kunst beschäftigen, wurde als "Führerbau" für Adolf Hitler errichtet. Hier wurde 1938 das Münchner Abkommen unterzeichnet. Der verantwortungsvolle Umgang mit diesem sinistren Baudenkmal wurde an der HMTM durch erinnerungskulturelle Arbeit schon immer großgeschrieben. Jetzt ist sie an einem auf 18 Jahre angelegten Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg beteiligt, das sich in Kooperation mit der Universität Hamburg dem Thema "NS-Verfolgung und Musikgeschichte" widmet. Ziel ist eine tiefgreifende Revision der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, so Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Geiger. Die Verfolgung, Deportation, Zwangsmigration und Ermordung von Orchestermusikern und Solistinnen, Sängerinnen, Komponisten, Pädagoginnen und Publizisten in Deutschland, Österreich und den besetzten Gebieten hinterließ eine gewaltige Leerstelle im kulturellen Bewusstsein, die nach dem Zweiten Weltkrieg zwar überbaut, aber nie umfassend rekonstruiert wurde. Zentraler Baustein des Projekts ist der Aufbau des Online-Lexikons verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM), das Lebenswege dem Vergessen entreißen will und sich dabei auch auf Nachlässe, Dachbodenfunde, Deportationslisten und Entschädigungsakten stützt. Damit verbunden sind Post-Doc-Projekte, Dissertationsvorhaben, internationale Kongresse und natürlich sogenannte Research Concerts, durch die einst verfemte Musik wieder den Weg zurück in die künstlerische Praxis finden soll. Offizieller Startschuss des Projekts war im Januar 2025 - Zeit für eine erste Bilanz! Alexandra Maria Dielitz hat sich mit Beteiligten unterhalten. |
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Bänkersmahlzeit |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 23. Jan 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Christoph Güsken | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2012, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Christoph Pragua | ||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Matthias FischenichTechnische Realisation: Jeanette Wirtz-FabianRegieassistenz: Luise WeigertDramaturgie: Georg Bühren | |||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Gerd Sobeck ist ein Bänker der schlimmen Sorte: skrupellos, gewinnorientiert und höchst erfolgreich. Geldgeschäfte sind für ihn ein Spiel und alle, die den globalen Markt regulieren wollen, Spielverderber oder schlechte Verlierer. Als er plötzlich verschwindet, sieht alles zunächst nach einer Konkurrenz- und Beziehungstat aus: Sobecks Frau Debbie hat ein Verhältnis mit einem anderen Bänker. Aber Sobeck ist gekidnappt worden. Eine Frau, die sich Tarantula nennen lässt, stellt ihn im Internet zur Schau und lädt die Community zu einem zynischen Spiel namens "Bänkersmahlzeit" ein. Sie kehrt Sobecks Spekulationen (u. a. mit Grundnahrungsmitteln) um: Er wird selbst zum Handelsobjekt und bekommt am eigenen Leib zu spüren, wie schnell seine Chancen schwinden, wenn die Mitspieler nicht auf sein Überleben wetten, sondern auf seinen Tod. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Chnebelgrinde 0:Bach isch Trumpf |
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| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 23. Jan 2026 20:00, (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Heinz Stalder | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | DRS 2005, 46 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||
| Sprache: | Dialekt | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Fritz Zaugg | ||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Fritz Zaugg | ||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Roland von Flüe | ||||||||||||||||||||
