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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Unter seinem Hut ist Utopia

Sendetermine: DLR - Samstag, 24. Jan 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
DLF - Samstag, 24. Jan 2026 23:03, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Berit Hempel
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Joseph Beuys (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2021, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: Schamane, Scharlatan, Vordenker? Der Zeichner, Bildhauer und Aktionskünstler Joseph Beuys erklärte einem toten Hasen Bilder, teilte sich mit einem Kojoten mehrere Tage einen Galerieraum, arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien wie Fett, Filz und Honig. Mit wenigen Zeichenstrichen und einzelnen Wörtern öffnete er neue Gedankenräume. Beuys sah den Menschen in seiner Gesamtheit als Künstler und wollte das politische System und die Gesellschaft verändern. Durch seinen allumfassenden Ansatz veränderte er die Kunst. Joseph Beuys, am 12. Mai 1921 geboren, gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit seinem erweiterten Kunstbegriff und der Theorie der „sozialen Plastik“. Dabei polarisierte der Mann mit Hut und Weste wie kaum ein anderer, wurde verehrt und war umstritten. Sein Credo „jeder Mensch ist ein Künstler“ verstanden viele Menschen falsch. Als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie öffnete er seine Klasse für alle Studienbewerber, als Aktionskünstler bezog er Schläge, als Zeichner von Hirschen schuf er einen Kosmos, der tief in die Evolution reicht. Mit der Pflanzung von 7000 Eichen forderte der Mitbegründer der Grünen 1982 auf der documenta 7 „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“. „Unter seinem Hut steckt Utopia“ – mit diesen Worten wurde Beuys 1986 der Wilhelm-Lehmbruck-Preis überreicht. Wenige Tage später, am 23. Januar, starb der Künstler in seinem Düsseldorfer Atelier. Die Lange Nacht versucht dieses Utopia zu ergründen, mit den Worten des Künstlers und in Interviews mit Wegbereitern, Weggefährten und Kunstbewahrern. Sie zeichnet den Lebensweg eines Menschen, der künstlerische Grenzen überschritt und an die Fähigkeit des Menschen glaubte: „Die Welt ist voller Rätsel und Aufgabenstellung, voller Rätsel. Für diese Rätsel ist aber der Mensch die Lösung“.
Mitwirkende:
Frauke Poolman
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Ich war glücklich, ich habe gelebt

Sendetermine: DLR - Samstag, 24. Jan 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Angelika Grunenberg
Auch unter dem Titel: Das schwierige Schreiben der DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann (Untertitel)
Produktion: DLF 1996, 53 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: „Wir waren alle ein wenig verliebt in sie“ – sagen Zeitgenossen über Brigitte Reimann. Sie war eine lebhafte, auffällige Erscheinung, beseelt von großer Anteilnahme an allem, was sie umgab. 1933 geboren und früh gestorben wurde sie schon zu Lebzeiten zur Legende, die bis heute fasziniert. Warum?
Brigitte Reimann ist zu ihren Lebzeiten eine der schillerndsten Schriftstellerinnen der DDR. 1933 geboren in Burg bei Magdeburg, lebt sie später in Hoyerswerda und Neubrandenburg. Als sie 1973 mit nur 39 Jahren an Krebs stirbt, hat sie einige wichtige Romane geschrieben, in deren Mittelpunkt oft Frauen und deren Drang nach Emanzipation stehen. Ihr bekanntester Roman „Franziska Linkerhand“ bleibt leider unvollendet. Die erstaunlich moderne und kompromisslose Frau glaubt an die sozialistische Utopie, was sie nicht daran hindert, Kritik am politischen System der DDR zu üben.
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Sklavenfischer - Ausbeutung in Thailands Fischereiwirtschaft

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 24. Jan 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alfred Breier
Produktion: DLF/BR/HR/ORF/RB 2022, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Matthias Kapohl
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Ton und Technik: Oliver Dannert
Inhaltsangabe: Auf vielen Booten schuften Arbeitssklaven – wer aufbegehrt, verschwindet auf hoher See. Schon 2015 drohte Thailand ein Exportverbot. Der weltgrößte Hersteller von Thunfischkonserven versprach Reformen. Geändert hat sich seitdem wenig. Alfred Breier recherchiert vor Ort und stößt auf Angst: Nur an geheimen Orten erzählen Fischer von Zwangsarbeit, Lohnknechtschaft, verschwundenen Kollegen. Polizisten, die gegen korrupte Militärs und Politiker ermitteln, werden ermordet oder flüchten ins Ausland. Staatliche Inspekteure klagen dagegen über „vom Westen aufgezwungene Maßnahmen“, Kapitäne über teure Überwachungstechnik. Die USA haben Thailand inzwischen auf ihre Beobachtungsliste für Menschenhandel gesetzt. Aber die Europäische Kommission begrüßt die Regierung als „neuen engagierten Partner im Kampf gegen illegale Fischerei“. – Essen wir noch immer Fisch, der von Arbeitssklaven gefangen wurde?
Mitwirkende:
Oliver Nitsche
Demet Fey
Stefko Hanushevsky
Jochen Langner
Andreas Laurenz-Maier
Steffen Reuber
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Das Jahr der Zauberflöte

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 24. Jan 2026 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Lars Meyer
Produktion: MDR 2021, 30 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Ulf Köhler
Komponist(en): Wolfgang Amadeus Mozart
Ton: Holger König
Schnitt: Steffen Brosig
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Im März 2020 entdeckt meine knapp dreijährige Tochter die Zauberflöte - ein Ereignis, das bald alles überstrahlt. Die Pandemie, den Lockdown und auch die Sarkoidose - eine merkwürdige chronische Lungenkrankheit, die bei mir in diesen Wochen diagnostiziert wird. In Zeiten des Homeoffice wird die Zauberflöte zum omnipräsenten Familien-Event und die Wohnung zur Bühne für eine Aufführung, die niemals endet. Doch es stehen auch immer mehr Fragen im Raum: Was für eine Kultur- oder Naturgewalt entfaltet sich hier eigentlich? Was hat die Zauberflöte mit uns zu tun und was fangen wir heute mit ihren weniger zeitlosen Passagen und Inhalten an? In welcher Welt wollen wir leben, wenn der Tag die Nacht besiegt?
Mitwirkende:
Lars Meyer
Conny Wolter
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Die Stumme Kattrin mit zwei "T"

