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Künstlerin, Naturforscherin, Weltreisende |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 7. Mär 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
DLF - Samstag, 7. Mär 2026 23:05, (angekündigte Länge: 164:00) | ||||||
| Autor(en): | Halina Dyrschka | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über Maria Sibylla Merian (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | DLR/DLF 2023, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Philippe Brühl | ||||||
| Ton und Technik: Michael MorawietzTon und Technik: Christoph Schumacher | |||||||
| Inhaltsangabe: | Was haben Zar Peter der I., Gottfried Wilhelm Leibniz, Johann Wolfgang von Goethe und Carl von Linné gemeinsam? Sie alle kannten Maria Sybilla Merian. Kurioserweise ist heute diese einzigartige Künstlerin vielen unbekannt, obwohl ihre bemerkenswerte Lebensgeschichte die Möglichkeiten aufzeigt, wie eine Frau im 17. Jahrhundert zur angesehenen Künstlerin und Insektenforscherin avanciert. Die hochbegabte Malerin und Kupferstecherin widmete ihr gesamtes Leben der Erforschung der Insektenwelt. Beseelt vom frühen Geist der Aufklärung, ließ sie die Faszination der Metamorphose – wie sich eine Raupe zum Schmetterling wandelt – ein künstlerisch einzigartiges OEuvre erschaffen. Neben ihrer Forschung gründete sie eine Malschule für Mädchen, bekam Aufträge von der adeligen Gesellschaft und betrieb Handel mit Farben, Tuch und Tierpräparaten. 1699 – bereits 100 Jahre vor Alexander von Humboldt – reiste sie allein nach Surinam, um dortselbst das Insektenuniversum zu studieren. 1705 erschien ihr bis heute zitiertes Werk „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“. Maria Sibylla Merian war ausgestattet mit Kühnheit, Unabhängigkeit und Forschergeist und offenbart sich in ihrer aufregenden Biografie als „moderne“ Naturforscherin. | ||||||
| Mitwirkende: |
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Vorbild und Mythos |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 7. Mär 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Meinhard Stark |
| Auch unter dem Titel: | Die deutschen Trümmerfrauen (Untertitel) |
| Produktion: | DLR 1996, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Nach dem Zweiten Weltkrieg machten die Trümmerfrauen die deutsche Ruinenlandschaft wieder bewohnbar. Jene Frauen also, die den Schutt aus den zerstörten deutschen Städten beseitigten, um den Wiederaufbau zu ermöglichen. Sie wurden oft zwangsverpflichtet und räumten mit einfachen Mitteln wie Schaufeln und Eimern Steine und Trümmer, um Straßen und Baustellen frei zu machen, was ihnen Lohn und Lebensmittelrationen sicherte. Weil viele Männer gefallen oder in Kriegsgefangenschaft waren, machten sich die überlebenden Frauen daran, die Trümmer des Krieges wegzuräumen. Diese waren das Material für den Wiederaufbau. Damit die Ziegelsteine wieder verwendet werden konnten, musste der Mörtel mit dem Hammer abgeklopft oder mit Messern abgekratzt werden. Für diese harte Arbeit wurden die Trümmerfrauen mit einem Stundensatz von rund 70 Pfennig entlohnt – wenig Geld, auch für die Verhältnisse der ärmlichen Nachkriegstage. Ab Ende der 1940er-Jahre waren Trümmerfrauen nur noch selten im Straßenalltag zu sehen. Damals begann der Aufstieg der Figur „Trümmerfrau“ zu einem Mythos, der neben der Währungsreform und dem Wirtschaftswunder zu den Gründungslegenden der deutschen Nachkriegszeit gehört. |
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Schrot auf Kormorane |
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| Sendetermine: | MDR Kultur - Samstag, 7. Mär 2026 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Jan Schilling | ||||
| Auch unter dem Titel: | Wenn Vögel zur Plage werden (Untertitel) | ||||
| Produktion: | MDR 2013, 30 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Regie: | Tobias Barth | ||||
| Ton: Holger KliemchenSchnitt: Christian GrundRegieassistenz: Alexander Kühn | |||||
