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Das Hörspiel ist 100 Jahre alt.

Vor hundert Jahren, genau am 24.10.1924 um 20:30 Uhr, wurde das erste deutschsprachige Hörspiel gesendet. "Zauberei auf dem Sender" war der Anfang. Erhalten ist es nicht, es wurde live gespielt. 1962 vom Hessischen Rundfunk noch einmal produziert ist es in der ARD-Audiothek zu hören.

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FLOW - Beyond Baroque and words

Sendetermine: DLR - Freitag, 6. Feb 2026 00:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Felix Kubin
Produktion: BR/DLR 2025, 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Felix Kubin
Komponist(en): Felix Stachelhaus
Inhaltsangabe: Auf den Spuren der "Venice Beats", dem Westcoast Pendant zur New Yorker Beatnik Szene: Im Herbst 2022 ist der Hörspielmacher und Musiker Felix Kubin Stipendiat der Villa Aurora, dem ehemaligen Exil-Wohnhaus von Lion und Marta Feuchtwanger in Pacific Palisades, L.A.. Er taucht ein in die Welt der Spoken Word & Poetry Szene in Los Angeles (mit Abstechern nach San Francisco) und nimmt zahlreiche Stimmen von Dichterinnen und Schriftstellern auf. Die schier unbezwingbare Weite der Autostadt L.A. - 2-3 Stunden Reisezeit von einem Ort zum anderen sind keine Seltenheit - versetzt ihn dabei in einen Zustand ständiger Bewegung. Rastlosigkeit und vorbeiziehende Bilder bestimmen den Alltag. Aus vor Ort entstandenen Aufnahmen, Interviews, Improvisationen und zufälligen Audio-Schnappschüssen, Live-Mitschnitten von Lesungen im berühmten literarischen Kunstzentrum "Beyond Baroque", dem Gezwitscher der Kolibris und der Hubschrauber, die tags und nachts die Hügel von Pacific Palisades umkreisen, hat Kubin eine mäandernde Collage aus Gedichten, Erzählungen und Klängen geschaffen, die genauso verästelt und vielfältig ist wie Los Angeles selbst.
"Während die Beatniks ihre Lesungen oft mit zeittypischem Jazz, vor allem Be-Bop verbanden, interessiert mich in meinem Stück der musikalische FLOW der Sprache selbst, und seine Kombination mit meiner elektronischen Musikwelt. Bei den Aufnahmen ging es mir darum, die Lebendigkeit und Flüchtigkeit der Worte, den oft swingenden Sprachfluss der Sprechenden aufzufangen und viel Raum für Spontanes zu lassen. Insofern ist der Begriff FLOW auch wörtlich zu versehen, als ein Sich-Treiben-Lassen, Umherschweifen und Vibrieren zwischen den Polen." (Felix Kubin)
Mitwirkende:
Anne McGuire
Mariano Zaro
Pat O’Neill
Conney D Williams
Tongo Eisen-Martin
Lynne Thompson
Homer Flynn
Iván Salinas
99 Hooker
Duke Haney
Andrew Maxwell
Shonda Buchanan
Felix Kubin
u.a.
Links: Externer Link Homepage Felix Kubin
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Lithiumland Deutschland

Sendetermine: SWR Kultur - Freitag, 6. Feb 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Heidi Mühlenberg
Auch unter dem Titel: Der Preis der Zukunft (Untertitel)
Produktion: MDR 2026, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Ton: André Lüer
Schnitt: Steffen Brosig
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Deutschland verfügt über viele heimische Quellen für Lithium, dem wichtigsten Batterie Rohstoff der Welt. Dennoch steigt die Abhängigkeit von China und Chile jedes Jahr. Die Politik will das ändern und plant Milliarden schwere Großprojekte. Doch alle liegen weit hinterm Zeitplan. Warum? Das ARD Radio Feature forscht nach Gründen und verfolgte die Projekte über ein Jahr - Wie die größte geplante Lithium-Mine in Zinnwald im Erzgebirge oder die viel versprechende Lithium Gewinnung aus flüssiger Sole in der Altmark und im Rheingraben.
Was bremst die Deutschen Lithium Pioniere? Warum zögern globale Investoren und Großbanken noch? Was genau befeuert die lokalen Proteste der Anwohner vor Ort und welche Lösungen und Kompromisse gibt es? Kehrt der Bergbau im großen Stil ins Sächsische Erzgebirge zurück?
Einmütig beklagt die junge Lithium Wirtschaft die laschen und widersprüchlichen Vorgaben der Politik wie die Aufweichung des EU-Verbrennerverbots für Neuwagen. Währenddessen dreht China an der Schraube und verknappte 2025 künstlich die Lithium Produktion mit weitreichenden Folgen für den Westen.
Fazit: Es ist Zeit, sich ehrlich zu machen: Wollen wir eine Zukunft mit stabilem Klima, nachhaltigem Verkehr und Grünem Strom oder nicht? Wollen wir strategische Rohstoff-Sicherheit oder bürden wir weiter die Umweltlast der Lithiumgewinnung fernen Ländern auf? Welchen Preis sind wir bereit, fürs Lithium zu zahlen?
Mitwirkende:
Karina Plachetka
Axel Thielmann
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Die Rückkehr des Tanzlehrers