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 24. Jan 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): David Zane Mairowitz
Auch unter dem Titel: Eine Vater-Tochter Biographie aus der DDR (Untertitel)
Produktion: MDR 2024, 54 Min. (Stereo) - Feature
Regie: David Zane Mairowitz
Ton: Holger Kliemchen
Inhaltsangabe: Das ist eine Geschichte aus den 1970er Jahren, eine Familientragödie zwischen Vater, Mutter und Tochter. Zugetragen hat sie sich in der DDR. Der Theaterregisseur Peter Kupke (1932-2022) arbeitete damals als Regisseur am Berliner Ensemble. In den siebziger Jahren erhält er die Möglichkeit, Theaterstücke auf den Bühnen der Bundesrepublik zu inszenieren. Er darf in den Westen. Immer wieder kommt er zurück. Alles verläuft gut für die DDR und für ihn - alles nach Plan. Doch in den späten 1970er Jahren - Kupke inszeniert am Berliner Ensemble "Der kaukasische Kreidekreis" (1976), "Der Hofmeister" (1977), "Mutter Courage und ihre Kinder" (1978) - beginnt sein Stern zu sinken. Seine Inszenierungen werden kritisiert. Gemeinsam mit seiner Frau fasst er bei einem Auslandsaufenthalt in Dänemark - Kupke inszeniert den "Don Juan" am Theater in Odense - den Entschluss, nicht mehr nach Berlin, in die DDR zurückzukehren. Ihre Tochter Kattrin lassen sie allein in der DDR zurück. Für Kattrin Kupke bedeutete die Flucht der Eltern das sofortige Ende ihrer Ausbildung zur Schauspielerin. Fast fünfzig Jahre später erinnert sie sich an diese Zeit, in der für sie alles anders wurde.
Mitwirkende:
Andreas Keller
David Zane Mairowitz
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Alle laufen weg. Einer fällt hin.

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 24. Jan 2026 13:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Klaus Schirmer
Produktion: DLF/SWR 2025, 116 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Friederike Wigger
Ton: Lukas Wilke
Regieassistenz: Swantje Reuter
Inhaltsangabe: 2009 gab es für die Teenager Altaf, Paul und Erik nur einen Ausweg aus Kriminalität und Drogen. Weit weg von der Großstadt sollten sie auf einem Therapiebauernhof wieder zu sich finden. Der Autor hat sie damals begleitet und 2025 wiedergetroffen.
Von der Großstadt aufs Land. Von Nachtleben, Rumhängen, Schule schwänzen zum durchgetakteten Tagesablauf ab sechs Uhr morgens bis zehn Uhr abends. Von der Kriminalität zur therapeutischen Maßnahme und vom Hoch- zum Nullkonsum. Im ersten Teil des Features begleiten wir die drei Teenager im Jahr 2009 bei der Stallarbeit, beim Lauftraining und bei Konflikten, die auch in diesem geschützten Raum nicht ausbleiben.
Mitwirkende:
Verena Jost
Klaus Schirmer
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Unter Frauen

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 24. Jan 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Cesare Pavese
Auch unter dem Titel: Tra donne sole (Roman (Originaltitel))
Produktion: ORF 2006, 39 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Bernhard Hüttenegger
Ton: Herta Werner
Schnitt: Elmar Peinelt
Regieassistenz: Daniela Gassner
Inhaltsangabe: Cesare Pavese, der zeit seines Lebens vor den Frauen geflohen und letztlich an ihnen gescheitert war, schrieb den Roman "Tra donne sole" ein Jahr vor seinem Selbstmord. Man sagt: Er schrieb, sich identifizierend, um schreibend zu den Frauen zu gelangen, wie eine Frau, als eine Frau, was ihn das Leben kostete. Selbstmord ist ein Thema dieser tragischen Gesellschaftskomödie. Clelia, die selbstbewusste Geschäftsfrau, die in Turin, der Stadt ihrer Kindheit, einen Modesalon eröffnet, kommt in Berührung mit den jungen Frauen der Oberschicht, ihren künftigen Kundinnen. Sie leben dahin, zwischen Müßiggang und Hektik, Langeweile und Luxus; ob nihilistisch und desillusioniert, genusssüchtig und mondän, polemisch und naiv-depressiv, allesamt verfangen in einem Rollenspiel, zum Schutz vor Lebensleere und Einsamkeit. Nur eine der jungen Frauen versucht auszubrechen: Rosetta. Da sie nicht an die Liebe glaubt, bleibt ihr nur der Selbstmord, der Tod. Clelia, unfähig, Rosetta rettende Zuwendung zu schenken, ahnt ihr eigenes Verfangensein in diesem banalen, zugleich tragischen Theater.
Mitwirkende:
Clelia Andrea Clausen
Rosetta Gerti Drassl
Momina Christiane von Poelnitz
Mariella Julia Cencig
Nene Jaschka Lämmert
Alte Dame Hella Ferstl-Reichmann
Morelli Martin Schwab
Becuccio Cornelius Obonya
Febo Johannes Terne
Loris Johannes Krisch
Fefé Christoph von Friedl
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Das HMTM-Projekt "NS-Verfolgung und Musikgeschichte"

