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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Mit den Stars im Gespräch

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Mär 2026 00:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 14. Mär 2026 23:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Kerstin Zilm
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über die Hollywood-Reporterin Frances Schoenberger (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Fringes
Inhaltsangabe: „Alle, die nach Hollywood kommen, suchen nach der Liebe.“ Das ist Frances Schoenbergers wichtigste Erkenntnis nach mehr als 50 Jahren als Reporterin in der US-Unterhaltungs-industrie. 1969 zieht sie mit knapp 25 Jahren nach New York. Ihr erstes großes Erlebnis: das Woodstock Festival. Sie interviewt vor allem Musiker, verbringt einen Tag mit John Lennon und knutscht mit David Bowie in dessen Hotelzimmer. Mitte der 1970er Jahre zieht Schoenberger um nach Los Angeles als Korrespondentin für die BRAVO. Mit Charme und Durchsetzungsvermögen erarbeitet sie sich das Vertrauen der Stars. James Stewart erzählt der jungen Frau mit dem niederbayrischen Akzent, wie schwer es ist, im Alter gute Rollen zu bekommen. Nastassja Kinski spricht über ihre Beziehung zu Roman Polanski. Diana Ross lädt Frances nach einer Oscar-Nacht in ihr Haus nach Malibu ein und ein junger Leonardo DiCaprio erzählt von ersten Enttäuschungen mit Fans. Das alles hat Schoenberger auf Kassetten festgehalten, die in einer Kiste im Schrank verstaubten. Bis jetzt. Beim Anhören von bisher unveröffentlichten Tonaufnahmen erinnert sich die 80-jährige Grande Dame der deutschen Hollywood-Korrespondentinnen an Begegnungen mit den ganz großen Hollywood-Stars. Im Gespräch mit Kerstin Zilm spricht sie offen darüber, was sie gelernt hat über die Liebe, den Ruhm und das Älterwerden im Showbusiness.
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Weiser Vogel, Verwandlungskünstler, Todesbote

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Mär 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 14. Mär 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Tobias Lehmkuhl
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht über Raben und Krähen (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Fringes
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Oliver Dannert
Ton und Technik: Valentin Brockmann
Inhaltsangabe: Sie sind schwarz, sie sind schlau und sie sind überall: Raben und Krähen sind auf der ganzen Erde verbreitet, bewohnen Sand- und Eiswüsten, dichte Wälder und große wie kleine Städte. Sie beobachten uns, seit es uns Menschen gibt, und umgekehrt beobachten wir sie: Seit jeher haben Rabenvögel Eingang in unsere Mythen und Legenden genommen, sei es im Alten Ägypten, im Hohen Norden und weit im Osten Asiens. Raben gelten mal als Weltenschöpfer, mal begegnen sie uns als Trickster-Figuren, die ihren Schabernack mit den Menschen treiben. Mal sind sie uns Boten des Todes, mal erscheinen sie uns als Inkarnation der Weisheit. Die Wissenschaft erforscht ihr Verhalten seit langer Zeit und kommt zu immer neuen Erkenntnissen über die erstaunlichen Vögel, die nicht nur Nüsse knacken, sondern auch sprechen und auf ihrem eigenen Hintern Schlitten fahren können. Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Dichtern spürt die Lange Nacht den Spuren nach, die Rabenvögel in Kunst, Literatur, Film und Musik hinterlassen haben.
Mitwirkende:
Hildegard Meier
Andreas Laurenz-Maier
Jochen Langner
Daniel Berger
Lena Sabine Berg
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Sonnenblumen für die gelben Töne

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Mär 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Barbara Sandberg
Auch unter dem Titel: Vincent van Goghs Weg zur Kunst (Untertitel)
Produktion: RIAS 1990, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Der in Groot-Zundert in den Niederlanden geborene Vincent van Gogh ist einer der bekanntesten Künstler aller Zeiten. Seine Sonnenblumen sind allseits bekannt, sein abgeschnittenes Ohr ist legendär – und doch war der postimpressionistische Maler zu seinen Lebzeiten eher unbekannt und hielt sich selbst für einen Versager.
Ob Sonnenblumen oder Sternennacht – die Gemälde und Zeichnungen von Vincent van Gogh haben nicht nur den Post-Impressionismus definiert, sondern sind heute so beliebt, dass sie auf internationalen Versteigerungen Rekordsummen von mehreren Millionen Euro erzielen. Umso tragischer ist es, dass der niederländische Maler zu Lebzeiten gerade einmal ein Werk verkaufte und jahrelang in großer Armut lebte. Seine Geldsorgen gepaart mit psychischen Problemen trieben den Künstler 1890 sogar in den Suizid. Und obwohl Vincent van Gogh erst mit 27 Jahren seine Passion fand, erschuf er über 850 Gemälde und fast 1300 Arbeiten auf Papier.
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Das rechte Netzwerk der Fürstin

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 14. Mär 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Alexander Gutsfeld
Lea Hruschka
Auch unter dem Titel: Wie radikal ist Gloria von Thurn und Taxis? (Untertitel)
Produktion: BR 2025, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: André Dér-Hörmeyer
Ton und Technik: Lorenz Kersten
Inhaltsangabe: Früher hat Gloria von Thurn und Taxis in Gay Bars gefeiert, heute ist sie Stammgast bei der rechten Plattform Nius und trifft Protagonisten der "Alt-Right" aus den USA. Was ist in der Zwischenzeit passiert? Die streng katholische Fürstin hat in drei Interviews über den Rechtsruck in Deutschland gesprochen. Eines der Interviews enthält "explosiven Stoff" wie Gloria von Thurn und Taxis selbst schreibt. Sie möchte nicht, dass er veröffentlicht wird - aber was sie gesagt hat, ist zu wichtig, um es nicht zu erzählen.
Dieses "Radiofeature" ist auch als Folge des Podcasts "Nicht Mehr Mein Land - Geschichten über Migration, den Rechtsruck und die Gräben zwischen uns" erschienen. Zehn Jahre nach Angela Merkels "Wir schaffen das" will Host Ali Gutsfeld herausfinden, was in den letzten zehn Jahren in Deutschland passiert ist.
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Köthen, Leipzig und der Erdenkreis