| Inhaltsangabe: | Noch 2010 war er Vogel des Jahres, heute steht er in vielen Bundesländern auf der Abschussliste und ist sogar Gegenstand des Koalitionsvertrages zwischen CDU und FDP. Denn der Kormoran ist ein gefräßiges Tier: Ein Exemplar vertilgt ein Pfund Fisch am Tag. Die Population ist in den letzten 25 Jahren um den Faktor 20 gewachsen. Der Fraßdruck bedroht Fischerei und Artenvielfalt. Jan Schilling begleitet sächsische Fischer, die den schwarzen Vogel ins Visier nehmen. Er besucht Brandenburger Kormorankolonien und will wissen, warum sie so rapide wachsen. Über allem steht die Frage: Lässt sich - wie es der Koalitionsvertrag fordert - ein »Europäischer Kormoran-Managementplan« realisieren? | ||||
| Mitwirkende: |
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Mathilde Vaerting - die erste Universitätsprofessorin in Deutschland |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 7. Mär 2026 09:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Isabelle Engels |
| Produktion: | ORF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | 1923 erhielt Mathilde Vaerting als erste Frau eine ordentliche Professur an einer deutschen Universität. Doch von Beginn an hat die Pädagogin mit scharfem Gegenwind zu kämpfen. Featureautorin Isabelle Engels dokumentiert das außergewöhnliche Leben ihrer Urgroßtante. Als Mathilde Vaerting am 1. Oktober 1923 an der Universität Jena ihre Antrittsvorlesung hält, ist das nicht nur für die knapp 40-jährige der persönliche Höhepunkt ihrer Karriere, sondern auch ein wissenschaftshistorisch bedeutsames Ereignis. Erstmals erhält in Deutschland eine Frau eine ordentliche Professur. Doch statt wie üblich mit einem Festakt in der Aula, findet die Veranstaltung in einem kleineren Hörsaal statt, nur wenige Kollegen finden sich ein. 'Begabung ist an kein Geschlecht gebunden' Alles an der Pädagogikprofessorin scheint auf Ablehnung zu stoßen: die Berufung durch einen sozialdemokratischen Bildungsminister, ihr Leben als 'unverheiratete Lehrerin', ihr Eigensinn, insbesondere aber ihr Geschlecht und ihre wissenschaftliche Kritik an männlicher Vorherrschaft. Verbunden mit dem Ziel einer völligen Gleichberechtigung muss ihre dazumal revolutionäre Aussage 'Begabung ist an kein Geschlecht gebunden' als Bedrohung wahrgenommen worden sein. Themen von erstaunlicher Aktualität Von der Universität bekämpft und 1933 von den Nationalsozialisten entlassen, gerät die Pionierin der Geschlechterforschung für lange Zeit in Vergessenheit. Mathilde Vaerting´s wiederentdeckte Thesen sind von erstaunlicher Aktualität. Erstaunlich bleibt auch, wie es die 1884 geborene Tochter einer 12-köpfigen emsländischen Großbauernfamilie überhaupt bis zur Universitätsprofessorin schaffen konnte. Isabelle Engels zeichnet in diesem Feature den ungewöhnlichen Weg ihrer Urgroßtante nach. |
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"Steck nie den Kopf in eine Hundehütte!" - Mit den Peanuts die Welt sehen |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 7. Mär 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Markus Metz Georg Seeßlen | ||||||||||||||||
| Produktion: | DLF 2020, 55 Min. (Stereo) - Feature | ||||||||||||||||
| Regie: | Hannah Georgi | ||||||||||||||||
| Ton und Technik: Ernst HartmannTon und Technik: Anton Blank | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Vor 70 Jahren, am 2. Oktober 1950, veröffentlichte Charles M. Schulz seinen ersten „Peanuts“-Strip. Die kurzen Geschichten um Charlie Brown und seine Freunde gelten als comicgewordene Philosophie. Welche Antworten geben die Peanuts auf fundamentale Fragen nach Sinn und Identität, Beziehung und Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit? Die Alltagsgeschichten amerikanischer Vorstadt-Kids um den ewigen Loser Charlie Brown, den Beethoven-Verehrer Schroeder, die kratzbürstige Lucy mit ihrer psychiatrischen Beratung und natürlich den höchst fantasiebegabten Hund Snoopy haben in den USA wie in Europa Generationen begleitet. Der Literaturkritiker Denis Scheck hat die Peanuts in seinen Kanon der 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur aufgenommen: „Die Sorgen und Nöte der Peanuts sind kein billiger Ersatz, kein im kindgerechten Maßstab verkleinertes Modell der Menschenwelt, sondern das reale Welttheater kleiner und großer Leute selbst.“ Im Feature beziehen Wissenschaftler und Künstler Stellung zu den philosophischen, moralischen und politischen Motiven und Positionen der Comicstrips. Armin Nassehi, Christine Prayon, Klaus Vieweg und viele andere treten damit den Beweis an, dass die Peanuts Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens kennen. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Spielabbruch |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 7. Mär 2026 13:30 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Hubertus Koch Yousuf Mirzad Pamina Rosenthal | ||||
