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Die unsinkbaren Drei 0:Ermittlungsdetektive |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Sonntag, 10. Mai 2026 07:04, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Wilhelm Nünnerich |
| Produktion: | WDR 2016, 49 Min. () - Originalhörspiel dt. |
| Genre(s): | Kinderhörspiel |
| Regie: | Wilhelm Nünnerich |
| Komponist(en): | Wilhelm Nünnerich |
| Dramaturgie: Ulla Illerhaus | |
| Inhaltsangabe: | Heute wollen die Gräte, Bumskopp und Kapitän Flitschauge sich als Ermittlungsdetektive versuchen. Na, das kann ja was werden. Und Basti steuert das KiRaKa-Schiff. Klar, ans Steuerrad der Sturmhölle würde Kapitän Flitschauge ihn ja auch niemals ranlassen. |
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Die Angsthasen-AG |
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| Sendetermine: | DLR - Sonntag, 10. Mai 2026 08:05, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Max Urlacher | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | DLR 2022, 45 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Genre(s): | Kinderhörspiel | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Cordula Dickmeiß | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Angela Lucke | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Tilman Ehrhorn | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Jan FrauneTon und Technik: Frank KleinRegieassistenz: Lena DemkeDramaturgie: Thomas Fuchs | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Immer mehr Menschen in Deutschland sind angeblich inzwischen von Angst erfüllt. Unsere europäischen Nachbarländer haben dafür inzwischen sogar einen eigenen Begriff: German Angst. Damit meinen sie eine grundlose Angst, die als typisch deutsch empfunden wird. Doch egal, ob diese deutschen Ängste begründet sind oder nicht, mit einem speziellen Anti-Angst-Programm soll nun an Deutschlands Schulen den Schülerinnen und Schülern beigebracht werden, dass man keine Angst und auch keine Angst vor der Angst zu haben braucht. Denn was Hänschen gelernt hat, braucht Hans nimmermehr zu lernen, so begründet der verantwortliche Bildungsminister Dr. Sülzmeier sein neues Projekt. Sollte das G-A S-A-P (Gute-Angst-Schlechte-Angst-Programm) in der Pilotphase erfolgreich sein, können sich bald alle Schülerinnen und Schüler an Deutschlands Grundschulen auf neue Fächer freuen wie: „Muckies machen mutig“ , „Die Kraft der Mut-Schreie“ und „Muntere Gedanken als Angstvertreiber“. Dass zum Bestehen der Abschlussprüfung die Kinder eine Art Freiluft-Geisterbahn mit diversen Grusel-Stationen durchlaufen müssen, sollte auch für besorgte Eltern kein Grund zur Angst sein. Selbst wenn die Zeitungen mit den großen Buchstaben den Grusel-Parcours panisch als „Stationen des Horrors“ bezeichnen. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Kampf der Geheimhaltung |
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| Sendetermine: | NDR Info - Sonntag, 10. Mai 2026 11:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 10. Mai 2026 13:04, (angekündigte Länge: 55:00) NDR Info - Sonntag, 10. Mai 2026 16:04, (angekündigte Länge: 55:00) HR 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00) |
| Autor(en): | Lea Eichhorn John Goetz |
| Auch unter dem Titel: | Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit (Untertitel) |
| Produktion: | NDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nikolai von Koslowski |
| Inhaltsangabe: | Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Insgesamt 14 Jahre lang wird Assange verfolgt. Er zeigt typische Verhaltensmuster eines Isolationshäftlings, hat Schmerzen, Depressionen, ist in Therapie. Im Sommer 2024 wird er schließlich durch einen Deal mit den USA freigelassen: Er bekennt sich der Veröffentlichung von Militärgeheimnissen für schuldig. Seit seiner Freilassung hat er kein Interview, kein Statement gegeben, er lebt zurückgezogen als Privatperson in seiner Heimat. Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz? Lea Eichhorn und John Goetz gehen in ihrem Feature außerdem diesen Fragen nach: Wo endet Pressefreiheit, wo beginnt Verrat? Was hat zum Deal, zur Freilassung geführt? Hat der Fall Assange der Pressefreiheit gedient oder geschadet? Können Journalistinnen und Journalisten es heute, zum 20. Jahrestag WikiLeaks, wagen, Unrecht sichtbar zu machen, wenn Konsequenzen drohen wie im Falle Julian Assanges? |