Sendetermine: MDR Kultur - Samstag, 14. Mär 2026 09:05, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Claus Fischer
Auch unter dem Titel: Johann Sebastian Bach und das Jahr 1723 (Untertitel)
Produktion: MDR 2023, 27 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Andreas Meinetsberger
Schnitt: Steffen Brosig
Ton: André Lüer
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Der 22. April 1723 ist ein Schlüsseldatum in der Musikwelt. An diesem Tag wählte der Rat der Stadt Leipzig einstimmig Johann Sebastian Bach, bis dahin Hofkapellmeister des Fürstenhauses Anhalt-Köthen, zum Thomaskantor und städtischen Musikdirektor. Allerdings war er für die Ratsherren nur die "vierte Wahl", sie hätten lieber seine Komponistenkollegen Georg Philipp Telemann, Christoph Graupner oder Johann Friedrich Fasch in dieser Position gesehen. Und auch für Bach selbst war der Wechsel von Köthen nach Leipzig eher eine Verlegenheitslösung als ein Karrieresprung. Denn das Amt eines Hofkapellmeisters genoss im Barock höheres Ansehen als das Kantors und Schulmeisters. Am wenigsten begeistert war Bach von der Aussicht, die Knaben des Thomanerchors nicht nur in Musik, sondern auch in Latein unterweisen zu müssen. Dennoch: Jede Woche schreibt Bach eine neue Kantate und führt sie auf - eine selbstgestellte Mammutaufgabe - die er nicht durchhalten wird. Der Grund dafür: Eine "wunderliche, der Music wenig ergebene Obrigkeit" bereite ihm "Verdruss".
Claus Fischer erzählt von Bachs Dienstantritt in Leipzig als einem holprigen Moment, aus dem dennoch Musikgeschichte wurde.
Mitwirkende:
Benjamin Kramme
Axel Thielmann
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Nein Danke? - Warum Atomkraft uns spaltet

Sendetermine: SR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 09:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 25:00)
Autor(en): Lisa Krauser
Peter Kujath
Produktion: SR 2026, Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Folge 1: Der Super-GAU Fukushima 2011 verändert alles: Erdbeben, Tsunami, Reaktorunfall. ARD-Korrespondent Peter Kujath berichtet - und wir fragen: Warum reagiert Deutschland so anders als Frankreich? Und was hat Cattenom damit zu tun? Folge 2: Das AKW vor meiner Haustür Lisa fährt nach Cattenom: Kontrollen, Geigerzähler, Reaktorhalle - und die Frage, ob Cattenom wirklich "Pannenmeiler" ist. Im Dorf trifft sie einen Ex-Ingenieur: Warum vertraut Frankreich der Atomkraft - direkt an der Grenze? Folge 3: Die 1-Million-Jahre-Frage Deutschland ist raus - der Müll bleibt. Fast 1000 Meter unter Tage im Schacht Konrad geht es um Endlager-Realität. Für die gefährlichsten Abfälle fehlt die Lösung noch: Suche auf der "weißen Landkarte", Zeithorizont Jahrzehnte. Wie viel Vertrauen braucht das? Folge 4: Atomkraft 2.0 SMR, Transmutation, flüssiger Brennstoff: Lea prüft die großen Versprechen - weniger Müll, mehr Sicherheit. In Freiburg, Berlin und in Bazancourt (Champagne) trifft sie Start-ups und Bürger:innen. Am Ende bleibt die Frage: Lösung - oder neues Risiko im neuen Gewand? Folge 5: Der Preis der Kernkraft Bure in Lothringen: Frankreichs Endlager-Projekt trifft auf Widerstand - und auf Geld. Ein Bauer kämpft um sein Land, ein Geologe um ein Jahrhundertprojekt. Was profitiert eine Region von Atomkraft - und wer zahlt den Preis, der sich nicht beziffern lässt? Folge 6: Der Kern der Angst
Warum wirkt Atomkraft in Deutschland bedrohlicher als in Frankreich? Wir reisen zurück zu Tschernobyl - und zu den historischen Erfahrungen, die Vertrauen prägen. Expert:innen erklären, wie Risiko entsteht: im Kopf, in Politik, in Kommunikation. Und wir landen wieder dort, wo alles begann: mit Blick auf Cattenom.
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Der Mann im Mond - Ein Radio-Ballett mit Charlie Chaplin

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 14. Mär 2026 12:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Evelyn Dörr
Produktion: WDR 2002, 52 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Claudia Johanna Leist
Technische Realisation: Christoph Bette
Regieassistenz: Sascha von Donat
Inhaltsangabe: Am Weihnachtsmorgen des Jahres 1977 stirbt Sir Charles Spencer Chaplin in seinem Schweizer Domizil. Aus Hollywood gibt es keinen letzten Gruß für den Mann, von dem Kurt Tucholsky sagte: "Gott sei Dank, dass es dich gibt! Dein Herzblut hat dein Gehirn passiert - du fühlst mit dem Kopf und denkst mit dem Herzen!" - Wer war dieser "ulkige kleine Mann"? Die Collage verfolgt seinen Lebensweg, vagabundierend als ein einsamer Aristokrat, als Prophet und Dichter, für den das Leben komisch und tragisch, schön und gemein, sehr kosmisch und sehr irdisch zugleich ist. Traum-Bilder aus Chaplins Filmen verschmelzen mit Elementen der realen Welt.
Mitwirkende:
Dominique Horwitz
Michael Evers
Ingrid van Bergen
Anke Tegtmeyer
Moritz Riewold
Johanna Bergmann
Tom Zahner
Steffen Laube
Martin Reinke
Camilla Renschke
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Langzeitfolgen

