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Weil ich selber eine bin |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Dienstag, 3. Mär 2026 16:05 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 40:00)
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| Autor(en): | Manuela Reichart | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Sylvia Townsend Warner und ihr Hexenroman Lolly Willowes (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | hr 2023, 53 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Manuela Reichart | ||||||
| Inhaltsangabe: | Ihr Debütroman "Lolly Willowes" machte sie 1926 berühmt: Sie erzählt von normalen Frauen, die in Wahrheit Hexen sind, vom Teufel, der klug und sympathisch ist. Als sie von Virginia Woolf gefragt wurde, woher sie denn so viel über Hexen wisse, antwortete sie: "Weil ich selber eine bin". Sie hat sieben Romane geschrieben, acht Erzählungs- und fünf Gedichtbände, unzählige Briefe und Tagebücher hinterlassen. 144 ihrer späten Geschichten, die in einem ebenso brutal organisierten wie höchst vergnüglichen Elfenreich spielen, sind in der amerikanischen Zeitschrift New Yorker veröffentlicht worden - eine Rekordzahl. Der amerikanische Schriftsteller William Maxwell hat über sie gesagt, sie sei eine "der bemerkenswertesten Autorinnen ihrer Zeit." | ||||||
| Mitwirkende: |
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Die Entfremdungs-Lüge |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 3. Mär 2026 19:15, (angekündigte Länge: 45:00)
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| Autor(en): | Heiko Rahms Stephanie Schmidt | ||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Wie rechte Netzwerke das Familienrecht unterwandern (Untertitel) | ||||||||||||||
| Produktion: | DLF/SWR 2025, 44 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||
| Regie: | Eva Solloch | ||||||||||||||
| Ton und Technik: Christoph RiesebergTon und Technik: Wolfgang RixiusTon und Technik: Oliver Dannert | |||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Immer öfter verlieren Mütter das Sorgerecht für ihre Kinder- selbst wenn der Vater gewalttätig ist. Der Vorwurf der „Entfremdung“ – das sogenannte „Parental-Alienation-Syndrom“ (PAS) ist zu einem schlagkräftigen Instrument an Familiengerichten geworden. Der Vorwurf der angeblichen „Entfremdung“ des Kindes durch die Mutter gegenüber dem Vater führt regelmäßig zu einer Täter-Opfer-Umkehr. In kafkaesken Verfahren wird Frauen ohne wissenschaftliche Grundlage eine psychische Störung attestiert und das Sorgerecht eingeschränkt oder entzogen. Wenn sie den Kontakt zum Kind nicht verlieren wollen, werden sie zum Umgang mit dem gewalttätigen Ex-Partner genötigt. Doch was steckt hinter PAS? Recherchen in mehreren europäischen Ländern zeigen, wie sich radikale Väterrechtler mit rechtsnationalen Gruppierungen vernetzen. In vielen Gerichtssälen spielen sich identische Szenen ab, die verdeutlichen, dass der antidemokratische Rechtsruck auch in der Familienpolitik angekommen ist. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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An vorderster Front |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Dienstag, 3. Mär 2026 20:03, (angekündigte Länge: 57:00)
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| Autor(en): | Tom Schimmeck |
| Auch unter dem Titel: | über die Stationierung der Bundeswehr in Litauen (Untertitel) |
| Produktion: | WDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Mit der “Brigade Litauen“ stationiert die Bundeswehr erstmals einen großen Kampfverband dauerhaft im Ausland. Ungefähr 5.000 Bundeswehrangehörige sollen künftig in Litauen “dienen und leben“ – plus Familien. Im Wald von Rūdninkai ist eine große Militärstadt im Bau – mit Unterkünften, viel Logistik und mordernsten Schießplätzen. Sie liegt nahe der Grenze zu Belarus, im Ernstfall an vorderster Front. Die “Panzerbrigade 45“ ist ein Symbol deutscher Kampfbereitschaft für die NATO. Im Mai 2025 wurde der Großverband feierlich “in Dienst gestellt“, im Zentrum der Hauptstadt Vilnius – mit neuer Truppenflagge, Marschmusik, überfliegenden Kampfhubschraubern und Reden des deutschen Kanzlers und des litauischen Präsidenten. Bis 2027 soll die Brigade zu voller Stärke “aufwachsen“ – ein Leuchtturmprojekt der Zeitenwende“, wie es offiziell heißt, das Deutschland viele Milliarden Euro kostet. Doch auch das