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Die ORF 'Sound Art' donnerstags, ab 23:03 Uhr entfällt ab März 2026

Neu im Programm ist stattdessen montags ab 21:00 Uhr die 'Blaue Stunde':

Akustische Kunst, Radiokunst und zeitgenössische Lyrik werden produziert und präsentiert, kontextualisiert und in den aktuellen Diskurs eingebettet. Gemeinsam mit den jeweiligen Szenen, Künstler:innen und Netzwerken wird ein intermedialer Laborraum geschaffen. So die Ankündigung des ORF.

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Die Last des Schweigens

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 9. Mai 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Burkhard Reinartz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über späte Folgen der NS-Zeit (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Inhaltsangabe: Zeitlich gesehen ist die Zeit von 1933 bis 1945 nur ein kurzer Abschnitt der Geschichte. Doch dieser Zeitraum hat enorme Spuren hinterlassen. Ängste, Depressionen und diffuse Schuldgefühle belasten auch heute noch das seelische Gleichgewicht der Nachkommen. Die Vernichtung von über sechs Millionen Juden sowie Millionen von Erschießungen beim Angriffskrieg der Nazis hat auch Millionen von Nachkommen der Täter in ganz Europa zu unschuldigen Opfern gemacht. Trotz der staatlichen Aufarbeitung herrschen in den Familien weiterhin Verdrängung, Schweigen und Verschweigen. Die Mehrheit der Kriegsgeneration hat den Dialog über die Nazi-Zeit vermieden. Es wurde geleugnet, verklärt oder verschwiegen. Inzwischen machen nicht nur Nachkommen, sondern auch die Nachkommen der Nachkommen sich auf den Weg, das Schweigen zu brechen, und recherchieren in Datenbanken, ob ihre Väter, Großväter oder Uropas Nazi-Täter waren. Repräsentative Studien zeigen, dass Deutschland weniger ein Weltmeister im Erinnern ist, sondern eher im Verdrängen. So halten in der „Memo-Studie“ der Universität Bielefeld nur 18 Prozent der Befragten ihre Vorfahren für Nazis. Dabei hat die Mehrheit der Bevölkerung die Hitler-Diktatur mitgetragen. Ebenfalls 18 Prozent geben an, ihre Vorfahren hätten den Opfern geholfen, zum Beispiel Juden versteckt. Faktisch waren es allerhöchstens ein Prozent.
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Mein Wille geschehe

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Mai 2026 05:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Renate Eisel
Auch unter dem Titel: Über die Freiheit in Deutschland (Untertitel)
Produktion: DLR 1994, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Jeder hat eine Idee von Freiheit, aber keiner weiß, was Freiheit ist. Immer, wenn man jemanden fragt, hat er eine – oft präzise – Vorstellung davon, was er sich unter seiner Freiheit vorstellt – und kann dennoch nicht erklären, was Freiheit – etwa für alle – sein soll. Dieser Widerspruch macht auch heute noch die Lebendigkeit, die Virulenz der Frage nach der Freiheit aus.
Frei sein bedeutet, unabhängig zu sein, mit Freiheit geht aber auch Verantwortung einher. Freiheit ist nicht grenzenlos. Gemäß dem Grundgesetz (Art. 2 GG) darf die eigene Freiheit die Rechte anderer oder die verfassungsmäßige Ordnung nicht verletzen. In diesem Feature geht es um die Freiheit aus aktueller Sicht von „Volkes Stimme“ aus Ost und West bis zur Meinung von Politikern und Publizisten und um historische und künstlerische Blickwinkel. Eine facettenreiche Bestandsaufnahme der Vorstellungswelten von Freiheit in Deutschland.
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Die Affäre Finaly. Entführt im Auftrag des Vatikans