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Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney 215:Der Raubüberfall |
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| Sendetermine: | SRF 3 - Sonntag, 10. Mai 2026 11:10, (angekündigte Länge: 30:00)
[mp3-Stream]
[aac-Stream]
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| Autor(en): | Roger Graf | ||||||||||||||||
| Produktion: | DRS 1999, 23 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Krimi | ||||||||||||||||
| Regie: | Roger Graf | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Laurenz Rolli möchte dass der Mord an seinem Vater nicht ungesühnt bleibt. Dieser kam bei einem Raubüberfall auf dessen Ladengeschäft ums Leben. Der Täter erbeutete lediglich 200 Franken, und die Polizei tappt bei ihren Ermittlungen im Dunkeln. | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Kampf der Geheimhaltung |
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|---|---|
| Sendetermine: | NDR Info - Sonntag, 10. Mai 2026 11:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 10. Mai 2026 13:04, (angekündigte Länge: 55:00) NDR Info - Sonntag, 10. Mai 2026 16:04, (angekündigte Länge: 55:00) HR 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00) |
| Autor(en): | Lea Eichhorn John Goetz |
| Auch unter dem Titel: | Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit (Untertitel) |
| Produktion: | NDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nikolai von Koslowski |
| Inhaltsangabe: | Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Insgesamt 14 Jahre lang wird Assange verfolgt. Er zeigt typische Verhaltensmuster eines Isolationshäftlings, hat Schmerzen, Depressionen, ist in Therapie. Im Sommer 2024 wird er schließlich durch einen Deal mit den USA freigelassen: Er bekennt sich der Veröffentlichung von Militärgeheimnissen für schuldig. Seit seiner Freilassung hat er kein Interview, kein Statement gegeben, er lebt zurückgezogen als Privatperson in seiner Heimat. Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz? Lea Eichhorn und John Goetz gehen in ihrem Feature außerdem diesen Fragen nach: Wo endet Pressefreiheit, wo beginnt Verrat? Was hat zum Deal, zur Freilassung geführt? Hat der Fall Assange der Pressefreiheit gedient oder geschadet? Können Journalistinnen und Journalisten es heute, zum 20. Jahrestag WikiLeaks, wagen, Unrecht sichtbar zu machen, wenn Konsequenzen drohen wie im Falle Julian Assanges? |
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Schwarze und weiße Tasten |
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|---|---|
| Sendetermine: | SWR Kultur - Sonntag, 10. Mai 2026 14:05 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Kirsten Reese |
| Auch unter dem Titel: | Der schwarze Sänger und Aktivist Paul Robeson im Spiegel eines DDR-Archivs (Untertitel) |
| Produktion: | SWR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
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Der Beifahrer |
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| Sendetermine: | HR 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 14:05, (angekündigte Länge: 77:00)
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| Autor(en): | Pascal Garnier | ||||||||||||||||||||
| Produktion: | hr 2026, ca. 77 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||
| Regie: | Viviane Koppelmann | ||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Viviane Koppelmann | ||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | In diesem düsteren Krimi voller Retro-Charme rächt sich ein betrogener Ehemann mit neuer Identität am Unfalltod seiner Frau. Eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter ändert Fabiens Leben: Seine Frau Silvie ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Auf dem Beifahrersitz saß ihr Liebhaber, der ebenfalls starb. Nach dem Schock bleibt in Fabian zunächst nur Leere. Doch dann nimmt eine ungeahnte Wut überhand: auf sich selbst, auf den Liebhaber, aber auch auf Martine, die hinterbliebene Witwe des Beifahrers. Getrieben von gekränkter Eitelkeit spürt er Martine auf und schleicht sich in ihr Leben. Was als stumme Beobachtung beginnt, wird bald zur Obsession. Doch Martine ist nicht allein. Immer an ihrer Seite ist ihre beste Freundin Madeleine. Für Fabiens Vorhaben ist sie ein wahrer Störfaktor. Aus diesem Spannungsfeld entspinnt sich ein rabenschwarzes Rache-Spektakel, bei dem die Grenzen zwischen Jäger und Gejagten bald verschwimmen. | ||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Es war Frieden. Was würden wir daraus machen? |
