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ZEROTH LAW – das nullte Gesetz |
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| Sendetermine: | DLR - Freitag, 6. Mär 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | gamut inc | ||||||||||||
| Produktion: | EIG 2025, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||
| Genre(s): | Audio Art | ||||||||||||
| Regie: | gamut inc | ||||||||||||
| Inhaltsangabe: | RIAS Kammerchor trifft Roboterorchester: Aber in diesem Hörspiel stehen Mensch und Maschine einander nicht als Antipoden gegenüber, sondern sie gehen komplexe Verbindungen ein. Das Libretto stammt von Frank Witzel, die Musik von gamut inc. 35 mechanische Musikautomaten pfeifen, orgeln, posaunen, trommeln, während der RIAS Kammerchor singt. Dieses musikalische Miteinander hat das Komponistenduo gamut inc initiiert. Irgendwo zwischen Retrofuturismus und technokratischer KI-Gegenwart loten die Musiker das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine aus. Leitgedanke der Radiokomposition ist das nullte Gesetz, niedergeschrieben 1942 von Science-Fiction-Autor Isaac Asimov: „Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder tatenlos dabei zusehen, wie er Schaden erleidet.“ | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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An vorderster Front |
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| Sendetermine: | SWR Kultur - Freitag, 6. Mär 2026 15:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Tom Schimmeck |
| Auch unter dem Titel: | über die Stationierung der Bundeswehr in Litauen (Untertitel) |
| Produktion: | WDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Mit der “Brigade Litauen“ stationiert die Bundeswehr erstmals einen großen Kampfverband dauerhaft im Ausland. Ungefähr 5.000 Bundeswehrangehörige sollen künftig in Litauen “dienen und leben“ – plus Familien. Im Wald von Rūdninkai ist eine große Militärstadt im Bau – mit Unterkünften, viel Logistik und mordernsten Schießplätzen. Sie liegt nahe der Grenze zu Belarus, im Ernstfall an vorderster Front. Die “Panzerbrigade 45“ ist ein Symbol deutscher Kampfbereitschaft für die NATO. Im Mai 2025 wurde der Großverband feierlich “in Dienst gestellt“, im Zentrum der Hauptstadt Vilnius – mit neuer Truppenflagge, Marschmusik, überfliegenden Kampfhubschraubern und Reden des deutschen Kanzlers und des litauischen Präsidenten. Bis 2027 soll die Brigade zu voller Stärke “aufwachsen“ – ein Leuchtturmprojekt der Zeitenwende“, wie es offiziell heißt, das Deutschland viele Milliarden Euro kostet. Doch auch das kleine Litauen investiert viel Geld, baut Unterkünfte, Büros, Schulen, Kitas, Übungsplätze für die deutschen Soldatinnen und Soldaten – mehrere hundert Objekte. Die Bauwirtschaft boomt. Zudem entsteht in Litauen –in Kooperation mit Deutschland und anderen Partnerländern – eine große Rüstungsindustrie. Noch 2026 soll etwa eine neue Fabrik für schwere Artilleriemunition in Baisogala, ein Joint Venture mit Rheinmetall, mit der Produktion von jährlich mehreren zehntausend Geschossen beginnen. Bei Kaunas entsteht ein Montagewerk für die Fertigung von Leopard-2–Kampfpanzern, die Litauen in Deutschland kauft. Die Furcht vor einem russischen Überfall ist in der ehemaligen Sowjetrepublik seit dem Großangriff Putins auf die Ukraine massiv gewachsen. Eine breite Mehrheit verlangt mehr Rüstung und nationale Kampfbereitschaft. Auch die Stationierung der deutschen Brigade findet in der litauischen Gesellschaft breite Zustimmung und ist politisch tief verankert. Trotzdem sind die Militarisierung und ihre enormen Kosten politisch nicht unumstritten. In Deutschland wiederum ist der Standort Litauen nur der östliche Vorposten eines gewaltigen militärischen Netzwerkes. In den Operationsplänen des Westens wird Deutschland im Ernstfall zur zentralen Drehscheibe für Truppen und Material, über die bis zu 800 000 alliierte Soldatinnen und Soldaten und an die 200 000 Fahrzeuge bewegt werden müssen. Auch das wird schon geübt. |
