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Die ARD hat den Deutschen Hörspielpreis eingestellt.

Ein ARD-Sprecher sagte, die Initiative für diese Entscheidung sei von den Hörspielredaktionen der ARD-Sender gekommen. Innerhalb des Senderverbunds gebe es immer mehr Kooperationen, dazu gehöre auch eine virtuelle Gemeinschaftsredaktion für das Hörspiel.

Daher sei ein Wettbewerb als Binnenkonkurrenz zwischen den Landesrundfunkanstalten und Deutschlandradio, ORF und SRF wenig plausibel, unzeitgemäß und nach außen nicht vermittelbar. Nach Angaben des Sprechers erschien den Hörspielredaktionen ein Wettbewerb fragwürdig, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen durch Rundfunkbeiträge finanzierten Preis an Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vergebe. Die Hörspieltage in Karlsruhe, an denen der Preis bisher vergeben wurde, sollen neu aufgesetzt werden.

Die letzten ARD-Hörspieltage in gewohnter Form finden im ZKM-Karlsruhe vom 7. bis 10. November 2024 statt.

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Unwandelbar, Luise

Sendetermine: RBB Radio3 - Montag, 9. Mär 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Ruth Johanna Benrath
Christine Nagel
Auch unter dem Titel: Ein Album für die Königin in 11 Bildern (Untertitel)
Produktion: rbb 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
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An vorderster Front

Sendetermine: WDR 5 - Montag, 9. Mär 2026 20:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Tom Schimmeck
Auch unter dem Titel: über die Stationierung der Bundeswehr in Litauen (Untertitel)
Produktion: WDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Mit der “Brigade Litauen“ stationiert die Bundeswehr erstmals einen großen Kampfverband dauerhaft im Ausland. Ungefähr 5.000 Bundeswehrangehörige sollen künftig in Litauen “dienen und leben“ – plus Familien. Im Wald von Rūdninkai ist eine große Militärstadt im Bau – mit Unterkünften, viel Logistik und mordernsten Schießplätzen. Sie liegt nahe der Grenze zu Belarus, im Ernstfall an vorderster Front.
Die “Panzerbrigade 45“ ist ein Symbol deutscher Kampfbereitschaft für die NATO. Im Mai 2025 wurde der Großverband feierlich “in Dienst gestellt“, im Zentrum der Hauptstadt Vilnius – mit neuer Truppenflagge, Marschmusik, überfliegenden Kampfhubschraubern und Reden des deutschen Kanzlers und des litauischen Präsidenten. Bis 2027 soll die Brigade zu voller Stärke “aufwachsen“ – ein Leuchtturmprojekt der Zeitenwende“, wie es offiziell heißt, das Deutschland viele Milliarden Euro kostet.
Doch auch das kleine Litauen investiert viel Geld, baut Unterkünfte, Büros, Schulen, Kitas, Übungsplätze für die deutschen Soldatinnen und Soldaten – mehrere hundert Objekte. Die Bauwirtschaft boomt. Zudem entsteht in Litauen –in Kooperation mit Deutschland und anderen Partnerländern – eine große Rüstungsindustrie. Noch 2026 soll etwa eine neue Fabrik für schwere Artilleriemunition in Baisogala, ein Joint Venture mit Rheinmetall, mit der Produktion von jährlich mehreren zehntausend Geschossen beginnen. Bei Kaunas entsteht ein Montagewerk für die Fertigung von Leopard-2–Kampfpanzern, die Litauen in Deutschland kauft. Die Furcht vor einem russischen Überfall ist in der ehemaligen Sowjetrepublik seit dem Großangriff Putins auf die Ukraine massiv gewachsen. Eine breite Mehrheit verlangt mehr Rüstung und nationale Kampfbereitschaft. Auch die Stationierung der deutschen Brigade findet in der litauischen Gesellschaft breite Zustimmung und ist politisch tief verankert. Trotzdem sind die Militarisierung und ihre enormen Kosten politisch nicht unumstritten.
In Deutschland wiederum ist der Standort Litauen nur der östliche Vorposten eines gewaltigen militärischen Netzwerkes. In den Operationsplänen des Westens wird Deutschland im Ernstfall zur zentralen Drehscheibe für Truppen und Material, über die bis zu 800 000 alliierte Soldatinnen und Soldaten und an die 200 000 Fahrzeuge bewegt werden müssen. Auch das wird schon geübt.
Links: Externer Link Homepage Tom Schimmeck
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Creutzer