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|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 3 - Sonntag, 10. Mai 2026 15:04 (gekürzt) , (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Martin Hartwig Lydia Heller | ||
| Auch unter dem Titel: | Der 8. Mai 1945 in Tönen und Tagebüchern (Zusatz) | ||
| Produktion: | DLR 2025, 62 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Gerald Michel | ||
| Ton: Hermann Leppich | |||
| Inhaltsangabe: | Am 8. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands in Berlin-Karlshorst. Bis die Kapitulationsurkunde unterschrieben ist, spät in der Nacht auf den 9. Mai, erleben Menschen überall auf der Welt ihr persönliches Kriegsende. Die Vertreter des Oberkommandos Wehrmacht, die nach Berlin reisen, um ihre Niederlage zu unterzeichnen. Die Vertreter der Alliierten und die zahlreichen Reporter aus aller Welt, die ebenfalls kommen, um das Ereignis zu bezeugen. Die Vertreter des Oberkommandos der Sowjetarmee, die die Zeremonie vorbereiten und ausrichten. Die Menschen in Paris, London und Washington, die auf den Straßen stürmisch das Kriegsende feiern. Die Überlebenden aus den Konzentrationslagern. Und auch: die deutschen Soldaten – noch in Kampfgebieten, in Gefangenschaft oder auf dem Rückzug – und ihre Angehörigen. Von denen viele an dem Tag nicht sicher sind, ob er für sie Befreiung oder Niederlage bedeutet. Eine Rekonstruktion eines Tages anhand von Archiv-Tönen und Tagebuchaufzeichnungen. | ||
| Mitwirkende: |
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Zum Leuchtturm |
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| Sendetermine: | BR 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 15:05 Teil 3/3, (angekündigte Länge: 55:00)
[mp3-Stream]
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| Autor(en): | Virginia Woolf | ||||||||||||||||||||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Die Tür aus Glas (1. Teil) Zeit vergeht (2. Teil) Der Leuchtturm (3. Teil) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | BR 2016, 148 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Katja Langenbach | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Gaby Hartel | ||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Ulrike Haage | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ton und Technik: Susanne HerzigTon und Technik: Markus HuberTon und Technik: Josuel TheegartenRegieassistenz: Stefanie Ramb | |||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Gaby Hartel | ||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Zum Leuchtturm ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen, wie der strukturgebende Baum, den die Protagonistin Lily Briscoe ganz entschieden in die leere Mitte ihres Bildes setzt, um es zu vollenden. Vier Romane liegen vor diesem Buch und vier werden ihm noch folgen. Für die Autorin war es ihr wichtigstes Werk, in dem sie nichts weniger fassen wollte als "das Tragische, das Komische, die Leidenschaft und das Lyrische". Mehr noch als in Mrs. Dalloway oder Jacobs Zimmer, arbeitet Woolf hier an der Verschränkung und Verdichtung von Zeit-, Gefühls- und Erlebnisebenen. Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus, verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt. Virginia Woolf wusste früh, dass dieser Roman vom Klang des Meeres unterlegt sein sollte und es scheint, als habe sich die Autorin so auch in einen Schreibrhythmus gewiegt, der sie in ihre Kindheit zurückführte. Mr. und Mrs. Ramsay sind den Eltern der Autorin nachempfunden: Julia Stephen, der charismatischen, früh verstorbenen Mutter und Leslie Stephen, dem cholerischen Vater und einflussreichen Schriftsteller. Wenn dieses Werk auch von Woolfs emotionaler Ambivalenz gegenüber den Eltern angetrieben wird, so lässt es das Autobiografische doch weit hinter sich. Die Autorin verdichtet ihr Nachdenken über das eigene Leben ins Universale, indem sie eine Reihe von Gegensätzen untersucht. Diese Dualismen bettet Woolf in die drei Teile ihres Romans ein, von denen der erste an einem Nachmittag und Abend spielt, der zweite zehn Jahre umfasst, in denen fast ausschließlich das Haus Protagonist der Erzählung ist und der dritte einen langen Vormittag darstellt. Zum Leuchtturm wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die dieses Textgebilde schon beim Lesen emotional zum Leuchten bringen. Im Radio kommen sie zu sich. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Kampf der Geheimhaltung |