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 9. Mai 2026 09:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Georg Renöckl
Produktion: ORF 2023, 54 Min. (Stereo) - Feature
Komponist(en): Maciej Golebiowski
Technik: Anna Kuncio
Technik: Manuel Radinger
Technik: Ralph Gabriel
Inhaltsangabe: 1953 wurden zwei in Frankreich geborene Brüder, deren Eltern in Auschwitz ermordet worden waren, auf Befehl des Vatikans von Priestern gekidnappt und nach Spanien verschleppt. Zuvor waren sie getauft worden - gegen den Willen ihrer aus Wien stammenden Familienangehörigen, die die Kinder verzweifelt suchten. Der Skandal erschütterte und spaltete Frankreich. 70 Jahre später hat Georg Renöckl die Brüder Finaly in Israel zum Gespräch getroffen.

Einen großen Teil ihrer Kindheit verbringen Robert und Gérald Finaly, 1941 und 1942 geboren, auf der Flucht. Sie wechseln ständig den Wohnort, die Sprache und die Identität. Sie fürchten sich vor den Juden, die sie angeblich entführen wollen - dabei handelt es sich um ihre eigene Familie.

Robert und Gérald sind die Kinder eines österreichischen jüdischen Ehepaares, Anni und Fritz Finaly. Diese sind auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in Grenoble gestrandet, wo ihre Söhne auf die Welt kommen. Als 1943 Hitlers Truppen auch ins vormals freie Südfrankreich einmarschieren, verstecken Anni und Fritz ihre kleinen Söhne in einem Kinderheim. Wenig später werden die Eltern verhaftet und in Auschwitz ermordet.
Robert und Gérald überleben, versteckt bei der Direktorin der Kinderkrippe von Grenoble, Antoinette Brun. Doch die Retterin wird zur Entführerin: Als die überlebenden Schwestern von Fritz Finaly ihre Neffen nach Kriegsende zu sich nehmen wollen, lässt Antoinette Brun die Kinder taufen. Dadurch sichert sie sich die Unterstützung des Vatikans, nach dessen Rechtsverständnis getaufte Kinder nicht in einer jüdischen Familie aufwachsen dürfen. Jahrelang spielt die Kirche mit der französischen Justiz Katz und Maus, ohne Rücksicht auf das Wohl der Kinder und ihrer Familie.
Doch warum wollte die Retterin der Kinder diese nicht herausgeben? Wie gelang es ihr, die Justiz jahrelang auszutricksen? Warum genehmigte Papst Pius XII. die Entführung? Und wie gehen Robert und Gérald Finaly, die heute als Pensionisten in Israel leben, mit den traumatischen Erlebnissen um?
Mitwirkende:
Erzählerin Emily Cox
SprecherInnen Eszter Hollosi
SprecherInnen Michael Dangl
SprecherInnen Karl Markovics
SprecherInnen Ursula Strauß
SprecherInnen Lilith Häßle
SprecherInnen Gabriel Schett
SprecherInnen Ursula Scheidle
SprecherInnen Raphael Schuchter
SprecherInnen Robert Reinagl
SprecherInnen Stefan
SprecherInnen Raphael Sas
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Es war Frieden. Was würden wir daraus machen?

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 9. Mai 2026 12:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Martin Hartwig
Lydia Heller
Auch unter dem Titel: Der 8. Mai 1945 in Tönen und Tagebüchern (Zusatz)
Produktion: DLR 2025, 62 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Gerald Michel
Ton: Hermann Leppich
Inhaltsangabe: Am 8. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands in Berlin-Karlshorst. Bis die Kapitulationsurkunde unterschrieben ist, spät in der Nacht auf den 9. Mai, erleben Menschen überall auf der Welt ihr persönliches Kriegsende. Die Vertreter des Oberkommandos Wehrmacht, die nach Berlin reisen, um ihre Niederlage zu unterzeichnen. Die Vertreter der Alliierten und die zahlreichen Reporter aus aller Welt, die ebenfalls kommen, um das Ereignis zu bezeugen. Die Vertreter des Oberkommandos der Sowjetarmee, die die Zeremonie vorbereiten und ausrichten. Die Menschen in Paris, London und Washington, die auf den Straßen stürmisch das Kriegsende feiern. Die Überlebenden aus den Konzentrationslagern. Und auch: die deutschen Soldaten – noch in Kampfgebieten, in Gefangenschaft oder auf dem Rückzug – und ihre Angehörigen. Von denen viele an dem Tag nicht sicher sind, ob er für sie Befreiung oder Niederlage bedeutet. Eine Rekonstruktion eines Tages anhand von Archiv-Tönen und Tagebuchaufzeichnungen.
Mitwirkende:
Maria Hartmann
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Vom Land