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 13:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Karl Hoffmann
Auch unter dem Titel: Three Mile Island, der Wissenschaftler und die Suche nach der Wahrheit (Untertitel)
Produktion: BR 2012, 53 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Helga Montag
Ton und Technik: Fabian Zweck
Inhaltsangabe: Lang vor der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl kommt es zu einem ernsten Unfall in einem Atomkraftwerk. Im März 1979 wird im AKW Three Mile Island bei Harrisburg in den USA nach einer partiellen Kernschmelze eine große Menge Strahlung freigesetzt. Wie schlimm die Auswirkungen sind, ahnen viele nicht, weil der Vorfall vertuscht wird.
Der Tiroler Meteorologe Ignaz Vergeiner rekonstruiert Jahre nach dem Störfall, was wirklich in jenen Tagen in den Hügeln Pennsylvanias geschah - und warum die offiziellen Strahlendaten nicht zu den Erfahrungen der Menschen passen. Von einem metallischen Geschmack im Mund, über verbrannte Haut bis zu Krebsfällen bei Kindern.
Anhand von Wetterdaten versucht er nachzuvollziehen, wo die Strahlung am meisten Schaden angerichtet hat. Unterstützt wird er von Anwohnern, die den offiziellen Erklärungen nicht mehr vertrauen.
Der Autor Karl Hoffmann macht erlebbar, wie mühsam sich die Wahrheit vom Atomunfall von Three Mile Island gegen Industrie, Behörden und politische Interessen behaupten muss.
Dokumentationen, Reportagen, Portraits, investigative Recherchen, Analysen, Hintergründe und vor allem spannende Geschichten. Das radioFeature lässt sich noch Zeit, den Dingen auf den Grund zu gehen. Es eröffnet neue Klangräume und Horizonte – egal ob das reale Orte sind oder die Gedankenwelten interessanter Persönlichkeiten unserer Zeit. Heraus kommen dabei immer große Radio-Erlebnisse.
Mitwirkende:
Heiko Ruprecht
Christiane Roßbach
Pia Arnsen
Julia Cortis
Beate Himmelstoß
Inka Kübel
Hemma Sophia Michel
Katja Schild
Gudrun Skupin
Claus Brockmeyer
Johannes Hitzelberger
Stefan Merki
Heinz Peter
Peter Veit
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Spielabbruch

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Mär 2026 13:30 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Hubertus Koch
Yousuf Mirzad
Pamina Rosenthal
Produktion: BR/RB 2025, 105 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Schläge, Tritte, Beleidigungen – beim Amateurfußball passiert sowas viel zu oft. Ausgerechnet beim Lieblings-Sport der Deutschen. Statt mit Bier und Bratwurst enden hunderte Spiele jedes Jahr mit Blut und Blaulicht. Was geht ab im deutschen Amateurfußball?
Auf der Suche nach Antworten sprechen Hubertus Koch und Yousuf Mirzad mit einem Mehrfach-Täter und einem Schiedsrichter, der Opfer von Gewalt wurde. Sie wühlen sich durch die Statistiken von Spielabbrüchen, reden mit Experten und schauen sich Spiele an der Basis in der Kreisliga an. Sie konfrontieren Verantwortliche und den DFB. Und sie wagen sich auch an die großen Fragen und diskutieren über die Rolle von Rassismus, Migration und Männlichkeitsbildern.
1. Der ganz normale Wahnsinn
Ansar möchte als Schiedsrichter im Amateurfußball durchstarten. Aber dann wird er bei einem Spiel brutal niedergetreten.
Wie gefährlich ist es, Schiedsrichter im Amateurfußball zu sein? Schläge, Tritte, Beleidigungen – bei vielen Spielen ist das Alltag auf dem Platz. Was geht eigentlich ab auf unseren Plätzen, woher kommt so viel Gewalt? In einem Sport, der immerhin der beliebteste in Deutschland ist.
2. Blutige Hände
Luca fühlt sich nirgendwo zugehörig. Auf dem Fußballplatz ist das anders. Aber: Hier gibt es immer wieder Stress und er ist mittendrin. Denn er ist einer von denen, der zuschlägt.
Aber warum ticken immer wieder Leute auf dem Platz aus? Luca war einer von ihnen. Und er sagt: der Hauptgrund für seine Ausraster waren rassistische Beleidigungen.
3. Gamechanger
Während Luca vor Gericht steht, liegt Ansar im Krankenhaus. Beide müssen sich entscheiden, wie ihr Leben weiter gehen soll. Und wir fragen uns, wer trägt hier eigentlich die Verantwortung?
Was passiert nach Stress auf dem Platz? Wenn die Schlägerei vorbei und der Krankenwagen abgefahren ist. Und vor allem: Wer trägt dafür Verantwortung?
4. Die Hoffnung stirbt zuletzt
Wir treffen Ansar und Luca nach unserer Recherche auf dem Fußballplatz wieder: Schaffen sie das große Comeback? Und Hubertus will den DFB-Vizepräsidenten zur Rede stellen.
Was tut der DFB gegen Gewalt auf den Plätzen? Und was sagt das aus über die Zukunft des Amateurfußballs?
Mitwirkende:
Hubertus Koch
Yousuf Mirzad
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E T T Y