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| Sendetermine: | NDR Info - Sonntag, 10. Mai 2026 11:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 10. Mai 2026 13:04, (angekündigte Länge: 55:00) NDR Info - Sonntag, 10. Mai 2026 16:04, (angekündigte Länge: 55:00) HR 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00) |
| Autor(en): | Lea Eichhorn John Goetz |
| Auch unter dem Titel: | Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit (Untertitel) |
| Produktion: | NDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nikolai von Koslowski |
| Inhaltsangabe: | Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Insgesamt 14 Jahre lang wird Assange verfolgt. Er zeigt typische Verhaltensmuster eines Isolationshäftlings, hat Schmerzen, Depressionen, ist in Therapie. Im Sommer 2024 wird er schließlich durch einen Deal mit den USA freigelassen: Er bekennt sich der Veröffentlichung von Militärgeheimnissen für schuldig. Seit seiner Freilassung hat er kein Interview, kein Statement gegeben, er lebt zurückgezogen als Privatperson in seiner Heimat. Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz? Lea Eichhorn und John Goetz gehen in ihrem Feature außerdem diesen Fragen nach: Wo endet Pressefreiheit, wo beginnt Verrat? Was hat zum Deal, zur Freilassung geführt? Hat der Fall Assange der Pressefreiheit gedient oder geschadet? Können Journalistinnen und Journalisten es heute, zum 20. Jahrestag WikiLeaks, wagen, Unrecht sichtbar zu machen, wenn Konsequenzen drohen wie im Falle Julian Assanges? |
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Einsteins Zunge |
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| Sendetermine: | SR 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 17:04, (angekündigte Länge: 63:00)
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| Autor(en): | Christoph Buggert | ||||||||||
| Auch unter dem Titel: | Aus dem Nachlass meines Bruders (Untertitel) | ||||||||||
| Produktion: | Liquid Penguin Ensemble für SR/MDR 2020, 63 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||
| Regie: | Katharina Bihler | ||||||||||
| Komponist(en): | Stefan Scheib | ||||||||||
| Geräusche: Stefan ScheibDramaturgie: Anette KührmeyerTechnische Realisation: Holger KliemchenTechnische Realisation: Hans-Peter RuhnertRegieassistenz: Dagmar Palowski | |||||||||||
| Inhaltsangabe: | Das Bild gehört zum kollektiven Gedächtnis: Albert Einstein, wie er an seinem 72. Geburtstag den Paparazzi die Zunge rausstreckt. Einsteins Geburtstags-Gesicht sah Georg auch in der Mauer im Brentano-Park, ganz links, zweiter Stein von oben. Georg litt an Apophänie, überall sah er Gesichter, nicht nur das von Einstein. Jetzt ist Georg tot, sein Bruder sichtet den Nachlass des erfolgreichen Geschäftsmannes. Eine dem Bruder unbekannte Seite Georgs kommt zum Vorschein: seine intensive, phantasievolle Beschäftigung mit Wissenschaft, seine lebenslange Suche nach Antworten auf die großen Fragen, die heutzutage viel zu oft vom Alltagsstress verdrängt werden: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Lassen sich Glaube und Wissenschaft vereinbaren? | ||||||||||
| Expertenkommentar: | Die Umsetzung dieses komplexen und klugen Textes von Christoph Buggert ist Katharina Bihler hervorragend gelungen. Die verschiedenen Erzählebenen fügen sich dramaturgisch fein ineinander und schaffen ein Gesamtbild, das seine Tiefe auch beim zweiten und dritten Mal Hören nicht verliert. | ||||||||||
| Mitwirkende: |
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| Preise / Auszeichnungen: | ARD Hörspielpreis 2020 | ||||||||||
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Gehen lernen |
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| Sendetermine: | WDR 5 - Sonntag, 10. Mai 2026 17:04 (Ursendung) , (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Lisa Sommerfeldt |
| Produktion: | WDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - |
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Professorin Vaerting |
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|---|---|