Sendetermine: ORF Ö1 - Samstag, 9. Mai 2026 14:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Dominik Barta
Produktion: ORF 2021, 55 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Elisabeth Weilenmann
Bearbeitung: Elisabeth Weilenmann
Tongestaltung: Martin Leitner
Regieassistenz: Janina Böck-Koroschitz
Inhaltsangabe: Von der Macht des Schweigens, die ein ganzes Familiensystem durcheinanderbringt, erzählt das Stück 'Vom Land' des oberösterreichischen Autors Dominik Barta. Theresa ist Bäuerin. Ihr ganzes Leben hat sie gearbeitet, drei Kinder zur Welt gebracht. Jetzt kann sie nicht mehr. Was hat sie? Was ist passiert? Ist es körperlich? Ist es geistig? Die Familie kommt zusammen. Nach und nach drängt Vergangenes/Vergrabenes ans Licht. 'Vom Land' ist auch der Erzähler der Geschichte, der junge Sohn der Bauernfamilie, der in die Stadt gegangen ist, um hier zu studieren und der nicht mehr 'aufs Land' zurückkehren wird.
Mitwirkende:
Erzähler; Sohn Johannes Nussbaum
Erwin Wolfram Berger
Theresa Linde Prelog
Rosalie Julia Koch
Fridolin Roman Blumenschein
Max Christoph Luser
Daniel Nils Arztmann
Toti Tamim Fattal
Polizeikommandant Alois Frank
Josefa Martina Spitzer
Sebastian Rainer Kerim Waller
Dr. Peyerleitner Alexander Linhardt
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24-7

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 9. Mai 2026 17:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Clara Ehrenwerth
Martin Gantefoehr
Auch unter dem Titel: Mörderische Intrigen per Live-App (1. Teil)
Kronprinz im Spinnennetz (2. Teil)
Produktion: WDR 2023, 106 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Martin Zylka
Technische Realisation: Steffen Jahn
Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhaltsangabe: In einem Luxushotel soll die Nachfolge in der Dynastie eines Medienimperiums verkündet werden. Per Live-App können Follower die Party mitverfolgen. Doch hinter den Kulissen gibt es nicht nur Glamour und Gossip, sondern auch mörderische Intrigen.
Auf dem Geburtstag der Medienmogulin Hannah Rohde wird die Nachfolge der Dynastie geregelt. Da sind sich alle Beobachter einig. Benjamin, der einzige leibliche Sohn von Hannah, ist sicher: Der Kronprinz ist er. Bis jetzt hat er sich im Social-Media-Segment des Konzerns tummeln dürfen, sein neuestes Spielzeug ist die Audio-Live App Scoop. Auf Scoop nimmt er seine Follower mit auf die Party, damit sie den Glamour, den Klatsch und seinen erhofften Triumph live miterleben können.
Aber das Rohde-Imperium ist ein Haifischbecken, in dem noch andere große Fische schwimmen. Die Ereignisse in dem Luxushotel nehmen eine unerwartete Wendung, denn plötzlich geht es nicht mehr nur um kleine schmutzige Details, es kommen auch große, skrupellose Intrigen ans Licht. Und alle auf Scoop sind live dabei.
Mitwirkende:
Benjamin Rode Jakob Diehl
Hannah Rode Gudrun Landgrebe
Astrid Rode Merle Wasmut
Claus Rode Rene Heinersdorff
Oliver Meretzky Glenn Goltz
Meretzkys Anwalt Juan Carlos Lobo
Rezeption Sigrid Burgholder
Rike Winter Amelie Barth
Security Felix Vörtler
Jessica Theleweit Tanja Schleiff
Thomas Fischer Boris Jacoby
Jonas Bregmann Sebastian Tessenow
Assistent Daniel Berger
Society-Expertin Lisa-Marie Seidel
Polizistin - Service Pinar Erincin
Polizist 1 - Barmann Michael Kamp
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doku drops 11:

Moore

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Mai 2026 18:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Judith Geffert
Produktion: DLR 2026, Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Moore sind ein bedrohter Lebensort. In Geschichten sind sie oft geheimnisvolle Zwischenorte, halb Land, halb Wasser. Was hier versickert, wird zugleich transformiert. Neue Kurzdokus erkunden das reale und das erzählte Moor.
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Kampf der Geheimhaltung

Sendetermine: RB 2 - Samstag, 9. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Lea Eichhorn
John Goetz
Auch unter dem Titel: Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit (Untertitel)
Produktion: NDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Nikolai von Koslowski
Inhaltsangabe: Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können.
So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Insgesamt 14 Jahre lang wird Assange verfolgt. Er zeigt typische Verhaltensmuster eines Isolationshäftlings, hat Schmerzen, Depressionen, ist in Therapie. Im Sommer 2024 wird er schließlich durch einen Deal mit den USA freigelassen: Er bekennt sich der Veröffentlichung von Militärgeheimnissen für schuldig. Seit seiner Freilassung hat er kein Interview, kein Statement gegeben, er lebt zurückgezogen als Privatperson in seiner Heimat.
Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz? Lea Eichhorn und John Goetz gehen in ihrem Feature außerdem diesen Fragen nach: Wo endet Pressefreiheit, wo beginnt Verrat? Was hat zum Deal, zur Freilassung geführt? Hat der Fall Assange der Pressefreiheit gedient oder geschadet? Können Journalistinnen und Journalisten es heute, zum 20. Jahrestag WikiLeaks, wagen, Unrecht sichtbar zu machen, wenn Konsequenzen drohen wie im Falle Julian Assanges?
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Geronimo

Sendetermine: NDR Kultur - Samstag, 9. Mai 2026 18:05 Teil 3/4, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Leon de Winter
Produktion: NDR 2018, 216 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist(en): Andreas Bick
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Technische Realisation: Gerd-Ulrich Poggensee
Technische Realisation: Sabine Kaufmann
Technische Realisation: Sebastian Ohm
Regieassistenz: Lisa Krumme
Übersetzung: Hanni Ehlers
Inhaltsangabe: Osama bin Laden: Seit den Anschlägen vom 11. September die meistgesuchte Zielperson des FBI. Fieberhaft wurde nach ihm gefahndet, jahrelang erfolglos. Dann endlich, in der Nacht zum 2. Mai 2011 der Durchbruch: US-Soldaten eines Kommandos erschossen den Al-Kaida-Führer bei der Erstürmung seines Anwesens in Pakistan. So zumindest die offizielle Verlautbarung. Aber ist es so auch gewesen? Leon de Winter erzählt eine atemberaubend andere Version der Geschichte.
Mitwirkende:
Sylvester Groth
Barbara Nüsse
Matthias Bundschuh
Stephanie Eidt
Birte Schnöink
Peter Kurth
Michael Rotschopf
Martin Engler
Konstantin Graudus
Julian Greis
Paul Herwig
Mirco Kreibich
Kai Maertens
Anne Moll
Alexander Radszun
Ibrahima Sanogo
Stephan Schad
Wolf-Dietrich Sprenger
Gala Winter
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doku drops 12:

Kollision

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Mai 2026 18:30 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 30:00)
Autor(en): Ingo Kottkamp
Produktion: DLR 2026, ca. 30 Min. (Stereo) - Feature
Inhaltsangabe: Wenn zwei Galaxien kollidieren, dann prallen sie nicht wirklich aufeinander. Stattdessen ordnen sie sich neu. Schwarze Löcher entstehen, und um sie herum wirbeln neue Sterne. Neue Kurzdokus erzählen vom Clash, der Neues bringt.
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Windstärke 17

Sendetermine: WDR 3 - Samstag, 9. Mai 2026 19:04 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Caroline Wahl
Auch unter dem Titel: Eine junge Frau entflieht ihrer Geschichte (Untertitel)
Produktion: hr 2025, 95 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Léon Haase
Bearbeitung: Léon Haase
Besetzung: Tamina Alonso Rodriguez
Regieassistenz: Tamina Alonso Rodriguez
Ton und Technik: Ursula Potyra
Ton und Technik: Julia Kümmel
Inhaltsangabe: Ida, eine junge Frau, flieht nach dem Tod ihrer Mutter an die sturmumtoste Küste Rügens. Sie findet Arbeit in der "Robbe", einer Kneipe am Strand. Dort lernt sie neue Menschen kennen, die sie wie eine Familie aufnehmen, wie Ida sie selbst nie hatte, und die sie in ihr Herz schließen.
Leif, der ebenso wie Ida Halt sucht, tritt in ihr Leben. Helfen sie sich gegenseitig, sind sie gemeinsam stark oder verfallen sie alten, selbstzerstörerischen Mustern? Windstärke 17 ist ein zart wütendes Stück über Verlust und Selbstermächtigung. Nach dem erfolgreichen Debütroman "22 Bahnen", der zweite Roman von Caroline Wahl.
Mitwirkende:
Ida Hanna Hilsdorf
Leif Maximilian Mundt
Tilda Anika Baumann
Marianne Regine Vergeen
Heinz Jochen Nix
Jasper Mitja Over
Knut Christian Redl
Mama Janina Sachau
Mandy Anke Sevenich
Viktor Bela Milan Uhrlau
Florian Hager
Julia Krittian
Judith Altmeyer
Jesko von Schwichow
Noel Schmidt
Torsten Flassig
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Die unsinkbaren Drei 0:

Ermittlungsdetektive

Sendetermine: WDR 5 - Samstag, 9. Mai 2026 19:04, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Wilhelm Nünnerich
Produktion: WDR 2016, 49 Min. () - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Kinderhörspiel
Regie: Wilhelm Nünnerich
Komponist(en): Wilhelm Nünnerich
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhaltsangabe: Heute wollen die Gräte, Bumskopp und Kapitän Flitschauge sich als Ermittlungsdetektive versuchen. Na, das kann ja was werden. Und Basti steuert das KiRaKa-Schiff. Klar, ans Steuerrad der Sturmhölle würde Kapitän Flitschauge ihn ja auch niemals ranlassen.
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Vendetta

Sendetermine: SWR Kultur - Samstag, 9. Mai 2026 19:05 Teil 2/2, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Donna Leon
Produktion: SDR/DLR/WDR 1998, 110 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Genre(s): Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Daniel Grünberg
Ton und Schnitt: Klaus Höness
Ton und Schnitt: Birgit Schilling
Regieassistenz: Marie-Elisabeth Müller
Übersetzung: Monika Elwenspoek
Inhaltsangabe: Der Anwalt Carlo Trevisan wird im Zug von Padua nach Venedig erschossen. Wenige Tage später erfährt Commissario Brunetti von einem angeblichen Selbstmord des erfolgreichen Steuerberaters Rino Favero. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, daß es zwischen beiden eine seltsame Verbindung gab. Warum aber hatte Trevisan regelmäßige telefonische Kontakte nach Osteuropa? Sowohl Avocato Carlo Trevisan als auch Steuerberater Rino Favero besaßen die Telefonnummer einer Bar in Mestre. Dort hält der heroinabhängige Francesco Silvestri Mädchen als Prostituierte. Am Abend, bevor Favero starb, war er mit einer attraktiven Dame zu einem Geschäftsessen verabredet. Die Ermittlungen führen Commissario Brunetti zu Signora Regina Ceroni, einer seit neun Jahren in Italien lebenden Jugoslawin und Besitzerin eines Reisebüros. Indessen wird Brunettis Tochter Chiara durch ein Video mit einer grausamen Realität konfrontiert.