| Tontechnik: Norbert Elser | |||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Hauptfigur und chnebliger Stierengrind in Stalders Stück ist ein Bauer. Sein Hof, und damit seine Existenz wird von einem Bach vor seinem Haus bedroht. Mit einer nicht zu bremsenden Energie und ohne Bewilligung der Behörden verbaut er den Bach im gebirgigen Gelände, versucht ihn mit allen Mitteln zu zähmen. Er wirft sein ganzes Leben in den Kampf gegen den Bach und gerät dabei immer tiefer in die Mühlen von Justiz und Behörden. Weder Gerichte noch Gefängnis noch die Psychiatrie können den Bauer von seinem Tun abhalten. Sein Leben kennt nur ein einziges Ziel: Kampf gegen den Bach. Heinz Stalder hat einen realen Fall, über den in den Medien ausführlich berichtet wurde, aufgegriffen und hat daraus mit einer stilisierten Sprache eine Geschichte gemacht, die sich an der Realität orientiert, aber dennoch reine Fiktion ist. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Morgens um halb zehn - Arbeitswelten in Deutschland und Japan |
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| Sendetermine: | DLF - Freitag, 23. Jan 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Julia Shimura | ||||||||
| Produktion: | DLF 2022, 51 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||
| Regie: | Giuseppe Maio | ||||||||
| Ton und Technik: Christoph Rieseberg | |||||||||
| Inhaltsangabe: | Was macht eine Gesellschaft aus? Ist es die Politik? Innovation? Das BIP? Oder sind es die Geschichten unseres Alltags, die unsere Lebenserfahrung prägen? Sechs Menschen halten inne und geben uns Einblick in ihre tägliche Routine. Drei leben in Japan, drei in Deutschland. Sie kennen sich nicht, teilen aber dieselben Berufe: die Arbeit als Hebamme, als Reinigungskraft und im Bestattungsinstitut. Wie sieht der Beginn und das Ende des Lebens an unterschiedlichen Enden der Welt aus? Welche Sorgen verbinden zwei Putzkräfte, die 9.000 km voneinander getrennt arbeiten? Und welche Hoffnungen? Eine Dokumentation voll überraschender Gemeinsamkeiten und gebrochener Klischees. | ||||||||
| Mitwirkende: |
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Neapolitanische Saga 4:Die Geschichte des verlorenen Kindes |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 23. Jan 2026 20:05 Teil 16/18, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Elena Ferrante | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2022, 257 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Ulrike Haage | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Markus HuberTon und Technik: Gerhard WichoTon und Technik: Daniela RöderTon und Technik: Fabian ZweckTon und Technik: Anton WunderRegieassistenz: Pauline SeiberlichRegieassistenz: Stefanie Ramb | |||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Karin Krieger | ||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Das ungetrübte Glück mit Nino ist kurz: Während Elena mit Pietro bricht und versucht, für sich und ihre Töchter ein neues Leben mit Nino aufzubauen, eröffnet ihr Lila, dass dieser seine Frau für Elena keineswegs verlassen hat. „Das Verhältnis der beiden Freundinnen, die selbst manchmal nicht wissen, wo die eine aufhört und die andere beginnt, hat aber noch eine weitere Dimension. Sie berührt die Geheimnisse literarischer Perspektivierung. Es ist ja Elena, die hier erzählt, ausschließlich ihre Stimme hören wir. Eine Stimme der Rekonstruktion, denn Lila ist von der Bildfläche verschwunden, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, und Elena, die sich ohne Lila wie ein Nichts fühlt, will sie wieder zurückholen - schreibend. Wir sind also, um uns ein Bild von Lila zu machen, allein auf Elenas Erinnerungen angewiesen, ergänzt durch Notizen der Freundin, die aber auch wieder von Elena ausgewertet, angereichert, ausfabuliert sind.“ (Süddeutsche Zeitung, 12. 9. 2017) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Spielabbruch |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 23. Jan 2026 20:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Hubertus Koch Yousuf Mirzad Pamina Rosenthal | ||||