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 14. Mär 2026 14:00 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 56:00)
Autor(en): Etty Hillesum
Auch unter dem Titel: Hörspiel nach den Tagebüchern von Etty Hillesum (Untertitel)
Produktion: ORF/HR 2025, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Elisabeth Weilenmann
Bearbeitung: Elisabeth Weilenmann
Komponist(en): Matthias Jakisic
Regieassistenz: Susanne Hofinger
Besetzung: Stefanie Zussner
Tongestaltung: Simon Dünser
Tongestaltung: Manuel Radinger
Tongestaltung: Elmar Peinelt
Übersetzung: Simone Schroth
Christina Siever
Inhaltsangabe: Etty Hillesum war eine niederländische Jüdin, die 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde. Nachdem sie 1941 Julius Spier kennengelernt hatte, der sowohl psychoanalytisch, als auch körpertherapeutisch arbeitete, begann sie auf dessen Empfehlung Tagebücher zu schreiben. Das Gesamtwerk ihrer Tagebucheinträge, Briefe und Schriften wurde 2023 bei C.H Beck unter dem Titel 'Ich will die Chronistin dieser Zeit werden. Sämtliche Tagebücher und Briefe' veröffentlicht. Im zweiten Teil beschreibt die niederländische Jüdin Etty Hillesum die zunehmenden Restriktionen und Verfolgungen gegen jüdische Menschen, und sie schreibt offen über das tägliche Leben, das Unrecht und ihre eigenen Gefühle dazu. Parallel zu ihrer Außensituation beginnt sie eine intensive Reflexion über ihr Innenleben: ihre Ängste, ihr Verlangen, ihre Unruhe, ihr Suchen nach Einfachheit, Klarheit und Achtsamkeit. Sie verweigert den Opferstatus, sie möchte aktiv leben und gestalten - trotz all der äußeren Umstände.
"Das ist das Problem unserer Zeit. Der große Hass gegen die Deutschen, der das eigene Gemüt vergiftet ... Und wenn auch nur noch ein einziger anständiger Deutscher existierte, dann wäre dieser es wert, in Schutz genommen zu werden"", schreibt Etty Hillesum am 15. März 1941 in ihr Tagebuch.
"Die Schlechtigkeit der anderen steckt auch in uns. Und ich sehe keine andere Lösung, als sich auf sein eigenes Zentrum zu besinnen und dort all diese Fäulnis auszurotten. ... Wir können in der Außenwelt nichts verbessern, das wir nicht zuerst in uns selbst verbessert haben", schreibt Etty Hillesum am 19. Februar 1942 in ihr Tagebuch.
Die 1914 geborene Tochter eines niederländischen Lehrers und einer russischen Mutter beschreibt in ihren Aufzeichnungen ihre Depressionen und Lebenslust, ihre Suche nach Liebe und Selbstbestimmung, ihre Begegnung mit Gott ("Ich führe einen Dialog mit dem, was in mir das Allertiefste ist und was ich der Einfachheit halber als Gott bezeichne") und ihre Auseinandersetzung mit Hass und Mitgefühl: "Wir müssen diese Barbarei im Herzen ablehnen." 1942 arbeitet sie kurz beim jüdischen Rat, geht dann freiwillig ins Lager Westerbork, um den Kranken beizustehen - "Man möchte ein Pflaster auf vielen Wunden sein." Am 7. September 1943 wird sie mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert, wo sie am 30. November 1943 stirbt.
Auf ihrer letzten Notiz, die sie am 7.September 1943 aus einem fahrenden Güterwaggon geworfen hatte, stand: "Wir haben dieses Lager singend verlassen, Vater und Mutter sehr tapfer und ruhig, Mischa ebenso. Wir werden drei Tage unterwegs sein. Danke, dass ihr euch so lieb um uns gekümmert habet. Auf Wiedersehen von uns vieren. Etty."
Ihre Tagebücher und Briefe übergab sie einer Freundin zur Veröffentlichung. 1983 erschien die Gesamtausgabe, 2023 die deutsche Übersetzung. Die Zeit schrieb über sie: "In Hillesums Werk begegnet eine Frau, die an Anne Frank, Simone Weil und Edith Stein erinnert - und doch einzigartig bleibt: So viel Grenzüberschreitung hat in der Frauengeschichte nicht ihresgleichen."
Mitwirkende:
Etty Hillesum Lou Strenger
Julius Spier Roland Koch
Etty Hillesums Mutter Sabine Muhar
Etty Hillesmus Vater Johannes Silberschneider
Sprecher Markus Meyer
Julius Belá Dörner
Marlena Reinwald
Marie Theres Müller
Nils Arztmann
Tilman Tuppy
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Der unverwechselbare Klang

Sendetermine: BR-Klassik - Samstag, 14. Mär 2026 14:03, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wolfgang Schicker
Auch unter dem Titel: 80 Jahre Bamberger Symphoniker (Untertitel)
Produktion: BR 2026, 54 Min. (Stereo) - Feature
Technik: Brigitte Gsenger
Technik: Dietmar Foth
Inhaltsangabe: "Wir sind in einer Art Wunderland, in dem die ganze, reiche, vielfältige Tradition der Bamberger Symphoniker vital und lebendig ist", sagt der aktuelle Chefdirigent Jakub Hrùša über die Faszination bei der Arbeit mit "seinem" Orchester. Es ist ein besonderes Phänomen: die enge, ja innige Beziehung der Bamberger Symphoniker zu ihren bisher fünf Chefdirigenten - ein fruchtbares Geben und Nehmen auf Augenhöhe, ein gegenseitiger Respekt, ein gemeinsamer Weg, der über die Pflege der Tradition in die Zukunft blickt.
Am 20. März 1946 gaben die Bamberger Symphoniker ihr erstes Konzert, der Beginn eines erstaunlichen Klangkörpers, der vom Ufer der Regnitz aus die internationalen Konzertsäle eroberte. In dieser Ausgabe von "KlassikPlus" zeichnet Wolfgang Schicker die Linien der Orchestergeschichte nach: die Gründung im Kontext von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg, die komplexe Vorgeschichte, die eng mit der Blüte und dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie zusammenhängt, die Entwicklung der Bamberger Symphoniker zum kulturellen Botschafter der BRD bis hin zu den Herausforderungen der Zukunft und den Ideen, wie ein modernes Orchester trotz vollen Tourneekalenders zum Klimaschutz beitragen kann.
Mitwirkende:
Susanne Kruse
Sven Knappe
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Unter Wasser