"Mit den bekannten Ingredienzen und dem - in den Stammrollen - stets gleichen Ensemble inszenierte Hans-Gerd Krogmann, der zuvor schon diverse Adaption von Sir Arthur Conan Doyle, Leo Malet und Martha Grimes schuf, ein konventionelles, und doch unterhaltsames und spannendes Krimistück. Besonders auffällig ist die für die Brunetti-Reihe ungewöhnliche, fast avantgardistische Musik, die eine Atmosphäre latenter Bedrohung und lauernder Gefahr schafft. Der besondere Reiz der Krimis liegt - neben den genauen Beschreibungen der Stadt - in der süffisanten Ironie, mit der die Außenseiterin Donna Leon die Verfassung der italienischen Gesellschaft schildert. Aktuelle politische Bezüge sowie das Geflecht von Beziehungen und Verpflichtungen, das Brunettis Arbeit umgibt gehören genauso dazu wie die Mitarbeit der Familien der Ermittler, die Chaira, des Commissarios 14jähriger Tochter, im zweiten Teil eine geradezu ungeheuerliche Entdeckung bescheren wird." (Lutz Gräfe, Hörwelt)
Mitwirkende:
Erzählerin Hannelore Hoger
Guido Brunetti (Commissario ) Michael König
Paola (seine Frau) Hille Darjes
Chiara (seine Tochter) Abak Safaei-Rad
Vice-Questore Giuseppe Patta Wolfgang Hinze
Sergente Vianello Christian Berkel
Signorina Elletra Zorzi Verena von Behr
Capitano della Corte Wolf Aniol
Richter Benjamin Rolf Schult
Signora Trevisian Johanna Liebeneiner
Signor Ubaldo Lotto Felix von Manteuffel
Signorina Barbara Zorzi Susanne Barth
Mara (junge Prostituierte) Christine Schönfeld
Avocato Salvatore Martucci Max Volkert Martens
Francesco Silvestri Hilmar Eichhorn
Signora Rigina Ceroni Karin Anselm
Pia (Prostituierte) Andrea Hörnke-Trieß
Kellner Gottfried Breitfuß
Nachrichtensprecher Jürgen Bamberger
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Treffen oder Das ist nun mal, wenn Leute

Sendetermine: SRF 2 - Samstag, 9. Mai 2026 20:00, (angekündigte Länge: 57:00)
Autor(en): Ulrich Bassenge
Natalia Conde
Barbara Falter
Joy Frempong
Produktion: DRS 2010, 57 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist(en): Ulrich Bassenge
Joy Frempong
Idee: Claude Pierre Salmony
Inhaltsangabe: Improvisationshörspiel von Barbara Falter, Natalia Conde, Ulrich Bassenge und Joy Frempong. Beziehungskrisen vermischen sich mit Arbeitsbeziehungen. Menschliches, Allzumenschliches wird ad hoc verhandelt. Nach einer Idee von Claude Pierre Salmony.
Vicky arbeitet als Psychologin in einer Gemeinschaftspraxis, die von Regula geleitet wird. Regula ist die Gynäkologin im Team. Sie hat Vicky zu sich nach Hause eingeladen. Und Vicky vermutet, dass es um das ungute Betriebsklima geht. Aber bald wird klar, dass Regula ihren Privatknatsch besprechen möchte. Eben hat sie ihren Mann rausgeworfen. Der kommt aus einer vermögenden Familie und investiert sein Geld in eine brotlose Kunst: Er ist Hörspielmacher und Musiker mit grossen Ambitionen und kleinem Erfolg.
Der Hörspielregisseur Claude Pierre Salmony hat sich für ein vierköpfiges Ensemble die Ausgangssituation zu einer szenischen Improvisation ausgedacht. Er hat zwei Schauspielerinnen, einen Hörspielmacher und eine Musikerin unterschiedlich über diese Situation informiert und zu Aufnahmen ins Basler Hörspielstudio eingeladen.
Mitwirkende:
Psychotherapeutin Dr. phil. Victoria (Vicky) Schwalm-Hasenfuss Barbara Falter
Gynäkologin Dr. med. Regula Bruchsal-Hefti Natalia Conde
Hörspielmacher Ludwig Bruchsal Ulrich Bassenge
Musikerin Amma Kesi Joy Frempong
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Unsere vergorenen Wunden