| Sendetermine: | NDR Kultur - Sonntag, 10. Mai 2026 18:03, (angekündigte Länge: 57:00)
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| Autor(en): | Isabelle Engels |
| Produktion: | ORF 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
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Eddi will een Video dreihn - un dreiht meist dorbi dör |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | RB 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR 1 Radio MV - Sonntag, 10. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00) | ||||||||||||||||
| Autor(en): | Hugo Rendler | ||||||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2008, 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel (niederdeutsch) | ||||||||||||||||
| Regie: | Ilka Bartels | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Kai Leinweber | ||||||||||||||||
| Ton: Heike LangguthTechnik: Uschi BerlinRegieassistenz: Eva Garthe | |||||||||||||||||
| Übersetzung: | Holger Janssen | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Eddi ist ein feiner Kerl! Immer gibt er sich Mühe, seiner Mutter Freude zu machen, und er kann gar nichts dafür, wenn es manchmal nicht so klappt, wie es soll. Jetzt macht er sich eben sehr ernsthaft ans Geldverdienen. Aber wenn sich wieder die ganze Welt gegen Eddi verschworen hat, wie soll er denn da ein korrektes Erpresservideo zustande bringen? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Kampf der Geheimhaltung |
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|---|---|
| Sendetermine: | NDR Info - Sonntag, 10. Mai 2026 11:04, (angekündigte Länge: 55:00)
WDR 5 - Sonntag, 10. Mai 2026 13:04, (angekündigte Länge: 55:00) NDR Info - Sonntag, 10. Mai 2026 16:04, (angekündigte Länge: 55:00) HR 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00) |
| Autor(en): | Lea Eichhorn John Goetz |
| Auch unter dem Titel: | Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit (Untertitel) |
| Produktion: | NDR 2026, ca. 55 Min. (Stereo) - Feature |
| Regie: | Nikolai von Koslowski |
| Inhaltsangabe: | Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Insgesamt 14 Jahre lang wird Assange verfolgt. Er zeigt typische Verhaltensmuster eines Isolationshäftlings, hat Schmerzen, Depressionen, ist in Therapie. Im Sommer 2024 wird er schließlich durch einen Deal mit den USA freigelassen: Er bekennt sich der Veröffentlichung von Militärgeheimnissen für schuldig. Seit seiner Freilassung hat er kein Interview, kein Statement gegeben, er lebt zurückgezogen als Privatperson in seiner Heimat. Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz? Lea Eichhorn und John Goetz gehen in ihrem Feature außerdem diesen Fragen nach: Wo endet Pressefreiheit, wo beginnt Verrat? Was hat zum Deal, zur Freilassung geführt? Hat der Fall Assange der Pressefreiheit gedient oder geschadet? Können Journalistinnen und Journalisten es heute, zum 20. Jahrestag WikiLeaks, wagen, Unrecht sichtbar zu machen, wenn Konsequenzen drohen wie im Falle Julian Assanges? |
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Heilung |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sendetermine: | SWR Kultur - Sonntag, 10. Mai 2026 18:20, (angekündigte Länge: 100:00)
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| Autor(en): | Timon Kaleyta | ||||||||||||||
| Produktion: | SWR 2024, 92 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||
| Regie: | Rebekka David | ||||||||||||||
| Bearbeitung: | Rebekka David | ||||||||||||||
| Komponist(en): | Camill Jammal | ||||||||||||||
| Ton und Technik: Christian EickhoffTon und Technik: Tanja HieschTon und Technik: Boris KellenbenzTon und Technik: Jean SzymczakRegieassistenz: Martin BunzDramaturgie: Andrea Oetzmann | |||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Das unterhaltsamste Bergsanatorium seit dem „Zauberberg” und eine unheimliche Suche nach Heilung, inszeniert als Hörspiel-Groteske: Ein dubioses Spa, ein entkräfteter Mann und die Frage, was es heute bedeutet, glücklich zu sein. Ein namenloser Mann Mitte 40, der seine eigenen Ambitionen für die Karriere seiner Frau aufgegeben hat, frequentiert wegen Schlaflosigkeit ein Sanatorium in den Dolomiten, wo viel Wert auf Wellness und Achtsamkeit gelegt wird. Doch schnell wird der Protagonist mit Ungereimtheiten in der Sanatoriumswelt konfrontiert, geheimnisvolle Knechte und verführerische Frauen tauchen auf, Bären werden erschossen und der Mann flüchtet sich zu einem Jugendfreund, der im Gegensatz zum ihm ein naturverbundenes, kraftvolles Leben führt. | ||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Untergang des Egoisten Fatzer |