| Produktion: | BR/RB 2025, 105 Min. (Stereo) - Feature | ||||
| Inhaltsangabe: | Schläge, Tritte, Beleidigungen – beim Amateurfußball passiert sowas viel zu oft. Ausgerechnet beim Lieblings-Sport der Deutschen. Statt mit Bier und Bratwurst enden hunderte Spiele jedes Jahr mit Blut und Blaulicht. Was geht ab im deutschen Amateurfußball? Auf der Suche nach Antworten sprechen Hubertus Koch und Yousuf Mirzad mit einem Mehrfach-Täter und einem Schiedsrichter, der Opfer von Gewalt wurde. Sie wühlen sich durch die Statistiken von Spielabbrüchen, reden mit Experten und schauen sich Spiele an der Basis in der Kreisliga an. Sie konfrontieren Verantwortliche und den DFB. Und sie wagen sich auch an die großen Fragen und diskutieren über die Rolle von Rassismus, Migration und Männlichkeitsbildern. 1. Der ganz normale Wahnsinn Ansar möchte als Schiedsrichter im Amateurfußball durchstarten. Aber dann wird er bei einem Spiel brutal niedergetreten. Wie gefährlich ist es, Schiedsrichter im Amateurfußball zu sein? Schläge, Tritte, Beleidigungen – bei vielen Spielen ist das Alltag auf dem Platz. Was geht eigentlich ab auf unseren Plätzen, woher kommt so viel Gewalt? In einem Sport, der immerhin der beliebteste in Deutschland ist. 2. Blutige Hände Luca fühlt sich nirgendwo zugehörig. Auf dem Fußballplatz ist das anders. Aber: Hier gibt es immer wieder Stress und er ist mittendrin. Denn er ist einer von denen, der zuschlägt. Aber warum ticken immer wieder Leute auf dem Platz aus? Luca war einer von ihnen. Und er sagt: der Hauptgrund für seine Ausraster waren rassistische Beleidigungen. 3. Gamechanger Während Luca vor Gericht steht, liegt Ansar im Krankenhaus. Beide müssen sich entscheiden, wie ihr Leben weiter gehen soll. Und wir fragen uns, wer trägt hier eigentlich die Verantwortung? Was passiert nach Stress auf dem Platz? Wenn die Schlägerei vorbei und der Krankenwagen abgefahren ist. Und vor allem: Wer trägt dafür Verantwortung? 4. Die Hoffnung stirbt zuletzt Wir treffen Ansar und Luca nach unserer Recherche auf dem Fußballplatz wieder: Schaffen sie das große Comeback? Und Hubertus will den DFB-Vizepräsidenten zur Rede stellen. Was tut der DFB gegen Gewalt auf den Plätzen? Und was sagt das aus über die Zukunft des Amateurfußballs? | ||||
| Mitwirkende: |
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E T T Y |
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| Sendetermine: | ORF Ö1 - Samstag, 7. Mär 2026 14:00 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 56:00)
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| Autor(en): | Etty Hillesum | ||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Hörspiel nach den Tagebüchern von Etty Hillesum (Untertitel) | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | ORF/HR 2025, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Elisabeth Weilenmann | ||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Elisabeth Weilenmann | ||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Matthias Jakisic | ||||||||||||||||||||
| Regieassistenz: Susanne HofingerBesetzung: Stefanie ZussnerTongestaltung: Simon DünserTongestaltung: Manuel RadingerTongestaltung: Elmar Peinelt | |||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Simone Schroth Christina Siever | ||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Etty Hillesum war eine niederländische Jüdin, die 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde. Nachdem sie 1941 Julius Spier kennengelernt hatte, der sowohl psychoanalytisch, als auch körpertherapeutisch arbeitete, begann sie auf dessen Empfehlung Tagebücher zu schreiben. Das Gesamtwerk ihrer Tagebucheinträge, Briefe und Schriften wurde 2023 bei C.H Beck unter dem Titel 'Ich will die Chronistin dieser Zeit werden. Sämtliche Tagebücher und Briefe' veröffentlicht. Im zweiten Teil beschreibt die