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 24. Jan 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alexandra Maria Dielitz
Auch unter dem Titel: Zum Ausschwitz-Gedenktag am 27. Januar (Untertitel)
Produktion: BR 2026, 54 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Die Münchner Hochschule für Musik und Theater (HMTM) liegt in unmittelbarer Nähe zum Königsplatz, wo die Nationalsozialisten bildgewaltige Paraden inszenierten. Das Gebäude, in dem sich heute Studierende aus aller Welt mit Kunst beschäftigen, wurde als "Führerbau" für Adolf Hitler errichtet. Hier wurde 1938 das Münchner Abkommen unterzeichnet. Der verantwortungsvolle Umgang mit diesem sinistren Baudenkmal wurde an der HMTM durch erinnerungskulturelle Arbeit schon immer großgeschrieben. Jetzt ist sie an einem auf 18 Jahre angelegten Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg beteiligt, das sich in Kooperation mit der Universität Hamburg dem Thema "NS-Verfolgung und Musikgeschichte" widmet. Ziel ist eine tiefgreifende Revision der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, so Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Geiger. Die Verfolgung, Deportation, Zwangsmigration und Ermordung von Orchestermusikern und Solistinnen, Sängerinnen, Komponisten, Pädagoginnen und Publizisten in Deutschland, Österreich und den besetzten Gebieten hinterließ eine gewaltige Leerstelle im kulturellen Bewusstsein, die nach dem Zweiten Weltkrieg zwar überbaut, aber nie umfassend rekonstruiert wurde. Zentraler Baustein des Projekts ist der Aufbau des Online-Lexikons verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM), das Lebenswege dem Vergessen entreißen will und sich dabei auch auf Nachlässe, Dachbodenfunde, Deportationslisten und Entschädigungsakten stützt. Damit verbunden sind Post-Doc-Projekte, Dissertationsvorhaben, internationale Kongresse und natürlich sogenannte Research Concerts, durch die einst verfemte Musik wieder den Weg zurück in die künstlerische Praxis finden soll. Offizieller Startschuss des Projekts war im Januar 2025 - Zeit für eine erste Bilanz! Alexandra Maria Dielitz hat sich mit Beteiligten unterhalten.
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Jüdische Künstlerinnen und Künstler im Frankfurter Sender

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 24. Jan 2026 14:05 Teil 2/3, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ruth Fühner
Produktion: hr 1993, 156 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Hans Flesch, Magda Spiegel, Arnold Schönberg, Paul Hindemith, Erich Itor Kahn: Sie waren Komponisten, Sängerinnen, Schauspielerinnen, Autorinnen, Wissenschaftler. Sie arbeiteten in den 1920er Jahren in Frankfurt für das neue Medium Radio, bei der damaligen Südwestdeutschen Rundfunkdienst AG, dem Vorläufer des Hessischen Rundfunks.
In einem großen Rückblick erzählt diese Sendung aus dem Jahr 1993 in drei Teilen die Geschichte der jüdischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Radio; begleitet von Gesprächen mit Mark Horowitz, Valentin Senger und Joachim Martini, moderiert von Ruth Fühner. Verantwortlicher Redakteur war Hans Sarkowicz.
Im ersten Teil geht es um die Gründungs- und Erfinderjahre des Rundfunks. Hans Flesch war ein Radiopionier und der erste Intendant des noch privaten Frankfurter Senders. Er hat das erste Hörspiel ins Radio gebracht, "Zauberei auf dem Sender." Ab 1924, als das Medium ganz neu war, wurde viel experimentiert. Künstler und Künstlerinnen waren die Protagonisten: Ernst Krenek, Magda Spiegel, Arnold Schönberg, Paul Hindemith und Bernhard Sekles gestalteten das Radioprogramm - ein neues, modernes Musik- und Wortprogramm mit Lesungen, Opern, Neuer Musik und Jazz.
Eine Dokumentation in Originalaufnahmen und Gesprächen.
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Jung, arbeitslos & lost

Sendetermine: RBB Radio3 - Samstag, 24. Jan 2026 16:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Henrike Möller
Auch unter dem Titel: Wenn die Jobsuche zum TikTok-Content wird (Untertitel)
Produktion: rbb 2026, 33 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Henrike Möller
Ton: Benjamin Ihnow
Ton: Katrin Witt
Inhaltsangabe: Hannah und Karo sind jung, gut ausgebildet, motiviert und trotzdem seit Monaten ohne Job. Statt ihre Arbeitslosigkeit zu verstecken, machen sie sie auf TikTok öffentlich: Mit Humor, Selbstironie und großer Ehrlichkeit. Manche ihrer Videos gehen viral, bekommen viele Likes, aber es gibt auch Hass. Wir begleiten die beiden Akademikerinnen durch ihren Alltag zwischen Bewerbungsmarathons, Existenzängsten, Selbstzweifeln und der Suche nach Halt.
Was macht die Arbeitslosigkeit mit ihrem Selbstbewusstsein? Warum machen sie sich auf TikTok so angreifbar? Und helfen ihre Videos dabei, Vorurteile über Arbeitslose abzubauen oder verstärken sie sie am Ende sogar?
Mitwirkende:
Henrike Möller
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Bänkersmahlzeit

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 24. Jan 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christoph Güsken
Produktion: WDR 2012, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Christoph Pragua
Technische Realisation: Matthias Fischenich
Technische Realisation: Jeanette Wirtz-Fabian
Regieassistenz: Luise Weigert
Dramaturgie: Georg Bühren
Inhaltsangabe: Gerd Sobeck ist ein Bänker der schlimmen Sorte: skrupellos, gewinnorientiert und höchst erfolgreich. Geldgeschäfte sind für ihn ein Spiel und alle, die den globalen Markt regulieren wollen, Spielverderber oder schlechte Verlierer. Als er plötzlich verschwindet, sieht alles zunächst nach einer Konkurrenz- und Beziehungstat aus: Sobecks Frau Debbie hat ein Verhältnis mit einem anderen Bänker. Aber Sobeck ist gekidnappt worden. Eine Frau, die sich Tarantula nennen lässt, stellt ihn im Internet zur Schau und lädt die Community zu einem zynischen Spiel namens "Bänkersmahlzeit" ein. Sie kehrt Sobecks Spekulationen (u. a. mit Grundnahrungsmitteln) um: Er wird selbst zum Handelsobjekt und bekommt am eigenen Leib zu spüren, wie schnell seine Chancen schwinden, wenn die Mitspieler nicht auf sein Überleben wetten, sondern auf seinen Tod.
Mitwirkende:
Debbie Bischof Anja Herden
Gerd Sobeck Michael Brandner
Frederic Malte Selke
Tilman Hummelt Gregor Höppner
Celeste Effi Rabsilber
Theuerzeit Wilfried Hochholdinger
Brehm Sandra Borgmann
Schlösser Wolfgang Rüter
Computerstimme Tom Schilling
Gast Michael Brocker
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Wer bis zum Ende bleibt