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Angst |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Freitag, 6. Mär 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Dirk Kurbjuweit | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2013, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Walter Adler | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Walter Adler | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dramaturgie: Isabel Platthaus | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Randolph Tiefenthaler ist erfolgreicher Architekt mit einer klugen, schönen Frau und zwei wohlgeratenen Kindern. Doch die gutbürgerliche Idylle bekommt gefährliche Risse, als die Familie nähere Bekanntschaft mit dem Nachbarn aus dem Souterrain macht. Herr Tiberius macht Randolphs Frau Avancen, schreibt erst verliebte, dann verleumderische Briefe und erstattet sogar Anzeige wegen Kindesmissbrauchs. Vergeblich versucht Randolph Tiefenthaler dem Stalker mit den Mitteln des Rechtsstaats beizukommen. Bald ist sein Glaube an diesen ebenso erschüttert wie seine Ehe und sein Selbstvertrauen. Denn der alltägliche Psychoterror ruft in ihm ein Gefühl wach, das er nur zu gut aus seiner Kindheit unter einem unberechenbaren Vater kennt: Angst. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Moetteli – Eine Begegnung mit künstlicher Intelligenz |
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| Sendetermine: | SRF 1 - Freitag, 6. Mär 2026 20:00, (angekündigte Länge: 51:00)
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| Autor(en): | Hermann Bohlen | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | SRF 2024, 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Judith Lorenz | ||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Hermann Bohlen | ||||||||||||||||||||
| Montage: Hermann BohlenAufnahme: Jean SzymczakDramaturgie: Mark GinzlerRegieassistenz: Vanessa Gräfingholt | |||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Tragik-Komödie von Hermann Bohlen. Ein gestresster Autor und Familienvater holt sich in seiner Verzweiflung Hilfe bei einer KI. Und gerät immer mehr in Abhängigkeit zu dieser. Seine Teenie-Töchter sind besorgt ob der sich anbahnenden Internet-Sucht ihres Ernährers und schmieden einen kühnen Plan. F. ist Autor und alleinerziehender Vater zweier Teenager-Mädchen. Am frühen Morgen klingelt es bei ihm an der Tür: Die geleaste Drucker-/Scanner-Kombination wird von einer Servicemitarbeiterin abgeholt. Grund sind nicht bezahlte Leasing-Raten – F. ist fast pleite. Seine Situation spitzt sich weiter zu: In der Nacht hat sein Computer selbständig ein Update der Betriebssoftware gemacht, wichtige Apps funktionieren nicht mehr. Dafür funktioniert völlig ungefragt eine Software im Computer, die sich plötzlich stimmlich meldet, weil sie bei F. «ein krisenhaftes Muster der Benutzung des Endgeräts» festgestellt hat. Was genau klemmt bei F.? Darüber frei zu sprechen, sich vielleicht sogar eine professionelle Beratung zu genehmigen, kommt für F. nicht in Frage. Stattdessen: Hinwendung zur KI als preiswertem Gesprächspartner und Gehilfen – um ein in der Tat ganz schön happiges Pensum zu bewältigen: F. muss bis in zwei Tagen ein Hörspiel geschrieben haben, einen schwierigen Brief an den Klassenlehrer und die Trauerrede für seine kürzlich verstorbene Schwester Henni. Gneta und Pepi, zwei vernachlässigte, aber übelst selbstbewusste Töchter, schwirren um ihn herum, gucken ihm auf die Finger und funken dazwischen, als sie seinen sorglosen Umgang mit künstlicher Intelligenz bemerken. «Moetteli – Eine Begegnung mit der künstlichen Intelligenz» wurde 2025 in der Kategorie «Innovatives oder künstlerisches Hörspiel» mit dem Deutschen Preis für Audiostories ausgezeichnet. Die Jury lobte, wie «Moetteli» als «experimentelles Hörspiel» auf frische und unterhaltsame Weise die Problematik von KI beleuchtet. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Zwiespalt und Zwiesprache |