niederländische Jüdin Etty Hillesum die zunehmenden Restriktionen und Verfolgungen gegen jüdische Menschen, und sie schreibt offen über das tägliche Leben, das Unrecht und ihre eigenen Gefühle dazu. Parallel zu ihrer Außensituation beginnt sie eine intensive Reflexion über ihr Innenleben: ihre Ängste, ihr Verlangen, ihre Unruhe, ihr Suchen nach Einfachheit, Klarheit und Achtsamkeit. Sie verweigert den Opferstatus, sie möchte aktiv leben und gestalten - trotz all der äußeren Umstände. "Das ist das Problem unserer Zeit. Der große Hass gegen die Deutschen, der das eigene Gemüt vergiftet ... Und wenn auch nur noch ein einziger anständiger Deutscher existierte, dann wäre dieser es wert, in Schutz genommen zu werden"", schreibt Etty Hillesum am 15. März 1941 in ihr Tagebuch. "Die Schlechtigkeit der anderen steckt auch in uns. Und ich sehe keine andere Lösung, als sich auf sein eigenes Zentrum zu besinnen und dort all diese Fäulnis auszurotten. ... Wir können in der Außenwelt nichts verbessern, das wir nicht zuerst in uns selbst verbessert haben", schreibt Etty Hillesum am 19. Februar 1942 in ihr Tagebuch. Die 1914 geborene Tochter eines niederländischen Lehrers und einer russischen Mutter beschreibt in ihren Aufzeichnungen ihre Depressionen und Lebenslust, ihre Suche nach Liebe und Selbstbestimmung, ihre Begegnung mit Gott ("Ich führe einen Dialog mit dem, was in mir das Allertiefste ist und was ich der Einfachheit halber als Gott bezeichne") und ihre Auseinandersetzung mit Hass und Mitgefühl: "Wir müssen diese Barbarei im Herzen ablehnen." 1942 arbeitet sie kurz beim jüdischen Rat, geht dann freiwillig ins Lager Westerbork, um den Kranken beizustehen - "Man möchte ein Pflaster auf vielen Wunden sein." Am 7. September 1943 wird sie mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert, wo sie am 30. November 1943 stirbt. Auf ihrer letzten Notiz, die sie am 7.September 1943 aus einem fahrenden Güterwaggon geworfen hatte, stand: "Wir haben dieses Lager singend verlassen, Vater und Mutter sehr tapfer und ruhig, Mischa ebenso. Wir werden drei Tage unterwegs sein. Danke, dass ihr euch so lieb um uns gekümmert habet. Auf Wiedersehen von uns vieren. Etty." Ihre Tagebücher und Briefe übergab sie einer Freundin zur Veröffentlichung. 1983 erschien die Gesamtausgabe, 2023 die deutsche Übersetzung. Die Zeit schrieb über sie: "In Hillesums Werk begegnet eine Frau, die an Anne Frank, Simone Weil und Edith Stein erinnert - und doch einzigartig bleibt: So viel Grenzüberschreitung hat in der Frauengeschichte nicht ihresgleichen." | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Angst |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 7. Mär 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Dirk Kurbjuweit | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | WDR 2013, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Walter Adler | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Walter Adler | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dramaturgie: Isabel Platthaus | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Randolph Tiefenthaler ist erfolgreicher Architekt mit einer klugen, schönen Frau und zwei wohlgeratenen Kindern. Doch die gutbürgerliche Idylle bekommt gefährliche Risse, als die Familie nähere Bekanntschaft mit dem Nachbarn aus dem Souterrain macht. Herr Tiberius macht Randolphs Frau Avancen, schreibt erst verliebte, dann verleumderische Briefe und erstattet sogar Anzeige wegen Kindesmissbrauchs. Vergeblich versucht Randolph Tiefenthaler dem Stalker mit den Mitteln des Rechtsstaats beizukommen. Bald ist sein Glaube an diesen ebenso erschüttert wie seine Ehe und sein Selbstvertrauen. Denn der alltägliche Psychoterror ruft in ihm ein Gefühl wach, das er nur zu gut aus seiner Kindheit unter einem unberechenbaren Vater kennt: Angst. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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doku drops 9:Atmosphäre |
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|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 7. Mär 2026 18:05, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Ingo Kottkamp |