Sendetermine: DLF - Samstag, 9. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 115:00)
Autor(en): Katrin Pitz
Auch unter dem Titel: Auf ins Abenteuer (Untertitel)
Produktion: DLF 2024, 68 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur
Regie: Matthias Kapohl
Komponist(en): Kiki Bohemia
Ton und Technik: Oliver Dannert
Ton und Technik: Thomas Widdig
Dramaturgie: Sabine Küchler
Inhaltsangabe: Eine Patientin lotet die Grenzen ihres Psychoanalytikers aus. Mal hält sie ihn hin, mal liefert sie ihm bereitwillig Träume, Erlebnisse, Widersprüchlichkeiten. Was davon ist wahr? Und bei wem liegt letztendlich die Deutungshoheit? Der Analytiker fragt wieder und wieder, ob die Patientin eine Sprache für das hat, was sie erlebt. Sie zeigt wieder und wieder, dass sie sich ihm gewachsen fühlt, wenn nicht gar überlegen, und das nicht nur auf sprachlicher Ebene. So kippt eine Therapiesituation in ein intellektuelles Kräftemessen. Die Themen, die die beiden verhandeln, sind durchaus klassischer Natur: Krankheitserfahrungen, Beziehungen, Arbeitsverhältnisse, Träume. Doch die Patientin spricht stets unter der Prämisse, niemanden, der ihr lieb und wichtig ist, an den Analytiker zu verraten, sowie mit dem Unwillen, ein klassisches Machtgefälle entstehen zu lassen. Beide machen sich unbarmherzig auf die Sprünge und Unstimmigkeiten, die sie in den Gesprächen erzeugen, aufmerksam. Schließlich schaltet sich eine dritte, namenlose Instanz ein, die aus dem Rückblick infrage stellt, wer in dieser Analyse eigentlich zu welchem Zeitpunkt glaubwürdig war.
Mitwirkende:
Lou Strenger
Robert Dölle
Andreas Grothgar
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ARD Radio Tatort 210:

Blasted

Sendetermine: BR 2 - Samstag, 9. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00)
Autor(en): Su Turhan
Produktion: BR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist(en): Frank Nägele
Inhaltsangabe: Ein sonniger Nachmittag im Mai, am Münchner Isarstrand herrscht gute Stimmung. Doch auf einmal: ein dumpfer Knall. Rote Farbe spritzt. Was wie ein grausamer Scherz beginnt, entpuppt sich als Albtraum mit globaler Sprengkraft. In Blasted verlegt Su Turhan den Horror von Antipersonenminen mitten ins Herz einer vermeintlich sicheren Stadt. Kriminalhauptkommissar Ünal Tekin und Privatermittlerin Yanina Adler versuchen, die Ruhe zu bewahren, während soziale Medien, Livestreams und Gerüchte München in einen Ausnahmezustand versetzen. Sie stoßen auf ein Netz aus Angst, Aktivismus, Schuld, und die Frage, ob Aufklärung jedes Mittel rechtfertigt. Blasted ist ein Thriller über die Nachwirkungen von Kriegen und die fatale Logik der Eskalation. Ein Krimi, der fragt: Was passiert, wenn der Krieg nicht fernbleibt - sondern vor der eigenen Haustür stattfindet?
Mitwirkende:
Julia Gräfner
Tim Seyfi
Victoria Trauttmansdorff
Mirjana Milosavljeviæ
Niko Lukiæ
Wolfgang Maria Bauer
Carlo Benecke
Lina Lösch
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Durch dicht und dünn