| Produktion: | BR/RB 2025, 105 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Inhaltsangabe: | Schläge, Tritte, Beleidigungen – beim Amateurfußball passiert sowas viel zu oft. Ausgerechnet beim Lieblings-Sport der Deutschen. Statt mit Bier und Bratwurst enden hunderte Spiele jedes Jahr mit Blut und Blaulicht. Was geht ab im deutschen Amateurfußball? Auf der Suche nach Antworten sprechen Hubertus Koch und Yousuf Mirzad mit einem Mehrfach-Täter und einem Schiedsrichter, der Opfer von Gewalt wurde. Sie wühlen sich durch die Statistiken von Spielabbrüchen, reden mit Experten und schauen sich Spiele an der Basis in der Kreisliga an. Sie konfrontieren Verantwortliche und den DFB. Und sie wagen sich auch an die großen Fragen und diskutieren über die Rolle von Rassismus, Migration und Männlichkeitsbildern. 1. Der ganz normale Wahnsinn Ansar möchte als Schiedsrichter im Amateurfußball durchstarten. Aber dann wird er bei einem Spiel brutal niedergetreten. Wie gefährlich ist es, Schiedsrichter im Amateurfußball zu sein? Schläge, Tritte, Beleidigungen – bei vielen Spielen ist das Alltag auf dem Platz. Was geht eigentlich ab auf unseren Plätzen, woher kommt so viel Gewalt? In einem Sport, der immerhin der beliebteste in Deutschland ist. 2. Blutige Hände Luca fühlt sich nirgendwo zugehörig. Auf dem Fußballplatz ist das anders. Aber: Hier gibt es immer wieder Stress und er ist mittendrin. Denn er ist einer von denen, der zuschlägt. Aber warum ticken immer wieder Leute auf dem Platz aus? Luca war einer von ihnen. Und er sagt: der Hauptgrund für seine Ausraster waren rassistische Beleidigungen. 3. Gamechanger Während Luca vor Gericht steht, liegt Ansar im Krankenhaus. Beide müssen sich entscheiden, wie ihr Leben weiter gehen soll. Und wir fragen uns, wer trägt hier eigentlich die Verantwortung? Was passiert nach Stress auf dem Platz? Wenn die Schlägerei vorbei und der Krankenwagen abgefahren ist. Und vor allem: Wer trägt dafür Verantwortung? 4. Die Hoffnung stirbt zuletzt Wir treffen Ansar und Luca nach unserer Recherche auf dem Fußballplatz wieder: Schaffen sie das große Comeback? Und Hubertus will den DFB-Vizepräsidenten zur Rede stellen. Was tut der DFB gegen Gewalt auf den Plätzen? Und was sagt das aus über die Zukunft des Amateurfußballs? | ||||
| Mitwirkende: |
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Unter seinem Hut ist Utopia |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 24. Jan 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
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| Autor(en): | Berit Hempel | ||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über Joseph Beuys (Untertitel) | ||
| Produktion: | DLR/DLF 2021, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Burkhard Reinartz | ||
| Ton und Technik: Gunther RoseTon und Technik: Jens Müller | |||
| Inhaltsangabe: | Schamane, Scharlatan, Vordenker? Der Zeichner, Bildhauer und Aktionskünstler Joseph Beuys erklärte einem toten Hasen Bilder, teilte sich mit einem Kojoten mehrere Tage einen Galerieraum, arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien wie Fett, Filz und Honig. Mit wenigen Zeichenstrichen und einzelnen Wörtern öffnete er neue Gedankenräume. Beuys sah den Menschen in seiner Gesamtheit als Künstler und wollte das politische System und die Gesellschaft verändern. Durch seinen allumfassenden Ansatz veränderte er die Kunst. Joseph Beuys, am 12. Mai 1921 geboren, gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit seinem erweiterten Kunstbegriff und der Theorie der „sozialen Plastik“. Dabei polarisierte der Mann mit Hut und Weste wie kaum ein anderer, wurde verehrt und war umstritten. Sein Credo „jeder Mensch ist ein Künstler“ verstanden viele Menschen falsch. Als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie öffnete er seine Klasse für alle Studienbewerber, als Aktionskünstler bezog er Schläge, als Zeichner von Hirschen schuf er einen Kosmos, der tief in die Evolution reicht. Mit der Pflanzung von 7000 Eichen forderte der Mitbegründer der Grünen 1982 auf der documenta 7 „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“. „Unter seinem Hut steckt Utopia“ – mit diesen Worten wurde Beuys 1986 der Wilhelm-Lehmbruck-Preis überreicht. Wenige Tage später, am 23. Januar, starb der Künstler in seinem Düsseldorfer Atelier. Die Lange Nacht versucht dieses Utopia zu ergründen, mit den Worten des Künstlers und in Interviews mit Wegbereitern, Weggefährten und Kunstbewahrern. Sie zeichnet den Lebensweg eines Menschen, der künstlerische Grenzen überschritt und an die Fähigkeit des Menschen glaubte: „Die Welt ist voller Rätsel und Aufgabenstellung, voller Rätsel. Für diese Rätsel ist aber der Mensch die Lösung“. | ||
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