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| Sendetermine: | DLF - Freitag, 6. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Manuel Gogos | ||||
| Auch unter dem Titel: | Die komplizierte Freundschaft zwischen einer Linksdenkenden und einer Querdenkerin (Untertitel) | ||||
| Produktion: | DLR 2022, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Giuseppe Maio | ||||
| Ton und Technik: Oliver DannertTon und Technik: Wolfgang Rixius | |||||
| Inhaltsangabe: | Anfang 2022: Bei seiner Regierungserklärung hat der neue Bundeskanzler Olaf Scholz gesagt, die Gesellschaft sei nicht gespalten. Gleichzeitig radikalisiert sich die Querdenker-Szene, der Verfassungsschutz beobachtet sie, sogenannte „Spaziergangs-Demonstrationen“ werden in ganz Deutschland zu einem Massenphänomen. Both read the Bible day and night, but thou read black where I read white.“ William Blake. Auch im privaten Bereich erfahren mittlerweile viele, wie sich die Gräben zwischen Impfgegnern und Befürwortern vertiefen. So auch der Autor: Seine beiden Freundinnen Christine L. und Melanie S. haben sich bei ihrem Sozialpädagogik-Studium kennengelernt, haben gemeinsam ihre Kinder großgezogen. Doch seit zwei Jahren entfremden sich die beiden voneinander: Während Christine zur Bewegung der Querdenker tendiert, alternative Medien liest und fürchtet, mit der Impfpflicht könnte in Deutschland eine Impf-Diktatur entstehen, ist Melanie grundsätzlich von der Sinnhaftigkeit des Impfens und der Funktionsfähigkeit der Demokratie überzeugt. Seither ringen die beiden miteinander, wer recht hat, wessen Weltbild stimmt. Sie munitionieren sich mit Zeitungsartikeln, bombardieren sich gegenseitig mit YouTube-Links und streiten: Leben wir in einer Diktatur oder in einer der besten Demokratien weltweit? Informieren die Medien oder lügen sie? Und welche von den beiden Seiten macht Propaganda? Gleichzeitig wollen sie ihre alte Freundschaft nicht aufgeben. Wo sie etwas gegeneinander aufbauen, reißen sie Mauern auch wieder ein. Sie treffen sich, um sich auszusprechen, gemeinsam zu feiern, wollen wieder neu zueinanderfinden, weiter eine gemeinsame Sprache sprechen. Das Feature zeichnet die Verwerfungen und die Konflikte zwischen den beiden Frauen nach − damit macht es „in a nutshell“ die Zerreißprobe unserer gesamten Gesellschaft hautnah spürbar. Gleichzeitig zeigt die Geschichte dieser komplizierten Freundschaft aber auch den Weg auf, mit dieser Entfremdung umzugehen, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen. Und immer noch zusammen Karaoke singen zu gehen. | ||||
| Mitwirkende: |
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Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 6. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 67:00)
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| Autor(en): | Emma Braslavsky | ||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2022, 67 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||
| Regie: | Lorenz Schuster | ||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Lorenz Schuster | ||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Josef AngloherTon und Technik: Anton WunderRegieassistenz: Pauline Seiberlich | |||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Die Metropolen haben einen neuen Rausch. Dank boomender Robotik-Konzerne können sich die Menschen jeden Beziehungswunsch erfüllen und künstliche Traumpartner:innen bestellen. Die Abschaffung der Einsamkeit sollte Wirklichkeit geworden sein. Doch die Suizidraten sind schwindelerregend hoch und es lassen sich bei den meisten Selbsttötungen nicht rechtzeitig Angehörige finden, die für die Kosten aufkommen. Die anonymen Bestattungen reißen enorme Löcher in die Landeshaushalte. Die Polizei ist überfordert. Hier wird die Operation „Roberta“ ins Leben gerufen. In einem Testlauf soll die erste autonom handelnde KI-Kommissarin Roberta Köhl einen Suizidfall übernehmen und Angehörige aufspüren. Emma Braslavsky blickt einer Großstadt ins Nachtherz und führt uns auf ihre dunkle Seite. Entlang der schmalen Grenze zwischen natürlichem und künstlichem Leben erzählt sie mit Witz und Tempo eine Geschichte zwischen Retro-Futurismus, Kriminalgeschichte und Coming of age einer Roboterfrau. | ||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Telephobia (Staffel 4) |