Sendetermine: HR 2 - Samstag, 9. Mai 2026 23:00, (angekündigte Länge: 60:00)
Autor(en): Michel Roth
Auch unter dem Titel: Drei Kontaktmikrofone, zwei Jahre, eine Seilbahn (Untertitel)
Produktion: hr 2022, 36 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt.
Genre(s): Audio Art
Regie: Michel Roth
Komponist(en): Michel Roth
Inhaltsangabe: Das Schächental ist ein felsiges Bergtal im Schweizer Kanton Uri, unweit des Gotthards. Es gilt als Heimatort von Wilhelm Tell.
Hier hat der Komponist und Musikforscher Michel Roth (*1976) zwischen 2020 und 2022 die Klänge unzähliger privater Seilbahnen untersucht, die zu Familien und ihren Höfen führen. Dazu wanderte er wiederholt durch das Tal und machte mit Mikrofonen, Tonabnehmern und Schwingungsmessern Aufnahmen. Dabei hörte er oft das mysteriöse Singen der Seilbahnen, von dem ihm viele Einheimische berichteten, es kündige einen Wetterumschlag an. Mehr von all diesen rätselhaften Klangphänomenen in den Schweizer Bergen im Hörstück von Michel Roth.
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Die Last des Schweigens

Sendetermine: DLR - Samstag, 9. Mai 2026 00:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 165:00)
DLF - Samstag, 9. Mai 2026 23:05, (angekündigte Länge: 165:00)
Autor(en): Burkhard Reinartz
Auch unter dem Titel: Eine Lange Nacht über späte Folgen der NS-Zeit (Untertitel)
Produktion: DLR/DLF 2026, ca. 165 Min. (Stereo) - Feature
Regie: Burkhard Reinartz
Inhaltsangabe: Zeitlich gesehen ist die Zeit von 1933 bis 1945 nur ein kurzer Abschnitt der Geschichte. Doch dieser Zeitraum hat enorme Spuren hinterlassen. Ängste, Depressionen und diffuse Schuldgefühle belasten auch heute noch das seelische Gleichgewicht der Nachkommen. Die Vernichtung von über sechs Millionen Juden sowie Millionen von Erschießungen beim Angriffskrieg der Nazis hat auch Millionen von Nachkommen der Täter in ganz Europa zu unschuldigen Opfern gemacht. Trotz der staatlichen Aufarbeitung herrschen in den Familien weiterhin Verdrängung, Schweigen und Verschweigen. Die Mehrheit der Kriegsgeneration hat den Dialog über die Nazi-Zeit vermieden. Es wurde geleugnet, verklärt oder verschwiegen. Inzwischen machen nicht nur Nachkommen, sondern auch die Nachkommen der Nachkommen sich auf den Weg, das Schweigen zu brechen, und recherchieren in Datenbanken, ob ihre Väter, Großväter oder Uropas Nazi-Täter waren. Repräsentative Studien zeigen, dass Deutschland weniger ein Weltmeister im Erinnern ist, sondern eher im Verdrängen. So halten in der „Memo-Studie“ der Universität Bielefeld nur 18 Prozent der Befragten ihre Vorfahren für Nazis. Dabei hat die Mehrheit der Bevölkerung die Hitler-Diktatur mitgetragen. Ebenfalls 18 Prozent geben an, ihre Vorfahren hätten den Opfern geholfen, zum Beispiel Juden versteckt. Faktisch waren es allerhöchstens ein Prozent.
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