Sendetermine: MDR Kultur - Montag, 9. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Winfried Völlger
Produktion: MDR 1993, 54 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Klaus Zippel
Ton: Dietmar Hagen
Inhaltsangabe: "Ich hätte es wissen müssen." Professor Creutzer, in der DDR Chef einer psychiatrischen Klinik, rekapituliert seine Kollaboration mit der Stasi. Keine Denunziantendienste, das nicht, aber doch jahrelange forensische Gutachten im sogenannten Untersuchungsgefängnis. Er hat nichts vergessen. Nicht den Wortlaut des allerersten schmuddeligen Antrags. Nicht das Zugmittel "offene statt geschlossene Station". Nicht sein Lavieren, als ginge das: Nein sagen und trotzdem gut Freund bleiben. Und nicht die Wehrlosigkeit und den Zorn, als Franziska im Sommer 89 vor dem Abflug nach Ungarn verhaftet wird. Creutzer ist Psychologe, nüchterner Beobachter und Analytiker von Berufs wegen: Nur ist diesmal er selbst das Objekt und seine seltsame Karriere, zuerst nach oben und dann nach unten. Seine Ergebenheit, seine Angst vorm Dissens, die Systeme der Selbstrechtfertigung, der Neid auf die Zivilcourage der anderen - die stehengebliebene Überlebensmaschinerie mit ihren allmählich verrostenden Rädern erweist sich als ziemlich simple Konstruktion. Leider keine Selbsttäuschung mehr möglich, kein Lamento. Nur Ironie, eine Mischung aus Belustigung und Scham. "Ich hätte es wissen müssen."
Mitwirkende:
Creutzer / Reflektor Jürgen Hentsch
Else Voigt Marylu Poolman
Hoffmann Frank Höhnerbach
Franziska Franziska Hering
Stephan Andreas Rehschuh
Christa Meier
Wolfgang Schmidt
Klaus Andter
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Denken mit den Ohren

Sendetermine: ORF Ö1ORF Ö1 - Montag, 9. Mär 2026 21:00 (Ursendung)
Autor(en): Sam Auinger
Produktion: EIG 2026, Min. (Stereo) - Originalhörspiel int.
Links: Externer Link Homepage Sam Auinger
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Die Abkürzung

Sendetermine: DLR - Montag, 9. Mär 2026 22:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Magda Woitzuck
Produktion: DLR 2020, 56 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Ton und Technik: Alexander Brennecke
Ton und Technik: Susanne Beyer
Regieassistenz: Lena Demke
Dramaturgie: Jakob Schumann
Inhaltsangabe: Als Esthers Freund während eines Ausflugs in die Berge plötzlich aus dem Auto steigt und im Wald verschwindet, traut sie ihren Augen nicht. Was dann passierte, können sich ihre Freunde und Familie auch Tage später nicht erklären. Ein junges Paar auf einer engen Landstraße, langsam schiebt sich das Auto die Serpentinen hoch: Esther und Hennes wollten das Wochenende in den Bergen verbringen, bei Esthers Großmutter. Doch aus der Abkürzung durch das Naturschutzgebiet wird ein Horrortrip: Mitten im Funkloch weiß Esther den Weg nicht mehr, Hennes hat vergessen zu tanken. Als Esther von der Pinkelpause zurückkommt, blickt ihr Freund sie aus glasigen Augen an und verschwindet kommentarlos im Wald. Ein plötzlicher Schub? Hat er wieder seine Zustände? Seit Monaten benimmt er sich immer merkwürdiger. Als Esther die Hoffnung schon aufgegeben hat, klopft es an die Scheibe. Doch sie freut sich zu früh. Einige Tage später lädt ein Ermittlerteam der Polizei Freunde und Verwandte des Paars zu Einzelvernehmungen, um mehr über die Beziehung und das Leben von Esther und Hennes zu erfahren. Doch was an jenem Tag in den Bergen passierte, bleibt für alle Beteiligten ein Rätsel.
Mitwirkende:
Esther Marleen Lohse
Hennes Golo Euler
Lukas Christoph Gawenda
Ines Jördis Triebel
Anton Volker Wackermann
Mutter Maria Hartmann
Jäger Axel Wandtke
Ermittler Wilfried Hochholdinger
Ermittlerin Yohanna Schwertfeger
Links: Externer Link Homepage von Magda Woitzuck
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Schreckmümpfeli 0:

Wer sucht ...

Sendetermine: SRF 1 - Montag, 9. Mär 2026 23:04
Autor(en): Martin Städeli
Produktion: SRF 2017, ca. 9 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Myriam Zdini
Inhaltsangabe: Schreckmümpfeli frei Haus!
Mitwirkende:
Nina Legler Anja Schärer
Gregor Legner Fabian Müller
Lieferservice Marco Canadea
Lieferservice Päivi Stalder
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