Sendetermine: DLR - Samstag, 24. Jan 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Gianmarco Bresadola
Dörte Fiedler
Auch unter dem Titel: Gaza (Untertitel)
Produktion: SWR/DLR 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Gianmarco Bresadola
Dörte Fiedler
Ton: Jean Szymczak
Übersetzung: Salam Said
Amal Khayal
Inhaltsangabe: Über zwei Millionen Palästinenser versuchen seit Monaten, einen erbarmungslosen Krieg zu überleben. Die Folgen der Bombardements und der Vertreibung, die Blockade von Hilfslieferungen erleben aber nicht nur sie. Auch UN-Mitarbeiter*innen, Pflegepersonal, Mediziner*innen und andere Mitarbeiter*innen von NGOs sind davon betroffen. Nicht als direkte Opfer – wohl aber als Zeugen. Jeden Tag müssen sie neue Prozeduren ersinnen, um den Mangel an lebensnotwendigen Materialien auszugleichen. Welche Prozeduren sind das? Was erleben sie? Was sehen sie?
Das Feature von Fiedler und Bresadola gibt den Erfahrungsberichten der Zeug*innen Raum, es dokumentiert einige aus der Not geborene Verfahren und sammelt Beobachtungen aus der Kriegszone.
Mitwirkende:
Veronika Bachfischer
Pegah Ferydoni
Jenny König
Laurenz Laufenberg
Patrick Wengenroth
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Der Gebrauch des Menschen

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 24. Jan 2026 18:05 Teil 1/2
Autor(en): Aleksandar Tišma
Produktion: MDR/NDR 2025, 154 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Stefan Kanis
Bearbeitung: Stefan Kanis
Komponist(en): Tommy Neuwirth
Mario Weise
Ton: André Lüer
Schnitt: Christian Grund
Besetzung: Corinna Waldbauer
Übersetzung: Barbara Antkowiak
Inhaltsangabe: Was hilft es zu überleben, wenn man nicht vergessen kann? Alles scheint im Leben der Halbjüdin Vera Kroner auf diese Frage hinauszulaufen. Ende der 1930er Jahre ist sie ein junges Mädchen in Novi Sad. In der größten Stadt der Bačka, der Tiefebene zwischen Serbien und Ungarn, gelegen an einem Donauknie, tönt bereits der Vorkrieg. Serben, Ungarn und Deutsche machen sich die Lufthoheit streitig. Dazwischen, schon in der Defensive, viele Menschen jüdischen Glaubens. Noch gelingt auch Vera eine scheinbar normale Jugend; geprägt vom spröden Reiz der Tanzstunden, von Küssen in Toreinfahrten und der Verunsicherung ob des sich scheinbar stündlich wandelnden Körpers.
Als die deutsche Wehrmacht Jugoslawien 1941 besetzt und Ungarn die Bačka annektiert, beginnen auch für sie Jahre der Isolation. Das Handelsgeschäft des jüdischen Vaters wird einem Kommissar unterstellt, aber noch immer gibt es eine Hausangestellte, die den Kindern das Frühstück bringt. Veras Welt, die schon seit der Kindheit zwischen dem jüdischen Vater und der Mutter, einer Donauschwäbin, von sich widersprechenden Wünschen, Sprachen und Überlieferungen geprägt ist, zerfällt endgültig. Was bleibt ist das Warten auf eine Zukunft, die kaum anderes als den Untergang bereithalten kann. Im Mai 1944 ist es so weit: Deutschland besetzt das abtrünnige Ungarn und die Deportationen beginnen. Veras Familie wird nach Auschwitz verschleppt. Sie selbst überlebt das Lager als Zwangsprostituierte.
Ein Jahr später, nach der Befreiung des Lagers, kommt sie nach Novi Sad zurück. Aber was hilft es, zu überleben, wenn man nicht vergessen kann? Während um sie die gierige Lebensfreude der Davongekommenen Raum greift – gepaart mit den Vorboten des titoschen Kommunismus und den immergleichen Zumutungen menschlichen Kleinmuts – driftet Vera ohne Anker durch ihr Leben. Ein wenig Halt findet sie allein bei ihrem Jugendfreund Sredoje, der – als ehemaliger Partisan und Erotomane – ähnlich entwurzelt durch die Nachkriegszeit streift. Als er sie einmal fragt, ob sie sich denn mit all dem Grauen habe abfinden können, erwidert sie: „Sicher habe ich mich abgefunden, ich bin ja am Leben“.
Expertenkommentar: Die Begründung der Jury
Novi Sad, im Norden Serbiens. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wechselte die Stadt mehrmals die staatliche Zuordnung. So leben hier in den 30er Jahren Juden, Serben, Ungarn und Deutsche friedlich zusammen. Die drei Jugendlichen Vera, Milenko und Sredoje lernen sich im Privatunterricht eines deutschen Fräuleins kennen, den sie mehr oder weniger von den Eltern genötigt besuchen, um die schwere Sprache zu lernen. Vera und Milenko werden schnell ein Paar, wobei der wissensdurstige Junge sich eher für die Bibliothek von Veras Vater als für seine schöne Freundin interessiert. Der Haudegen Sredoje ist mehr für körperliche Freuden zu haben. Er äugt hin und wieder nach Vera. Doch die ist ja eine Klasse für sich. So leicht, so heiter, so melancholisch beginnt die Geschichte und doch spüren wir schon die kommende Katastrophe. Während ihr jüdischer Vater noch auf Rettung hofft, weiß Vera schon vor ihm, dass es diese nicht gibt. Die Familie wird nach Auschwitz deportiert, wo Vera Zwangsprostituierte wird und überlebt. Sie kehrt nach Novi Sad zurück. Taumelt durch ihr neues Dasein und kann doch nicht vergessen. Da trifft sie Sredoje wieder, der als Partisan gekämpft hat und sich in der neuen Zeit ebenfalls nicht zurechtfindet. Was für ein Bogen! Was für eine Erzählung! Sie umspannt mehrere Leben. Schicksale, die sich nur unweit von uns entfernt ereignet haben und dennoch so weit weg scheinen, als hätten sie nichts mit uns zu tun. Daran zu erinnern, dass dies, auch dies, unsere Geschichte ist, ist nur ein Aspekt dieses sehr gelungenen Hörspiels.
Mitwirkende:
Jördis Trauer
Oscar Hoppe
Birte Schnöink
Werner Wölbern
Franz Hartwig
André Kaczmarcyk
Alexander Khuon
Max Hegewald
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 10 2025
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Wolf of Cannabis