| Produktion: | DLR 2026, ca. 30 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Was in der Luft liegt, lässt sich schwer greifen. Aber Töne können es zum Klingen bringen. Neue Kurzdokus erzählen von Stimmen im Wind, verschütteten Traditionen und den vielen Schichten der Atmosphäre. |
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Die Tochter |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Samstag, 7. Mär 2026 18:05, (angekündigte Länge: 95:00)
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| Autor(en): | Hye-jin Kim | ||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR 2023, 95 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||
| Regie: | Eva Solloch | ||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Eva Solloch | ||||||||||||||||||||||
| Technische Realisation: Markus FreundTechnische Realisation: Chris RichterRegieassistenz: Alina RohrerDramaturgie: Michael Becker | |||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Ki-Hyang Lee | ||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Seit Jahren teilen Mutter und Tochter wenig mehr als ein wortkarges Mittagessen pro Woche. Zwischen ihren Nudelschalen türmt sich ein Berg aus Ungesagtem. Die Mutter, Pflegerin im Seniorenheim, führt ein bescheidenes Leben. Ihre Tochter hat einen anderen Weg gewählt: Sie hat keinen Mann, kaum Einkommen und liebt eine Frau. Als das Paar bei der Mutter einziehen muss, prallen die radikal verschiedenen Lebensentwürfe aufeinander. Kim Hye-jin erzählt die Geschichte einer Frau, deren Weltbild angesichts des queeren Lebensentwurfs ihrer Tochter aus den Fugen gerät. Eine Charakterstudie mit Tiefenschärfe und herausfordernder Erzählperspektive und eine pointierte Kritik an der südkoreanischen Gesellschaft. | ||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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doku drops 10:On/Off |
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|---|---|
| Sendetermine: | DLR - Samstag, 7. Mär 2026 18:30, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Judith Geffert |
| Produktion: | DLR 2026, Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Wann sind Menschen, Orte, Gemeinschaften eigentlich wirklich da? Wenn sie physisch anwesend sind? Wenn sie gesehen werden? Und wenn sie weg sind: Wer bekommt es mit? Neue Kurzdokus erzählen von Präsenz, Absenz und Wiederkehr. |
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Die Nacht des Schicksals |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SWR Kultur - Samstag, 7. Mär 2026 19:04, (angekündigte Länge: 56:00)
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| Autor(en): | Robert Namias | ||||||||||||||||
| Produktion: | SDR 1987, 49 Min. (Stereo) - | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Wolf Euba | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | "Ich bin kein Arzt - ich bin Buchprüfer!" - Keiner glaubt Armand Léonard. Am wenigsten Monsieur Marchetti, der dank seiner überdurchschnittlich kriminellen Tätigkeiten als einer der Staatsfeinde Frankreichs gilt. Marchetti verlangt von "Doktor" Léonard, daß er ihm eine Kugel aus der Schulter operiert. Die hatte sich der Gangster bei einem Banküberfall eingefangen weil doch neuerdings schon jeder Kassierer bewaffnet seinem Dienst nachgeht. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Das Geheimnis der Superpfeife |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 5 - Samstag, 7. Mär 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Olga-Louise Dommel | ||||||||||||||
| Produktion: | BR 2015, 54 Min. (Stereo) - | ||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel | ||||||||||||||
| Regie: | Olga-Louise Dommel | ||||||||||||||
