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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Das Märchen von Nettetal

Sendetermine: ORF Ö1 - Dienstag, 27. Jan 2026 16:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 40:00)
Autor(en): Manuel Gogos
Auch unter dem Titel: Die unwahrscheinliche(n) Geschichte(n) des Dinçer Güçyeter (Untertitel)
Produktion: SWR 2025, 56 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nicole Paulsen
Ton und Technik: Sabine Klunzinger
Ton und Technik: Claudia Peyke
Inhaltsangabe: Als Kind muss er im Bordell seines Onkels die schmutzigen Laken wechseln. In der Kneipe seines Vaters ist er für die Musikauswahl zuständig: für die Alkoholiker am besten melancholisch. In der Wohnung über der Kneipe führen die Frauen der Familie ihre Gespräche. Dinçer Güçyeter hat sie in "Unser Deutschlandmärchen" erzählt. Und Nettetal zu einem Ort auf der literarischen Landkarte gemacht.
Der Autor besucht Dinçer zu Hause. Begleitet ihn auf einen Spaziergang in den Stadtpark, wo böse junge Menschen zwei Schwäne ersäuften. Oder zu einem Arztbesuch der Mutter. Auf einer Fahrt zu Theaterproben nach Aachen erinnern sich die beiden Gastarbeiterkinder an ihre Urlaubsfahrten gen Süden. Dinçer fährt immer langsamer. Dass die Autos hinter ihnen hupen ist ihm egal.
Mitwirkende:
Josefine Köhler
Jörg Pauly
Stefan Roschy
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Versteckt überleben: Geheimer jüdischer Widerstand im Holocaust

Sendetermine: DLF - Dienstag, 27. Jan 2026 19:15 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 45:00)
Autor(en): Fabian Grieger
Andrew Müller
Produktion: DLF 2026, 44 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Anna Panknin
Ton und Technik: Eva Pöpplein
Ton und Technik: Caroline Thon
Inhaltsangabe: 1943 galt Berlin offiziell als „judenrein“. Doch einige überlebten im Untergrund – auch Gad Beck und Zvi Aviram, dort, wo heute meine Küche ist. Von hier leiteten sie den „Pionierkreis“, die einzige zionistische Widerstandsgruppe Nazi-Deutschlands.
Mitten in Hitlers Berlin entkommen die Juden Gad Beck und Zvi Aviram gleich mehrere Male knapp den Nazis – und damit der sicheren Ermordung. Sie tauchen ab und retten dutzende andere Mitglieder ihrer Widerstandsgruppe Chug Chaluzi. Die beiden Männer werden Freunde, Liebespartner und später quasi Brüder. Durch Ausschnitte aus Zeitzeugengesprächen erzählen sie selbst von ihrem Überleben im Untergrund. Von Helfern, die sexuelle Gegenleistungen verlangen, von einem Gestapo-Schläger, der Erschießungsbefehle verweigert oder von jüdischen Greifern, die den Nazis bei Deportationen helfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg organisieren Gad Beck und Zvi Aviram die Ausreise von Juden nach Palästina – und wandern schließlich selbst dorthin aus. Kann der neugegründete Staat die langersehnte Heimat für die beiden werden? Und wie werden sie auf ihren zionistischen Aktivismus zurückblicken, der am Ende zwar den eigenen Staat und die Rettung vieler jüdischer Leben, aber auch die Vertreibung von Palästinensern zur Folge hatte?
Mitwirkende:
Nina Lentföhr
Claudia Mischke
Andrew Mueller
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Die Entflohene

Sendetermine: DLF - Dienstag, 27. Jan 2026 20:05 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Marcel Proust
Auch unter dem Titel: Kummer und Vergessen (1. Teil)
Gilberte - Venedig - Robert (2. Teil)
Venedig (3. Teil)
La Fugitive (Buchvorlage)
Produktion: SWR/DLF 2022, 189 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Manfred Hess
Hermann Kretzschmar
Komponist(en): Hermann Kretzschmar
Ton und Technik: Christian Bader
Ton und Technik: Christian Eickhoff
Ton und Technik: Tanja Hiesch
Musikaufnahme: Christoph Klaßen
Musikaufnahme: Philipp Knop
Musikaufnahme: Alexander Kolb
Dramaturgie: Manfred Hess
Regieassistenz: Constanze Renner
Übersetzung: Bernd-Jürgen Fischer
Inhaltsangabe: Vor 100 Jahren, am 18. November 1922, starb der Romancier Marcel Proust. Seine „À la recherche du temps perdu“ gilt als einer der bedeutendsten Marksteine modernes Erzählen. Das seit 2018 begonnene SWR-Hörspielprojekt zu Marcel Proust rückt die Einzelwerke des Erzählzyklus ins Zentrum. „Die Entflohene“, der sechste und vorletzte Band, spielt in der hochadeligen wie vermögenden Pariser Gesellschaft um 1910. Im Zentrum steht Marcel, der ein von Eifersucht geprägtes Liebesverhältnis mit der lebensfrohen Albertine hat. Als diese ihn verlässt, gerät seine Welt noch mehr ins Wanken.
Mitwirkende:
Erzähler und Marcel Felix Goeser
Robert de Saint Loup Sebastian Blomberg
Albertine Laura Balzer
Andrée Elisa Schlott
Aimé Friedhelm Ptok
Françoise Josefin Platt
Polizeichef Wolfgang Pregler
Concierge Nico Holonics
Madame Bontemps Imogen Kogge
Mutter des Mädchens Wiebke Puls
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

Morgens um halb zehn - Arbeitswelten in Deutschland und Japan

Sendetermine: DLR - Dienstag, 27. Jan 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Julia Shimura
Produktion: DLF 2022, 51 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Giuseppe Maio
Ton und Technik: Christoph Rieseberg
Inhaltsangabe: Was macht eine Gesellschaft aus? Ist es die Politik? Innovation? Das BIP? Oder sind es die Geschichten unseres Alltags, die unsere Lebenserfahrung prägen? Sechs Menschen halten inne und geben uns Einblick in ihre tägliche Routine. Drei leben in Japan, drei in Deutschland. Sie kennen sich nicht, teilen aber dieselben Berufe: die Arbeit als Hebamme, als Reinigungskraft und im Bestattungsinstitut. Wie sieht der Beginn und das Ende des Lebens an unterschiedlichen Enden der Welt aus? Welche Sorgen verbinden zwei Putzkräfte, die 9.000 km voneinander getrennt arbeiten? Und welche Hoffnungen? Eine Dokumentation voll überraschender Gemeinsamkeiten und gebrochener Klischees.
Mitwirkende:
Karolina Horster
Sigrid Burkholder
Lisa Bihl
Tom Jacobs
Links: Mailformular für Ergänzungen zu diesem Titel
Druckausgabe (PDF)

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