Sendetermine: WDR 3 - Freitag, 6. Feb 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Henning Mankell
Auch unter dem Titel: Blutiger Tango (1. Teil)
Kellerasseln (2. Teil)
Danslärarens återkomst (Buchvorlage)
Produktion: WDR 2003, 107 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Thomas Leutzbach
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist(en): Jochen Scheffter
Regieassistenz: Matthias Kapohl
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraf
Technische Realisation: Ilse Sieweke
Technische Realisation: Gabriele Neugroda
Übersetzung: Wolfgang Butt
Inhaltsangabe: Kommissar Stefan Lindman hat gerade von seiner Krebs-Diagnose erfahren, als er in der Zeitung liest, dass sein Ex-Kollege Molin ermordet worden ist. Um sich von Sorge und Angst um das eigene Leben abzulenken, fährt Lindman in den Norden und ermittelt inoffiziell. Schnell verdichten sich die Spuren, die bei der Motivsuche in die Zeit des Zweiten Weltkrieges weisen. Molin war SS-Mitglied gewesen und scheinbar bis zuletzt den Nazi-Idealen treu. Aber wie sind die blutigen Fußspuren am Tatort zu deuten, die die Bewegungen eines Tangotanzes zwischen Mörder und Opfer nahelegen? Ein zweiter Mord geschieht: Molins Nachbar, Orchestergeiger und Schlagerkomponist, wird, an einen Baum gefesselt, erschossen aufgefunden.
Mitwirkende:
Stefan Lindman Christian Berkel
Giuseppe Larsson Andreas Fröhlich
Aaron Silberstein Dietrich Hollinderbäumer
Veronica Molin Lena Stolze
Herbert Molin Rolf Schult
Abraham Andersson Matthias Ponnier
Elsa Berggren Rosemarie Fendel
Emil Wetterstedt Traugott Buhre
Magnus Holmström Christian Schramm
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Mozart hätte den "Faust" komponieren müssen

Sendetermine: BR-Klassik - Freitag, 6. Feb 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Alexandra Maria Dielitz
Auch unter dem Titel: Der Faust-Mythos auf der Opernbühne (Untertitel)
Produktion: BR 2026, 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: "Keine dramatische Dichtung der Weltliteratur ist so sehr von unhörbarer Musik erfüllt und trotzdem so unkomponierbar wie ’Faust’" - so lautet das Fazit des großen Germanisten Dieter Borchmeyer. Was Komponisten freilich nicht daran hinderte, in den letzten 200 Jahren immer wieder Goethes Opus summum auf die Opernbühne zu bringen. Der Dichterfürst selbst hat sich offenbar eine Vertonung gewünscht, nur mangelte es ihm an dem geeigneten Kandidaten: Mozart wäre sein Favorit gewesen, während er von den zeitgenössischen Komponisten allenfalls Meyerbeer in Betracht zog, der jedoch "zu sehr mit italienischen Theatern verflochten" sei. So hat Goethe keines der über 60 musikdramatischen Werke gehört, die sich auf unterschiedlichste Weise mit der Geschichte von Faust, Gretchen und Mephisto auseinandersetzen. Die Spanne von Gounods romantischer Erfolgsoper über Schumanns mystische "Faust-Szenen" bis zu Boitos zynisch pfeifendem Mefistofele ist breit und der Goethe-Anteil am Libretto schwankend. "Verweile doch! du bist so schön!" wird man aber sicher zu vielen musikalischen Augenblicken sagen können in der "KlassikPlus"-Sendung von Alexandra Maria Dielitz mit dem prominenten Gast Dieter Borchmeyer.
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Als wenn es noch einen Weg gäbe - Robert Walsers Spaziergänge im Dunkel des Seins