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| Sendetermine: | DLR - Sonntag, 10. Mai 2026 18:30, (angekündigte Länge: 90:00)
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| Autor(en): | Bertolt Brecht | ||||||||||||||||||||||
| Produktion: | DDR 1988, 79 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||
| Regie: | Heiner Müller | ||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Heiner Müller | ||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Einstürzende Neubauten | ||||||||||||||||||||||
| Schnitt: Andreas MeinetsbergerTon: Peter KainzRegieassistenz: Wolfgang RindfleischRegieassistenz: Matthias Thalheim | |||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Vier Deserteure im ersten Weltkrieg geraten in eine Zwangssituation, an deren Ende Fatzer kurz vor seiner Exekution erklärt: "Und von jetzt ab eine ganz Zeit über / Wird es keine Sieger mehr geben / Auf eurer Welt, sondern nur mehr / Besiegte". In den 20er Jahren schrieb Brecht am "Untergang des Egoisten Fatzer", der ein schließlich auf 600 Seiten ausuferndes Fragment bleiben sollte. Zu seiner Bearbeitung sagt Heiner Müller: "Was am 'Fatzer' wichtig ist, das hängt zusammen mit dem Fragment-Charakter der deutschen Geschichte, der dazu führt, daß so ein Stück, das ganz unmittelbar mit deutscher Geschichte zu tun hat, Fragment bleibt... Vier Leute desertieren aus dem 1. Weltkrieg, warten auf die Revolution, und die kommt nicht. Und nun sind sie ausgestiegen aus der Gesellschaft... radikalisieren sich gegeneinander und negieren sich gegenseitig. Das ist eine große Formulierung einer Situation, die sich in der deutschen Geschichte immer wieder ergeben hat..." | ||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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Tschernobyl. Die Katastrophe und wir |
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|---|---|---|---|
| Sendetermine: | WDR 5 - Sonntag, 10. Mai 2026 18:30 Teil 2/5, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Sarah Fischbacher Meret Ava Reh Judith Rubatscher Phillip Syvarth | ||
| Auch unter dem Titel: | Der Super-GAU (1. Teil) Körpereinsatz (2. Teil) Wir sind das Volk (3. Teil) Die Kinder von Tschernobyl (4. Teil) Das Vermächtnis (5. Teil) 40 Jahre nach dem Reaktorunglück (Zusatz) | ||
| Produktion: | Plotprodukt (i.A. RB/WDR) 2026, 164 Min. (Stereo) - Feature | ||
| Regie: | Klaus Uhrig Katja Paysen-Petersen | ||
| Sprachaufnahme: Christoph BrandnerRegieassistenz: Andrea Struss | |||
| Übersetzung: | Ivanka Moskaliuk | ||
| Inhaltsangabe: | Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl erzählt dieser Doku-Podcast von einem Ereignis, das die Welt verändert hat. In fünf Folgen rekonstruiert die Serie nicht nur die historischen Abläufe, sondern blickt vor allem auf menschliche Schicksale hinter dem Unglück. Es geht um die Frage: Was hat diese Katastrophe mit uns gemacht? Im Zentrum stehen die Geschichten von drei Menschen. Da ist Anatolii, aufgewachsen in einem kleinen Ort in der Ukraine. Kurz nach der Explosion wird er von Funktionären der Sowjetunion rekrutiert und direkt in das verstrahlte Gebiet geschickt. Ohne ausreichenden Schutz soll er als sogenannter Liquidator helfen, die Katastrophe einzudämmen – mitten im zerstörten Reaktor findet sein Einsatz statt. Was hat die Strahlung mit ihm gemacht? Zur gleichen Zeit ist Monika aus der Bundesrepublik in der Umweltbewegung aktiv. Aus politischer Überzeugung fährt sie nach der Reaktorkatastrophe nach Wackersdorf, wo sie gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll protestieren will. Sie reist ausgerechnet Pfingsten 1986 zu den Protesten, als die Lage zwischen Demonstrierenden und Polizei eskaliert. Und da ist Ulrike aus der DDR, Mutter von zwei Kindern und hochschwanger. Im Westfernsehen erfährt sie von der Explosion und plötzlich wird jeder Alltagsschritt zur Gewissensfrage: Darf sie ihre Kinder draußen spielen lassen? Ist die Milch noch trinkbar? Als sie hört, dass belastete Lebensmittel aus dem Westen in den Osten gelangen, wächst ihre Sorge, doch offener Protest ist in der DDR gefährlich. Also berät sie sich heimlich mit einer Frauengruppe im Untergrund. Host Judith Rubatscher führt durch die fünf Folgen und ordnet die Geschehnisse historisch und politisch ein. Sie selbst hat eine persönliche Verbindung zur Katastrophe, denn als sie Kind war, wurde ein Junge aus Belarus zur Erholung von der Strahlenbelastung zu ihrer Familie geschickt. Diese Begegnung hat sie nachhaltig beeinflusst und ihr gezeigt, wie sehr Biografien durch Tschernobyl geprägt wurden. | ||