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 24. Jan 2026 18:05 Teil 3/7, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Samstag, 24. Jan 2026 18:30 Teil 4/7, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Marlene Halser
Lea Hampel
Auch unter dem Titel: Bienchengruppe (1. Teil)
Der Wolf (2. Teil)
Phönix (3. Teil)
Haifischbecken (4. Teil)
Versuchskaninchen (5. Teil)
Der tapfere Bär (6. Teil)
Produktion: WDR 2025, 201 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Inhaltsangabe: Sie nennen ihn den 'Wolf of Cannabis': Der Unternehmer Niklas Kouparanis hat eine Art Amazon für medizinisches Cannabis aufgebaut, also eine Plattform, auf der man die Blüten ziemlich einfach bestellen kann. Aber ist das überhaupt legal? Wir begleiten den streitlustigen Unternehmer auf seiner Reise durch den Dschungel der Cannabis-Legalisierung.
Host Marlene Halser recherchiert schon seit Jahren zu Drogenpolitik und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen. Für diese Recherche hat sie sich mit der Wirtschaftsjournalistin Lea Hampel zusammengetan. Gemeinsam zeichnen sie das Bild einer Branche, die sich manchmal anfühlt wie der Wilde Westen, einem wirtschaftlichen Green Field, in dem keiner genau weiß, was heute legal ist und morgen vielleicht schon verboten, in der riesige Gewinne genauso möglich sind wie katastrophale Abstürze. Und mittendrin: Niklas Kouparanis, der 'Wolf of Cannabis', der versucht, in diesem Chaos ein prosperierendes Imperium aufzubauen.
Folge 1: Bienchengruppe Er will ein Imperium schaffen - das Amazon für Cannabis. Niklas Kouparanis, der Gründer und CEO der Bloomwell Group, ist kein gewöhnlicher Startup-Unternehmer. Nik hängt mit Rappern und Schauspielern rum und betont seine Street Credibility. Doch der Cannabis-Markt ist hart und die Cannabis-Legalisierung steht längst wieder auf der Kippe...
Folge 2: Der Wolf Wir fahren mit Nik zu einer riesigen Cannabis-Plantage in Nordmazedonien. Hier wird auch Cannabis für den deutschen Markt angebaut, streng kontrolliert, in einer Hightech-Anlage. Dann sagt Nik auf einmal: Er kauft auf dieser Plantage gar kein Cannabis. Sein Geschäftsmodell ist ein ganz anderes. 
Folge 3: Phönix Bloomwell ist nicht Niks erste Firma. Nik erzählt uns davon, wie er mit seinem ersten Cannabis-Unternehmen gescheitert ist und was er jetzt anders macht. Wir verstehen langsam, wie Niks Geschäftsmodell funktioniert und welche Rolle Ärzte darin spielen. Ein anonymer Arzt gibt uns einen überraschenden Einblick…
In dieser Folge wurde eine Stimme mit Hilfe einer KI nachgesprochen. Wir haben uns dazu entschieden, weil die Person nicht erkannt werden möchte. Der Vorteil der KI: sie kann gut nachahmen, wie eine Person spricht, ohne dass sie zu erkennen ist.
Folge 4: Haifischbecken Die Cannabis-Branche ist keine normale Branche. Neben Unternehmern mischen hier Rapper, Schauspieler und sogar Box-Legende Mike Tyson mit. Die Regeln sind unklar und ständig zieht irgendjemand vor Gericht. Nik versucht, durch Deals mit Apotheken seine Plattform voranzubringen. Mit Erfolg: Als der Cannabis-Goldrausch richtig losgeht, kommen die Apotheken kaum hinterher. 
Folge 5: Versuchskaninchen Er ist Niks Nemesis: Can Ansay treibt mit seiner Plattform “Doktor Ansay” Nik und die ganze Branche vor sich her. Auf Social Media liefern sich die Cannabis-Unternehmen einen Werbe-Wettstreit. Wir fragen uns: Ist das legal? Und wir machen den Selbsttest und bestellen Cannabis über Niks Plattform.
Folge 6: Der tapfere Bär Dieser Arzt ist längst zum Meme geworden: Dr. Simunovic. Der kroatische Telemediziner verschreibt uns und tausenden anderen Deutschen medizinisches Cannabis. Ohne Arztbesuch, sogar ohne Videocall, einfach nur auf Basis eines Fragebogens. Und alles im Auftrag von Niks Unternehmen. Unsere Anfragen dazu ignoriert er. In dieser Folge gehen wir ihn besuchen… 
In dieser Folge wurden Stimmen mit Hilfe einer KI nachgesprochen. Wir haben uns dazu entschieden, weil die Personen nicht erkannt werden möchten. Der Vorteil der KI: sie kann gut nachahmen, wie eine Person spricht, ohne dass sie zu erkennen ist.
Folge 7: Asche Im Herbst 2025 steht Niks ganzes Geschäftsmodell auf einmal auf der Kippe. Ein Gesetzentwurf will die Telemedizin beschränken. Nik geht sofort in den Lobbyisten-Modus und versucht, das Gesetz noch zu verhindern. Ist es das Ende des “Wolf of Cannabis” - oder, mal wieder, ein Neuanfang?
Mitwirkende:
Marlene Halser
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
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Wolf of Cannabis