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 14:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Hans Hass
Erich Naused
Auch unter dem Titel: Hans Hass und die Tiefseeforschung (Untertitel)
Produktion: hr 1960, 51 Min. (Mono) - Feature
Inhaltsangabe: Er liebte Haie. Und er setzte sich für ihren Schutz ein. Der Meeresforscher Hans Hass war der Erste, der die Meeresforschung populär machte. Noch vor Jaques Cousteau. In den 1950er Jahren hat Hass auf einen Tauchgang im Roten Meer ein Tonbandgerät mitgenommen und eine Live-Reportage aufgezeichnet.
Darin spielt auch Lotte, die spätere Ehefrau und Tauchgefährtin eine tragende Rolle. Die spektakulären Bilder der Tauchgänge vor Port Sudan konnte das Ehepaar medial vermarkten. Aus "Abenteuern am Roten Meer" wurden Filme fürs Fernsehen und Kinofilme. In den Nachkriegsjahren rüstete das Taucherpaar das Forschungsschiff "Xarifa" aus und segelte zwischen den Galapagosinseln zur Walbeobachtung.
In einem zweiten Tondokument aus unserem Archiv spricht Erich Naused mit Wissenschaftlern über die Situation der Meeresforschung in der BRD in den 1960er Jahren.
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ARD Radio Tatort 151:

Erster Angriff

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Mär 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 14. Mär 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Laucke
Produktion: MDR 2020, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Kanis
Dramaturgie: Nicole Standtke
Ton: André Lüer
Schnitt: Christian Grund
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Während des berufspraktischen Teils ihrer Ausbildung muss die junge Polizeimeisteranwärterin Nancy Ritter den „ersten Angriff“ an einem Tatort übernehmen und eine angeschossene Polizistin aus einem Auto bergen. Nun ist so ein Fall nichts für eine Anfängerin, sondern einer für die coolen Profis. Hecker und Kraus, das Dreamteam von der Kripo, verhören mit Carla Löscher auch rasch eine Linke aus dem Umfeld der Autonomen Szene. Löscher wurde jahrelang von der angeschossenen Polizistin bespitzelt. Doch Nancy Ritter aus dem Plattenbaugebiet Lörben-West hat ihre eigenen Quellen. Ihr vorbestrafter Bruder Tommi führt sie in einen Filz aus rechtsextremen Schlägertypen und Beamten und gerät dabei selbst ins Visier der Ermittler.
Mitwirkende:
Nancy Ritter Maike Knirsch
Tommi Ritter Johannes Kienast
Gesche Kraus Katja Bürkle
Marco Hecker Thomas Arnold
André Meisner Peter W. Bachmann
Gerd Marchlewski Matthias Reichwald
Carla Löscher Charlotte Müller
Raik Röblinger Till Schmidt
Patrick "Chemo" Bunge Henning Peker
Steffi Schultz Anna Sophie Schindler
Der Ali Elmer Emig
Beamte Corinna Waldbauer
Beamter Tobias Barth
Stimme Marika Böhmicke Anja Strohschein
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Muss Strafe sein?

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Mär 2026 18:05 Teil 1/2 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Johanna Bentz
Auch unter dem Titel: Mauern, Zellen, Gerichtssäle (1. Teil)
Verletzung, Vergeltung, Alternativen (2. Teil)
Produktion: DLF 2026, 108 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Johanna Bentz
Komponist(en): Matthias Klein
Ton und Technik: Hermann Leppich
Regieassistenz: Stefanie Heim
Inhaltsangabe: Das Bedürfnis nach Strafe ist universell. Aber was bewirkt sie? Im ersten Teil dieses Doppelfeatures besucht die Autorin jugendliche Häftlinge, Richterinnen und Richter und einen verurteilten Mörder, der seit elf Jahren hinter Gittern sitzt.
Strafen gehört zum Verhaltensrepertoire des Menschen. Schaden wird vergolten, Unrecht wird zurechtgerückt, Übeltäter werden gebessert – so sind zumindest die Ziele. Aber werden sie auch erreicht? Die Autorin, die als Dokumentarfilmerin häufiger Straftäter proträtiert hat, geht Schritt für Schritt die einzelnen Stationen unseres Strafwesens durch, schaut sich die Praxis an und fragt nach Alternativen. Sie beginnt mit jugendlichen Gefängnisinsassen und fragt sie, welche Strafen sie für gerecht halten. Eine Richterin und ein Richter erzählen von ihrer Arbeit. Und dann begegnen wir einem verurteilten Mörder, der nach Jahren in Haft sein Leben neu beginnen will.
Mitwirkende:
Lisa Hrdina
Torsten Föste
Andreas Döhler
Martin Bretschneider
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Der Überläufer