| Ton und Technik: Markus HuberTon und Technik: Regine ElbersRegieassistenz: Frank Halbach | |||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Auf der Almwiese am Zieselstein herrscht große Betriebsamkeit: Gämsen, Spitzmäuse und Schneehühner stecken mitten in den Vorbereitungen für das GROFIVOMU, das "Große Festival der internationalen Volksmusik". Nur Seppi, das Eichhörnchen, und Murmel, das Murmeltier, sorgen mit ihrer Tollpatschigkeit ständig für Chaos. Außerdem wollen sie unbedingt beim GROFIVOMU auftreten, sind aber leider hoffnungslos unmusikalisch. Um die beiden loszuwerden, behauptet Gisela, die Gämse: Wenn sie die legendäre Superpfeife finden, auf der auch das unmusikalischste Tier der Welt die schönsten Melodien spielen kann, dann dürften sie beim Festival ein Lied zum Besten geben. Allerdings befindet sich die Superpfeife im Besitz des Berggeists Gigantor. Dass das nur eine alte Sage ist, wissen Seppi und Murmel nicht. Sie machen sich sofort auf den Weg zum düsteren Berggipfel und ein erstaunliches Abenteuer mit viel Musik und großen Überraschungen beginnt. "Das Geheimnis der Superpfeife oder Seppi und die Schwierigkeit des Seins" ist eine Buddy-Movie-Abenteuer-Komödie von Olga-Louise Dommel über Außenseiter, Freundschaft und die Suche nach dem Glück. Mit singenden Spitzmäusen, gemütlichen Murmeltieren, eifersüchtigen Eichhörnchen und vielen anderen verrückten Tieren - sowie einer etwas anderen Definition von Volksmusik... | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Eine Reihe von Zeichen, die auf den Tod hindeuten |
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| Sendetermine: | WDR 3 - Samstag, 7. Mär 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Ulrike Schwab Juliane Stadelmann | ||||||||||||
| Produktion: | WDR 2023, 53 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||
| Regie: | Petra Feldhoff | ||||||||||||
| Komponist(en): | Mike Herting | ||||||||||||
| Technische Realisation: Steffen JahnTechnische Realisation: Mechthild AustermannBesetzung: Stefan KordesRegieassistenz: Gianna ScholtenRegieassistenz: Genoveva WielandDramaturgie: Natalie Szallies | |||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Herr K. ist gestorben. In einem Berliner Mietshaus. Niemand vermisst ihn, niemand bemerkt etwas. Drei Monate lang. Bis der Verwesungsgeruch durch das Treppenhaus zieht. Ein Hörspiel mit Florian Lukas und Anna Böttcher. Nun wird Herr K. abgeholt und erst jetzt registrieren die anderen Menschen im Haus, dass seine Musik schon länger nicht mehr durch die Flure schallt. 'Das muss einem ja erstmal auffallen, dass man nichts mehr hört!' Keiner weiß, wie Herr K. mit Vornamen hieß, nur dass er 'Rocketman' von Elton John mochte, das haben sie mitbekommen. Aber sonst? Mehr Infos hat hier niemand über die anderen. Die Späti-Besitzerin Angela (Anna Böttcher), die alleinerziehende Mutter Miriam, der junge Arzt Sami, Versicherungsmakler Mark (Florian Lukas) und D-Jane Kay - sie alle kennen sich eigentlich nur vom Sehen. Als plötzlich die Lieblingsmusik von Herrn K. wie ein Gruß aus dem Jenseits wieder im ganzen Haus erklingt, beginnt die Hausgemeinschaft zum ersten Mal mit einem Dialog. Dabei geht es um nichts Geringeres als Solidarität und Mitgefühl, Anonymität und Einsamkeit - das Leben in der Großstadt. Und es stellt sich die Frage: Wie wollen wir leben? Oder: Wie wollen wir sterben? | ||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Atlas der abgelegenen Inseln |
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| Sendetermine: | SRF 2 - Samstag, 7. Mär 2026 20:00, (angekündigte Länge: 53:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Judith Schalansky | ||||||||||||||||
| Produktion: | SRF/WDR und Schauspiel Hannover 2014, 53 Min. (Stereo) - Bearbeitung Theater | ||||||||||||||||
| Regie: | Thomas Luz | ||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Thomas Luz Judith Gerstenberg | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Mathias Weibel | ||||||||||||||||
| Dramaturgie: Reto OttAufnahme: Thomas LutzMontage: Thomas LutzMastering: Tom Willen | |||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Eine musikalische Weltreise und ein Hörvergnügen der besonderen Art! Der international erfolgreiche Schweizer Regisseur Thom Luz erkundet auf seine ganz eigene Art ein paar jener fernen, kaum bekannten Inseln, welche die Autorin Judith Schalansky in ihrem Kultbuch poetisch beschrieben hat. Es gibt heutzutage rund um den Globus kein Fleckchen Erde mehr, das unentdeckt geblieben wäre. Jede Küste, jedes Eiland ist betreten, vermessen und in Besitz genommen worden. Dennoch hat sich die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky zu einer neuerlichen Entdeckungsreise aufgemacht. In früheren Zeiten hätte sie dafür ein Schiff besteigen müssen, beseelt vom Wunsch, unversehens irgendwo auf eine unbekannte