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 24. Jan 2026 18:05 Teil 3/7, (angekündigte Länge: 30:00)
RB 2 - Samstag, 24. Jan 2026 18:30 Teil 4/7, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Marlene Halser
Lea Hampel
Auch unter dem Titel: Bienchengruppe (1. Teil)
Der Wolf (2. Teil)
Phönix (3. Teil)
Haifischbecken (4. Teil)
Versuchskaninchen (5. Teil)
Der tapfere Bär (6. Teil)
Produktion: WDR 2025, 201 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Klaus Uhrig
Inhaltsangabe: Sie nennen ihn den 'Wolf of Cannabis': Der Unternehmer Niklas Kouparanis hat eine Art Amazon für medizinisches Cannabis aufgebaut, also eine Plattform, auf der man die Blüten ziemlich einfach bestellen kann. Aber ist das überhaupt legal? Wir begleiten den streitlustigen Unternehmer auf seiner Reise durch den Dschungel der Cannabis-Legalisierung.
Host Marlene Halser recherchiert schon seit Jahren zu Drogenpolitik und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen. Für diese Recherche hat sie sich mit der Wirtschaftsjournalistin Lea Hampel zusammengetan. Gemeinsam zeichnen sie das Bild einer Branche, die sich manchmal anfühlt wie der Wilde Westen, einem wirtschaftlichen Green Field, in dem keiner genau weiß, was heute legal ist und morgen vielleicht schon verboten, in der riesige Gewinne genauso möglich sind wie katastrophale Abstürze. Und mittendrin: Niklas Kouparanis, der 'Wolf of Cannabis', der versucht, in diesem Chaos ein prosperierendes Imperium aufzubauen.
Folge 1: Bienchengruppe Er will ein Imperium schaffen - das Amazon für Cannabis. Niklas Kouparanis, der Gründer und CEO der Bloomwell Group, ist kein gewöhnlicher Startup-Unternehmer. Nik hängt mit Rappern und Schauspielern rum und betont seine Street Credibility. Doch der Cannabis-Markt ist hart und die Cannabis-Legalisierung steht längst wieder auf der Kippe...
Folge 2: Der Wolf Wir fahren mit Nik zu einer riesigen Cannabis-Plantage in Nordmazedonien. Hier wird auch Cannabis für den deutschen Markt angebaut, streng kontrolliert, in einer Hightech-Anlage. Dann sagt Nik auf einmal: Er kauft auf dieser Plantage gar kein Cannabis. Sein Geschäftsmodell ist ein ganz anderes. 
Folge 3: Phönix Bloomwell ist nicht Niks erste Firma. Nik erzählt uns davon, wie er mit seinem ersten Cannabis-Unternehmen gescheitert ist und was er jetzt anders macht. Wir verstehen langsam, wie Niks Geschäftsmodell funktioniert und welche Rolle Ärzte darin spielen. Ein anonymer Arzt gibt uns einen überraschenden Einblick…
In dieser Folge wurde eine Stimme mit Hilfe einer KI nachgesprochen. Wir haben uns dazu entschieden, weil die Person nicht erkannt werden möchte. Der Vorteil der KI: sie kann gut nachahmen, wie eine Person spricht, ohne dass sie zu erkennen ist.
Folge 4: Haifischbecken Die Cannabis-Branche ist keine normale Branche. Neben Unternehmern mischen hier Rapper, Schauspieler und sogar Box-Legende Mike Tyson mit. Die Regeln sind unklar und ständig zieht irgendjemand vor Gericht. Nik versucht, durch Deals mit Apotheken seine Plattform voranzubringen. Mit Erfolg: Als der Cannabis-Goldrausch richtig losgeht, kommen die Apotheken kaum hinterher. 
Folge 5: Versuchskaninchen Er ist Niks Nemesis: Can Ansay treibt mit seiner Plattform “Doktor Ansay” Nik und die ganze Branche vor sich her. Auf Social Media liefern sich die Cannabis-Unternehmen einen Werbe-Wettstreit. Wir fragen uns: Ist das legal? Und wir machen den Selbsttest und bestellen Cannabis über Niks Plattform.
Folge 6: Der tapfere Bär Dieser Arzt ist längst zum Meme geworden: Dr. Simunovic. Der kroatische Telemediziner verschreibt uns und tausenden anderen Deutschen medizinisches Cannabis. Ohne Arztbesuch, sogar ohne Videocall, einfach nur auf Basis eines Fragebogens. Und alles im Auftrag von Niks Unternehmen. Unsere Anfragen dazu ignoriert er. In dieser Folge gehen wir ihn besuchen… 
In dieser Folge wurden Stimmen mit Hilfe einer KI nachgesprochen. Wir haben uns dazu entschieden, weil die Personen nicht erkannt werden möchten. Der Vorteil der KI: sie kann gut nachahmen, wie eine Person spricht, ohne dass sie zu erkennen ist.
Folge 7: Asche Im Herbst 2025 steht Niks ganzes Geschäftsmodell auf einmal auf der Kippe. Ein Gesetzentwurf will die Telemedizin beschränken. Nik geht sofort in den Lobbyisten-Modus und versucht, das Gesetz noch zu verhindern. Ist es das Ende des “Wolf of Cannabis” - oder, mal wieder, ein Neuanfang?
Mitwirkende:
Marlene Halser
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Die Faust vor der Sonne