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 14. Mär 2026 18:05 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Siegfried Lenz
Auch unter dem Titel: Der Sumpf (1. Teil)
Der Tod macht die Musik (2. Teil)
Produktion: NDR 2020, 109 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Roman Neumann
Eva Solloch
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist(en): tarwarter
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Technische Realisation: Manuel Glowczewski
Technische Realisation: Angelika Körber
Technische Realisation: Nicole Graul
Besetzung: Marc Zippel
Besetzung: Dagmar Titz
Inhaltsangabe: Es ist der letzte Kriegssommer des 2. Weltkriegs. Der junge Soldat Walter Proska wird einer kleinen Einheit zugeteilt, die eine Zuglinie sichern soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat. Bei sengender Hitze und zermürbt durch stetige Angriffe von Mückenschwärmen und Partisanen, aufgegeben von den eigenen Truppen, werden die Befehle des kommandierenden Unteroffiziers zunehmend menschenverachtend und sinnlos. Die Soldaten versuchen sich abzukapseln: Einer führt einen aussichtslosen Kampf gegen einen riesigen Hecht, andere verlieren sich in Todessehnsucht und Wahnsinn. Und Proska stellen sich immer mehr dringliche Fragen: Was ist wichtiger, Pflicht oder Gewissen? Wer ist der wahre Feind? Kann man handeln, ohne schuldig zu werden? Und: Wo ist Wanda, das polnische Partisanenmädchen?
Mitwirkende:
Proska Timo Weisschnur
Wanda Maria Magdalena Wardzinska
Adomeit Michael Wittenborn
Maria Toini Ruhnke
Posten Birger Frehse
Gendarm Udo Jolly
Schenkel Adam Venhaus
Stehauf Florian Lukas
Poppek Björn Meyer
Kürschner Lukas Zumbrock
Zacharias Jonas Minthe
Kowolski Christoph Leszczynski
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Schwarze Häuser

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Mär 2026 19:04 Teil 1/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Sabine Ludwig
Produktion: WDR 2022, 88 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Kinderhörspiel ab 8 Jahre
Regie: Claudia Johanna Leist
Komponist(en): Rainer Quade
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Besetzung: Stefan Cordes
Technische Realisation: Brigitte Angerhausen
Technische Realisation: Barbara Göbel
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer
Regieassistenz: Luise Weigert
Inhaltsangabe: Mutige Mädchen gegen fiese Erwachsene
Auf der Nordseeinsel ist es zwar idyllisch und das Winterklima frisch und rau, aber auf die Kinder im Erholungsheim kommen schwere Wochen zu.
6 Wochen auf einer Nordseeinsel leben! Was sich zunächst toll anhört, entpuppt sich für Freya, Fritzi und Uli als sehr schwere Zeit. Nicht freiwillig sind sie mit vielen Mädchen und Jungen nach Baltrum in ein Kinderheim gekommen. Zur Erholung. Aber, das Gegenteil passiert, und vor allem den Mädchen wird das Leben dort schwer gemacht. Das Essen ist fürchterlich und die Betreuerinnen richtig mies und gemein. Die drei Mädchen werden schnell dicke Freuninnen und halten auch in den schwierigsten Momenten zusammen. Das geht für die gemeinen und schrecklichen Erwachsenen nicht gut aus.
Autorin Sabine Ludwig hat diese Geschichte, wie tausende anderer Kinder, selbst erlebt. Von den 1950ern bis in die 1990er Jahre wurden sie in sogenannten Erholungsheimen systematisch gedemütigt und gequält. Wenn sie versuchten ihren Eltern zu erzählen, was ihnen widerfahren ist, wurde ihnen nicht geglaubt. Bis heute sind die Betroffenen, inzwischen selbst Eltern und Großeltern, traumatisiert.
Mitwirkende:
Laura Herrmann
Romy Bolten
Lucy Ebert
Cosima Kessissoglou
Matti Kaminski
Justine Hauer
Johanna Gastdorf
Michael Wittenborn
Lou Strenger
Sabine Ludwig
Nicole Johannhanwahr
Alexandra Schalaudek
Elisabeth Lagemann
Maria Lagemann
Clara Flaksmann
Simon Stier
Stefan Cordes
Daniel Breidenbach
Moritz Heller
Ben Beringhoff
Lea Demirörs
Gustav Saurbier
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Einsteins Zunge

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 14. Mär 2026 19:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Christoph Buggert
Auch unter dem Titel: Aus dem Nachlass meines Bruders (Untertitel)
Produktion: Liquid Penguin Ensemble für SR/MDR 2020, 63 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Katharina Bihler
Komponist(en): Stefan Scheib
Geräusche: Stefan Scheib
Dramaturgie: Anette Kührmeyer
Technische Realisation: Holger Kliemchen
Technische Realisation: Hans-Peter Ruhnert
Regieassistenz: Dagmar Palowski
Inhaltsangabe: Das Bild gehört zum kollektiven Gedächtnis: Albert Einstein, wie er an seinem 72. Geburtstag den Paparazzi die Zunge rausstreckt. Einsteins Geburtstags-Gesicht sah Georg auch in der Mauer im Brentano-Park, ganz links, zweiter Stein von oben. Georg litt an Apophänie, überall sah er Gesichter, nicht nur das von Einstein. Jetzt ist Georg tot, sein Bruder sichtet den Nachlass des erfolgreichen Geschäftsmannes.
Eine dem Bruder unbekannte Seite Georgs kommt zum Vorschein: seine intensive, phantasievolle Beschäftigung mit Wissenschaft, seine lebenslange Suche nach Antworten auf die großen Fragen, die heutzutage viel zu oft vom Alltagsstress verdrängt werden: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Lassen sich Glaube und Wissenschaft vereinbaren?
Expertenkommentar: Die Umsetzung dieses komplexen und klugen Textes von Christoph Buggert ist Katharina Bihler hervorragend gelungen. Die verschiedenen Erzählebenen fügen sich dramaturgisch fein ineinander und schaffen ein Gesamtbild, das seine Tiefe auch beim zweiten und dritten Mal Hören nicht verliert.
Mitwirkende:
Georg Wolf-Dietrich Sprenger
Georg als Kind Kasimir Brause
Georgs Bruder Dietrich Hollinderbäumer
Sie Lena Stolze
Er Peter Jordan
Preise / Auszeichnungen: ARD Hörspielpreis 2020
Links: Externer Link Homepage Stefan Scheib
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ARD Radio Tatort 151:

Erster Angriff

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Mär 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 14. Mär 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Laucke
Produktion: MDR 2020, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Kanis
Dramaturgie: Nicole Standtke
Ton: André Lüer
Schnitt: Christian Grund
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Während des berufspraktischen Teils ihrer Ausbildung muss die junge Polizeimeisteranwärterin Nancy Ritter den „ersten Angriff“ an einem Tatort übernehmen und eine angeschossene Polizistin aus einem Auto bergen. Nun ist so ein Fall nichts für eine Anfängerin, sondern einer für die coolen Profis. Hecker und Kraus, das Dreamteam von der Kripo, verhören mit Carla Löscher auch rasch eine Linke aus dem Umfeld der Autonomen Szene. Löscher wurde jahrelang von der angeschossenen Polizistin bespitzelt. Doch Nancy Ritter aus dem Plattenbaugebiet Lörben-West hat ihre eigenen Quellen. Ihr vorbestrafter Bruder Tommi führt sie in einen Filz aus rechtsextremen Schlägertypen und Beamten und gerät dabei selbst ins Visier der Ermittler.
Mitwirkende:
Nancy Ritter Maike Knirsch
Tommi Ritter Johannes Kienast
Gesche Kraus Katja Bürkle
Marco Hecker Thomas Arnold
André Meisner Peter W. Bachmann
Gerd Marchlewski Matthias Reichwald
Carla Löscher Charlotte Müller
Raik Röblinger Till Schmidt
Patrick "Chemo" Bunge Henning Peker
Steffi Schultz Anna Sophie Schindler
Der Ali Elmer Emig
Beamte Corinna Waldbauer
Beamter Tobias Barth
Stimme Marika Böhmicke Anja Strohschein
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Herr und Frau S. in Erwartung ihrer Gäste

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 14. Mär 2026 20:00, (angekündigte Länge: 37:00)
Autor(en): Siegfried Lenz
Produktion: DRS 1975, 37 Min. () -
Regie: Mario Hindermann
Tontechnik: Willy Helbig
Tontechnik: Yvonne Widmer
Inhaltsangabe: Identitätsdrama als intensives Kammerspiel. Ein Paar will sich mit einem Experiment über den Zustand der Beziehung nach acht Ehejahren bewusst werden. Am Ende eines gemeinsamen Abends ist nichts mehr wie zu Beginn. In Erinnerung an Siegfried Lenz zu dessen 100. Geburtstag am 17.3.
Anna und Henry S. haben vereinbart, dass beide zu ihrem achten Hochzeitstag Gäste einladen soll, die der andere noch nicht kennt, Menschen, über die sie nie miteinander gesprochen haben, die im Leben des einen oder anderen jedoch eine entscheidende Bedeutung haben. Vorsorglich geben sie einander das Versprechen, dass sich nach dem bevorstehenden Abend nichts an ihrer Beziehung geändert haben wird. Denn eines steht für sie fest: Jedes neue Wissen verändert einen Menschen und damit auch seine Beziehungen und sein Verhalten zum Mitmenschen und zur Umwelt. Während der Vorbereitungen zum Essen mutmassen sie voreinander darüber, wer die erwarteten Gäste sein könnten und welche Geheimnisse sie in ihre momentane Beziehung mitbringen würden.
Noch bevor der erste Gast eintrifft, wird alles anders sein als zuvor …
Mitwirkende:
Anne Margrit Carls
Henry Wolfgang Schwarz
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Evangelium Pasolini

Sendetermine: DLF - Samstag, 14. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Arnold Stadler
Oliver Sturm
Produktion: hr/DLF 2016, 66 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Oliver Sturm
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: Julia Kümmel
Aufnahme: Christoph Müller
Inhaltsangabe: Das Stück entstand im Rahmen des Bibelprojekts des Hessischen Rundfunks.
1964 überraschte Pier Paolo Pasolini die Kirche wie das Publikum mit seinem Film "Das 1. Evangelium - Matthäus" (Il Vangelo secondo Matteo). Anders als in zahlreichen vergleichbaren Werken, stellt Pasolini Jesus als realistische, menschliche Figur dar und setzt zugleich kompromisslos die biblische Vorlage um, ohne Auslassungen und ohne Hinzufügungen. Angesichts Pasolinis Homosexualität und seiner kommunistischen Überzeugungen hat dies sowohl in katholischen als auch in linken Kreisen Verwunderung hervorgerufen. Das Hörspiel von Arnold Stadler und Oliver Sturm erzählt das Matthäus-Evangelium aus verschiedenen Perspektiven. Einerseits aus der des Films von Pasolini, andererseits aus der des Schriftstellers Arnold Stadler, der diesen Film betrachtet. Stellt man in Rechnung, dass das Evangelium seinerseits das Leben Christi erzählt, so entsteht im Hörspiel eine zwiebelartige Verschachtelung einer Erzählung in der Erzählung in der Erzählung. Das Evangelium, der Film, das Drehbuch und der nacherzählte Film formulieren ein vielperspektivisches Bild der ursprünglichen Geschichte von der Jungfrauengeburt bis zum Kreuzestod.
Mitwirkende:
Pasolini Tilo Werner
Stadler Udo Schenk
Bibel Heinrich Giskes
Christus Hanns-Jörg Krumpholz
Engel Katharina Bach
Signora Lollobrigida Monika Dortschy
im Originalton Arnold Stadler
Preise / Auszeichnungen: Hörspiel des Monats 10 2016
Hörspiel des Jahres (ARD) 2016
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ARD Radio Tatort 151:

Erster Angriff

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 14. Mär 2026 17:04, (angekündigte Länge: 55:00)
SWR Kultur - Samstag, 14. Mär 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
HR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 19:05, (angekündigte Länge: 55:00)
BR 2 - Samstag, 14. Mär 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Dirk Laucke
Produktion: MDR 2020, 51 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Stefan Kanis
Dramaturgie: Nicole Standtke
Ton: André Lüer
Schnitt: Christian Grund
Regieassistenz: Matthias Seymer
Inhaltsangabe: Während des berufspraktischen Teils ihrer Ausbildung muss die junge Polizeimeisteranwärterin Nancy Ritter den „ersten Angriff“ an einem Tatort übernehmen und eine angeschossene Polizistin aus einem Auto bergen. Nun ist so ein Fall nichts für eine Anfängerin, sondern einer für die coolen Profis. Hecker und Kraus, das Dreamteam von der Kripo, verhören mit Carla Löscher auch rasch eine Linke aus dem Umfeld der Autonomen Szene. Löscher wurde jahrelang von der angeschossenen Polizistin bespitzelt. Doch Nancy Ritter aus dem Plattenbaugebiet Lörben-West hat ihre eigenen Quellen. Ihr vorbestrafter Bruder Tommi führt sie in einen Filz aus rechtsextremen Schlägertypen und Beamten und gerät dabei selbst ins Visier der Ermittler.
Mitwirkende:
Nancy Ritter Maike Knirsch
Tommi Ritter Johannes Kienast
Gesche Kraus Katja Bürkle
Marco Hecker Thomas Arnold
André Meisner Peter W. Bachmann
Gerd Marchlewski Matthias Reichwald
Carla Löscher Charlotte Müller
Raik Röblinger Till Schmidt
Patrick "Chemo" Bunge Henning Peker
Steffi Schultz Anna Sophie Schindler
Der Ali Elmer Emig
Beamte Corinna Waldbauer
Beamter Tobias Barth
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Mit den Stars im Gespräch

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Mär 2026 00:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 14. Mär 2026 23:05 (entfällt) , (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Kerstin Zilm
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über die Hollywood-Reporterin Frances Schoenberger (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Fringes
Inhaltsangabe: „Alle, die nach Hollywood kommen, suchen nach der Liebe.“ Das ist Frances Schoenbergers wichtigste Erkenntnis nach mehr als 50 Jahren als Reporterin in der US-Unterhaltungs-industrie. 1969 zieht sie mit knapp 25 Jahren nach New York. Ihr erstes großes Erlebnis: das Woodstock Festival. Sie interviewt vor allem Musiker, verbringt einen Tag mit John Lennon und knutscht mit David Bowie in dessen Hotelzimmer. Mitte der 1970er Jahre zieht Schoenberger um nach Los Angeles als Korrespondentin für die BRAVO. Mit Charme und Durchsetzungsvermögen erarbeitet sie sich das Vertrauen der Stars. James Stewart erzählt der jungen Frau mit dem niederbayrischen Akzent, wie schwer es ist, im Alter gute Rollen zu bekommen. Nastassja Kinski spricht über ihre Beziehung zu Roman Polanski. Diana Ross lädt Frances nach einer Oscar-Nacht in ihr Haus nach Malibu ein und ein junger Leonardo DiCaprio erzählt von ersten Enttäuschungen mit Fans. Das alles hat Schoenberger auf Kassetten festgehalten, die in einer Kiste im Schrank verstaubten. Bis jetzt. Beim Anhören von bisher unveröffentlichten Tonaufnahmen erinnert sich die 80-jährige Grande Dame der deutschen Hollywood-Korrespondentinnen an Begegnungen mit den ganz großen Hollywood-Stars. Im Gespräch mit Kerstin Zilm spricht sie offen darüber, was sie gelernt hat über die Liebe, den Ruhm und das Älterwerden im Showbusiness.
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Weiser Vogel, Verwandlungskünstler, Todesbote

Sendetermine: DLR - Samstag, 14. Mär 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 14. Mär 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Tobias Lehmkuhl
Auch unter dem Titel: Die Lange Nacht über Raben und Krähen (Untertitel)
Produktion: DLF/DLR 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Sabine Fringes
Ton und Technik: Gunther Rose
Ton und Technik: Oliver Dannert
Ton und Technik: Valentin Brockmann
Inhaltsangabe: Sie sind schwarz, sie sind schlau und sie sind überall: Raben und Krähen sind auf der ganzen Erde verbreitet, bewohnen Sand- und Eiswüsten, dichte Wälder und große wie kleine Städte. Sie beobachten uns, seit es uns Menschen gibt, und umgekehrt beobachten wir sie: Seit jeher haben Rabenvögel Eingang in unsere Mythen und Legenden genommen, sei es im Alten Ägypten, im Hohen Norden und weit im Osten Asiens. Raben gelten mal als Weltenschöpfer, mal begegnen sie uns als Trickster-Figuren, die ihren Schabernack mit den Menschen treiben. Mal sind sie uns Boten des Todes, mal erscheinen sie uns als Inkarnation der Weisheit. Die Wissenschaft erforscht ihr Verhalten seit langer Zeit und kommt zu immer neuen Erkenntnissen über die erstaunlichen Vögel, die nicht nur Nüsse knacken, sondern auch sprechen und auf ihrem eigenen Hintern Schlitten fahren können. Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Dichtern spürt die Lange Nacht den Spuren nach, die Rabenvögel in Kunst, Literatur, Film und Musik hinterlassen haben.
Mitwirkende:
Hildegard Meier
Andreas Laurenz-Maier
Jochen Langner
Daniel Berger
Lena Sabine Berg
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