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| Sendetermine: | BR 2 - Freitag, 6. Mär 2026 20:05 Teil 3/6, (angekündigte Länge: 40:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Amelie Hörger Lea Utz | ||
| Produktion: | BR 2025, 247 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Inhaltsangabe: | 1. Martha und das Ende der Kindheit Martha ist 13 und spürt, wie schnell sie erwachsen wird. Sie will noch einmal zurück – und ruft die Heldin ihrer Kindheit an. Vielleicht weiß sie die Antwort auf Marthas große Frage: Wie wird man älter, ohne sich selbst zu verlieren? 2. Klara und der versunkene Ehering Klara hat den Ehering ihrer verstorbenen Mutter auf einem Campingplatz verloren. Aber sie traut sich nicht, dort nachzufragen, ob er jemals gefunden wurde... 3. Tereza und der Typ mit dem Fisch Mit ihren türkischen Wurzeln wollte Tereza lange nichts zu tun haben. Jetzt, als Erwachsene, macht sie sich auf die Suche: Nach ihrer türkischen Familie – und nach sich selbst. 4. Lea und der Kunstbetrüger Lea verkauft einem Kunsthändler vier Bilder - doch das Geld kommt nicht. Jahre später will sie ihn am Telefon endlich konfrontieren. 5. Anett und die geheimen Schwestern Anett hat ihren Vater nur einmal gesehen – vor 33 Jahren. Jetzt will sie ihn anrufen. Denn er hat etwas, das sie dringend braucht... 6. Bijans Kindheit in Teheran ist düster – bis auf diesen einen Moment vor der Kamera: Er darf in einem Werbespot für Gummistiefel mitspielen. Jahrzehnte später will er den Clip noch einmal sehen, doch er ist spurlos verschwunden. | ||
| Mitwirkende: |
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Künstlerin, Naturforscherin, Weltreisende |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 7. Mär 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
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| Autor(en): | Halina Dyrschka | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über Maria Sibylla Merian (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | DLR/DLF 2023, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Philippe Brühl | ||||||
| Ton und Technik: Michael MorawietzTon und Technik: Christoph Schumacher | |||||||
| Inhaltsangabe: | Was haben Zar Peter der I., Gottfried Wilhelm Leibniz, Johann Wolfgang von Goethe und Carl von Linné gemeinsam? Sie alle kannten Maria Sybilla Merian. Kurioserweise ist heute diese einzigartige Künstlerin vielen unbekannt, obwohl ihre bemerkenswerte Lebensgeschichte die Möglichkeiten aufzeigt, wie eine Frau im 17. Jahrhundert zur angesehenen Künstlerin und Insektenforscherin avanciert. Die hochbegabte Malerin und Kupferstecherin widmete ihr gesamtes Leben der Erforschung der Insektenwelt. Beseelt vom frühen Geist der Aufklärung, ließ sie die Faszination der Metamorphose – wie sich eine Raupe zum Schmetterling wandelt – ein künstlerisch einzigartiges OEuvre erschaffen. Neben ihrer Forschung gründete sie eine Malschule für Mädchen, bekam Aufträge von der adeligen Gesellschaft und betrieb Handel mit Farben, Tuch und Tierpräparaten. 1699 – bereits 100 Jahre vor Alexander von Humboldt – reiste sie allein nach Surinam, um dortselbst das Insektenuniversum zu studieren. 1705 erschien ihr bis heute zitiertes Werk „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“. Maria Sibylla Merian war ausgestattet mit Kühnheit, Unabhängigkeit und Forschergeist und offenbart sich in ihrer aufregenden Biografie als „moderne“ Naturforscherin. | ||||||
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