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 24. Jan 2026 19:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Steffen Irlinger
Auch unter dem Titel: Der Mythos von Cabo Verde (1. Teil)
Die Unabhängigkeit ist nah (2. Teil)
Produktion: WDR 2021, 59 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Mockumentary/Pseudo-Dokumentation
Regie: Thomas Wolfertz
Dramaturgie: Gerrit Booms
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Regieassistenz: Roman Podeszwa
Inhaltsangabe: Der musikalische Unabhängigkeitskampf von Kap Verde
Seit Jahrzehnten liegt eine touristische Attraktion an einem Strand von Kap Verde: das Schiffswrack der Santa Maria. Glaubt man dem Mythos, begann mit ihr der Kampf für die Unabhängigkeit.
Das Frachtschiff ist auf dem Weg nach Brasilien, hat Geschenke für die dortige Regierung und vier Glocken für eine Kathedrale von Oscar Niemeyer an Bord. Doch mitten in einem Sturm läuft es durch vermeintliche Steuerfehler auf Grund. Die Glocken stürzen ins Meer, die Crew kann gerettet werden - aber der Legende nach verschwindet ein Teil der Fracht im bergigen Hinterland. Und mit ihr Synthesizer und Keyboards der neuesten Modelle.
Der Legende nach lässt Rebellenführer Amílcar Cabral sie in Kirchen und Schulen vor den portugiesischen Kolonialisten verstecken. Aus dem zuerst unbeholfenen Umgang mit den Instrumenten entsteht eine lebensfrohe Tanzmusik, die bald als Funaná zensiert und verboten wird. An ihrer Symbolkraft für den Unabhängigkeitskampf ändert das nichts: Alle tanzen Funaná. Und 1975 wird die Unabhängigkeit ohne Waffengewalt erreicht.
Mitwirkende:
Bibiana Beglau
Carlos Lobo
u.a.
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Komet im Mumintal

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 24. Jan 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Tove Jansson
Produktion: WDR 2023, 105 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Hannah Georgi
Bearbeitung: Christina Hänsel
Komponist(en): Andreas Bick
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Technische Realisation: Sebastian Nohl
Technische Realisation: Jens-Peter Hamacher
Besetzung: Ulrich Korn
Besetzung: Daniela Lebang
Regieassistenz: Genoveva Allan
Regieassistenz: Finn Oleg Schlüter
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Die Hitze im Mumintal ist unerträglich. Während Mumin sich im Meer erfrischt und Schnüferl eine verstecke Höhle entdeckt, verbreitet der Bisam im Mumintal das Gerücht vom nahenden Weltuntergang.
Laut Bisam ist ein Komet Schuld an der sengenden Hitze und der werde in wenigen Tagen einschlagen. Mumin und Schnüferl wollen es genau wissen und machen sich auf den beschwerlichen Weg zu einem Observatorium, in dem der nahende Komet wissenschaftlich untersucht wird. Unterwegs treffen sie Snufkin, der ihnen hilft und sie begleitet. Auch Snork läuft ihnen über den Weg mit seiner Schwester Snorka, die von Mumin vor einem sehr angriffslustigen Gebüsch gerettet wird. In der Hitze verdampft sogar das Wasser des Meeres. Die Freunde können nur hoffen, dass sich die Leute im Observatorium verrechnet haben, denn sie bestätigen das Gerücht: der Komet wird einschlagen.
Tove Janssons liebenswerte Finnland-Trolle haben längst Weltruhm erreicht. Wie die Mumins in ihre Heimat, das Mumintal, kamen, erzählt die Autorin in der Vorgeschichte 'Mumins lange Reise', in der Mumin sich auf die Suche nach seinem Muminpapa macht und einen wunderschönen Ort für die Familie findet.
Mitwirkende:
Mumin Daniel Rothaug
Schnüferl Marek Harloff
Muminmama Barbara Philipp
Muminpapa Sascha Gersak
Snufkin Denis Moschitto
Professorin Thelma Buabeng
Bisam Steffen „Shorty“ Scheumann
Hemul Josef Ostendorf
Elisa Afie Agbaglah
Helgi Schmid
Rabea Wyrwich
Lisa Werlinder
Links: Externer Link Homepage Andreas Bick
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Der verräterische Garten

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 24. Jan 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Agatha Christie
Produktion: SWR/MDR 2006, 43 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komponist(en): Henrik Albrecht
Ton und Technik: Rolf Knapp
Ton und Technik: Claudia Peyke
Regieassistenz: Constanze Renner
Dramaturgie: Klaus Schmitz
Übersetzung: Adi Oes
Inhaltsangabe: Hercule Poirot erhält einen undurchsichtigen Brief von einer alten Frau, aus dem nur eines klar herauszulesen ist: der Hilferuf. Noch bevor er etwas unternehmen kann, erscheint deren Todesanzeige in der Morning Post. Ein Besuch bei Inspector Sims bestätigt Poirots Verdacht: Amelia Barrowby ist vergiftet worden. Er macht sich auf den Weg zu ihrem Anwesen und trifft dort als erstes auf die Pflegerin, ein russisches Mädchen mit misstrauischen Augen. Mrs. Barrowby hat ihr einen Großteil des Vermögens hinterlassen, doch die Nichte der alten Frau und ihr Mann vermuten in der Pflegerin die Mörderin. Die Beweise für eine Schuld des Mädchens häufen sich - und nur der Garten erzählt Poirot eine andere Geschichte.
Mitwirkende:
Hercule Poirot Felix von Manteuffel
Erzähler Friedhelm Ptok
Doktor Burton Jürgen Holtz
Miss Lemon Susanne Heydenreich
Dienstmädchen Annabelle Leip
Katrina Rieger Abak Safaei-Rad
Mrs. Mary Delafontaine Leslie Malton
Mr. Henry Delafontaine Udo Schenk
Inspector Sims Michael Holz
Links: Externer Link Homepage Henrik Albrecht
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Das Leben ist viel zu kurz, um offene Weine zu trinken