kleine Litauen investiert viel Geld, baut Unterkünfte, Büros, Schulen, Kitas, Übungsplätze für die deutschen Soldatinnen und Soldaten – mehrere hundert Objekte. Die Bauwirtschaft boomt. Zudem entsteht in Litauen –in Kooperation mit Deutschland und anderen Partnerländern – eine große Rüstungsindustrie. Noch 2026 soll etwa eine neue Fabrik für schwere Artilleriemunition in Baisogala, ein Joint Venture mit Rheinmetall, mit der Produktion von jährlich mehreren zehntausend Geschossen beginnen. Bei Kaunas entsteht ein Montagewerk für die Fertigung von Leopard-2–Kampfpanzern, die Litauen in Deutschland kauft. Die Furcht vor einem russischen Überfall ist in der ehemaligen Sowjetrepublik seit dem Großangriff Putins auf die Ukraine massiv gewachsen. Eine breite Mehrheit verlangt mehr Rüstung und nationale Kampfbereitschaft. Auch die Stationierung der deutschen Brigade findet in der litauischen Gesellschaft breite Zustimmung und ist politisch tief verankert. Trotzdem sind die Militarisierung und ihre enormen Kosten politisch nicht unumstritten. In Deutschland wiederum ist der Standort Litauen nur der östliche Vorposten eines gewaltigen militärischen Netzwerkes. In den Operationsplänen des Westens wird Deutschland im Ernstfall zur zentralen Drehscheibe für Truppen und Material, über die bis zu 800 000 alliierte Soldatinnen und Soldaten und an die 200 000 Fahrzeuge bewegt werden müssen. Auch das wird schon geübt. |
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Blaupause Scheuklappe |
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| Sendetermine: | DLF - Dienstag, 3. Mär 2026 20:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Gesche Piening | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | Künstlerische Produktionsplattform von Gesche Piening 2025, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Gesche Piening | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Michael Emanuel Bauer David Pätsch | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dramaturgie: Katja HuberTon und Technik: David PätschTon und Technik: Gregor Kuschel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Trotz aller Krisen: Als Spezialisten fürs Blenden und Ausblenden sind wir bisher doch ganz gut gefahren. Warum die Scheuklappen ablegen, wenn es nichts als Verunsicherung, Hilflosigkeit und Ohnmacht zu gewinnen gibt? Das Psychogramm einer Gesellschaft von saturierten Individuen, die sich auf ihrem Weg in die Zukunft aufs Blenden und Ausblenden spezialisiert haben und damit gut gefahren sind – bisher jedenfalls. Warum also ausgerechnet jetzt die wohlige Bequemlichkeit riskieren und den lieb gewonnenen Wohlstand aufgeben? Das Phlegma hat sich bewährt, deshalb werden die potenziell verstörenden, sich wandelnden gesellschaftlichen Realitäten wie Demokratieabbau, Entsolidarisierung und Rechtsruck aus dem eigenen Blickfeld verwiesen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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My Placenta - My Ritual |
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| Sendetermine: | DLR - Dienstag, 3. Mär 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Maria Antonia Schmidt | ||||
| Auch unter dem Titel: | Urmoderne Bräuche rund um den Mutterkuchen (Untertitel) | ||||
| Produktion: | DLF 2023, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Maria Antonia Schmidt | ||||
| Ton und Technik: Hendrik ManookTon und Technik: Lukas Fehling | |||||
| Inhaltsangabe: | „Möchten Sie ihre Plazenta mitnehmen?“ Das Neugeborene kaum im Arm – und dann diese Frage. Während die einen bei der Vorstellung die Stirn runzeln vor Ekel, zücken die anderen schon freudig die Tupperdose. Ins Gefrierfach – fertig – los! Gemeinsam mit Medikamentenresten, blutigem OP-Abfall und Fäkalien landet die Plazenta nach den meisten Geburten im klinischen Sondermüll. Nur wenige Mütter entscheiden sich, das handtellergroße Gewebe rituell zu würdigen. Neun Monate immerhin war das Kind fest damit verbunden und wurde davon rundum versorgt. Plazentabräuche finden sich in alten Kulturen und deuten darauf hin, dass der Nachgeburt traditionell mit besonderem Respekt begegnet wurde. Und weil es Trend ist, das Alte wiederzuentdecken und in modische Riten zu verpacken, kann sich auch ein Mutterkuchen-Smoothie neben der knalligen Plazenta-Kunst auf Pinterest sehen lassen. | ||||
| Mitwirkende: |
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