| Mitwirkende: |
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Geronimo |
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| Sendetermine: | NDR Kultur - Sonntag, 10. Mai 2026 19:05 Teil 4/4, (angekündigte Länge: 55:00)
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| Autor(en): | Leon de Winter | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Produktion: | NDR 2018, 216 Min. (Stereo) - Bearbeitung Literatur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Regie: | Christiane Ohaus | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bearbeitung: | Christiane Ohaus | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Komponist(en): | Andreas Bick | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dramaturgie: Susanne HoffmannTechnische Realisation: Gerd-Ulrich PoggenseeTechnische Realisation: Sabine KaufmannTechnische Realisation: Sebastian OhmRegieassistenz: Lisa Krumme | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übersetzung: | Hanni Ehlers | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Osama bin Laden: Seit den Anschlägen vom 11. September die meistgesuchte Zielperson des FBI. Fieberhaft wurde nach ihm gefahndet, jahrelang erfolglos. Dann endlich, in der Nacht zum 2. Mai 2011 der Durchbruch: US-Soldaten eines Kommandos erschossen den Al-Kaida-Führer bei der Erstürmung seines Anwesens in Pakistan. So zumindest die offizielle Verlautbarung. Aber ist es so auch gewesen? Leon de Winter erzählt eine atemberaubend andere Version der Geschichte. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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doku drops 11:Moore |
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| Sendetermine: | DLF - Sonntag, 10. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Judith Geffert |
| Produktion: | DLR 2026, Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Moore sind ein bedrohter Lebensort. In Geschichten sind sie oft geheimnisvolle Zwischenorte, halb Land, halb Wasser. Was hier versickert, wird zugleich transformiert. Neue Kurzdokus erkunden das reale und das erzählte Moor. |
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Eddi will een Video dreihn - un dreiht meist dorbi dör |
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| Sendetermine: | RB 2 - Sonntag, 10. Mai 2026 18:05, (angekündigte Länge: 55:00)
NDR 1 Radio MV - Sonntag, 10. Mai 2026 20:05, (angekündigte Länge: 55:00) | ||||||||||||||||
| Autor(en): | Hugo Rendler | ||||||||||||||||
| Produktion: | RB/NDR 2008, 42 Min. (Stereo) - Originalhörspiel dt. | ||||||||||||||||
| Genre(s): | Mundarthörspiel (niederdeutsch) | ||||||||||||||||
| Regie: | Ilka Bartels | ||||||||||||||||
| Komponist(en): | Kai Leinweber | ||||||||||||||||
| Ton: Heike LangguthTechnik: Uschi BerlinRegieassistenz: Eva Garthe | |||||||||||||||||
| Übersetzung: | Holger Janssen | ||||||||||||||||
| Inhaltsangabe: | Eddi ist ein feiner Kerl! Immer gibt er sich Mühe, seiner Mutter Freude zu machen, und er kann gar nichts dafür, wenn es manchmal nicht so klappt, wie es soll. Jetzt macht er sich eben sehr ernsthaft ans Geldverdienen. Aber wenn sich wieder die ganze Welt gegen Eddi verschworen hat, wie soll er denn da ein korrektes Erpresservideo zustande bringen? | ||||||||||||||||
| Mitwirkende: |
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doku drops 12:Kollision |
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| Sendetermine: | DLF - Sonntag, 10. Mai 2026 20:30, (angekündigte Länge: 30:00)
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| Autor(en): | Ingo Kottkamp |
| Produktion: | DLR 2026, ca. 30 Min. (Stereo) - Feature |
| Inhaltsangabe: | Wenn zwei Galaxien kollidieren, dann prallen sie nicht wirklich aufeinander. Stattdessen ordnen sie sich neu. Schwarze Löcher entstehen, und um sie herum wirbeln neue Sterne. Neue Kurzdokus erzählen vom Clash, der Neues bringt. |
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