Sendetermine: SRF 1 - Freitag, 6. Feb 2026 20:00, (angekündigte Länge: 38:00)
Autor(en): Stefan Weber
Produktion: ORF 2020, 39 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Stefan Weber
Inhaltsangabe: Der Schweizer Poet Robert Walser (1878-1956) geht den Nebenweg, fernab der schnellen Welt, eingebunden ins stille ich. Man sah es den Wegen im Abendlicht an, dass es Heimwege waren. Das Zuhause ist dort, wo er nicht ist: in seiner Sehnsucht. Die Wohnadressen wechselt er wie Unterhosen. Er unternimmt Gewaltmärsche. Von der Liebe kann er nur träumen, von seinen 'Prosastückli' in den Zeitungen gerade so leben. Drei Romane nur veröffentlicht er.
Vom literarischen Hochadel verehrt, (Franz Kafka, Elias Canetti, Kurt Tucholsky und vielen anderen), bleibt er im Volk, eben dort wo er atmen könnte, ungelesen. Also verstummt er. Die letzten fast dreißig Jahre seines Lebens verbringt er in den Heil- und Pflegeanstalten von Bern und Herisau. Bei seinem Tod ist er schon so vergessen, dass er später wieder neu entdeckt werden muss.
Mitwirkende:
Christoph Künzler
Dieter Stoll
Katrin Thurm
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Aus Sand gebaut

Sendetermine: DLF - Freitag, 6. Feb 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Thorsten Jantschek
Auch unter dem Titel: Die Skulpturen der Künstlerin Jeewi Lee (Untertitel)
Produktion: DLF 2025, 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Kattanek
Ton: Michael Morawietz
Dramaturgie: Elisabeth Klingenberg
Inhaltsangabe: Am Anfang steht die künstlerische Faszination für Sand. Dann hatte Jeewi Lee die Idee, einzelne Sandkörner originalgetreu zu großen Skulpturen zu machen. Eine Erkundung zwischen Kunst und Technik beginnt. Sie endet in einer Ausstellung.
Laut Definition ist Sand „unverfestigtes Sediment, das sich überwiegend aus Mineralkörnern mit einer Korngröße von 0,063 bis 2 Millimeter zusammensetzt.“ Zugleich ist der feine Stoff weltweit der nach Süßwasser meist verbrauchte Rohstoff und weltweit Mangelware. Die Künstlerin Jeewi Lee hat Sand aus allen Weltgegenden in ihrem Atelier in Berlin, verarbeitet ihn zu Bildern. Nun will sie sich für ein Skulpturenprojekt den Eigentümlichkeiten einzelner Sandkörner widmen. Gemeinsam mit Phillip C. Reiner, der geometrische Grundlagenforschung betreibt, hat sie sich auf eine künstlerische Entdeckungsreise begeben, die mit einem Mikroskop auf einem Ateliertisch begann, zu einem High-Tech Scanner führte, um dann für originalgetreue Abbilder einzelner Sandkörner in 650facher Vergrößerung Station bei einem 3-D Sanddrucker zu machen und schließlich in einer großen Einzelausstellung endet.
Mitwirkende:
Richard Hucke
Thorsten Jantschek
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Kann Sexualität die Welt retten?

Sendetermine: DLR - Samstag, 7. Feb 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Jan Decker
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über den Psychologen Wilhelm Reich (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Vera Teichmann
Ton und Technik: Andreas Stoffels
Inhaltsangabe: Im Wien der 1920er-Jahre war er zuerst ein Musterschüler Sigmund Freuds und dann das Enfant terrible der noch jungen Psychoanalytiker-Gemeinde: Denn Wilhelm Reich (1897-1957) sah bald schon den Körper und nicht die Seele als Hauptverantwortlichen für die Lebenskrisen des Menschen und den Orgasmus als das Modell eines erfüllten Lebens, das uns zur seelischen Selbstheilung befähigt. 1929 gründete der Sohn galizischer Gutsbesitzer, die früh verstarben, die erste Sexualberatungsstelle Österreichs, ab 1930 wirkte er auf diesem Gebiet in Berlin aufklärerisch. Als kommunistischer Jude und Psychologe geriet er ab 1933 gleich dreifach ins Visier der Nationalsozialisten. Während seiner Exiljahre in Skandinavien und in den USA driftete er dann in die Esoterik ab – das sagen die einen, die anderen rühmen hingegen seine Pionierleistungen etwa im Bereich der Körperpsychotherapie. Immer wieder haben Kritiker der Schul-Psychologie und -Wissenschaft sich von den Konzepten des innovative Psychologen inspirieren lassen, der in Westdeutschland durch die 1968-er wiederentdeckt wurde. Seine Ideen und Ansätze lohnen einen genaueren Blick, sind wegweisend und manchmal auch grotesk verschroben, transportieren aber einen verblüffend modernen Impetus.
Mitwirkende:
Alina Vimbai Strähler
Bettina Kurth
Robert Frank
Michael Rotschopf
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