Landmasse zu stossen. Aber Judith Schalansky ist aufgewachsen als «Atlas-Kind», ihre Liebe gilt den kartografischen Werken, die uns in Form einer ebenso abstrakten wie ästhetischen Darstellung die fernen Welten nahezubringen versuchen. In ihnen, den erdkundlichen Folianten und Atlanten, hat Judith Schalansky ihre Expeditionen unternommen. Und ist dabei bis an die Ränder des Erdkreises vorgestossen, zu fünfzig abgelegenen Inseln: «Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde». Inseln, die sich – weit entfernt von jeder Bounty-Romantik – aus der rauen See erheben, abweisend und karg die allermeisten. Und es hat sich auf ihnen Schreckliches zugetragen. Denn die Faszination der Entdecker verkehrte sich nur allzu oft in Entsetzen. «Das Paradies mag eine Insel sein», schreibt Judith Schalansky. «Die Hölle ist es auch.» Thom Luz montiert aus der Buchvorlage eine faszinierend skurrile Klang- und Hörreise, komponiert aus Stimmen, Geräuschen und musikalischen Fragmenten – wie nicht von dieser Welt. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Damaskus danach |
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| Sendetermine: | DLF - Samstag, 7. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 115:00)
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| Autor(en): | Mudar Alhaggi | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR 2025, 62 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Anouschka Trocker | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Rabih Beaini Shadi Ali | ||||||||||||||||||||||||||||
| Dramaturgie: Thilo GuschasRegieassistenz: Marie PermantierBesetzung: Marc ZippelBesetzung: Dagmar TitzTon und Technik: Markus FreundTon und Technik: Elke Steinort | |||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Sandra Hetzl | ||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Ende 2024 fällt überraschend das Assad-Regime. Doch Faris – ein syrischer Musiker im Berliner Exil – ist nicht nach Feiern zumute. Seine Freunde sind irritiert. 2011, im arabischen Frühling, führte er die Demonstrationen mit seinen Songs an. Sie setzten sich für Demokratie und Freiheit ein. Daran will die Band von damals anknüpfen und wieder in Damaskus auftreten. Auch Faris‘ Familie wünscht sich, er solle mit ihnen aus dem Exil zurückkehren, ein neues Syrien aufbauen. Doch dafür muss sich Faris der Vergangenheit stellen. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Der namenlose Tag |
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| Sendetermine: | BR 2 - Samstag, 7. Mär 2026 20:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Friedrich Ani | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2020, 106 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Martin Heindel | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Martin Heindel | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Gerhard WichoTon und Technik: Christian SchimmöllerRegieassistenz: Stefanie Ramb | |||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Jacob Franck redet mit den Toten. Er verbringt seine Abende allein, bewirtet sich und die Geister der Vergangenheit mit Keksen und führt lautlose Gespräche mit seinen einzigen Besuchern - den Toten, die ihm in seinem langen Berufsleben als Kommissar des Morddezernats begegnet sind. Oft war er es, der den Angehörigen die Nachricht vom Tod ihres Ehepartners, Kindes, oder eines anderen geliebten Menschen zu überbringen hatte. Ihm bereiteten diese auf dem Kommissariat gefürchteten Botengänge sogar eine seltsame Genugtuung. Erst seit kurzem pensioniert, driftet er tagsüber durch ein seltsam leblos, verbraucht wirkendes München, das so gar nichts mit der "Weltstadt mit Herz" gemein hat. Eines Tages erhält er Besuch von Ludwig Winther, dessen Tochter, Esther, sich vor 20 Jahren das Leben genommen hat. Doch Winther glaubt nicht an Selbstmord, er ist überzeugt, dass seine Tochter ermordet wurde und drängt Franck, zu ermitteln. Er belastet Dr. Jordan, einen Zahnarzt aus der Nachbarschaft, der Esther angeblich nachstellte. Und Franck, der ehemalige Kommissar, öffnet sich erneut dem Leid, dem Schmerz und der Erinnerung. Denn trotz der vielen Jahre, die vergangen sind, lassen ihn vor allem die besonderen Umstände