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 24. Jan 2026 20:00, (angekündigte Länge: 48:00)
Autor(en): Guy Krneta
Produktion: DRS 2007, 48 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater
Sprache: Dialekt
Regie: Geri Dillier
Komponist(en): Jürg Kienberger
Tontechnik: Jack Jakob
Technik: Norbert Elser
Tontechnik: Roland Fatzer
Inhaltsangabe: Eine Paraderolle für den unvergleichlichen Sprach-Künstler Ueli Jäggi. In weit mehr als hundert Hörspielen stand der Schauspieler bis jetzt vor dem Mikrophon. Ein grösserer Teil davon war in Mundart. Und Ueli Jäggi beherrscht sie alle: Basler, Berner, Urner, Bündner, Zürcher, Schwarzwald-Alemannen. Im Duett mit Martin Hug gestaltete Ueli Jäggi 2007 einen der wichtigsten Mundartdialoge der Schweizer Gegenwartsliteratur. Guy Krneta thematisiert in der Radiofassung seines gleichnamigen Theaterstücks auf augenzwinkernde Art die Bundesstadt Bern als Begegnungsort von Politikern unterschiedlicher Strömungen. Ueli Jäggi ist Louis Wilhelm: Drogist in Hindelbank, Witwer und SVP-Gemeinderat. In einem Restaurant in der Stadt Bern wartet er auf seinen Zug zurück nach Hause und merkt, dass ihm sein Portemonnaie geklaut wurde. Ein Gast hilft ihm aus der Patsche: Geri Moos, KMU-Berater, abgewählter SP-Nationalrat aus Zug. Man kommt ins Gespräch, trinkt ein zweites, ein drittes Bier, kommt sich näher. Louis verpasst den letzten Zug und strandet mit seinem Trinkkumpan Geri gegen Morgen in einem Nachtlokal. Der Barkeeper, ein ehemaliger Wärter vom Bärengraben, weckt in den beiden eine verborgene Liebe zu den Bären.
Mitwirkende:
Louis Ueli Jäggi
Geri Martin Hug
Barkeeper Marco Morelli
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Winterlied

Sendetermine: DLF - Samstag, 24. Jan 2026 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 75:00)
Autor(en): Jochen Langner
Produktion: EIG 2026, 90 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Jochen Langner
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhaltsangabe: Vier Frauen aus der Ukraine, Belarus und Russland. Manche von ihnen leben heute im Exil. Wie ist es ihnen ergangen, seit Russland die Ukraine überfallen hat?
Jochen Langner hat in den letzten Jahren immer wieder Projekte realisiert, die den 2. Weltkrieg umkreisten. Das große zweisprachige Hörspiel „Horchposten 1941“ (gemeinsam mit Andreas von Westphalen) thematisierte den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. „Ein paar Dutzend Worte“ (nach Swetlana Alexijewitsch) beschäftigte sich mit Kindheitserinnerungen an den 2. Weltkrieg. Viele Freundschaften sind entstanden auf den Reisen durch Osteuropa, Freundschaften mit Schauspielerinnen und Regisseurinnen, Theatermachern und Kulturschaffenden. Was machen sie heute? Wie leben sie? Und warum zieht es den Autor immer wieder nach Osteuropa? Eine Spurensuche beginnt.
Mitwirkende:
Hanna Werth
Jochen Langner
Links: Externer Link Homepage von Jochen Langner
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Unter seinem Hut ist Utopia

Sendetermine: DLR - Samstag, 24. Jan 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
DLF - Samstag, 24. Jan 2026 23:03, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Berit Hempel
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über Joseph Beuys (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2021, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Jens Müller
Inhaltsangabe: Schamane, Scharlatan, Vordenker? Der Zeichner, Bildhauer und Aktionskünstler Joseph Beuys erklärte einem toten Hasen Bilder, teilte sich mit einem Kojoten mehrere Tage einen Galerieraum, arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien wie Fett, Filz und Honig. Mit wenigen Zeichenstrichen und einzelnen Wörtern öffnete er neue Gedankenräume. Beuys sah den Menschen in seiner Gesamtheit als Künstler und wollte das politische System und die Gesellschaft verändern. Durch seinen allumfassenden Ansatz veränderte er die Kunst. Joseph Beuys, am 12. Mai 1921 geboren, gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit seinem erweiterten Kunstbegriff und der Theorie der „sozialen Plastik“. Dabei polarisierte der Mann mit Hut und Weste wie kaum ein anderer, wurde verehrt und war umstritten. Sein Credo „jeder Mensch ist ein Künstler“ verstanden viele Menschen falsch. Als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie öffnete er seine Klasse für alle Studienbewerber, als Aktionskünstler bezog er Schläge, als Zeichner von Hirschen schuf er einen Kosmos, der tief in die Evolution reicht. Mit der Pflanzung von 7000 Eichen forderte der Mitbegründer der Grünen 1982 auf der documenta 7 „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“. „Unter seinem Hut steckt Utopia“ – mit diesen Worten wurde Beuys 1986 der Wilhelm-Lehmbruck-Preis überreicht. Wenige Tage später, am 23. Januar, starb der Künstler in seinem Düsseldorfer Atelier. Die Lange Nacht versucht dieses Utopia zu ergründen, mit den Worten des Künstlers und in Interviews mit Wegbereitern, Weggefährten und Kunstbewahrern. Sie zeichnet den Lebensweg eines Menschen, der künstlerische Grenzen überschritt und an die Fähigkeit des Menschen glaubte: „Die Welt ist voller Rätsel und Aufgabenstellung, voller Rätsel. Für diese Rätsel ist aber der Mensch die Lösung“.
Mitwirkende:
Frauke Poolman
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