beim Überbringen der Todesnachricht nicht los: Esthers Mutter klammerte sich sieben Stunden lang im Flur an ihn, als könne sie mit der reglosen Umarmung die Nachricht vom Tod der Tochter aufhalten oder wenigstens ihre Wucht abbremsen. Niemandem hatte er je von dem Ereignis erzählt. Diese groteske Szene, wurde im Nachhinein mit Bedeutung aufgeladen, als ein Jahr nach der Tochter auch die Mutter Selbstmord beging. Wurde Esther von ihrem Vater missbraucht, wie sie selbst behauptete? Das sagt zumindest ein ehemaliger Mitschüler, der aber wiederum selbst von einer anderen Mitschülerin in Misskredit gebracht wird. Und dann ist da auch noch eine andere Familie, in der eine Frau gewaltsam starb. Wer ist das Kind, das den Tod seiner Mutter mitanhören musste? Und wie hängen diese drei Todesfälle zusammen? Jacob Franck mäandert durch Esther Winthers Umfeld und legt Schicht um Schicht die Geschichte einer Familie frei, deren Mitglieder sich gegenseitig mit Schweigen bestrafen, dieser Familie, in deren "Namen es unaufhörlich schneit". | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Durch dicht und dünn |
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| Sendetermine: | HR 2 - Samstag, 7. Mär 2026 23:00, (angekündigte Länge: 60:00)
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| Autor(en): | Michel Roth |
| Auch unter dem Titel: | Drei Kontaktmikrofone, zwei Jahre, eine Seilbahn (Untertitel) |
| Produktion: | hr 2022, 36 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Audio Art |
| Regie: | Michel Roth |
| Komponist(en): | Michel Roth |
| Inhaltsangabe: | Das Schächental ist ein felsiges Bergtal im Schweizer Kanton Uri, unweit des Gotthards. Es gilt als Heimatort von Wilhelm Tell. Hier hat der Komponist und Musikforscher Michel Roth (*1976) zwischen 2020 und 2022 die Klänge unzähliger privater Seilbahnen untersucht, die zu Familien und ihren Höfen führen. Dazu wanderte er wiederholt durch das Tal und machte mit Mikrofonen, Tonabnehmern und Schwingungsmessern Aufnahmen. Dabei hörte er oft das mysteriöse Singen der Seilbahnen, von dem ihm viele Einheimische berichteten, es kündige einen Wetterumschlag an. Mehr von all diesen rätselhaften Klangphänomenen in den Schweizer Bergen im Hörstück von Michel Roth. |
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Künstlerin, Naturforscherin, Weltreisende |
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| Sendetermine: | DLR - Samstag, 7. Mär 2026 00:05, (angekündigte Länge: 164:00)
DLF - Samstag, 7. Mär 2026 23:05, (angekündigte Länge: 164:00) | ||||||
| Autor(en): | Halina Dyrschka | ||||||
| Auch unter dem Titel: | Eine Lange Nacht über Maria Sibylla Merian (Untertitel) | ||||||
| Produktion: | DLR/DLF 2023, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||||||
| Regie: | Philippe Brühl | ||||||
| Ton und Technik: Michael MorawietzTon und Technik: Christoph Schumacher | |||||||
| Inhaltsangabe: | Was haben Zar Peter der I., Gottfried Wilhelm Leibniz, Johann Wolfgang von Goethe und Carl von Linné gemeinsam? Sie alle kannten Maria Sybilla Merian. Kurioserweise ist heute diese einzigartige Künstlerin vielen unbekannt, obwohl ihre bemerkenswerte Lebensgeschichte die Möglichkeiten aufzeigt, wie eine Frau im 17. Jahrhundert zur angesehenen Künstlerin und Insektenforscherin avanciert. Die hochbegabte Malerin und Kupferstecherin widmete ihr gesamtes Leben der Erforschung der Insektenwelt. Beseelt vom frühen Geist der Aufklärung, ließ sie die Faszination der Metamorphose – wie sich eine Raupe zum Schmetterling wandelt – ein künstlerisch einzigartiges OEuvre erschaffen. Neben ihrer Forschung gründete sie eine Malschule für Mädchen, bekam Aufträge von der adeligen Gesellschaft und betrieb Handel mit Farben, Tuch und Tierpräparaten. 1699 – bereits 100 Jahre vor Alexander von Humboldt – reiste sie allein nach Surinam, um dortselbst das Insektenuniversum zu studieren. 1705 erschien ihr bis heute zitiertes Werk „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“. Maria Sibylla Merian war ausgestattet mit Kühnheit, Unabhängigkeit und Forschergeist und offenbart sich in ihrer aufregenden Biografie als „moderne“ Naturforscherin. | ||||||
| Mitwirkende: |
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